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Budenknipserin

Stachelschwein

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Dienstag, 23. Februar 2021, 10:31

Tag 18: Tarangire Nationalpark, Tarangire Safari Lodge TEIL 1

Die Elefanten waren die ganze Nacht über im Camp unterwegs und machten sich hinter unserem Zelt an den Wasserleitungen zu schaffen. Das bekamen wir aber nicht mit, wunderten uns aber am Morgen darüber, dass es kein fließendes Wasser gab. Wir entwickelten unerwartet die Fähigkeit, die Morgentoilette mit einem guten halben Liter Wasser aus der Flasche (für 2 Personen) zu erledigen. Wenn es sein muss, kommt man auch mit wenig Wasser hin. Und für Afrika reicht’s allemal!

Gegen 6:30 Uhr machen wir uns vor dem Frühstück auf zu einem Morning Drive. Das Licht ist der Hammer und die Tiere sind sehr aktiv!

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Kurz nach der Stelle, an der ich das Foto vom Baobab im Sonnenaufgang gemacht habe, war ein Kill. Den sehen wir aber zu Beginn unseres Game Drives nicht. :( Wir gucken nämlich beide auf die andere Seite der Straße, da die Sonne auf der anderen Seite zu sehr blendet. Und so entgeht uns eine vielleicht recht spektakuläre Sichtung, aber das sollten wir erst auf dem Rückweg erfahren.

Erst einmal sollten wir eine wunderschöne Giraffen-Sichtung haben. Diese Giraffe war direkt neben der Straße und überhaupt nicht scheu und so kamen wir relativ nah an sie heran. :) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Dann wundern wir uns über die wirklich hohe Anzahl Geier, die überall in den Bäumen sitzen. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Wir fuhren die kleinen Loops am Fluss ab und sahen eine große Pavian-Gruppe. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Sowie ein stolzes Hühnchen auf einem Termitenhügel. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Tarangire ohne Elefanten geht gar nicht! (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Wir sahen eine große Klippschliefer-Familie an einem Felsen, die wir in den kommenden Tagen noch häufiger besuchen sollten. :love: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Wir fuhren über die Brücke und eine große Mangusten-Familie kam hinterher. Endlich mal ein vernünftiger Blick auf Mangusten! Sonst sind sie immer blitzschnell verschwunden. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Wir sahen noch mehr Paviane und eine Grünmeerkatze. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Sowie ein paar Elefanten … (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Eine typische Straße mit Wegweiser: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Wir machen uns wieder auf den Rückweg. In der Nähe der Stelle, an der ich den Sonnenaufgang fotografiert hatte, hatte sich nun eine riesige Geier-Versammlung gebildet. Nun fiel uns auf, dass auf wir auf dem Rückweg tatsächlich keine Geier mehr in den Bäumen gesehen hatte. Aus allen Richtungen kamen sie nun angeflogen! Ein Hauen und Stechen entstand, denn hier lag wohl eine recht frische Karkasse.
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Schade, dass wir eben nicht hingeguckt haben, denn evtl. hätten wir hier noch Raubtiere sehen können. Aber auch so sind wir mit der Ausbeute mehr als zufrieden. :)

Gegen 8:30 Uhr sitzen wir beim Frühstück, was ebenso lecker ist wie das Abendessen. Wir erfahren, dass die Elefanten Schuld sind an unserem “trockenen” Morgen, aber dass die Leitung schon repariert wurde. Das ging fix! :thumbup: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Nach dem Frühstück relaxen wir eine Runde am Pool - das hatten wir seit Beginn des Urlaubs nicht mehr gemacht. Wir brauchen das nicht jeden Tag, aber ab und an ist es doch mal ganz nett. Ein Webervogel und ein Toko besuchen uns, auch Elefanten können wir wieder am Fluss sehen. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Für den Abend buchen wir einen Night Drive. Bisher hatte keine Unterkunft sowas angeboten. Günstig ist der Spaß nicht gerade, aber Night Drives machen wir generell ganz gerne.

Gegen 10:30 Uhr machen wir uns wieder auf den Weg und haben Lunchboxen von der Lodge dabei. Wir wollen zum Silale Swamp fahren. Die River Loops lassen wir erst mal links liegen. Wir haben das Gefühl, dass die Straßen erst kürzlich frisch gegradet wurden. Sie sind fast alle in ziemlich gutem Zustand. Natürlich sehen wir schnell wieder Elefanten (manche waren vom Schlamm schön rot): (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Und dann hatten wir eine sehr interessante Sichtung. Ich stand am offenen Dach und sehe plötzlich was im Baum direkt über mir. Na hallo, du junger Ground Hornbill! 8o (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Ich hatte das Gefühl, das Interesse beruhte auf Gegenseitigkeit. :D (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Dann bot sich ein wunderschöner Blick auf den Tarangire Fluss. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Und wieder Elefanten, Elefanten, Elefanten! (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Zebras sahen wir im Park tatsächlich nur wenige. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Beim Airstrip geht’s dann hier rüber. Sieht zwar harmlos aus, aber der Fluss ist schon recht dynamisch unterwegs und daher zögern wir. Zum Glück steht unter der Brücke ein Ranger (warum auch immer …) und gibt seinen Daumen hoch! Das beruhigt uns und tatsächlich ist die Fahrt überhaupt kein Problem. Wir hatten gehört, dass sich hier bei der Brücke eine Leopardin mit zwei Jungtieren aufhält, aber da der Ranger hier stand, verschwendeten wir keine Zeit auf die Suche. Die Leoparden - sofern sie überhaupt noch da sind - hatten sich bestimmt verzogen. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Wir fahren zur Silale Picnic Site, wo wir Mittagspause machen. Von Affen keine Spur, die haben sich während der Pandemie wohl andere Jobs gesucht. Lediglich ein paar Vögel versammeln sich um uns. Als wir gehen, wir der Platz sofort gestürmt. Dass wir hier alleine waren, muss ich wohl nicht mehr extra erwähnen. Insgesamt sehen wir im Tarangire Nationalpark wirklich extrem wenige Fahrzeuge! (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Weiter geht's im 2. Teil.

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Canyonrabbit

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Donnerstag, 25. Februar 2021, 11:43

ich winkend wie die Queen of England
Herrliches Bild, das ich da vor Augen habe :D .
Die Anlage gefällt uns super, der Blick ist eine Wucht!
Ja, diese Lodge hat uns auch extrem gut gefallen. Dort auf der Terrasse mit einem kühlen Drink :beer: .
In der Anlage gibt's auch Bungalows (hier hat man keinen Blick ins Tal!):
Ja, in so einem haben wir damals gewohnt. Das war echt komfortabel, wobei das Zelt ja auch in Ordnung zu sein schien.
Hinten am Pool sieht man einen durchlaufen.
Wie cool ist das denn? Wir hatten noch nie Elefanten direkt in einem Camp. Tolles Erlebnis. Und so ein Souvenir läuft ja nicht weg.
Das Abendessen gehört zu den besten der Reise.
Das ist toll zu hören, dass das noch immer so ist. Vor allen Dingen, weil Ihr ja die einzigen Gäste gewesen seid. Bei uns gab es damals ein großes Buffet, an dem wirklich alles hervorragend geschmeckt hat.

Schade, dass es mit dem Leo noch immer nicht geklappt hat. Aber Ihr gebt nicht auf! Die Elefantensichtungen sind echt klasse, aber mein Highlight ist Eure Giraffe. was für ein tolles Portrait-Foto.

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Budenknipserin (26. Februar 2021, 13:50)

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Freitag, 26. Februar 2021, 13:51

Ja, diese Lodge hat uns auch extrem gut gefallen. Dort auf der Terrasse mit einem kühlen Drink :beer: .
Finde ich echt witzig, dass ihr in der selben Lodge wart. :)
Das ist toll zu hören, dass das noch immer so ist. Vor allen Dingen, weil Ihr ja die einzigen Gäste gewesen seid. Bei uns gab es damals ein großes Buffet, an dem wirklich alles hervorragend geschmeckt hat.

Wir hatten zwar kein Buffet, aber stattdessen haben sie uns einfach das ganze Buffet auf den Tisch gestellt. 8) :thumbsup:

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toetske (27. Februar 2021, 00:51)

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Freitag, 26. Februar 2021, 14:11

Tag 18: Tarangire Nationalpark, Tarangire Safari Lodge TEIL 2

Wir fahren zum Silale Swamp und sehen Reedbucks und viele Elefanten beim Baden! 8o


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Hier bleiben wir eine ganze Weile stehen, es ist einfach zu schön. Uns kommt ein Fahrzeug entgegen und der Fahrer erzählt uns von einer Löwensichtung in der Nähe der Sopa Lodge und dass die Straße im weiteren Verlauf des Swamps sehr gut sei (was wir nur bestätigen können). Fahrtechnisch war Tarangire der einfachste Park. :thumbup: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Bei so vielen Elefanten haben auch die Pillendreher gut zu tun. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Dann passiert erst mal nicht so wahnsinnig viel, aber ein paar Tiere sehen wir schon noch. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Wir fahren in Richtung Sopa Lodge, aber wir sehen weder die Löwen noch sonst irgendwelche Tiere hier und die Straßen sind hier auch etwas schlechter.

