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bibi2406

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Sonntag, 19. September 2021, 22:38

Reisebericht Namibia-In drei Wochen von der Namib bis in den Caprivistreifen August 2021

Hallo liebes Forum,

seit einer Woche sind wir wieder zurück von unserer ersten Reise nach Namibia.
Es war dieses Jahr besonders schwer und letztlich haben wir uns erst eine Woche davor entschieden, umso glücklicher sind wir dass wir es überhaupt gemacht haben.
Aber unsere Sehnsucht nach Afrika war einfach zu groß und so sind wir wieder zu viert mit unseren beiden Mädels aufgebrochen in ein Land, das uns durch seine unterschiedliche Landschaft, vielfältige Tierwelt und zumeist freundliche Menschen sofort in seinen Bann gezogen hat.

Falls ihr Lust habt uns zu begleiten würde ich mich hier mal wieder an einem Reisebericht versuchen, ein bisschen aus der Übung bin ich schon gekommen die letzten Jahre :whistling:

Auch habe ich kein Reisetagebuch geführt, also verzeiht mir, wenn ich nicht mehr genau weiß, an welchem Wasserloch wir was gesehen haben. Leider kann ich auch nicht alle gewünschten Bilder hochladen, obwohl sie kleiner als 2 MB sind, aber vielleicht kriege ich das noch hin.

Zur Einstimmung hier ein paar Impressionen
















































LG
Barbara

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corsa1968

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Sonntag, 19. September 2021, 23:01

Liebe Barbara,
da reise ich sehr gerne mit, auch wenn Du nicht mehr jedes Wasserloch zu benennen weißt ... Ich erinnere mich dann gern an unsere Namibia-Reise im Jahr 1997 (!!) mit unserem damals 12-jährigen Sohn. Ja, es war sehr schön in Namibia - die Landschaften vor allem haben es uns bis zum heutigen Tag angetan. Und bei den Seelöwen hat es gestunken, den Geruch habe ich heute noch in der Nase. Aber süß waren sie doch :love:. Wüste, Etosha, Caprivi - ich sehe jetzt schon, worauf ich mich freuen kann.

Herzlichen Dank, dass Du Dir die Mühe machst und uns mitnimmst!
Liebe Grüße von Christiane

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bibi2406 (20. September 2021, 12:03)

parabuthus

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Montag, 20. September 2021, 11:21

Liebe Barbara, da bin ich dabei. Beeindruckend wie es dir in deinem kleinen Ausblick bereits gelungen ist, den Charme des Landes perfekt einzufangen.

LG

Christian

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bibi2406 (20. September 2021, 12:03)

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Montag, 20. September 2021, 11:50

Liebe Barbara,

da bin ich sofort dabei, jeder Reisebericht ist derzeit immer noch eine besondere Freude.
Die ersten Bilder sind schon vielversprechend. Ich bin gespannt, ob Namibia nachher auch auf meiner Wunschliste steht.

Liebe Grüße, Birgit

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bibi2406 (20. September 2021, 12:03)

bibi2406

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Montag, 20. September 2021, 12:18

Hallo,

ich würde gerne beginnen, aber ich habe immer noch das Problem dass viele Bilder nicht hochgeladen werden können, weil sie angeblich die Maximalgröße überschreiten. Ich habe alles probiert, geringere Qualität, weniger MB, weniger Pixel, nichts hilft.
Leider betrifft das die meisten Bilder im Etosha was sehr schade wäre.
Es betrifft nicht nur Fotos einer Kamera, sondern von beiden Kameras geht vieles nicht.
Was kann ich denn da machen?

LG
Barbara

U310343

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Montag, 20. September 2021, 15:04

Da bin ich doch mal sehr gespannt !

liebe Grüsse
Wilfried

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bibi2406 (21. September 2021, 19:05)

bibi2406

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Montag, 20. September 2021, 22:44

Hallo,

der Wunsch wieder nach Afrika zu reisen ist seit unserer letzten Reise 2018 ungebrochen und durch die ganze Corona Situation wurde er nur noch stärker. Namibia wollte ich zwar immer mal gerne bereisen, stand aber nicht mehr ganz oben auf der Liste. Hier war eigentlich Kenia, wohin wir im Februar mit Freunden 21 wollten, was aber dann nicht möglich war.
Dass Kenia nicht klappen wird, war schon im letzten Herbst abzusehen und so musste eine Alternative her. Namibia war zu der Zeit wieder geöffnet und hatte gute Zahlen, also hab ich mal geschaut, ob es denn überhaupt finanziell möglich wäre, denn es soll ja doch teurer sein als Südafrika.

Allein der Gedanke wieder ins südliche Afrika zu reisen hat mich durch den tristen, frustrierenden Herbst 2020 gebracht. Mein Lichtblick..

Ziemlich schnell konnten sich dann auch meine beiden Mädels dafür begeistern wieder auf Safari gehen zu können und ihre Vorgabe war: möglichst viele Tiere!
Dieser Wunsch war mir natürlich Befehl, aber mein großer Wunsch war die Wüste. Ist doch Ostern 2020 Marokko mit Übernachtung in der Wüste als erstes Corona zum Opfer gefallen, freute ich mich um so mehr die richtige Wüste zu sehen.
Das beides unter einen Hut zu bringen schafft zwar jede Ersttäter Tour, aber mein Mann wollte unbedingt in den Caprivi, was die Strecke deutlich erhöht. Aber es nützt ja nichts, wer was sehen will, muss fahren....

Damals gab es noch die Flugverbindung von Namibia Air von Katima Mulilo nach Windhuk, was uns 1300km Rückfahrt sparen sollte. Prima, so wird das doch alles.
Ziemlich schnell stand dann die Route und auch die ersten Buchungen wurden getätigt. Anfang 2021 war alles gebucht außer den Flügen und die Vorfreude war da, obwohl mich glaube ich keiner unserer Freunde wirklich für voll genommen hat, in dieser Zeit so eine Reise zu planen.
Die Flüge folgten dann trotz Namibia Air Pleite im Frühjahr und wir waren zuversichtlich, dass Fly Westair die Strecke vom Norden übernehmen wird. Doch leider haben wir die afrikanische Bürokratie unterschätzt. Die Fluggesellschaft brauchte "nur" noch das Go der Regierung, aber das kam und kam nicht.
Was dann kam wisst ihr ja: Namibia erlebte eine schlimme dritte Welle, wurde zum Variantengebiet und von Südafrika wusste ich ja, dass das dauern kann. Mein bis dahin ungebrochener Optimismus löste sich immer mehr in Luft auf :S

Die Buchungen, die ich zuerst selber angefangen hatte, habe ich sehr bald einer namibischen Agentur übertragen, die das Beste war, was uns passieren konnte. Ohne Zusatzkosten wurde alles gebucht, auch alle Aktivitäten und der Mietwagen, und wir hatten den Vorteil eines deutschen Ansprechpartners vor Ort, was sich noch als sehr hilfreich herausstellen sollte.
Wir hätten Ende Juni alles zahlen müssen und so haben uns schweren Herzens entschieden zu stornieren. Bei dem Gedanken in ein Land zu fahren, das so heftig unter der Pandemie zu leiden hatte war uns auch nicht ganz wohl.

Wobei ich sagen muss, dass der Treiber eher mein Mann war. Mein inzwischen geschulter Blick auf die Corona Zahlen sagte mir, dass jede Welle nach 2-3 Monaten vorbei ist und bei einer Spitze im Anfang Juli war mir schon klar, dass sich das noch ausgehen könnte.
Es mussten Alternativen her, aber mal ehrlich, ist Spanien oder Italien eine echte Alternative wenn das Herz nach Afrika ruft ??

