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Sirkka

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21

Freitag, 17. Juni 2022, 12:38

Auf die Gefahr hin, dass ich die Entscheidung noch schwieriger mache, aber nachdem Makutsi ja schon mal erwähnt wurde und ich über die letzten 20 Jahre mehrfach mit meiner inzwischen 81jährigen Mutter dort war (zuletzt 2018 ) liefer ich dazu mal ein paar Infos und hoffe, dass sich in den 4 Jahren nicht zu viel geändert hat.. Die Vorteile, die ich dort für Euch sehe:
- die Eigentümer sind Deutsche, sprich Du findest vor Ort fast immer auch einen deutschsprachigen Ansprechpartner und Du buchst über das deutsche Büro (wird von einer der Töchter gemacht)
- Ihr bräuchtet für die erste Woche keinen Mietwagen. Ihr werdet von Hoedspruit abgeholt und auch wieder hingebracht, so dass ihr dort den Mietwagen für die Weiterfahrt in den Kruger übernehmen könntet
- das Wochenprogramm enthält nach meiner Einnerung u.a. Ausflüge zum Blyde River Canyon. Weitere Ausflüge z.B. nach Moholoholo werden angeboten
- es gibt Familienbungalows mit 2 Schlafzimmern - alternativ könnt ihr euch auch auf einen 2er und einen Einzelbungalow aufteilen. In der Vergangenheit gab es keinen Einzelzimmerzuschlag.
- es gibt eine Einstiegshilfe in die Safarifahrzeuge - eine Holzbühne erspart das Hochklettern. Das ist beim Alter deiner Eltern ja vielleicht relevant. Meine Mutter fand das sehr hilfreich.
- die Gästestruktur ist zwar international aber doch hauptsächlich deutschsprachig mit vielen Langzeitgästen. Das erleichtert die Kommunikation ( wenn denn gewünscht)
- schöner Pool und ein Römerbad.

Nachteilig ist sicherlich, dass es keinen Anschluss an den Kruger gibt. Allerdings ist das Gebiet groß genug, dass die Pirschfahrten bei einer Woche nicht langweilig wurden. Da man mit unterschiedlichen Guides fährt, sind auch die Schwerpunkte, die bei den Fahrten gelegt werden, durchaus unterschiedlich. Big 5 sind vorhanden.

Viel Erfolg bei der weiteren Planung. Ach so eine Sache noch, du erwähntest den Kruger mit einem Sedan fahren zu wollen - ich würde definitiv einen SUV (kein 4x4 nötig) empfehlen, wegen der höheren Sitzposition. Sonst wird es mit den Sichtungen schon manchmal schwierig.

VG Anne

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Cassandra (27. Juni 2022, 16:38), Bär (17. Juni 2022, 20:58)

Bufi

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22

Freitag, 17. Juni 2022, 13:05

ich würde definitiv einen SUV (kein 4x4 nötig) empfehlen, wegen der höheren Sitzposition.


Das zum einen und manchmal sind die Loops in einem schlechten Zustand. Seit wir einmal mit einem Sedan in einer Senke aufgesessen sind, haben wir noch nur SUVs.
Viele Grüße von Bufi

Kalimocho

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23

Freitag, 17. Juni 2022, 14:56

Hallo zusammen,

@U310343 (Wifried): Du sprichst eine meiner Befürchtungen an, nämlich, dass wir in Punkto Tiersichtungen enttäuscht sein könnten. Gerade beim selber Fahren im Kruger mit den vielen Büschen. Andererseits läuft man auch bei einem wiederholten Besuch eines Ortes Gefahr enttäuscht zu werden, wenn die hohen Erwartungen nicht erfüllt werden. Im Endeffekt müssen wir selbst entscheiden, mit welcher Art von Enttäuschung wir am besten klarkämen.

Ich habe Deine letzten Reiseberichte gelesen, Ihr hattet wahrlich tolle Sichtungen. Allerdings liegen Eure Unterkünfte auch ein wenig über
unserem Budget. Die Lodges, die ich herausgesucht habe, bieten alle neben den Komplettprogrammen auch eben nur Unterkunft mit Verpflegung an, so dass wir auch Tage ohne Aktivitäten einbauen könnten.

