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Bueri

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Mittwoch, 28. Juli 2021, 14:05

Reisebericht: 2. Reise nach Südafrika 2014 (Ithala-Tembe-Swaziland-Panoramaroute-Kruger-Inyati PRG)

Meine Lieben

Lang ists her, die Erinnerungen sind schon blass, es scheint nicht so, dass sie in der nächsten Zeit aufgefrischt werden. :(

Deshalb der Versuch unsere zweite Reise nach SA zu beschreiben. Die Fotos sind alle vorhanden, nach den Erinnerungen muss ich noch im Archiv suchen. Irgendwelche Aufzeichnungen finden sich bestimmt. Und toetske oder Beate kommen nicht aus der Übung, RB in die lange Liste zu verlinken. ;)

29.8.14-19.9.14, 23 Tage
29.8.14, Zürich-Johannesburg
30.8.14, 1 Nacht, Piet Retief, Dusk to Dawn, B&B
31.8.14, 3 Nächte, Ithala Game Reserve, Ntshondwe Camp, Chalet Nr. 4
3.9.14, 2 Nächte, Tembe Elephant Lodge, Tusker Suite
5.9.14, 3 Nächte, Swaziland, Forester's Arms Hotel, B&B
8.9.14, 2 Nächte, Blyde River Canyon, Forever Resorts, Bungalow Nr. 97, B&B
10.9.14, 1 Nacht, Tzaneen, Coach House, B&B
11.9.14, 1 Nacht, Krüger, Punda Maria, Bungalow
12.9.14, 2 Nächte, Krüger, Letaba Camp
14.9.14, 1 Nacht, Krüger, Skukuza, Hütte 104
15.9.14, 2 Nächte, Sabi Sands, Inyati Game Reserve
17.9.14, 2 Nächte, Dullstroom, Chritchley Hackle, B&B
19.9.14, Johannesburg-Zürich
20.9.14, Ankunft Zürich




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DurbanDirk

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Mittwoch, 28. Juli 2021, 14:14

Bin auf jedenfall dabei! :thumbup:
LG

Dirk

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Mittwoch, 28. Juli 2021, 15:39

Klar komme ich mit, das lasse ich mir doch nicht entgehen :D
Im Forrester's Arms und Critchley Hackle waren wir auf unserer ersten SA Reise in 2011 auch 8o

Und wo seid ihr die 2 Jahre zwischen Skukuza und Inyati gewesen? War es soooo schön 8) ?





___
Anmerkung der Moderation: Tippfehler beseitigt. Danke für den Hinweis.

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Bueri

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Mittwoch, 28. Juli 2021, 15:48

Ui, ui, ui

Schreibfehler, kann ihn leider nicht mehr korrigieren. Kann jemand von den Moderatoren helfend eingreifen?

:danke:

Bueri

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Mittwoch, 28. Juli 2021, 20:57

29. und 30. 8. 2014 Flug - Dusk to Dawn

Diese zweite Reise bleibt uns auch in Erinnerung, weil der Leiter unseres Reisebüros die Unterlagen erst am Tag vor der Reise bereit hatte. Er hat sie persönlich am Abend vor der Abreise bei uns in den Briefkasten geworfen. Gewisse Unterkünfte haben ihm wegen der bekannten „Zuverlässigkeit“ in Südafrika recht ins Schwitzen gebracht. Besonders Tembe Elephant Park, war mal o.k. dann wieder nicht o.k., dann an einem andern Datum möglich. Aber er macht alles für seine Kunden.
Ihr könnt euch vorstellen, wie es um meine Nerven stand.

Doch im Nachhinein hat alles bestens geklappt, es stand das richtige Fahrzeug am O.R. Tambo, alle Unterkünfte haben uns am richtigen Tag erwartet. Ich kann jetzt schon sagen, die Reise war toll und problemlos.

Den Flug hatten wir selbst gebucht, es gab bei Swiss ein Companion-Angebot in der Business. Das haben wir genutzt.

Inzwischen habe ich rudimentäre Notizen gefunden, daraus lässt sich ein einfacher Reisebericht stricken.

Die Route findet ihr im ersten Post. Bei den letzten Unterkünften, ab Skukuza hat der Druckfehlerteufel zugeschlagen. Wir haben natürlich nicht zwei Jahre irgendwo in Skukuza rumgehangen, wie Beate das vermutet hat. Natürlich wär das schön gewesen. ;)
Auch diesmal hatten wir unser privates NAVI mit T4A dabei. Als weiteres Equipment hatten wir unser Zeiss Victory HT Fernglas dabei, meine Canon 400D und die Panasonic DMC-FZ20 meines Mannes.

