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U310343

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Dienstag, 7. September 2021, 04:49

Bericht über unsere Kenia Reise im August 2021 (Diskussionen)

Bitte hier die Diskussionen zum Thread (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) führen. Danke.

Marc

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2

Freitag, 10. September 2021, 09:41


Prinzipiell haben es - auch in unserer Preisklasse - die besonders teuren Unerkünfte immer schwerer, da die Erwartungen am höchsten sind und und dementsprechend natürlich auch die Möglichkeit der Enttäuschung. Insofern fällt es mir bisweilen in diesen Unterkünften schwerer, mich zu entspannen. Es ist nicht immer einfach.


In dem Zusammenhang einmal mehr meine traurige Erkenntnis:

Vor 20 Jahren konnten wir uns die oberste Liga der Lodges erlauben, nicht durchgängig für den gesamten Urlaub, aber zumindest als Highlight für ein paar Nächte. Seit dem hat sich mein Einkommen verdoppelt, die Preise der Highend-Lodges haben sich aber verfünffacht und liegen somit definitiv außerhalb unserer finanziellen Range. EUR 4.000 pro Nacht bin ich nicht willens zu zahlen.

Daraus ergeben sich mehrere Fragen:

Warum ist das so?
Wer bezahlt so viel?
Gibt es tatsächlich noch eine Steigerung des Gebotenen?

Warum das so ist, mag an mehreren Dingen liegen. Diese Länder haben eine deutlich höhere Inflation, als wir in Deutschland, eine jährliche Preissteigerung von 10% ist nicht ungewöhnlich, auf 20 Jahre werden dann Preise erreicht, die wir mit unserer Einkommenssteigerung eben nicht ausgleichen können. Zugleich gibt es immer mehr wohlhabende Menschen auf der Welt, die auf dieses Angebot zugreifen. Da die Anzahl an Lodges endlich ist, bestimmen Angebot und Nachfrage den Preis.

Wer bereit ist das zu zahlen, ist auch vielschichtig. Auf der einen Seite ist es auch in Europa die Erbengeneration, wenn ich manchmal sehe, wie locker hier das Geld sitzt, bin ich schon verwundert. Es geht nicht mehr darum "sich etwas zu gönnen", sondern es ist so viel Geld da, dass man über den Konsum und die Kosten einfach nicht mehr nachdenkt. Hinzu kommt, dass es in Schwellenländern, wie unter anderem Indien oder China so viele sehr wohlhabende Menschen gibt, für die EUR 4.000/Nacht eben kein Problem darstellen. Dieser Markt wird bedient.

Ob die Leistung den Preis wert ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Da kommen sehr viele Details zusammen: Wie luxseriös muss man im Busch schlafen/essen/leben? Soll die Lodge möglichst klein/privat sein und dennoch jeden erdenkbaren Komfort bieten? Möchte ich einen privaten Wagen mit Guide, Tracker und einer mitführenden Bar, die alle Wünsche erfüllt? Möchte ich mehrere Tracker, die schon vorab das Terrain sichten und uns zielführend zu den Highlights lotsen? Das kann man sicher noch sehr viel weiter spinnen. All diese Dinge sind im Highend-Bereich die Regel, aber eben nicht mehr für EUR 800/Nacht, das ist inzwischen das mittlere Preissegment geworden.
Schöne Inselgrüße Marc

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U310343

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Freitag, 10. September 2021, 09:56

Ich muss Dir zustimmen.
Meine Schmerzgrenze lag früher bei 500€. Dafür bekommt eigentlich keine Game Lodge mehr.

Aktuell muss ich differenzieren ob ich mit meinen Kindern oder Freunden fahre oder es allein mache.

Im ersten Fall muss man schon für einige Tage Sabi Sands 1.000€ pro Nacht rausrücken.

Was das Thema selbst angeht bewerte ich nach anderen Kriterien wie bucket list.
Aber auch da habe ich eine Schmerzgrenze die deutlich unter dem von Dir genannten Betrag liegt.