Wir landen irgendwann wieder am River Loop (dieses mal auf der östlichen Seite des Flusses) und sehen Elefanten und Kronenkraniche. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Und endlich mal wieder mein Lieblingstier! :love: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Wir machen noch einen Abstecher zur Small Serengeti, aber da sehen wir tatsächlich kein einziges Tier. :rolleyes:

Wir genießen einen weiteren Sonnenuntergang mit Gin Tonic auf der Terrasse und die Vervet Monkeys rennen direkt um uns herum. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Wir genießen ein weiteres wunderbares Abendessen und werden direkt im Anschluss von unserem Guide um 19:30 Uhr zum Night Drive abgeholt. Wir müssen noch ein paar “Falls-wir-sterben-verklagen-wir-euch-nicht”-Formulare ausfüllen und schon geht’s los! Ein bewaffneter Ranger vom Nationalpark ist auch dabei. Unser Guide (Name leider vergessen) scheint davon nicht wirklich begeistert zu sein, aber es ist wohl Vorschrift, dass er mitkommt. Der Ranger scheint mehr oder weniger stumm zu sein, kann aber vom Guide immerhin überzeugt werden, dass er die Taschenlampe auf seiner Seite zeitweise bedient. :|


Der Guide ist nett und sieht wirklich viel. Leider ist er nicht so redefreudig, sodass er kaum was über die Tiere erzählt. Auf Fragen antwortet er einsilbig. Etwas schade, aber wir sind trotzdem recht zufrieden, weil wir viele Tiere sehen. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Elefanten sehen wir gleich an der Lodge wieder (hoffentlich lassen sie die Leitungen heil!). :D (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Dann viele Impalas, Hyänen und sogar Löwen! (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)



Außerdem haben wir mehrere Bushbaby- und Genet-Sichtungen, außerdem sehen wir Elands, Springhasen, “normale” Hase, Waterbucks, Mangusten und mehrere Dikdiks, von denen mir aber allesamt keine brauchbaren Bilder gelingen. So viele Tiere haben wir noch nie bei einem Night Drive gesehen! :thumbup:


Übernachtung: Tarangire Safari Lodge, Tent 285 € inklusive 3 Mahlzeiten für 2 Personen pro Nacht
Permit und Concession Fee für einen Tag: 212 USD
Night Drive: 215 USD für 2 Personen

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Samstag, 27. Februar 2021, 13:35

Tag 19: Tarangire Nationalpark, Tarangire Safari Lodge

Wir werden gegen 6 Uhr wach und merken gleich, dass um unser Zelt herum rege Aufregung herrscht. :!: Direkt hinter unserem Zelt sind mal wieder Elefanten. Einer steht direkt neben unserem Zelt. :love: Die Zelte stehen recht eng hier, sodass der Elefant quasi direkt vor unserer Nase steht. Zwischen uns und dem grauen Riesen befindet sich lediglich das Netz des Zeltes. Der Security-Mann der Nacht hat Feierabend und so muss der arme Jacob ran. Nun folgt eine Szene, bei der wir uns noch heute schlapplachen. :D Jacob möchte den Elefanten von unserem Zelt wegbekommen, denn es ist schon recht hell, wir könnten jederzeit aus dem Zelt kommen und dann könnte es gefährlich werden. Dass wir den Elefanten schon gesehen haben und natürlich jetzt nicht herauskommen würden, kann er nicht wissen. Elefant läuft also vor Jacob davon (warum muss ich nur an die Cartoons von früher denken, bei denen Elefanten immer Angst vor Mäusen hatten?), Jacob hinterher. Elefant läuft direkt auf den Weg vor unserem Zelt. Die Show wird immer besser! :thumbsup: Vom Weg muss er natürlich auch weg, also geht die Verfolgungsjagd weiter. Elefant läuft direkt auf die andere Seite unseres Zeltes. Wir sind kurz davor, uns eine Tüte Popcorn zu holen. Ist das spannender als jeder Film hier! Jacob hinterher. Elefant und Jacob tänzeln um den Baobab direkt neben unserem Zelt herum und laufen beide hinter unser Zelt. Der Elefant entfernt sich langsam und geht zurück zur restlichen Gruppe, die alle hinter den Zelten sind. Damit kann Jacob leben und die Jagd wird beendet. Ein Spaß für Groß und Klein. Wir haben an diesem Morgen auch wieder Probleme mit dem Wasser - es kommt nur noch zögerlich tröpfelnd aus dem Hahn. Da haben die Elefanten wieder ganze Arbeit geleistet. :blush:

Wir machen uns also mit den verbleibenden Wassertropfen fertig für den Morning Drive und lachen mit Jacob eine Runde über die morgendliche Verfolgungsjagd. Wir bestaunen die Geschicklichkeit des Elefanten, denn auf dem Weg zu den Zelten stehen kleine Solarlampen. Man sollte meinen, dass so ein Riesenvieh die locker umnietet, aber von wegen! Nichts angerührt hat er. 8) Bis wir zurückkommen war das Wasserproblem schon wieder behoben. Die armen Lodgebetreiber kann man da nur sagen … Nur ein Zelt belegt (zeitweise bestimmt überhaupt keine Gäste) und dann muss man auch noch ständig die Leitungen reparieren. Kein einfaches Jahr.

Wir kommen auf den Parkplatz und sehen wieder überall Elefanten (ist im Video zu sehen, das ich schon hier gezeigt hatte) … Wir müssen erst mal eine Weile warten, bis wir überhaupt zum Auto gehen können. Der Parkplatz wurde auch von den grauen Riesen in Beschlag genommen.

Auf dem Parkplatz sehen wir diesen hübschen Vogel. Den Geräuschen zufolge müsste es irgendein Lärmvogel gewesen sein.

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Irgendwann geht’s dann aber doch noch los. Das Wetter ist heute schon am Vormittag ziemlich bedeckt.

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Wir fahren wieder zur Small Serengeti, aber sehen hier auch zum zweiten Mal fast keine Tiere. Allerdings sehen wir endlich mal ein paar Elands etwas näher.
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Auf dem Rückweg sehen wir eine sehr große Gruppe Büffel. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Kurz vor der Lodge sehen wir dann noch eine große Gruppe Schwarzköpfchen (Yellow-collared Lovebird) im Baum. Die haben wir schon mehrfach gesehen, aber eine wirklich gutes Foto ist mir noch nicht gelungen. Dafür sind sie zu scheu, zu wuselig und ich zu ungeduldig. :whistling: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Bei der Lodge sehen wir wieder recht viele Elefanten am Fluss. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Wir gehen kurz an den Pool, aber der Himmel zieht immer mehr zu und es wird windig. Als wir zum Zelt zurückgehen, sehen wir viele Schwarzköpfchen direkt hinter unserem Zelt! 8o Endlich kann ich mich auf die Lauer legen und in Ruhe Fotos mache. Sobald ich in der Hocke bin und mich langsam bewege, haben sie keine Scheu und kommen tatsächlich immer näher! :love: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Total putzig wie sie über den Boden watscheln und die Samen fressen. :love: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) Z

u Mittag essen wir heute in der Lodge. Zu unserer Überraschung fahren sie für das Mittagessen genauso groß auf wie für das Abendessen! Wir bekommen 3 Gänge und zig verschiedene Schalen zum Hauptgang serviert, sodass mal wieder 5 Leute davon satt werden könnten. :blush: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Zum Dessert gibt’s eine tolle Passionsfrucht-Tarte.

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Leider zieht der Himmel immer weiter zu und es wird verdammt dunkel und windig. Wir wollen uns einen weiteren Game Drive aber nicht nehmen lassen, denn morgen Abend fliegen wir schon wieder zurück! :thumbdown: Wir sind keine 15 Minuten gefahren, da fängt es an zu regnen. Zunächst erst mal leicht und da die Straßen hier grundsätzlich auch bei Nässe gut zu fahren sind, setzen wir unseren Game Drive einfach fort. Am Fluss sehen wir tatsächlich einige Tiere. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Als die Reedbucks durch den Fuss laufen, sehen wir sogar einen schwimmenden Waran! (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Der Himmel wird nun wirklich sehr bedrohlich … :rolleyes: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Kurze Zeit später öffnet der Himmel seine Schleusen und wir bekommen an unserem letzten vollen Tag hier nochmal die volle Regenbreitseite. ;( Wir bleiben an einem der kleinen Riverloops stehen, denn ans Fahren ist bei dem starken Regen eigentlich nicht zu denken.

