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Bär

Vollkommen Ahnungsloser

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21

Montag, 18. Januar 2021, 18:37

Wir mögen die Präsentation der Waren (Backwaren, Frischetheken, Sushi, warme und kalte Buffets), aber auch die Regale mit Gewürzen, mit Saucen und und und. Wir bringen uns auch aus jedem Urlaub sehr viel mit in die Heimat.

Ihr seid nicht allein. :D Ich seh schon den Melktart vor mir :help: Und Peri Peri Sauce war bei uns jedes Mal im Gepäck.

Sowas kennen wir ja aus Deutschland nicht, aber in Südafrika lässt man Mitarbeitern ja keinerlei Entscheidungskompetenzen. Immer muss ein Supervisor hinzugezogen werden. Vermuten die dort, dass die Mitarbeiter das ausnutzen und bescheissen würden, oder warum ist das immer so hierarchisch geregelt?

Ich bezweifle, dass in deutschen Supemärkten die Kassierer/innen weitreichendere Kompetenzen haben, die müssen zum Stornieren doch auch immer die Filialleitung holen. In Deutschland misstraut man den Mitarbeitern genau so, Videoüberwachung und Kündigung wegen gefundenem/ eingelöstem Pfandbon belegen dies.
'


*** Wenn du nicht mehr weißt, wohin du gehen sollst, halte inne und schau zurück, woher du gekommen bist. (Sprichwort aus Afrika) ***

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22

Montag, 18. Januar 2021, 19:32

hmmm also in meinem Edeka kann jeder stornieren, ebenso im Rewe. Aber egal. In Dtl. gibts das so nicht in dieser Auspraegung!

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23

Montag, 18. Januar 2021, 21:48

Da kommt mir einiges bekannt vor... wir waren in der ersten Hälfte vom Februar und hatten meistens gutes Wetter. So eine Reitsafari tönt interessant. Das muss ich mir merken.

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24

Dienstag, 19. Januar 2021, 10:27

19.02.2021
Swellendam-Stellenbosch

Trocken, aber bewölkt ging es auf der N1 Richtung Stellenbosch. Da der Tunnel geöffnet war, waren wir in gut 2,5 h in unserer nächsten Unterkunft: Jordan Luxury Suites.
Nachdem wir Swellendam verlassen hatten, kam auch endlich wieder die Sonne heraus, die fortan jeden Tag schien. Chris und ich alberten vor Freude zu Algoa FM im Auto herum. Die Fahrt durch Robertson und Worcester gefiel uns eigentlich ganz gut, so dass wir für dieses Jahr einen einnächtigen Stop geplant hatten im Ballinderry in Robertson.
Wir waren bester Laune und kamen im Jordans bei herrlichstem Wetter an. Der Anblick unserer Zimmers und die Lage des Weingutes erfreute uns zusätzlich:






Da unser selbst gemachtes Frühstück nur spärlich ausgefallen war, wollten wir auf ein Stückchen Kuchen ins Mont Marie. Es war bereits gegen 14.30 Uhr, das Restaurant verabschiedete seine letzten Lunch-Gäste. Dennoch fragte wir, ob sie auch Kuchen anbieten würden. Dem war nicht so, allerdings gab es auf der Dessert-Karte ein Stück Schokokuchen mit Eis und Sahne, was unseren Bedürfnissen sehr entgegen kam:
KÖSTLICH!!!!
Aufgrund der sensationellen Aussicht über den See auf die Berge im Hintergrund, reservierten wir uns einen Tisch am morgigen Abend zum Dinner. Uns gefiel es hier richtig gut, die Mitarbeiterinnen waren ausgesprochen freundlich und lieb.
Nach der süssen Stärkung bummelten wir dann durchs Städtchen, die Kalorien ein wenig ablaufen, da uns heute abend noch ein Abendessen im Foxcroft bevorstand. Übrigens hatten wir spontan die Dinner-Reservierung im Jordans in unserer Unterkunft storniert, da uns die Speisekarte so überhaupt nicht zusagte.
Wir waren etwas zu früh am Abend vor dem Restaurant erschienen und liefen noch ein wenig die Strasse auf und ab. Doch dann war es soweit. Der Innenraum des Foxcroft gefiel uns sehr gut:



Vorweg gab es für jeden eine abgezählte Scheine Graubrot mit Dipp. Hmmmm, na ja... Graubrot.
Dafür waren die beiden Vorspeisen, die man sich aus der Karte aussuchen konnte, sehr lecker:


Gefolgt vom Hauptgang:


... und einem Dessert:


Auch wenn das in Summe gar nicht nach so wenig aussah, waren wir noch unheimlich hungrig, als wir das Restaurant verliessen. Das war das erste Mal, dass wir am liebsten noch zu Mc Donalds gefahren wären, was wir natürlich nicht taten. Geschmacklich war alles gut, aber wir kämen nicht nochmal hierhin. Der Funkte war nicht übergesprochen wie nach am frühen Nachmittag im Mont Marie.
Es ging zurück ins Jordans, wo wir am späten Abend feststellten, dass die Wände wohl sehr, sehr dünn waren. Zumindest ahnte man, dass das Pärchen neben unserem Zimmer Spass hatte 8)
Wie auch oft in den Medien zu dieser Thematik berichtet war die nächtliche "Ruhestörung" nach wenigen Minuten aber vorbei :D

