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  • »Geelerübe« ist der Autor dieses Themas

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Dienstag, 26. Februar 2013, 11:23

4 Wochen von Kapstadt nach Johannesburg - Okt./Nov. 2013

Hallo liebe Forengemeinde,
ich lese schon eine Weile hier leise mit und traue mich nun mal mit der wahrscheinlich 1-millionsten Routenplanung. Aber natürlich möchte ich mich auch für die guten Tipps bedanken, die man hier für seine Reiseplanung erhält. Mein Mann und ich sind da gerade mittendrin, wir planen unsere erste Südafrika Selbstfahrerrundreise für Oktober/November 2013. Zunächst wollten wir faul über einen Veranstalter eine vorgebuchte Mietwagenrundreise buchen, aber eigentlich ist das nicht unser Ding und irgendetwas hat uns dann auch immer an der Route oder den Unterkünften bzw. deren Location gestört. Mit Hilfe der tollen Tipps hier im Forum haben wir uns dann entschlossen, doch lieber aktiv zu werden und wieder selbst zu planen.
Wir haben 28 Tage Zeit und machen wahrscheinlich den gleichen Fehler wir alle SA-Ersttäter - wir wollen zuviel auf einer Reise sehen. Einiges
haben wir jedoch zugunsten des Krügers schon gestrichen. Ganz sicher sind wir uns nur noch nicht ob wir noch Oudtshorn zugunsten von einem
weiteren Tag in De Kelders streichen sollen und unschlüssig sind wir ob uns im Tsitsikamma 1 Nacht reicht. Mit den Unterkünften in den Parks und bei
den Private Game Resorts ist es schon ganz schön eng, daher auch die zwei unterschiedlichen (gebuchten) Unterkünfte in Lower Sabie. Ich versuche mal
unsere bisherige Reiseplanung hier einzustellen und würde mich über eure Meinung, Kritik und Verbesserungsvorschläge freuen. :danke:

Viele Grüsse von der Geelerübe
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rhein-mainer (28. August 2014, 15:10)

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Dienstag, 26. Februar 2013, 12:22

Hi Rübengelee und Willkommen im Forum!

Zuerst eine Korrketur: Es ist nicht die einmillionste sondern die 2.346.789ste Routenplanung. Sorry den Preis für die Millionste hat jemand anderes eingestrichen. ;)

Jetzt zu Deiner Route:

Du schreibst, Ihr macht wahrscheinlich den gleichen Fehler, wie alle SA-Ersttäter. Stimmt! Die Frage ist: Ist das wirklich ein Fehler oder werdet Ihr damit glücklich. Es ist halt viel Zeit im Auto, bringt aber auch einen guten Überblick und Ihr nehmt Euch immerhin 4 Wochen. Die meisten machen das in drei...

Eure Reise enthält dennoch ziemlich viele 1-Nacht Orte und das halte ich für unglücklich. Wo kann man das optimieren?

Tja chronologisch gesehen muss ich leider erst noch eine Nacht gewinnen, die 3 Nächte für Kapstadt sind nämlich eher sehr knapp und bräuchten eine vierte...

Oudtshoorn würde ich auslassen. Warum kannst Du (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) nachlesen. Da es Tropsteinhöhlen rund um die Welt gibt, ist auch Euer eigentliches Ziel nicht gerade ein Alleinstellungsmerkmal des Südafrikaurlaubs. Man kann das durchaus auch anders sehen. Veri, die sich auch im Oudtshoorn Thread beteiligt hat, hat einen insgesamt sehr lesenswerten RB geschrieben, in dem sie (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) Ihre Cango Cave Erfahrung schildert. Wenn Ihr O. auslasst könnt Ihr nach De Kelders über die R 44 fahren und dort schon viele Wale beobachten. Außerdem läge die schöne Pinguinkolonie am Stoney Point bei Betty Bay am Wege.

De Kelders eine zweite Nacht zu geben halte ich für eine sehr gute Idee!

Knysna ist nicht meins, Wilderness schon. Das ist alles allerdings sehr eine Geschmachsfrage und über Eure Interessen weiß ich nichts. Wahrscheinlich würde ich 2 Nächte Tsitsi machen und Knysna und Wilderness einen Zwischenstopp gönnen.

Mountain Zebra nur eine Nacht - das ist gar keine gute Idee und dann noch nicht einmal im Park, sondern in Cradock. Ne das würde ich ändern.

Leider müsst Ihr nun ein wenig Strecke machen. Ihr habt nicht viel Zeit. Daher würde ich mich auf einen Drakensberg Park beschränken. Bergville ist ja nur ein Ausgangspunkt für schöne Gegenden. Ich würde direkt in einem Park übernachten. Und da ich vom MZNP durchbrettern würde, würde ich den Golden Gate NP nehmen. Clarens wäre dort allerdings auch als Übernachtungsort möglich.