Nachdem wir schon eine Weile hier stehen und zusehen, wie sich die Straße in einen kleinen Fluss verwandelt, hält ein paar Meter neben uns ein Safari-Fahrzeug mit einem Gast drin. Der Guide brüllt uns was zu. Da der Regen so unfassbar laut ist und auf den blechernen Vern trommelt, verstehen wir kein Wort. Er brüllt noch lauter: “LEOPARD IN TREEEEEEEEE!!!” 8o 8o 8o Wir haben Puls! Wo denn? Seine Antwort hören wir nur bruchstückhaft: “()=&$§ TREE $§$§% RIVER §$”! LOOP”. Ok, also Tree, River, Loop. :| Mit diesen groben Koordinaten suchen wir nun einen Leoparden. :rolleyes: Wir versuchen, uns aus der “Beschreibung” einen Reim zu machen, überlegen logisch, wo er herkam und welche Loops es nun sein können und hielten nach Leberwurstbäumen Ausschau. Nach und nach fahren wir alles ab. Und finden nichts. Einen Loop fahren wir gar nicht erst weiter rein, weil es bergab geht und die Straße fast komplett unter einem reißenden Fluss durch den Regen verschwunden ist. :huh: Unebenheiten und Löcher können wir kaum noch erkennen und so sind wir zum Glück vernünftig und kehren um. Beim nächsten Loop wissen wir sofort, dass wir richtig sind, denn es sind schon 4 Fahrzeuge da, die man aus der Distanz erkennen kann. :rolleyes: Der Funk hat natürlich für die Guides den Vorteil, dass sie sich vernünftig verständigen können. Das hätten wir auch einfacher haben können, einfach den anderen folgen. Es kommen noch 4 weitere Fahrzeuge hinzu. Wir fragten uns ernsthaft, wo die alle herkamen. So viele Fahrzeuge hatten wir vorher noch nicht mal zusammengenommen hier gesehen. Es war also wie man sich vorstellen kann, nicht gerade die Sichtung unserer Träume, aber es ist wie es ist. :whistling: Da standen wir also im strömenden Regen vor einem Leberwustbaum mit vielen anderen und sahen nichts. Ich bastelte mir auf der Rückbank was zusammen, sodass ich im Fall der Fälle im Trockenen fotografieren kann. Wenn ich nass werde, ist das nicht so schlimm, aber die Kamera hält solch starke Regenfälle nur ganz kurz aus. Die Kamera war am Anschlag, ich saß da wie der Glöckner von Notre Dame und wartete und wartete … :sleeping:

Langsam war nicht nur Puls, sondern auch Nacken und Schulter … Ich hoffte, dass wir überhaupt den richtigen Baum anstarrten. Dann plötzlich wurde meine Geduld belohnt! Da isser! 8o (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Qualitativ natürlich alles sehr suboptimal, da es für eine schnelle Belichtungszeit viel zu düster war und der Baum auch noch mal dunkler war. Lange blieb er nicht, er schien zu überlegen, ob er nicht besser von diesem Baum verschwindet.

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Und so kam es dann auch. Der Regen hatte ganz leicht nachgelassen und er suchte das Weite. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Alle blieben stehen und warteten wohl, ob er noch mal zurückkommt. Ich hörte aus Nachbarautos die Unterhaltung, dass auch ein Löwe hier sein sollte, aber wir konnten nirgendwo einen sehen. Die anderen schauten nach dem Verschwinden des Leos auch eher orientierungslos in der Gegend herum. Wir blieben trotzdem noch eine Weile stehen, a) um den Regen noch weiter abzuwarten, b) weil wir sowieso wieder komplett zugeparkt waren und c) weil wir bei dem Regen eh nichts besseres vor hatten. Die Tiere waren in den letzten 1 - 2 Stunden (eigentlich den ganzen Tag über) nicht sonderlich aktiv. Aber leider passierte absolut nichts mehr und irgendwann löste der Leo-Stau sich nach und nach auf. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Auf dem Rückweg sehen wir ein paar Tiere, von denen die meisten keine große Begeisterung für den Regen zu empfinden scheinen. :blush:

Unsere Klippschliefer-Familie hatte sich in die letzte Ecke ihres Felsens zurückgezogen. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Der Vervet Monkey hat sicher auch schon mal fröhlicher ausgesehen. :D (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Wir fahren zur Lodge zurück und sehen dort eine große Gruppe Büffel (vielleicht die vom Morgen?), die durch den Fuss läuft. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Wir räumen das Auto aus und sind wie jedes Mal sehr wehmütig, wenn wir das machen. Ab jetzt gibt’s kein Zurück mehr - der Urlaub ist fast vorbei. Zuhause erwartet uns die unschöne (Corona-)Realität.

Eigentlich wollen wir online bei KLM einchecken, geht aber nicht, da das Internet heute in der Lodge furchtbar langsam ist. Das mobile Internet ist noch langsamer und so brechen wir den Versuch ab.

Zum Abendessen schlagen wir uns mal wieder den Bauch voll, denn das Essen ist nicht nur reichhaltig, sondern auch sehr lecker. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)


Im Zelt finden wir eine riesige Kakerlake (so ein riesiges Vieh haben wir noch nie gesehen - Erstsichtung! ;) ), die wir lebend nach draußen befördern. Vermutlich lacht sie sich über uns tot und ist 10 Minuten später wieder drin. Dann ist es uns aber egal, dann schlafen wir bereits.

Übernachtung: Tarangire Safari Lodge, Tent 285 € inklusive 3 Mahlzeiten für 2 Personen pro Nacht
Permit und Concession Fee für einen Tag: 212 USD

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Samstag, 27. Februar 2021, 13:37


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Mittwoch, 3. März 2021, 12:04

Tag 20: Fahrt nach Arusha, Autorückgabe, Rückflug abends

Tag der Rückreise … wie immer liegt eine gewisse Schwere in der Luft am Abreisetag. Dieses Mal ist es noch schlimmer, denn zuhause erwartet einen Lockdown, schlechtes Winterwetter und das typisch deutsche Gemecker über alles und jeden. Na Prost Mahlzeit. ;(


Fürs Erste verdrängen wir den Gedanken daran noch und bewundern erst einmal den wunderschönen Sonnenaufgang.

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In der Nacht hatte es weiter geregnet und nun riss der Himmel auf und legte den mystischen Nebel im Tal frei. Übrigens war das die erste Nacht ohne Elefantenbesuch. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Um 6 Uhr machen wir einen Game Drive und fahren ein letztes Mal die River Loops auf der westlichen Seite des Tarangire Flusses entlang. Wir sehen einige Hornraben auf der Straße. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Wir sehen Fußspuren am River Loop, die wir Anfänger-Tracker als mögliche Leoparden-Spuren identifizieren. Wir folgen den Spuren eine ganze Weile. Zum Glück sind die Spuren gut sichtbar, da der Sand schön nass ist. Außer uns ist hier wohl heute noch niemand lang gefahren. Was wir bis dahin nicht wussten: Die Spuren der Tüpfelhyäne sehen fast genauso aus wie die des Leoparden. Und so finden wir tatsächlich kurz darauf eine Hyäne: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Ok, kein Leopard gefunden, aber wir sind Spuren sehr lange gefolgt und haben das Tier gefunden! Wir sind schon ein bisschen stolz. :) Und spätestens die Dik Dik-Sichtung hebt die Laune am Abreisetag deutlich. 8o (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Wir sehen außerdem Vervet Monkeys und statten unserer Klippschliefer-Familie noch mal einen Besuch ab. Mal sehen, ob sie den Regen gut überstanden haben. Haben sie! (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Alle kuscheln sich noch mal für ein Gruppenfoto zusammen. :D (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Auf der anderen Seite des Flusses sehen wir eine Gruppe Elefanten und so fahren wir wieder zurück über die Brücke und dann runter zu den Elefanten. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Danach fahren wir zurück zur Lodge, frühstücken und packen dann unsere Sachen. Gegen 10 Uhr checken wir aus, es liegen etwa 150 km vor uns, größtenteils asphaltiert und in gutem Zustand.

