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tom1978

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Sonntag, 24. Januar 2021, 14:53

Reisebericht Sri Lanka März 2020

Hi.
Nachdem ich mich die letzten Tage hier durch die Reiseberichte der letzten Jahre gelesen habe (bei uns ist Südafrika ja schon erschreckende 3 1/2 und Namibia auch schon wieder 2 Jahre her) und dadurch inspiriert, selber vorsichtig an einer weiteren Südafrika-Reise in 2023 gedacht/rumgebastelt habe, wollte ich mal fragen, wie so dass Interesse an einem kleinen Sri Lanka-Reisebericht ist? Da hätt ich ein bisschen Material aus 2020. (wir wollten nach dem vielen „Staubfressen” in Namibia weniger Strecke machen. Und dabei auch noch gefahren werden.
Langer Satz, kurze Frage: wie schauts aus? Ich meine zwischen den Zeilen bei traveler57-Reisebericht gelesen zu haben, dass Sri Lanka durchaus bei dem einen ode anderen auf Zustimmung stoßen könnte. Nicht wahr Kitty? :D
Dann würde ich mal in meinen Erinnerungen kramen und als Kontrast zum Schnee draußen ein paar bunte Bilde einstellen.


Ich will gar nicht groß auf unsere coronabedingten Probleme auf Sri Lanka und unsere etwas ugemütliche, vorzeitige Abreise eingehen. Auch die ganzen (wirklich wunderschönen Tempel und das fantastische Essen sollen keine große Rolle spielen. Aber Tiere gehen ja immer ...




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Kitty191

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Sonntag, 24. Januar 2021, 16:12

Hallo Tom,
ein Reisebericht über Sri Lanka? Da sag mich mal das, was ich immer zu dieser Insel sage: Sri Lanka geht ja eigentlich immer. :thumbup: :D
Ich freu mich über einen neuen Bericht.


Liebe Grüße aus der Hauptsatdt

Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

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tom1978

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Sonntag, 24. Januar 2021, 21:21

dann mal los ...

wobei: irgendwie ist bei unseren Umzugsvorbereitungen das Sri Lanka-Reisetagebuch hops gegangen. Also ist jetzt wirklich Gedächntnisarbeit angesagt (bin allerdings nicht dafür bekannt, ohne einen haufen Zettel und Post-its heil durchs Leben zu kommen) veruche trotzdem mein Bestes.Sri Lanka also. Wir wollten einen entspannten Urlaub. Nicht sooo weit fliegen. Guide und Fahrer. Lecker Essen. B+B. Und natürlich angemessen viel Safari.
Hat alles zur vollsten Zufriedenheit geklappt. Bis auf das Entspannt.


Nun dann doch ganz kurz zu Corona. Leider musten wir nach 11 Tagen die Reise abbrechen, weil Corona dann auch auf Sri Lanka zugeschlagen hat. Wir haben einen ordentlichen Ritt zum Flughafen mitsammt: gestrandete Backpacker aufsammeln, whats app Gruppen bilden, Hotelsuche, wilder Flugumbuchung mit Hilfe eiener Freundin zu Hause, weil unsere Geldkarte irgendwie nicht bereit für die Kosten einer Zwangsumbuchung auf Businessclass war) und ein paar seltsammen Tagen als einzige Gäste in einem Strandhotel. (inkl. immer kleiner werdenden Portionen, gesperrtem Strand, ständigen Panik-Nachrichten in besagter wahts app Gruppe, furchtbar netten und hilfsbereiten Menschen in Negombo und entspannter Poolzeit während die Nachrichten zu Hause immer schlimmer wurden.) Ach ja: und einmal im Leben Business im A380 kann man mal machen ...Gebucht haben wir übers Internet bei Siritours. Mit deutschem Kontakt. Hat perfekt funktioniert. Auf unsere Wünsche wurde direkt im ersten Angebot so gut eingegangen, dass wir fast nix mehr geändert haben. Alles inklusive (Hotels, Essen, Auto, Fahrer, Guide, Benzinkosten, Eintritte und Guides vor Ort. Keine Anfahrt von irgendwelchen Shops) Die Hotels waren zwar nicht die Allerbesten - eher lokal, was uns beim landestypischeren Abendessen aber entgegen kam. Sauber, meist gut gelegen und freundlich. Ruwan unser Guide, als auch Siritours vor Ort haben uns (und unseren aufgesammelten Backpackern auch im Chaos der lezten Tage geholfen. War sicher auch für sie nicht ganz einfach. Nur zu empfehlen. Und das wir mit unserem Guide weiter zumindest einmal im Monat schreiben oder telefonieren sagt eigentlich alles. Wir wollen, wenns irgendwie geht, die Tour in 2022 zu Ende bringen. Da fehlt ja noch einiges an Safari im Süden!