Jetzt kommt wieder eine Marathontour. Drakensberge - Hluhluwe das zieht sich aber Ihr wollt den Überblick.

3 Nächte St. Lucia - endlich entschleunigt Ihr ein wenig. Das Croc Center benötigt eher nur max. 2 Stunden. Fütterung der etwas gelangweilten Krokodile ist allerdings am Montag (28.) keine.

Swasiland, für mich toll, auch Mlilwane ein sehr nettes Reservat, eine Nacht das würde ich denn doch nicht machen. Entweder mind. 2 Nächte für Swasiland oder durchfahren.

Alles, was dann kommt würde ich nicht verändern. Einzig die Fahrt Lower Sabie - Letaba ist natürlich wieder sehr lang. Von 7 Stunden musst Du für die Strecke ausgehen. Die Unterkünfte in Lower Sabie würde ich erst einmal so buchen, dann allerdings sie sanparks Seite ständig beobachten und wenn die zweite Nacht im Zelt frei wird einfach umbuchen.

LG Lilly

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Beate2 (26. Februar 2013, 13:33), Geelerübe (26. Februar 2013, 13:32)

Beate2

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3

Dienstag, 26. Februar 2013, 14:32

Hallo Geelerübe,

Mit 4 Wochen habt ihr schon mehr Zeit, als viele andere für die Strecke. Aber dennoch wollt meiner Meinung nach noch zu viel...

Meine Gedanken sind noch nicht richtig sortiert, ich habe gerade aber nicht mehr Zeit.

Den Inlandsschlenker würde ich streichen und den ersten Teil umplanen:

Freut euch auf das Acorn House in Kapstadt - und bleibt möglichst eine 4. Nacht!

Keine Übernachtung in den Winelands?!

Danach nur 1Ü in Hermanus/De Kelders wäre auch mir zu wenig. Gerade, wenn ihr am Anreisetag morgens noch den Chapman's Peak Drive fahren wollt. Da bleibt ja kaum Zeit für die Dicken in der Walker Bay. Hier könntet ihr hier sogar 3Ü machen und z.B. noch mal zum wine tasting ins Hemel & Aarde Valley oder zu Raka fahren.

Oudtshoorn 2Ü oder streichen, denn 1Ü dort lohnt den Weg nicht.

Knysna oder Wilderness - immer wieder Geschmacksache.

Tsitsikamma wären 2Ü besser.

Im Addo würde ich - weil ich ihn liebe - 3Ü planen. Aber ihr habt danach ja noch einige Nächte in Parks, von daher sind 2Ü OK.

Mountain Zebra NP - nicht für 1Ü und ganz sicher nicht außerhalb des Parks! Das wäre vertane Zeit.

Den Gariep Dam würde ich definitiv streichen - das interessanteste dort ist die Besichtigung der Staumauer an einem Samstagvormittag. In der Woche ist dort tote Hose. Der Dam ist nicht mit einem deutschen See zu vergleichen, auf dem sich bei der Größe die Wassersportler tummeln würden... Wir waren eher enttäuscht davon.

Allein die Strecke vom Gariep Dam nach Clarens zieht sich ziemlich und teilweise sind die Straßen von Schlaglöchern übersät...

Vom Addo bietet sich eher an, nach Port Elizabeth fahren und einen Flug nach Durban nehmen.

So weit für den Moment.

LG
Beate

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Dienstag, 26. Februar 2013, 15:49