Auf der Fahrt zum Gate sehen wir noch recht viele Tiere und die Sonne spielt mittlerweile wieder voll mit. :) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Endlich sehen wir auch mal viele Zebras! Als wir den Motor abstellen, beruhigen sie sich und kommen sogar recht nah ans Auto ran. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Am Gate stelle ich leicht frustriert fest, dass die Riesenkäfer oder Nashornkäfer sich komplett verkrochen haben und nicht zu sehen sind. Ich hätte so gerne ein Foto von ihnen gemacht, aber aufgrund des ganzen Regens haben sie sich wohl verkrochen. Immerhin sagen ein paar Mangusten “tschö mit ö”. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Dann sind wir wieder in der tansanischen Zivilisation. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Als wir in der Nähe von Arusha sind, beschließen wir, dass das mobile Netz hier gut genug sein müsste, um den Online-Check-In zu machen. Ist es auch! Wir sehen, dass ein Upgrade in die Business Class (neuer Dreamliner! Nachtflug!) gerade mal 500 € pro Nase kostet. Wir überlegen kurz … ist ja schon recht günstig und der Flug dauert um die 11 Stunden und ist somit etwa 2 Stunden länger als der Hinflug. Wir fliegen nämlich vom Kilimanjaro Airport erst mal nach Daressalam, dort ist Crew-Wechsel und dann geht’s nach einer Stunde weiter. Man bleibt allerdings im Flugzeug sitzen. Wir rechtfertigen uns das Ganze damit, dass man zuhause sowieso nichts machen kann, wofür man typischerweise Geld ausgibt (vielleicht mal von Notwendigkeiten abgesehen, aber nichts, was Spaß macht), also schlagen wir zu! Weil es auf dem Papier so gut aussieht, entscheiden wir uns für Reihe 1, Mitte. Mitte, da die Fensterplätze Einzelplätze sind und da wir sowieso in der Nacht fliegen, ist uns der Blick aus dem Fenster nicht so wichtig.

Am frühen Nachmittag kommen wir bei Shaw Safaris an. Ein komisches Gefühl, nach 3 Wochen wieder hier zu sein! Als wir losgefahren sind, waren wir voller Vorfreude und fragten uns, ob das mit dem Selbstfahren hier wohl gut geht und nun stehen wir nach einer 3-wöchigen Reise, die ein voller Erfolg war, wieder hier. So viel hatten wir in der Zwischenzeit erlebt! 8o

Erika und Paul freuten sich, uns wiederzusehen (glaube ich zumindest), vermutlich waren sie auch froh, dass wir Vern wieder heil zurückgebracht haben und keine Schäden hatten.

Wir quatschen den ganzen Nachmittag über mit den beiden über die Reise, Fotos werden gezeigt, außerdem dürfen wir duschen und ums Umziehen. Sowas ist vor einem langen Nachtflug wirklich Gold wert, finde ich! Endlich können wir mal den Kilimanjaro sehen. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Paul erzählt uns, dass er im Garten ein brütendes Paradiesschnäpper-Paar entdeckt hat. Gerade ist die Dame zuhause: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Als ich später noch einmal gucke gehe, ist sie leider ausgeflogen.

Der Fahrer, Walter (ein total netter Kerl), holt uns gegen 18 Uhr ab. Der Abschied ist für uns schon recht emotional, denn wir haben uns bei den beiden einfach super aufgehoben gefühlt und wir waren uns total sympathisch. Mit Walter quatschen wir noch über dies und das und erfahren, dass viele Tansanier aus seinem Bekanntenkreis ihre Kinder aufgrund der Pandemie und der ausfallenden Einnahmen aus dem Tourismus nicht mehr auf gute Schulen schicken können. Sie können sich nur noch die staatlichen Schulen leisten - späteres Zurückwechseln ist wohl nicht so einfach möglich. Abgesehen davon sind natürlich viele Menschen arbeitslos geworden. Er staunt, dass die Menschen in Deutschland vom Staat unterstützt werden und niemand hungern muss. Uns wird wieder einmal bewusst, was für ein privilegiertes Leben wir führen. Wenn jemand fragt, wie wir es verantworten können, mitten in einer Pandemie zu verreisen, muss ich die Gegenfrage stellen, wie kann man verantworten, es nicht zu tun? (Ist eine rein rhetorische Frage - niemand muss drauf antworten) Die Welt ist nun mal kein Takatukaland wie Deutschland das ist. Wenn keine Touristen kommen, hungern hier die Menschen und eine ganze Generation zahlt es mit schlechterer Bildung. Was ist wohl besser? Ich weiß es natürlich auch nicht.

Am Flughafen ist wie erwartet recht tote Hose, obwohl schon ein paar Flüge rausgehen. Dass man auch ein Abreiseformular ausfüllen muss, entgeht uns komplett und so werden wir vom Grenzbeamten erst mal zurückgeschickt. Macht aber nix, wir haben Zeit. Der Flieger geht erst um 21:30 Uhr.
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Da die Lounge hier geschlossen ist, können wir im Restaurant (wohl das einzige im ganzen Flughafen) essen, was wir möchten. Geht aufs Haus bzw. auf KLM. Wir entscheiden uns für Burger und Sandwich. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Wir hauen die letzten paar Shilling auf den Kopp und investieren in Souvenirs.

Wir hören, wie unser Flieger landet. Nebenan strömen die Massen zur Immigration und Fieberkontrolle. Wie gerne wäre ich jetzt lieber auf der anderen Seite … :whistling: Es nützt ja nichts, wir boarden. Und zwar alle auf einmal. :rolleyes: Moooment mal, gibt es hier kein Priority Boarding?! Nein, gibt es nicht, ein Call, das war’s, alle stürmen raus. Na toll, da leistet man sich einmal Business und dann darf man noch nicht mal Priority Boarding machen. Ich will mein Geld zurück! ;) In der Maschine sitzen die Leute aus Amsterdam, die nach Daressalam weiterfliegen. Die Crew ist anscheinend schon durch und lässt sich quasi nicht blicken. Noch nicht mal Kopfhörer bekommen wir. :blush: Irgendwie hatten wir uns das mit der Business pompöser vorgestellt, hier wird aber auch nur mit lauwarmem Service-Wasser gekocht.

Der Sitz ist aber schon ein Knaller. Man kann sich komplett flach hinlegen und hat eine sehr lange Liegefläche. Selbst Martin mit seinen 1,83 m eckt nirgendwo an in der Nacht. Man bekommt eine dicke Decke und ein dickes Kissen.

In Daressalam ist Crew Change, also neues Spiel, neues Glück! Erst sind sie noch motiviert und grüßen freundlich. ;) Wir bekommen einen Welcome Drink, die Menükarte und auf Nachfrage (!) auch endlich mal Kopfhörer. Während des Aufenthaltes in Daressalam beobachten wir interessiert die Reinigungsleute, die wirklich in einer absoluten Spitzengeschwindigkeit die Plätze reinigen (von einer vernünftigen Desinfektion kann meines Eindrucks nach allerdings keine Rede sein).

Beim Essen gibt es die Auswahl zwischen Hühnchen und vegetarischem Masala. Also quasi genau wie in der Eco auch … Nur dass es etwas hübscher in Keramik-Gefäßen angerichtet wird. Alle 3 Gänge werden auf ein Tablett gequetscht. Das hätte ich mir auch irgendwie anders vorgestellt. Das Essen ist solala. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Die Menükarte:
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Wir bestellen den auf der Menükarte angepriesenen Cocktail. Die Stewardessen kennen ihn nicht. Wir weisen darauf hin, dass der Cocktail in der Karte steht und der dort beworben wird als Cocktail des Monats. Dann fällt der Groschen. Schon komisch, wenn man nicht weiß, was der Arbeitgeber auf die Menükarte schreibt. Martin hatte übrigens eine andere Stewardess, ihm ging es genauso. Digestifs wurden gar nicht erst angeboten. Wir mussten nachfragen. Wir sind beide mittlerweile der Meinung, dass der Service bei KLM in der Eco auf unseren bisherigen Flügen besser war. Danach sehen wir die Crew eigentlich gar nicht mehr. Ein paar Snacks werden lieblos auf die Ablage vor unseren Sitzen geknallt, man kann sich bedienen. Übrigens ist die erste Reihe natürlich Käse. :rolleyes: Direkt an der Galley, direkt bei der Toilette (dazu komme ich gleich noch) und die Crew nutzt den Platz vor den Sitzplätzen als Ablagefläche, u.a. für erwähnte Snacks d.h. im Laufe der Nacht kommt jeder Mal vorbeispaziert und besucht einen. Wenn wir das Upgrade nicht spontan am Straßenrand gemacht hätten, hätten wir die Plätze sicher nicht genommen.