So sah die Tour aus (ein bisschen was hhaben wir vor Ort geschoben.1.Tag
29.02.20;
Abholung am Flughafen Colombo und Fahrt nach Anuradhapuraya,
abends Rundgang um den
Anuradhapuraya NUWARA WEWA Lake in wunderschöner Natur
(Übernachtung im Margosa Lake Resort in Anuradhapuray, Deluxe Zimmer)


2.Tag;
Morgens Besuch aller historischen Orte & Plätze in
Anuradhapuraya.
abends Fahrt nach Wilpattu zum Nationalpark, große Jeep-Safari im
Wilpattu Nationalpark (Übernachtung im Margosa Lake Resort in Anuradhapuray, Deluxe Zimmer)


3.Tag;
Fahrt nach Trincomalee an die Ostküste, Kenniya Hot Water Sprigs, abends relaxen und baden am
Traumstrand von Nilaveli direkt vor dem 4 Sterne Hotel und Pigeon
Island. (Übernachtung im Nilaveli Beach Hotel in Trincomalee, Zimmer mit Meerblick)


4.Tag;
Bootsausflug nach Pigeon Island zum Nationalpark, baden, relaxen und
schnorcheln auf Wunsch den ganzen Tag möglich (mit extrem vielen bunten
Fischen und Korallen). (Übernachtung im Nilaveli Beach Hotel in Trincomalee, Zimmer mit Meerblick)


5.Tag;
Relaxen und baden am Traumstrand von Nilaveli.
abends Trincomalee Sightseeing und Besuch im Koneshwaram Hindu Temple anschließend Fischessen bei den Locals
(Übernachtung im Nilaveli Beach Hotel in Trincomalee, Zimmer mit Meerblick)


6.Tag;
Fahrt nach Dambulla, Besuch des Goldenen
Tempel und der Höhlen von Dambulla, abends Spaziergang Rund um den
Kandalama Lake in wunderschöner Natur bis zum Sonnenuntergang.
(Übernachtung Nice Place Hotel in Dambulla, Deluxe Zimmer)


7.Tag;
Fahrt nach Polonnaruwa, Besuch aller historischen Stätten & Plätze
in Polonnaruwa.
(Übernachtung Nice Place Hotel in Dambulla, Deluxe Zimmer)


8.Tag;
Morgens Besteigung des Sigiriya Lions Rock und spazieren durch die
Vergnügungsgärten unter dem Felsen (am Morgen ist es angenehm kühl)
(Übernachtung Nice Place Hotel in Dambulla, Deluxe Zimmer)


9.Tag;
Am Morgen Bird Watching Program mit einem extra Guide Rund um Dambulla,
kostenlose Ayurveda-Massage (Isiwara Paura Aurveda Lodge, Sigiriya: gestrichen wegen Corona. Alternativ haben wir eine Ochsenwagenfahrt gemacht. Sind anschließend Boot gefahren und haben Kokosrotis gebacken),
abends Besteigung des Pidurangala Rock mit wunderschöner Aussicht über
Sigiriya und die Ebene (nicht überlaufen, bestes Panorama).
(Übernachtung Nice Place Hotel in Dambulla, Deluxe Zimmer)


10.Tag;
Besuch auf Sri Lankas größtem Gemüse und Obstmarkt (falls gewünscht),
Besuch des Mathale Muthumariamman Hindu-Tempel (Sri Lankas größter Hindu
Tempel), Fahrt nach Kandy. Kandy Cultural Dance Performance Show.
Besuch der Abendzeremonie im Tempel des Zahntempels von Kandy
(Übernachtung Senani Hotel in Kandy, Deluxe Zimmer)


11.Tag;
Morgens Besuch im Peradeniya Botanical Garden, gestrichen wegen Corona. Stattdessen Rafting-Tour und Weiterfahrt nach Nuwara Eliya


12.Tag;
Endgültiger Abbruch der Reise. Am Morgen Besuch der Glenloch Tea Factory und
Teeplantage, Fahrt zunm Flughafen, zur deutschen Botschaft, Emirates City-Büro und dann nach Negombo. Restliche 3 Tage im Hotel bis zum Rückflug.