Danke Lilly, danke Beate für Eure Meinungen und Tipps.
Genau die im genannten Thread zu Oudtshoorn gestellten Fragen habe ich mir auch gestellt, die Übernachtung dort schon wieder gestrichen (weil ich Tiermensch wahrscheinlich jeden unterwegs Straussenreitenden verhauen würde), bis ich auf den Hinweis zu der sehr schönen Passtour gestossen bin, dann war Oudtshoorn wieder drin. Werde nun doch den Inlandsschlenker zugunsten einer Nacht länger in Hermanus oder De Kelders streichen, denn die "Dicken" möchten wir ja unbedingt sehen. Die Winelands sind schweren Herzens schon dem längeren KNP Aufenthalt zum Opfer gefallen (aber wir haben es hier zu Hause ins Rheingau nicht weit und werden uns dann eben dort mal ein Wochenende mit Weinprobe gönnen). Leider kriege ich irgendwie keine weitere Nacht mehr für Kapstadt freigeschaufelt und einen Inlandsflug, der zwar 1-2 Übernachtungen einsparen würde wollen wir gerne vermeiden. Mein Mann fliegt nicht gerne und würde, O-Ton "Dann doch lieber mal den ganzen Tag im Auto sitzen". Das kann er haben. Versuchen werde ich nun im Tsitsi noch eine Nacht länger zu bekommen, dafür vorher nur eine Übernachtung in Knysna oder Wilderness. Ich glaube wir Landeier werden uns dort wohl fühlen. Aber ob Knysna oder Wilderness bin ich ebenfalls noch unschlüssig. Der Gariep Dam, also Colesberg ist eigentlich nur drin um die lange Strecke bis zu den Drakensbergen zu entzerren, allerdings schreckt mich dann doch der fast 800km Ritt, wenn ich diese Nacht noch dem Mountain Zebra Park spendieren würde. Hier muss ich nochmal in mich gehen ;) . Zwischen Drakensberge und Imfolozi war ursprünglich auch noch eine reine Überbrückungsnacht in der Nähe von Durban vorgesehen. Nachdem ich von der möglichen nördlichen Route von Giants Castle zum Imfolozi gelesen habe, wurde diese Nacht St. Lucia gespendet. Die Übernachtung in Swasiland wegzulassen habe ich mich noch nicht getraut. Ab Krüger ist soweit alles in trockenen Tüchern. Die längere Tour von Lower Sabie nach Letaba stört mich auch ein bisschen, wir sind dafür dann aber rechtzeitig zum Lunch und dem Nachmittags Gamedrive in Mohlabetsi. Aber am Rest muss ich wohl noch etwas arbeiten :blush: .

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rhein-mainer (28. August 2014, 15:10)

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Dienstag, 26. Februar 2013, 16:00

Hi again!

Die Übernachtung in Swasiland wegzulassen habe ich mich noch nicht getraut.


Kannst Dich ruhig trauen. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

(weil ich Tiermensch wahrscheinlich jeden unterwegs Straussenreitenden verhauen würde)
:thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:

LG Lilly

rhein-mainer

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Dienstag, 26. Februar 2013, 16:50

Geelerübe/ Rübengelee

Hi Lilly. Ich möchte dir mal den Ausdruck für nicht Südhessen erklären : Geelerübe ist ein Möhre bzw. Gelberübe für Sachsen. :thumbsup: Bei uns in der Mainspitze sagt man " Geleeriebe "
"
VG Horst

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Dienstag, 26. Februar 2013, 17:01

Hahaaa, genau, genauer gesagt sind die Hanauer die Geeleriebe. Aber Lilly made my day mit dem Rübengelee :D

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rhein-mainer (27. Februar 2013, 10:11)

Weltreisende

Umwege erweitern die Ortskenntnis

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Dienstag, 26. Februar 2013, 18:30

Hallo Nachbarn,

Beate und Lilly haben Euch schon viele gute Vorschläge gemacht.

Wollt Ihr auch wandern gehen? Ansonsten würde ich persönlich den Drakensbergeschlenker weglassen und auch nicht 2 Nächte im Tsitsikamma bleiben.
Unser Schwerpunkt sind die Nationalparks zum Tiere gucken und immer ein paar Tage am Meer.
Aber das müsst Ihr entscheiden.

Mir wären das zu viele Stationen, ich finde immer. dass das irgendwann zur Reisemüdigkeit führt.

Das was Ihr jetzt machen wollt, haben wir auf 2 4-wöchigen Reisen gemacht.
Zieht doch die Fahrt durch die Wildcoast mit in Erwägung.

Soll es aber so bleiben, rate ich auf jeden Fall zu gelegentlichen 800 km Touren, das kann man ruhig mal machen, um keine Übernachtung zu verschwenden.

VG Susi
Seien wir ehrlich: Das Leben ist immer lebensgefährlich.
Erich Kästner (1889 - 1974)

https://www.suedafrika-forum.org/reise-informationen/6603-berge-strand-und-viele-tiere-reisebericht/
https://www.suedafrika-forum.org/reise-informationen/4317-reisebericht/#post31299

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Montag, 10. März 2014, 12:44

verspäteter Bericht unserer Reise von Kapstadt nach Johannesburg im Okt/Nov 2013

Hallo ihr Lieben,

unsere Reise ist nun schon eine Weile her und noch immer habe ich es nicht geschafft, einen kleinen Reisebericht abzufassen. Schande über mein Haupt - denn ich habe hier selbst so viele gute Tipps für unsere erste Südafrika Reise in Eigenregie bekommen und mir für unsere Planung selbst anlesen können, daher wollte ich auch gerne allen die es interessiert etwas zurückgeben. Wie das mit den Fotos verkleinern und anhängen funktioniert muss ich allerdings erst nochmal nachlesen :love: .

