Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Südafrika Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Aishak

Erleuchteter

Beiträge: 478

Dabei seit: 28. Juli 2015

Danksagungen: 2431

  • Nachricht senden

101

Montag, 20. Juni 2022, 17:14

Ich hoffe, deine 'Freundin' ist jetzt von der Bildfläche verschwunden. Wie kann man nur so quasseln, wenn man von solch schöner Natur umgeben ist :thumbdown: Da hilft wirklich nur flüchten. Das habt ihr beim Einsteigen gut gemacht :D .

Hast du vielleicht noch Fotos von der Family Unit? :whistling:

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Bär (20. Juni 2022, 23:15), Beate2 (20. Juni 2022, 19:37)

Beate2

Erleuchteter

  • »Beate2« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 3 994

Dabei seit: 8. Februar 2013

Danksagungen: 14926

  • Nachricht senden

102

Montag, 20. Juni 2022, 19:44

Ich hoffe, deine 'Freundin' ist jetzt von der Bildfläche verschwunden. Wie kann man nur so quasseln, wenn man von solch schöner Natur umgeben ist Da hilft wirklich nur flüchten. Das habt ihr beim Einsteigen gut gemacht .
Ja, nu is sie endlich wech :D Eine gesunde Portion Egoismus muss manchmal sein 8)
Hast du vielleicht noch Fotos von der Family Unit?
ich hatte welche versucht, aber die gaben so gar nix her, dass ich sie gleich wieder gelöscht habe. Wir haben allerdings auch nicht die hölzernen Fensterläden aufgemacht, die waren uns zu frickelig. Unsere Mitfahrer meinten bei ihnen sei es drinnen auch ziemlich dunkel gewesen, sie hatten Nr 6.

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Aishak (20. Juni 2022, 19:52)

Beate2

Erleuchteter

  • »Beate2« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 3 994

Dabei seit: 8. Februar 2013

Danksagungen: 14926

  • Nachricht senden

103

Dienstag, 21. Juni 2022, 17:30

Um 15.00 gibt es hier den obligatorischen High Tea. Das ist - wie üblich - eine gehaltvolle Angelegenheit, bei der wir uns aber heute sehr zurück halten, denn wir sind vom lunch noch satt. Um 15.30 starten wir dann zu unserer Bootsfahrt auf dem Chobe





Wir fahrren mit einem der kleinen Aluminium Katamarane rechts. Die sind der Hit :thumbup: , denn sie haben einen Elektromotor und laufen damit absolut leise. Außerdem schwanken sie auf dem Wasser kaum, nur wenn sie quer zur Fließrichtung liegen schwanken sie minimal. Das ist natürlich für Photos super. Und für mich war es ein Geschenk, weil ich sonst auf Booten, die nicht fahren und in den Wellen dümpeln, schnell seekrank werde. Das Dach der Boote besteht aus den PV-Elementen und bis zu 14 Gäste können es sich in bequemen Korbsesseln gemütlich machen.

Unsere Guide Fifi begrüßt uns freudig und wir haben freie Platzwahl. Außer uns werden nur 2 weitere Paare mit in der Gruppe sein. Ein südafrikanisches Paar ist noch nicht in der Lodge angekommen und so starten wir mit 2 Amerikanern ins Abenteuer. Das ist ja wieder Luxus, für 4 bzw 6 Gäste so ein bequemes Boot, auf dem jeder seinen Sessel nach Wunsch ausrichten kann. Schiff ahoi :) !

Auch hier werden wir wieder viele tolle Wolkenformationen sehen.








Links neben dem Krokodil liegt noch ein großer Knochen im Wasser



Am Ufer sehen wir neben vielen anderen Water Thick-knee, Darter, Yellow-billed Hornbill, Great Egret, Cattle Egret, Malachite Kingfisher, Egyptian Goose, Guineafowl, African Grey Hornbill, Blacksmith Lapwing, Lilac-breasted Roller, African Spoonbill.
Dies ist ein Paradies für African Fish-Eagle. Alleine heute Nachmittag sehen wir insgesamt 8 von ihnen 8o . Und meist sitzen sie ruhig auf einem hoch gelegenen Ast, sie haben die Umgebung im Blick und geben tolle Photomotive.



Pied Kingfisher





White-fronted Bee-Eater










Wir sind einmal mehr völlig begeistert und saugen alles in uns auf. Und auch mit unseren Mitfahrern haben wir wieder Glück 8o , sie sind sehr angenehm, offen und interessiert bereisen sie die Welt. Wenn wir mal nicht auf die Auslöser drücken dann gibt es angeregte Gespräche oder genüssliches Schauen. Sie meinen ihre Landsleute wären berüchtigt dafür laut zu sein… Ach wirklich :) ?!

Auch Fifi, unsere Guide, erzählt uns viel zum Chobe, den Tieren und zu sich und wir löchern sie mit Fragen. Interessant ist, dass alle Guides auf der Chobe Game Lodge seit einiger Zeit Frauen sind. Das ist eine Entscheidung vom Management. Während der Covid-Zeit mussten viele männliche Kollegen sich andere Jobs suchen und frei gewordene Stellen wurden dann nur noch mit Frauen besetzt. Fifi ist die Jüngste im Team, einige Kenntnisse sind noch ausbaufähig aber sie macht einen guten Job.
Sie manövriert unser Boot geschickt ans Ufer, und passt auf, dass wir alle gute Blickwinkel auf die Fotomotive haben. Und wenn wir mal nicht nah ans Ufer können, dann erklärt sie uns warum, zB wegen Sandbänken, Felsen unter Wasser etc.



Mit an Bord ist eine riesige Kühlbox voll mit kalten Getränken und eine mega große Platte mit vielen unterschiedlichen Snacks. Wer soll das alles essen? Wir lassen es uns gut gehen.

Diese Tour ist ganz anders als die im Delta. Dort sind wir zeitweise mit ziemlichem Tempo durch die Kanäle gedüst. Hier treiben wir langsam und fast lautlos dahin. Das ist Entschleunigung und Entspannung pur und der Perspektivwechsel ist durch die Weite der Landschaft wunderbar. Auch wenn ich mich wiederhole: Das könnte ich jeden Tag machen :love: !

Auf den weiten Uferbereichen der botswanischen Seite sehen wir neben Vögeln viele Hippos, Elefanten, Giraffen, Zebras, Impala, Büffel, Red Hartebeest, Kudu, Warthog, Krokodile, Water Monitor.
Auf der namibischen Seite reicht hier das hohe Schilf direkt bis ans Wasser. Ein Fischer auf der namibischen Seite sorgt für das Abendessen.



Viele Hippos grasen bereits auf dem nassen Schwemmland. Ein echtes Großmaul








In der Ferne bauen sich einige Gewittertürme auf und es donnert weit weg. Die Temperatur auf dem Boot ist äußerst angenehm, der leichte Fahrtwind tut gut.











Giant Kingfisher





Wieder die drei Freunde



Diese beiden Kududamen lecken Salz aus dem Gestein der Uferböschung



An einem steilen Uferstück treffen wir auf einen großen Trupp Baboons mit ganz vielen Jungtieren. Da ist was los! Die Kleinen toben herum, die Halbstarken kabbeln sich, und die Alten lassen es sich gut gehen. Dies ist eine Situation, die man richtig eigentlich nur live oder im Video sehen kann. Denn irgendwer rennt immer ins Motiv oder sitzt nicht still.












Um 18.30 erreichen wir wieder den Anleger. Hier ist es extrem schwül. Gewitter liegt in der Luft. Wir sind alle sehr zufrieden mit diesem Nachmittag und freuen uns auf die nächsten Tage.






Auch hier werden wir im Dunkeln zu unserem Zimmer bzw zum Haupthaus begleitet. Jetzt muss erst mal eine gute Dusche her, der Wasserstrahl ist voll und angenehm. Danach dieseln wir uns gegen Moskitos ein und freuen uns aufs Abendessen. Heute Abend gibt es auch a la Carte, wieder je 5 Vorspeisen und Hauptgerichte und 4 Desserts zur Wahl. Wir entscheiden uns für Seared Tuna Salad, Sweet Potato Salad, Chermoula Chicken, Fisch mit Gemüse und Kartoffeln, Death by Chocolate und Creme Brulée. Oh ist das alles gut! Dies ist eine deutlich andere Verpflegung, die 5* machen sich bemerkbar.

Leider sind heute Abend Unmengen Insekten geschlüpft, so was wie fliegende Ameisen. Alles Helle zieht sie magisch an: Teller, Tischdecken, das Weißweinglas, die Öllampe auf dem Tisch… Die Deckenleuchten sind umschwärmt von Hunderten Insekten und wer durch das Restaurant geht läuft durch ihre Wolken hindurch. Das Personal entschuldigt sich unentwegt für die Unannehmlichkeiten, wobei sie nicht viel daran ändern können, außer möglichst viele Lampen auszuschalten. So sitzen wir im Dunkeln, haben dafür aber weniger Beiwerk im Mund.

Alle Gäste gehen schnell nach dem Essen auf die Zimmer, dabei wäre es schön hier noch draußen zu sitzen. Vor unserer Zimmertür versuchen wir, möglichst viele Insekten draußen zu lassen und das ist leichter gesagt als getan.

Wir sichten noch die Photos des Tages, schreiben Tagebuch und gehen bald ins Bett. Denn um 4.30 werden wir schon wieder geweckt.

