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Weltreisende

Umwege erweitern die Ortskenntnis

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21

Montag, 11. Juni 2012, 20:25

Wir waren im Dolphin Dunes, das liegt oben auf den Dünen direkt am Strand.

Es gibt verschiedene Zimmerarten.

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

VG Susi
Seien wir ehrlich: Das Leben ist immer lebensgefährlich.
Erich Kästner (1889 - 1974)

https://www.suedafrika-forum.org/reise-informationen/6603-berge-strand-und-viele-tiere-reisebericht/
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Isa

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22

Montag, 11. Juni 2012, 21:00

sehr gut klingt im Netz auch das Shining Waters guesthouse.. Kennt das jemand?

Fop

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23

Montag, 11. Juni 2012, 22:42

Hi Isa,

schön ist auch das (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
das Shining Waters sieht auch toll aus.
Oh, wenn ich doch nur mit könnte :whistling:

So, jetzt aber gute Nacht, ich werde vermutlich von Südafrika träumen :sleeping:

Liebe Grüße
Sab

Wassernixe1

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24

Dienstag, 12. Juni 2012, 15:24

Hallo Isa,
ich kann Dir aus eigener Erfahrung die Honeymoon Chalets im Tsitsikamma NP empfehlen. Die 3 Chalets stehen etwas abseits zu den anderen Häusern direkt an den Klippen, jedoch mit genügend großem Abstand zueinander. Einen Grill gibts natürlich auch, bei uns war es jedoch zu kalt, um abends draußen zu sitzen (Reisezeit September 2012). Unser Haus war zwar nicht ganz dicht (im Wohnzimmer direkt am Panoramafenster war der Teppichboden immer ein wenig nass, hat uns aber weiter nicht gestört. Wir mussten abends sogar die Heizung einschalten. Küche war schon ein wenig älter, Inventar aber ok. Wir sind allerdings immer ins Restaurant Essen gegangen.

Auch die Unterkunft in Wilderness "The Dune", siehe Link oben, können wir aus eigener Erfahrung empfehlen. Superschöne Aussicht vom Bett aufs Meer mit direktem Strandzugang, sehr gutes Frühstück! Als Restaurantempfehlung "Serendipity"!!! Wurde hier im Forum auch schon öfters genannt.

LG von Diana

Roti

South Africa

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25

Dienstag, 12. Juni 2012, 15:54

Als Restaurantempfehlung "Serendipity"!!! Wurde hier im Forum auch schon öfters genannt


Da habe ich auch noch eine:

The Girls

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) cooler Laden in einer ehemaligen Tankstelle

Jetzt darfst Du Dich entscheiden :-).........

Solltet Ihr eine Unterkunft am Strand nehmen, dann könnt evtl. Ihr zu the Girls laufen und beide trinken :-) :beer: :beer:

Dirk
Still loving SA !! *** 03/2010, 05/2010, 04/2011, 06/2011, 09/2011, 12/2011, 02/2012, 04/2012, 06/2012, 09/2012, 03/2013, 09/2013, 02/2014, 01/2015, 03/2015, coming soon 09/2015 ***

Isa

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26

Dienstag, 12. Juni 2012, 20:57

Vielen Dank für Euren vielen Tipps :-)

Björn+Sandra

Anfänger

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27

Dienstag, 12. Juni 2012, 21:34

Das Restaurant the Girls ist ein must have

Isa

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28

Sonntag, 24. Juni 2012, 22:23

Juchu :-)

Hallo liebe alle,

ich wollte nur schnell mit Euch teilen, dass seit 5 Minuten alles gebucht ist :-) 8o Juchu, Südafrika wir kommen!!! Tausend Dank für Eure tollen Tipps und Hinweise.
Vom 12.-30.11. werden wir unterwegs sein und ich werde auf jeden Fall berichten.