Das Amenity Kit ist ganz nett gemacht, aber der Inhalt eher mittelmäßig. Die Socken und die Schlafbrille sind von ziemlich genau der gleichen Qualität, wie wir sie vor 2 Jahren bei Singapore in der Eco (!) bekommen haben. Warum man Ende 2020 keinen Mundnasenschutz (von mir aus statt der Socken) reinlegt, ist mir ein Rätsel. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Nun zu den Toiletten: Beim neuen Dreamliner gibt’s eine Art “Toiletten-Gate”. ;) Man hat die Business Class nur mit zwei Toiletten ausgestattet, warum auch immer. Die Crews vieler Airlines haben aber Anspruch auf eine eigene Toilette. Folge: Eine Toilette wird für Passagiere gesperrt und steht nur der Crew zur Verfügung. Es bleibt also noch eine Toilette für alle BC-Passagiere. Die Folge ist nun, dass eine Seite durch die Galley latschen muss, um zur Toilette zu kommen. Finde ich ja nicht weiter schlimm, aber doof ist schon, wenn man die Durchsage macht, dass Passagiere bitte nicht durch die Galleys laufen sollen. Ebenso doof ist, wenn man als Passagier dann notgedrungen doch durchlatschen muss und dann 4 Crew-Mitglieder sieht, die plötzlich hektisch ihre Masken wieder aufziehen. Man kommt sich vor, wie ein Eindringling. Als ich von der Toilette komme, war der Vorhang der Galley plötzlich geschlossen. Na super, wo soll ich denn jetzt lang? Also einmal komplett außen rum gelatscht, wo die Crew mich dort in der Galley doof anguckt. Ich frage, wie man sich das Ganze denn hier gedacht hat und wie man die Toilette nutzen soll, ohne durch die Galley zu latschen. Des Rätsels Lösung: Gar nicht. Man MUSS in diesem Fall durch die Galley. Ich hätte ruhig den Vorhang aufmachen und durchlaufen können. Aha. Mache ich beim nächsten Mal auch (ich trinke viel und hab ne Mädchenblase), werde doof angeguckt von der Crew. Ich erkläre mich und frage, wie sie sich das denn sonst so vorstellen. Freundliches Zurückrudern, nein, nein, das ist natürlich vollkommen in Ordnung! Ganz ehrlich, von der Crew und vom Service her war es einer der schlechteren Flüge (es gab noch ein paar andere Kleinigkeiten, aber es soll nicht zu sehr ausufern hier).

Wir schlafen immerhin sehr gut und lange und sind am nächsten Morgen recht fit. Zum Frühstück gibt es die Wahl zwischen French Toast, die ich sehr gut finde, und Shakshuka, was Martin vollkommen überwürzt findet und kaum runterbekommt. Das Croissant ist so trocken, dass ich es nach einem Bissen liegen lasse. Der Rest ist ganz ok.
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Wir bestellen uns ein Gläschen Schampus dazu, wer weiß, wann wir sowas noch mal kriegen, und werden angesehen, als ob wir bei der Stewardess um eine Spenderniere gebeten hätten. Dabei sind wir bei weitem nicht die einzigen, die Schampus bestellen (wird übrigens auch so im Menü passend zum Frühstück angepriesen).

Dann kommen die Häuschen! Wir gucken regelmäßig Videos auf Youtube über Flüge und Airlines auf der ganzen Welt und wissen daher schon, dass KLM diese in der BC an jeden Gast verteilt. Niedlich sind sie! (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Drinnen ist Schnaps. Wirklich ekliger Schnaps! Nützt nix, muss weg das Zeuch. :wine: Mit mittlerweile recht guter Laune landen wir in AMS. Jetzt auf zur Lounge, damit wir nicht auf dem trockenen bleiben. Leider steht in der KLM-App nicht, welche Lounge die beste für unseren Abflug ist und so latschen wir als Lounge-Noops natürlich zur falschen. Also wieder raus, weiterlatschen … Und die Wege in AMS sind weit! Einmal durch die Passkontrolle und wir landen wir endlich in der richtigen Lounge. Als wir ankommen, ist es sehr ruhig, sehr wenige Leute. Das sollte sich im Laufe der nächsten zwei Stunden deutlich ändern! Als wir gehen, ist die Lounge fast komplett voll. :huh: Der gesamte Flughafen wirkt total voll auf uns. Beim Essen sind dann sogar lange Warteschlangen, weil das Angebot stark reduziert wurde und nicht alle Bars und Buffets geöffnet sind. Also knubbelt sich alles vor der einen Essensausgabe, was ich irgendwie wenig sinnvoll finde.

Beim Boarding haben wir dann doch noch unser Priority-Erlebnis! Total sinnvoll, ein Priority Boarding zu machen und dann die Leute im Bus noch länger frieren zu lassen, damit alle Nicht-Priorities sich dahinter quetschen dürfen. Die Leute steigen natürlich natürlich auch als erste wieder aus, sodass Priority in diesem Fall wirklich komplett für die Tonne ist. :thumbsup: Der Flieger nach DUS ist voll! Beim Aussteigen ist alles wie immer. Corona, was ist das? Alle springen gleichzeitig auf, lediglich ein paar einzelne Passagiere (ja, auch wir) bleiben sitzen. Die Crew hatte vor der Landung gesagt, dass Reihe für Reihe von vorne nach hinten ausgestiegen wird (wäre auch grundsätzlich mal eine gute Idee), aber das scheitert entweder an der Ignoranz oder der Dummheit der Menschen. Da die Crew nichts durchsetzt und keine weitere Ansage dazu macht, macht natürlich jeder was er will.

Insgesamt fanden wir das BC-Erlebnis, abgesehen vom wirklich tollen Sitz, ein wenig ernüchternd. Wir fliegen jedenfalls auch gerne wieder Eco und sind dafür keinesfalls versaut worden. Das Gesamtpaket war für uns insgesamt den Aufpreis nicht wert.

Typisch DUS warten wir ewig auf die Koffer, aber dann ist unserer tatsächlich unter den ersten dabei. Schnell sind wir beim Auto und haben bis dahin schon den ersten Kälteschock. :thumbdown: Das Auto kommt uns sehr seltsam vor - wie ein Raumschiff! So modern! Und so winzig (wir haben einen Kuga)! Und der fährt sich ja fast wie von alleine! :D Ist schon eine Umstellung vom altertümlichen Traktor zum modernen Fahrzeug mit technischem Schnickschnack. Und Automatik! Was für eine Wohltat. :thumbsup:

Wir hatten ein paar Tage zuvor die Einreiseanmeldung angefüllt, fragen uns aber nach dem Sinn, denn da wir in NRW leben müssen wir weder in Quarantäne, noch hat irgendeiner die Anmeldung kontrolliert. Auch eine Testpflicht gab es zum Zeitpunkt unserer Einreise nicht. Bei Abflug war der Stand der Dinge noch, dass wir in Quarantäne müssen und daher hatten wir vorgesorgt und der Kühlschrank war voll. Wir waren nun nicht unglücklich darüber! Der seltsame Pandemiealltag im Home Office hat uns schnell wieder. Leider! Ich hätte gerne mein Home Office in Tansania aufgemacht. :whistling:


Fazit folgt noch. :)

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Mittwoch, 3. März 2021, 12:31

Herzlichen Dank für die wunderbaren Fotos und den tollen Bericht. :danke:
"Die größte Sehenswürdigkeit die es gibt, ist die Welt.
Sieh sie Dir an."
(Kurt Tucholsky)

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Budenknipserin (3. März 2021, 15:24)

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Mittwoch, 3. März 2021, 15:30

Kosten & Fazit

Kosten

Insgesamt war die Reise eine unserer kostspieligsten. Ostafrika ist wesentlich teurer, als Südafrika oder Namibia, zumindest als lodgehoppende Selbstfahrer.

Flüge: 480 € pP plus 500 € für das Business Class Upgrade auf dem Rückflug
Mietwagen: 2.560 € für 19 Tage (Details zum Mietwagen stehen ganz zu Beginn des Reiseberichts)
Unterkünfte: 3.210 € (inkl. 15 x 3 Mahlzeiten pro Tag, 2 x 2 Mahlzeiten pro Tag, 1 x ohne Verpflegung)
Permits, Concession Fees und sonstige Fees für Nationalparks, NCAA und Lake Natron: 3.064 € (inkl. der Permit Generation Fee i.H.v. 50 USD)
Night Drive Tarangire: 175 € für 2 Personen
Flying Doctors Mitgliedschaft: 25 € für 2 Personen
Airport Transfer: 80 €

Gesamt: 11.074 €. Hinzu kommen noch Trinkgelder, Diesel, hier und da noch essen (z. B. die Lunchboxen bei der World View Campsite), Souvenirs usw. Vern war nicht so durstig, wie befürchtet; er genehmigte sich 10 - 12 Liter Diesel auf 100 km. Der Liter Diesel kostete zum Zeitpunkt unseres Besuchs zwischen 60 und 65 Euro-Cent.