Es haben sich bereits 18 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

petersa (2. August 2022, 09:43), jirka (11. Juli 2022, 12:03), gatasa (7. Juli 2022, 17:49), Marc (22. Juni 2022, 15:59), Wicki4 (22. Juni 2022, 12:40), Bär (22. Juni 2022, 09:20), Fop (22. Juni 2022, 07:50), corsa1968 (21. Juni 2022, 23:31), Dolphin2017 (21. Juni 2022, 23:05), Lucy_2015 (21. Juni 2022, 20:30), sunny_r (21. Juni 2022, 19:15), M@rie (21. Juni 2022, 18:49), HCS45 (21. Juni 2022, 18:29), zimmi (21. Juni 2022, 18:19), traveler57 (21. Juni 2022, 18:16), urolly (21. Juni 2022, 18:02), Aishak (21. Juni 2022, 17:43), U310343 (21. Juni 2022, 17:33)

HCS45

HCS45

Beiträge: 309

Dabei seit: 19. Dezember 2018

Danksagungen: 774

  • Nachricht senden

104

Dienstag, 21. Juni 2022, 18:31

Oh, wie schön! Vielen herzlichen Dank, liebe Beate :danke:

Wahnsinnige Bilder, toller Beitrag!

Liebe Grüße
Helga

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Beate2 (21. Juni 2022, 18:45)

Beate2

Erleuchteter

  • »Beate2« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 3 994

Dabei seit: 8. Februar 2013

Danksagungen: 14926

  • Nachricht senden

105

Freitag, 1. Juli 2022, 18:23

25.03.2022

Die Nacht war ziemlich gut, obwohl es sehr warm war. Auch ohne Moskitonetz haben uns keine Plagegeister heim gesucht, die Insektenschutzfenster scheinen dicht zu sein.

Um 5.00 gibt es das kleine Frühstück - eigentlich fehlen da nur die Eiergerichte :) . Blöd ist allerdings der Aufbau, denn das Buffet steht in einem Erker, der kaum größer ist als der Tisch. An 3 Seiten kommt man nicht rum und vorne drängelt sich eine lange Schlange. Das macht so gar keinen Spaß am frühen Morgen, zumal es nicht nur draußen sondern auch über dem Buffet stockfinster ist. Wir greifen uns nur einen Muffin von vorne und verziehen uns dann. Bei der Guest Reception monieren wir diese Fehlplanung. Man bedankt sich für die Info und will sich darum kümmern, es soll ja auch voll werden.

Um 5.30 fahren wir zu sechst los, die Südafrikaner sind dabei, es ist kühl und die Sonne will sich noch nicht zeigen.
Wir sind scheinbar die Einzigen, die unterwegs sind, selbst die Tiere zeigen sich noch nicht. Bis um 6.05 die Ansage kommt, dass Löwen gesichtet wurden. Fifi gibt Gas und wir rumpeln über die Pisten.


Und dann liegen sie da im Halbdunkel am Wasserloch: 5 Erwachsene und 8 Cubs 8o .






Sind diese dicken Bäuche nicht köstlich? :)



Sie waren in der Nacht erfolgreich auf Jagd - den dicken Bauch will kaum einer bewegen :D . Damit haben sie die Ruhe weg und wir können sie ausgiebig beobachten.
Wir stehen ihnen direkt gegenüber und haben die Logenplätze. Zwischendrin werfen wir noch einen Blick auf den Sonnenaufgang - der Himmel brennt








Ein Raubvogel fliegt tief vorbei und die Kleinen gucken interessiert hinterher




Insgesamt sind nur 3 Wagen hier, der Vorteil der frühen Stunde :thumbsup: ! Es fängt leicht an zu regnen, hört zum Glück aber schnell wieder auf. Selbst die Ansätze zum Spielen verpuffen schnell wieder, das ist alles viel zu anstrengend.








Nach einer guten halben Stunde gehen sie schließlich in die Büsche und wir fahren rundum zufrieden weiter :thumbsup: .




Lioness 8o ! Ich sehe sie gerade noch im Gebüsch verschwinden und gleich danach kommt der Pascha. Er bleibt völlig unbeeindruckt und zeigt uns die kalte Schulter




Dies sind insgesamt 6 Löwen und sie sind sehr unstet. Dazu kommt dass sie in einem Gebiet mit hohem Gras und vielen Büschen sind.


Und jetzt sind hier teilweise 12 Wagen, Fifi fährt aber sehr vorausschauend und so haben wir meist einen guten Platz. Ja, wir kommen hinterher!






Der Rest des Rudels ist durch die Büsche gekommen.












Die Dame baggert zwar heftig und riecht wohl auch gut, aber so richtig in Stimmung ist er nicht.


Vielleicht will er auch lieber warten, bis die Zuschauer weg sind... :whistling:


Auch hier bleiben wir ca 40 Minuten und müssen dann warten, bis der Chef uns Platz macht.



Danach ist wieder nichts los, nicht einmal Vögel sehen wir, der Himmel ist immer noch verhangen. Uns kommt ein Wagen entgegen und kaum ist er an uns vorbei kommt dieser Lonely Wanderer aus dem Gebüsch :D .




Viel näher geht nicht!


Tschüß!



Wow, 20 Löwen in 3,5 Stunden :thumbsup: 8o ! Heute zeigt sich mal wieder, wie wichtig es ist, zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein.
Wir haben jetzt Kaffeedurst, suchen uns einen Platz unter einem schönen großen Baum und atmen erst einmal tief durch


Die Stimmung in der Gruppe ist gut, es gibt einiges zu erzählen aber keiner quatscht zu viel.



Diese Kunst im Baum haben wir gestern vom Chobe aus schon gesehen und dachten es sei ein riesiges Spinnennetz. Jetzt aus der Nähe sehen wir, nein, ein Fish Eagle hat seinen Fang im Fischernetz dort aufgehängt, es sind noch die Reste einer Krabbe drin 8) .





Wir sehen auch heute etliche Fish Eagle, aber sie sind alle zu weit weg. Außerdem sehen wir dann doch noch Giraffen, Impala, Ground Hornbill, European bee-Eater, Burchell’s Starling.

Nach der Öffnung des Parkgates wird es deutlich voller im Park und die guides sind hier sehr viel mehr darauf aus, den Gästen die Big 5 zu zeigen. Schön ist, dass viele Einheimische, auch junge Familien, den Park besuchen. Auf dem Rückweg sehen wir einen Elektro-Game-Drive-Wagen - das ist bestimmt toll, mit dem unterwegs zu sein.

Kurz bevor wie die Lodge erreichen kommt noch eine Elefantengruppe quer.




Der Kleine zeigt eindrucksvoll, wie er diese eckigen Dinger auf Abstand halten will, wenn er einmal groß ist :love:



Gegen 10.00 sind wir zurück, duschen, schreiben Tagebuch und sichten Photos. Brunch gibt es heute als Buffet. Die Auswahl ist riesig, alles ist frisch, aber der Pfiff fehlt.

Wir wollen heute mal kurz ins Internet und kämpfen lange mit unserer Firewall, die stört. Schließlich klappt es und die Nachrichten sind insgesamt nicht so toll. British Airways hat unsere Flüge für den Oktober gecancelt und verlegt. Was das heißt muss ich mir dann zu Hause angucken, da habe ich jetzt keine Lust zu. Damit ist mein Bedarf an Verbindung mit der großen weiten Welt für’s Erste auch schon gedeckt.

Es haben sich bereits 21 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

petersa (2. August 2022, 09:44), jirka (11. Juli 2022, 12:06), Lucy_2015 (9. Juli 2022, 22:33), Piepsi (8. Juli 2022, 13:23), gatasa (7. Juli 2022, 17:56), bibi2406 (6. Juli 2022, 20:33), Fop (3. Juli 2022, 19:55), Wicki4 (3. Juli 2022, 14:12), Marc (2. Juli 2022, 15:49), jaffles (2. Juli 2022, 12:34), Bär (2. Juli 2022, 07:04), corsa1968 (1. Juli 2022, 23:06), sunny_r (1. Juli 2022, 21:45), HCS45 (1. Juli 2022, 21:15), Sella (1. Juli 2022, 21:09), Dolphin2017 (1. Juli 2022, 21:07), M@rie (1. Juli 2022, 20:54), zimmi (1. Juli 2022, 20:35), U310343 (1. Juli 2022, 19:26), urolly (1. Juli 2022, 19:07), Aishak (1. Juli 2022, 18:29)

M@rie

Buschbaby

Beiträge: 7 067

Danksagungen: 16671

  • Nachricht senden

106

Freitag, 1. Juli 2022, 20:54


na das nenn' ich mal "eine Kugel vor sich herschieben" :D - eine herrliche Plauze hat das Kätzchen :thumbsup:
lG M@rie

"Schildkröten können dir mehr über den Weg erzählen als Hasen." - chin. Chengyu

,,,^..^,,, erst einmal kein Kruger in Planung *schnüff* ,,,^..^,,,

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

gatasa (7. Juli 2022, 17:56), Beate2 (2. Juli 2022, 08:56)

Beate2

Erleuchteter

  • »Beate2« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 3 994

Dabei seit: 8. Februar 2013

Danksagungen: 14926

  • Nachricht senden

107

Donnerstag, 7. Juli 2022, 11:31

In der Mittagspause gehe ich in die Lounge und sichte Fotos. Viele neue Gäste treffen ein, einige Kleingruppen und etliche Familien mit ca 20 kleinen Kindern. Ua kommt eine botswanische Familie, die wir auf der Savute Safari Lodge kennen gelernt haben. Die sehen alle völlig fertig aus, den Mädchen stehen die Tränen in den Augen. Auf meine Frage, was passiert sei, sagt der Vater, dass er noch nie eine so schreckliche Piste gefahren sei. Sie wären mehr geschwommen, als gefahren, denn oft sei keinerlei Weg mehr erkennbar gewesen. Wer dies Fahren nicht kenne, der wäre unterwegs verzweifelt. Oh, das muss wirklich übel gewesen sein. Als die Mädchen dann andere Kinder entdecken klaren ihre Gesichter auf - Freunde! Alle Familien kennen sich und werden das Wochenende gemeinsam verbringen. Das wird also turbulent hier.
Der Himmel zieht sich zu und es donnert immer mal wieder. Gut, dass wir unsere Bootstour gestern gemacht haben. Nach dem üppigen High Tea fahren wir wieder nur zu viert mit Fifi los.
Synchronwedeln


Heute geht es zuerst in Richtung Osten an den Fluss. Wetter und Licht sind heute sehr merkwürdig: Es ist warm, schwül, grau, grell.