Allerdings gibt es große Unterschiede ob man selbst bucht oder über regionale oder Spezialveranstalter.
So hat sich manches im Nachhinein doch als bezahlbar herausgestellt.
Game Lodges sind ein absoluter Luxus und da steht uns leider eine nicht so rosige Zukunft bevor.
Ich werde dazu in meinem Bericht zur Kenia Reise noch etwas weiter ausführen.

liebe Grüsse
Wilfried

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Marc

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4

Freitag, 10. September 2021, 12:16


Was das Thema selbst angeht bewerte ich nach anderen Kriterien wie bucket list.


In meiner persönlichen bucket-list steht die Besonderheit der Location und die Wahrscheinlichkeit außergewöhnlicher Erlebnisse auch definitiv über dem Luxus. Sehr oft geht das eine mit dem anderen aber einher. :blush:
Schöne Inselgrüße Marc

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Phil_

umlungu

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5

Freitag, 10. September 2021, 13:00

Warum das so ist, mag an mehreren Dingen liegen. Diese Länder haben eine deutlich höhere Inflation, als wir in Deutschland, eine jährliche Preissteigerung von 10% ist nicht ungewöhnlich, auf 20 Jahre werden dann Preise erreicht, die wir mit unserer Einkommenssteigerung eben nicht ausgleichen können. Zugleich gibt es immer mehr wohlhabende Menschen auf der Welt, die auf dieses Angebot zugreifen. Da die Anzahl an Lodges endlich ist, bestimmen Angebot und Nachfrage den Preis.

Hallo Marc,
Die Inflation ist ja zunächst Einmal für einen Währungsraum nach Innen gerichtet. Sprich, es gibt mehr Geld, als geschaffene Güter.
Jeder Währungsraum entwickelt sich mit seiner Inflation in einer anderen Geschwindigkeit. (SA schneller als Europa)
Dieser Unterschied spiegelt sich dann in einem Wechselkurs wieder, welcher sich ändert. Das ist dann die Wirkung einer Währung nach Außen.
Da SA in den letzten 20 Jahren eine höhere Inflation hatte als Europa, hat entsprechend auch der Wechselkurs des Rand gelitten.
So im Groben hätte sich das dann eigentlich ausgleichen sollen.
Es ist wohl eher die Verschiebung durch die Wohlhabenden, die wir hier sehen. Wie Du schon sagst, Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Und die Nachfrage hat hier in der Vergangenheit wohl alles übertroffen.
Irgendjemand hat die Preise ja bezahlt, sonst würde es die nicht geben.
Mal schauen, wie sich das in den nächsten 4-5 Jahren fortsetzt. Einige werden die Preise vielleicht nicht halten können. Entweder die Preise senken oder verschwinden. (Aber die Hoffnung hatte ich auch schon nach der WM)
Das hängt ganz davon ab, wie lange der Tourismus noch am Boden bleibt.
Ich persönlich kann den Nobel-Lodges nicht abgewinnen. Ich brauche es nicht, dass mir einer die Cola eingeisst. Das kann ich ganz gut allein.
Viele Unterkünfte haben dadurch einfach Ihren Charm an Wildniss verloren. Es stört mich nicht, im Zelt auf einer Pritsche zu schlafen. Ich find's Cool.
Weiches Bett und auf 22°C klimatisierte Zimmer kann ich auch zu Hause haben. Nach Afrika fahre ich weil ich Afrika will.
Einmal Etwas Luxus Okay, aber nicht um jeden Preis. Zumindest ist das meine rein presönliche Ansicht und Meinung. (Meine Frau sieht das vielleicht schonwieder etwas anders ;) )

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SilkeMa

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Dienstag, 14. September 2021, 20:00

Hallo Wilfried,

die Leopardensichtung war ja der Hammer :love: ! Ich bin begeistert :D! Dieses Posing auf dem Baum, wie ein Modell. Wir persönlich hatten leider noch nie das Glück einen Leoparden in freier Wildbahn zu sehen.

Da hat sich der Umstieg auf Sony E doch gelohnt, da Du jetzt so begeistert von der neuen Ausrüstung bist :) :thumbup: ! Hast Du die Schnelligkeit der Alpha 1 auch mal richtig ausnutzen können ( sich schnell bewegende Tiere) ?