@SilkeMa: ja, das wäre durchaus denkbar, das lote ich mal aus.

@HCS45 (Helga): die von mir gewählte Kombination schien mir die stressfreieste zu sein, da wir wenig umziehen müssen und freie Tage einbauen können. Im Gegensatz zu den Reisen nach Kenia, ist dies auf jeden Fall weniger stressvoll. Die Anreise ist natürlich anstrengend, aber ich denke, wenn man im Flugzeug bequem schlafen kann, ist schon viel gewonnen und daher wollen wir Business Class fliegen.

@Sirkka (Anne): ja, vielen Dank, auf genauso einen Erfahrungsbericht hatte ich gehofft. Genauso etwas fände ich ideal. Ob wir mit der nicht ganz so guten Lage klarkommen, müssen wir dann noch abwägen.

Wir wollten auch keinen Sedan mieten, ich hatte nur aus der Möglichkeit, den Kruger auch mit einem solchen Auto zu befahren, geschlossen,
dass die Straßen nicht so rumpelig sind wie z.B. in der Maasai Mara.

@Bufi: s.o. Sollten die Loops allzu schlecht sein, müssten wir dann ggf. umdrehen, das wäre dann unser Pech.

Bufi

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24

Freitag, 17. Juni 2022, 18:34

@Bufi: s.o. Sollten die Loops allzu schlecht sein, müssten wir dann ggf. umdrehen, das wäre dann unser Pech.



Das machen wir normalerweise auch, aber in diesem Fall konnten wir nicht umkehren, da es eine Senke war und der Weg auf beiden Seiten zugewachsen. Das war aber schon eher eine Ausnahme, denn meist ist es kein Problem. Alles in allem sind die Wege im Kruger gut zu fahren, wir kamen viele Male mit einem Sedan gut zurecht. Allerdings haben wir die Sitzhöhe im SUV dann schätzen gelernt ;)

Gruß
Hans
Viele Grüße von Bufi

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Bär (17. Juni 2022, 20:20)

M@rie

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25

Freitag, 17. Juni 2022, 18:50

Ich habe Deine letzten Reiseberichte gelesen, Ihr hattet wahrlich tolle Sichtungen. Allerdings liegen Eure Unterkünfte auch ein wenig über unserem Budget.

*hm* also die Sichtungen hängen nicht von der Art der Unterkunft ab, auch in einem Privat Game Reserve bzw höherpreisigen Lodge kann man innerhalb weniger Minuten die Big 5 haben, genauso aber auch bei den staatlichen Unterkünften und genauso kann sich im PGR die Reifen platt gefahren werden, weil die Sichtungsfee einem nicht hold ist ;) man muss sich halt drauf einlassen, sich die Zeit nehmen .... und so wirklich "noch gar nichts gesehen" habe ich noch nicht, irgendwas gab es immer zu entdecken... und genau das ist das Schöne und der Vorteil, wenn man als Selbstfahrer unterwegs ist, man kann halten wo(*) man will und vor allem so lange man will :thumbup:

Vllt wäre es auch gar nicht soooo verkehrt "nur" im Kruger unterwegs zu sein - 3 Camps - im Norden, in der Mitte und im Süden (z.B. Mopani, Satara und Skukuza/Lower Sabie), dann würdet ihr die Vielfältigkeit des Krugers erleben .... der Gedanke kam mir gerade


die von mir gewählte Kombination schien mir die stressfreieste zu sein, da wir wenig umziehen müssen und freie Tage einbauen können.

das kann ich sehr gut nachvollziehen und praktiziere es auch ähnlich. Ich bin zwar noch keine 80J (auch wenn ich manchmal so fühle :blush: ) aber gesundheitlich aus diversen Gründen ziemlich angeschlagen, aber eben noch reise *hüstel* SA-verrückt :saflag: zudem habe ich *göttinseidank* durch meine vielzähligen Kruger Aufenthalten (Bär sagte mal, der Kruger wäre mein 2. Wohnzimmer und er hat recht 8) ) den Abhak/Abhechelmodus ablegen können. Ich habe meinen Reisestil eben meiner körperl. Verfassung angepasst und suche mir in 14 Tagen meist 2 Camps für jeweils eine Woche und schwärme von dort jeweils sternförmig aus, "gönne" mir freie Nachmittage - fahre also nicht jeden Tag 2x aus, sondern frei nach Gusto. Und da ich zu 95% als Frau alleine unterwegs bin, bringt mir diese Reiseform auch viele Kontakte zu Locals, denn nachmittags auf dem eigenen Perimeter zu sitzen (bei Appletiser, Rock Shandy, Wein, Cider etc), den Geräuschen zu lauschen und einfach zu geniessen wird von Locals - so mein Eindruck - als "touristenunüblich" angesehen und wurde deshalb schon mehrfach angesprochen 8) also die "Freiheit freier Tage" ist nicht von einer Lodge abhängig ;)