Eine Erfahrung zur Buchung bei sanparks möchte ich auch noch kurz mit Euch teilen. Ich habe jeweils 2 Nächte Addo Main Camp und Storms River gebucht. Bei jeder Buchung kamen ca. 400-550 ZAR Conservation Fee dazu...Das hat mich ein wenig überrascht, hatte ich voher irgendwie nicht auf dem Schirm. Was genau ist denn das? Vor allem so teuer...

LG Isa

Roti

South Africa

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29

Sonntag, 24. Juni 2012, 22:43

Bei jeder Buchung kamen ca. 400-550 ZAR Conservation Fee dazu...Das hat mich ein wenig überrascht, hatte ich voher irgendwie nicht auf dem Schirm. Was genau ist denn das?


Das ist der jeweilige Tageseintritt für den Park, kommt immer oben drauf....es sei denn, ´Du hast eine Wild Card

Dirk
Still loving SA !! *** 03/2010, 05/2010, 04/2011, 06/2011, 09/2011, 12/2011, 02/2012, 04/2012, 06/2012, 09/2012, 03/2013, 09/2013, 02/2014, 01/2015, 03/2015, coming soon 09/2015 ***

Bär

Vollkommen Ahnungsloser

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30

Montag, 25. Juni 2012, 00:09

Ich habe jeweils 2 Nächte Addo Main Camp und Storms River gebucht. Bei jeder Buchung kamen ca. 400-550 ZAR Conservation Fee dazu...

Conservation Fees findet ihr hier:
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

400-550 ZAR erscheinen mir zu niedrig...
Addo: 160 ZAR/ Tag p.P.
Tsitsi: 120 ZAR/ Tag p.P.
'


*** Wenn du nicht mehr weißt, wohin du gehen sollst, halte inne und schau zurück, woher du gekommen bist. (Sprichwort aus Afrika) ***

Isa

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31

Montag, 25. Juni 2012, 06:53

Ja, das kommt hin, du hast Recht, Bär... Weißt du zufällig auch, wanndas Geld bei online Zahlung abgebucht wird?
Sofort oder erst einige Tage vor der Reise!

Bär

Vollkommen Ahnungsloser

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32

Montag, 25. Juni 2012, 08:20

Bei Kreditkartenzahlung sofort in voller Höhe.
'


*** Wenn du nicht mehr weißt, wohin du gehen sollst, halte inne und schau zurück, woher du gekommen bist. (Sprichwort aus Afrika) ***

Isa

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33

Donnerstag, 3. Januar 2013, 11:08

Was für eine Reise!!!!!!!!!

Ihr Lieben,

nun sind wir schon seit über einem Monat zurück von einer der schönsten, aufregensten, stimmungsvollsten und romantischsten Reisen, die wir je hatten. Tausend Dank an Euch für die tolle Hilfe, mit Euren Tipps war es perkefekt und ich möchte mich gern mit einem ausführlichen Reisebericht bedanken. Ich setze mich hiermit schön selber unter Druck, indem ich das ankündige :-) Ich suche noch die schönesten Bilder raus und starte dann 8)

Liebe Grüße
Isa

StefanM

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Donnerstag, 3. Januar 2013, 20:50

Wo habt ihr denn in Wilderness übernachtet?

Isa

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35

Donnerstag, 3. Januar 2013, 23:26

im shining Waters guesthouse: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
kann ich wärmstens empfehlen, die beiden Gastgeber waren super hilfsbereit und das Haus ist wunderschön :-) Genaueres (und Fotos)folgt dann im Reisebericht...

palmus

Meister

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36

Freitag, 4. Januar 2013, 00:14

Ich bin wirklich gespannt, da wir im November / Dezember eine gleiche Ründe machen wollen. Dein Reisebericht kommt da gerade recht. Bin vor allem auf die Etappen und Unterkünfte gespannt.

Und jetzt ist der Druck noch etwas größer für Dich :-)))))))))
Unbekanntes gibt es um es zu erforschen!