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Dienstag, 19. Januar 2021, 12:02

20.02.2020
Stellenbosch

Gut erholt strahlte uns die Sonne ins Gesicht, wir gingen beflügelt zur Jordans Bakery, wo Übernachtungsgäste ihr Frühstück a la carte einnehmen können. Der fantastischer Blick ließ uns wieder an unser irgendwann bevorstehendes Rentendasein denken, da wir sehr gerne in Südafrika 5-6 Monate jährlich überwintern würden. Wir malten uns aus wie grandios es doch sein müsste, hier fast ein halbes Jahr leben zu dürfen. Aber noch sind es ja gut 20 Jahre bis zur Rente, wobei ich ja schon mit 60 gehen möchte (also nur noch 14 *juhu*).


Nach dem Frühstück fuhren wir nach Franschhoek, wo wir die Hauptstrasse unter glühender Sonne hinauf- und wieder hinunterliefen, dabei einige Male in Schaufenster schauten und natürlich in den Woolworths gingen, um im Supermarkt zu stöbern :thumbsup:

Dieser kleine Markt ist sooooooo wunderbar, alles ist liebevoll und einladend präsentiert, ich musste mir direkt ein Schokocroissant kaufen. Vor dem Geschäft gab es noch das Woolworths Cafe, wo es eine -laut Christian- überwältigende Ginger Lemonade gab, die Chris regelrecht den Kopf verdrehte. Bei jedem weiteren Woolworths mit Cafe hielten wir an für diese Limonade. :wine:

Ich beschwerte mich nicht, da es meistens auch ein Stückchen Carrot Cake für mich gab :-)
Später hielten es dann spontan am Weingute La Motte, was sich als sehr idylisch und zum Verweilen herausstellte. Auch hier durfte es noch ein Getränk sein. Wenn man mir in Aussicht stellt, irgendwo einkehren zu können auf ein Getränk oder eine Kleinigkeit zu essen, entwickle ich ungeahnte Spaziergang- oder Wanderungskräfte.

Weiter ging es zum hochgepriesenen Weingut Babylonstoren. Um ehrlich zu sein: nett, aber irgendwie packte es uns nicht. Da fanden wir La Motte wesentlich schöner.
Wir spazierten ein wenig durch den Garten, aber es war schon fast unerträglich heiss. Aber Gejammere gab es nicht, schliesslich sehnten wir uns ja nach Sonne.


Weiter gings nach Tokara, während wir im Auto sitzend die atemberaubende schöne Landschaft genossen und oft zu spät die ein oder andere Blitze sahen. Gott sei Dank, waren 10-15 km/h zu schnell wohl noch ok für die Geräte, oder sie waren gar nicht mit Kameras bestückt.
Für den morgigen Abend hatten wir das Tokara zum Dinner gebucht. Wir liefen ein wenig dort herum, schauten uns auch das Gebäude Tokara Delicatessen an und wunderten uns über die viel zu hohen Preise auf deutschem Niveeau. Aber sicherlich gibt es genug Touristen, die situationsbedingt im Urlaub kaufen. Gut so für die hiesige Wirtschaft.
Im Anschluss fuhren wir zurück ins unsere Unterkunft und freuten uns schon auf das Dinner im Mont Marie.


So sieht ein perfekter Start in den Abend für uns aus. Eiskalter Rose Cremant, herrlicher Blick, ein lauwarmes Lüftchen...... :saflag:

Wir bestellten uns aus der Karte erstmal eine Vor- und eine Hauptspeise:


Der Thunfisch als Vorspeise war köstlich, ebenso das Rinderfilet. Chris hatte ein andere Vorspeise.
Was uns immer wieder verblüfft und teilweise auch ärgert ist, dass man beim Fine Dining frittierte Dinge auf dem Teller vorfindet. Das gehört dort für uns definitiv nicht hin. Wieso kann man Zwiebelringe nicht lecker und geschmackvoll anbraten statt sie in irgendeinem Teig zu frittieren, was dann am Ende schlecht aussieht und ebenso schmeckt. Egal. Alles zusammen war sehr, sehr lecker, vor allem in dieser Kulisse.
Nun ging es weiter mit der Auswahl eines Desserts und für mich einem weiteren Glas rosa Prickelwasser. Da es Chris meine tuna ceviche so angetan hatten, bestellte er als Dessert einfach diese Vorspeise. Die Verwunderung der Kellnerin war groß, und Chris musste ihr seinen Wunsch auch zweimal erklären. Für mich gab es:


Alles in allem würden wir hierhin definitiv wiederkommen. Das Restaurant war zu unserem Erstaunen sehr leer; vielleicht 4 Tische waren belegt. Das konnten wir uns nicht erklären, da die Preise für die Qualität, das Ambiente und den Service vollkommen angemessen waren.
Ein weiterer schöner Tag neigte sich dem Ende entgegen. Dieses Mal hörten wir auch nichts von unseren Zimmernachbarn, vielleicht waren diese aber auch abgereist .-)

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Spiritsailor

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Dienstag, 19. Januar 2021, 13:08

Oops ich hielt die Zwiebelringe für Calamaris und dachte das Surf and Turf sieht aber lecker aus.