(*) "wo man will" im Sinne von "überall wo es erlaubt ist"
lG M@rie

"Schildkröten können dir mehr über den Weg erzählen als Hasen." - chin. Chengyu

,,,^..^,,, erst einmal kein Kruger in Planung *schnüff* ,,,^..^,,,

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Delphinbeobachter (17. Juni 2022, 21:23), Bär (17. Juni 2022, 20:51)

SilkeMa

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26

Freitag, 17. Juni 2022, 20:46

Die Sichtungsfee ist Wilfried schon holder als uns im Durchschnitt, obwohl ich mit unseren Sichtungen auch sehr selten unzufrieden war. Die Guides kennen ihr Gebiet wohl schon etwas besser als der "normale Tourist" und dürfen auch häufiger noch näher an die Tiere im privaten Game Reserve heranfahren. Nur so als Beispiel, als wir mit den Eltern unterwegs in SA waren, hatten wir in 3 Wochen nur einmal das Glück Löwen zu sehen und das war gerade der Morning Selfdrive an denen die Eltern sich ausnahmsweise erlaubt haben auszuschlafen. So extrem viel Pech hat man in hochpreisigen Lodges wohl sehr selten, wenn man mehrere Tage dort bucht. Da wird alles getan, was möglich ist inklusive Guides nur zum Tiere suchen, die man als Tourist gar nicht so sieht ;) . Trotzdem liebe ich Selfdrive Safaris auch wenn manchmal gar nicht viel passiert. Im Norden vom Kruger hat man eine sehr reelle Chance auf große Büffelherden, diese finde ich immer beeindruckend.

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Bär

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27

Freitag, 17. Juni 2022, 20:47

Aber es wurde ja jetzt bereits zweimal die Casart Lodge erwähnt, also werde ich die auf jeden Fall in die engere Wahl nehmen und mal anschreiben.

Das ist ein Trugschluss, daher würde ich bei der Bewertung auch auf Vermittlerportalen nachschauen. Einer derjenigen, der Casart erwähnte war ich, aber ich habe dort noch nicht übernachtet, lediglich in der benachbarten Lodge Muweti. Aber ich weiß dasss SilkeMa bereits dort war und begeistert davon erzählte. Und Silke halte ich für erfahren genug, dass sie die Qualität einer Unterkunft sehr gut einschätzen kann.

und hat mir auch ans Herz gelegt, einen Mietwagen für die gesamte Zeit zu nehmen, weil es doch viel preiswerter wäre. Das finde ich ja mal richtig nett!

Ich hatte Dir ja geschrieben, dass Du auch die Preise anfragen solltest. Denn Zusatzaktivitäten sind manchmal erstaunlich teuer, auch in den preiswerteren Lodges. Das muss man abwägen, ob einem der Zusatzluxus das wert ist. Allerdings hat man ja nur die Wahl es zu bezahlen oder in der Lodge zu bleiben, wenn man keinen Mietwagen hat. Alles eine Frage der persönlichen Präferenz und des Geldbeutels. Ich könnte mir allerdings gut vorstellen, dass Deine Eltern gar nicht jeden Tag bespaßt werden, sondern auch mal die Ruhe genießen wollen. Das ging selbst uns so und wir sind deutlich jünger. :whistling:

Vermutlich würde ich die 14 (?) Nächte so aufteilen: 5 in einem Private Game Reserve PGR, 3 an der Panoramaroute mit "Aktivitäten", 6 im KNP. Im KNP halte ich Skukuza für eine sinnvolle Unterkunft, weil man von dort aus in mehrere Richtungen fahren kann, weil man den River View genießen kann, weil es im Camp eine gewisse Infrastruktur gibt, man kann sogar golfen.