Wir sehen die üblichen Verdächtigen: Hippos, Elefanten, Fish Eagle, Krokodil, Blacksmith Lapwing, Egyptian Goose, African Jacana, Great Egret, Cattle Egret, Büffel, Giraffen, Impala, teilweise in bunt gemischten Gruppen.













Squacco Heron



Black Heron



White-crowned Lapwing

















Auch jetzt sind viele Safariwagen mit Einheimischen unterwegs, bei einigen hält Fifi an und wir unterhalten uns von Wagen zu Wagen.Einige haben wir am Vormittag bereits getroffen und die Kinder erzählen von den Tieren, die sie gesehen haben. Es ist sehr schön zu sehen, wie aufgeregt sie alle sind.

Dann fahren wir über schon bekannte Wege in Richtung Westen








und noch einmal hinunter an den Fluß.






Hier sind viele Elefanten im Wasser, die sich die saftigen Wasserpflanzen schmecken lassen - natürlich gut gespült.






Wir bleiben lange hier und beobachten ihr Treiben - fressen, untertauchen, rangeln. Es ist wieder eine sehr schöne und ruhige Stimmung die wir total genießen.
Wir sind überrascht, so viele Hippos an Land zu sehen. Das kommt sicher, weil das saftige Grün direkt neben ihrem pool wächst und sie schnell wieder eintauchen können.



In der Ferne ziehen Gewitter auf, es donnert ab und zu.


Wir bleiben für den Sundowner am Fluß und freuen uns über einen kitschigen Sonnenuntergang.






Weitere Tiere des Tages sind: European Bee-Eater, Double-banded Courser, Fork-tailed Drongo, Little Egret, Yellow-billed Egret, Fish Eagle, Ground-Hornbill, Hamerkop, Black-headed Heron, Goliath Heron, African Grey Hornbill, Bradfield’s Hornbill, African Jacana, Red-billed Oxpecker, Broad-tailed Paradise Whydah, Lilac-breasted Roller, Burchell’s Starling, Black-winged Stilt, Marabou, African-pied Wagtail. Das ist hier ein echter Tummelplatz der Vögel! :thumbsup:

Gegen 19.00 sind wir wieder in der Lodge und fragen nach unserem PCR Test, der morgen ansteht. Wir sollen vorab schon mal das Formular ausfüllen und morgen zwischen 10.00 und 10.30 in der Halle oder unserem Zimmer sein, sie würden uns dann benachrichtigen. Wir gehen gleich zum Abendessen. Vorspeisen und Dessert gibt es vom Buffet. Das Hauptgericht ist a la Carte und wir nehmen Gemüsepasta und Kudufilet. Alles ist wieder sehr gut und reichlich und in großer Auswahl. Leider fliegen auch heute Abend wieder unzählige Insekten herum, das muss am Wetter liegen und die sind echt lästig. Dummerweise sind einige Gäste nicht in der Lage, die Buffets mit den vorhandenen „Gardinen“ abzudecken. Sie lassen alles offen, wenn ihre Teller voll sind und damit wird das Dessertbuffet zum Insektenfriedhof. Das sieht nun gar nicht mehr appetlich aus :( .

Jeden Abend kommt beim Essen jemand von den Guest Relations und fragt wie der Tag war, ob alles in Ordnung ist und bespricht noch einmal die Aktivitäten für den nächsten Tag. Die Organisation klappt hier sehr gut. Wir erfahren, dass wir weiterhin nur zu viert in der Gruppe sein werden, die Südafrikaner wollen lieber selber fahren. Das ist in Ordnung. Wir sind auf jeden Fall froh, dass wir bei den vielen Gästen nicht einer größeren Gruppe zugeteilt werden :) .

Wir gehen wieder früh auf unser Zimmer um den Insekten zu entgehen, duschen noch einmal ausgiebig, sichten Fotos, schreiben Tagebuch und erledigen die Formulare.

Es haben sich bereits 22 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

petersa (2. August 2022, 09:45), SilkeMa (22. Juli 2022, 17:56), jirka (11. Juli 2022, 12:09), Lucy_2015 (9. Juli 2022, 22:34), U310343 (8. Juli 2022, 14:44), Piepsi (8. Juli 2022, 13:25), Wicki4 (8. Juli 2022, 10:54), urolly (7. Juli 2022, 22:54), sunny_r (7. Juli 2022, 21:38), Fop (7. Juli 2022, 18:48), gatasa (7. Juli 2022, 18:05), zimmi (7. Juli 2022, 16:42), HCS45 (7. Juli 2022, 15:54), DurbanDirk (7. Juli 2022, 14:41), Bueri (7. Juli 2022, 14:29), Aishak (7. Juli 2022, 13:46), traveler57 (7. Juli 2022, 12:25), Bär (7. Juli 2022, 12:25), Phil_ (7. Juli 2022, 12:15), Marc (7. Juli 2022, 12:00), M@rie (7. Juli 2022, 11:38), corsa1968 (7. Juli 2022, 11:33)

Beate2

Erleuchteter

  • »Beate2« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 3 994

Dabei seit: 8. Februar 2013

Danksagungen: 14926

  • Nachricht senden

108

Freitag, 8. Juli 2022, 11:08

26.03.2022

Die Nacht war recht warm, aber gut und um 4.30 ist sie auch schon wieder zu Ende. Der Andrang beim Frühstücksbuffet ist nicht so groß wie erwartet. Wir halten uns zu dieser frühen Stunde aber dennoch zurück, Getränke wollen sonst eh nach wenigen Minuten nur wieder raus…
Als wir um 5.30 los fahren ist es noch stockdunkel, bewölkt und ausgesprochen frisch.



Die ersten Tiere nach ca 40 Minuten sind einige Giraffen, von denen wir zwischen den Büschen nur die Hälse sehen. Eine große Gruppe Impala ist bei der Morgentoilette, sie putzen sich gegenseitig ausgiebig die Hälse, dort, wo sie selbst nicht hinkommen.





Ein Abstecher zum Chobe bleibt recht unergiebig





Die Guineafowls machen noch einen Höllenlärm auf ihrem Schlafbaum und wecken die letzten Langschläfer


Ansonsten ist dies ein ausgesprochen ruhiger Morgen, auch die anderen Wagen sehen nicht mehr Tiere. Wir sind aber auch in einem extrem zugewachsenen Gebiet unterwegs. Diese beiden Grumpy Old Men sieht man meist nur teilweise.



Insgesamt sehen wir an diesem Morgen 4 mal Büffel, aber die Möglichkeiten für Fotos sind minimal, denn sie sind immer im dichten Grün. Schade, denn eine riesige Herde mit vielen Kälbern quert direkt vor uns die pad. Wir sehen eigentlich nur eine große Staubwolke. Gerade bei der großen Herde kommen etliche Game Drive Wagen zusammen und in der beengten Situation ist das nicht ganz so gemütlich, denn einige Fahrer rücken den Büffeln definitiv zu sehr aufs Fell. Fifi hält hier respektvoll Abstand und als es zu rummelig wird fahren wir weiter.


Weiter unten am Fluss haben wir aber noch mal Glück: Löwen liegen unter den Bäumen. Es reicht zumindest für einige Fotos.





Und ein kleiner Steenbok steht geduldig noch Modell



Ansonsten sehen wir heute Morgen Warthog, European Bee-Eater, Wattled Lapwing und Broad-tailed Paradise Whydah.
Vögel sind leider nicht Fifi’s Ding, die übersieht sie oft. Schade.

Um 9.50 sind wir wieder in der Lodge und bekommen kurz darauf den Anruf, dass wir zum PCR Test kommen können. Der Konferenzraum ist das Testcenter, das Formular wird mit dem Pass verglichen und der Pass fotografiert. Ein Teststäbchen für die Nase, ein Teststäbchen für den Rachen, beide werden tief genug aber vorsichtig eingeführt. Schnell die Masken aufsetzen, herzhaft niesen und dann sind wir fertig. Das Ergebnis sollen wir im Lauf des Nachmittags bekommen. Schnell und effizient :thumbup: .

Brunch gibt es wieder als Buffet und das begeistert uns heute nicht so. Die Auswahl ist zwar groß, aber geschmacklich war das Essen hier bisher besser. Und das Fleisch vom Kebab ist hauptsächlich Sehne. Na ja, wir werden nicht verhungern, die Salate sind zumindest gut.

Es haben sich bereits 22 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

petersa (2. August 2022, 09:45), SilkeMa (22. Juli 2022, 17:56), kathaH (11. Juli 2022, 13:09), jirka (11. Juli 2022, 12:52), Lucy_2015 (9. Juli 2022, 22:35), Imi76 (9. Juli 2022, 19:14), Bär (9. Juli 2022, 11:46), Fop (9. Juli 2022, 07:43), corsa1968 (8. Juli 2022, 20:29), Dolphin2017 (8. Juli 2022, 20:24), HCS45 (8. Juli 2022, 16:41), zimmi (8. Juli 2022, 16:16), sunny_r (8. Juli 2022, 15:19), U310343 (8. Juli 2022, 14:45), Marc (8. Juli 2022, 14:09), urolly (8. Juli 2022, 13:51), Piepsi (8. Juli 2022, 13:26), maddy (8. Juli 2022, 12:09), traveler57 (8. Juli 2022, 11:37), Bueri (8. Juli 2022, 11:27), Wicki4 (8. Juli 2022, 11:26), Aishak (8. Juli 2022, 11:12)

Beate2

Erleuchteter

  • »Beate2« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 3 994

Dabei seit: 8. Februar 2013

Danksagungen: 14926

  • Nachricht senden

109

Freitag, 15. Juli 2022, 19:19

Über die Mittagszeit grummelt es immer wieder in der Umgebung und der Himmel zieht sich zu. Wie bisher geht es um 15.30 zum game drive, wieder zu viert. Zuerst sehen wir kaum Tiere, nur diese beiden beäugen uns ausgiebig und ganz entspannt.