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Panguitch

Gerneweg

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27

Dienstag, 19. Januar 2021, 14:21

Hallo Michael,

vielen Dank für den tollen Bericht, bin schon auf die weiteren Tage gespannt. :danke:

Wir waren letztes Jahr vom 19.02. - 08.03.2O in Südafrika (Kapstadt, Stellenbosch, Franschoek..... bis Addo) und hatten Glück mit dem Wetter. Wir gehören auch zu der Gruppe, die morgens nicht so früh rausmöchten und die Tage entspannt angehen, da gehört auch mal ein halber Tag am Pool dazu. Unsere letzte Übernachtung war das Geralds Gift House und wir fanden es sogar recht gut! Allerdings waren wir die Nacht davor im Addo in so einem Chalet und da davor im Tsitsikama in einem Chalet. Diese beiden Unterkünfte waren eine interessante Erfahrung, aber das war uns doch zu einfach. Im Geralds wurden wur super freundlich begrüsst, bekamen selbstgemachte Limonade auf unsere Terrasse gestellt, zum Abendessen konnten wir uns anmelden, das war auch sehr nett und am nächsten Morgen sind wir mit einem frisch gewaschenen Almeria zum Flughafen gefahren.

Im Jordans Wine Estate hat es uns auch gut gefallen, war schön eure Bilder zu sehen.

Ich freue mich auf die Fortsetzung! :thumbup:
Schöne Reise!

HCS45

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28

Dienstag, 19. Januar 2021, 17:59

Hallo Michael,

was für ein schöner Reisebericht, er spricht mir so richtig aus der Seele, denn, er könnte auch die Beschreibung zu unseren Urlaubserlebnissen sein.... mit all den kleinen Unwegbarkeiten und den neugierigen Blicken in sämtliche Supermärkte. Da seid ihr nicht allein!
An so machen Stellen deines Berichtes habe ich doch laut und -verzeih mir, etwas schadenfroh- gelacht, besonders in dem 'Mückenschuppen' (ich hätte getobt wie Rumpelstilzchen).

Danke für deine erfrischenden Tageserlebnisse, es macht mir viel Freude sie zu lesen, und die "leckeren Bilder" anzuschauen.

Hoffentlich kommt bald mehr... :danke:


Liebe Grüße
Helga

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29

Mittwoch, 20. Januar 2021, 10:22

Unsere letzte Übernachtung war das Geralds Gift House und wir fanden es sogar recht gut! Allerdings waren wir die Nacht davor im Addo in so einem Chalet und da davor im Tsitsikama in einem Chalet. Diese beiden Unterkünfte waren eine interessante Erfahrung, aber das war uns doch zu einfach. Im Geralds wurden wur super freundlich begrüsst, bekamen selbstgemachte Limonade auf unsere Terrasse gestellt, zum Abendessen konnten wir uns anmelden, das war auch sehr nett und am nächsten Morgen sind wir mit einem frisch gewaschenen Almeria zum Flughafen gefahren.



Die sind ja auch in den Top 5 bei der besagten Bewertungsplattform. Aber uns gefiel es überhaupt nicht. Vielleicht hatten wir auch das schlechteste Zimmer?! Und den Zaum um den Pool kannst doch auch Du nicht schön finden?!

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30

Mittwoch, 20. Januar 2021, 10:35


An so machen Stellen deines Berichtes habe ich doch laut und -verzeih mir, etwas schadenfroh- gelacht, besonders in dem 'Mückenschuppen' (ich hätte getobt wie Rumpelstilzchen).



Was meinst Du denn mit schadenfroh? ?( ?( Ich bin da übrigens auch innerlich ausgerastet, zumal kein anderer Gast in den Bewertungen geschrieben hatte, dass es dort -ggf. vereinzelt in bestimmten Zimmern- ein Mückenproblem gibt. Mücken kennen wir bisher nämlich nicht aus unseren Urlauben.

HCS45

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31

Mittwoch, 20. Januar 2021, 11:29

Hi Michael,

schadenfroh ist eigentlich nicht das richtige Wort. Sorry, es sollte eigentlich nur ein wenig lustig gemeint sein.

Es ging mir eigentlich mehr um deine Bewertung für das Guesthouse, mir passiert es auch verschiedentlich, dass ich mich auf viele positive Beurteilungen verlasse und sehe es dann doch anders als die meisten anderen Gäste und frage mich oft, woher all die guten Meinungen kommen. Gut, wenn dann auch mal jemand widerspricht.

Nein, es hat nichts mit deinem sehr schönen Reisebericht, über den mich mich sehr freue, zu tun.