Und so kam es, dass mich mein Veranstalter mit dem wir nach Kenia gefahren wären zufällig angeschrieben hat, ob denn Kenia keine Alternative sei. Dort stimmen die Zahlen und alles ist möglich.
Mein Mann war sofort Feuer und Flamme und innerhalb nur einer Woche hatten wir eine 11 tägige Keniasafari mit Badeaufenthalt am ind.Ozean gebucht. Preislich deutlich über Namibia, war meinem Finanzier aber auf gut bayerisch total wurscht, er wollte auf Safari und bequem gefahren zu werden war ganz nach seiner Facon.
Ich war wohl die einzige, die Namibia nachgetrauert hat, mir ging das Ganze zu schnell und Planung sieht bei mir anders aus. Aber hilft ja nichts, die Migration und die Masai Mara waren sehr schöne Trostpflaster und die Kinder freuten sich auch sehr auf den Strand.

Inzwischen wurden in Namibia die Zahlen besser, der Flug von Katima wurde ab 24.8.bestätigt und das Variantengebiet wurde aufgehoben.

Um es kurz zu machen: aus Kenia wurde wieder Namibia, da uns eine Ausreise aus Kenia ohne PCR Test nicht garantiert werden konnte, obwohl D der Impfpass reicht. Es gab aber Leute, die ohne Test nicht ins Flughafengebäude gekommen sind. Und wer kann mir einen neg. Test garantieren? Ein Restrisiko bleibt immer und 2 Wochen Quarantäne in einem Land wie Kenia war mir ein Horror und wäre beruflich nicht möglich gewesen.
Ich muss auch zugeben, dass diese Wochen der Unsicherheit stark an meinen Nerven gezehrt haben, ich konnte kaum noch schlafen und essen und war nervlich am Ende.
Nicht zu wissen, wo man seinen Jahresurlaub in der nächsten Woche verbringt ist kein schönes Gefühl, wenn man das sonst oft über ein Jahr im voraus weiß.

So kam es, dass wir eine Woche vor Abreise die gesamte Namibiareise neu buchen mussten. Die Verfügbarkeiten werden schon kein Problem sein, dachte ich, ist Namibia doch touristisch gesehen leer.
Ute von Magic Vibes hat dann das Unmögliche geschafft alles in drei Tagen zu buchen inkl. aller Extrawünsche.

Und diese Route ist es nun also geworden

Flug von MUC über FRA nach WDH am 21.8.2021

1 ÜN Barkhan Dune Retreat / Solitaire
2 ÜN Desert Homestead Lodge / Sesriem
2 ÜN Desert Breeze/ Swakopmund
1 ÜN Spitzkoppen Lodge
1 ÜN Vingerklip Lodge ( hier wären wir gerne ins Camp Kipwe, das war aber durch einen Sonderpreis für Einheimische voll)
2 ÜN Okaukuejo Camp /Etosha West
3 ÜN Onguma Bush Camp /Etosha Ost
1 ÜN Hakusembe River Lodge /Rundu
2 ÜN Divava Okavango Lodge / Divundu
2 ÜN Namushasha Lodge / Kwando Area
2 ÜN Nambwa Tented Lodge / Kwando Area




Rückflug von Katima nach WDH und dann nach Hause

Am Samstag sollte es um 15.00 zu Hause losgehen, das Navi mit unserer voreingestellten Route kam gerade noch rechtzeitig um 13.00 Uhr mit der Post und so saßen wir dann um 18.00 Uhr im Flieger nach Frankfurt, froh nicht den Zug gebucht zu haben, denn die Bahn streikt!
Kurz nach Sonnenaufgang durften wir aus dem Flugzeug klettern und endlich wieder afrikanische Luft schnuppern, sofort war der ganze Streß verflogen, in mir war nur noch Vorfreude :)

Durch die unsichere Zeit vorher, war ich so unvorbereitet, wie noch nie, aber das war mir egal, wird sich schon alles irgendwie fügen.

Am Flughafen, der mehr als überschaubar ist :D , waren wir schnell durch die Kontrollen, war es auch der einzige Flieger weit und breit. Fast hätten wir noch unseren Handgepäckskoffer ,it den Decken und Kissen für den Flug vergessen, aber die freundlichen Mitarbeiter haben meinen Mann nochmal zurück zum Kofferband gelassen und das stand der Koffer auch sehr einsam in einer Ecke.
Unseren Mietwagen hatten wir über Namibia ToGo gebucht und mit einem Shuttle wurden wir vom Flughafen zum Büro nach Windhuk gebracht. Um ca. 10.30 Uhr hatten wir unseren Wagen gepackt und nach einem kurzen Stop in einer Mall sollte es über die C26 nach Süden gehen.



Super glücklich über das perfekte Navi, standen wir nur Minuten später vor einer Baustelle. Von hier konnten wir die Auffahrt auf die C26 schon sehen, aber es führte kein Weg dorthin. Wir irrten also ein bisschen umher und versuchten mehrere Wege, aber immer wieder war Baustellen Stop. Mein Gedanke war, wir fragen einfach jemanden, die werden sich hier schon auskennen. Das haben wir dann auch, aber die Menschen habe uns nur angesehen und nichts verstanden.
Das fängt ja gut an, inzwischen fuhren wir schon fast eine halbe Stunde umher und wir hatten ja 4 Stunden Fahrt vor uns und wollten nicht o spät ankommen. Also gleich mal das Telefon ausprobiert und nach Deutschland telefoniert mit der Agentur, bei der wir gebucht hatten. Volker wusste gleich was ich meine und hat es geschafft uns auf den richtigen Weg zu lotsen, zum Glück. Immerhin fahren sicher 50% der Touristen hier vorbei, interssieren würde mich, wie die das machen :whistling:

Die Fahrt war dann sehr schön und die Sorge vor den Gravelroads nach wenigen Metern verflogen. Mit den richtigen Reifen und unserem Fortuner ging das perfekt. Mit ca. 100km/h sind wir gemütlich durch die schöne Landschaft gefahren, es hat ordentlich gestaubt, aber es kam weder ein Auto entgegen, noch mussten wir überholen. Es wird einem immer davon abgeraten am ersten Tag noch zu fahren, ich konnte das noch nie verstehen und so war es auch diesmal für uns die richtige Entscheidung gewesen nicht in Windhuk zu übernachten.
Über den schönen Spreetshoogte Pass sind wir um ca. 15:00 Uhr in der Barkhan Dune Lodge









Dass dieser Pass mit Klinkersteinen gepflastert ist, finde ich immer noch unglaublich, was für eine Arbeit






Die ersten Tiere wurden auch gesichtet


Das Barkhan Dune Retreat wurde uns empfohlen und es liegt einfach traumhaft in den Bergen mit einem Blick, der für mich alles hat, was ich mir von Namibia erwartet habe :love:
Gerda lebt hier mit ihrem Mann und kümmert sich liebevoll um ihre Gäste














Die Dune Chalets versteckt und kaum einsehbar. Das Bett lässt sich bei milden Nächten unter den Sternenhimmel schieben.
Hier gibt es Haus Erdmännchen, so süß und perfekt, da ich diese putzigen Tierchen so gerne mal sehen wollte, aber in die Kalahari war zu weit. Gerne würde ich schönere Bilder der Erdmännchen zeigen, aber die kann ich alle nicht hochladen.



Wir verbrachten den Nachmittag am Pool, konnten uns an dieser tollen Landschaft nicht sattsehen und waren überglücklich hier sein zu dürfen. Meine Kamera durfte auch gleich ihren Einsatz feiern, gab es doch ausser der Erdmännchen noch viele Lovebirds und andere Vögel zu fotografieren







Abends wurden wir von Gerda wunderbar bekocht und durften mit einem deutschen Schauspieler, der mit seiner Freundin ein paar Tage Urlaub machte am großen Esstisch gemeinsam essen. Er ist für den Dreh von " Ein Platz an der Sonne" für mehrere Monate nach Namibia gekommen. Was wir damals nicht wussten, ist dass er die Hauptrolle spielt, Schande über unser Haupt, aber wir kannten ihn nicht.

