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AfricaVisitor

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  • »AfricaVisitor« ist der Autor dieses Themas

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1

Mittwoch, 10. Oktober 2012, 18:55

Reisebericht CT, Springbok, NP Mokala, George , Hermanus , Sept 2012

Hallo alle zusammen

Ein Reisebericht unserer Rundreise, davon lebt das Forum ja schliesslich auch mit (vom 09.09 bis 23.9 )
Ich werde allerdings nicht solche tollen langen Berichte verfassen, wie viele andere hier. Auch Fotos kommen erst spaeter, da die Kamera mit den Speicherkarten schon wieder in D. zurueck ist und mir hier auch grad das passende Kabel fehlt....

Anyway, Start in Cape Town mit einem Mietauto von Avis, mit dem wir sehr zufrieden waren, auch mit Avis selber war alles problemlos. Ich miete selten Autos, aber es wurden R350 extra berechnet fuer die Reinigung, weil im kompletten Auto dieser rote Sand war. Hätte es weniger gekostet, wenn man selber vorher durchstaubsaugt?

Wir sind die N7 in Richtung Springbok losgestartet. Das war aber an einem Tag nicht zu schaffen, weil wir spaet los sind und sowieso Zeit hatten. Also gabs eine Übernachtung in Garis im B&B. War okay, nix Besonderes.
Am naechsten Tag haben wir uns bei der Touri Info, wo es auch Fruehstueck gab, informiert, MUST SEE! die flowers. Also auf Richtung Skilpad, wo wir die wunderbare faszinierende Blumenbluete bewundert haben. Einfach toll, auch die Fahrt dorthin ueber ungeteerte Strasse war an sich schon ein Erlebnis (erste Reise nach Afrika , da war alles toll ), natürlich auch wegen der Landschaft.

Auch die Fahrt bis nach Garis ist landschaftlich superschoen und sehr abwechslungsreich. Dort hätten wir beinahe einen baboon überfahren.... Zum Glück war er aber schneller!

In Skilpad selber kann man auch einen schoenen ca. 1 stuendigen Wander-Rundweg durch die Blumen und dortige Flora machen, was auch sehr schoen war.

Danach ging es nun weiter nach Springbok, wo wir unsere Essensvorraete auffüllten. Wir bemerkten schnell, dass die Zeit hier viel schneller vergeht als daheim ;) , sprich wir haben uns teilweise verkalkuliert und das "Pensum" oder Strecken nicht geschafft, was wir an sich angesetzt hatten. Was aber auch kein Drama war, aber durchhaus berücksichtigt werden sollte bei der Planung.

Da wir uns lange bei den Blumen aufgehalten hatten, beschlossen wir, in der Daisy Lodge, von der wir das Schild kurz vor Springbok gesehen hatten, zu übernachten. Kann ich nur empfehlen! Allerdings teurer als ein B&B, dafür aber auch kein Vergleich.
Das war auch das erste Mal, dass es im Restaurant etwas warmes Veganes gab, ausser Salat mit warmen Stücken Butternut ;) (Tofu-Saitan Schnitzel, auf Nachfrage kam die Köchin und wir hatten ein sehr nettes Gespräch )
Glücklichweise gab es noch Zimmer, da die Lodge gut besucht ist, v.a. in der Blumensaison. Wenn man Katzen Company mag, ist man hier auch an der richtigen Adresse.

Nachdem wir in der Rezeption (unentgeldlich) e mails checken durften, sind wir auf der N14 weiter Richtung NP Augrabies Falls gefahren. Natürlich haben wir uns diese beeindruckenden Wasserfälle angeschaut. Es war superheiss und interessant, Wunderwerk Natur!