Liebe Grüße
Helga

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Mittwoch, 20. Januar 2021, 11:48

21.02.2020
Stellenbosch

Nach unserem 2. Frühstück im Jordans brachen wir auf in Richtung Somerset West, da es dort zum einen Monkey Town gibt (ja, jetzt bekommen wir Schelte, da wir die kleinen Äffchen streicheln gehen) und zum anderen diverse Home-Design-Deko-Geschäfte und Supermärkte. Natürlich statteten wir auch dem riesigen Mr. Price Home einen Besuch ab direkt an der Abfahrt der Autobahn nach Somerset West :-) Aber hier gab es dieses Jahr nur "Mist" (in unseren Augen).
Zu den Äffchen gibt es jetzt keine weiteren Ausführungen, ausser: es war toll, wir hatten so viel Spaß und fahren beim nächsten Trip wieder hin!!! :love:

Einen Abstecher ins Weingut Vergelegen liessen wir uns auch nicht nehmen. Aufgrund der enormen Größe kann man hier wunderbar spazieren gehen, was wir taten. Danach statteten wir in zwei Malls den Deko-Home-Läden einen Besuch ab, assen jeder 20 Chicken Mc Nuggets bei McDoof (irgendwie brauchten wir wenigstens einmal FastFood im Urlaub) mit extra Sauce, was die Kassiererinnen irgendwie wie in den Vorjahren zu enormen Rückfragen verleitet. "Aber es sind doch 4 Saucen inkludiert." "Ja, abr wir wollen 6, also zwei extra." "Aber..." Am Ende bekommen wir das dann schon hin, gegen Bezahlung natürlich. Ach ja, und wie in so vielen Cafes oder Restaurants: Chris trinkt gerne einen Kaffee mit einem Schuss KALTER Milch an der Seite, die er dann selber dosiert. Es wird auch meistens alles richtig wiederholt "kalte Milch". Serviert wird dann aber in 80 % der Fälle WARME Milch. Wir lachen immer schon, wenn die Mitarbeiter mit dem Tablett kommen und es aus dem Milchkännchen dampft. Aber nun gut, es gibt Schlimmeres. So also auch bei McDoof.
Die Zeit verging heute wie im Flug. Zurück in Stellenbosch bummelten wir noch ein paar Strassen entlang, bis hinter uns ein Paar uns ansprach " Na Ihr, seit Ihr auch aus Swellendam nach Stellenbosch gefahrenn?" Es war das Pärchen aus dem La Soata in Swellendam, die ich als Österreicher eingeschätzt hatte (warum auch immer). Aber sie kamen aus der Nähe von Karlsruhe. Wir unterhielten uns noch 30 Minuten, am Ende erfuhren wir, dass beide auch am morgigen Tag weiterfuhren nach Kapstadt, wie wir auch. Wir tauschten Nummern aus und wollten uns in den kommenden Tagenn zum Getränk oder Dinner in Kapstadt verabreden. Wirklich nett die Manu und der Heiko.....
Am Abend hatten wir eine Dinnerreservierung im Tokara, was wir aus den Vorjahren bereits kannten. Wir lieben das Ambiente und die Lage mit samt des grandiosen Sonnenuntergang-Blicks.




Beim Wein ging es wie immer darum, welcher offener schmeckt wem am besten. Also probierte Chris den Sauvignon Blanc in normal und Premium und ich beide Chardonnays. Interessanterweise schmeckte uns beiden der "normale" und günstigere Wein besser. :wine:

Das Dinner-Menu traf genau unseren Geschmack und vermochte vollkommen zu überzeugen:




Tomate Mozarella auf ganz andere Art, gefolgt von Fisch auf Risotto und einem fantatischen Springbok-Filet an köstlicher Sauce. An das Dessert kann ich mich nach einem Jahr nicht mehr erinnern. In jedem Fall war alles rund, und wir waren gesättigt. Wir fuhren zurück in unsere Unterkunft und freuten uns auf die kurze Anreise nach Kapstadt morgen. Hier stand direkt am ersten Tag einiges auf dem Programm. Ich sage nur: Gardinen :thumbup:

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Mittwoch, 20. Januar 2021, 12:25

22.02.2020
Stellenbosch - Kapstadt

Endlich war es soweit: der finale Ausgangspunkt unseres Urlaubs wurde angesteuert. Und gleichzeitig wollte Chris sich einen Wunsch erfüllen: GARDINEN, da er in Port Elizabeth vom Manager bei Weylandts Adressen für Gardinengeschäfte erhalten hatte. Er suchte schon seit Monaten nach geeigneten Gardinen für sein Schlaf- und Arbeitszimmer. Alles was ihm gefiel, lag bei 80-160 EUR pro laufendem Meter. (Ich hoffe, ich gebe das jetzt so richtig wieder, da ich davon keine Ahnung habe. In jedem Fall sagte er immer, dass er doch nicht 1600 EUR für ein paar Meter Gardinen ausgeben wolle).
Also fuhren wir, noch bevor wir uns unseres Gepäcks entledigt hatten, in Woodstock zwei Gardinen-Geschäfte an. Am Ende waren es 4 oder 5, wobei das erste DER TREFFER war. Die anderen waren irgendwie nur indische Wühltisch-Stoffläden (fürchterlich, aber alle brechend voll). Das erste war kleiner, aber voll mit hunderten von Stoffballen und zig Katalogen. Eine super nette Dame, die halb indisch und halb englisch war, nahm sich richtig Zeit für Chris, während ich den größten Teil der Zeit am Schaufenster stand und unseren Wagen beobachtete, da die Gegend nicht so tollste war.
Nach ca. anderthalb Stunden hatten wir 3 dicke Stoffmusterkataloge zusätzlich auf der Rückbank unseres Autos, als wir vor dem Hilton auf der Buitengracht Street im Bo-Kaap vorfuhren.