Anuradhapuraya:

was für Tempel. Hier nur mal einerTierische Schnitzereien

Blüten und Dekofülle





tom

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tom1978

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Dienstag, 26. Januar 2021, 19:29

weiter gehts..
hier noch mal die Route:


Die Flüge mit Emirates von D'dorf über Dubai nach Colombo waren problemlos.
Am Airport schnell durch die Corona-Fiebrkontrolle und dann ...
...Anstehen an der Imigration
Am Eingang wartet Ruwan auf uns und schon gings in den klimatisierten Minibus und mit diesem Richtung Anuradhapura. Gefühlt war die gesammte Strecke ein großes Dorf im Dschungel. Die Wohnbebauung am Straßenrand wurde nur höchstselten von Wald unterbrochen. Der Verkehr auf der Straße und die Verkehrsregelauslegungen unseres Fahres veranlassen Sabrina recht schnell, sich auf die Rückbank zu legen. Ein Hingucken ist für sie nicht möglich. Allerdings läuft man so Gefahr bei der ein oder anderen Notbremsung von eben dieser Bank gegen den Vordersitz katapultiert zu werden.
Mit einer kleinen Pause, in der wir auf die ersten Snacks (was werden wir die noch lieben) und einen Tee eingeladen werden, kommen wir stetig, wenn auch nicht allzu zügig unserem Ziel näher.

Unser Hotel liegt abgelegen im Grünen, direkt am See. Hat einen kleinen Pool und einen überdachten Terrassenbereich für Frühstück und Abendessen. Unser Zimmer liegt im kleinen Garten in einem Extragebäude. Groß, sauber, allerdings nicht allzu stilvoll eingerichtet.
Wir hauen uns erst mal aufs Ohr, bevor wir zu einem „Sundowner-Spaziergang” am See mit Ruwan aufbrechen. Sieht schon großartig aus: Links baden Kinder im See, Affen spielen in den Bäumen und rechts tauchen nach und nach die Dagobas aus dem Dschungel auf. zB die Jethawana Dagoba, die bei ihrer Erbauung nach der Cheops- und Chephren-Pyramide in Gizeh das drittgrößte Bauwerke der Menschheit war.



Nach dem dringend nötigen Beinevertreten haben wir jetzt Hunger. Gutgläubig bestellen wir Curry im Hotelrestaurant und bekommen den gesammten Tisch mit Schälchen vollgestellt. Wer soll das alles Essen? Aber so im „tapas-style” mag ich das gut leiden.


Am nächsten Morgen gehts dann zu den gestern Abend nur von Ferne gesehenen Dagobas nach Anaradhpura. Die unter UNESCO-Welterbeschutz stehende Fläche ist riesig. (Um 100 n. Chr. gehörte Anur... zu den 10 größten Städten der Welt! Wir bekommen einen runzeligen, kleinen älteren Herrn zur Seite gestellt, der uns durch die wichtigsten Bauwerke führt (zwischendurch gehts per Bus von Ort zu Ort) Sein deutsch ist beeindruckend gut, so dass wir fragen, wo er gelernt hat, oder ob er sogar schon mal in Deutschland war. Antwort: Ja schon tausende mal. In meinen Büchern. Wir: ein bisschen verliebt in diesen schrulligen, liebenswerten Herrn.





Es wimmelt heute von Menschen rund um den heiliegne Jaya Sri Maha Bodhi. Ein Feigenbaum, der von dem Baum in Nordindien abstammen soll, unter dem Buddha die Erleuchtung erlangte. Er wurde 288 v. C. gepflanzt und ist damit der älteste lebende von Menschen gepflanzte Baum der Welt mit einem bekannten Pflanzdatum.
Menschenmassen - seltsam wie sehr man die vermissen kann ...Überall Blumen, Affen, Rauch, Opfergaben, eine Prozession und wir leicht bis stark überfordert, mit offenem Mund, mitendrin. Das ist schon ein krasser Start in den Urlaub. Die Temperaturen jenseits der 30°C tun ihr übriges und so entscheiden wir, dass wir am Mittag zurück ins Hotel fahren, Siesta halten und unseren Besuch in Wilpattu von morgen früh auf heute Abend verlegen. Dann können wir morgen auchh direkt nach Nilaveli zum Strand fahren. Klingt gut für uns ...
Und Wilpattu am Abend hält für uns so einiges bereit:











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tom1978

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Dienstag, 26. Januar 2021, 19:36

und das Highlight:


Wir hatten echt Glück relativ schnell am Anfang der Tour zu einer kleien Reihe von drei Autos zu kommen, die anscheinend etwas im Busch gefunden hatten. Wir haben uns hinten angestellt und nach 5 Minuten kommt dieses Kerlchen genau an unserem Auto in aller Ruhe und Gemütlichkeitaus dem Unterholz. Auf dem Rückweg finden wir dann noch einen weitern Bären am Straßenrand. er hat es sich gemütlich gemacht. Dreht und wendet sich ein wenig und ist dabei recht unfotogen. Wir sind begeistert! Hätten wir gewusst, dass für und alle Safaris im Süden ausfallen. Hier hätte sich eine 2te Safari am nächsten Morgen sowas von gelohnt.

