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Zopala

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Sonntag, 13. Oktober 2013, 22:11

2013 Oktober/November: 3,5 Wochen JO - Krüger - St.Lucia - Umkomaas - Addo - Garden Route - Hermanus - Kapstadt

Hallo zusammen,

nachdem ich die letzten Wochen hier im Forum noch die Reiseberichte nach Tipps durchstöbert hab, will ich doch noch einen Thread aufmachen, um über die nächsten 4 Wochen zu berichten - vielleicht hilft es ja einem nochmal weiter.

Kurzvorstellung: Paar Anfang 30, früher eher mit Rucksack unterwegs, die letzten Jahre etwas mehr mit Mietwagen, Strecken fahren macht uns beiden nichts aus...

Südafrika ist für uns Neuland - bisher standen eher Südamerika und Asien auf dem Programm. Geplant sind 3,5 Wochen mit der Erwartung an ein paar Tiere und eine gute Zeit.
Planung - hm - meistens eher... äh ... kurzfristig :whistling: (früher den LP im Flieger das erste mal aufgeschlagen - man hat ja schließlich ein paar Stunden vor sich - und sich im Land dann treiben lassen)
Diesmal hat mich meine bessere Hälfte zumindest schon 2 Monate vorher genötigt ein bisschen anzufangen. Hat insofern nicht geschadet, als dass die guten Camps im Krüger wohl eh schon ausbucht waren :huh:, bevor wir auch nur den Flug gebucht hatten... :D

[Edit: Die endgültige Route folgt weiter unten - lasse diesen Teil unbearbeitet, damit andere noch die Planungsentwicklung nachvollziehen können.]

Damit wär folgender Plan am Start:

15.10. 09:05Uhr Ankunft Johannesburg (über Heathrow), Mietwagen (Corolla oder so) übernehmen und sich auf dem Weg nach Graskop an die SA Strassen gewöhnen. Vielleicht noch irgendwo nen Supermarkt mitnehmen (Middleburg?). "Zur alten Mine" war schon ausgebucht - also wird es Daan's Place werden.
16.10. Ausschlafen is nicht: über die Panoramaroute nach Norden (die Zeit ist kurz, aber Wasserfälle haben wir schon ein paar hinter uns. Wer übrigens mal nach Martinique kommt - die "sooo tollen" Wasserfälle sind zwar hübsch, aber man/frau muss Sie nicht gesehen haben... seither hat unsere Begeisterungsfähigkeit da etwas gelitten.) zur KwaMbili Game Lodge, Thornybush Game Resort (danke an Christiane und Michael für die Hinweise) - Überlegung war, sich das einmal geführt anzugucken, bevor man selbst im Krüger rumstümpert. Bis 14:00 Uhr sollten wir da sein, sonst wirds mit dem Nachmittagsdrive knapp.
17.10. KwaMbili Game Lodge - mittags hoffentlich am Pool :thumbup:
18.10. KwaMbili Game Lodge - nach dem Morning Drive Richtung Krüger, über Phelaborwa ins Letaba Camp (hier nochmal die schlechte Nachricht an die restlichen spontanen Grünschnäbel: 1. Nationalparks (& Gase Resorts) 10 Monate vorher planen und Reservieren & 2. der Tipp vom Kollegen mit Wochenende meiden ist gut - hilft aber nur wenn man eine perfekte Reiseplanung macht und seinen Flug entsprechend bucht)
19.10 KNP Letaba über viele Routen nach KNP Oiliphants - ne einfache Hütte...
20.10. KNP Oiliphants nach KNP Oiliphants mit Aussicht (nach all den Einträgen wollt ich das sehen :rolleyes: - der Buchungsstatus für die restlichen Unterkünfte hatte aber sein Anteil :( )
21.10. KNP Oiliphants nach KNP Sukuza (nicht gerade mein Favorit, aber sowohl Satara als auch Lower Sabie waren ausgebucht - wohl dem der rechtzeitig reserviert :rolleyes: )
22.10. KNP Sukuza nach ?!?
Hier beginnt der spontane Teil - entweder haben wir unverschämtes Glück und schon genügend Tiere gesehen (ich weiß, ich weiß - für viele von euch gibts nie genug... :D ) und wir schlagen uns nach St. Lucia durch oder wir lungern noch bis Nachmittag im Park rum und gehen in Etappen nach
St. Lucia.
Insgesamt sind das 6 Tage NP - entweder sind wir dann super happy oder
endlos gefrustet und gehen das nächste mal wieder in den Zoo... ein
Kollege hat letzes Jahr 4 Tage nichts gesehen - am letzten halben Tag
dann alles inkl. einiger Aktion. Ist halt Glückssache...
Hluhluwe-Imfolozi hat mich bisher nicht ganz überzeugt (wir wollten von SA auch noch was anderes sehen), deshalb bleibt er rechts liegen.
St. Lucia dann eine Hippo-Tour und mal am Cape Vidal vorbeischauen.
Danach in Etappen Richtung Süden - Detailplan wird vom Wetter abhängig gemacht (in den letzten Jahren ist mir die Flexibilität mit dem Wetter wichtiger geworden - nur so schafft man Irland mit 1,5 Tagen Regen in 2 Wochen, obwohl 2 Sturmtiefs auch da waren... ;) ):
Entweder Drakensberge oder an der Küste 1-2 Tage tauchen.
Durban bleibt links liegen (Großstadt ohne POI in unseren Augen) und wir haben uns auch gegen den "Standardflug" Durban-Port Elizabeth entschieden - wie schon gesagt sind km im Auto nicht unser Problem und Coffee Bay klang eigentlich ganz nett.
so um den 29.10. sollten wir dann wohl beim Addo sein - je nach Glück (siehe oben :blush: und SA Viruslevel :wacko: schaun wir da noch rein 8o )
Anschließend über die Gardenroute (alle sagen es ist sooo schön, hab aber noch nicht so richtig herausgefunden warum...) nach Hermanus/DeKelders (hab mir von hier mal noch Cliff Lodge, Whale Song Lodge und Whale Sanctuary Lodge notiert) und ein Tag Wale gucken.
Dann würden wir noch einen Tag die Weingegend unsicher machen :beer: - aber ich bin mir noch nicht über das Ziel klar... :help: wir trinken beide gern trockene und gut ausgebaute Weine - da bin ich mir nicht so sicher, ob wir bei den Tourigruppen bei den Geparden glücklich werden...
05.11. Camps Bay/Kapstadt - ich hoff mal, die Entscheidung für Camps ist OK. Ziele für uns in Kapstadt sind eigentlich der Berg (ja, das liebe Wetter wieder... :rolleyes: ) und das Kap...
06.11. Camps Bay/Kapstadt ...
07.11. ;( Abflug 20:45...