Warum das Hilton? Eigentlich lieben wir ja die kleinen, individuellen Guesthäuser, das letzte Mal waren wir im Atholl House in Camps Bay, was aber dieses Jahr wegen eines Umbaus geschlossen hatte. Chris hatte aufgrund eines beruflichen Trips nach Tokio noch einige Hilton-Punkte, die uns zwei Freinächte in Kapstadt bescherten. Er wollte sie loswerden, da er sonst nie in Hiltons absteigt. Durch eine Kreditkarte, die ich besitze, konnte ich im Vorfeld einen kostenlosen Gold-Status bei Hilton erwerben, der uns ein Upgrade und kostenloses Frühstück als Benefit bringen sollte. Und tatsächlich geschah es so. Bei meinem ersten Aufenthalt in meinem Leben bei Hilton gab es als Upgrade eines in eine Suite mit separatem Wohn- und Schlafzimmer im obersten Stockwerk und den Zugang zu deren Executive Lounge, wo man tagsüber Getränke und abends ein paar Snacks einnehmen konnte. Mega. In jedem Fall fielen wir schonmal enorm auf, da wir neben unseren Koffern drei relativ große Stoffmuster-Kataloge als Gepäck eincheckten :D


Da der Tag irgendwie eh schon mit "Shoppen" halb rum war, bot ich Chris direkt an, wieder ins Auto zu steigen und in den großen Weylandts in Greenpoint zu fahren, nach dem Motto: dann ist der Tag halt komplett für den A... mit Shoppen.

Manchmal hat man als Shopper ja richtig gute Tage. Nachdem sich Chris eigentlich beim Stoff nur noch zwischen 3 Stoffen entscheiden musste, das war schonmal sicher, sah er einen Teppichboden für sein Wohnzimmer, der vermeintlich hervorragend zur Couch und dem Couchtisch passte. Gesehen und verliebt. Leider lag der Teppich mit Ausmassen von 1,40 x 2,00 m, glaube ich, auf dem Boden als Ausstellungsstück. Den wollte Chris natürlich nicht haben. Aber zum Glück hatte ein weiterer Weylandts in Durbanville noch einen original verpackten vorrätig. Ich runzelte schon die Stirn und fragte ihn, ob er bekloppt sei, wie wolle er denn den Teppichboden mit nach Deutschland nehmen? Er war ganz gelassen und meinte, den bekämen die gefaltet garantiert in seinen Koffer hinein. AHA, in einen Koffer. Auf die Rückfrage, wo er denn dann bitte seine Klamotten, die in einem großen Rimowa steckten, verstauen wolle, bekam ich die eigentlich logische Antwort: wir kaufen einfach noch irgendeinen neuen Billigkoffer :wacko:


Lange Rede, schnelle Entscheidung: wir holten den Rimowa im Hotel ab, fuhren nach Durbanville und kauften diesen Teppich, den die wirklich gefaltet in den Koffer hineinbekamen. Ich ahnte schon, dass Chris jetzt am liebsten sofort einen neuen Koffer kaufen würde wollen, aber dagegen legte ich zumindest für diesen Tag mein Veto ein. So langsam war ich genervt und brauchte eine Aufmunterung. ESSEN :-)

Wir liefen noch ein wenig durch die Strassen, machten und frisch fürs Essen, betrachteten zwischendurch immer wieder die Stoffmuster und fuhren dann mit einem Uber zum Hussar Grill in Mouille Points, wo wir einen sehr wässrig schmeckenden Krabbencocktail als Vorspeise und ein sensationell schmeckendes 300 g Rinderfilet mit Pfeffersauce und Pommes assen, also jeder eines .-)




ich war wieder versöhnt und wußte, morgen fällt die Stoffentscheidung, dann noch einen Koffer kaufen, und dann wars das mit Deko-Home-Shoppen. Wir schliefen mega gut nach diesem so arg anstrengenden Shopping-Tag .-)

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SarahSofia

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Mittwoch, 20. Januar 2021, 13:05

Hallo Michael,
Und den Zaum um den Pool kannst doch auch Du nicht schön finden?!

die Frage geht zwar nicht an mich, aber habt ihr denn vor Ort mal nachgefragt, warum der Zaun dort ist ? Vielleicht hat es ja einen praktischen Grund, um z.B. Tiere vom Wasser abzuhalten, die es dann verschmutzen würden. Ich bin zwar kein großer Poolgänger, aber ehrlich gesagt wäre mir im Fall der Fälle ein eingezäunter, sauberer Pool lieber als einer ohne Zaun, aber schmutzig.
LG SarahSofia

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toetske (20. Januar 2021, 22:21)

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Mittwoch, 20. Januar 2021, 13:09