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tom1978

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Donnerstag, 28. Januar 2021, 21:17

Wir sind relativ früh auf dem Weg nach Trincomalee/Nilaveli und staunen die ganze Fahrt über die unzähligen Stauseen.
Es ist alles so unfassbar grün. Seerosen/Lotus-Teppiche auf den Teichen. Eigentlich an jedem mindestens ein Kingfisher.

Im Vergleich zur Fahrt nach Anuradhpura kommen wir recht zügig voran und sind mit kurzer Pause an diesem Höllengerät



bald an den Kanniya Hot Water Springs. Ein trubeliger Platz für Waschungen und, wenn man erst die ganzen Nippes-Buden überwunden hat, ist es auch recht unterhaltsam, dem Gewusel zuzugucken. (oder sich mitenreinzustürzen)
Ich tanke noch schnell einen Lime & Soda und an Tricomalee (und diversen Selbstmördder-Kühen) vorbei geht es nach Nilaveli. Wie der NAme schon sagt, liegt das Nilaveli Beach Hotel am, bzw auf dem Strand. Blick zum Pigeon Island Nationalpark inklusive. Unsere Zimmer sind ein klein wenig muffig, aber auch hier: in einem Nebengebäude gelegen, sauber und mit einer Terrassentür, die direkt auf den Sand hinausgeht. Man läuft 50 meter unter Bäumen am Pool vorbei und ist am Strand. Wir sind fast die einzigen Gäste (am letzten Tag haben wir das Hotel für uns alleine) und fühlen uns wie im Paradies. Am ersten Abend gibt es am Pool eine offene Grill-Sation und Buffet (danach mangels Gäste a la Card)
Abends LimeSoda oder einen Cocktail von der Poolbar und 3 Schritte zum menschenleeren Strand gehen. Wow.
Am nächsten morgen fahren wir mit Guide und Fahrer in 10min nach Pigeon Island zum Schnorcheln rüber. Praktischerweise kennt Ruwan einen der Nationalpark-Angestellten (es gibt auf der Insel nur eine Holzhütte mit 2-3 Parkmitarbeitern, in der man seinen Rucksack deponieren kann) und so kommen wir am Nachmittag in den Genuss von 2 begleiteter Schnorcheltouren. Aber erstmal überqueren wir die Insel (also laufen 3 minuten) zur andern Seite und schnorcheln munter drauf los. Es ist nicht das Great Barrier Reef, aber wir finden als absolutes Schnorchelhighlight 2 balzende Tintenfische, die „hasch-mich-ich-bin-der-Frühling” spielen. Großartig. NAch einer entspannten Pause unter Palmen geht es dann zur Schnorcheltour mit Guide los. Wir haben noch nie so viele Haie gesehen. Wir wwrden regelrecht umzingelt. Seltsam, wenn 7 mittelgroße Riffhaie um einen kreisen ...
Wir schaukeln ein wenig und brechen dann zum letzten Schnorchelgang auf. Diesmal schweben wir mehr oder weniger nur über einem Meer aus lilafarbeneen Koallen, die 1 meter unter uns den gesammten Meeresboden einnehmen. Allein das ist schon seeehr beeindruckend.
Blöderweise versagt heute unsere Unterwasserkamera. Deshalb nur trockene Bilder.




Nach einem faulen Tag am Strand fahren wir abends nach Tricomalee, um uns den buntesten Tempel anzugucken, den ich jemals gesehn habe.
Danach gehts zu viert zum Fischessen. Ruwan hate uns gefragt, ob es ok wäre außerhalb des Hotels zu essen. Und wir denken, dass es eine gute Gelegenheit ist, sich etwas besser kenenzulernen. (Man will ja weder immer den Bestimmer raushängen lassen, noch den Molli mit sich machen lassen.) Wir biegen kurz vor dem Hotel zwischen 2 Häusern auf einen Weg (der kaum als solcher zu erkenenn ist) und fahren durch ein von der Straße aus nicht zu erahnendnes Wohngebiet. Das „Restaurant” ist eigentlich eine mit Fliegengitter eingefasste Terasse mit einem großen Tisch vor einem Privathaus. Hier findet niemals ein Tourist von alleine hin. Der Familienchef(Kellner) und seine Frau(Köchin) empfangen uns überschwenglich und tischen auf. Fisch, Garnelen, Salat, Krabbe undundund. Kurz: Es ist großartig!
„Safari” an der Straße nach Tricomalee:











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Donnerstag, 28. Januar 2021, 21:24

„Unser Strand”

und der Strandbesuch ...