Falls jemand noch ein paar Tipps hat - gerade vielleicht noch die Küste von St. Lucia runter - wir sind noch für vieles offen... :thumbsup: ...und auch für die Weingegend such ich noch eine zündende Idee.

Viele Grüße
Rainer

PS: So - muss mal packen anfangen, sonst schimpft mich jemand... :whistling:

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Sonntag, 13. Oktober 2013, 23:11

Hallo Rainer,
herzlich willkommen, nunmehr "offen", bei uns im Forum!
Viel Zeit bis zum Start ist ja nun wahrlich nicht mehr - das mit dem Packen also eine gute Idee -, deshalb nur wenig Senf von mir:
insgesamt eine schöne Route! Viel Spaß schon mal, und wir freuen uns auf einen RB!
Sechs Tage Tiere wären in der Tat für viele von uns viel zu wenig, aber fürs Reinschnuppern wird es reichen. Ihr kommt eh wieder ...
Zur Panoramaroute: einmal sollte man sie gesehen haben. Aber wir haben schon länger eine stehende Redewendung zu Hause: "die Gartenroute ist überschätzt". Vor allem ziemlich touristisch und nicht sehr afrikanisch. Aber wie geschrieben: für eine Einsteigertour dennoch ein Muss. Außerdem liegt sie auf dem Weg, wenn ihr von PE nach Kapstadt wollt.
Berichtet doch bitte mal, wie sich die Kwa Mbili so entwickelt (vor allem der Koch :beer:) ...
Beste Grüße von Christiane

Zopala

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Sonntag, 13. Oktober 2013, 23:34

:)

Hallo Christiane,

nach dem Koch werd ich mal schauen... :beer:
Ansonsten vielen Dank für deine Einschätzung zur Garden Route :danke: - vielleicht hat mich mein Bauchgefühl da doch nicht getäuscht, war mir mit der Aufteilung nicht so sicher...
Hat eigentlich jemand Erfahrungen mit Waschen (lassen?) an der Küste runter gemacht? Geht das in SA nur in größeren Orten bzw wie lange sollte man an einem Ort sein, damit es funktioniert?