Am Ufer des Chobe hatten wir bisher ja viel Glück, also fahren wir noch mal hinunter. Dort sehen wir dann auch gleich jede Menge Zwei- und Vierbeiner in gemischten Gruppen




Und aus dem Gras ragt ein Löwenkopf heraus


Es ist wieder das große Rudel von gestern Morgen, die anderen sind noch in den Büschen 8o












Es ist schwer sich zu entscheiden, in welche Richtung wir gucken wollen: Rechts Hippos, Büffel und Krokodile. Vorne Impalas, Elefanten und Giraffen. Links Löwen. Dazwischen jede Menge Vögel. Alle gleichzeitig - was für eine Auswahl. :thumbsup:




Die beiden haben noch nicht bemerkt, dass sie beobachtet werden.




Alle Löwen wechseln in den Jagdmodus, selbst die kleinen sitzen still und schauen in die Richtung der potentiellen Beute. Langsam geht die Gruppe weiter, immer im Schutz der Büsche.







Blöd ist nur unser Wagen heute. Wir haben einen 12 Sitzer und der hat deutlich dickere Verstrebungen, die das Dach halten und vorne um die Windschutzscheibe und an den Türen ebenso dicke Rahmen. Irgendwas davon ist immer im Weg und stört gewaltig. Da wir mal wieder die ersten sind kann Fifi uns aber gut parken und es gelingen doch einige ganz brauchbare Aufnahmen.

Nach ca 20 Minuten fahren wir weiter, machen einen kleinen Bogen weg vom Fluss und dann wieder hinunter. Die Löwen kommen uns jetzt entgegen, zuerst gehen sie wieder in die Büsche und dann ans Wasser.
Ein Warthog kommt ahnungslos dazu und wird sofort ins Visier genommen. Es bemerkt die Gefahr aber rechtzeitig und macht sich aus dem Staub.

Nicht verzählen, das sind wie viele Tiere :D ?













Die kleinen toben mit ihren Kugelbäuchen ausgelassen herum









Gleichzeitig zieht eine Elefantenherde mit mindestens 6 Babies dicht an uns und den Löwen vorbei. Abwechselnd fressen, trinken und baden zu können muss ein Hochgenuss sein. Die Babies schmeissen sich mit Anlauf in die Pfützen, dabei verschwinden sie dann leider im hohen Gras.









Tschüß es war wieder toll mit euch! :love:








Insgesamt verbringen wir über 80 Minuten mit dem Rudel und sind restlos zufrieden. Der Andrang an Wagen hält sich auch in Grenzen und es gibt genügend Platz, so dass jeder gute Sicht hat. Alle anderen Wagen verweilen aber deutlich kürzer. Auffällig ist hier im Park, dass einige Wagen der Touranbieter aus dem Ort ziemliche Klapperkisten sind. Manche scheppern, qualmen und stinken so, dass wir den Abstand zu ihnen vergrößern müssen.

Ein Gewitter zieht auf und wir düsen schnell zu einem Picknickplatz für einen Boxenstop.





Wir haben noch Zeit und weil es doch nicht wirklich regnet fahren wir gemütlich einige Wege ab, dabei treffen wir noch ca 20 White-fronted Bee-eater beim Sandbad





Dieser Broad-tailed Paradise-Whydah sitzt wenigstens kurz einmal still, bevor er sich mit seinem extrem langen Schanz in die Luft erhebt


Bei den Baboons glühen dann noch mal die Kameras. Die kleinen sind einfach zu witzig :)







Für den Sundowner halten wir unterwegs quer auf der pad und genießen hier ein letztes Mal die Geräusche im Busch. Dabei kommt dann noch eine Gruppe Elefanten vorbei.













Weitere Tiere des Tages sind: Swallow-tailed Bee-eater, Kori Bustard, Coppery-tailed Coucal, Fish Eagle, Spur-winged Goose, Ground Hornbill, African Grey Hornbill, Red-billed Hornbill, African Jacana, Wattled Lapwing,Lilac-breasted Roller, African Pied Wagtail.

Um 19.00 sind wir wieder in der Lodge und holen uns zuerst unser Testergebnis. Das ist wie erhofft und erwartet negativ. Dann geht es also morgen auf zur letzten Etappe unserer Reise.
Dinner gibt es heute als Buffet mit großem braai. Salate und Gemüse sind wieder gut, aber das Fleisch ist den Köchen heute mißlungen. Das Traditional Pulled Beef ist angebrannt und die Lammkoteletts schmecken nach einer sehr komischen Marinade, die anderen Sorten probiere ich nicht mehr. Da bleibt heute vieles auf den Tellern und es wird ein vegetarischer Abend für uns. Wir sind schnell fertig und lassen uns aufs Zimmer bringen, denn wir müssen ja wieder packen.

Es haben sich bereits 19 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

bibi2406 (23. Juli 2022, 18:23), SilkeMa (22. Juli 2022, 17:58), Fop (17. Juli 2022, 19:33), kathaH (17. Juli 2022, 13:40), Wicki4 (17. Juli 2022, 07:16), Marc (16. Juli 2022, 14:08), jirka (16. Juli 2022, 11:01), traveler57 (16. Juli 2022, 09:36), maddy (16. Juli 2022, 07:59), Dolphin2017 (15. Juli 2022, 23:59), corsa1968 (15. Juli 2022, 23:21), urolly (15. Juli 2022, 23:19), Lucy_2015 (15. Juli 2022, 22:32), sunny_r (15. Juli 2022, 22:01), Bär (15. Juli 2022, 21:45), HCS45 (15. Juli 2022, 20:24), Aishak (15. Juli 2022, 20:10), zimmi (15. Juli 2022, 19:28), U310343 (15. Juli 2022, 19:24)

Beate2

Erleuchteter

  • »Beate2« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 3 994

Dabei seit: 8. Februar 2013

Danksagungen: 14926

  • Nachricht senden

110

Freitag, 22. Juli 2022, 17:32

27.03.2022

Wir können heute etwas länger schlafen, denn unsere Sunrise Cruise startet erst um 6.00. Alle sind pünktlich am Anleger und wir fahren dem Sonnenaufgang entgegen. Es ist noch total still, selbst Vögel sind nur wenige zu hören.



Die Guinefowls und Baboons präparieren allerdings schon mal die Stimmbänder :)










Es ist wunderschön durch den stillen Morgen zu gleiten. Auch wir schweigen meist und machen uns nur leise auf einige Tiere aufmerksam, die langsam zum Fluss kommen: Impalas, Kudu, Guineafowl, Warthog, Büffel, Hippos, Elefanten, Krokodil, European Bee-eater, African Grey-Hornbill, Lilac-breasted Roller







Die Fish Eagle wärmen sich in der Morgensonne, von ihnen sehen wir insgesamt 7 auf der Tour.








Er zeigt uns leider nicht, was es zum Frühstück gibt





Wir sind einhellig der Meinung, dass wir sehr schöne Tage zusammen hatten und bedanken uns bei Fifi dafür, dass sie oft so geduldig bei den Sichtungen angehalten hat. Und von unserem Mitfahrer bekomme ich noch das Kompliment, dass er ohne mich wohl nur wenige der hiesigen Vögel kennen gelernt hätte. Das nehme ich gerne an 8o .



Um 8.30 sind wir zurück an der Lodge und verabschieden uns mit feuchten Augen voneinander. Das Frühstück wartet bereits auf uns uns wir lassen es uns noch einmal schmecken. Noch eine gute Dusche, die letzten Sachen einpacken und dann sind wir pünktlich bereit für die letzte Station unserer Reise.



Unser Fazit zur Chobe Game Lodge: Ursprünglich war ich ja sehr unsicher, ob es uns hier wegen der Größe der Lodge wohl gefallen wird. Der Unterschied zu den bisherigen Camps ist nicht zu leugnen, aber dennoch sind wir mit unserer Wahl vollauf zufrieden. Die Lodge ist halt die einzige Unterkunft (außer Camping) im Chobe NP. Auch wenn das Parkgate nicht weit von Kasane und den anderen Unterkünften weg ist, war die extra Zeit im Park sehr gut.
Wir hatten einige wunderschöne Sichtungen, mit mehr Löwen als erwartet und die Fahrten auf dem Chobe waren ganz speziell.
Der ganz große Vorteil hier sind auf jeden Fall die Elektroboote, das leise, sanfte Gleiten auf dem Chobe war ein Genuss. Und wenn sie auch noch mehr in Elektrowagen für die game drives investieren wird das sicher auch noch ein anderes Erlebnis. Einige der lauten und stinkenden Vehikel anderer Anbieter hätten uns bei 3 Stunden game drive ziemlich genervt.
Und wenn man nicht gerade ein Zimmer über der Lounge hat, dann bekommt man von dem Trubel auch nichts mit. Unser Zimmer selbst war sehr gut ausgestattet, auch ohne Moskitonetz hatten wir keine Probleme mit Insekten, die Fliegenfenster waren dicht. Das Personal ist sehr aufmerksam und gut geschult, die Organisation klappt perfekt. Das Essen war frisch, abwechslungsreich und reichhaltig. Wobei das a la Carte Essen uns viel besser geschmeckt hat und einfallsreicher war, das Buffet fiel daneben doch ab. Alles in allem gibt von uns eine klare Empfehlung für die Chobe Game Lodge :thumbsup: .