Das BC-Upgrade war natürlich purer Luxus, aber fiel mit 1000 € nicht nennenswert ins Gewicht, wenn man sich die Gesamtkosten anguckt (genauso werde ich das zukünftig immer dem Liebsten verkaufen ;) ).


Fazit

Was soll ich sagen, es war einfach der Hammer! 8o Eine wahnsinnig schöne Reise mit einem hübschen Schuss Abenteuer, vielen Tieren und tollen Erlebnissen! Genau nach unserem Geschmack. Trotzdem wird es wohl auf absehbare Zeit die letzte Reise nach Ostafrika sein (vielleicht sogar für immer). Warum? Zum einen: habt ihr euch das Kosten-Kapitel angesehen??? :whistling: Wir machen 2 - 3 Reisen pro Jahr, da sind uns die Kosten für nur einen Trip einfach zu hoch. Zum anderen: wir durften Tansania aufgrund der Corona-Pandemie so leer erleben, wie wir es vermutlich nie wieder erleben werden. Ich denke, dieser Trip wäre überhaupt nicht zu toppen und so belassen wir es lieber bei diesem einen wunderschönen Erlebnis.

Menschen

Die Menschen in Tansania haben uns total begeistert. So freundliche, fröhliche, zuvorkommende und hilfsbereite Menschen haben wir bisher nur in Simbabwe erlebt. Gerade im Jahr 2020 (während in Deutschland quasi nur lange Gesichter zu sehen waren) ist die ungetrübte Lebensfreunde einfach toll! Jeder kann sich eine dicke Scheibe davon abschneiden und so haben wir es auch versucht.

Tiere und Nationalparks

Absolut umwerfend! Unterm Strich hat uns eigentlich jeder Park total gut gefallen, wobei Arusha und Lake Manyara vielleicht etwas abfallen, aber nicht, weil sie uns nicht gefallen hätten, sondern einfach weil die anderen Parks noch schöner waren. Im Lake Manyara NP hatten wir Pech wegen des hohen Wasserstandes und weil wir daher keinen der River Loops zu Ende fahren konnten und ständig abbrechen mussten. Ngorongoro hat uns etwas enttäuscht, aber das mag an unrealistischen/überzogenen Erwartungen unsererseits gelegen haben. Die Serengeti und der Tarangire NP haben uns super gefallen! Hier hatten wir großartige Tiererlebnisse. Und um ehrlich zu sein, fanden wir sogar 1 Woche Serengeti zu wenig. :whistling: Gerne wären wir noch nach Ndutu gefahren. Ausdrücklich gut gefällt mir, dass man in der Serengeti nicht abseits der Straßen fahren darf! Der Umweltschutz lässt auch eigentlich nichts anderes zu. Zum Glück haben wir nicht einmal beobachtet, dass sich jemand nicht daran gehalten hätte.
Landschaftlich hat uns Lake Natron am besten gefallen, aber dicht gefolgt von Ngorongoro und Lobo in der Serengeti. Auch der Arusha und Tarangire NP haben uns landschaftlich sehr gut gefallen.

Was die Nationalparks in Tansania von denen im südlichen Afrika unterscheidet: Die Tierherden, allen voran natürlich die Gnuherden, sind viel größer. Dafür sieht man im südlichen Afrika größere Elefantenherden, allen voran natürlich in Botswana und im Caprivi-Zipfel. Da die Nationalparks in Tansania nicht umzäunt sind, sieht man auch außerhalb der Parks viel mehr Wild. Natürliche Migrationsrouten werden so nicht abgeschnitten. Im südlichen Afrika gibt es natürlich auch nicht umzäunte NPs, allerdings in Namibia ein paar wenige und in Südafrika soweit ich weiß gar nicht. In Botswana gibt’s die Vet-Fences, die Migrationen teilweise unterbinden oder zumindest schwierig machen.
Bei der Tiervielfalt konnten wir keinen großen Unterschied feststellen. Natürlich sieht man teilweise andere Arten, neue Arten, die wir aus den südlichen Ländern noch nicht kannten. Dafür sieht man andere Arten selten bis gar nicht, die im Süden (häufiger) vorkommen.
Die Löwendichte in der Serengeti fanden wir sehr beeindruckend! Obwohl wir auch im Süden immer mit vielen Löwensichtungen Glück hatten, waren es in der Serengeti noch mal eine ganze Schippe mehr. Auch hatten wir endlich mal mit den Geparden Glück! Die haben wir auf vier Reisen im südlichen Afrika noch nie gesehen. Mit Leoparden hatten wir nur bedingt Glück und mit anderen Katzen gar nicht. Im südlichen Afrika haben wir schon mehrfach Wildkatzen gesehen, auch schon mal Servale und einen Caracal. Aber da vergleicht man letztlich Äpfel mit Birnen, denn in Tansania waren wir nur ein Mal und im südlichen Afrika vier Mal.
Natürlich sieht man tendenziell viel mehr Tiere, wenn man mit einem guten (!) Profi unterwegs ist, der natürlich auch über Funk über gute Sichtungen informiert wird. Für uns ist das aber wenig reizvoll. Einfach nur die Tiere gezeigt zu bekommen, befriedigt unseren “Jagdtrieb” nicht - schon gar nicht, wenn dann schon zig Fahrzeuge anwesend sind, wir wollen die Tiere größtenteils selbst entdecken. Dafür nehmen wir gerne in Kauf, dass wir weniger Tiere sehen. :)
Alles in allem sind wir nach wie vor der Meinung, dass die großen Parks im Süden - Kruger, Etosha, Chobe - sich nicht hinter den NPs des Northern Circuit verstecken müssen, auch nicht hinter der Serengeti. Es ist anders, aber nicht unbedingt besser oder schlechter. Insgesamt kamen uns die Tiere in Tansania etwas scheuer vor, als in den zuvor genannten Parks des Südens, was das Fotografieren etwas schwieriger macht. Was zum Fotografieren jedoch toll war, waren die tollen Wolkenstimmungen.
Was wir komplett unterschätzt haben, waren die Tsetses. Ich hätte niemals für möglich gehalten, wie unfassbar aggressiv die sind. Ich wüsste auch nicht, was wir da rückblickend hätten anders machen können. Mit geschlossenem Fenster bzw. mit geschlossenem Dach will man doch nicht in der Gegend herumfahren, das finde ich recht witzlos. Wir hatten stichsichere Kleidung, die aber nicht wirklich stichsicher war - das Geld kann man sich sparen. Wir haben uns fast schon exzessiv mit 40% DEET eingesprüht, sogar die Haare und die Klamotten. Das hat die Biester für ca. 5 Minuten fern gehalten. Aber wehe man hat den kleinen Quadratzentimeter auf der Fingerspitze nicht eingesprüht, dann haben sie garantiert DORT gestochen. Ich gehe stark davon aus, dass das auch an der Nässe gelegen hat. In der Trockenzeit würde ich mit Tsetses nicht so viele Probleme erwarten.
Was überhaupt kein Problem vor Ort war, war die Bürokratie an den Gates. Da hatte ich in einigen RBs gelesen, dass man da schon mal einiges an Zeit verliert, aber meist war der Papierkram bei uns innerhalb von 5 - 10 Minuten erledigt, was natürlich auch daran gelegen hat, dass so wenige Touristen unterwegs waren.

Unterkünfte

Mit den Unterkünften waren wir im Großen und Ganzen sehr zufrieden, auch das Essen hat uns eigentlich überall geschmeckt, wobei es in der Twiga Lodge, Tarangire Safari Lodge und Sound of Silence Tented Camp am besten war. Generell am besten gefallen hat uns das Sound of Silence Camp.
Das Preis-Niveau ist in Tansania auch bei der Unterkünften sehr hoch. Die Unterkünfte selbst sind diesen Preis unserer Meinung nach nicht unbedingt wert - wie sagt man doch so schön: Lage, Lage, Lage. Das Preis-Leistungsverhältnis ist in Afrika unserer Erfahrung nach in Südafrika am besten.