Gruß
Rainer

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Montag, 14. Oktober 2013, 09:05

Hi,

Ich denke, es wird Euch gefallen. Alles kann man eh nicht machen, Mut zur Lücke habt ihr auch und es sind trotzdem

genug tolle Ziele angedacht. :thumbsup:


4 Tage im KNP ohne Tiere kann ich mir gar nicht vorstellen ?( Man muss halt viel Zeit einplanen, laaaangsaaam fahren, auch mal stehen bleiben und ich denke, auch so eine Art Tier-Suchmodus einstellen. Wir haben dieses Jahr festgestellt, dass wir inzwischen tatsächlich mehr Tiere entdecken, als zuvor. Geschultes Auge? ;) 8o


Ich würde vielleicht nur für Kapstadt mehr Zeit einplanen...


Ich wünsch Euch eine tolle Zeit und lasst von Euch hören


VG Susi
Seien wir ehrlich: Das Leben ist immer lebensgefährlich.
Erich Kästner (1889 - 1974)

https://www.suedafrika-forum.org/reise-informationen/6603-berge-strand-und-viele-tiere-reisebericht/
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Montag, 14. Oktober 2013, 11:20

Hallo Susi,

so ganz Vorstellen kann ich mir Krüger ohne Tiere auch nicht - besser gesagt: ich will nicht! ;) :D

Weshalb bzw. für welche Aktivitäten würdest du für Kapstadt denn noch mehr Zeit einplanen? Tafelberg und Kap mit den Routen darauf sind für mich momentan das interessaste - Boulders steht aber z. B. nicht auf der Top-Prio Liste, da wir in Australien und Tasmanien schon genug Pinguine gesehen haben. Damit sind wir wieder beim Tafelberg wetterabhängig (Tischtuch/Wind, wenn ich die Berichte im Forum richtig verstanden hab) - Schlechtwetteralternative Aquarium... für die Shoppingmeile wird der Geldbeutel wohl schon zu sehr gelitten haben. :S

Viele Grüße
Rainer

PS: Falls genügend WLAN Verbindungen unterwegs da ist, gibts auch 'nen Live-Report... zum täglichen Foto sichten, bin ich bereits "verdonnert" :rolleyes:

Jutta2006

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Montag, 14. Oktober 2013, 18:58

Also ich /wir würden in Kapstadt auf alle Fälle einen Besuch auf Robben Island einplanen. Weil wir uns bei Reisen auch immer für die Geschichte eines Landes interessieren und für die evtl. nicht so schönen Seiten, hat uns der Besuch dort sehr beeindruckt, auch unsere damals knapp 12jährige Tochter.
Klar, man wird in grösseren Gruppen durchgeschleust, aber wenn man Glück hat (und das hatten wir) bekommt man einen guten Guide. Wir hatten damals einen, der so mitreissend und engagiert erzählte (kein Wunder, hatte selber Jahre dort verbracht), dass wir fast das letzte Boot zum Festland verpasst hätten.
Die ganze Idiotie der Apartheit wird einem dort richtig bewusst und der friedliche Übergang noch bewundernswerter, auch wenn uns bewusst ist, dass SA immer noch mit mehr als genug Problemen zu kämpfen hat.

Wünsche euch eine schöne Reise, wahrscheinlich seid ihr schon unterwegs, wenn ihr morgen um 09:00 in Joburg landet....

Bei uns geht's am Donnerstag los!
LG Jutta
"It always seems impossible until it is done." Nelson Mandela

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Montag, 14. Oktober 2013, 19:54

Hallo Rainer,

Kapstadt ist einfach eine schöne Stadt.
Ich würde auf jeden Fall die Stadtrundfahrt mit dem Hopp-on Bus machen. Ihr könnt aussteigen, wann ihr wollt.
Auch wenn touristisch ist es nett an der Waterfront zu bummeln.
Nach Kirstenbosch haben wir es auch noch nicht geschafft.
Es gibt Märkte und Strände und und und....