Morgen geht es in die Namib

Wetter 28 Grad sonnig, 202 km

LG
Barbara

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bibi2406

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Donnerstag, 23. September 2021, 20:37

Über Solitaire zum Sesriem Canyon zur Desert Homestead Lodge

Heute war unser Ziel die Desert Homestead Lodge, etwa 20 km vor den Toren zum Sossusvlei. Wir gingen es aber gemütlich an, weil wir gegen Mittag im Sesriem Canyon sein wollten und wir nur 1,5h zu fahren hatten.
Ganz Afrika untypisch haben wir erst um 8 Uhr gefrühstückt und die Mädels haben noch eine Tour mit den E Bikes unternommen, die sie ziemlich genial fanden





Wir dagegen genoßen den Sonnenaufgang und die niedlichen Erdmännchen ( die Fotos sind noch vom ersten Tag, aber jetzt hat es mit dem Laden geklappt)







Auf dem Weg nach Solitaire begegneten wir den ersten Oryx und Zebras, die allerdings sehr scheu waren







Unser einziger Köcherbaum präsentiert sich aber ziemlich hübsch



Nach einer halben Stunde sind wir bereits in Solitaire bzw. eher der Tankstelle und Gregs Bakery, bei der wir trotz reichhaltigem Frühstück den berühmten Apfelkuchen mitnehmen.







Natürlich schauen wir uns auch die alten Autos an, die recht fotogen im Sand zwischen hübschen Kakteen liegen und die Mädels haben auch Spaß beim Fotografieren



Jetzt geht es aber wirklich Richtung Wüste, schon bald tauchen am Horizont die ersten orangefarbenen Dünen auf



Wir zweigen ab nach Sossusvlei, denn wir wollen ja zum Sesriem Canyon. Hier führt eine perfekte, aber ziemlich schmale Teerstraße direkt zum Gate.



Mangels ordentlicher Vorbereitung, hatte ich keine Ahnung, wo der Abzweiger zum Canyon weggeht, nur eine ungefähre Ahnung. So sind wir erst falsch Richtung Sossusvlei gefahren und dann wieder umgekehrt. Wir mussten dann auch erst das Permit bezahlen und direkt hinter dem Gate bei der Tankstelle geht es dann zum Canyon.
Auch hier wussten wir nicht, wo man in den Canyon einsteigt, aber zum Glück kam uns ein Guide entgegen, der uns genau erklärt hat, wo wir hin müsssen.
Von oben ist es sehr unspektakulär, aber wenn man nur ein paar Meter in den Canyon reingeht wird es umso schöner







Am Ende sieht man die letzten Reste des Wassers, das den Canyon im Februar diesen Jahres geflutet hat. Das Wasser stinkt bestialisch und es ist sofort einige Grad kühler.
nach einer Stunde wollten wir dann weiter in unsere Lodge für die nächten zwei Tage, da wir hier am Nachmittag noch einen Termin haben

Die Desert Homestead Lodge war bei unserer Erstbuchung eine der wenigen Lodges, die noch frei war und vor allem die einzige, die Reitsafaris anbietet. Durch die vielen Stornierungen hätten wir jetzt eigentlich wieder die frei Wahl gehabt und sogar die Sossusvlei Lodge hätte viele Zimmer frei gehabt, aber reiten kann man nur hier und deswegen war hieran auch nicht zu rütteln.

Die Lodge liegt zwar für namibische Verhältnisse recht nahe an der Straße, aber man hört nichts. Die Aussicht ist wunderschön und es gibt auch ein eigenes Wasserloch, was bei unserem Aufenthalt aber nur wenig besucht war.





Das Wasser war eiskalt, aber bis auf mich sind alle tapfer reingegangen



Insgesamt gibt es 26 Zimmer, die nach und nach alle renoviert werden.
Um 17.00 Uhr bekamen wir unsere Helme und unsere Pferde zugeteilt und schon ging es los in den Sonnenuntergang hinein.
Irgendwie haben wir immer Pech mit unseren Mitreitern. In St. Lucia 2016 waren es zwei absolute Anfänger, die ihr Handy im Bush verloren haben, was uns Zeit gekostet hat es wieder zu finden, diesmal waren wieder zwei Franzosen dabei, die noch nie auf einem Pferd gesessen haben.
Es war aber nicht weiter schlimm, denn wir sind trotzdem viel galoppiert und deren Pferde sind bei anfänglichem Geschrei einfach mitgaloppiert, learning by doing eben ;) .

Mit dabei war auch ein dreijähriges Zebra, das als Fohlen gefunden wurde und von einem Pferd großgezogen wurde. Dieses Zebra war total frech und hat meinen Mann immer wieder angerempelt, weil es bei seiner "Mama", auf der mein Mann saß, trinken wollte.









Unseren Sundowner hatten wir dann unter einem riesigen Baum mit Webervogelkonzert, was für ein schöner Abend auch wenn die Sonne am Ende hinter den dichten Wolken verschwunden ist.
Was wir bei dieser Reitidee wieder mal völlig vergessen haben, sind die Schmerzen am nächsten Morgen :help:
Und da wollen wir doch auf die höchsten Dünen dieser Welt steigen...

Das Abendessen war mit das Beste, das wir in diesem Urlaub gegessen haben, das hatten wir hier überhaupt nicht erwartet.

Wetter sonnig bis bewölkt, 28 Grad, 160km

LG Barbara

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bibi2406

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Montag, 27. September 2021, 23:09

Sossusvlei

Heute sind die Klassiker Dead Vlei und Sossusvlei geplant.

Nachdem die Sonne hier in Namibia deutlich später aufgeht, als in Südafrika um diese Jahreszeit müssen wir nicht wirklich früh raus. Wir dürfen ja eh erst um 7:30 Uhr durch das Gate, also lassen wir es ruhig angehen.
In der Nacht ist es ziemlich windig und so langsam macht sich auch unser Muskelkater vom Reiten bemerkbar, na toll, das wird ja lustig beim Dünenerklimmen. Man sollte vielleicht doch öfter mal Sport machen :whistling:

Wir trinken einen schnellen Kaffee/Tee und stehen pünktlich vor dem Gate. Das bringt uns die "Lucky Number 4" und schon machen wir uns auf den Weg zu den Dünen.





Bis dahin muss man aber erst 60 km auf einer guten Teerstrasse fahren.

Wettertechnisch hätten wir mehr Glück haben können. Es war eigentlich komplett bedeckt und von Sonnenaufgang und schönen Schatten war erst ein Mal keine Spur, schade eigentlich, wenn man nur einmal hier ist, aber es hätte uns auch schlimmer treffen können. 2 Tage zuvor herrschte z.B. ein ziemlicher Sandsturm und dann kann man schlimmstenfalls gar nicht in den Park. Also warteten wir geduldig auf die Sonne und genossen die eher mystische Stimmung




Die mächtigen Dünen kommen immer näher an die Straße, je weiter man fährt und schon bald taucht auch die Dune 45 auf. Die lassen wir aber links liegen, denn wir wollen gleich bis zum Dead Vlei fahren.

So langsam kämpft sich auch die Sonne ihren Weg durch die Wolken und man kann die ersten Schatten erahnen











Nach 60 km endet die Teerstraße an einem Parkplatz, an dem man entweder sein Auto stehen lässt und in den Shuttle umsteigt, oder mit dem eigenen 4x4 durch teilweise tiefsandige Passagen ca.5 km weiter fährt zum 4x4 Parkplatz.
Dafür müssen wir nur noch etwas Luft aus den Reifen lassen. Uns wurde geraten den Druck auf 1,5 bar zu senken, letztlich haben wir aber doch zu wenig Luft rauslassen, denn bei der Rückfahrt an der Tankstelle in Sesriem waren es immer noch 1,8 bar.