Kurt kann ich immer noch nicht überzeugen sich den 1,4 TK zum Sony 200-600er zu kaufen. Da fotografiert er lieber im APS-C Modus mit 7RIV und meint, das muss dann reichen (900 mm mit ca. 27 Megapixel :) ;) ). Klar, man muss sich dann überlegen, wann rauscht es mehr ? Durch die höhere Blende F9 durch den Telekonverter oder den Crop durch den APS-C Modus ? Vermutlich schenkt sich das nicht so viel, ist ja jeweils eine Blende ;). Im Extremfall kann man natürlich mit dem TK beides, zusätzlich noch APS-C Modus trotz TK ;).


Ich bin gespannt wie es im Reisebericht weitergeht :) . Schön, dass Ihr trotz Pandemie so einen schönen, erlebnisreichen Urlaub machen konntet. Wir hoffen, nächstes Jahr auch wieder nach Afrika reisen zu können, wenn dann aber nach Südafrika. Florida fände ich auch toll, wäre dann halt ein reiner Birding Urlaub, allerdings mit etwas mehr Bewegung als bei einer Safari :) ;). Schauen wir mal, was es werden wird und wie die Lage sich weiterentwickelt.

Liebe Grüße,
Silke

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U310343 (14. September 2021, 22:13)

U310343

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Mittwoch, 15. September 2021, 06:04

Hallo Silke,

Ich fotografiere meist mit low Einstellung. Das reicht mir.
Aktuell kämpfe ich mit den Datenmengen. Da ich auch im raw Format aufnehme (bislang habe ich nur etwas an den JPEGs bearbeitet) ist jedes Bild bis 50mb im JPEG plus 100-120 mb im raw. Mein Rechner 1TB ist voll, 2 TB habe ich schon bei Apple in die Mediathek gelegt und Handy und IPads verweigern die Annahme weiterer Daten.
Ich habe etwa 4.500 Bilder und ca. 1.000 video clips gemacht.

Ich muss das tun was ich im Urlaub auch gemacht habe, durchsichten, löschen, löschen!
Aber die Bildserien sind meist alle schön. Von was soll man sich trennen? Aber es hilft nichts, 340 GB warten noch auf die Übertragung.

Die A1 beeindruckt mich mit dem AF und der Fähigkeit auch mit wenig Licht zu fotografieren. Das heißt nach wenigen Tagen habe eine keinen Objektivwechsel mehr gemacht. 200-600 plus Konverter sind drauf geblieben und ich habe die 7iii plus 100-400 nur genutzt wenn das Motiv zu nahe stand.
Die anderen Objektive habe ich nicht mehr aufgesetzt. Aber auch wegen dem vielen Staub.
Karin hat mittlerweile der RX10 in ihr Herz geschlossen und für kleinere Schnappschüsse und Bilder in den Lodges hatte ich die kleine RX100 in der Hosentasche.


liebe Grüsse
Wilfried

SilkeMa

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8

Mittwoch, 15. September 2021, 06:54

Lieber Wilfried,
wie ist das bei Apple mit externen Festplatten ? Seitdem ich die G9 habe, diese kann auch 20 Bilder die Sekunde, kämpfe ich auch mit viel mehr Bildern, trotz nur 20 MP pro Bild. Ich weiß, Bilderserien löschen, das ist nicht ganz einfach, wenn man sich nach dem Urlaub nicht trennen kann :) ;) . Ich habe zur Bildbearbeitung eine externe SSD Festplatte am Rechner hängen, ist allerdings ein Windows Rechner, die Bilddaten sind bei mir quasi nur dort drauf. Somit ist mein Rechner viel aufgeräumter und nicht ganz so voll mit Bildermengen. Ist die externe Festplatte voll, dann werde ich eine neue kaufen, wobei man natürlich auch dann etwas sortieren sollte. Aber der Rechner ist nicht komplett lahmgelegt.
Ich meine mich zu erinnern, das ist der Grund, die Datenspeicherung bei Apple, warum Kurt privat nur Windowsgeräte nutzt. Windows ist viel besser erweiterbar.

Liebe Grüße,
Silke

U310343

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Mittwoch, 15. September 2021, 07:18

Guten Morgen Silke
Dein Kurt hat recht, Apple ist eine Katastrophe. Wahrscheinlich sehen die Profis das anders. Der Rechner erkennt nicht einmal den Sonykartenleser für die CFexpress Karten.
Unser EDV Leiter streikt und will mit meinen privaten Rechnern von Apple nichts zu tun haben.
Allerdings ist die Kombination mit iPhone und IPads und Laptop perfekt.