Was die enttäuschten Erwartungen angeht, das Problem besteht nur, wenn man zu hohe Erwartungen hat. :rolleyes: Der Kruger ist immer noch einer der bekanntesten Nationalparks der Welt und das nicht ohne Grund. Aber Du solltest das ja einschätzen können, wenn Du schon im Etosha warst. Ich würde nicht jeden Tag Gamedrive auf Gamedrive machen, sondern mir abwechslungsreiche Aktivitäten bewusst aussuchen. Mal einen Tag nur Birden beispielsweise. Oder ein Picknick an einem der Rastplätze. Einen Nightdrive buchen. Oder ein Bush Braai. In Skukuza kann man sogar eine Spa-Behandlung buchen.
Helga hatte ja geschrieben, dass man im KNP die Tiere suchen muss - sie werden einem eben nicht auf dem Silbertablett präsentiert. Daraus würde ich jedoch einen Vorteil machen. Denn das bewusste Finden von Tieren kann durchaus befriedigender sein als das hingekarrt werden. Das nutzt sich nach wenigen Tagen ab. Und noch was: die kleinen Tiere können gerade für die älteren Herrschaften spannender sein, weil man näher herankommt. Selbst in den Camps findet man Agamen, Mangusten, Baumhörnchen, Vögel ohnehin.

Und noch was zur Enttäuschung: Deine Eltern haben in Kenia die Big 5 bestimmt schon gesehen, also sind sie damit doch durch. Enttäuscht kann man höchstens sein, wenn man abreisen muss, ohne die afrikanischsten Tiere gesehen zu haben oder wenn man wie wir bei 2 Wochen Kruger nur einmal einen Leoparden gesehen hat und von dem auch nur die Schwanzspitze. :D

Was die roads im KNP betrifft, würde ich mir 0 Sorgen machen. Die main roads sind geteert, die anderen mindestens so gut wie im Etosha, tendenziell eher besser. Ein SUV ist wie die anderen schon geschrieben haben wegen der erhöhten Sitzposition besser, aber auch nicht wirklich notwendig. Für Senioren ist aber natürlich das bequemere Ein- und Aussteigen noch ein Argument für einen SUV.
'


*** Wenn du nicht mehr weißt, wohin du gehen sollst, halte inne und schau zurück, woher du gekommen bist. (Sprichwort aus Afrika) ***

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Kalimocho

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28

Freitag, 17. Juni 2022, 23:28

Danke erst einmal für Eure umfangreichen Antworten!

Ich werde auf jeden Fall jetzt erst einmal bei den Lodges die Verfügbarkeit und die Preise für die Aktivitäten abfragen. Preise für Mietwagen habe ich schon abgefragt, das ist ja ein Kinderspiel. Danach kann ich dann die Preise vergleichen und anschließend mit meinen Eltern klären, ob eine komplette Selbstfahrertour vielleicht doch in Frage kommt. Wenn ja, können wir auch über eine andere Aufteilung der Tage sprechen. Den Vorschlag von @Bär mit 5-3-6 gefällt mir persönlich gut. Ob wir dann tatsächlich 6 Tage in Skukuza bleiben oder noch einmal splitten, können wir dann ja noch sehen. Die Panoramaroute sollte schon dabei sein, daher denke ich, ausschließlich Kruger kommt nicht so in Frage.

Wie dem auch sei, es liegt noch ein ganz schönes Stück Arbeit vor mir [size=10] [/size];)[size=10] .[/size]

Aishak

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29

Samstag, 18. Juni 2022, 16:15

Hallo Kalimocho

Für die Panoramaroute waren wir bei unserer letzten Reise im Ya Mati (Moholoholo). Diese Unterkunft ist 'unten' und man muss für die Panoramaroute ein Stück 'oben rum' fahren. Wir haben die Panoramaroute als Tagesausflug gemacht und das ging problemlos. Man kann von hier auch eine Bootstour auf dem Blyde River Dam machen und/oder das Moholoholo Animal Rehabilitation Centre besuchen. Infos zur Unterkunft kannst du in meinem (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) finden.

Alternativ könntest du auch mal die Iketla Lodge ansehen. Wir waren in 2004 da, es haben aber seither die Benutzer gewechselt.