Zunächst die Fakten:
29 Tage von Kapstadt nach Johannesburg mit dem Mietwagen.
Flug mit Air France war mit etwas über 1000 EUR/p.P. von Frankfurt via Paris und JNB nach Kapstadt kein richtiger Schnapp, aber wir waren auch furchtbar unflexibel was die Flugdaten und -zeiten betraf.
Mietwagen, einen SUV, gebucht bei Hertz via ihrmietwagen.de für 1329 EUR. Davon sollten eigentlich noch 5% Bonus abgehen (die wir aber bis dato nicht erhalten haben).
Mit Flug, Mietwagen, Unterkünften (davon 2 Tage Private Game Lodge) und Wildcard landeten wir zu zweit bei gut 6000 EUR. Sprit und Einkäufe schlugen für die 4 Wochen mit etwa 1900 EUR zu Buche.

Unseren Tourverlauf haben wir nach der ersten Planung noch etwas abgeändert (aktueller Tourplan anbei), d.h. unsere Stationen waren letztendlich:

- Kapstadt (3)
- De Kelders (2)
- Wilderness (2)
- Tsitsikamma - Storms River Mouth Restcamp (1)
- Addo Main Camp (2)
- Zebra National Park (1)
- Zwischenübernachtung in Ladybrand (1)
- Drakensberge - Royal Natal Thendele Camp (2)
- Hluhluwe-Imfolozi Park - Mpila Camp (2)
- St. Lucia (3)
- Swaziland - Mlilwane Restcamp (1)
- Krüger - Lower Sabie Restcamp (2)
- Krüger - Letaba Restcamp (2)
- Balule Reserve - Mohlabetsi Safari Lodge (2)
- Sabie (2)

Als Zwischenübernachtung war Ladybrand notwendig und ok, nicht mehr und nicht weniger; für nur eine Nacht war das Mlilwane Restcamp in Swaziland ein bisschen abgelegen und nur über eine schlechte Strasse zu erreichen. Der Zebra National Park hat sich jedoch auch für eine Nacht für uns absolut gelohnt. Vom Addo kommend waren wir recht früh da und konnten uns am gleichen Tag und auch am nächsten Morgen noch einiges ansehen. Das Camp selbst war sehr klein und ruhig, das Cottage war top und hatte eine tolle Terrasse, die Landschaft fanden wir toll - hat uns richtig gut getan.

Wettermässig hatten wir unterwegs alles von +3° C bis +43° C, von Regen, Sturm, Unwetter über Nebel und brütender Hitze, es wurde also nicht langweilig.

Sehr gut ging es uns auch mit unserer Mischung aus B&Bs und Selbstversorgungscamps, die wir alle vorgebucht hatten.
Am schlechtesten gewohnt haben wir im Lower Sabie Camp in unserem zerfetzten, undichten, heruntergekommenen Zelt ganz hinten im Eck am Zaun. Aber genau da würden wir gerne beim nächsten Besuch wieder wohnen :D ; Sicht und Geräuschkulisse war einfach genial und vom tagsüber rummeligen Camp bekommt man in der hintersten Ecke gar nichts mit. Auf unserer kleinen Terrasse hätte man mich durchaus ein paar Tage festtackern können.

Unsere vielen Eindrücke verarbeiten wir irgendwie immer noch und tja, was soll ich sagen - wie war das mit dem Virus Africanus? - im November zieht es uns wieder hin. Diesmal sind 3 Wochen von und nach Johannesburg, über die Drakensberge, Imfololzi Mpila Camp, St. Lucia, via Swazi in den Krüger und Sabie geplant.

Das als Anfang und ich hoffe, es reist noch jemand mit. Bald mehr auch mit Bildern.

LG von der Geelerübe
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Dienstag, 15. April 2014, 16:13

Ankunft in Kapstadt

Am 12.10.13 landen wir nach einem Nachtflug mit Air France über Paris pünktlich in Kapstadt.
Zur Autovermietung müssen wir aus dem Hauptgebäude raus und natürlich fängt es genau da an zu regnen. Etwas missmutig nehmen wir unser Mietauto entgegen, einen Nissan Qashqai, der schon einige Schrammen und 48.500 km auf dem Buckel hat, bei strömendem Regen im Freien - nicht lustig - auch nicht lustig ist, dass unsere permit für Swaziland nicht vorliegt, wir sollen Montag nochmal anrufen. Mit 12° C ist es auch recht kalt. Vorsichtig zuckeln wir auf der falschen Straßenseite und immer viel zu weit links zu unserer ersten Unterkunft in SA - dem Acorn House im Stadtteil Oranjezicht, einem über 100 Jahre alten Haus direkt unterhalb des Tafelbergs. Trotz des Regens sind wir vom ersten Anblick des altehrwürden und supergepflegten
Anwesens sehr angetan. Wir werden sehr nett von Nabila und dem kleinen Sicherheitschef Kaya (dem Haushund) empfangen, genehmigen uns den complementary Sherry im Zimmer und richten uns etwas ein. Wir haben heute keine Lust mehr zum Auto fahren und fragen nach einem Restaurant in Gehweite. Mit einer Tischreservierung machen wir uns per pedes auf in das ca. 10 Minuten entfernte Steakhouse Nelson’s Eye. Super Steaks, sehr nette Bedienung und eine extra Raucherlounge für den Raucher unter uns, was will man mehr und so langsam kommen wir runter. Auf dem Nachhauseweg verwechseln wir einen Autoaufpasser mit einem potentiellen Räuber und brauchen im ängstlichen Stechschritt weniger als 10 Minuten zurück ins Acorn House. Beate, die Chefin klärt uns am nächsten Morgen grinsend über die Autohüter mit Gummiknüppel - den sogenannten parking marshalls - auf. Die zwei Doofen vom Land mal wieder… :D