Am Freitag, 29.8.14 sind wir also in Zürich ins Flugzeug gestiegen und sehr gut erholt am Samstag, 30.8.14 in Johannesburg angekommen.
Unser Toyota Hilux Double Cab 4WD wartete auf uns.

Auf der Autobahn gings nach Piet Retief (ich bleibe bei den "alten" Ortsbezeichnungen"). Dort haben wir uns in einen KFC getraut, weil wir Hunger und Durst hatten.

...in einen KFC getraut: Es war unsere zweite Reise, diesmal in einem für uns unbekannten Teil Südafrikas. Wir waren uns noch immer nicht sicher, wie wir die Situationen einschätzen sollten. Auf der ersten Reise waren wir bekanntlich (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) , wo wir uns eher wie in Europa vorgekommen sind. Inzwischen hat sich jegliches Unbehagen gelegt und wir warten sehnsüchtig auf eine fünfte Reise.

Die paar Kilometer zum Dusk to Dawn B&B südlich von Piet Retief haben wir gut gemeistert. Auch die holperige Strasse rauf zur Farm.

Dort werden 700 Muttersauen und 200 Rinder gehalten, die von 70 Angestellten betreut werden. Wir hatten eine kleine Wohnung im Haupthaus mit zwei Bädern und zwei Zimmern und einem grossen Wohnzimmer. Leider wird am Abend kein Essen mehr serviert. Wir konnten uns aber von vorgekochten, tiefgekühlten Mahlzeiten etwas kaufen, das wir in der Mikrowelle aufwärmen konnten. Mit einem guten Wein wurden wir auch versorgt.

So Ende Winter war es sehr kalt in der Nacht. Wir haben den Ofen angeworfen, die Betten waren glücklicherweise mit Heizdecken ausgestattet.


Aussicht von der Farm


Dieses Foto ist noch immer das Hintergrundbild auf meinem Tablet


Garten des Dusk to Dawn


Dusk to Dawn

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toetske

oorbietjie

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Mittwoch, 28. Juli 2021, 23:11

Liebe Alma, :danke:

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Selbstverständlich, allerdings nicht nur freiwillig, wie von Dir so nett angekündigt :D

toetske oder Beate kommen nicht aus der Übung, RB in die lange Liste zu verlinken.


Freue mich wirklich sehr auf eure Erlebnisse 8o

LG. Toetske
one life, LIVE IT !

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Bueri (28. Juli 2021, 23:30)

chaos

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Freitag, 30. Juli 2021, 15:44

Bin auch gerade zugestiegen und freue mich auf die Fortsetzung ;) :danke:
Es gibt kein sicheres Mittel festzustellen, ob man einen Menschen mag oder nicht, als mit ihm auf Reisen zu gehen. / Mark Twain

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Bueri (10. August 2021, 13:40)

Bueri

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Freitag, 6. August 2021, 14:32

Sonntag, 31.8.14 - Mittwoch 3.9.14 Ithala Game Reserve, Ntshondwe Camp, Chalet Nr. 4

Die Hadeda Ibisse haben uns früh geweckt. Nach einem üppigen Frühstück gings die ruppige Farmzufahrt zurück auf die Hauptstrasse und dann südlich Richtung Pongola. Es waren viele Leute zu Fuss unterwegs. Alle herausgeputzt, viele trugen einheitliche Kleider/Uniformen. Wir gingen davon aus, dass man zu einem Gottesdienst oder ähnlichem unterwegs ist.
Durch Hügel und mit Blick auf kleine Dörfer mit Rundhütten erreichen wir Lowsburg.


auf dem Weg zum Ithala

Die Beschilderung zum Ihtala ist eher dürftig, doch finden wir den Eingang zum Park. Beim Eingang haben wir getankt und mit dem Mann an der Kasse etwas geplaudert.
Der Park hat nur wenige Meter nach dem Eingang umgehend die ersten Giraffen geliefert. Die sind wirklich gross und hoch.


eine von vielen Giraffen

Das Ntshondwe Camp liegt erhöht mit schönem Blick auf einen Teil des Parks. Wir konnten die Unterkunft beziehen und haben festgestellt, dass wir ein Hüttchen ohne Heizung bekommen haben. Wir machen uns mal auf kühle Nächte gefasst.
Unsere erste Tour führte uns zum Ntshamanzi 4x4 Track und dann über den Dakaneni Loop zur Pongola Picnic Site. Vermutlich sind wir auch den Bergvliet Loop gefahren. Dazu haben wir aber keine Aufzeichnungen.