Außerdem sollte man sich zwingen auch zu löschen. Nächste Woche geht es nach Santorin. Da kommen eine Menge neue Fotos dazu wenn das Wetter es zulässt.

liebe Grüsse
Wilfried

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SilkeMa

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Mittwoch, 15. September 2021, 07:34

..Dein Kurt hat recht, Apple ist eine Katastrophe. Wahrscheinlich sehen die Profis das anders.

Guten Morgen Wilfried,
im Bezug auf Fotos ist Kurt kein Profi, aber im Bezug auf Softwareentwicklung und alles was damit zusammenhängt. Über sein Apple-Phone, welches er beruflich nutzen muss, das Firmenmangement einer großen Firma hat das so entschieden, schimpft er nur :) ;) .
Sein Freund, welcher auch Informatik studiert hat, fotografiert allerdings nur noch mit dem IPhone, ist privat ganz in der Apple Welt, sieht das etwas anders :) ;). So unterschiedlich sind die Meinungen :) ;).

Viel Spaß auf Santorin ! Kommt jetzt der Erholungsurlaub ?
Liebe Grüße,
Silke

Phil_

umlungu

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Mittwoch, 15. September 2021, 09:04

Hi Wilfried,
Im Computer Club im WDR war am Ende immer noch ein Bit über.
Ich denke, das kannst Du jetzt gut gebrauchen. :P
Apple; meine Meinung: :whistling:
Wenn Du Apple hast, nimm blos nichts Anderes;
Wenn Du was Anderes hast, nimm blos nicht Apple...

Grüße,
Phil

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U310343 (15. September 2021, 15:02)

parabuthus

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12

Mittwoch, 15. September 2021, 09:34

Wenn man sich die Bilder anschaut, hat es sich definitiv gelohnt. Der technische Aufwand und das frühe Aufstehen. Das sind ja Meisterwerke!

LG

Christian


PS.: Ich selbst sehe mich nach wie vor als Filmer, arbeite daher mit einem Camcorder. Das geht natürlich auf Kosten der Fotoqualität. Umso schöner, daß man an dieser Stelle sehen kann, was eigentlich so möglich ist.

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U310343 (15. September 2021, 15:02), SilkeMa (15. September 2021, 10:06), Bär (15. September 2021, 09:46)

SilkeMa

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Mittwoch, 15. September 2021, 10:26

PS.: Ich selbst sehe mich nach wie vor als Filmer, arbeite daher mit einem Camcorder. Das geht natürlich auf Kosten der Fotoqualität. Umso schöner, daß man an dieser Stelle sehen kann, was eigentlich so möglich ist.

Du würdest Dich wundern, was aus dem Filmmaterial 6 K Video einer spiegellosen Systemkamera möglich ist, auch das Ergebnis, wenn man die Bilder hinterher extrahiert. Abgesehen vom Bildformat würde man das hier im Forum nicht in einem kleinen Bilderformat von Wilfried's Bildern unterscheiden können. Das hängt dann mehr von den Objektiven ab, die man einsetzt. Ist dann allerdings mit viel Geld und Zeit verbunden versus kleinere Sensoren. Aber das ist dann eine andere Diskussion, ob man das wirklich braucht und was es einem Wert ist. Und solche Kameras überhitzen schnell, deshalb hat die S1 auch eine extra Kühlung wie ein Laptop oder PC.

Wilfrieds Bilder sind auf jeden Fall klasse :thumbup: ! Die Motive sowieso :D .

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U310343 (15. September 2021, 15:03)

parabuthus

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14

Mittwoch, 15. September 2021, 10:51

Du würdest Dich wundern, was aus dem Filmmaterial 6 K Video einer spiegellosen Systemkamera möglich ist, auch das Ergebnis, wenn man die Bilder hinterher extrahiert.

Ich bin da noch sehr Old School, benutze klassische Camcorder, seit diesem Urlaub einen Sony FDR-AX53. Ich mag das vom Handling her lieber, der Bildstabilisator ist zudem sehr gut. Probleme mit dem Heißlaufen gibt es bisher nicht. Die Bildqualität der Videos ist - soweit ich es bisher beurteilen kann - für den Amateurbereich gut bsi sehr gut. Bei den Fotos mache ich Abstriche, da ich auch nicht so viel (teure) Ausrüstung mitnehmen möchte. Ganz so ambitioniert bin ich da nicht, das gebe ich zu.