Aber natürlich muss man gar nix, gelle :D


VG Susi
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Mittwoch, 16. Oktober 2013, 07:15

Danke für die Vorschläge! :thumbsup:
Und nun ab zu God's Window - blauer Himmel, Sonnenschein der Urlaub beginnt... :thumbup:

Viele Grüße aus Graskop
Rainer

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Mittwoch, 16. Oktober 2013, 08:33

Dann wünsche ich euch eine gute Zeit und viel Spaß

viele Grüße aus dem grauen herbstlichen Südhessen

Susi
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Donnerstag, 17. Oktober 2013, 22:44

Gestern stand die Panoramaroute auf dem Programm - versuch mal noch die 3 Rondavels anzuhängen :D, hab leider die Anleitung von Bär nicht mehr auf die schnelle gefunden... :S
»Zopala« hat folgendes Bild angehängt:
  • 0119PanoramaRouteThreeRondavels (19).JPG

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Donnerstag, 17. Oktober 2013, 22:54

Hui - funktioniert! :thumbsup:

Hier noch zwei Eindrücke auf die Schnelle:
Nachdem wir die Panoramaroute (nur Graskop nach Norden) bei schönem Wetter erlebt haben, sind wir um ca. 13:30 im KwaMbili eingetroffen - letzten 30km haben etwa 30min länger gebraucht, als im Navi angegeben, aber wir wollten den nagelneuen Mietwagen doch noch etwas schonen. :whistling:
Highlight war der Afternoon Game Drive: Edde und Richard haben uns 2 eine Privatführung gemacht - waren heute die einzigsten in der Lodge :thumbsup:
Um das richtig zu würdigen haben wir uns 1h mit einer netten Leo-Dame vergnügt.

Amnächsten Morgen ging es dann direkt mit Rhino (breit/weiß), Büffeln und einer Elefantenherde weiter...
Der Nachmittagsdrive war dann leider eine Verlängerung des Relaxen am Pool, aber ich glaube wir hatten einen ganz guten Einstand. :D
»Zopala« hat folgende Bilder angehängt:
  • 0192KwaMbiliLeopard (23).JPG
  • 0268KwaMbiliElephants (24).JPG

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Freitag, 18. Oktober 2013, 07:36

Hallo Zopala,

wünsche Dir noch viele schöne Erlebnisse und Sichtungen!
Schön, daß mal wieder jemand live von unterwegs berichtet. :danke:

LG Gudrun

corsa1968

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Samstag, 19. Oktober 2013, 00:44

Hallo Zopala,
herzlichen Dank für Deinen Live-Bericht. Ja, bei der KwaMbili kommen schöne Erinnerungen auf! Ist toll, wenn man alleine in der Lodge ist, nicht wahr??!! Das haben wir im letzten Jahr auch erlebt. Wie ist die Küche?
Freue mich auf die Fortsetzung.
LG von Christiane

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Samstag, 19. Oktober 2013, 11:39

Hey, schöne Bilder! :thumbup: Wir waren auch gerade 2 Nächte in der Kwa Mbili und sehr begeistert, mehr als wir erwartet haben. Viel Spaß noch weiterhin auf eurer Reise! :)

Zopala

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Samstag, 9. November 2013, 20:12

Reisebericht - Prolog

Zuerst nochmal ein dickes DANKESCHÖN :danke: an alle, die hier Reiseberichte und Tipps hinterlegt haben - wir hatten eine echt tolle Zeit und die Tipps aus dem Forum haben einen guten Teil beigetragen.
Hier nun die "Nachlese" mit dem Reisebericht. Ich werde das in 3 Teilen machen, damit es für weitere Planungen übersichtlicher bleibt. Zudem den ersten Post unverändert lassen, damit man noch sehen kann, wie sich Plan und Wirklichkeit entwicklet haben

Teil 1: Allgemeines und Überlegungen (von ein paar Grünschnäbeln)
Teil 2: Chronologischer Bericht
Teil 3: Foddos (Sorry muss zuletzt kommen - obwohl ich während der Reise schon abends ausgemistet hab, sind immer noch über 3500 übrig... :wacko: 8o :S ;( )

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Samstag, 9. November 2013, 21:27

Reisebericht - Teil 1 Allgemeines und Überlegungen

[Disclaimer: nach 3,5 Wochen Südafrika bin ich weder Experte noch sonst irgendwas, ergo: die Statements hier sind nicht der Weisheit letzter Schluss. Ich geb hier trotzdem meine Meinung wieder in der Hoffnung, dass sie anderen als Teil der eigenen Meinungsbildung hilft... Zu vielen Themen kann man verschiedene Ansichten haben - wenn ihr etwas anders seht: Stellt es doch hier mit ein oder verweist auf die entsprechende Diskussion]


Handy/SimKarte
Ich hab direkt am Flughafen in Johannesburg eine Vodacom Sim mit Datenvolumen und etwas Gesprächsguthaben geholt - hat sich als sinnvoll erwiesen, da insgesamt die WLAN Infrastruktur doch etwas problematisch war (kaum Empfang, Router defekt, nur gegen Gebühr, kein WLAN im Nationalpark etc). Wir brauchten das zT noch zum Unterkünfte buchen, da noch recht spontan unterwegs - s. o.
Zudem waren die aktuellen Wetterberichte/-karten gesichert - hab glaub schon erwähnt, dass ich Tagesaktivitäten zT gern dem Wetter anpasse.