Isa

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37

Freitag, 4. Januar 2013, 00:21

Teil 1

Liebe Foriker,

nach einem Jahr Gedanken, Forumslektüre, klugen und weniger klugen Fragen sowie viel Landkartengucken haben wir in der Zeit vom 12.11.12 bis zum 30.11.12 unseren ersten Südafrika-Urlaub erlebt. Eine Wahnsinnszeit für uns, die wir nicht so bald vergessen werden.

Wir haben uns nach einigem Hin und Her für die Gardenroute von Kapstadt bis zum Addo und zurück entschieden. Aber von Anfang an:

Montag, 12.11.12,Bremen,Amsterdam,Kapstadt:

Im Juni 2012 hatten mein Mann und ich alles gebucht und heute früh um 4:30 Uhr ist es endlich soweit. Wir verlassen die heimische Kälte und steigen ins Auto, das uns zum Bremer Flughafen bringt. Da wir auf Honeymoon sind, versuche ich mein Glück und erkundige mich bei dem freundlichen Herrn am Schalter, obes evtl. kleinere Annehmlichkeiten für Frischvermählte gibt...Hmm..., zumindest bei KLM gibt’s die nicht, zu schade, aber wederauf dem Flug Bremen-Amsterdam noch auf dem entscheidenden Stück Amsterdam-Kapstadt können wir eine Extra Annehmlichkeit finden. Was aber OK ist, denn es gibt auch so Annehmlichkeiten genug :-) Allerdings befreien die mich leider auch nicht von meiner aufkommenden Flugangst, die mich spätestens beim Gewitter zwei Stunden vor der Landung wirklich stresst. Nicht mal der Rotwein hilft, den ich im normalen Leben nicht schon vor 12 Uhr mittags zu
mir nehmen würde :-(.

Durchgeschüttelt und immer noch weinbeseuselt erreichen wir mit etwa einer Stunde Verspätung abends gegen 23 Uhr Ortszeit endlich Kapstadt. Juchu! Wir haben uns für einen Hoteltransfer entschieden, da wir nicht gleich nach dem Flugtag ins Auto steigen wollten, um bei Dunkelheit unser Hotel zu suchen. Der nette Fahrer Zain vom Acorn House ( (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) ) wartet schon auf uns und sammelt uns bei bester Laune in der Ankunftshalle ein. Wir besorgen uns noch schnell die ersten Rand-Scheinchen, verschieben den SIM-Kartenkauf auf morgen und lassen uns ins Acorn-House in Oranjezicht kutschieren. Und was für ein wunderschönes House das ist:

Wir bekommen den Raum „Park“, mit einem tollen Balkon mit Blick auf die Stadt und mit etwas Hals Recken auch auf den Tafelberg. Dafür haben wir allerdings heute kaum noch einen Blick, sondern fallen schnell in einen Fixundalle-Tiefschlaf.

Dienstag, 13.11.12, Kapstadt:

Heute nach dem Aufstehen freuen wir uns riesig darauf, endlich die Stadt am Kap zu erkunden. Vorher jedoch machen wir Bekanntschaft mit dem selbst ernannten „besten Frühstück
Kapstadts“. Wir haben zwar noch keine Vergleichswerte, können uns aber vorstellen, dass es der Wahrheit recht nah kommt. Es gibt sogar meine geliebte Erdnussbutter...Yummy! Mein Mann ißt sein nach eigenen Angaben „bestes Omlett ever“ mit all in und wir sind pappsatt und bereit für den Tag. Manager Stewart ist zur Stelle und nimmt sich eine gute Stunde Zeit, uns alles Interessante über Kapstadt zu erklären. Mit seiner Hilfe können wir unsere drei Tage hier super durchplanen. So einen Service haben wir in Deutschland überhaupt noch nirgends erlebt und können gar nicht fassen, wie bemüht und herzlich alle hier sind. WOW!