Marc

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15

Mittwoch, 15. September 2021, 13:08


die Leopardensichtung war ja der Hammer :love: ! Ich bin begeistert :D! Dieses Posing auf dem Baum, wie ein Modell. Wir persönlich hatten leider noch nie das Glück einen Leoparden in freier Wildbahn zu sehen.


Darauf habe ich auch 10 Jahre warten müssen. Heute habe ich das Gefühl, sie laufen mir hinterher, da ich auch an Ecken in Leoparden-Genuss komme, die andere für nahezu ausgeschlossen halten. Zuletzt am unmittelbaren Stadtrand von Hermanus. :love:

Und jetzt kapern wir schon wieder Wilfrieds Thread. Wie handhabt Ihr das mit der Datensicherung? Tatsächlich ist mir schon mal eine externe Festplatte abgeraucht (unwiederbringlich), das hat mich alle Bilder vom 3 bis 11 Lebensmonat meiner Tochter gekostet. Seitdem spiegele ich immer zwei externe 4TB-Festplatten, nervt mich aber auch tierisch. :blush:
Schöne Inselgrüße Marc

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Bär (16. September 2021, 13:56)

Phil_

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Mittwoch, 15. September 2021, 13:23

Altmodisch aber auf rotierende Datenträger:
1x nach der Reise (oder 1x im Jahr) die RAWs (Out Of Cam) auf Blue-Ray M-Disk 100GB pro Disk => (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Zusätzlich die HDD vom PC mit den Bildern & Lightroom-DB (Nur die Bilder nach dem Aussortieren) auf ein Cloud Storage (S3) gespiegelt. (Zum delokaliesieren und manuelles-sync in eine Richtung)

SilkeMa

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Mittwoch, 15. September 2021, 13:43

Ich persönlich bin eher faul, sichere nicht ganz so viel. Die wichtigsten Bilder habe ich auf Flickr, kostenpflichtig. Ganz viele Bilder auch nur privat, nicht für jeden sichtbar, bei diesem Bilderdienst. Da kann man keine RAW's ablegen, ansonsten bin ich mit Flickr zufrieden.

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U310343 (15. September 2021, 15:04)

U310343

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Donnerstag, 16. September 2021, 15:11

Danke Bär !
@ Christian
Dann mal los ….


liebe Grüsse
Wilfried

parabuthus

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19

Donnerstag, 16. September 2021, 23:20

Meine Schmerzgrenze lag früher bei 500?. Dafür bekommt eigentlich keine Game Lodge mehr.

Aktuell muss ich differenzieren ob ich mit meinen Kindern oder Freunden fahre oder es allein mache.

Im ersten Fall muss man schon für einige Tage Sabi Sands 1.000? pro Nacht rausrücken.

Was das Thema selbst angeht bewerte ich nach anderen Kriterien wie bucket list.
Aber auch da habe ich eine Schmerzgrenze die deutlich unter dem von Dir genannten Betrag liegt.

Hierzu wollte ich gerne noch was loswerden, da mir das Thema irgendwie unter den Nägeln brennt..

Zunächst sind wir aus voller Überzeugung Selbstfahrer. Das bedeutet z.B., daß wir nicht unbedingt auf Aktivitäten der Lodge angewiesen sind (auch wenn z.b. Nightdrives oder Walks immer eine spannende Geschichte sind).

Weiter können wir uns auch selbst versorgen, wobei wir es auch zu schätzen wissen, mal bekocht zu werden. Das muß dann aber ganz bestimmt nichts Extravagentes sein.

Auf der anderen Seite möchten wir mittlerweile ein gewisses Niveau nicht mehr unterschreiten, immer eigene sanitäre Anlagen haben und auch kein Zelt mehr auf- und abbauen müssen.

Dann möchte ich gern auch möglichst 3 Wochen in Afrika verbringen, so daß man sicher anders planen muß, als wenn man 1 Woche Fly -In macht.