Braunkopf-Bartvogel (macht seeeehr interessante Geräusche)






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Samstag, 30. Januar 2021, 20:21

Hallo Tom,

fast zu spät schaue ich mir gerne Eure Tour an.

LG
Rainer

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Panguitch

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Sonntag, 31. Januar 2021, 11:57

Hallo Tom,

wow - tolle Tour. Wir liebägueln auch mit Sri Lanka, bisher konnte mich noch nichts so überzeugen, aber eure Tour hat mir bis jetzt gut gefallen.

Vielen Dank! :danke:
Schöne Reise!

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Sonntag, 31. Januar 2021, 17:35

Wir liebägueln auch mit Sri Lanka, bisher konnte mich noch nichts so überzeugen, aber eure Tour hat mir bis jetzt gut gefallen.

Freut mich, dass es dir gefällt. Mich hatte Sri Lanka in 1-2 Reiseberichten im Fernesehen (zB Wunderschön auf WDR) auch gar nicht so überzeugt.
Aber bei den Wünschen der Frau: Bitte nicht wieder so viel Fahrerei (und Hinfliegerei). Vielelicht Südostasien? Mal wieder Meer (in dem man auch baden kann) wäre schön. Kombiniert mit meinen: Safari muss schon sein! Und lecker Essen. Da führte irgendwie kein Weg an Sri Lanka vorbei.

Hier noch ein paar Impressionen, wie schön knallebunt es in und um Trincomalee ist:







Nach 3 wirklich wunderschönene Tagen in Nilaveli mit einem recht großen Privatpool (war ja sonst keiner mehr da)


ging es zurück zu den kulturellen UNESCO-Welterbestätten in Dambulla, Polonnaruwa, Sigiriya und später in Kandy.
Unser Hotel liegt versteckt in einem dieser schon erwähnten Seitenstraßen, die irgendwo zwischen Nähladen und Büdchen (also der singhalesischen Version davon) erstmal in den Dschungel zu führen scheinen. Doch dann kommt eine Schule, eine Farm, eine Bar, ein Gemüseladen und schließlich unser Hotel. Mitten im Grünen. Ruhig. Seltsamme Weihnachtsdeko im Restaurant. Offene, überdachte Bar, in der abends die Fledermaus kreist, um Insekten zu fangen. Jede Menge 2-6 beinige Fauna um einen rumherum. Zimmer mal wieder karg eingerichtet, mit Balkon und einem Badezimmer, das eher aussieht wie der Elefantenbadeplatz im Zoo: Fliesen an allen Wänden bis zur Decke. Riesig - man könnte zu 10 duschen.


Bevor es ein wenig kulturhistorisch wird - ein paar Tierchen aus dem Hotelgarten:






Sri Lanka Riesenhörnchen


Winzling, brütend auf Augenhöhe am Weg zum Pool


Chinesischer Spornkuckuck


Muskatamadine






Little Coke-Frog :D



Schamadrossel

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toetske

oorbietjie

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Montag, 1. Februar 2021, 00:20

:danke: Tom!

Diese Schmetterlinge erinnern mich an...??? Lone Creek Falls, aber etwas anders sehen die dort schon aus.

Freue mich auf die Fortsetzung.

VG. Toetske
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tom1978

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Dienstag, 2. Februar 2021, 21:25

So Herrschaften.

Wie angedroht. Kultur. ;)
Wir fahren am späten Nachmittag nach Dambulla rein. Wir wollen uns den Höhlentempel angucken.
Hätte man den Resiefühere mal gründlicher lesen sollen. Höhlentempel klingt nach: wir gehen tief in den Berg runter.
Leider gehts erstmal hunderte Stufen den Berg hoch. Die Gattin ist not amused. Leider funktioniert: „Ich kann ja warten und du gehts hoch.”

hier nicht, weil der Ausgang auf der anderen Seite des Bergs liegt und unser Auto dort warten wird.







man denkt ja manchmal, oder hört: kennst du einen tempel, kennst du alle. Aber ich finde gerade dieser hier (mit dem spätnachmittagslicht und mitwenigen menschen) hat eine großartige stimmung. und die verschiedenen höhlen: alle vollgepackt mit buddha-statuen und ausgemalt. überall. wunderschön. und ein fairer lohn für den aufstieg. die goldenen stupa bildet den neuen abschluss der anlage.

ein paar Tierchen finden wir dann doch:





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tom1978

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Freitag, 5. Februar 2021, 21:34