Nun ging es weiter, unser eigentliches Ziel war NP Mokala, wo wir 8 Übernachtungen gebucht hatten. An sich wollten wir nach den Falls irgendwo bei Groblershoop oder der N10 entlang übernachten. Natürlich hatten wir nix im Voraus gebucht und haben dumm aus der Wäsche geschaut, als es dort nix gab, alles ausgebucht, warum, weiss ich bis heute nicht. Wohl oder uebel mussten wir weiterfahren, obwohl es dann doch schon recht spaet war.
Ueber die N8 sind wir dann nach Griekwastad, weil uns das als nächster groesserer Ort, der auch Richtung Mokala liegt, am besten erschien. Tatsächlich mussten wir durch die mittlerweile zappendustere Landschaft fahren, schoen langsam, um jegliche Kollision mit Autos, Kudus oder anderen Tieren zu vermeiden. Tatsaechlich kam uns an einer Stelle ein Kudu gefaehrlich nah. Eine Vollbremsung war noetig. Dann Abwarten. In reflektierende Augen schauen. Mit einer majestaetischen Bewegung wandte sich das Kudu schliesslich ab und machte sich davon.

Zu unserem Entsetzen war schliesslich auch in Griekwastad alles belegt!!!! Wie gesagt, ich weiss bis heute nicht warum, zumal jeder sagt, dass dort eh nie was los ist...
Üeber Zufall und viel Glück sind wir dann privat untergekommen.
Auf die Frage, ob es sicher ist, im Auto zu übernachten, kam als Antwort nur "Are you mad?!?" (aber viel Optionen hatten wir nicht mehr wirklich) und so hat sich ein Bett fuer die Nacht ergeben.

Am naechsten Tag sind wir dann in NP Mokala angekommen, an sich einen Tag zu frueh, aber nochmals im Dunkeln unterwegs sein wollten wir auch nicht.
Also eingecheckt, erst im Lilydale Rest Camp (Selbstversorger ), wo es zum Glück noch etwas gab und dann 2 Tage spaeter in die komfortablere Mosu Lodge. (Selbstversorger oder Restaurant )
Was uns am meisten im Park gefeht hat, v.a. in Lilydale, war, dass man kaum zu Fuss unterwegs sein konnte. Im Park selber darf man nicht aussteigen, was ja auch völlig ok ist. Nur gibt es in Lilydale kaum etwas zu tun, v.a. wenn es dunkel ist, kann man sich nur mit Kochen, Karten spielen etc bespassen oder um 20:00 Uhr bereits ins Bett gehen ;)
Tagsüber kann man, wenn man denn im Camp ist, auf einem engen Geroellpfad zu Fuss zum Fluss hinunter gehen, was aber auch kein langer Marsch ist. Aber es sitzt sich dort sehr gut zum Voegel beobachten.

Da wir vorher noch nie in einem Park waren, war uns schlicht nicht klar, wie eingeschränkt die Spaziermoeglichkeiten sind.
Zwischendurch sind wir an einem Tag nach Kimberley gefahren, zum Esseneinkaufen und fuer andere Besorgungen. Auch das dortige „Big Hole“, das angeblich groesste von Menschenhand erschaffene Loch in der Erde aus der Diamantenschuerferzeit haben wir bewundert. Es gab auch eine Übernachtung bei Freunden Nähe Bloemfontein.
Ich hoffe, ich trete hier niemanden auf den Schlips, aber Bloemfontein ist einfach nur gräu(ss)lich! Oder aber wir haben nur die schrecklichen, unsympathischen Ecken gesehen....

In Mokala haben wir auch einen „sunset drive“ gebucht. War wunderschoen, es gab sogar Rhinos zu sehen. Der Park an sich hat uns gut gefallen, auch wenn dort die Big 5 nicht alle anzutreffen sind. Der guide meinte, es ist ein schoener Park, weil es noch nicht so „commercialized“ wie zB Krueger sei. Ich kann dazu nix sagen, weil ich noch nicht im Krueger war. Aber wir haben im Park kaum Autos getroffen, als wir unterwegs waren, es war sehr relaxed und einfach nur schoen (v.a. die Giraffen...hach, da kommen sicher auch noch Bilder).