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Dienstag, 15. April 2014, 17:16

13.10.2013 - Sonntag - Kaptour

Nach superleckerem Frühstück und nettem Schnack mit der Chefin Beate, die uns bei den Wetterverhältnissen eine Tour zum Kap empfiehlt, machen wir uns recht träge auf die Socken. Die lange Reise steckt uns doch noch in den Knochen. Unser Weg führt uns zunächst nach Muizenberg, dem ehemals mondänen Badeort in der False Bay, wo wir die schönen Häuser am Hang und die bekannten, bunten Badehäuschen direkt am Strand bewundern. Man sieht ein paar harte Schwimmer, brrr. Normalerweise muss ich überall mindestens meine Füsse reinstecken, hier und heute verzichte ich doch drauf.



Wir fahren lieber weiter nach Simon’s Town und machen dort einen kurzen Stop bei den Pinguinen. Da sich der Himmel schon wieder zuzieht verzichten wir auf den Eintritt (wir wollen ja in einigen Tagen noch nach Betty’s Bay zu den Pinguinen), bewundern die kleinen Frackträger aus der Entfernung und trinken einen riiiiesigen Cappuccino auf der Terrasse des neben dem Parkplatz liegenden Cafes.
Weiter geht es zunächst zum Cape Point, einem Kliff am östlichen Ende der Kaphalbinsel mit dem bekannten Leuchtturm. Nach oben fahren wir mit dem „Flying Dutchman“, einer kleinen Seilbahn bis fast zum Leuchtturm und klettern ein bisschen, mit einigen anderen Touris, auf den schön angelegten Klippenpfaden herum. Nach unten gehen wir zu Fuß und genießen die grandiose Aussicht.







Unser nächstes Ziel ist das „Cape of Good Hope“, das Kap der guten Hoffnung, dem südwestlichsten Punkt Afrikas. Es weht ein ordentlicher Wind und bei den vielen Felsen vor der
Küste kann man sich nun vorstellen, warum es so viele Schiffsunglücke vor dem Kap gegeben hat und dort noch einiges an Stahl im Wasser herumliegt. Die berüchtigte Pavianbande scheint auf Urlaub zu sein. Wir sehen keine, dafür aber einen großen Vogel Strauß der sich anmutig Richtung Küste bewegt.



Retour verfransen wir uns ein bisschen. Eigentlich wollten wir zum Leuchtturm nach Kommetjie, sehen ihn dann von einer Panoramastraße aus aber nur von oben. Über den Chapman’s Peak Drive bei strahlendem Wetter, Hout Bay und Camps Bay geht es zurück nach Kapstadt an die V&A Waterfront. Wir schauen uns dort etwas um und dinieren ziemlich lecker mit Blick auf all die schönen Boote.



Später dann zurück im Acorn House testen wir unseren ersten Amarula und vernichten eine Flasche Wein in netter Gesellschaft eines holländischen Ehepaares.
Ein toller Tag! Wir sind schon gespannt auf morgen.

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Dienstag, 15. April 2014, 17:29

Hallo Geelerübe (auch nicht schlecht.. ;-)

vielen Dank für dein Reisebericht und die schöne Bilder dazu!
Chapeau und wir freuen uns schon auf die Fortsetzung.

Marcel und Andrea

:thumbup: :danke: :thumbsup:
Daar de dijk laeghst is, looptet water eerst over * oud hollands spreekwoord

Mojamira

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Mittwoch, 16. April 2014, 09:15

Hallo Geelerübe
Ich freue mich dass ich mitreisen darf! Vielen Dank für den tollen Bericht und die schönen Bilder :thumbsup:
Liebe Grüsse
Mojamira

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Freitag, 18. April 2014, 20:47