Das hat aber nichts gemacht, die Fahrt ging problemlos und so waren wir bald auf dem Parkplatz, den wir mit ca.5 anderen Autos teilen mussten.
Ich weiss ja nicht, wie es hier vor Corona zuging, aber ich fand es sehr leer.



Um ins Dead Vlei zu gelangen, muss man einfach nur den Holzstempen mit der weissen Markierung folgen, es sind ca. 10 min. zu Fuß.
Den genauen Einstieg in die Big Daddy Düne haben wir verpasst und so mussten wir ein bisschen improvisieren.



Zum Glück ist es noch nicht sehr warm, denn das direkte Hochlaufen bringt einen ziemlich schnell außer Atem, dem Grad entlang ist es deutlich angenehmer zu laufen.
Insgesamt hatte ich es mir aber schlimmer vorgestellt mit dem Sand, der natürlich sehr bald den meisten Platz in den Schuhen beansprucht :) Irgendwann merkt man ihn aber kaum noch und es fühlt sich an wie ein gut gemeintes Fussbett :)





Ganz bis zum Big Daddy sind wir nicht rauf, mich zog es ziemlich schnell wieder runter ins Dead Vlei, es war ja schon recht spät und man bekommt vormittags schnell Gegenlicht, was für Fotos nicht so optimal ist. Inzwischen hat es vollkommen aufgerissen und die Sonne brannte :thumbup:












Diesen Baum hatte ich zu Ostern im Netz gefunden und ich muss sagen, man kann den Hasen schon etwas erkennen








Fotos könnte man Tausende machen, wobei es um diese Urzeit kaum mehr möglich war die Big Daddy Düne im Hintergrund zu haben, wegen der Sonne.
Außer uns waren vielleicht 4-5 Personen da, unter anderem ein Mitreisender, den wir schon in Frankfurt im Flugzeug bemerkt hatten und den wir hier nicht das letzte Mal sehen sollten.
Im Laufe der Reise hat er uns quasi verfolgt ( oder wir ihn :whistling: ), wir gaben ihm einfach den Namen Martin, weil er gut gepasst hat. Leider haben wir am Ende ganz vergessen zu fragen, wie er denn wirklich heisst, also Martin, falls Du hier mitliest.....

Wir genossen die Ruhe, wunderten uns aber über einen pinken Fleck im Vlei, der sich als Mann mit pinkem Blazer herausstellen sollte.
Er hat immer wieder skurile Tanz Videos von sich aufgenommen. Begleitet wurde er von einem Fahrer und wie wir im Gespräch erfuhren, reist dieser pinke Mann (aus den USA) von Land zu Land und dreht an allen möglichen Orten dieselben Videos. Die spinnen, die Amerikaner....
Meine Mädels haben ihn abends natürlich sofort bei Instagram gefunden, das Video war auch schon online...

Hungrig vom vielen Dünensteigen, haben wir es uns unter den Kameldornbäumen bequem gemacht und unsere Frühstückspakete der Lodge ausgepackt. Und die waren wirklich mit allem gefüllt, was man sich wünschen konnte: Sandwich, gekochte Eier, Muffins, Joghurt, Guavensaft usw.

Inzwischen kommen auch immer wieder Shuttleautos an, die Dutzende asiatische Touristen ausspucken, die mit Flip Flops, Maske und Kleidchen zu den Dünen wollen ( wo kommen die eigentlich jetzt her??, bisher sind wir keinen Asiaten begegnet).
Doch, im Flugzeug waren auch drei, deutlich zu erkennen am Ganzkörperplastikanzug, Taucherbrille und Visier, dass die überhaupt noch Luft bekommen haben hat mich gewundert...
Die Spatzen wollten auch noch was von unserem Frühstück



Zweites Ziel war das Sossusvlei

Ich dachte man muss dorthin zu Fuss laufen, die Fahrer der Shuttles versicherten uns aber, dass man auch mit dem Auto fahren kann und so schonten wir unsere Füße und nahmen die Strecke per PKW sehr zur Freude meiner Mädels.

Durch die ergiebigen Regenfälle im Frühjahr wurde sogar das Sossusvlei geflutet und die Reste des Wassers bildeten immer noch einen ordentlichen See. So etwas kommt alle 10-20 Jahre vor, also ein Glücksfall und sehr skuril.
Ein See mitten in der Wüste :thumbsup:





Dort wo das Wasser wieder verdunstet ist bleiben dicke Stücke des Schlammes zurück, die dann den weissen Boden des Vleis bilden.



Da wir schon nicht ganz auf Big Daddy waren, mussten wir jetzt natürlich sein weibliches Pendant erklimmen und was eignet sich dafür besser, als die Mittagshitze? Und weil man sicher tolle Bilder von da oben machen kann, schleppe ich die Kamera mit dem 150-600 Objektiv auch noch mit, selber Schuld ;)

Ziemlich fertig und nach Luft schnappend komme ich 15 min später oben an, ich muss wirklich an meiner Kondition arbeiten :whistling:

Der Ausblick entschädigt aber für alles






Big Daddy von Big Mama aus, das Tele hab ich ja nicht zum Spaß geschleppt


Sogar Störche hat das Wasser in die Wüste gelockt




Und dem wars auch zu heiss und er sucht ein schattiges Plätzchen

Inzwischen war es ca.14:00 Uhr und wir beschlossen wieder zur Lodge zu fahren und ein bisschen am Pool zu entspannen


Dune 45





Abends wurden wir dann nicht nur mit einem erneut wunderbaren Menü verwöhnt, sondern auch mit einem traumhaften Sonnenuntergang



So ging ein wunderbarer Wüstentag zu Ende. Eigentlich wollte ich unbedingt einen Rundflug über die Namib machen, den wir morgen früh machen wollten, aber letztlich haben wir uns dagegen entschieden, auch wenn das wahrscheinlich meine letzte Gelegenheit gewesen wäre.
In der Nacht war ich aber dankbar über diese Entscheidung, denn es hat so geblasen, dass mich keine 10 Pferde in so eine kleine Maschine gebracht hätten. So konnte ich beruhigt schlafen ( obwohl es um 6:00 Uhr wieder fast windstill war).

LG
Barbara

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Dienstag, 28. September 2021, 07:47

Moin Barbara,
eine Handvoll Leute im Sossusvlei? Da habt ihr echt Schwein gehabt. Normalerweise stehen die Fahrzeuge schon früh am Gate Schlange und man muss an den Dünen schon ein wenig planen, wie man "einsame" Bilder hinbekommt. Einen Flug über die Namib haben wir mal von Swakopmund aus gemacht. Tolle Bilder, aber mein Magen war leider überfordert :blush:

Die Weltraumpiloten aus Fernost sind uns auch am Flughafen aufgefallen :D
Die kriegen es echt hin, immer noch einen draufzulegen.

Ich stelle mir gerade vor, die hätten die Anzüge auch im Dead Vlei getragen. Die größte Fake Mondlandung seit Unternehmen Capricorn ;) .