Selbstfahren in Tansania

Hier lautet unser Fazit klar: machen! Mit ein paar kleinen Einschränkungen. Unserer Meinung nach sollte man kein komplettes 4x4 Greenhorn sein, man sollte schlauer als wir sein und nicht in der kleinen Regenzeit (nein, auch nicht in der “richtigen” Regenzeit! ;) ) fahren, sondern eher in der Trockenzeit und man sollte sich vor allem Zeit nehmen! Orientiert euch zur Routenerstellung nicht an den vorgefertigten Routen diverser Reiseveranstalter, da wird viel zu viel reingepackt und das wird für den Fahrer/die Fahrerin zu anstrengend. Es fällt mir schwer, hier einen konkreten Tipp a la “maximal x km pro Tag fahren” zu geben, denn das ist abhängig vom Fahrer und von der Strecke. Mit unserer Route waren wir sehr zufrieden und würden sie so ohne Änderungen wieder fahren. Unsere längste Strecke lag bei 190 km und mehr würden wir keinesfalls planen. Außerdem sollte man natürlich ein vernünftiges Fahrzeug haben und mit unserem Vern waren wir sehr zufrieden. Man sollte keinesfalls unterschätzen, wie anstrengend es ist, lange Strecken in einem so unkomfortablen Auto ohne Klimaanlage zu fahren! Nach den beiden Fahrtagen (Lake Natron - Lobo und Seronera - Karatu) waren wir abends ziemlich geschafft! Ein Toyota Landcruiser dürfte deutlich komfortabler sein und vermutlich könnte man mit dem auch etwas schneller fahren, aber wir wollten lieber einen Landy.
Die Navigation war überhaupt kein Problem insgesamt. Lediglich auf der Strecke Lake Natron nach Lobo musste man gut aufpassen. Ansonsten reicht guter Orientierungssinn, MapsMe, zur Sicherheit vielleicht noch T4A und natürlich Karten, falls alle technischen Stricke reißen. Wir haben uns nirgendwo verfahren und haben uns immer gut zurechtgefunden.
Polizeikontrollen hatten wir insgesamt 5, alle waren unproblematisch, nur einmal wurde überhaupt der Führerschein kontrolliert. Etwas kurios: die Polizisten kommen meist direkt mit dem Kartenlesegerät zum Auto. Paul und Erika erzählten uns, dass es in der Vergangenheit für Touristen viele Probleme bei Polizeikontrollen gab. Touristen wurden abgezockt und ewig aufgehalten. Es gab wohl auch Fälle, in denen Touristen so lange aufgehalten wurden, dass sie ihre Unterkunft gar nicht mehr im Hellen erreichen konnten. Dieses Jahr haben sie wohl die Ansage bekommen, zu den wenigen Touristen, die es noch gibt, nett zu sein. Scheint gewirkt zu haben, denn zu uns waren tatsächlich alle sehr nett und bezahlen mussten wir nirgendwo was.
Insgesamt sind wir 2200 km gefahren in 19 Tagen.


Ich hoffe, dass ich interessierten Selbstfahrern mit dem Bericht die möglichen Bedenken nehmen konnte. Mit dem richtigen Fahrzeug, einer vernünftigen Route, der richtigen Reisezeit und ein bisschen 4x4-Erfahrung kann die Route jeder selbst fahren - traut euch! Danke, dass ihr mitgefahren seid! :)


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Mittwoch, 3. März 2021, 16:51

Gratuliere zu einem unvergesslichen Urlaub mit super Sichtungen. Vielen Dank für den schönen Bericht mit tollen Fotos. :danke: :danke:

LG
Petersa

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parabuthus

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Mittwoch, 3. März 2021, 17:18

Ganz herzlichen Dank für diesen tollen Bericht, der mir sehr viel Spaß gemacht hat und viele Anregungen gegeben hat. :danke: :danke: :danke: :thumbup:

Respekt fürs Gelingen dieser sicher nicht ganz einfachen Tour!

Ich kann das Fazit nachvollziehen. Auch wir haben nach unserer Reise 2006 aus ähnlichen Gründen unsere folgenden Afrika Touren ins südliche Afrika verlagert. Es ist halt alles unkomplizierter und vor allem das Preis-/Leistungsverhältnis sowie das Gesamtbudget sind sehr unterschiedschlich. Das fällt vor allem vermutlich dann auf, wenn man im südlichen Afrika eher als Selbstversorger unterwegs ist und keine teuren Lodges bucht. Grob über den Daumen gepeilt muß man mindestens das Doppelte einplanen wie für SA.

Auch wenn hier gerne mal gemeckert wird über die Preisgestaltung von Sanparks und speziell über die Preisentwicklung der Wildcard - gegenüber den NP Gebühren in Ostafrika sind das Peanuts und beim Gesamtbudget eher zu vernachlässigende Posten. Da ist man echt verwöhnt, zumal man sie bei geschickter Planung über mehrere Urlaube nutzen kann.

Natürlich werden durch die Erhebung derartig hoher Eintrittpreise auch die Besucherströme ein wenig kanalisiert (v.a. im Ngorongoro Krater) - für viele wird dadurch eine Reise nach Tansania nahezu unerschwinglich. Schon 2006 war selbst eine geführte Zeltreise, wie wir sie unternommen haben, unfassbar teuer. Gemessen an südafrikanischen Standards waren die meisten Camp Grounds und auch die Performance der Fahrer/Guides sehr überschaubar. Vielleicht ist so ein Abstecher ins "wahre" Abenteuer auch mal nötig, um vieles als Routine und Selbstverständliches in SA wahrgenommenes neu wertschätzen zu können.

Es ist immer schwer den Direktvergleich zwischen einzelnen (Groß-) Parks in Afrika vorzunehmen. Die von dir genannten Parks sind ja alles international sehr bekannte und beliebte Parks. Wenn man schon einiges gesehen hat, wie ihr ja auch, achtet man ja nicht mehr ausschließlich auf die Tiersichtungen, sondern nimmt mehr und mehr auch die Landschaft, die Vegetation, das Zusammenspiel mit den klimatischen Bedingungen - sprich die Natur insgesamt mehr und mehr als ganzheitliches Erlebnis wahr. Da gibt es dann ja schon z.T. recht große Unterschiede zwischen den Parks, die zu herauszufinden m.E. immer einen Besuch wert ist.

Wir haben in 2006 zusatzlich zum Northern Circuit noch den Selous im Süden besucht. Der hat sich von den Parks im Norden ganz erheblich abgegrenzt - nicht nur vom Naturraum, besonders auch vom Besucheraufkommen und der Ursprünglichkeit. Ähnlich wie der Ruaha und der Katavi wird der Selous eher nicht vom Massentourismus angefahren, sondern eher von "insidern" bzw.Wiederholungstätern. Vielleicht wäre das ja nochmal was für später für euch...

Bin ohnehin gespannt auf eure nächsten Afrika-Planungen.

LG

Christian

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Mittwoch, 3. März 2021, 19:09

Liebe Nadine,

was für eine tolle Reise, die ihr da in diesen Zeiten erleben durftet! :thumbsup: Ich bin sehr gerne mit euch mitgefahren, habe oft geschmunzelt und habe mit dir und deinen vielen Stichen mitgelitten.
So viele schöne Fotos und Erinnerungen, die ihr mitnehmen konntet, eine wirklich außergewöhnlich schöne Reise!!
Ihr habt aber auch super geplant und euch richtig gut vorbereitet :thumbup:


Vielen Dank für diesen Einblick in eine Selbstfahrerreise, die gezeigt hat, dass man das wirklich machen kann


LG
Barbara




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Donnerstag, 4. März 2021, 06:32

Liebe Nadine,
mit mindestens genau soviel Wehmut im Herzen wie ihr, verlasse ich Tansania. Es war wundervoll diese außergewöhnlich schöne Landschaft ( sehr stimmungsvoll von dir in Bild und Film festgehalten) mitzuerleben. Eure Tiersichtungen waren in meinen Augen überragend. Die Migration, die wir damals auch miterleben durften, ist mit das eindrucksvollste, was ich persönlich an Naturerlebnissen gesehen habe.
Euren Vern hatte ich mittlerweile fest ins Herz geschlossen. Uns geht es auch immer so, dass wir uns wundern ohne Schuhlöffel in unsere Claudette zu kommen - so winzig kommt sie uns vor.
Tausend Dank für deine mitreißend humorige Reiseleitung durch ein faszinierendes Land mit großartigen Augenblicken, außerirdisch schöner Landschaft und tollen Tiersichtungen.
So, die Supperlative gehen mir langsam aus und ich laufe Gefahr mich zu wiederholen. Deshalb :danke: :danke: :danke: :danke: :danke:
Ein wirklich großartiger, rundum gelungener Reisebericht von einer außergewöhnlichen Reise in mehr als verrückten Zeiten.


Liebe Grüße
Kerstin
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

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Donnerstag, 4. März 2021, 08:06

Wie, aussteigen, schon zu Ende?

Nadine, ich bin sehr gerne mit euch gereist und habe mich in dieser wahrlich wirren Zeit von dir in unser geliebtes Afrika entführen lassen.
Kerstin hat ja schon alle Superlative ausgepackt, deshalb an dieser Stelle nur ein weiteres großes DANKESCHÖN.

Eure Tour mit Vern hat viele Erinnerungen an unsere Kenia-Reise, auch als Selbstfahrer, wiederbelebt.
Alle von euch besuchten Parks könnte ich mir sehr gut als Reiseziel vorstellen. Ebenso die von Christian erwähnten Selous, Katavi und Ruaha. Beim Blick auf die Kosten ist allerdings fraglich, ob das jemals Realität wird.