Der Sekretär ist später davongeflogen, es sind schon eindrückliche Vögel


der einzige Elefant, den wir im Ihtala gesehen haben und erst noch ein 5-Beiner

An der Reception hatten wir eine Guideline zur Elefantenbegegnungen erhalten. Dort wurden wir vor aggressiven Tieren gewarnt und wir wurden angehalten, eine Distanz von mindestens 30 m zum Elefant einzuhalten. Dieser war vielleicht 300 m weit weg. Seine Privatsphäre war also nicht beeinträchtigt.


und noch eine Gruppe Wildebeest

Diese Tiere sind uns auf dem Ntshamanzi 4x4 Track begegnet

Das Nachtessen im Restaurant war gut, aber nicht aussergewöhnlich. Dank Zusatzdecken haben wir auch nicht gefroren.

Das Frühstück im Restaurant war ebenfalls gut, jedoch mit Luft nach oben, wenn man mit dem Dusk to Dawn vergleicht. Dann haben wir uns für den 4x4 Bivani Trail eingeschrieben. Man gab uns einen Schlüssel, mit dem man ein Tor öffnen konnte. Der Trail geht in der Nähe der Thalu Bush Lodge weg. Wir fanden kein Tor, das wir öffnen konnten. Dafür gleich zu Beginn zwei Wasserdurchfahrten. Dann gings auf ein sehr steiles Stassenstück mit felsigem Untergrund. Nach vielen Bergauf- und Bergab sind wir nach ca. 8 km am Pongola angekommen. Die Rückfahrt war schon nicht mehr so abenteuerlich. Wir sind dann über die "normale" Strasse zurück ins Camp gefahren.


offenbar gab es kürzlich einen Buschbrand


auf


und ab


ein erschrecktes Zebra


Impalas unten am Pongola



Wir haben aufgeschrieben, dass wir Kudus, Giraffen, Pviane, Reiher und Fischadler gesehen haben. Von diesen Tieren gibts keine Fotos. Und dann noch "Wasserbüffel" am Pongola. Vermutlich waren es Ngunirinder, die von ausserhalb des Parkes zum Saufen kamen. Ich glaube nicht, dass es afrikanische Büffel waren.

Am 2. September sind wir früh (05.30 h) aufgestanden, damals haben wir noch geglaubt, dass der frühe Vogel den Wurm fängt.
Auf alle Fälle sind wir zum Tor beim Camp raus, dort haben uns gleich die Wächterzebras begrüsst. Unsere Fahrt führte uns nochmals zum Dakaneni Loop und zur Onveracht Picnic Site.



Am Nachmittag sind wir auch noch die letzte Strasse, den Ngubhu Loop gefahren. Ausgerechnet an einer sehr engen und steilen Stelle (nur zwei Betonstreifen) sind uns weitere Fahrzeuge begegnet. Mit etwas Rangieren konnten mein Mann und die Fahrerin des andern Fahrzeugs kreuzen.















Wir haben aufgeschrieben, dass es ein guter Tag für Tierbeobachtungen war. Wir sahen Impalas, Kudus, Zebra, Giraffen, Wasserböcke, Duiker, Eland, Paviane, Vervet Monkey und unsere ersten Nyalas, Bock und Weibchen. Nicht zu vergessen, die Warthogs.



Nachtessen gabs wieder im Restaurant. Auf dieser Reise haben wir immer im Restaurant gegessen. Wir konnten uns noch nicht vorstellen, selbst zu kochen und am Abend ein Feuer zu entfachen. Wir waren der Ansicht, dass das viel zu kompliziert sei. Inzwischen haben wir damit kein Problem mehr. Wir freuen uns, irgendwann wieder in einem Hüttchen in einem Nationalpark zu sein und ein tolle Stück Fleisch auf dem Grill zu haben.


unser Bakkie vor Chalet Nr. 4

Am Mittwoch, 3.9.14 geht es dann mit der absoluten Wundersichtung weiter bevor wir im Tembe einchecken.
:thumbup:

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Freitag, 6. August 2021, 20:45

Hallo Alma,

da steige ich auch noch gerne zu.