Und weil man hier von Welterbestätte zu Welterbestätte nicht lang fahren muss, bin ich am nächsten morgen früh schon an der nächsten.
Und da heute klar ist, dass es TREPPEN geben wird, bin ich mit Ruwan allein unterwegs. Die Frau schläft aus und poolt. Ich bin um 6 Uhr auf den Beinen, um nach Sigiriya zu fahren.
Wir sind sehr zeitig, noch vor Öffnung des Ticketoffice am Park. Somit kann ich in Ruhe den Ort genießen. Denn nicht nur der Felsen ist beeindruckend - auch die Gärten am Fuß: Große Wasserbecken, die morgens natürlich das ein oder ander Tierchen anziehen und schattige große Bäume. Ruwan besorgt mir einen Guide und verzieht sich zum Nickerchen. Wir hingegen maschieren stramm zu und dann auf den Berg. Ich habe ja die aberwitzige Angewohnheit meine Höhenangst im Urlaub zu füttern. (Nicht dass 10 Stunden Flug nicht reichen würden) Also rauf auf die eisernen Stufen, die sich den Felsen hochschlängeln. Sieht auf dem Foto gar nicht so schlimm aus. (Wobei später runter deutlich eckliger war)

Den Rest des Tages verbringen wir am Pool, bevor ich abends zum Sundowner mit Ruwan nochmal Richtung Sigiriya aufbreche, um den Pidurangala Rock gegenüber des Löwenfelsens zu besteigen. Sehr, sehr schön... Allerdings ist der Abstieg über Fels, Stock und Stein im Dämmerlicht nicht ganz ungefährlich.



dieser Kamerad hat mich ein Stück des Wegs begleitet


am Felsen gibt es auf halber Strecke, und nur über einen abartige Wendeltreppe zu erreichen, eine Gallerie mit für ein buddhistisches Land recht freizügien „Wolkenmädchen”. 500 waren es wohl mal. Jetzt sind es noch 22. Und zu diesen gibts sogar in den Fels gravierte Kommentare von Besuchern von vor 1500 Jahren: an der sogenannten Spiegelwand. Mein Foto ist aus unserem Hotel. Fotografieren vor Ort strengstens verboten.



und so sieht das ganze am Spätnachmittag aus. Fast noch besser. Ein Felsen im grünen Meer.


ich glaub ich bin mit den Tagesprogramm ein wenig ins Schleudern geraten.

Hier gehts morgen auf jeden Fall zum UNESCO-Welterbe Polonnaruwa. Dann wieder zu zweit. Mit tierischem Zwischenstopp.
(ca. 1 Stünchen vom Hotel entfernt - also wenn man einen singhalesischen Fahrer hat. Als Otto-Normal-Europäer würde man länger brauchen. Hier muss man sich daran gewöhnen, dass einem bei recht hoher Grundgeschwindigkeit auf schmaler, kurviger Strecke ein überholendes Auto auf der eigenen Spur entgegen kommt, während man selber dann auf den Seitenstreifen ausweichen muss, dabei ein zu passierendes Moped noch weiter nach links abdrängt und versucht die dort grasenden Kühe weder selber plattzumachen, noch den Mopedfahrer in ein rindviehmordendes Geschoss zu verwandeln)

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tom1978

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Samstag, 6. Februar 2021, 18:10

next day - next temple
heute fahren wir nach polonnaruwa, machen aber einen coolen zwischenstopp an einem kleinen fluss. dort lockt ein bauer seine (wilden) tierchen mit fischköpfen aus dem fluss. man zuckt ja doch häufig, wenn ein guide einem zu so einem ort fährt, an dem bei ankunft des touriwagen jemand sehr geschäftigt aufspringt. aber als nepp empfinden wir es nicht. wir geben ein kleines trinkgeld und fahren doch recht beeindruckt weiter.


der war wirklich riesig



kurzer Einblick Polonnaruwa. Hier gibt es ein Museum (in dem wir starten) und angrenzend den archäologischehn Park. Also sind hier die Tempel, anders als in Anuradhapura, nicht in Gebrauch, sondern wirklich Denkmäler hinter Zaun. Wir schlendern durch den Park, fahren noch zu ein/zwei weiteren Besichtigungen im Park und dann wieder - durch diese wahnsinnige grüne Landschaft mit Stauseen an jeder Ecke - zurück nach Dambulla.