23.02.2020
Kapstadt

Am nächsten Morgen ging es zum Frühstück, und ich muss sagen: wow, das war wirklich klasse. Von geräuchertem Lachs über diverse Wurst- und Käsesorten, einer riesigen Eierstation, wo man sich alles frisch zubereiten lassen konnte, ebenso Pancakes, Crepes, Waffeln etc, bis hin zu einer großen Müsliecke, Früchtestation und vielem mehr (ich bin nicht DER Frühstücker, mir reicht Lachs und Baguette, ggf. noch ein Rührei und etwas Obst) war für jeden Geschmack etwas dabei. Da in diesem Hotel sehr viele Inder einer Reisegruppe frühstückten, die allesamt abscheuliche Manieren hatten (sowohl beim Essen als auch im Umgang mit den MitarbeiterInnen), planten wir unser Frühstück für die kommenden Tage eine halbe Stunde später ein. Denn dann war diese Horde weg und man hatte den Raum fast für sich alleine und konnte viele schöne Gespräche mit den Mitarbeiterinnen führen. Mit der Köchin an der Eierstation konnte ich es irgendwie so gut, dass sie mir jeden Morgen noch frische Erdbeeren brachte, die es am Buffet nicht gab. Eine ganz bezaubernde Frau.
Gut gestärkt und mit einer Stoff-Entscheidung ging es zurück nach Woodstock, wo Chris 19 m Stoff bestellte sowie einen Stoffschal fürs Arbeitszimmer für einen Preis von umgerechnet 530 EUR. Darin enthalten waren noch 3 große maßangefertigte Kissenbezüge, die hervorragend zu seinem Sofa und dem neuen Teppich passen sollten *ich muss gerade selber lachen: da flieg man um die halbe Welt und kauft einen Teppichboden, 19 m Stoff und Kissenbezüge ein, ich selber hatte ja nur die 4 Schalen gekauft)*
Die Besitzerin meinte, der Stoff sei nun in Johannesburg bestellt und in spätestens 3 Tagen in Kapstadt. Wahnsinn. In Deutschland wartest Du erstmal ein paar Wochen auf eine solche Anlieferung.
Um es vorweg zu nehmen: es klappte alles wie besprochen. Aber faltet mal 19 m Stoff :help:
Zum einen wog alles zusammen gut 15 kg, und zum anderen ergab das Ganze in Folie eingepackt ein ziemlich ordentlichen Paket :!: Das galt es ja auch noch zu verstauen :help:

Wir kauften noch am selben Tag einen Billigkoffer, den ich aber mit 900 Rand nach zähen Verhandlungen gar nicht so billig fand, und eine Tasche für die Gardinen. Zurück im Hotel lachten die Mitarbeiter in der Lobby schon und wunderten sich über einen weiteren Koffer und eine dick gepackte Tasche. Nun war Chris aber auch klar, dass fortan rein gar nichts mehr gekauft werden konnte, nichtmal mehr eine einzige Pfeffermühle, die wir zwischendurch neben anderen Gewürzen ja auch bereits für den Rückflug einplanen mussten.

Wir fuhren Richtung Kap, besuchten die Pinguine, wollten aber wie auch die letzten Jahre nicht mehr zum Touristenmagneten "Kap der guten Hoffnung". Für ein schönes Foto hielten wir am Seitenstreifen an und warteten gut 20 Minuten bis auf der Strasse kein einziges Auto entgegen kam:




Auf dem Rückweg fuhren wir den Chapman´s Peak , der immer wieder ein Erlebnis ist. Dahiner gab es dann noch bei Woolworths eine Ginger Limonade für Chris und für mich ein Stück Carrot Cake.






Für den Abend hatten wir eine Reservierung im Dash Restaurant im Queen Victoria Hotel. Von den nur 10 Tischen waren 9 belegt, die Atmosphäre war super ruhig und entspannt, der Service suchte seinesgleichen.





Ein rundum gelungener Abend. Nach dem Dinner verschlug es uns dann noch an die Bar, wo wir beide einen Baileys tranken und Chris einen Kaffee mit KALTER Milch. Hier passte einfach alles.

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Panguitch

Gerneweg

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36

Mittwoch, 20. Januar 2021, 13:09

Zitat von »Panguitch«



Unsere letzte Übernachtung war das Geralds Gift House und wir fanden es sogar recht gut! Allerdings waren wir die Nacht davor im Addo in so einem Chalet und da davor im Tsitsikama in einem Chalet. Diese beiden Unterkünfte waren eine interessante Erfahrung, aber das war uns doch zu einfach. Im Geralds wurden wur super freundlich begrüsst, bekamen selbstgemachte Limonade auf unsere Terrasse gestellt, zum Abendessen konnten wir uns anmelden, das war auch sehr nett und am nächsten Morgen sind wir mit einem frisch gewaschenen Almeria zum Flughafen gefahren.

Die sind ja auch in den Top 5 bei der besagten Bewertungsplattform. Aber uns gefiel es überhaupt nicht. Vielleicht hatten wir auch das schlechteste Zimmer?! Und den Zaum um den Pool kannst doch auch Du nicht schön finden?!