Danke für deinen Reisbericht :danke:

LG Rainer

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Bueri (6. August 2021, 22:37)

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Montag, 9. August 2021, 16:17

Mittwoch, 3.9.14 - Freitag, 5.9.14 Tembe Elephant Park, Tusker Suite, damals CHF 628.00 für zwei Übernachtungen mit Vollpension

Am Mogen sind wir nochmals um 06.00 h aufgestanden. Keine Wächterzebras am Eingang zum Camp! Eigentlich wollten wir die "verbotene" Strasse zur Mhlangeni Bush Lodge fahren. Wir wollten schauen, wies dort aussieht. Natürlich kommt uns ein Ranger entgegen, der uns wieder zurückschickt. :thumbdown:
Rund um die Onverwacht Picnic Site haben wir einige Tiere gesehen, Impalas, Gnus, Warzenschweine, Strausse und


Eland


Tsessebe


vermutlich ein common quail

Zurück im Camp haben wir gefrühstückt, zusammengepackt und ausgecheckt. Wir wollten noch ein


Warnschild

fotografieren, haben den falschen Abzweiger erwischt und haben auf dem Rückweg die lange herbeigeredeten Breitmaulnashörner gesehen. Nicht eines oder zwei, nein ein ganzer Trupp von fünf Tieren. Sie waren auf einem Bergkamm ca. 800 m entfernt. Wir konnten sie lange Zeit beobachten, wie sie gefressen haben. Wir waren so glücklich, hatten wir doch die letzten Tage dauernd Nashörner gesehen, die sich als Steinblöcke entpuppt haben.





Das Nashornintermezzo hat dazu geführt, dass wir etwas spät dran sind. also zum Park raus und über eine unasphaltierte Strasse (vermutlich die R64) Richtung Jozini. In einem KFC haben wir dort etwas gegessen, getankt und das Gewusel auf den Strassen bestaunt. Kleine Verkaufsstände, Tiere, Menschen, Fahrzeuge. Ich zitiere aus dem Bericht unserer ersten Reise zu einem PicnPay: Oh, sieht aus wie zu Hause. :huh: Was haben wir eigentlich erwartet? Halbe Kühe und Hühner, die vor unseren Augen geschlachtet werden? In Jozini gabs wenigstens gebratene Hühnerbeine, Hühner und Maiskolben an einfachen Strassenküchen. Wie ihr seht, haben wir unsere Scheu, einfach mal anzuhalten und was zu essen, bereits verloren. ;)


Gewusel in Jozini


Gewusel in Jozini


Taxi

Diese drei Fotos sind von der Rückfahrt.

Über den Damm des Pongola, auf bester Strasse zum Tembe, den wir kurz vor 15.00 h erreichten. Als Eintritt waren 95 Rand fällig. Mit unserem Bakkie konnten wir über die Sandpiste selbst zum Camp fahren.





Der wäre bei uns schon längst aus dem Verkehr gezogen worden.

Weiter gehts mit unserem ersten game drive im Tembe. Wir sind schon sehr gespannt, auf welche Tiere wir treffen werden.

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maddy

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Dienstag, 10. August 2021, 10:11

Liebe Alma,
Ich freue mich immer besonders ueber einen Reisebericht aus mir bekannten Gegenden!
Vielen Dank fuer's teilen! :danke:

Gruss aus Sodwana
Maddy

PS. Deine Huehner sind Shelley's Francolin.

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Donnerstag, 12. August 2021, 10:30

Deine Huehner sind Shelley's Francolin.


Vielen Dank Maddy für die Hilfe. Auf Shelley's Francolin wäre ich nicht gekommen. Liegt wohl an den Fotos, der weisse Kehlfleck ist kaum sichtbar. Wobei die beiden Streifen am Hals gut sichtbar sind. Wenn ich etwas intensiver im Roberts geschaut hätte, wäre ich wohl auch auf Shelley^s gekommen. Ich bin mit Vogelbestimmungen völlig eingerostet.

Hier in der Schweiz konnte ich aus den bekannten Gründen schon seit 1 1/2 Jahren nicht mehr mit den Leuten der Ornithologischen Gesellschaft Luzern auf Pirsch. Alle Veranstaltungen waren abgesagt. Und im Moment kann ich mich, trotz Impfung, noch nicht so richtig aufraffen, mein "Vereinsleben" wieder aufzunehmen.