LG

Christian

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11

Dienstag, 28. September 2021, 08:40

Was für ein toller und wunderschöner Reisebericht! 8o Da bekomme ich gleich wieder Lust auf Namibia! Tolle Unterkünfte hattet ihr da.
Der Ausblick von der Big Mama Düne ist der Hammer! Ich bin so froh, dass wir uns auch da hochgeschleppt haben. :)

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Dienstag, 28. September 2021, 09:07

@ Christian
Die Raumfahrer im Flugzeug waren wirklich sehr befremdlich. Ich dachte am Anfang, es gäbe einen aktiven Coronafall an Bord, der nun von einem Sonderkommando nach draußen begleitet wird,
bis mir klar war, dass das Passagiere sind :whistling:

@ Nadine

Freut mich dass dir der Bericht gefällt, schließlich bist Du nicht ganz unschuldig daran ;)
Dein Bericht von euren 7 Wochen und vor allem deine Bilder haben mir so Lust auf Namibia gemacht, obwohl es nie ganz oben auf unserer Liste stand. Vor allem deine Bilder vom Wasserloch in Okaukuejo waren wirklich beeindruckend. Aber dazu kommen wir noch…. :)

LG
Barbara

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Mittwoch, 29. September 2021, 19:11

Von Sesriem nach Swakopmund

Heute war wieder Fahrtag, und zwar einer unserer längeren. Von Sesriem nach Swakopmund lagen 358km vor uns, für die wir ungefähr 4,5 Stunden reine Fahrzeit einkalkulierten.
Im Gegensatz zu gestern gab es heute einen 1a Sonnenaufgang, wir hatten es aber nicht eilig. In Ruhe packten wir die Koffer und trafen uns um 8:00 beim Frühstück









Von der Lodge nahmen wir zuerst die C19 über Sesriem nach Solitaire. Immer wieder tauchten Oryx Antilopen auf




Die werden ganz schön schnell

In Solitaire tankten wir den Wagen voll, Apfelkuchen gab es keinen mehr, da wir so satt vom Frühstück waren, und bogen links auf die C14 Richtung Norden ab durch das Naukluftgebirge.
Die traumhafte Landschaft zog an uns vorbei und wechselte ständig ihr Bild, eigentlich hätte man alle paar Meter stehen bleiben müssen um zu fotografieren. Dann wären wir aber vermutlich erst nach Einbruch der Dunkelheit in Swakopmund angekommen :rolleyes:

Außerdem war jedes Auto in eine dicke Staubwolke gehüllt. An Überholen war gar nicht zu denken, man sah ja keinen Gegenverkehr vor lauter Staub, zu nah konnte man aber auch nicht auffahren aus dem selben Grund. Deshalb vermieden wir es zu stoppen, wenn jemand hinter uns war und bei denen vor uns mussten wir nur warten, irgendwann blieben sie immer stehen.







Das Tropic of Capricorn haben wir irgendwie verpasst, das war wieder der mangelden Vorbereitung geschuldet, war aber zu verschmerzen. Ist ja nicht unserer erstes Mal, dass wir am südlichen Wendekreis vorbeikommen.
Unser Weg führte uns durch das Gaubtal und den Kuiseb Pass, ich hatte mir diese Strecke nicht so abwechslungsreich vorgestellt. Aber der langweilige Teil sollte ja auch erst noch kommen.









Nach dem Kuiseb Pass ging es geradewegs nach Westen Richtung Atlantik und man konnte schon die Nebelschwaden der Küste sehen, obwohl es noch gut 100km Fahrt waren



Direkt an der Küste muss man durch Walvisbay, kein wirklich schöner Ort, aber es hat schon etwas wenn man auf der linken Seite das Meer sieht und auf der rechten ein Dünenmeer. Durch die schöne Palmenallee von Walvisbay ging es die letzten 30km nach Swakopmund.
Hier gibt es keine Fotos. So schön war es dann wohl nicht...

Als Unterkunft in Swakopmund mussten wir uns schnell entscheiden, da unser ursprünglich ausgesuchtes Appartement am Meer (Mole15) belegt war.
Die Entscheidung sollte zwischen The Stiltz und der Partnerlodge Desert Breeze fallen.
Da der Ausblick auf die Dünen doch seltener zu bekommen ist, als auf das Meer, entschieden wir uns für das Desert Breeze. Der Baustil ist gewöhnungsbedürftig, passt aber aber letztlich sehr gut zu Swakopmund, wo ein wildes Durcheinander an Baustilen gepflegt wird. Selbst Fachwerkhäuser kann man hier finden und viele neumodische Kubushäuser.
Schon beim Ankommen waren wir sehr zufrieden mit unserer Wahl




Das war eines unserer Dune Chalets




Diese Aussicht war so unwirklich, dass sie uns immer an eine kitschige Fototapete erinnert hat, war aber Realität :thumbsup:



Nachdem wir das Gepäck in die Zimmer gebracht hatten, fuhren wir direkt los um Swakopmund zu erkunden.
Wir drehten nur eine kleine Runde durch den Ort bis zum Meer, gingen bis zum Pier und kauften noch Bier für den Sundowner. Das Wetter präsentierte sich bestens, hier kann es auch ganz anders aussehen. Ich hatte mich auf Schmuddelwetter und 12 Grad eingerichtet und war mehr als glücklich, dass es so schön war, bei knapp 20 Grad.






viel los war nicht









Zum Abendessen hatten wir eine Reservierung im "The Tug", einem bekannten und hochgelobten Restaurant am Pier. Kurz vor Sonnenuntergang wollten wir dort sein und setzten uns vorher noch in die wärmende Sonne vor neben unser Chalet und staunten über diese unwirkliche Aussicht





Schnell zog das Wetter dann aber wieder zu und so wars das dann mit unserem Sonnenuntergang. Das geht so schnell, gerade war noch schönster Sonnenschein und kurz darauf standen die Wolken bedrohlich am Himmel





Das Essen war sehr gut und der Platz ein richtiger Logenplatz :thumbsup:

Abends machten wir noch ein gemütliches Feuer in unserem Kamin und gingen früh ins Bett


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Mittwoch, 29. September 2021, 21:36

Wow! Von der Unterkunft habe ich noch nie gehört. Der Ausblick ist ja phänomenal. Dazu mit Ofen... richtig stark. Wie immer sehr stimmungsvolle Fotos. Macht viel Spaß mitzureisen.

LG

Christian

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bibi2406 (30. September 2021, 08:37)

kalingua

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15

Donnerstag, 30. September 2021, 08:11

Da fahre ich doch auch noch mit :)

Das sind bisher wirklich sehr tolle Fotos und klasse Unterkünfte (das Fenster übers Eck mit Blick auf die Dünen ist der Hammer) :thumbsup: Nichtsdestotrotz freue ich mich besonders auf die tierreichen Reiseabschnitte ;)

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bibi2406 (30. September 2021, 08:37)

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Donnerstag, 30. September 2021, 08:36

@ Christian 1
Die Aussicht war wirklich unglaublich schön, ich habe genau dieses Bild vom Zimmer gesehen und wusste, das ist unsere Lodge. Meer hat man überall auf der Welt. Dieser Blick ist einmalig.
Man konnte auch ein paar Meter die Straße runter direkt in die Dünen laufen. Für die Swakopmunder ist das die übliche Gassirunde und abends trifft man sich mit einem Sundowner auf den Dünen.
Wir waren auch froh nicht direkt am Strand zu sein, denn der Wind peitscht das Meer ganz schön auf und dann versteht man sein eigenes Wort nicht mehr, so laut sind die Wellen.

@ Christian 2
Schön, dass Du auch dabei bist, aber Du hast es fast geschafft ;)
Jetzt noch drei Tage durchhalten und schon sind wir im Etosha und dann gibt es auch Tiere satt :D Mein Mann zog es ja nicht so sehr in die Wüste, die Kinder wollten sie zwar sehen, ihr Hauptaugenmerk lag aber auch auf Safari, trotzdem waren wir alle begeistert von dieser Weite und zu Namibia gehört das einfach dazu.
Aber so wurde unsere Sehnsucht nach Tieren ins Unermessliche gesteigert und mit jedem Tag Wüste mehr, sehnten wir uns mehr nach Tieren.