Wächter, Schlange, Mondstein, Buddah. was will man mehr?







und nach den steinernen Tierchen ein bisschen Wiildlife aus fleisch und Blut im archäologischen Park:



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tom1978

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Sonntag, 7. Februar 2021, 13:37

Eigentlich war eine Safari im MIneriya Nationalpark geplant. Allerdings passt unsere Reisezeit nicht zum großen Elephantentreffen, dass jährlich stattfindet und das größte Zusammentreffen wildlebender asiatischer Elephanten weltweit ist. Ruwan klärt ab, welcher der Parks der Umgebung im Augenblick die beste Safari verspricht und so fahren wir in den Hurulu Eco Park. Da müssen wir vertrauen ...
... und werden nicht enttäuscht.





ich liiiiiebe Bienenfresser
und eisvögel




wie in afrika:

(Ruß)Bülbül




wunderschön:

und da wir uns immer mehr zu Birdern entwickeln, hier unser Highlight:






wie die frau manchmal aus dem jeep raus sowas entdeckt, wird mir immer ein rätsel bleiben. der fahrer war etwas irritiert, dass wir nicht mit vollgas zu den elephanten wollten, sondern auch für diesen keinen kerl halten.


und nun zurück zu schon aus Afrika bekannten Gesellen:


ganz cool war auch die möglichkeit an mehreren Stellen im Park den Jeep verlassen zu dürfen, um sich die Beine zu vertreten. Und wenn man dann einen Hügel hochkraxelt und auf der anderen Seite dieser Ausblick wartet - hach...




hätten wir geahnt, dass das unsere letzte Safari auf Sri Lanka sein soll, hätten wir noch eine weitere für den nächsten Morgen gebucht. So ging es nach einer durchaus erfolgreichen Birdingtour rund um das Hotel (mit Eisvögeln, Reiern, Risenhörnchen) zum Markt nach Dambulla. Ruan erzählte stolz von den 20 verschiedenen Bananaensorten, die es hier gibt (ich hasse Bananen) und läßt uns das ein odere ander probieren. Und so schön bunt ist es auch hier:







und zum abschluss für heute noch ein Foto von unserer „Dorftour”, die als Ersatz für das Kochen mit Zutaten aus dem Hotelgarten stattfand. Musste leider ausfallen, da auch hier der Touristenmangel dazu führte, dass das Angebot im Hotel zusammengestrichen wurde. Ebenso unsere Ayuveda-Massage, die später im Süden nachgeholt werden sollte. Auf unsere Touri-Doftour sind wir mit einem Ochsenkarren durch den Wald zu einem See gefahren. Auf ein Boot umgestiegen und zu einerm Bauernhaus gefahren. Unterwegs gabs einen Hut aus Seerosenblättern (nein hier gibt es kein Foto). Dort haben wir zudammen gekocht und gegessen. Kokos-Roti und Kokos-Sambal. Sehr lecker! Dann gings mit dem Tuktuk erst zu eienr Tabakplantage und dann zum Hotel zurück. Es war einen angenehme Tour.

Ab jetzt gehts ins Hochland...

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Dienstag, 9. Februar 2021, 20:16

Auf denm Weg nach Kandy stoppen wir noch an einem der zahlreichen botanischen Gärten. Schon cool, was hier alles wächst. Allerdings muss man sich doch recht deutlich gegen Massagen, Anwendungen und überteuerte Souvenirs wehren. Wir geben ein kleines Trinkgeld für die ansosnten kostenlose Führung und fahren weiter. Der größte Hindutempel des Landes in Matale hat geschlossen. Jetzt geht es also los mit den Corona-Einschränkungen. Der königliche botanische Garten in Peradeniya, den wir dann heute schon anfahren, weil wir befürchten, dass er auch bald schließt, hat leider schon zu. Bei Parks verstehe ich das ja immer noch nicht ganz ... Also gehts in Hotel und wir beschließen nach einem Poolgang schon heuet abend zur Zeremonie zum Zahntempel zu fahren. Morgen soll es dann direkt weiter gehen (und wir streichen die zweite Nacht in Kandy) Erstmal geht es am Nachmittag aber zur Tanzvorführung. Wir sind beeindruckt!

Am späten Nachmittag lassen wir uns also zum See fahren (das Wetter wird irgendwann etwas pooluntauglich) und laufen eine schöne Runde bevor wir Ruwan am Tempel wieder treffen.
Am See wimmelt es wortwörtlich vor Reihern, Teichhühnchen, Kormoranen und Co







Zahntempel Kandy


Die Anlage des Zahntempels ist (trotz aller schon gesehenen Tempel) wunderschön und die Stimmung am Abend herrlich friedlich und entspannt. Auf unsere Frage, warum denn die Tempel (ob der Menschenmassen) nicht schließen werden wir mit großen Augen angeguckt. „Temmpel schließen nie!” Aha.
Heute geht es also zum Rafting. Ruwan telefoniert morgens den ein oder anderen Anbieter ab, um zu klären ob die Touren corona- bzw. wassserstandsabhängig noch starten. BAld gibts ein Go und wir fahren eine ziemlich elendslange Strecke nach Kitulgala. Leider wird dieses wirklich coole Abenteuer nicht mehr lange möglich sein. Der Staudamm ist schon im Bau ...
Das Boot wird zum Fluss transportiert ...