Gibts denn auch dir unbekannte Gegenden in SA?

liebe Grüsse
Alma

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Donnerstag, 12. August 2021, 10:57

Gibts denn auch dir unbekannte Gegenden in SA?


Oh ja, leider immer noch viel zu viele! :whistling: ;)
Ist halt ein grosses Land!

Und von wegen Vogelbestimmung: Uebung macht den Meister! Aber wenn man sich nicht dauernd damit beschaeftigt verliert man das Wissen recht schnell... Mir geht es leider mit der Pflanzenbestimmung so, da habe ich schon mehr als die Haelfte wieder vergessen...

Gruss aus Sodwana
Maddy

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Donnerstag, 12. August 2021, 11:53

Unsere Koffer werden ins Zelt gebracht. Wir werden in die Campregeln eingeführt, dann wartet schon unser Guide. Wir sind gleich mal vier Stunden unterwegs. Wir sind 6 Personen im Fahrzeug, das ist sehr angenehm. Zuerst sehen wir ein totes Nyala, dann viele lebende, dann eine Giraffe am Wasserloch und die ersten zwei Elefanten.











Dann unser erster Sundowner irgendwo im Gelände. Die Elefanten hier sind sehr neugierig. Als wir angehalten haben, sind fünf aus dem Busch gekommen und haben unser Fahrzeug sehr genau inspiziert. Ihre Rüssel waren zum Greifen nahe, einer hat sogar mit dem Zahn ans Auto geklopft. Wir wagten kaum zu atmen. Irgendwann hat der Guide das Auto gestartet, die Elefanten sind zurückgewichen. Ob die Situation gefährlich war? Ich weiss nicht, wir haben uns auf die Erfahrung unseres Guide verlassen. Von dieser Begegnung gibt es keine Fotos :-(

Wir mussten dann noch die Insassen eines andern Fahrzeugs aufnehmen. Deren Auto hatte eine Panne, die nicht repariert werden konnte. So sind wir bei Dunkelheit zum Camp zurückgekommen. Die Nacht im Zelt war ruhig, wir haben sehr gut geschlafen. Weil das Camp eingezäunt ist, durften wir auch ohne Begleitung in der Nacht zum Zelt zurücklaufen.

Der Donnerstag, 4.9.14 war vom üblichen Campleben geprägt. Frühes Aufstehen, kleines Frühstück, Game Drive, Grosses Frühstück, Erholung im Camp, am frühen Nachmittag nächste Tour, Nachtessen.

Am Vormittag sehen wir mehr Tiere als am Vortag. Beim toten Nyala zeigen sich nun Frassspuren, ein Greifvogel tut sich am Kadaver gütlich. Es begegnen uns Nyalas, Impalas, Duiker, Vögel und Elefanten.










Cresteted Guineafowl






In Absprache mit den andern Gästen auf dem Fahrzeug verzichten wir auf den Nachmittagshalt. Unser Guide hat die Nachricht erhalten, dass man Löwen gefunden hat. Diese tragen im Tembe einen Sender. Es sind zwei erwachsene Weibchen und zwei Jungtiere. Während wir die Löwen beobachten, nähert sich ein kleines Böckchen. Eine der Löwinnen macht sich nach kurzer Zeit auf um das Böckchen zu attackieren. Doch die jungen Löwen sabotieren die Jagd, weil sie ihrer Mutter folgen. Das Böckchen überlebt für den Moment.









Ganz in der Nähe weidet ein Nashorn, dem können wir nun unsere Aufmerksamkeit widmen. Auf dem Rückweg ins Camp sehen und hören wir kurz einen Leoparden.


Belegfoto in schlechtestem Licht

Dann ist der Tag schon zu Ende, Tagwache morgen ist wieder um 05.15.

Der letzte Tag im Tembe bricht an. Vor dem Frühstück packen wir. Auf der heutigen Tour sehen wir vor allem Vögel und nur wenige Säugetiere. Auch heute hatten wir wieder ein eindrückliches Erlebnis mit Elefanten. die 16 Tiere waren sehr neugierig und haben das Fahrzeug eingekreist. Die Tiere sind völlig lautlos aus dem Busch gekommen.
Wir sind sehr beeindruckt von diesen grossen grauen Tieren. Hier hatten wir immer den Eindruck, die Tiere wollen mit uns Kontakt aufnehmen.