Teil 5 - Victoria Falls, Old Drift Lodge - Wasserkraft hautnah

Um kurz vor 10.00 ist unser Fahrer auch da. Wir klären mit ihm, dass er die richtigen Gäste zur Grenze mitnimmt und füllen schon mal das Ausreiseformular aus. Pünktlich um 10.00 geht es los, wir sind wieder alleine auf dem Transfer. Ein Teil der Strecke zum Gate ist eine Rüttelpiste mit tiefen Auswaschungen. Heute fahren wir mit einem 9-Sitzer Nissan und das ist echt ein Unterschied zu einem Toyota. Der Wagen ist schmaler, die Sitze enger und der Sitzabstand ist deutlich kürzer. Mein Mann kann nur mit weit gespreizten Beinen sitzen, für mich passt es knapp und wir sind froh, dass wir den Wagen nicht auf den game drives hatten. Das wäre sehr unbequem geworden.

Hinter einer Kurve steht ein Auto am Wegrand und wir fahren langsam näher, sehen zuerst aber nichts Besonderes. Doch dann - Wild Dogs :thumbsup: ! 3 Wild Dogs laufen auf einer recht kleinen Grasfläche zu einem Wasserloch.




Diese Tiere sind ja ständig in Bewegung und ihr Interesse geht eindeutig von uns weg. Meist drehen sie uns die Hintern zu und wittern in die Büsche.







Aber wir haben einige Minuten mit ihnen und sind total glücklich über dies Abschiedskomitee. Auch unser Fahrer freut sich, sind es doch die ersten Wild Dogs in diesem Jahr für ihn 8o .

Um 10.20 sind wir am Park Gate und brauchen auf der fast leeren Strecke zum Grenzübergang Kasungula nach Zimbabwe nur 15 Minuten. Es ist Sonntagvormittag und das ist unser großer Vorteil.

Das Grenzgebäude auf botswanischer Seite ist ein recht neu, hell und sauber. PCR Test, Impfpass, Ausreiseformular und Reisepass werden zügig kontrolliert, die Dame wünscht uns eine gute Reise und schon geht es weiter ins Niemandsland.
Schlagartig hört der Asphalt auf und unser Fahrer manövriert den Wagen vorsichtig etliche Zentimeter tiefer in eine üble Schlaglochpiste. Auf beiden Seiten der „Straße“ reihen sich LKW mit riesigen Metallbauteilen dicht an dicht.

Die Einreise nach Zimbabwe beginnt an einem Häuschen mit der Sichtung des PCR Tests, Impfpass und Passvergleich. Wir fahren einige Meter weiter und müssen durch die Schuhdesinfektion (was da wohl alles drin schwimmt :whistling: ) und zu einem abgerockten, schiefen Container zur Immigration. Das DINA A4 Einreiseformular aus dem Internet interessiert nicht, nein der Beamte schiebt uns ein ähnliches DIN A5 Formular hin, das wir ausfüllen sollen. Leichter gesagt als getan, denn vor dem 40“ Container gibt es nur 2 kleine Restbretter vor 2 Fenstern. Davor drängelt man sich also. Hallo Covid :rolleyes: !

Ich fülle unsere Bögen neu aus und bin froh, dass ich die alten als Vorlage nehmen kann. In der Zwischenzeit guckt der gute Mann sich unsere e-Visa an und der Blick sagt nichts Gutes, a la „was ist das denn?“ Ich stelle mich schon darauf ein, dass er meint die wären nicht gültig und wir sollten noch mal bezahlen. Sein Kollege versichert ihm aber wohl glaubhaft, dass er sie akzeptieren kann.

Während wir auf die Bearbeitung warten wird es hinter uns voll. 2 mittlere Reisegruppen kommen an, ebenso etliche Einheimische, die versuchen sich vorzudrängeln. Unser Fahrer rückt die Reihenfolge aber zurecht und wir haben etwas mehr Platz vor dem Fensterchen. Allerdings meinen die nachfolgenden Amerikaner ich könne doch wohl zur Seite gehen, damit sie schreiben können. No Sir, ohne unsere Pässe gehe ich nicht einen Schritt zur Seite, die behalte ich im Blick. Sorry, you have to wait. Unser Fahrer bleibt im Hintergrund bei unserem Gepäck und beobachtet aufmerksam, dass wir ok sind. Wir sind nun dankbar, dass er zwischendrin zur Eile gebeten hat, denn sonst würden wir hier jetzt ewig stehen. Um 11.20 übergibt er uns an seinen zimbabwischen Kollegen und wir fahren durch den Zambezi NP nach Victoria Falls. Da hat ja auch wieder ausgesprochen gut geklapp :thumbsup: t!

Die Straße ist deutlich schlechter als die in Botswana, aber immer noch viel besser als im Niemandsland, und wir kommen zügig voran. Der Ort Victoria Falls ist gähnend leer, es ist Sonntagmittag. Um 12.15 erreichen wir dann die Old Drift Lodge.

Es haben sich bereits 24 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Tigriz (2. August 2022, 21:34), Astrid60 (2. August 2022, 18:50), petersa (2. August 2022, 09:46), Wicki4 (27. Juli 2022, 12:28), sunny_r (24. Juli 2022, 21:40), M@rie (24. Juli 2022, 20:51), Marc (23. Juli 2022, 12:55), jirka (23. Juli 2022, 12:15), Lucy_2015 (23. Juli 2022, 09:41), U310343 (23. Juli 2022, 06:33), Dolphin2017 (22. Juli 2022, 23:41), traveler57 (22. Juli 2022, 23:16), urolly (22. Juli 2022, 21:14), Bär (22. Juli 2022, 20:25), maddy (22. Juli 2022, 20:21), zimmi (22. Juli 2022, 20:07), HCS45 (22. Juli 2022, 19:56), Bueri (22. Juli 2022, 19:43), Fop (22. Juli 2022, 19:35), Aishak (22. Juli 2022, 19:07), kathaH (22. Juli 2022, 18:42), Bufi (22. Juli 2022, 18:04), SilkeMa (22. Juli 2022, 17:59), corsa1968 (22. Juli 2022, 17:40)

Beate2

Erleuchteter

  • »Beate2« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 3 994

Dabei seit: 8. Februar 2013

Danksagungen: 14926

  • Nachricht senden

111

Sonntag, 24. Juli 2022, 20:45

Wir werden von Bright herzlich begrüßt und bekommen von ihm neben einem kühlen Willkommenstrunk die Einweisung in die Lodge. Vom ersten Eindruck sind wir schon mal sehr angetan. Dies ist ein völlig anderer Stil und die luftige, helle Bauweise gefällt uns sehr gut.

Und es ist ja schon wieder Essenszeit, also wählen wir aus der Karte Meze Platter und Meringue Berries. Die Wartezeit überbrücken wir mit einem Erkundungsgang an den Fluss und durch die Hauptgebäude









Der Koch hier ist ein Künstler - alle Mahlzeiten sind ausgesprochen aufwändig angerichtet, damit dauert es immer etwas länger aber das Warten lohnt sich. Auf jeden Fall ist das Essen hier das ausgefeilteste auf der Reise und dazu sehr lecker.







Alle Zelte liegen rechts und links von den Hauptgebäuden mit Blick auf den Zambezi. Unseres ist die no 8 und es gefällt uns sehr gut 8o








Und die Willkommens-Deko ist mal wieder vom Feinsten :love:



Beim Auspacken stelle ich fest, dass eine Naht am Boden meiner Reisetasche komplett offen ist. Ich befürchte, dass jemand sie aufgeschnitten hat. Da aber keine entsprechenden Fadenreste sichtbar sind ist das ein ziemliches Rätsel. Das Ding habe ich vor kurzem erst gekauft und wir machen Fotos für eine Reklamation. So kann ich damit aber auch nicht nach Kapstadt zurückfliegen, da besteht doch erhebliche Verlustgefahr unterwegs. Bisher fehlt auf jeden Fall nichts.

Wir legen uns noch etwas hin und nehmen die Tasche dann mit zur Rezeption um nach einer Reparaturmöglichkeit zu fragen. Brandon, der Manager, gibt meine Tasche einer Mitarbeiterin mit, die sie irgendwo nähen lassen kann.

Als wir beim Office um die Ecke biegen geht gerade eine große Elefantenherde weg. Die sind mitten durch die Lodge marschiert und wir haben nichts mit bekommen :( .

Wir haben noch Zeit bis zu unserer Sundowner Cruise und trinken einen Cappuccino. Während dessen zieht sich der Himmel immer weiter zu, es grummelt in der Ferne und im Lauf des Tages ist es auch viel schwüler geworden. Kommt da ein Gewitter :S ? Brandon verneint dies, das würde vorbei ziehen, sonst würden wir die Bootsfahrt nicht machen.


Um 16.30 starten wir mit 3 weiteren Gästen und Jeremiah, unserem guide, in einem Aluminium Katamaran. Dies Boot ist noch mal kleiner als das bei der Chobe Game Lodge und hat feste Sitzpolster an beiden Seiten. Wir nehmen das Boot mit dem Sonnendach.


Die weiße Wolke, die etwa in der Bildmitte direkt über den Bäumen aufsteigt, ist die Gischt der Victoria Fälle.


Wir fahren auf der zambischen Seite in Richtung der Fälle und bewundern den Fluss und die Wolkenformationen. Es ist ja Sonntag und entsprechend viel Ausflugsverkehr herrscht auf dem Fluss.