Fotoausrüstung
Wir hatten bisher keine größere Kamera (war immer zu faul zum Schleppen/keine Motivation Zeit in Motivsuche zu stecken/keine Lust auf die große/teure Kamera aufzupassen). Deshalb haben wir in der Urlaubsvorbereitung nach einer Kamera geschaut und uns eine mittlere Systemkamera geholt (Panasonic Lumix G6W, nicht der größte Sensor, aber auch in höheren ISO Stufen noch recht rauschfrei, MicroFourThirds Bajonett vielleicht mit etwas potential, da mehr als ein Hersteller, mit 750€ inkl 150mm Wechselobjektiv ganz erschwinglich ).
Überlegungen dazu waren: Wechselobjektiv für Zoom notwendig, Sucher elektronisch ausreichend (effektiv wäre es auch ohne gegangen, eigentlich hab ich fast immer nur mit dem Display geknipst - in den kritischsten Momenten hätte mir der Sucher nichtgeholfen: dolle Tiere im holpernden Jeep), Systemkamera ist wesentlich leichter als eine Spiegelreflex (mit beiden Objektiven und Tasche nur 1kg - eine Schwedin mit EOS, 300mm"Vogelobjektiv" und 1.7x Adapter hat dagegen allein mit der blanken Kamera/Objektiv Kombi schon 6kg mit sich rumgetragen und sich gewünscht, dass sie doch ihr 400mm Objektiv hätte :rolleyes: ). Ach ja bei der Systemkamera (DSLM) hat 150mm dieselbe Vergrößerung wie 300mm bei der Spiegelreflex (DSLR), da der Objektiv/Sensor Abstand geringer ist. Aber damit genug - es gibt Leute die können sich zu der Frage Monatelang die Köpfe einschlagen.
Im Nachhinein war die Entscheidung ganz gut, allerdings hätte ich mir mehrfach noch ein größeres Objektiv gewünscht (auf Stabilisator achten!). Wenn ihr je am Schwanken seid und es noch irgendwie ins Budget passt, packt noch ein größeres Objektiv mit drauf! Wenn ihr das jemals braucht, dann in Afrika auf Safari!
Ach ja nehmt noch eine Reinigungausrüstung für die Linse mit - da hätten wir besser ausgerüstet sein können. Dafür hat uns der eine Akku ausgereicht, aber wir haben jeden Abend geladen und keinen Stromausfall gehabt - nur an unserem Krüger Powertag war der Akku wirklich abends leer. Ansonsten haben wir auch jeden Abend die Bilder auf den Laptop gezogen - gegen Ende der Reise wurde uns dann etwas mulmig: was ist wenn uns jemand der Laptop klaut? Ergo: Schaut noch nach einer 2. Sicherungsmöglichkeit - es gibt mit Sicherheit Bilder die ihr nicht mehr missen möchtet.

Fernglas
Wir haben noch ein Steiner Safari 10x26 mitgenommen - also ein "kleines". Würde ich so wieder machen, außer dass ich 2 mitnehmen würde... manchmal hat man genug Fotos gemacht und will einfach nur noch gucken. Und es wird genügend Gelegenheiten geben, wo die besten Augen noch etwas Nachschärfe vertragen bzw. die Schärfeeinstellung einem hilft "durch das Gebüsch zu schauen". Wenn man dann immer seinem Schatz den Vortritt lässt... :whistling:

Tagesablauf
Was mich etwas verwundert hat, waren die typischen Tagesabläufe (insbesondere im Osten des Landes) - man steht eher mit der Sonne auf und geht kurz nach ihr ins Bett. Auf Safari einfach weil man mehr Tiere sieht (wegen der Uhrzeit und der offenen Augen - wenn man die 3. Nacht durchfeiert ist der Morningdrive vielleicht etwas anstrengend... :beer: ) ansonsten, weil es unter Tags sehr heiß werden kann - zudem bekommt man zu jeder Gelegenheit gesagt, dass man bei Dunkelheit eigentlich nicht mehr unterwegs sein sollte...