Beste Grüsse
Andrea

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Bär (19. Juni 2022, 15:51)

Kalimocho

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Sonntag, 19. Juni 2022, 15:01

Vielen Dank, Andrea! Dein Reisebericht ist toll, genauso stelle ich mir das vor. Mindestens eines der beiden Wildlife Centres wollen wir auch besuchen, ebenso die Bootsfahrt auf dem Blyde River machen. Eure Unterkunft war mit Selbstversorgung, oder? Das kommt eigentlich nicht in Frage. Die Iketla-Lodge sieht auch sehr schön aus, ist aber etwas abseits.

Vielleicht plane ich doch noch einmal um auf einen kürzeren Aufenthalt in der Lodge, dafür aber einen Aufenthalt mehr in der Nähe der Panorama-Route, dann müssen wir zwar einmal mehr umziehen, haben aber dafür kürzere Anfahrten zu den Sehenswürdigkeiten. Deinem Bericht kann man ja sehr schön entnehmen, dass die Fahrten zwar sehr sichtungsreich sind, aber man oftmals auch immer wieder die selben Tiere sieht. was aber völlig okay ist, das weiß man ja vorher. Auch werde ich darauf achten, dass auf den Game Drives keine kleinen Kinder zugelassen sind oder es für Kinder extra Drives gibt.

Aishak

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Sonntag, 19. Juni 2022, 15:39

Wir hatten in Ya Mati selber gekocht, aber gemäss derer (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) gibt es auch full-catering.

Eine andere Unterkunft mit Restaurant ist das (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) , welches aber ein Stück von Sabie weg liegt.

Sonst eine Unterkunft in Sabie oder Graskop (habe diesbezüglich aber keine persönliche Erfahrung).

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Blinki (24. Juni 2022, 11:04), HCS45 (19. Juni 2022, 20:25)

Wassernixe1

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Sonntag, 19. Juni 2022, 15:54

Hallo,
wir haben 2017 in der Casart Game Lodge mit Freunden übernachtet. Die Lodge an sich ist sehr schön, auch die Zimmer und vor allem der kleine Whirlpool außerhalb hat uns sehr gut gefallen, auch das Essen war sehr gut! Wir haben mit dem Guide Happy 4 Gamedrives in diesem Gebiet gebucht (unser Anschlussprogramm war direkt in einem Camp im Krüger, deshalb wollten wir keine Tour in den Krüger). Dass wir so gut wie keine Tiere gesehen haben war lt. Guide dem Umstand geschuldet, dass der Olifants River zur damaligen Zeit so viel Wasser führte, dass wohl die Tiere nicht wie sonst üblich die Gebiete durchqueren konnten. Uns ist aber aufgefallen, dass wir ständig an irgendwelchen Zäunen entlangfahren mussten, da es in diesem Gebiet viele Privathäuser gibt. Zu einer schönen Lichtung, wo sich angeblich immer viele Tiere aufhalten würden, durfte man auch nicht mehr hin fahren, da Privatbesitz und Durchfahrt verboten. Das Gefühl von Weite der Landschaft, die wir in einer vorigen Reise vom Krüger kannten, kam hier überhaupt nicht auf. Wir würden tatsächlich dort nicht mehr übernachten wollen. Mir geht es es nur darum zu sensibilisieren, dass, wenn man in Kenia diese Weite gesehen hat, mit der Casart Game Lodge evtl. enttäuscht wird.

Gruß Diana

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Blinki (24. Juni 2022, 11:05), SilkeMa (19. Juni 2022, 18:13), Bär (19. Juni 2022, 16:07)

SilkeMa

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Sonntag, 19. Juni 2022, 18:20

Mit den Leoparden in Grietje ist es so, dass man diese wirklich sehr selten sieht, mehr auf einer Kamerafalle nachts, als in real world, habe ich mir sagen lassen. Sabi Sands allerdings ist berechtigter Weise wohl weltweit für die Leoparden Sichtungen berühmt, auch wenn es natürlich dort keine Garantie gibt.

Bleibt man mehrere Tage in Grietje und macht diverse Safaris. Dann würde ich sagen, ist die Chance zumindest auf Löwen in Grietje gegeben und wesentlich größer als auf Leoparden.