Wir wechseln immer mal in die Mitte des Flusses, dichter an die Inseln heran








Viele kleine Boote und große Schiffe begegnen uns. Auf einigen wird gefeiert, man tanzt zu „Guantanamera…“ :rolleyes:







Auf der zambischen Seite gibt es diverse große Hotelanlagen, die zum Streitpunkt werden, denn die Unesco droht damit, den Victoria Fällen den Status als Weltkulturerbe abzuerkennen. Diese steht als Bauruine herum. Auch auf der zimbabwischen Seite gibt es Pläne für weitere Lodges und Hotels im Zambezi NP.







Der Zambezi ist ganz anders als der Chobe, er hat nicht die Schwemmwiesen, man kann nicht in die Weite sehen und er hat deutlich mehr Strömung - The Mighty Zambezi.
An beiden Flussufern ist der Bewuchs sehr dicht und große Bäume reichen meist bis ans Wasser ran. Tiere sehen wir nicht sehr viele, einige Hippos, zwei Krokodile und zuerst nur wenige Vögel.

Wir freuen uns über unsere kleine Gruppe, nippen an Getränken, naschen Snacks und lassen es uns gut gehen.
Jeremiah erzählt uns viel über den Fluss, die Fauna und Flora und macht uns auf einige Vögel aufmerksam: Malachite Kingfisher, Great Egret, Green Heron, Pied Wagtail, White Crowned Lapwing, Pied Kingfisher, Glossy Ibis, Sacred Ibis, White faced Duck. Die meisten sind aber zu weit weg für Fotos, oder Strömung und Wind sind zu stark.
Interessant sind die sich schnell verändernden Wolken, es wird dunkler und ein Gewitter baut sich auf. Jeremiah beruhigt uns, das würde vorbei ziehen und es wäre noch 3km entfernt.


Wir haben eine größere Insel umrundet und fahren auf der Zimbabwe Seite zur Lodge zurück.






Und in der Ferne sehen wir immer wieder die Gischt der Victoria Fälle wie Rauchsäulen in den Himmel ragen.


Jetzt wird der Himmel doch bedrohlich finster, Wind kommt auf, die Wolkenberge kommen näher.


Jeremiah fährt schneller, wir haben Rückenwind, müssen aber gegen die Strömung fahren.










Schließlich gibt er uns dann doch die Regenpochos. Das ist das mit schwerem, warmen Stoff gefütterte Modell. Im ersten Regen ziehe ich Socken und Schuhe aus und lege sie mit der Kamera unter den Poncho. Die Rucksäcke packen wir in Müllbeutel, Getränke und Snacks kommen zurück in die Kühlbox. Die Lodge ist bereits in Sichtweite. Wir haben gerade alles verstaut, als das Gewitter auch über uns los bricht. Es schüttet, blitzt und donnert, der Wind frischt auf und wir sind trotz der Ponchos in Sekunden nass. Mittlerweile haben wir einen ziemlichen Wellengang und dann passiert es: Das Boot macht einen Köpper ins Wasser :help: ! Eine hohe Welle klatscht von vorne in das Boot und über uns auf den vorderen Plätzen rüber, alles steht hoch unter Wasser. Sofort fordert Jeremiah uns auf, weiter nach hinten ins Boot zu gehen, um das Gewicht auszugleichen. Das ist leichter gesagt als getan, denn es ist rutschig und die schweren Ponchos zusammen mit den Taschen und Rucksäcken darunter zu raffen ist auch nicht leicht. Wir kriegen uns aber recht schnell sortiert und müssen dann erst mal den Schreck verdauen. War das ein Hippo? Oder ein Baum? Oder ein Krokodil? Wir haben aber keinen Schlag bemerkt und vermuten, dass eine Windböe unter das Sonnendach gefasst und das Boot hinten angehoben hat. Zum Glück läuft das Wasser schnell wieder durch die Reeling und unter den Türen hinaus. Aber uns allen schlägt das Herz im Hals und der Gedanke, im Zambezi mit Hippos und Krokodilen abzusaufen ist ziemlich beängstigend :wacko: . Jeremiah behält die Situation aber sehr gut unter Kontrolle, er bleibt ruhig, erkundigt sich ob wir ok sind und gibt Hinweise, was wir noch machen sollen.

Uns fällt sofort ein Bericht ein, den wir wenige Tage vor unserer Abfahrt gesehen haben: Einer Fähre auf der Elbe oder Weser ist in einem Sturm durch eine Welle die Frontscheibe des Aufenthaltsraumes eingedrückt worden und das Wasser ergoss sich in hohem Schwall über die Passagiere. Unser Kommentar dazu war: Na danke, das braucht man auch nicht! Und schon haben wir sowas :| .

Keine 10 Minuten später sind wir am Anleger, wo wir mit Regenschirmen erwartet werden. Die Regenschirme brauchen wir nicht wirklich, denn das Wasser läuft in Bächen aus unseren Ponchos. Aber die Geste macht es. Alle sind froh, dass wir heil zurück sind und helfen uns mit unseren Siebensachen.

Wir lassen all unsere nassen Sachen vor dem Zelt fallen, prüfen noch mal die Kameras (die sind zum Glück trocken geblieben) und nehmen eine Dusche. Zum Dinner müssen wir uns auch hier abholen lassen, also bitten wir telefonisch um unsere Eskorte.
Mittlerweile hat es aufgehört zu regnen und es hat sich angenehm abgekühlt.

Unser Abenteuer ist natürlich noch das Gesprächsthema, aber wir sind ok und machen auch niemandem einen Vorwurf, dass man die Cruise hätte absagen sollen. Wir genehmigen uns einen doppelten Amarula auf Eis und unterhalten uns mit anderen Gästen.

Für heute Abend haben wir Kudu Carpaccio, Camembert Tarte, Ramen Noodles, Warthog Filet und Malva Pudding gewählt. Alle Gerichte sind eine Augenweide und Gaumenfreude, da gibt es nichts zu meckern :thumbup: . Ich überlege aber, ob ich zukünftig nicht den Seniorenteller bestelle, denn die Portionen sind riesig. Dazu einen guten Rotwein und ich bin reif für’s Bett. Nein, ein Espresso passt noch. Das ist ein ganz feines Getränk, die Bohnen kommen aus dem östlichen Hochland in Zimbabwe und sollen die besten des Landes sein.
Lunch und Dinner gibt es immer a la carte, bei der vorherigen Mahlzeit sucht man sich seine Favoriten aus.

Während des Essens kommt Brandon noch und bespricht mit uns den Plan für morgen: Der Besuch der Vic Falls, ein Heli Flug und ein Game Drive stehen auf dem Programm. Auch hier klappt die Organisation hervorragend. Sie buchen alle Aktivitäten, wir bekommen Voucher und zahlen bei der Abreise. Auch der Termin für den nächsten PCR Test wird für uns gebucht, der Test wird in der Lodge gemacht. Wir können uns zurück lehnen und genießen.
Sogar meine Tasche bekomme ich bereits repariert zurück 8o - eine gute Seele hat am Sonntag Nachmittag zu Nadel und Faden gegriffen und die Tasche sollte den Rückflug wohl überstehen. Das ist ein gutes Trinkgeld wert und ich bitte Brandon, es weiter zu geben. Das solle ich doch selbst machen, denn die Mitarbeiterin sei noch da. Das mache ich doch gerne und sie freut sich sehr über mein Lob und das Trinkgeld :) .

So lassen wir uns zufrieden und müde zu unserem Zelt bringen und können noch Sterne am jetzt ganz klaren Himmel sehen. Es ist windstill und hat sich stark abgekühlt. Wir sichern nur noch die Fotos, bereiten einen Sack mit Wäsche vor und gehen früh ins Bett. Von der anderen Flussseite hört man noch lange laute Musik einer Veranstaltung, das nervt etwas.

Es haben sich bereits 22 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Dolphin2017 (Gestern, 23:17), kalingua (3. August 2022, 09:41), petersa (2. August 2022, 09:47), jirka (30. Juli 2022, 12:08), Wicki4 (27. Juli 2022, 12:30), kathaH (26. Juli 2022, 20:05), traveler57 (26. Juli 2022, 09:28), corsa1968 (25. Juli 2022, 20:20), Marc (25. Juli 2022, 09:32), Fop (25. Juli 2022, 07:52), Aishak (25. Juli 2022, 06:47), zimmi (25. Juli 2022, 05:57), bibi2406 (25. Juli 2022, 00:07), urolly (24. Juli 2022, 23:53), Bär (24. Juli 2022, 23:00), Lucy_2015 (24. Juli 2022, 22:04), sunny_r (24. Juli 2022, 21:48), HCS45 (24. Juli 2022, 21:29), Bufi (24. Juli 2022, 21:24), Bueri (24. Juli 2022, 21:03), U310343 (24. Juli 2022, 20:56), M@rie (24. Juli 2022, 20:56)

HCS45

HCS45

Beiträge: 309

Dabei seit: 19. Dezember 2018

Danksagungen: 774

  • Nachricht senden

112

Sonntag, 24. Juli 2022, 21:40

LIebe Beate,

was für ein Glück, dass ihr zwar nass aber heil wieder in eure Lodge zurück gekommen seid. Ich bin sehr froh, dass ihr nicht abgesoffen seid (auch wegen dem Bobotie :D ...). Wieder hast du uns mit superschönen Bildern verwöhnt und dein Bericht ist echt spannend.


Danke vielmals :danke: und gut, dass weiter nichts passiert ist.
Bei eurem leckeren Essen kriege ich gleich Hunger.