Diese Kriterien sind sehr einfach und preisgünstig zu erfüllen in den südafrikanischen Nationalparks wie dem Krüger, in vielen Nationalparks anderer Länder hingegen nicht. Da entfällt sehr oft der gesamte Mittelbau. Es gibt entweder nur schlichtes Campen oder eben die Luxus Lodge.

Vor dieses Dilemma gestellt, gibt es in einigen Parks immerhin noch die Möglichkeit, außerhalb der Parkgrenzen zu residieren in Unterkünften, die auch viel Flair haben und in denen man auch gute Tierbegegnungen haben kann. Da muß man aber schon ziemlich gut recherchieren.

Noch schwieriger wird es, wenn es auch solche Optionen nicht gibt und die Luxus-Lodges nicht unter 500 $ p.P.p.N. zu bekommen sind. Spontan fallen mir da in Botswana Moremi, Linyati und Savuti ein.

Bei 500 $ p.P.pN. stellt sich für mich die Frage, ob ich mich da noch unbeschwert entspannen und amüsieren kann, selbst wenn ich in der Lage bin, das zu bezahlen. Die Erwartungen wären vermutlich so hoch, daß die Realität kaum Schritt halten könnte und wie Wilfried es schrieb, ist man ab einer gewissen Preiskategorie wohl auch nicht mehr bereit, über bestimmte Mängel hinwegzusehen. Abgesehen davon wüßte ich auch nicht, ob wir mit den Gästen dort harmonieren könnten oder uns unwohl fühlen würden.

Angesichts der Vielzahl von Lodges in diesem Preissegment, muß es ja auch eine sagenhafte Anzahl an Leuten geben, die diese Preise ohne mit der Wimper zu zucken bezahlen. Da kommen dann natürlich die Gäste aus Nah- und Fernost sowie aus den USA ins Spiel. Solange diese Kundschaft bereit ist, diese Beträge zu zahlen, wird es eher teurer als günstiger. Das macht es für den "Normalurlauber" immer schwerer.

Bisher haben wir solche Destinationen bewußt ausgelassen und uns um die Entscheidung gedrückt, was wir nun machen würden, wenn wir nach Moremi, Savuti oder Linyati fahren wollen. 500 $ zahlen oder doch wieder campen? Ich weiß es wirklich nicht.

Glücklicherweise haben wir noch so viel anderes vor, so daß diese Frage erst einmal zurückgestellt werden kann.

Momentan würde ich unsere Schmerzgrenze bei maximal 250 $ p.P.p.N. taxieren - für 1-3 Nächte an einem außergewöhnlichen Ort als Sahnehäubchen des Urlaubs. Das haben wir bisher noch nicht ausschöpfen müssen und gleichwohl immer spannende Unterkünfte gefunden.

Auch wenn Afrika zu bereisen mein vermutlich größtes Hobby ist, freue ich mich immer wieder, wenn ich eine ansprechende Reise zusammengestellt habe, die sich noch in einem Budget bewegt, welches ich für einen Urlaub für angemessen befinde.

Das ist jetzt aber lediglich mein sehr persönliche Statement zum Thema ausufernde Lodge-Preise. Und es ist eine Momentaufnahme und wir sind ja nun im Bereich Diskussion. Ich will nicht ausschließen, daß wir unsere Ansicht überdenken, auch wenn ich es mir momentan nur schwer vorstellen kann.

LG

Christian

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Freitag, 17. September 2021, 06:53

Hallo Christian

Dann möchte ich auch noch etwas tiefer erläutern.
Zunächst zu meinem Preis, dieser bezog sich auf pro Nacht und nicht auf Person.

Wir sind spät mit Safaris angefangen 2014 haben wir mit Shumbalala/Thornybush die erste besucht. Dort sind wir nur gelandet weil unsere Lodge die Buchung bei Booking vergessen hatte. Im gleichen Jahr waren wir auch in elephants planes was ich schon vom Preis-/Leistungsverhältnis gerade noch vertretbar fand. Der Preis müsste bei knapp 500€ die Nacht gelegen haben.

Als Golfer hatten wir die gleichen Fragen, lohnt sich St.Andrews, Gleneagles mit den dazu gehörigen Hotels. Aus heutiger Sicht und vor dem Hintergrund der gerade diskutieren Preise fast ein Schnäppchen.