LG
Barbara

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Donnerstag, 30. September 2021, 08:49

Bei der Unterkunft wäre ich nicht mehr nach Swakopmund gefahren. :blush:

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bibi2406 (30. September 2021, 09:30)

gatasa

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18

Donnerstag, 30. September 2021, 19:03

Auch ich fahre ja schon seit einiger Zeit unerkannt mit, wollte aber nun meine Begeisterung offiziell machen: :danke:

phantastische Fotos, sehr schöne Locations und die Auswahl der Unterkünfte > perfekt!
Besonders die letzte Unterkunft hat es mir angetan!
Ich bleibe auf jeden Fall dabei :thumbsup:

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bibi2406 (30. September 2021, 22:20)

bibi2406

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Donnerstag, 30. September 2021, 21:26

Sandwich Harbour Tour

Wenn wir schon keinen schönen Sonnenaufgang im Sossusvlei hatten, so haben wir gehofft, vielleicht hier mehr Glück zu haben. Wenn wir schon so direkt an den Dünen wohnen wollten wir das wenigstens probieren und stellen den Wecker auf 6:30 Uhr.

Der Himmel war klar, also haben wir uns schnell angezogen und sind die paar Meter mit dem Auto zum Eingang zu den Dünen gefahren. Die Sonnenaufgänge hier in Swakopmund sind aber, wie die Untergänge wohl schwer planbar, denn irgendwie schaffen es die Wolken immer sich vor die Sonne zu schieben, obwohl eigentlich gar keine da sind. Wie aus dem Nichts kam eine Wolkenwand und die klare Nacht wurde durch einen wolkenverhangenen Vormittag abgelöst.

Es war auch ziemlich kalt, also sind wir verfroren zum Frühstück zurück. Schön war es auf jeden Fall :)

Das was an Bildern herauskam ist eher dürftig, aber entspricht den Tatsachen


es fängt vielversprechend an











Als wir die Reise geplant hatten habe ich hin und her überlegt, was wir in Swakopmund machen wollen. Es gibt ja die Klassiker, wie eben die Sandwich Harbour Tour für einen halben Tag oder als Ganztagestour. Oder man fährt morgens mit dem Katamaran zu den Walen/ Delfinen/ Robben und am Nachmittag zum Sandwich Harbour. Dann ist es aber nicht sicher, ob man das Ziel auch erreicht, weil die Flut einem einen Strich durch die Rechnung machen kann.
Dann schwärmen viele von der Living Desert Tour, die Vormittags bis Mittags geht.
Wir haben nur einen Tag und haben in Thonga 2016 schon eine tolle und sehr erfolgreiche Wal und Delfintour gemacht, deshalb haben wir uns für die Ganztagestour entschieden, die uns zum Sandwich Harbour bringen soll. Auch waren wir nicht so scharf drauf 4 Stunden auf einem Boot bei klammen Temperaturen zu sitzen.

Jetzt wollte ich aber auch sehr gerne Robben sehen und die Little Five eigentlich auch. Leider ist das Leben aber kein Wunschkonzert und man kann nicht alles haben. Man kann die Tour aber als Privattour buchen und das hat entscheidende Vorteile und einen Nachteil.

Der Nachteil ist ganz klar der Preis. Der ganze Tag hat uns 11000 NAD gekostet, also kein Schnäppchen. Gebucht haben wir bei Turnstone Tours.

Die Vorteile sind aber auch nicht zu unterschätzen:

- man fährt nur zu viert und die Mittelsitze bleiben leer, so dass jeder einen Platz am Fenster hat

- in Coronazeiten mussten wir keine Masken tragen, da auch unser Guide schon geimpft war und auf so engem Raum bin ich lieber ohne Mitfahrer

- wir konnten bestimmen was wir machen und was wir sehen wollen :thumbsup:

Und wir wollten Robben sehen, also fuhren wir zuerst nach Pelican Point zur Robbenkolonie. Ich dachte ja nicht, dass das so weit ist, aber wir haben fast eine 3/4 Stunde gebraucht. Die Strecke führt ab Walvisbay durch eingefahrene Tiefsandrillen, selber wäre ich hier nicht gerne gefahren.

Vorher haben wir aber noch eine kurzen Stop bei den Flamingos in der Lagune gemacht, wobei die Lichtverhältnisse schlecht waren und ich auf besseres Wetter am Nachmittag hoffte.














bei der Bestimmung bin ich nachlässiger geworden- ich habs vergessen, aber der Schnabel ist wohl charakteristisch



Die Gegend am Pelican Point ist nicht wirklich schön. Im Meer treiben die Tanker, der Himmel drückt von oben herunter und der Wind bläst.
Ziemlich trostlose Gegend in der dieser Schakal wohnt, hat wohl noch nicht gefrühstückt



Nach einiger Zeit kommen wir dann endlich an, alte Schiffswracks liegen herum und viele Robben :love:







Da ich mich nicht entscheiden kann kommen jetzt viele Robben Bilder

















der Chef






dieses Robbenbaby ist wohl gerade geboren worden und die Möwen streiten sich um die Nachgeburt. Wir waren erst nicht sicher, ob es noch lebt, aber es bewegte sich und es schien ihm gut zu gehen

Zu den Robben konnten wir auch fahren, weil wir noch Zeit hatten bis die Ebbe uns den Weg nach Sandwich Harbour ebnet, aber so langsam mussten wir dann doch mal los. Ich hätte noch ewig bei den Robben bleiben können, sie haben überhaupt nicht gestunken, weil sie am Pelican Point wohl öfter ihren Platz wechseln im Gegensatz zu Cape Cross, wo der Geruch ein echtes Problem ist.
Lustig ist auch die Geräuschkulisse, es ist eher ein Mähen, das an Schafe erinnert, das habe ich so noch nie gehört.

Auf dem Weg nach Norden haben wir dann aber nochmal kurz gehalten, um nach dem Palmetto Gecko zu suchen. Ich habe mich ja schon immer gefragt, wie man die findet, wenn sie doch im Sand vergraben sind. Aber man sieht kleine Aufhäufungen und dann hat man beim Graben gute Chancen, einen dieser hübschen Kerlchen zu finden.
Wir haben zwei verschiedene Arten gefunden, der Palmetto Gecko ist aber der Schönste





Jetzt war unser Ziel aber wirklich Sandwich Harbour. Es dauert einige Zeit, bis auf der linken Seite die großen Dünen auftauchen, aber dann bieten sich unglaublich schöne Aussichten.
Die Namib hat mich schon seit meiner Kindheit fasziniert (damals gab es eine Serie "100 Karat", die ich geliebt habe) und gerade die Küstenlinie, an der die Wüste auf den Atlantik trifft ist schon sehr beeindruckend.
Wenn dann auch noch der Himmel aufreißt und die Sonne die Szenerie bescheint ist es unglaublich schön.





hier kann man gut sehen wieviel Platz man noch hat zwischen Düne und Atlantik und die Flut kommt hier gerade erst. Teilweise sind wir auch durch Wasser gefahren


die Dünen werden höher und bald sind wir da

Normalerweise bleibt man dann mit dem Auto unten stehen und geht die Dünen zu Fuß nach oben, uns blieb leider nur eine halbe Stunde auf den Dünen, bis wir wieder zurückfahren mussten wegen der Flut, also entschied sich unser Guide uns nach oben zu fahren und dann über die Dünen zurück. Man muss aber vor der Flut noch am Meer entlang und deswegen drängte etwas die Zeit.

Ich hatte nicht wirklich was dagegen nicht laufen zu müssen, hatten wir ja immer noch unseren Muskelkater vom Reiten, aber dass es so plötzlich in die Dünen geht und mit einem Affenzahn nach oben war dann doch überraschend. Eine Achterbahnfahrt ist ein Klacks dagegen :help:

Kurz und schmerzlos hieß es Augen zu und durch und schon waren wir oben.

Und was war das für eine Aussicht :thumbsup:









Hier ist man mitten in der Namib, hunderte Kilometer nichts als Sand, Sand, Sand soweit das Auge reicht. Und dazu diese Farben, pastellblauer Himmel und eher gelblicher Sand. Ganz anders als in Sossusvlei, wo der Dünensand eher orange gefärbt ist.
Das liegt wohl daran, dass der Sand wenn er älter ist eher orange ist und der junge Sand an der Küste eher heller ist.
Und hier sprechen wir wir von Millionen von Jahren....