Vor allem auf den Ngorongoro Teil war ich sehr gespannt und bin nicht enttäuscht worden auch wenn deine Bewertung dazu etwas verhalten ist. Für mich ist das von Kindesbeinen an der Inbegriff von Afrika und mein Traumziel. Nicht zuletzt weil ich mit Grzimek und "Serengeti darf nicht sterben" groß geworden bin.

Deine wundervollen Bilder haben jedenfalls meine Phantasie angeregt und dazu beigetragen dem rheinischen Winter zu entfliehen, was wir im echten Leben schon so oft getan haben. Ist doch der Februar unser bevorzugter Reisemonat für das südliche Afrika.

Noch einmal ganz herzlichen Dank für deine Mühe mit dem Reisebericht, den ich nicht zuletzt wegen deiner unprätentiösen Schilderungen sehr gerne verfolgt habe. Mir gefällt, dass ihr nicht nur das Spektakuläre sucht sondern auch mit kleinen Sichtungen oder einfach dem Genießen der Natur glücklich sein könnt. Das kommt unseren Empfindungen und der Betrachtungsweise schon sehr nahe und hat in meinen Augen viel mit der Regelmäßigkeit solcher Reisen zu tun. Der Fokus verschiebt sich einfach.

Bin gespannt wo es euch beim nächsten Mal hinzieht. Wir haben eine Reise von Joburg über Golden Gate Highland NP, Drakensberge mit Lesotho, Wild Coast, PE-CPT, West Coast NP, Cederberge und Winelands im Köcher. Mal sehen wann wir das umsetzen können. Für uns alle hoffe ich, dass sich die Zeiten bald ändern und wir wieder unbeschwerter über Reiseführern und Karten brüten können um unsere großen und kleinen Reiseträume Wirklichkeit werden zu lassen.


Herzliche Grüße
Angelika

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Donnerstag, 4. März 2021, 09:05

Vielen lieben Dank für eure lieben Worte! Ich bin ganz gerührt und freue mich sehr darüber! :danke: :danke: :danke:
Auch wenn hier gerne mal gemeckert wird über die Preisgestaltung von Sanparks und speziell über die Preisentwicklung der Wildcard - gegenüber den NP Gebühren in Ostafrika sind das Peanuts und beim Gesamtbudget eher zu vernachlässigende Posten. Da ist man echt verwöhnt, zumal man sie bei geschickter Planung über mehrere Urlaube nutzen kann.
Da kann ich nur zustimmen! Wir haben da auch schon drüber gesprochen. "Weißte noch, als wir den Preis für die Wildcard voll hoch fanden?". :D :whistling: Die Wildcard ist eigentlich ein Schnäppchen. Und die Sanparks-Unterkünfte bieten wirklich ein mehr als faires Preis-Leistungsverhältnis.
Wir haben in 2006 zusatzlich zum Northern Circuit noch den Selous im Süden besucht. Der hat sich von den Parks im Norden ganz erheblich abgegrenzt - nicht nur vom Naturraum, besonders auch vom Besucheraufkommen und der Ursprünglichkeit. Ähnlich wie der Ruaha und der Katavi wird der Selous eher nicht vom Massentourismus angefahren, sondern eher von "insidern" bzw.Wiederholungstätern. Vielleicht wäre das ja nochmal was für später für euch...
Den Selous und den Ruaha hatten wir schon für diese Reise ins Auge gefasst, aber das wäre einfach zu viel geworden. Soweit ich mich erinnere, waren die von den Permit-Kosten her etwas günstiger, aber auch nicht wirklich so günstig, dass man das noch mal ins Auge fassen könnte, leider. :(

Uns geht es auch immer so, dass wir uns wundern ohne Schuhlöffel in unsere Claudette zu kommen - so winzig kommt sie uns vor.
8o 8o 8o Claudette! :D
Bin gespannt wo es euch beim nächsten Mal hinzieht. Wir haben eine Reise von Joburg über Golden Gate Highland NP, Drakensberge mit Lesotho, Wild Coast, PE-CPT, West Coast NP, Cederberge und Winelands im Köcher. Mal sehen wann wir das umsetzen können.
Wir haben auch schon seit Jahren eine Reise ab/bis JNB über Golden Gate Highland NP, Drakensberge und Lesotho in der Schublade liegen. Scheiterte aber bisher nicht an der Pandemie, sondern eher daran, dass immer andere Reisen dazwischengekommen sind. :blush: Im Mai wird es uns wohl für 2 Wochen auf die Malediven oder VAE ziehen (aktueller Stand der Dinge, kann sich natürlich noch ändern) und für November ist endlich das Nachholen unserer Botswana-Reise geplant. :) Ich bin zuversichtlich, dass das klappt. Letztes Jahr wären wir auch gefahren, wenn die Grenze offen gewesen wäre.

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SilkeMa (5. März 2021, 17:05), toetske (4. März 2021, 23:54)

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Donnerstag, 4. März 2021, 09:23

Ahhh, Botswana - hört sich gut an! :thumbsup:
Seid ihr schon mal da gewesen? Wir waren schon öfter dort (allerdings mit Dachzelt, selten in Lodges) und kennen uns eigentlich ganz gut aus.
Wenn du also Fragen hast, immer her damit, wir helfen gerne.
LG, Angelika

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Budenknipserin (5. März 2021, 08:55)

sunny_r

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Donnerstag, 4. März 2021, 13:43

Hallo Nadine,

danke dass wir mitreisen durften :danke:
Wie immer auch Danke für die schönen Bilder.

Du hast vermutlich Recht dass sich diese Reise, mit den wenigen Touristen, wohl nie mehr wiederholen wird. Das war wahrlich einmalig.

LG
Rainer

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Budenknipserin (5. März 2021, 08:55)

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Donnerstag, 4. März 2021, 17:36

Hallo Nadine
Vielen herzlichen Dank für diesen tollen Reisebericht in einer ganz speziellen Zeit!
Ich würde sehr gerne einmal nach Tansania reisen und das alles mal live erleben.
Ihr hattet wirklich eine sehr abwechslungsreiche Reise und man hat beim Lesen gespürt, wie ihr sie genossen habt.
Business Class hätte ich mir jetzt auch spektakulärer vorgestellt. Ist wahrscheinlich halt auch nicht mehr das, was es mal war ;-)
Liebe Grüsse und bleibt gesund
Caroline

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toetske

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Freitag, 5. März 2021, 00:06

Liebe Nadine,

Superlative gab es hier ja schon, aber ich kann da nur zustimmen 8o
Ganz lieben :danke: für diesen tollen Reisebericht. Wenn ich etwas jünger wäre, würde ich sofort eure Reise nachahmen wollen.

Bei den letzten Bildern fand ich vor allem (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) sehr lustig. So viele Klippschiefer habe ich noch nie zusammen gesehen.

Egal wohin eure nächste Reise führt: einen Reisebericht erwarten wir auf jeden Fall wieder :whistling:

LG. Toetske

PS Wir sind schon ein paar Mal mit Ethiopian in Business geflogen (dank der Meilen): da war der Unterschied mit Eco wirklich gross.
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Budenknipserin (5. März 2021, 08:56)

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Freitag, 5. März 2021, 09:05

Seid ihr schon mal da gewesen? Wir waren schon öfter dort (allerdings mit Dachzelt, selten in Lodges) und kennen uns eigentlich ganz gut aus.
Wenn du also Fragen hast, immer her damit, wir helfen gerne.
Danke, Angelika! Da werde ich vielleicht wirklich drauf zurückkommen. :) Wir waren auf unserer 7-wöchigen Afrika-Reise schon mal in Botswana, allerdings nur im Chobe NP. Wir werden auch mit Camper unterwegs sein, da die Lodge-Preise in Botswana noch abgehobener sind, als in Tansania. ;( Das wird die erste Camperreise sein (Bushcamper), daher hätte ich bei Gelegenheit sicher ein paar Anfänger-Camper-Fragen. :whistling:

Business Class hätte ich mir jetzt auch spektakulärer vorgestellt. Ist wahrscheinlich halt auch nicht mehr das, was es mal war ;-)
Das denke ich auch und vermutlich servicetechnisch nicht vergleichbar mit asiatichen und arabischen Airlines.
Egal wohin eure nächste Reise führt: einen Reisebericht erwarten wir auf jeden Fall wieder
Ui, im Fall der Malediven wäre das wohl nicht so spannend. :D
PS Wir sind schon ein paar Mal mit Ethiopian in Business geflogen (dank der Meilen): da war der Unterschied mit Eco wirklich gross.
Von Ethiopian habe ich auch viel Gutes gehört!

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toetske (5. März 2021, 23:34)