Wolly necked stork


Coukal




hier sieht man, wie nahe die Elefanten ans Fahrzeug kommen
















Dann Frühstück, duschen im Zelt und Abfahrt. Es hat uns sehr gewundert, dass unser Zelt schon geputzt und aufgeräumt war, als wir zurückgekommen sind. Ob das Housekeeping übersehen hat, dass wir heute abreisen?
Wir haben uns im Tembe wohl gefühlt. Damals lebte der Manager Tom Mahamba noch. Wir würden gerne nochmals in den Tembe fahren. Die Game Drives waren gut gestaltet, unser Guide war gut ausgebildet, das Personal präsent ohne aufdringlich zu sein. Ein "Wermutstropfen" war, dass wir unser Gepäck selbst durch den Sand zum Auto zurückschleppen mussten. Hier hat uns niemand mehr geholfen.

Weiter gehts mit unseren Tagen in Swaziland.
Den Unterschied zu einem sehr hochpreisigen Privat Game werden wir am Ende der Reise noch sehen können.

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Bufi

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Donnerstag, 12. August 2021, 13:11

Hallo Bueri,

da hattet ihr ja viel Glück mit den Sichtungen. Unser Aufenthalt war diesbezüglich sehr enttäuschend. Elefanten haben wir nur viele Hundert Meter entfernt gesehen. Allerdings waren auch die Guides nicht sonderlich motiviert. Wir mussten im Fahrzeug mit südafrikanischen Birdern sitzen, obwohl im anderen Fahrzeug auch Platz gewesen wäre. Trotz Protest ist man unserem Wunsch nicht nachgekommen. Angeblich, weil unseren bestellten Getränke in diesem Fahrzeug wären. Gefühlte Ewigkeiten standen wir an einem Platz, um Vögel in weiter Entfernung zu beobachten. Auch bei den beiden langweiligen Löwen mit Halsband blieben wir eine gute halbe Stunde stehen. Die letzten beiden Drives haben wir aus diesem Grund nicht mehr mitgemacht. Aber auch, weil es außer Nyalas und ein paar Zebras kaum Tiere zu sehen gab. Dafür 4 Stunden im Fahrzeug zu sitzen, war es uns nicht wert. Insgesamt hat der Tembe bei uns in keinerlei Hinsicht gepunktet. Ach ja, und das Gepäck mussten wir auch selbst tragen.




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toetske

oorbietjie

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16

Freitag, 13. August 2021, 00:40

Damals lebte der Manager Tom Mahamba noch

Liebe Alma,
Hoffentlich enttäuscht Tembe Elephant Park nicht nachdem Tom Mahamba gestorben ist. Wir waren Anfang 2016 dort und haben es ebenfalls sehr genossen, mit ganz vielen tollen Tiersichtungen.

Unser Aufenthalt war diesbezüglich sehr enttäuschend.

Hallo Bufi,
In welchem Jahr war das?

LG. Toetske
one life, LIVE IT !

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Bufi

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17

Freitag, 13. August 2021, 10:15

Hallo Bufi,
In welchem Jahr war das?
Das war im Frühjahr 2019. Wir mussten für die Gamdrives die Getränke auch vorher bestellen und sie wurden uns in Rechnung gestellt. Das war jetzt nicht tragisch, hatten wir allerdings bei Full Board noch nie erlebt.

Den Manager fanden wir etwas seltsam, er ist jeden Abend an die Tische gegangen und hat die Leute während des Essens voll gequatscht. Insgesamt fanden wir die Freundlichkeit des Personals eher aufgesetzt.

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Bueri

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Donnerstag, 19. August 2021, 12:06

Ich muss euch um Verständnis bitten, es geht hier im Moment nicht so flott weiter.
Mein Monitor hat den Geist aufgegeben. X( Den PC meines Mannes kann ich nicht immer okkupieren und am Tablet ist das Einstellen von Fotos schwierig.
Der neue Monitor ist bestellt und wird in den nächsten Tagen erwartet.

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jirka (20. August 2021, 13:34), Bär (20. August 2021, 08:40)

Bueri

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19

Donnerstag, 19. August 2021, 12:10

Hallo Bufi
Schade, dass euer Erlebnis im Tembe so durchzogen war. Ich hoffe sehr, dass man sich dort wieder gefangen hat und die Qualität verbessert hat.
Lg Bueri

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toetske (19. August 2021, 23:10)