14.10.2013 - Autovermieter die 2. und der Tafelberg

Wir starten den Tag bei strahlendem Sonnenschein und Frühstück am Pool. Eigentlich Wetter um sofort gen Tafelberg zu starten. Wir müssen uns aber erstmal mit unserem Autovermieter in Verbindung setzen und erfahren, dass die fehlende Permit für Swaziland persönlich im Office unterschrieben werden muss, und nicht wie am Samstag versprochen zugemailt werden kann. Also fahren wir erstmal stinksauer ins office in der Long Street und warten dort im eiskalten Büro 2 Stunden bei schönstem Wetter draußen auf unsere Permit. Um 12.00 Uhr starten wir dann verspätet und zunächst noch schlecht gelaunt zum Table Mountain. Die Schlange an der Kasse ist aber zum Glück nicht so lange wie befürchtetund so kommen wir recht flott mit einer Gondel bis nach oben auf den Berg. Auf dem Plateau bleiben wir bei strahlendem Sonnenschein, inzwischen Top-Laune und super Sicht ein paar Stündchen....









... bevor wir wieder herunter und weiter zum Bloubergstrand fahren, von wo aus man einen tollen Postkartenblick auf den Tafelberg hat. Das Strandflair genießen wir auf der Terrasse des „Ons Huisie“ bei Fish&Chips, Potje und Savanna (ich wurde sofort süchtig nach dem Zeug).



Zum Sonnenuntergang machen wir uns auf zum Signal Hill, tolle Stimmung, alle sitzen - zum Teil mit Picknick und Weinflaschen auf der Wiese am Hang und warten auf den Sonnenuntergang.
Hach, gehts uns gut.





Zurück in unserem Guesthouse sitzen wir noch in lustiger Runde zusammen. Eine Erkältung kündigt sich an (muss wohl an der Tiefkühlung im Büro unseres Autovermieters liegen) und schon bekomme ich einen Tee gekocht. Hier geht es uns wirklich gut. Schade, dass wir morgen schon weiter müssen.

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Freitag, 18. April 2014, 21:18

15.10.2013 - Weiterfahrt nach De Kelders

Leider hat der Tee am Vorabend nicht viel Wirkung gezeigt und die Erkältung hat sich manifestiert. Nach einem erneuten leckeren Frühstück am Pool, verabschieden wir uns schweren Herzens vom Acorn House. Die Fahrt geht über Strand, den Clarence Drive nach Betty’s Bay zur Pinguinkolonie am Stony Point. Über Holzstege kann man den kleinen Frackträgern dort sehr nahe kommen und sie auch beim schwimmen beobachten. Niedlich sind auch die Baby-Dassies, die wir auf dem Rückweg zum Parkplatz entdecken.







In Hermanus legen wir einen Stopp in der dortigen Hertz Niederlassung ein, da wir unterwegs einen Riss in einem der Reifen festgestellt haben. Dort sagt man uns zu, einen neuen Reifen zum nächsten Tag zu besorgen und nochmals zu klären, ob nicht doch das ganze Auto noch getauscht werden könnte. Denn auch dieser Mitarbeiter wundert sich über die vielen Kilometer auf unserem Quashi, normalerweise würden die Fahrzeuge doch mit 30 Tkm abgestossen? Wir zuckeln nochmal 40 km weiter nach De Kelders zum Marebella Seafront Guesthouse mit direktem Blick auf die Walker Bay.Wir steigen aus und hören schon die Wale blasen.Wahnsinn! Wir werden sehr freundlich von Shalene empfangen und beim herumführen stösst dann auch der Hausherr Gerhard, ein Österreicher, dazu. Wir machen noch eine kurze Wanderung über die Klippen vor dem Haus und bestaunen die vielen Wale, die sich vor den Klippen tummeln. Da De Kelders recht übersichtlich ist und die Möglichkeiten fürs Abendessen beschränkt sind, hat uns Shalene bereits vorab im Kloeks@home einen Tisch reserviert. Da man dort keine Schanklizenz hat, rüstet uns Gerhard mit einem sehr guten Wein aus seiner privaten Weinsammlung und Shalene mich mit einem Teebaumöl-Wattebausch für meine Schniefnase aus. Auch hier begeistert uns die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft unserer Gastgeber sehr.
Das essen ist (soweit ich was schmecken kann, mpfff) sehr lecker, das Restaurant wie ein kleines Wohnzimmer mit nur wenigen kleinen Tischen und sehr gemütlich. Auf dem Nachhauseweg hören wir die Wale.
Wieder geht ein tollerTag mit vielen schönen Eindrücken zu Ende.