Bevor es dann wirklich endlich losgeht, kriegen wir noch unser Auto(chen) gebracht. Wir hatten von Deutschland aus bei Europcar gebucht und eine Hotelanlieferung vereinbart. Die Dame von Europcar könnte mal bei Stewart Nachhilfe in Freundlichkeit nehmen.. Grummel, naja, egal, wir wollen ja bloß das Auto und nicht die Autotante. Sie überlässt uns einen süßen kleinen Kia, in dessen Kofferraum unsere Taschen gar nicht rein passen. Oje :-)

Wir lassen den Kleinen aber zunächst stehen und machen uns auf den Weg Richtung Long Street. Mein Urlaub beginnt mit ner Runde Shopping, besser geht’s nicht. Ein bißchen erinnert mich die Long Street an unser Bremer Szeneviertel: Bißchen alternativ, super schön und einladend mit X kleinen Shops und netten Restaurants. Es gibt überall was zu Gucken....Wir schlendern durch die Strassen und finden irgendwann auch einen Vodacom Shop, in dem wir uns eine SIM-Karte besorgen. Das klappt super, wir bekommen sofort eine südafrikanische Nummer und können kurz zuhause durchklingeln und erzählen, wie schön das Leben ist. Wir machen siealle neidisch, ha! Nun haben wir ein „normales“ Handy zum Telefonieren und haben außerdem noch das Smartphone dabei, aus dem wir die SIM Karte entfernt haben. So haben wir immer noch in den meisten Guesthäusern Internet, das reicht uns.

Nach der Long Street wandern wir weiter und erreichen am frühen Nachmittag über ein paar Umwege die Waterfront. Hier hat man einen besonders schönen Blick auf den Tafelberg:

Leider finde ich die meisten Teile der City gar nicht sooo schön, zu viel Büroflair. Die Waterfront hingegen hat viel Flair, aber ist auch sehr touristisch. Wir tingeln durch die Shops und Gassen und landen irgendwann vorm Two Oceans Aquarium. Das ist wirklich einen Besuch wert. Ein riesiges Becken mit Haien, Mantas und Schildkröten läd mit Amphitheaterbänken zum Hinsetzen und Träumen ein:



Und auch das große Becken mit den Nemo´s, in das man quasi wie in eine Schneekugel hineinkriechen kann, finden wir super:


Am späten Nachmittag laufen wir dann zurück zur Long Street und suchen uns ein nettes Restaurant zum Abendessen. Stewart hatte uns gewarnt, dass nach Geschäfts- und Büroschluss um 17 Uhr die Innenstadt schnell leer sein würde und man sich dann möglichst dort nicht mehr aufhalten sollte. Wir sind ja nun noch grün hinter den Ohren und beschließen, auf gute Ratschläge zu hören, bis wir zumindest die Situation etwas besser einschätzen können. Ich bin auch tendenziell eher von der Sorte Schissbuchse und möchte daher gern gegen 18 Uhr irgendwo eingekehrt sein. Einkehren tun wir schließlich im Long Street Cafe, in dem sich sowohl Touris als auch Einheimische tummeln. Und was für lecker Burger es hier gibt!! Südafrikanisch typisches Essen entdecken wir noch früh genug, die Burger sind für unseren ersten Südafrika-Abend erste Sahne! Wir sind schon gegen 20 Uhr zurück in unserem schönen Zimmer, macht aber nix, denn wir haben heute echt Kilometer gemacht und sind um 22 Uhr schon eingeschlafen.

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Isa

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Sonntag, 6. Januar 2013, 11:16

Teil 2 Kapstadt

Mittwoch, 14.11.12, Kapstadt:

So früh wir gestern schlafen gegangen waren, so spät sind wir heute aus dem Bett gekrochen, der Flug saß uns wohl doch noch in den Knochen. Bei herrlichstem Wetter frühstücken wir wunderbar und lassen uns von Stewart Tickets für die Tafelbergbahn ausdrucken, um nicht zu lang an der Kasse warten zu müssen. Wir schlendern zur nächsten Haltestelle des HopOn-HoppOff Busses und fahren zuallererst zur Lower Station der Seilbahn. Denn das Wetter ist super, keine Wolke zu sehen, also schnell hoch da!
Dank der Online-Tickets müssen wir nicht warten und dürfen direkt in die Seilbahn einsteigen, die in 4 Minuten sich einmal um die eigene Achse drehend hoch schaukelt. Auweia, geht das tief runter hier. Leider fehlt mir das Urvertrauen in die Technik und daher guck ich lieber gar nicht so ganz genau nach unten :-) Ganz anders geht es mir jedoch nach dem Aussteigen: Das ist eine der schönsten Aussichten, die ich je hatte. Unglaublich: Die Stadt und das Meer.