Wir hatten glücklicherweise keine Mückenprobleme, die sind wirklich schlafraubend. Der eingezäunte Pool war wirklich nicht schön, für mich viel zu klein, um irgendwie interessant zu sein. Den Garten fand ich sehr schön und unser Zimmer bzw. die Terrasse davor lag schattig. Das Zimmer selbst war mir auch ein wenig zu dunkel, aber für eine Nacht war es ok.
Schöne Reise!

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michaelkoeln (20. Januar 2021, 13:12)

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37

Mittwoch, 20. Januar 2021, 13:33

24.02.2020
Kapstadt


Nach einem entspannten und dieses Mal ruhigen Frühstück ging es Richtung Constantia, nicht ohne im nagelneuen Woolworths Constantia Emporium Halt zu machen. Leute, der Eingangsbereich ist der Wahnsinn. Hier kannst Du von selbst gemachten Pralinen, über Sushi, warme und kalte Speisen bis hin zu einer riesigen Auswahl an zubereitetem Obst die grandiosesten Sachen erwerben. Das taten wir auch und fuhren im Anschluss weiter nach Groot Constantia. Den Pförtner fragten wir, welcher Teil der schönere sei, bekamen auch prompt die falsche, wahrscheinlich auswendig gelernte, Antwort und hielten nicht auf dem Parkplatz, wo alle hielten, sondern fuhren durch und waren fast die einzigen.

Wir liefen über das Weingut, snackten irgendwann unsere vorher gekauften Lunch-Utensilien auf einer kleinen Mauer sitzend und genossen die warme Sonne und das herrliche Leben unten in Südafrika.
Weiter ging es zum Weingut Buitenverwachting, wo wir auch eine Dinnerreservierung am Folgetag hatten. Dort setzen wir uns ins Cafe und genossen weiterhin das Leben bei einem Kaffee bzw. Appletiser.

Im Anschluss bummelten wir noch etwas durch die Waterfront und wußten ja, dass wir nichts mehr kaufen konnten: sehr entspannend :-)
Am Abend waren wir mit "Heiko und der Manu" im Beluga zum Dinner verabredet, wo ich glücklicherweise den im Innenhof gebuchten Tisch für zwei auf vier abändern konnte. Wir verbrachten einen tollen Abend. Die beiden waren total nett und lustig und genossen den gemeinsamen Abend und das Essen. Hier lieben wir das Rinderfilet mit skinny fries Pfeffersauce. Vorweg gab es Sushi. Sehr lecker.
Wieder beseelt und begeistert, zwei so entspannte Menschen im Urlaub kennengelernt zu haben, wo man sich so geben kann wie man ist, fielen wir ins Bett.

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38

Mittwoch, 20. Januar 2021, 14:07

25.02.2020
Kapstadt

Am nächsten Tag fuhren wir zum Entspannen in den Botanischen Garten nach Kirstenbosch, wo wir durch die Anlage schlenderten und auf jeder Parkbank einen kurzen Halt einlegten, schliesslich hatten wir ja Urlaub.



Im Anschluss fuhren wir raus zu De Grendel, wo wir auch noch eine Reservierung zum Abendessen offen hatten. Wir wollten uns die Lage und Umgebung einmal anschauen. Die Lage und der Ausblick waren grandios, die Speisekarte gefiel uns nicht so ganz, weshalb wir auch die Reservierung stornierten... leider.



Wir fuhren zurück Richtung Kapstadt, wo wir einmal die Long Street passierten, die uns eigentlich nicht so zusagt, vor allem sind hier abends nach Geschäftsschluss merkwürdige Gestalten unterwegs.
Optisch macht die Strasse natürlich etwas her tagsüber:


Wir liefen noch über den Greenmarket Square, statteten dem Company´s Garden einen Besuch ab und liessen die Seele baumeln.
Zurück im Hotel nutzen wir für einen Kaffee und Appletiser die Executive Lounge im Hilton, sahen uns die kleinen Snacks an, die ab dem späten Nachmittag/frühen Abend gereicht wurden, rührten aber nichts an, da es heute zum Buitenverwachting Restaurant ging.
Dort angekommen plazierte man uns zwar an einem Tisch in der ersten Reihe am Fenster, aber auch direkt im Windkanal der Klimaanlage. Jeder hat ja so seine Macken: ich mag es nicht, im Klimaanlagen-Zug zu sitzen, weshalb ich bei jeder Reservierung immer nett bitte, weit weg von Klimaanlagen und derem kalten Luftzug sitzen zu dürfen.

Das passte mir schonmal nicht, weshalb ich auch demonstrativ eine Hoddie-Jacke über mein Hemd anzog. Wir hatten uns extra "schick" gemacht.
Dann ging es an die Weinauswahl. Die Liste der offenen Weißweine enthielt so ca. 10 an der Zahl. 5 oder 6 waren Sauvignon Blancs, 2 Chenin Blanc, 2 Riesling. Kein Chardonnay, kein Rose, rein gar nichts für mich. Ich fragte unseren Kellner, ob das wirklich schon alles sei :D

War es. Man sei gerade dabei, eine neue Karte zu entwicklen. Ich frage, ob sie mir denn wenigstens einen rose Cremant anbieten könnten. Nein, nur weiß. Grrrr X(

Da ich heute dran war mit Fahren, bestellte ich schon leicht mies gelaunt ein Glas weissen Cremant. Prost :-)
Eine Flasche wollte ich nicht ordern, da ich sonst zu viel daran genippt hätte :-)

Das Menu bestand aus 6 Gängen:

Na ja, aber ich freute mich auf den Caesar Salad mit Garnelen:


Die Garnelen waren noch roh, weshalb wir die zweite Vorspeise einmal zurückgeben mussten. Keine großartige Entschuldigung. Nun denn.
Beide Vorspeisen hakten wir ab und empfanden sie zwar als optisch ansprechend, geschmacklich aber total unterdurchschnittlich.