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Freitag, 18. April 2014, 21:47

16.10.2013 - Reifen und andere Pannen - Gaansbai und Hermanus

Wieder ein sehr leckeres Frühstück am gemeinsamen Tisch mit zwei Amerikanern, Shalene und Gerhard mit deutscher Wurst (Leberkäse), Eiern, Käse und allem was das Herz begehrt. Und wir dachten schon, gegen das Acorn
House wird nun keiner mehr eine Chance haben. Danach telefoniert Gerhard mit Hertz wegen unseres Reifens, der Rückruf lässt jedoch zu unser aller Ärger auf sich warten, denn eigentlich wollten wir heute ans Cape Agulhas. Derweil schickt uns Gerhard zu einem Reifenhandel nach Gaansbai, der sich den Schaden mal ansehen soll. Dort beruhigt man uns aber, es sei nur die Decke, wir könnten damit noch gefahrlos weiterfahren. Wir ziehen Geld, kaufen ein, eine Telefonkarte wird auch besorgt und zurück geht es zum Guesthouse. Inzwischen hat Hertz sich gemeldet, wir können nach Hermanus kommen, den Reifen aufziehen lassen, einen Fahrzeugwechsel gibt es allerdings nicht. Während des Reifenwechsels bummeln wir ein bisschen durch das schöne Städtchen Hermanus und laufen den Klippenpfad ein Stück entlang. Es fesselt uns wieder eine Wal-Dame mit ihrem Kalb. Bei diesem Naturschauspiel ist der Reifen-/Autoärger schon fast vergessen.



Auf der Rückfahrt stärken wir uns auf dem ganz schön zugigen Balkon des Art Cafe in Stanford. Südafrika hatten wir uns irgendwie etwas wärmer vorgestellt, brrr. Zurück im Marebella sind auch schon ein paar Wale vor der Haustür. Später bestaunen wir zusammen mit einem neu angereisten Paar den Sonnenuntergang von der großen Terrasse aus. Wieder versorgt uns Gerhard mit einer tollen Flasche Wein aus seiner Sammlung.







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Freitag, 18. April 2014, 22:04

17.10.2013 - schwerer Abschied - südlichste Punkte und Ankunft in Wilderness

Nach leckerem Frühstück und einem sehr herzlichen Abschied von Shalene und Gerhard, bei dem sogar der Himmel weint...



....fahren wir einen Umweg zum Cape Agulhas, dem südlichsten Punkt Afrikas, der uns wegen der Reifensache fast entgangen wäre. Gerhard hat uns geraten, den Umweg zu machen und lieber etwas später in Wilderness anzukommen; wir bereuen es nicht. Der dortige Leuchtturm ist zwar noch wegen Renovierung geschlossen aber die rauhe Küste ist wirklich sehenswert. Ein obligatorisches Tourifoto am Markierungsstein, der die Grenze zwischen Atlantischem und Indischem Ozean anzeigt, muss hier sein. Aber auch der Panoramablick ist sensationell schön und das Meer zeigt hier recht eindrücklich seine Kraft.





Wir fahren über kleine Strassen weiter, bis wir in Swellendamm auf die N2 stossen, die wir bis nach Wilderness recht ereignisfrei weiterfahren. Um 16.30 h sind wir dann schon in der Waterside Lodge direkt an der Lagune und werden nett von der belgischen Inhaberin Nora und ihren beiden Australien Shepherds namens Bill und Boo begrüsst. Eigentlich hatten wir die kleine Loerie Hütte gebucht, bekommen aber ein Upgrade auf die Sunbird Suite, ein eigenes kleines Häuschen mit Veranda, toller Badewanne, die auch am Abend noch für ein Erkältungsbad genutzt wird und auch sonst ganz viel Platz.





Zum Abendessen laufen wir ins Restaurant „The Girls“, was zwar direkt neben einer Tankstelle liegt, aber zu Recht sehr gute Kritiken bekommen hat. Bei Filet und Fisch lassen wir es uns gutgehen. Danach dezimieren wir noch ein bisschen den Weinvorrat, den wir in unserer Hütte vorfinden und lassen den schönen Tag ausklingen.

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bandi

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Sonntag, 20. April 2014, 00:25

Wow... schöne Fotos begeistern mich immer wieder, insbesondere, wenn ich das ein oder andere wiedererkenne und Erinnerungen tanken kann. Hoffentlich ging auf der Weiterfahrt mit eurem Nissan alles gut, aber das werden wir ja bald erfahren. :danke: , dass du dir die Mühe machst und wir doch noch in den Genuss eines Reiseberichts kommen.
LG Bandi
Es scheint immer unmöglich, bis es vollbracht ist.
Nelson Madela

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Geelerübe (28. April 2014, 15:39)

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Montag, 28. April 2014, 13:05

18.10.2013 - Die weltfittesten Hiker und gigantische Mini-Wasserfälle

Nach einem wieder mal sehr leckeren Frühstück um 8.30 h vertrödeln wir dann doch noch viel Zeit im Garten beim Spiel mit Bill und Boo.
Gemütlich ziehen wir dann irgendwann los und wandern auf dem Giant Kingfisher trail, der uns zu einem Wasserfall führen soll. Durch Regenwald und über Holzstege kommen wir schließlich an einen recht kleinen, aber ganz netten Wasserfall und ruhen uns auf den Steinen in der Sonne ein wenig aus.