Wir machen uns auf zu einer ca. zweistündigen Tour über den Bergkamm, was bei den zunehmend heißen Temperaturen ganz schön anstrengend ist.Aber dafür werden wir alle 5 Minuten mit einer neuen phantastischen Aussicht belohnt. Die Luft ist klar und wir können weit in alle Richtungen schauen.




Nach einem Mini-Mittagsstopp im Cafe on the Top fahren wir wieder runter und hoppen an der Talstation wieder in unseren roten Touribus, der uns nun nach Camps Bay bringt. Hier gibt’s die oberen Zehntausend, so hört man, und die Strandpromenade scheint dem Gerücht Recht zu geben. Der Strand und die Farbe des Meeres sind wunderschön und so beschließen wir eine kleine Siesta im Schatten der Bäume am wunderschönen Strand.




Weiter geht’s anschließend mit dem Bus über Clifton bis Green Point zurück zur Waterfront und dann wieder zu „unserer“ Station 10 Min. vom Acorn House entfernt. Jetzt müssen wir zum ersten Mal den Weg hoch laufen... Huch, hier ist´s ja steil und schweißtreibend :-) Im Delhi an der Ecke erstehen wir ein nettes Fläschen Rotwein und leihen uns im Hotel bei der guten Fee Nabila (die immer da ist, wenn Stewart mal frei hat ;-)) zwei Gläser. Gegen 18:30 Uhr steigen wir nun zum ersten Mal in unser neues Gefährt, um uns zum Sundowner auf dem Signal Hill
aufzumachen. Denn wenn man nicht zum Sonnenuntergang auf dem Signal Hill war, dann war man nicht richtig in Kapstadt. Das sagen uns zumindest alle, die schon dort waren :-) Ich sitze also auf dem Beifahrersitz, der in meiner Welt eigentlich der Fahrersitz ist und bin erst mal verwirrt... gewöhne mich dann aber doch flott an die neue Verkehrssituation und navigiere meinen Fahrer (=Ehemann) durch die zum Glück recht leeren Strassen Kapstadts. Wie erwartet ist der Parkplatz schon übervoll, da kann mein Mann dann direkt Einparken am Straßenrand auf der anderen Seite üben. Hat gut geklappt :-) Wir werden mit einem herrlich romantischen Sonnenuntergang belohnt und der Wein (aus Stellenbosch) ist ebenfalls hervorragend.


Wird allerdings jetzt auch höchste Zeit, dass die Sonne mal ne Pause macht, denn trotz LSF 50 gab es verschiedenste Stellen mit bösem Sonnenbrand.... Auf dem Weg zurück gibt’s ne kurze Schrecksekunde: Ich hab mir den Weg zurück vorher genau überlegt und missachtet, dass auf der blöden Karte keine Einbahnstrasse verzeichnet ist. Argh, kurzer Umweg und dann doch noch das Ziel erreicht. Wir steuern noch mal das Delhi an und besorgen uns leckeres scharfes Hühnchen mit Reis und dinieren allein auf unserer heimeligen Hotelterasse.
Doch der Hammer kommt zum Schluss: Zurück auf unserem Zimmer finden wir auf dem Bett eine wunderschön drappierte Flasche Perlchenwasser mit den besten Wünschen des Hauses zur Hochzeit!! Ist das zu fassen? Was KLM nicht kann, kann Kapstadt schon lange :-) Wir ziehen nochmal um und machen es uns auf unserem Balkon bequem und genießen beim Sekt das Lichtermeer des nächtlichen Kapstadts. Was für ein schöner Tag...was soll da noch kommen?