Ich konnte mich kaum satt sehen an dieser Kulisse


Handybild
















Leider mussten wir bald wieder fahren, aber nach der kritischen Stelle fahren wir ja wieder zurück in die Dünen


leider nur durch die Scheibe, hier konnten wir nicht stehenbleiben

Es kommt übrigens immer mal wieder vor, dass sich Selbstfahrer überschätzen und wenn die Flut dann kommt, müssen sie warten bis sie wieder durchkommen, das kann dann auch mal eine unfreiwillige Übernachtung im Auto in der Wüste bedeuten.

Zum Mittagessen suchen wir uns dann einen windgeschützten Platz zwischen den Dünen







Hier fließt unterirdisch Wasser, das man probieren kann. Es dient auch den Nara Melonen als Wasserquelle, hier haben wir aber keine gefunden an unserem Picknick Platz.



das Mittagessen besteht aus frischer Lasagne, selbstgebackenem Brot und griechischem Salat. Zum Nachtisch gibt es Apfelkuchen :love:


Nach dem Essen geht es wieder in rasanter Berg,- und Talfahrt durch die Dünen und an einem geeigneten Punkt dürfen alle außer mir ( dem Schisser) mit den Sandboards die Dünen runterrasen.



Auf dem Heimweg sehen wir dann auch wieder ein paar Tiere









Und auch die Flamingos sehe bei Sonne schon gleich besser aus








die größte Salzgewinnung der Welt, sogar bis in die USA wird exportiert

Über die Lagune und die Salzwiesen geht es wieder zurück zu unserer Unterkunft.






Im Bungalow angekommen verkriecht sich mein Mann gleich in sein Bett. Seit dem Mittagessen geht es ihm nicht gut, er hat Schüttelfrost und misst jetzt 39,3 Grad Fieber.
Super :S , das haben wir ja jetzt gebraucht....
Er hatte ja schon vor der Abfahrt zwei Tage Fieber gehabt, was wir auf die Gelbfieberimpfung geschoben haben. Allerdings auch einen Zeckenbiss vor einigen Wochen, also stand eine Borreliose auch im Raum.

Eigentlich sollte ich es ja gewohnt sein, dass bei uns jemand krank wird in Afrika ( unsere Tochter hat es 2016 erwischt mit einer Lebensmittelvergiftung), aber zu Coronazeiten ist das mehr als ungünstig um nicht zu sagen echt total besch....
Unsere Reservierung im Tug habe ich erstmal abgesagt und mit den Mädels zum Sonnenuntergang an den Pier gefahren, denn heute hatten die Wolken keine Chance :thumbsup:



Es hätte alles so schön sein können, wenn mein Mann nicht total fertig im Bett gelegen hätte und morgen müssen wir ja weiter...
Zu allem Überfluss kommt morgen eine extreme Kaltfront, die selbst an der Spitzkoppe die Nachttemperaturen an die 0 Grad sinken lassen soll
Und dort haben wir ja eher ein Zelt, als ein Bungalow. Eine Nacht quasi im Freien bei Fieber ist alles andere als ideal.

Ehrlich gesagt wusste ich nicht wirklich, was wir machen sollten, nur zum Arzt gehen schied aus. Natürlich haben wir auf Corona getestet, was erwartungsgemäß auch negativ ausfiel, trotzdem erschien mir die Idee nicht gut mit Fieber in diesen Zeiten in Afrika zum Arzt zu gehen.

Morgen müssen wir uns entscheiden, was wir machen. Wo ich mich doch so auf die Spitzkoppen gefreut hatte, war die Stimmung jetzt eher getrübt. Hungrig und ratlos bin ich ins Bett

LG Barbara

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Freitag, 1. Oktober 2021, 22:42

Spitzkoppe

In der Früh war das Fieber besser, aber mit dem Medikamentencocktail, dem ich ihm verabreicht habe auch kein Wunder. Gesund sieht jedenfalls anders aus.
Wir wussten jetzt wenigstens, dass das Fieber vor dem Urlaub wohl doch keine Impfreaktion auf die Gelbfieberimpfung war und verordneten eine Antibiotikatherapie wegen der möglichen Borreliose, so wie es die Ärztin zu Hause vorgeschlagen hat.
Es gab wieder einen schönen Sonnenaufgang, der die Wüste ein letztes Mal für uns in magisches Licht taucht



Unsere Strecke heute war zum Glück die kürzeste, nämlich nur 150 km bis zur Spitzkoppe. Die Spitzkoppe stand ganz oben auf meiner Liste der Ziele Namibias und deswegen gönnten wir uns die Spitzkoppen Lodge. Die Auswahl fiel nicht schwer, ist sie doch auch die einzige Lodge dort und das lassen sie sich auch bezahlen. Dazu aber später mehr.
Es gibt dort auch wunderschöne Campingplätze, aber dafür waren wir ja nicht ausgerüstet.

Nach dem Frühstück holten wir uns in der Apotheke in Swakopmund noch die nötigen Medikamente ( ich habe zwar immer berufsbedingt immer eine sehr gut sortierte Reiseapotheke mit dabei, aber eher für Notfälle und nicht in diesen Mengen)

Wir fuhren aus Swakopmund raus die B2 Nordosten Richtung Usakos. Die Strecke war geteert, was aber keinesfalls besser war, als die uns mittlerweile lieb gewonnenen Schotterpisten. Die Teerstraßen sind nämlich ziemlich genau so breit wie dein Auto, hier wurde eindeutig gespart.
Außerdem ist es eine der Straßen die nach Windhuk führt und für namibische Verhältnisse viel befahren.
Das heißt, man muss ständig LKWs überholen und das ist auf Dauer anstrengend. Zum Glück ging es nach 1 Stunde links weg auf die D1918 und nach kurzer Zeit konnten wir schon die Spitzkoppen Region ausmachen.










Die Spitzkoppe ist über 1700m hoch und wird als das Matterhorn Namibias bezeichnet. Es gibt die große und die kleine Spitzkoppe und die Pontok Berge, welche wir intensiv beklettern und fotografieren wollen.

Es ist noch nicht mal Mittag, wir haben den ganzen Tag Zeit hier auf Erkundungstour zu gehen.
Erst geht es aber in unser Quartier für heute Nacht






Die Lodge liegt direkt unterhalb der großen Spitzkoppe

Wir werden freundlich begrüßt und gleich mit den Hausregeln vertraut gemacht. Danach erden wir mit Golfkarts zu unseren Zimmern gebracht, die auf der anderen Seite des Hauptgebäudes liegen, auf der Sonnenaufgangsseite. Das wurde speziell so angelegt, damit die Morgensonne wärmen kann und die Zimmer nachmittags im Schatten liegen.












Dies ist im Sommer sicher ein schöner Platz, bei uns undenkbar sich dort aufzuhalten. Wie gesagt heute war sicher einer der kältesten Tage des ganzen Jahres dort. Wir hatten keine 20 Grad und einen fiesen, kalten Wind. Aber wenigstens schien die Sonne, das war mir wichtiger, muss man sich halt wärmer anziehen.

Danach gingen wir zum Restaurant/ Pool und gönnten uns erst einmal eine Kleinigkeit
















Die Aussicht hier oben ist wirklich toll nur der Wind und die Kälte luden nicht zu längeren Pausen ein, schon gar nicht für ein Bad in dem wirklich schönen Felsenpool.
Also machten wir uns relativ schnell auf den Weg zum Rock Arch, dem bekannten Felsbogen. Die Kameras geschnappt ( das Tele darf heute mal zu Hause bleiben) und los geht es. Als Bewohner der Lodge bekommt man den Schlüssel zu einem Tor durch das man nicht wieder ganz außen herum fahren muss, sondern eine Abkürzung nehmen kann.