Liebe Grüße an euch 2
Helga

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Beate2 (24. Juli 2022, 23:21)

Beate2

Erleuchteter

  • »Beate2« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 3 994

Dabei seit: 8. Februar 2013

Danksagungen: 14926

  • Nachricht senden

113

Montag, 1. August 2022, 20:52

28.03.2022

Die Nacht war ziemlich gut und wir schlafen wirklich bis um 6.45. Eine warme Dusche weckt uns ganz auf und wir gehen zum Frühstück. Wow, lecker, lecker! Es gibt eine große Auswahl Brot, Obst, Joghurt, Käse, Aufschnitt, Gemüse, Dips, Marmeladen, Säfte etc und Eiergerichte nach Wunsch.

Für 8.45 ist die Abfahrt zum Rundflug vorgesehen, die muss aber aufgrund der tiefen Wolkendecke etwas verschoben werden. Macht nichts, wir trinken noch einen Cappu und genießen die Ruhe in der Lodge, denn alle anderen Gäste sind mittlerweile unterwegs.

Wir fahren alleine mit Jeremiah die kurze Strecke zum Helipad, dort heisst es dann aber alle Flüge müssen wegen des Wetters verschoben werden, wir sind erst um 13.00 dran. So fahren wir noch ein Stück weiter und machen erst einmal die Tour zu den Victoria Falls. Mosi-Oa-Tunya - der Rauch der donnert - was für ein schöner Name!

Vorher kommen wir noch an diesem riesigen Baobab vorbei.


Das Wetter ist durchwachsen, Sonne, Wolken, Regenschauer - alles im schnellen Wechsel. Wir bekommen dicke, knallblaue Regenmäntel und Schirme und sind schon am Eingang zum NP durch geschwitzt.
Jeremiah erweist sich als sehr guter Guide, er hat ein enormes Wissen, das er interessant rüber bringt. So erfahren wir viel zur Entstehung der Fälle, ihrer Bedeutung und den zukünftigen Plänen zum Nationalpark.




David Livingstone war der erste Europäer, der 1855 die Victoria Falls entdeckte.



Heute ist es relativ leer hier und wir können uns in aller Ruhe die einzelnen Stationen ansehen. Der Wasserstand ist recht hoch und entsprechend voll sind die Fälle.









Der Mann filmt und macht Fotos, ich halte die Regenschirme und versuche, die Kamera zu schützen, was manchmal gar nicht einfach ist, denn das Wasser kommt aus allen Richtungen. Die Victoria Fälle sind mit so viel Wasser ziemlich beeindruckend, es rauscht, nein donnert, gewaltig.











Nach kurzer Zeit sind wir wieder klitschnass, das Wasser rinnt an uns herunter. Meist sind wir alleine an den Aussichtspunkten, einige Male lotst Jeremiah uns aber vorausschauend um andere Besuchergruppen herum, indem wir erst einmal ein oder zwei Punkte auslassen und dort dann auf dem Rückweg anhalten. Auch macht er uns auf die besten Positionen für Fotos aufmerksam, klasse!


Wir gehen bis zum Aussichtspunkt 10, danach gibt es durch die Gischt nichts mehr zu sehen. Langsam schlendern wir zurück, halten an einigen Punkten noch mal an.



Das war ein sehr schöner Gang, wir sind zufrieden und müssen uns im warmen Windzug erst mal trocknen. Wir versuchen unser Glück schon mal am Helipad, denn die ersten Flüge fanden bereits statt.



Mein Mann wollte zuerst nur den 13 minütigen Flight of Angels machen, meinte dann aber ich sollte doch versuchen auf den 25 minütigen Zambezi Spectacular Flight umzubuchen. Gerne, mein Schatz!



Um 12.00 geht es dann schon los, die Wartezeit verbringen wir mit einem kalten Getränk und sehen den anderen bei Start und Landung zu. Wir bekommen eine Einweisung in den Flug, werden gewogen und dann geht es los.



Und wir sind wieder einmal alleine mit dem Piloten 8o :thumbsup: ! Die meisten anderen Gäste machen nur die kürzere Tour. Damit haben wir das Glück, dass unser Pilot keine Acht über die Fälle fliegt sondern 2 Runden, denn wir sitzen beide auf derselben Seite. Super!















Nach den beiden Runden geht es entlang der Batoka Gorge flussabwärts











und dann zurück


und weiter flussaufwärts.




Wir sehen die Old Drift Lodge von oben und in einem weiten Bogen geht es über den Zambezi NP zurück zur Basis. Unser Pilot entdeckt Elefanten, Giraffen, Zebras und eine große Büffelherde. Und zu unserer Freude fliegt er mit uns Runden über die Elefanten und Büffel.





Wir sind beide mehr als zufrieden mit unserem Flug, die Entscheidung für die längere Variante war richtig. Dies ist zwar kein Schnäppchen, aber absolut empfhelenswert :thumbsup:
So nimmt Jeremiah zwei glückliche Gäste in Empfang und bringt uns zur nächsten Station, dem Lookout Café. Hier wurde für uns ein Tisch zum Lunch gebucht, das ist in der Übernachtung mit enthalten.

Die Zufahrt dorthin geht fast gegenüber dem Eingang zur den Fällen ab und das Café liegt direkt an der Batoka Gorge mit Blick auf die Brücke. Auf diesem Bild sieht man das Café unten rechts am Bildrand.


Das Café ist ausgesprochen schön und luftig gestaltet.



Und die Lage mit dem Blick auf die Schlucht ist phantastisch. Links im Bild ist der Start- bzw Endpunkt für die Zip Line & Gorge Swing. Im Hintergrund sieht man noch die Brücke, die Verbindung zwischen Zimbabwe und Zambia, von dort macht man auch das Bungee Jumping.







Hier muss man zum Mittagessen auf jeden Fall reservieren, der Laden brummt. Und es lohnt sich, das Essen ist reichlich, frisch und lecker.







Danach fahren wir für eine Pause zurück in die Lodge, und ruhen uns auf unserer Terrasse aus.

Es haben sich bereits 20 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Dolphin2017 (Gestern, 23:19), jirka (4. August 2022, 19:12), Wicki4 (3. August 2022, 12:33), Marc (3. August 2022, 12:20), kalingua (3. August 2022, 09:48), kathaH (2. August 2022, 20:12), Bueri (2. August 2022, 17:12), urolly (2. August 2022, 13:12), petersa (2. August 2022, 09:49), traveler57 (2. August 2022, 09:22), maddy (2. August 2022, 09:01), HCS45 (1. August 2022, 23:55), Bufi (1. August 2022, 23:41), M@rie (1. August 2022, 22:01), sunny_r (1. August 2022, 21:40), corsa1968 (1. August 2022, 21:32), zimmi (1. August 2022, 21:29), DurbanDirk (1. August 2022, 21:14), Fop (1. August 2022, 21:06), Lucy_2015 (1. August 2022, 21:02)

DurbanDirk

Durban - my roots

Beiträge: 876

Dabei seit: 12. August 2014

Danksagungen: 2038

  • Nachricht senden

114

Montag, 1. August 2022, 21:14

Was für tolle Bilder und was für eine tolle Reise!

Ich bin echt beeindruckt. :danke:
LG

Dirk

"I never knew of a morning in Africa when I woke up that I was not happy" - Ernest Hemingway

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Beate2 (2. August 2022, 08:59)

Beate2

Erleuchteter

  • »Beate2« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 3 994

Dabei seit: 8. Februar 2013

Danksagungen: 14926

  • Nachricht senden

115

Dienstag, 2. August 2022, 09:00

Ich bin echt beeindruckt.
das geht uns auch immer noch so :D :thumbsup: es war toll :love:

Beate2

Erleuchteter

  • »Beate2« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 3 994

Dabei seit: 8. Februar 2013

Danksagungen: 14926

  • Nachricht senden

116

Dienstag, 2. August 2022, 12:24

Um 16.00 geht es auf zum game drive. Wir sind wieder alleine, denn unsere Mitfahrerin ist krank.
Zuerst fahren wir an den Fluss und halten dort lange bei einer großen Elefantenherde, die sichtlich die Wasserspiele genießt. Das ist die breeding herd, die gestern durch die Lodge zog.








Die Gruppe verteilt sich auf mehrere Badebuchten und in den Büschen kracht es auch noch. Es sind insgesamt wohl zwischen 30 und 40 Elefanten. Badenden Elefanten können wir ja Stunden lang zu gucken 8o .












Für einige Minuten sind 2 weitere Wagen dabei, aber meist sind wir hier alleine und können uns die beste Position aussuchen.









Mit Jeremiah haben wir wieder einen sehr guten und aufmerksamen guide, die Chemie stimmt, wir bekommen viele Informationen und haben auch viel Spass zusammen :thumbsup: . Er positioniert den Wagen so, dass wir gut sehen können, erkundigt sich alle paar Minuten, ob wir ok sind und weist uns auf jeden Ast hin, der uns zu nahe kommen könnte.

Blöd ist allerdings der Wagen hier, das ist ein Nissan 9 Sitzer. Der ist, wie auch auf dem Transfer, deutlich enger als die Toyota Landcruiser :thumbdown: . Zu dritt in einer Reihe zu sitzen wäre für uns nicht möglich. Jeremiah lässt uns aber genug Zeit, damit wir uns in die richtige Position bringen können.

Der Zambezi National Park ist, zumindest in diesem Gebiet, sehr buschig.











Im Lauf des Nachmittags sehen wir noch Impala, Warthog, Kudu, Banded Mongoose, Crimson-breasted Roller, Leopard Tortoise, White-crowned Lapwing, Tawny Eagle, Fish Eagle, Baboons, Double-banded Sandgrouse,
Und diesen Kollegen, den ich absolut nicht zuordnen kann... Das ist ein juveniler Dickinson's Kestrel. Danke, Maddy 8)



Einige schöne, große Baobab gibt es im Park, die zum Teil aber auch von den Elefanten arg angefressen wurden.