Der Rückweg auf einer anderen Route ist etwas anstrengender, über Stock und Stein und auf kleinen Steinchen über einen Bach hüpfend, puh. Nach einigen Stunden und 7km sind wir ganz schön groggy und die Füße qualmen. Das müssen wir wohl noch üben. Wir schauen uns den schönen Strand in Wilderness an und erholen uns anschließend bei Kaffee und vom Laden mitgebrachten Kuchen auf unserer schönen Veranda in der Sonne, genießen den herrlichen Blick auf die Lagune und tun seit unserer Ankunft in SA einfach mal gar nix - auch schön.




Abendessen gibt es später bei Riesenpizza im sehr gut besuchten „Pomodore“.
Zurück in unserer Hütte treffen wir leider auf uneingeladenen Besuch, der in Gestalt einer fetten Spinne in Schreigröße über unserem Bett an der Wand hockt. Ob das Viech wohl giftig ist? Wir holen lieber mal unseren netten Hausherrn Bert, der uns mitteilt, es handele sich um eine Rainspider, die zwar nicht giftig ist aber unangenehm beissen kann. Bei Fangversuchen der beiden Herren geht das Viech irgendwo unter die Dachbalken stiften. Na toll, eine Nacht unter einem Dach mit Tarantulla, das sind super Aussichten für eine Spinnenphobikerin wie mich. Da muss unbedingt noch eine Schlafhilfe in Form einer Rotweinflasche geköpft werden. Derart narkotisiert klappt dann auch das einschlafen.

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Montag, 28. April 2014, 14:18

19.10.2013 - Spinnenausschlag, die Heads und sensationelle Abendstimmung am Meer

Frisch erwacht entdecken wir Spinnenteile in unserer heimeligen Bettstatt. Den Streifen auf den Beinen nach scheint es sich um Überreste unseres vorabendlichen Besuchers zu handeln, schüttel. Eigentlich kein Mimöschen werde ich bei Spinnen einfach zur Sissi. Entweder war es der Ekel oder das Viech kam meinem Hals doch vor seinem plötzlichen Tode zu nahe, denn ein pusteliger und juckender Ausschlag macht sich auf meiner linken Halsseite breit.

Erstmal lecker frühstücken, dann noch ein bisschen mit Bill und Boo zum Abschied spielen und weiter geht es auf der Garden Route. In Knysna machen wir einen Abstecher zu den Heads und fliegen oben angekommen fast weg. Bis hier hoch wollten wir eigentlich gar nicht aber in den kleinen Sträßchen haben wir uns wohl etwas verfranzt und plötzlich waren wir oben. Wir finden das aber oben angekommen gar nicht mehr schlimm, denn der Ausblick ist wirklich sehr schön.


da unten wollten wir eigentlich hin...





Wir fahren weiter und an der Bloukransbrücke bestaunen wir die mutigen Bungeejumper. So manchem bleibt der Schrei regelrecht im Halse stecken, wir verzichten in unserem vorgreisen Alter und anlässlich der maroden Knochen lieber auf einen Sprung.



In der Hoffnung auf einen Supermarkt fahren wir zunächst nach Stormsriver Village hinein, können aber da nicht richtig einkaufen. Also geht es mit leeren Händen bzw. leerem Einkaufskorb ein Stück des Wegs zurück ins Stormsriver Mouth Restcamp. Nach einiger Wartezeit am Gate dürfen wir rein und beziehen unsere Oceanette im 1. Stock mit toller Aussicht, direkt über den Klippen. Super! Zunächst versuchen wir im Camp Shop etwas für das Abendessen zu erstehen, aber der gibt nicht genug zur Selbstverpflegung her.

Wir laufen über gefühlte 1000 Stufen bergauf und bergab zur Suspension Bridge und nach der gestrigen Wanderung mache ich ganz schön schlapp auf dem Rückweg.







Zurück im Camp essen wir, vor allem ich mit meinen sehnigen Chickenwings, ziemlich unlecker im Restaurant. Die Gerüchte mit der schlechten Qualität der Restaurants in den Parks sind also keine Gerüchte. Nun gut, da man sich auch flüssig ernähren kann und unser Weinvorrat noch in Ordnung ist, geniessen wir den stimmungsvollen Sonnenuntergang bei einem Gläschen auf unserer großzügigen Terrasse - mal wieder frierend im inzwischen schon muffeligen Fleecepulli, aber soooo schön ist es hier. Die Brandung der Wellen an die vorgelagerten Felsen ist ein einzigartiges Schauspiel, die damit verbundenen Geräusche hören sich an wie ein schwerer Sturm. Ach, hier könnte man noch bleiben...




Abendstimmung - wunderbar

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