Ueber die N12 ging es schliesslich zurueck Richtung Hermanus. Wir wollten soweit kommen, wie es ging und haben es tatsächlich bis George geschafft, ohne dass es dunkel geworden war ;)
Auf keinen Fall sollte man den Meiringspoort am Swartberg Pass verpassen bzw daran vorbeifahren. Es ist ein toller Wasserfall, der sowieso an der Strecke liegt (ich glaube, das ist die R328 ), also anhalten und anschauen und dabei gleich die Beine vertreten :)

In George haben wir wieder zufällig eine tolle Lodge entdeckt, Kwelanga Country Retreat. Ein sehr netter Manager, der gerne weiterhilft. Der Blick von den Holzhuetten aus ist atemberaubend und es ist einfach nur toll, ruhig und erholsam. Wir sollten auch gleich unser rating bei "Trip advisor" abgeben, was mir mittlerweile schon öfters ans Herz gelegt wurde von den jeweiligen Restaurants, Lodges etc. Diese Seite scheint hier sehr populaer zu sein.

Von George aus ging es gemütlich weiter nach Hermanus, wo ich meine Basis bei Freunden habe.

Alles in allem war die Rundreise wunderbar, hat alles gut funktioniert und geklappt (bis auf diese eine Nachtfahrt, aber da ist ja zum Glück auch nix passiert).

Die Leute waren bisher immer freundlich, die Parkeinweiser eher lästig, die Preise moderat. Nur beim veganen Essen hatten wir ein wenig Probleme, ausser wir haben selber gekocht. Natürlich kann man immer Salat und Pommes bestellen, aber auf Dauer keine Lösung. Gut fährt man auch mit Pizza, weil der Teig meist ohne Ei ist und der Belag gewählt werden kann.

Am ATM -Automat gabs ein Limit (R1000) am Tag, was ich nicht wusste vorher. Leider zieht die Bank pauschal 5(!!!) Euro ab pro Abhebung. Nun habe ich erfahren, dass man das Limit fuer 3 Wochen erhöhen kann. Mal sehen, ob das klappt. Ansonsten EC und CC bei meiner Bank kein Problem.

So, das wars erstmal. Wenn Fragen sind, natürlich gerne posten.

Viel Spass noch wünscht,

AV

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LIRPA 1 (11. Oktober 2012, 03:19)

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2

Mittwoch, 10. Oktober 2012, 19:50

In Springbok wohne ich gerne in Annie's Cottage oder Mountain View (Lodge?).
TIA - This is Africa!

Eyedentity

Fortgeschrittener

Beiträge: 69

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3

Mittwoch, 10. Oktober 2012, 23:08

Zitat

Am ATM -Automat gabs ein Limit (R1000) am Tag, was ich nicht wusste vorher. Leider zieht die Bank pauschal 5(!!!) Euro ab pro Abhebung

Mit der CC von der DKB kannst du die Gebühren umgehen, bzw. Du bekommst sie problemlos erstattet. Müsste auch für comdirekt und andere Online-Banken gelten. Nur so als Tipp für die nächste Tour.

GudrunS

Prionace glauca

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4

Donnerstag, 11. Oktober 2012, 07:33

Am ATM -Automat gabs ein Limit (R1000) am Tag, was ich nicht wusste vorher. Leider zieht die Bank pauschal 5(!!!) Euro ab pro Abhebung.

Mit der VISA Direct Card von der INGDiBa bekommt man auch ohne Gebühren Geld am ATM.
Die Höchstsumme für Abhebungen beträgt bei manchen Bankautomaten 4000,- Rand, z.B. bei der Nedbank.

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5

Donnerstag, 11. Oktober 2012, 09:35

In der genannten Gegend kann aber schon mal sein, dass nach R1.300 der Automat leer ist (zB Bitterfontein).
Also aufpassen, falls man Bargeld braucht um das B&B zu zahlen oder um zu tanken. Nicht alle haben CC Maschines.
TIA - This is Africa!