Ruwan guckt was angestrengt ...



hübsch, der Kleine


Tee




Flughunde am Wegesrand ...
Die Rafting-Tour war wirklich ein gutes Trostpflaster, allerdings ein ganz ordentlicher Umweg. So kommen wir spät abends in Nuwara Eliya an. Ruwan kann das Hotel, das die Agentur für uns gebucht hat, nicht wirklich empfehlen und so fahren wir in die Stadt in ein alternatives Hotel. Zimmer ganz ok. Abendessen sehr leckeres Curry. Wir sind die einzigen Gäste und zaubern durch unsere unerwartete Ankunft dem Besitzer ein Lächeln ins Gesicht. Da meine Schwiegereltern uns massiv zur Rückreise drängen, sämtliche Touren auf unserer Reststrecke ausfallen werden, also maximal noch ein Strandurlaub möglich wäre und Sabrina wirklich nervös wird, verbringen wir 2 Stunde in der Nacht damit irgendwie herauszubekommen, wie wir nach HAuse kommen können. Emirates ist da keine Hilfe. X(

Ruwan merkt, wie angespannt wir sind und fragt, ob wir jetzt noch (23:45) nach Colombo zum Flughafen wollen. So eilig haben wir es dann doch nicht. Die Straßen wären jetzt schön leer. Ja, aber unsere Fahrer hätte dann mit 1-2 Stunden Schlaf eine 4-stündige Serpentienen-Fahrt vor sich. Wir verabreden uns für 8 Uhr am nächsten Morgen zum Frühstück und verlassen Nuwara Eliya Richtung Airport. EIne kurze Stipvisite an einer Teefabrik (Nur der Shop hat auf. Gearbeiete wewren darf nicht) lassen wir uns trotzdem nicht nehmen. Dann wirds ein wirklich langer, nervenaufreibender Tag auf kurviger Strecke, Flughafen, Botschaft und Emirates-Büro bis wir spät abends in unseem Strandhotel aufschlagen. Im Gepäck haben wir 2 Mädels aus Berlin, die wir am Flughafen einsammeln und 2 Jungs aus Bayern, die wir an der Botschaft auflesen. Die BAckpacker sind dann doch ganz happy, dass wir einen Einheimischen bei uns haben, der uns sowohl in den Flughafen quatschen kann, als auch zur Botschaft fährt. Auch Hotels, die angeblich keinen Zimmer frei haben, finden nach einem kurzen Gespräch mit Ruwan plötzlich eins. Wir bitten eine Freundin uns Tickets für in 3 Tagen zu buchen. Früher gibt es nichtss, was akzeptabel und bezahlbar ist. Unsere Eltern wollen wir nicht auf die Online-Buchung loslassen. Und unser Urlaubskonto hat nicht mehr genug Geld, um Businessclass-Tickets zu buchen. Was anders gibt es in der nächsten Woche nicht mehr von Colombo aus!Die Botschaft meldet sich übrigens eine Woche nachdem wir wieder in Deutschland sind bei uns, ob wir nach Warschau fliegen wollen. Da wären jetzt noch Plätze frei ... :cursing:

Die letzten Tage verbringen wir am Pool und Strand (bis er für Touristen geschlossen wird) Gehen mit den Jungs abends essen (sie fliegen 2 Stunden vor uns nach München) und versuchen nicht panisch zu werden bei immer neuen „Fake-News”, die man uns aufs Handy schickt: Flughafen geschlossen. Kein Geld mehr am Automaten. Negombo anbgeriegelt...
Am Flughafen in Colombo herrst das Chaos und auch in Dubai ist der Aufenthalt nicht wirklich entspannende, da unsere Businesstickets nicht den Zugang zur Lounge beinhaltet (Sorry, sie haben nur Business light gebucht) Also wird für 600 Euro Aufschlag 4 Stunden am Gate „geschlafen”.
Zu Hause in Düsseldorf interessiert sich damals übrigens niemand für uns. Kein Fiebermessen (wie in Colombo), kein Zoll, kein Check. Keine Quarantäne Einfach nichts.
Das wars auch schon.

Gerne würde ich den Bericht 2022 zu Ende schreiben können. Und da wir nächstes Jahr im Winter auch 10jährigen Hochzeitstag haben wäre auch eine kleine Südafrikatour toll. Hach. Träumen. Durchhalten ....
Tom

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