Einen Blick auf den Fluss hat man nur, mal mehr mal weniger, von einem der Picknickplätze am Flussufer.







Zum Sundowner fahren wir an den Zambezi


African Darter im Abendlicht


Wir nehmen wieder unseren Amarula on Ice, naschen Leckereien und unterhalten uns angeregt mit Jeremiah. Was für ein Genuss!




Der Sonnenuntergang heute ist wunderschön, wir halten auf dem Rückweg noch mehrmals an um zu gucken



Pünktlich um 19.00 sind wir wieder in der Lodge und gehen gleich zum Essen. Heute gibt es für uns Chicken Cesar Salad, Sirloin bzw Fisch mit Gemüse und Orange-Marmalade-Pudding mit Vanilleeis. Lecker, lecker!!!

Zurück im Zelt duscht der Mann und ich sichte Fotos. Es hat sich gut abgekühlt, so können wir die air con aus machen und ich höre lautes Wasserrauschen hinter unserem Zelt. Das klingt komisch… Ich bitte im office, doch mal nachzusehen. Mein Gedanke war richtig - Sabotage! Die Warthog haben unsere Wasserleitung zerfetzt, draußen bildet sich schon ein See. Sie sperren den Hauptwasserhahn, die Reparatur muss bis morgen warten. Wir bekommen einen Eimer Wasser für die Klospülung und für mich bleibt eine Katzenwäsche. Egal.

Voll mit tollen Eindrücken gehen wir wieder früh ins Bett. Heute ohne Musik aus Zambia. Dort ist wohl ein Truckstop und an Wochenenden und Feiertagen geht da die Post ab.

Es haben sich bereits 15 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Dolphin2017 (7. August 2022, 18:53), jirka (4. August 2022, 19:14), Wicki4 (3. August 2022, 12:35), Marc (3. August 2022, 12:23), Bär (2. August 2022, 23:13), Lucy_2015 (2. August 2022, 21:55), sunny_r (2. August 2022, 21:25), Fop (2. August 2022, 20:13), corsa1968 (2. August 2022, 18:02), Bueri (2. August 2022, 17:14), HCS45 (2. August 2022, 15:27), zimmi (2. August 2022, 14:25), Bufi (2. August 2022, 13:41), urolly (2. August 2022, 13:14), maddy (2. August 2022, 12:42)

maddy

Erleuchteter

Beiträge: 1 838

Dabei seit: 10. Juni 2011

Danksagungen: 11226

  • Nachricht senden

117

Dienstag, 2. August 2022, 12:47

Liebe Beate,
Soooo schoen, eure Reise! Vielen Dank :danke: fuer's Berichten!
Die nassen Elefanten schauen aus wie Bronze Statuen - vor allem der mit den fliegenden Ohren! :thumbsup:

Dein unbekannter Kollege ist ein juvenile Dickinson's Kestrel! Schoen, den haben wir selber noch nie in natura gesehen!
Freue mich auf die Fortsetzung!

Liebe Gruesse
Maddy

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

sunny_r (2. August 2022, 21:26), Beate2 (2. August 2022, 12:56)

Beate2

Erleuchteter

  • »Beate2« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 3 994

Dabei seit: 8. Februar 2013

Danksagungen: 14926

  • Nachricht senden

118

Dienstag, 2. August 2022, 12:59

Maddy, ich habe es gewusst - du kennst ihn :D . Danke für die HIlfe :danke:

Ja, die Elefanten waren so schön im Nachmittagslicht, ihr Spieltrieb ist einfach grandios. Und wenn wir das Glück haben solch eine Sichtung fast ganz allein zu haben - hach :love: . Tier und Mensch waren glücklich und entspannt :thumbsup:


LG Beate

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

HCS45 (2. August 2022, 15:28)

Beate2

Erleuchteter

  • »Beate2« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 3 994

Dabei seit: 8. Februar 2013

Danksagungen: 14926

  • Nachricht senden

119

Gestern, 21:26

29.03.2022

Wir schlafen etwas länger, denn heute starten wir erst um 6.00 zu einer boat cruise. Es ist noch ziemlich frisch und dunkel, aber der Sonnenaufgang ist wunderschön.


Wir schippern der Sonne entgegen, müssen uns mit dem Boot aber doch erst mal anfreunden, denn das Abenteuer von vorgestern steckt uns noch in den Knochen. Aber der Fluß hat heute wenig Wellengang und der Himmel wird immer heller und klarer.





Wir sind wieder alleine mit Jeremiah und er verwöhnt uns nach Kräften: Kaffee, Tee, Kakao, Amarula und jede Menge Kekse werten auf uns :) .
Außer uns ist kaum ein Boot auf dem Fluss. Auch die tierischen Kollegen wollen sich noch nicht wirklich zeigen. Lediglich bei den White-fronted Bee-eatern ist gerade Abflug aus ihren Höhlen in der Uferböschung. Das Ufer ist durchlöchert wie ein Schweizer Käse





Zumindest ein halbwegs gutes Foto schaffen wir von diesem Malachite Kingfisher.



Green-backed Heron







In der Ferne sehen wir wieder die riesige Gischtwolke der Victoria Falls











Auf dem Rückweg merken wir doch die starke Strömung, das kleine Boot muss ordentlich arbeiten. An weiteren Tieren sehen wir noch Pied Kingfisher, Water Monitor, Gymnogene.
Unser Zelt



Dies ist insgesamt eine unspektakuläre Tour, aber sie ist dennoch schön und um kurz vor 9.00 sind wir zurück in der Lodge. Dort wartet das üppige Frühstücksbuffet auf uns und es schmeckt auch schon wieder alles sehr gut.
Während wir noch dort sitzen kommt die nurse für den PCR Test. Der wird hier wahlweise im Rachen oder der Nase gemacht und das Ergebnis soll heute Mittag vorliegen.



Danach duschen wir, denn der Rohrbruch wurde behoben, und machen es uns im Zelt gemütlich. Ich höre dann wieder seltsame Geräusche. Beim Blick aus dem Fenster bemerke ich einen großen, grauen Rücken zwischen den Büschen. Wir bekommen Besuch von der breeding herd von gestern 8o


und gucken nun aus allen Fenstern, wo sie denn wohl überall sind. Oh, so viele Dickhäuter so nah. Das habe ich mir zwar gewünscht, jetzt kriege ich aber doch Herzklopfen. Denn die sind wirklich überall und echt nah


und neugierig! :D


Die Alten überbrücken den boardwalk mit einem großen Schritt, die jüngeren stapfen einfach drauflos


Den kleinen wird gezeigt, dass sie sich drauf stellen können, manche werden liebevoll am Rüssel unterstützt.


Jetzt wissen wir auch, warum der boardwalk an vielen Stellen so durchhängt 8) .


Während einige sich die Zweige schmecken lassen, leeren andere unseren pool. Ah, deshalb hat der diese leuchtend grüne Farbe und ist voll mit Grashalmen.
Zeitweise trinken 8 Elefanten gleichzeitig 8o .








Die meisten unserer Fenster haben wir vorhin aufgemacht, nur die Fliegengitter sind geschlossen. Daran wollen und können wir jetzt auch nichts mehr ändern. So wagen wir kaum zu atmen, bewegen uns nur wenn - hoffentlich - keiner guckt und schleichen dann auf Zehenspitzen herum.








Und wenn man dann durch ein Fenster von 120 mal 120 cm nur einen grauen Elefantenhintern sieht, dann wird einem doch etwas mulmig zumute. Als einer der Halbstarken sich mal den Rüssel an der Terrasse reibt wackelt das ganze Zelt.
Die Matriarchin kommt ganz nah, ihre Stoßzähne sind kaum mehr als einen Meter von der Zeltwand entfernt. Sie rüsselt, schnauft und grummelt. Wir bestehen die Prüfung aber, denn sie wendet sich entspannt ab und geht weiter.






Dieser kleine Entdecker fummelt so lange im Überlauf herum, bis er den Deckel hoch drücken kann.




Der wird untersucht, fliegt dann in hohem Bogen ins Gebüsch und er steckt den Rüssel von oben durch den Überlauf nach vorne in den pool und versucht den Kreis zurück zum Maul zu schließen. So beweglich ist sein Rüssel dann doch nicht. Wir können uns kaum halten vor lachen :D


Dann eben „richtig“ herum



Es ist ein ständiges Kommen und Gehen und das ganze Spektakel zieht sich über 90 Minuten hin. Der Wasserstand in unserm pool ist dabei um ca 20 cm gesunden.







Wir sind überglücklich :love: , aber auch völlig erledigt danach. Der Schweiss läuft in Strömen, wir müssen tief Luft holen, auch erst mal was Kaltes trinken und noch ein mal unter die Dusche.


Nach der Aktion schmeckt auch uns das Mittagessen, es gibt fish & chips mit Salat. Den Nachtisch habe ich vergessen.
Danach müssen wir dringend entspannen. Der Mann horcht ins Kissen, ich schreibe Tagebuch, sichte Fotos und gönne mir noch einen Cappu.

Es haben sich bereits 16 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Tigriz (Heute, 15:16), kathaH (Heute, 14:50), maddy (Heute, 14:38), Marc (Heute, 12:21), jaffles (Heute, 12:09), Fop (Heute, 09:34), Delphinbeobachter (Heute, 08:35), Bueri (Heute, 01:09), zimmi (Gestern, 23:32), Dolphin2017 (Gestern, 23:23), HCS45 (Gestern, 23:21), urolly (Gestern, 23:05), sunny_r (Gestern, 22:46), M@rie (Gestern, 22:36), corsa1968 (Gestern, 22:06), Bär (Gestern, 21:49)