Das Springbok-Filet war der beste Gang, leider recht übersichtlich.
Das folgende Sorbet und Dessert waren dann wiederrum unterdurchschnittlich:


ES war absolut nicht unser Menu, nicht unser Laden und überhaupt. Wir bereuten, das De Grendel abgesagt zu haben. Unsere Entscheidung war falsch... was solls, Jammern auf hohem Niveau.
Lästernd über das Restaurant, die bescheidene Weinauswahl, das nicht überzeugende Essen ging es zurück in die Unterkunft. Für uns stand nach diesemAabend erstmal fest: kein fine dining mehr morgen!

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Mittwoch, 20. Januar 2021, 14:36

26.02.2020
Kapstadt

Heute ging es im Laufe des Tages auf den Tafelberg, eine Aktivität, die in jedem Urlaub ein Must Do ist. Wir hatten Glück, die Sonne schien, und es war warm oben. Die letzten Male erinnere ich ich mich noch an Jacken und Pullover, Wind und Kälte.




Wir liefen ein wenig herum, schossen unsere Bilder, fotografierten auf deren Bitte hin andere Paare und die uns.
Zurück im Zentrum trafen wir nochmal "Heiko und die Manu" auf der Gorgeous George Dachterrasse auf einen Drink.Heute war ihr letzter Tag, und sie wollten uns nochmal sehen. Da wieder alles so entspannt und unkompliziert war, luden uns die beiden für die Zeit nach Südafrika -und wie sich herausstellen sollte zwischen den Corona Lockdowns- zu sich nach Hause in die Nähe von Karlsruhe ein. Dort waren wir im Sommer, hatten ein super Wochenende und stehen auch heute noch im Whats App- und Telefonkontakt. In 2022 wollen beide wahrscheinlich auch wieder nach Südafrika, und dann wird man die Planungen sicherlich so abstimmen, dass man sich das ein oder andere Mal auf der Route treffen wird. Vorher ist aber erstmal ein Besuch in Köln geplant.
Wie schon am Vorabend beschlossen, wollten wir heute kein Filet und kein fine dining mehr essen. Ich hatte das innere Bedürfnis, heute eine Gewürz-Geschmacks-Explosion zu erleben und schlug das Simply Asia in Greenpoint vor. Chris war begeistert. Nicht schön, aber lecker war es. Neben zwei eiskalten Singha Bier bestellten wir uns beide jeder einen Hauptgericht. Chris mit Garnelen, ich mit Huhn. Man war das lecker. Wir konnten uns vor Verlangen nach dieser Würze kaum unterhalten, so schlungen wir das mal ganz andere Essen in uns hinein.. und... es hatte nicht gereicht :-) Wir winkten unserer Kellnerin zu und fragten, ob sie uns das gleiche Essen jeweils nochmal bringen könne, zusammen mit zwei weiteren Singha Bier. Heute waren wir mit Uber unterwegs, wir beide konnten also völlig über die Stränge schlagen :beer:
Etwas verwundert nahm sie die Bestellung auf uns lachte irritiert. Anscheinend war ihr das bisher noch nicht untergekommen. Beim zweiten Hauptgericht und dem dritten Bier hatten wir auch wieder Zeit, uns beim Essen zu unterhalten, nachdem das erste Verlangen gestillt war. Was soll ich sagen: es muss nicht immer Fine Dining sein, der Abend war super.
Überhaupt stellten Chris und ich fest, dass sich die Speisekarten in den guten Restaurants dieses Jahr alle ziemlich ähnelten: Leber, Calamaris, Ziegenkäse, Lammschulter, Rinderfilet, Garnelen mit Schale.

Wir vermissten ein wenig die Vielfalt, weshalb wir am Ende der Reise auch festhielten, dass uns die ersten beiden Abende in White River im Magnolia und Oliver´s richtig, richtig gut gefallen haben und das viele Chi Chi in Kapstadt oftmals zwar schmeckte, aber nicht den bleibenden Eindruck hinterließ wie der Beginn unserer Reise.
Für 2022 hoffen wir wieder auf mehr Variationen und neue Gerichte, die man nicht in jedem Restaurant erhält.

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40

Mittwoch, 20. Januar 2021, 15:40

Ich hab ja früher auch die Unusualstoffe für Rocke mitgenommen und mein großes Rollo stammt auch aus Struisbaai. Kissenbezüge, Kerzen, Tassen und diverse Gewürze sowie etliche Holzhippos zieren ebenfalls die Wohnung. Aber einen ganzen Teppich und Vorhänge???? Alle Achtung!