Donnerstag, 15.11.2012, Kapstadt:

Wie üblich frühstücken wir phantastisch und inzwischen wissen auch alle auswendig, welche Sorte Ei wir am liebsten essen :-) Wir lernen die Hotelbesitzerin Beate und Hundedame Kaya kennen und erzählen von unserer heutigen Tagesplanung: Heute steht die Kaptour auf dem Programm. Das bedeutet ca. 150 km Fahrt, aber zum Glück haben wir das Auto ja schon
gestern ausreichend getestet und so cruisen wir gegen 10 Uhr auf die Autobahn und Richtung Kalkbay und weiter nach Simonstown zu den berühmten Pinguinen. So richtig glauben kann man es ja nicht, bis man es gesehen hat, aber die süßen Tierchen gehören hier einfach hin. Unbeeindruckt laufen sie unter den Touristegen hindurch und spielen am Strand und im Wasser.


Auch der angeblich unaushaltbar strenge Pinguinsch...geruch ist in Wahrheit doch auszuhalten, wobei ich allerdings mit einem nicht so ausgeprägten Geruchssinn gesegnet bin.

Auf dem Parkplatz haben wir gelernt, dass ein paar Rand für die selbsternannten Parkplatzwächter ganz gut investiert sind, weil diese sich dann mitunter in Reiseführer verwandeln, die uns nette Tipps zur Weiterfahrt geben. Diese führt uns nun zum Kap und vom Eingangstor des Nationalparks fahren wir noch ca. 15 Minuten weiter bis zum Cape Point. Und in diesen 15 Minuten kapieren auch wir zwei Schnarchis, dass Cape Point und Cape of good Hope zwei Punkte sind...Achso, ja, macht Sinn :-) Wir besuchen also zuerst Cape Point und Scharen von anderen Touris auch. Meine Güte, ist das voll hier! Allen voran laut schreiende Reisegesellschaften. Wir beobachten diese ein Weile und bemitleiden die armen Reiseleiter, denen kein Mensch zuhört und die stattdessen nieder gebrüllt werden. Herrje, wir sind froh, dass wir nur zwei sind, da müssen wir nicht so brüllen :-) Nach dem obligatorischen Foto am Cape Point Schild lassen wir heute mal die Miniseilbahn links liegen und machen uns per pedes auf den Weg. Wir werden per Hinweisschild alle paar Meter darauf hingewiesen, dass wir uns vor baboons (Pavianen) in Acht nehmen sollen. Ich hoffe ja insgeheim, mal einen zu Gesicht zu kriegen, aber offenbar sind wir zu spät dran und die baboons sind heute schon satt und haben keine Lust mehr, Touristen Chipstüten zu klauen. Auf welche Lautstärke es eine Affenbande zusammen mit einer Schreihalsreisegruppe bringt, bleibt so leider ein ungelöstes Rätsel. Oben auf dem höchsten Punkt ist zwar voll, aber auch traumhaft schön. Spannend finde ich, dass man z.B. die Entfernungsschilder ja schon xmal auf Bildern etc. gesehen hat und es einen dann in der Realität trotzdem umhaut, weil man es eben einfach selber sehen muss.


Zurück auf dem Weg zum Auto organisieren wir uns noch ein sehr wohlschmeckendes Tunasandwich und sehen immer
noch keine Paviane...und übrigens auch keine Kobras, vor denen hier im Restaurantbereich ebenfalls gewarnt wird. Nun geht’s weiter zum Cape of good hope etwa 10 Minuten entfernt. Auch hier interessieren sich die meisten Leute zunächst für das Erinnerungsfoto am Schild, wir laufen lieber zuerst über die großen Felsen zum Wasser, wo wir Arielle, die Meerjungfraufotos knipsen mit der tollen weißen Gischt im Hintergrund. Die werden super.