Eine Elefanten Garantie allerdings gibt es quasi, sogar so dominat, dass diese einem den Game Drive vermasseln können :D ;) . Eine kleine Büffel Herde haben sie auch in Grietje, ebenso Giraffen und viele kleine
Abgesehen davon, Happy ist ein sehr guter Guide und spricht perfektes Oxford English.

Wir haben schon mehrfach auf der Casart Game Lodge übernachtet, kennen die Lodge schon bereits seit diversen Jahren, quasi seit ihrer Eröffnung. Fühlen uns inzwischen dort wie in einer Familie. Das könnte sich allerdings ändern, falls die Eigentümerin die Lodge tatsächlich verkauft haben sollte wie geplant.

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Blinki (24. Juni 2022, 11:05)

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Sonntag, 19. Juni 2022, 18:53

Grietjie ist zaunfrei zum Kruger, also können dort dieselben Tiere sein wie im großen Park. Wir haben mehrmals Löwen gesehen und so nahe wie nie im Kruger.
Klar ist es nicht mit Sabi Sand vergleichbar, aber statt ab 1.000 EUR pro Nacht zahlt man eben auch nur grob 300 EUR.

Die von Wassernixe genannte fehlende Weite der Landschaft kann ich bestätigen.
'


*** Wenn du nicht mehr weißt, wohin du gehen sollst, halte inne und schau zurück, woher du gekommen bist. (Sprichwort aus Afrika) ***

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Blinki (24. Juni 2022, 11:05), SilkeMa (19. Juni 2022, 18:56)

SilkeMa

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35

Sonntag, 19. Juni 2022, 19:06

Grietjie ist zaunfrei zum Kruger, also können dort dieselben Tiere sein wie im großen Park. Wir haben mehrmals Löwen gesehen und so nahe wie nie im Kruger. ...Klar ist es nicht mit Sabi Sand vergleichbar, aber statt ab 1.000 EUR pro Nacht zahlt man eben auch nur grob 300 €

Die älteren Herrschaften, die wir bei unserem letzten Urlaub auf der Casart Game Lodge getroffen haben, die haben bei ihrem 1-wöchtigen Aufenthalt dort auch Löwen gesehen. Wir hatten einen kürzeren Aufenthalt und haben keine Löwen gesehen, aber gehört.

Ich würde sagen, dass man in Grietje schon wesentlich mehr Glück braucht als in Sabi Sands für Sichtungen von Großkatzen . Preis/Leistung finde ich Grietje immer noch sehr gut. Man sollte allerdings in Grietje keine so großen Erwartungen haben bezüglich Sichtungen :) ;). Klappt es dann doch, umso besser :D.

Es ist in Grietje so wie in unserem eigenen Garten, wartet man lange genug, dann sieht man auch ein Eichhörnchen. Manchmal auch zwei oder drei am Tag. Manchmal gibt es Tage, da kommt gar kein Eichhörnchen. Geht man allerdings bei uns morgens auf den Hauptfriedhof, weiß wo die Eichhörnchen zu finden sind, dann muss man schon großes Pech haben, keine zu sehen. Der Hauptfriedhof, das wäre dann Sabi Sands in diesem Vergleich. Obwohl das sogar mir schon passiert ist, aber eher am Nachmittag, dass ich tatsächlich keine Eichhörnchen am Hauptfriedhof gefunden habe ;) .

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Bär (19. Juni 2022, 19:25)

Kalimocho

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Montag, 20. Juni 2022, 17:29

Vielen Dank für Eure Erfahrungsberichte. Diese lassen mich jetzt doch etwas an meiner ursprünglichen Planung zweifeln. Vielleicht ist es besser, in der ersten Woche ein paar Tage die Panorama Route, den Blyde River Canyon und die Wildlife Centres zu machen und dann in ein etwas "besseres" Game Reserve wie Sabi Sands zu gehen. Oder was haltet Ihr von Manyeleti? Ich schaue jetzt mal, ob ich vielleicht ein Angebot ergattere. Wir wechseln dann zwar einmal mehr die Unterkunft als ursprünglich geplant, aber haben dafür nicht immer die Anfahrt von der Lodge zum Canyon etc. Danach bleiben weiterhin 6 oder 7 Nächte für den Kruger.