Zuerst wollen wir den Rock Pool finden, der aber leider kein Wasser hat, was eigentlich nicht verwunderlich war. Aber auch ohne Pool ist es hier wirklich wunderschön, mit den riesigen Felsen



Dort wo es grau ist, ist normal das Wasser... wenn es da ist
Um einen Größenvergleich zu haben hat sich eine der Mädels "geopfert" ;)



Das Gebiet ist wirklich überschaubar und keine 200m weiter waren wir dann schon am Ziel. Hier kann man sich als Camper einen Platz aussuchen





Der Rock Arch














Die Mädels haben viel Spaß in dieser grandiosen Kulisse :D







Viel Zeit verbringen wir hier und fotografieren und staunen einfach nur. Wie die Ziegen klettern wir von einem Aussichtspunkt zum
nächsten.
Eine absoluter Traum für jeden Fotobegeisterten :thumbsup:

Wir beschlossen zum Sonnenuntergang wieder zu kommen und überlegten was wir als nächstes machen sollten. Es gibt noch das Bushmans Paradise und das Small Bushmans Paradise mit Felszeichnungen. Die Lodge bietet Touren dorthin morgens um 7:00Uhr an.

Um 7:00 Uhr?? Sind die denn wahnsinnig? Für heute Nacht sind Tiefstwerte bis 0 Grad angesagt und um 7 dürfte es die ziemlich genau erreicht haben. Nein, da suchen wir lieber selber und machen es gleich.
Das war ein weiser Entschluss, denn am Nachmittag ist zwar der Aufstieg im Schatten, aber oben genießt man die Abendsonne.

Die Felsmalereien darf man nur mit Guide besichtigen und so fragten wir den etwas lustlos herumsitzenden Einheimischen, wo wir einen Guide bekommen könnten und der meinte, er sei ein Guide. Die Frage, ob er denn jetzt unser Guide sein wolle hat es zögerlich bejaht und gemeint, dass wir ihn aber dafür danach nach Hause fahren sollten. Kein Problem machen wir doch gerne :)






Hier im Schatten des Felsen geht es steil bergauf






Es war nur ein kurzer. heftiger Aufstieg, für uns Bayern eigentlich keiner Rede wert, aber bei der kalten Luft fingen die Lungen schon leicht das Brennen an. Besorgt frage ich meine Mann, wie es ihm denn geht, denn er muss immer noch regelmäßig Fiebersenker nehmen.
Aber wir kommen ja so schnell nicht wieder her. ;), also muss er da jetzt durch...
Der Guide war heute immerhin schon das vierte Mal hier oben, ich möchte nicht wissen wie oft er zu normalen Zeiten diese Tour macht :whistling:

Oben hatten wir dann wieder eine geniale Aussicht und genossen diese Weite und Einsamkeit ( wir waren die Einzigen da oben)


















Der Weg geht direkt zu den Malereien









das berühmte Rhino

Um ehrlich zu sein, war das zwar alles sehr interessant, was der Guide uns da erzählt hat, aber man hat ihn schwer verstanden und so wirklich begeistern konnten mich die Malereien nicht.



in der Höhle links oben haben sollen die Buschmänner gewohnt haben

Wir treten bald den Rückweg an, weil wir ja zum Sonnenuntergang wieder los wollen und da bleibt kaum mehr Zeit. Wir fahren unseren Guide nach Hause und liefern die Kinder in der Lodge ab. Hier sehen wir dann auch endlich die Zebras nach denen wir schon dauernd Ausschau halten. Sie wurden für einen Filmdreh mal angesiedelt und dann einfach da gelassen







Die Sonne steht inzwischen schon tief und so langsam dämmert mir, dass es knapp werden könnte. Und wenn ich mir die Himmelsrichtungen mal genauer ansehe, kommt mir eine Vorahnung. Die große Spitzkoppe steht doch genau im Westen und dahinter wird wohl die Sonne untergehen, also kein Licht mehr am Arch ?(

Aber es gibt doch so viele Bilder dort vom Sonnenuntergang, komisch. Egal, wir fahren trotzdem los und drücken ordentlich aufs Gas. Den Weg hätten wir uns aber sparen können. Nicht nur dass von der Sonne keine Spur war wegen der Berge, so kamen doch auch wieder pünktlich am Abend die elenden Wolken um uns den Spaß zu verderben :evil:

Es war auch empfindlich kalt geworden, also drehen wir um und ich hoffe wenigstens von der Lodge noch einen Sonnenuntergang sehen zu können.



Im Zimmer zogen wir uns warme Sachen an und gingen die 10 min. zum Restaurant. Außer uns war noch eine Stuttgarter Familie auch mit zwei Teenagern da, die wir schon von Swakopmund kennen.
Es waren also nur zwei Tische besetzt, fast schon traurig. Aber das größere Problem waren echt die Temperaturen. Mit Mütze und Handschuhe saß ich beim Abendessen und mir war noch nicht klar, wie ich die Nacht überstehen sollte, ich bin nämlich eine echte Frostbeule. Auf die Frage, ob wir noch eine zweite Zudecke bekommen könnten, wurde uns nur eine Wärmflasche mitgegeben.

Aus Südafrika kenne ich das deutlich Service orientierter. Da wärmen die Flaschen schon dein Bettchen vor, wenn Du in dein Zimmer kommst, hier bist du selber gefragt. Das Essen war gut, aber deutlich zu wenig und so waren wir schon um 9:00 Uhr wieder im Zimmer und erarbeiteten einen Schlachtplan gegen die eisige Nacht.
Es wurde alles rausgeholt was der Koffer so hergab: Skiunterhose, Wollpulli, Mütze usw. und währenddessen diskutierte ich mit meinem Mann was für eine Schnapsidee die Konstruktion der Bungalows doch ist.
Ich wusste das alles ja zum Glück vorher, aber geärgert hat es mich dann doch. Man muss dazu wissen, dass der Vater der jetzigen Besitzerin der Architekt dieser Lodge ist. Aber Schönheit ist halt dann doch nicht alles...

Die Bungalows sind so konzipiert, dass der Holzboden der auf Stelzen steht breite Schlitze hat, damit die Luft ( in unserem Fall die eiskalte) schon zirkulieren kann. Das mag bei 35 Grad toll sein ( hatte es gestern ja auch noch) aber im Moment einfach nur eine Fehlplanung. Es ist ja nicht so dass es nicht im Winter meistens unter 10 Grad hat in der Nacht, also wenig mitgedacht.

Und weil die Kälte ja noch nicht reicht, gibt es noch ein Problem auf das sich auch die Gäste bei wärmeren Temperatur "freuen" können.
Der Lärm!
Jetzt schläft man hier an einem der einsamsten Orte dieser Erde und müsste eigentlich Ohropax nehmen um halbwegs ein Auge zu zu bekommen. Das Dach ist eine Zeltkonstruktion und sie macht schon beim leisesten Windhauch einen Höllenlärm, dass man denkt die Hütte fliegt gleich weg. Ja wir hatten Wind, aber wohl nicht besonders schlimm, denn hier weht es fast immer.

Ich war insgeheim sehr froh, dass das geplante Camp Kipwe/ Mowani Camp für die nächste Nacht im Damaraland ausgebucht war. Schade zwar wegen der verpassten Wüstenelefanten Tour, aber bei dem Gedanken an ein offenes Bad und einem 5 stündigen Drive bei 0 Grad freute ich mich sehr auf unser nächstes Quartier, wo wir hoffentlich nicht frieren müssen.
Beim Einschlafen dachte ich immer wieder an den Spruch : ich hab noch nie so gefroren, wie in Afrika :sleeping:

In Südafrika habe ich das nie verstanden, jetzt schon....

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