Leider gucken sich andere die Idee ab und unser Arielle-Felsen wird erbarmungslos gemeutert. Wir flüchten und stellen uns brav in die Reihe zum Schildfoto machen. Hier gibt es so unglaublich viele deutsche Touris, dass mir der Gedanke kommt, dass Deutschland sicherlich gerade nur halb voll ist,
weil der Rest der Mannschaft die Hotels und Sight Seeing Points dieser Welt besetzt.

Wir verlassen den Nationalpark und fahren über den Chapmans Peak Drive zurück nach Camps Bay. Das ist wirklich eine Traumstrasse. Die Sicht auf Kapstadt und die Berge ist der Hammer!


Zurück im Acorn House lassen wir uns das Restaurant Sevruga empfehlen, das an der Waterfront liegt. Also rein ins Taxi, wo wir den wahrscheinlich abgefahrensten Driver der Stadt erwischen. Er ballert mit 100 Sachen runter zum Wasser und hat null Verständnis für Leute, die a) an einer gelben Ampel langsamer werden oder b) mit weniger als 60 km/h eine Kurve nehmen möchten. Huiuiui, das war ein Spaaaaaaaaaß. Ich bin froh, dass wir ankommen. Und abends versprüht die Waterfront auch ein noch schöneres Flair.


Kaum im besagten Sevruga eingekehrt, werden wir sogleich von einer Horde Servicekräfte belagert, die alle etwas fragen, geben oder mitteilen möchten.Brot und ein Gruß aus der Küche stehen auf dem Tisch, bevor ich mich richtig gesetzt habe und schwups liegt auch schon die Serviette auf meinem Schoß. Sehr exquisit, finde ich und wir beschließen, dass wir uns ein 3-Gang Menü genehmigen. Man gönnt sich ja sonst nichts. Der Service und das Essen sind großartig, wobei ich mich dabei erwische, dass ich während des Essens ständig auf der Hut vor Kellnern bin, die sich von hinten anschleichen und Brot auffüllen, 10 ml Wasser in mein Glas nachfüllen oder einfach nur wissen möchten, was wir so machen....Beim Stichwort Flitterwochen gibt’s noch einen Likörchen und wir haben einen spitzenmäßigen Abend. Super Essen, super Service, bestes Preis-Leistungsverhältnis!!

Ein toller letzter Abend in Kapstadt, denn morgen geht’s schon auf zur nächsten Station.

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Waldschrat21 (13. Januar 2016, 17:23), sunny_r (14. Januar 2014, 09:46), stemar (9. Dezember 2013, 21:24), sunnysunshine (26. Juni 2013, 18:57), ClaudiaC. (28. Januar 2013, 12:17), bandi (12. Januar 2013, 15:29), SilkeMa (8. Januar 2013, 21:58), Kawa (7. Januar 2013, 23:47), animasana (7. Januar 2013, 23:39), Ruls (7. Januar 2013, 12:12), GudrunS (7. Januar 2013, 07:42), Weltreisende (6. Januar 2013, 19:37), dani79 (6. Januar 2013, 14:20), robbi-nrw (6. Januar 2013, 11:47)

Isa

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Montag, 7. Januar 2013, 22:33

Teil 3 - De Kelders

Freitag, 16.11.12, Kapstadt - De Kelders

Nach einem letzten wunderschönen Frühstück mit Eiern, Kuchen, Obst und Erdnussbutter bei Sonnenschein und netten Gesprächen wird es langsam Zeit zum Abschiednehmen von Kapstadt und dem Acorn House. Schade, ich kann mir kaum vorstellen, noch bessere Unterkünfte zu finden. Wir haben Glück: Unsere beiden guten Geister Stewart und Nabila sind beide im Haus und wir können noch ein schönes Abschiedsfoto machen. Anschließend packen wir unser Gepäck auf die Rückbank des Kia´s (weil es ja leider nicht mal ansatzweise in den Kofferraum passt, der in diesem Fall den Namen nicht verdient und besser "Schminktäschchenraum" heißen sollte) und machen uns auf den 160 km langen Weg nach De Kelders, wo wir Wale sehen und den Haien im Käfig ganz nah kommen wollen.