Die Auswahl der Lodge ist ein notwendiges Übel, wir wählen nach den Kriterien Park mit der Chance auf Sichtungen und einem gewissen Komfort aus. Gutes Essen wird zunehmend zweitrangig. Jede ausgelassene Mahlzeit ist ein Gewinn!

Elephant plains würde ich für mich nicht mehr buchen weil zu groß und zu rummelig. Keine Chance auf Individualität. Auf der anderen Seite Thanda Game Lodge. Schön als einmaliges Erlebnis zum Geburtstag meiner Frau. Ansonsten viel zu teuer und große Gefahr arrogante Amerikaner und russische Damen im Röckchen und High Heels im Fahrzeug zu erleben. Aus heutiger Sicht ist das Ressort zu klein und eher ein exklusiver Zoo.
Wenn schon in der Gegend gerne wieder nach Leopard Mountains. Nicht zu exklusiv und akzeptabler Preis.


Unser Favorit in Sabi Sands ist aktuell Chitwa Chitwa. Wir haben mit Freunden für Herbst nächsten Jahres Nottens gebucht weil gerade noch bezahlbar.

Aber wir würden uns in Chitwa Chitwa einen anderen Luxus leisten nämlich die Auswahl des Guide und die Möglichkeit mit diesem alleine zu fahren. Wenn es passt nehmen wir gerne andere Gäste mit, aber keine Safarianfänger und diejenige die sich nicht angemessen benehmen können oder wollen.
Das schlägt sich natürlich massiv auf den Reisepreis/Person nieder besonders wenn wir zu zweit reisen.


Allerdings weiß ich nicht ob uns Kenia überhaupt für Safaris in Südafrika versaut hat.
25 Giraffen auf einem Motiv, eine Vielzahl unterschiedlicher Katzen von Serval bis Löwen, zumeist mit Nachwuchs, 21 Nashörner auf einem Plateau von den vielen Vögeln ganz zu schweigen.


Wir besuchen im November 14 Tage unsere Freunde in Kapstadt und gehen nicht auf Safari. Im Februar holen wir - hoffentlich - mit unseren Sohn die ausgefallenen Aufenthalte in Chitwa Chitwa und Ngala nach. Auf letzteres bin ich gespannt auch freue mich wieder auf ein tented Camp.


Auch das habe ich durch Kenia schätzen gelernt auch wenn wir 2 mal ob unserer Nachlässigkeit von Pavianen überfallen wurden. Die Geräusche der Nacht gehören zum Africafeeling unbedingt dazu.


Wir haben vor im Juli nächsten Jahres nach Uganda zu reisen und Gorillas und Schimpansen zu sehen. 14 Tage müssen reichen, sonst wird das zu anstrengend. Wenn das klappt wird es für Safaris in Südafrika noch schwieriger.
Auf Caleb in Kenia mit seinem besonderen Instinkt für Tiere und Fotomotive möchte ich nicht mehr verzichten. Vielleicht machen wir zulünftig eine Kombi und fliegen von Nairobi weiter nach Kapstadt. Ich arbeite dann nicht mehr und habe mehr Zeit.


Ich würde auch gerne den Krüger noch besser kennenlernen. Aber selbst fahren und fotografieren ist schwierig. Man kommt an die Motive auch meist nicht nah genug.
Aktuell sind unsere andere Ziele wie Südamerika oder die Galapagos Inseln in weite Ferne gerückt. Aber ich bin sicher die Sehnsucht kommt zurück, das gleiche gilt für Alaska und Kanada.


Denn reisen kann zur Sucht werden solange Ziele erreichbar erscheinen (Corona) noch bezahlbar sind, und man dann vielleicht der Welle anderer Urlauber vorweg schwimmt. Aber das ist noch ein anderes Thema.


liebe Grüsse
Wilfried


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gatasa (18. September 2021, 21:53), bibi2406 (18. September 2021, 21:31), Lucy_2015 (18. September 2021, 11:03), toetske (18. September 2021, 00:01), Fluchtmann (17. September 2021, 20:41), parabuthus (17. September 2021, 13:27), Bär (17. September 2021, 12:11), Marc (17. September 2021, 09:24), SilkeMa (17. September 2021, 07:27)

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