Über die N2, die kaum befahren ist, erreichen wir den verschlafenen und wunderschönen Ort nach etwa 2 Stunden. Schnell finden wir das De Kelders B&B von Gerhard und Alet ( (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) )

und werden zunächst überrascht (weil wir so früh da sind ;-)) und dann super herzlich empfangen. Die beiden haben die Räume nach ihren inzwischen erwachsenen Kindern benannt, wir haben Raum Elmien gebucht, mit dem wir eindeutig das große Los gezogen haben: Eigener Balkon, von dem aus wir direkt bei Ankunft die Wale springen sehen. Wow, was für ein Anblick. Gerhard erklärt uns, dass die Wale schon fast alle weitergezogen sind und nur die Mama´s mit den Kleinen noch in der Bucht sind. Wir sind aber selig, denn die finden wir umso beeindruckender. Ich dachte immer, Fotos, auf denen springende Wale zu sehen sind, sind die Glückstreffer schlechthin, aber die Tiere hier machen nix anderes. Ständig springt einer hoch und lässt die Flosse aufs Wasser krachen.

Wir machen einen kleinen Spaziergang den Strand entlang, den besten Aussichtspunkt aber bietet die Bank am Hang direkt vorm Guesthouse:

Uns wird es bei dem relativen starken Wind irgendwann doch zu frisch und wir machen ein kleines privates Kaffeekränzchen auf unserem schönen Balkon. Man darf im Urlaub ja auch mal gar nichts machen, oder? Eigentlich wollte ich mich jetzt mal in den mitgereisten Ken Follett Roman vertiefen, aber bei dem Treiben auf dem Meer kann ich meinen Blick einfach nicht abwenden.



Am frühen Abend finde ich, dass die Brise des Tages ein heißes Bad am Abend durchaus rechtfertigt. Finde ich danach immer noch ;-).

Frisch gewaschen und gekämmt laufen wir gegen 19 Uhr bei letzten Sonnenlicht zum De Kelders Pub, das gerappelt voll ist. Scheinbar ist das gesamte Dorf hier eingekehrt. Kein Wunder, gibt es doch für lächerliches Kleingeld bestes Essen. Surf&Turf (Steak und Calamari) für etwa 6,50€, kaum zu glauben. Wir leisten uns zwei Gänge, schließlich gab´s ja seit dem Kapstadtfrühstück nix mehr. Alet hatte uns gewarnt, später nicht allein nach haus zu laufen. Nicht etwa aus Angst vor einem Überfall, sondern weil die "night pitchblack" ist und es keinerlei Lichter an der Straße gibt. Vor wenigen Tagen musste Gerhard 2 verschreckte Touris zu ihrem Guesthouse fahren, weil sie in der Finsternis "lost" gegangen waren und den Weg nicht mehr gefunden haben. Wir werden daher (unglaublich nett) von Gerhard abgeholt und die 600 Meter nach hause gegondelt. Und schon wieder so unglaublich selbstlose und großartige Gastgeber.

Auch heute sind wir relativ früh im Bett, leider schlafen wir aber nicht ganz so gut, zumindest bei mir liegt das ausschließlich daran, dass ich von großen weißen Haien träume, die gern kleine Isa zum Lunch fressen möchten... Buaaah, ich will Dir fresseeehheen!!!

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stemar (9. Dezember 2013, 21:31), sunnysunshine (26. Juni 2013, 18:58), ClaudiaC. (28. Januar 2013, 12:19), bandi (12. Januar 2013, 16:03), SilkeMa (8. Januar 2013, 21:59), corsa1968 (8. Januar 2013, 13:34), LIRPA 1 (8. Januar 2013, 13:22), Kawa (8. Januar 2013, 04:56), animasana (7. Januar 2013, 23:43)

animasana

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Montag, 7. Januar 2013, 23:45

Das ist ein super Bericht Isa, ich bin voll dabei und freu mich schon auf die nächsten Tage!
Nur wo du zu Fuß warst,
bist du auch wirklich gewesen.