Auto
Wir hatten einen Nissan Almera (Toyota Corolla Klasse, also Minimum +1), weil wir nicht mehr in einer Schuhschachtel unterwegs sein wollten (hatten mal 2500km in einem Chevrolet Matiz in einem Urlaub). Im Nachhinein war der einzige Vorteil gegenüber dem Schuhkarton, dass man das Gepäck alles in den Kofferraum bekommt und deshalb etwas weniger Skrupel hat ein volles Auto auf dem Parkplatz abzustellen.
Im Forum hier war schon mehrfach zu lesen, dass hauptsächlich die Höhe zählt - kann ich bestätigen. Bestes Beispiel: Addo in der Nähe vom Harper Dam - Löwenrudel rastet im Gebüsch. 20 Autos - es gibt aber nur 2 Positionen, von denen man die Löwen aus einem hohen Geländewagen sehen kann. Ergebnis: wir gingen bei den Löwen leer aus, aber dafür weiß ich nun, warum immer darauf hingewiesen wird, dass man sich nicht aus dem Auto hängen soll - die aufgetakelte Dame aus dem Sonnendach wirkt nur derangiert, aber bei den halbnackten Är..hen außerhalb des Fensters würd ich mich als Löwe auch ins Gebüsch verkrümeln... :thumbdown:
Am besten waren in dem Fall die Safari-Touren-Bucher mit einem hohen Spezialunimog dran - die müssen aber dafür die Pink gekleideten Amis als Mitfahrer ertragen :D ... Unbedingter Verweis auf die Reiselektüre :D :D :D

Fahren bei Nacht
Wir sind mehrmals noch bei Nach unterwegs gewesen, obwohl es nicht empfohlen wird. Auf den großen Straßen bis R... gibt es noch Reflektoren auf den Straßen und es geht - sonst ist es ziemlich dunkel, d. h. keine Leitpfosten etc. was man sonst von zu Hause kennt. Insbesondere Schlaglöcher sind schwieriger zu entdecken und einzuschätzen - ich hab mich noch sicher gefühlt, im Krüger ein paar alten Niederländern beim Reifenwechsel zu helfen, aber auf einer Landstraße bei Nacht, hätte ich da etwas mehr Skrupel...
Dirt/Gravel Roads sind auch nur noch langsamer zu befahren. Autos ohne Licht sind wir nachts nicht begegnet, aber es gibt genügend Fußgänger und Radfahrer, die auf der Straße unterwegs sind und erst spät gesehen werden!
Insgesamt machbar, mit den typischen Unwägbarkeiten in Entwicklungsländern mit Schlaglöchern etc. (muss da immer an die Fahrzeugwracks in Brasilien denken - da kommt meist die Hinterachse und dann 50m weiter das Auto dazu... dort übrigens insbesondere das Fahren bei Regen zu den ungeliebten/gefährlichen Sachen, da dann die Schlaglochtiefe nicht mehr klar ist...)

Sicherheit
Unsicher hab ich mich eigentlich eher in den Großstädten - insbesondere Durban - gefühlt, aber Erfahrungen haben wir keine gemacht. Im Osten des Landes wird man eher mal angeschaut, als sei man der einzigste Weiße in 50km Umkreis, aber richtig problematisch empfand ich das nicht. Was auffällig war, dass in Umkomaas (also Umgebung von Durban) alle mindestens einen Hund hatten. Zusammen mit der durchschnittlichen Gartenzaun/-mauerhöhe hat mich das massiv an Brasilien erinnert, wo das wirklich ein Sicherheitsfaktor ist. Dort kann man ganz gut nach dem Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung gehen:
Stacheldraht/Glasscherben/Elektrozaun/Zaun>3m = gute Wohngegend, aber hohes Gefährdungspotential
Zaun/Mauer <= 2.5m ohne besondere Sicherung = gute Wohngegend, aber geringes Gefährdungspotential
kein Zaun/keine Mauer = Slum/Favela - wenn du nicht gerade auf einer geführten Tour bist, vorsichtig sein, Gebiet verlassen, nicht anhalten...

Reiselektüre
Nach den ernsten Sachen hier noch die klare Emfpehlung für Tommy Jaud's "Hummeldumm" - ist zwar über eine Namibiareise, aber ich hab schon lang nicht mehr soviel über ein Buch gelacht und ich garantiere euch: Ihr seht die Toyota Quantums mit ganz anderen Augen! :thumbsup:


Ich hoffe es hilft jemandem.
Zopala

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Samstag, 9. November 2013, 23:56

Reisebericht Teil 2

So und nun zum Wesentlichen: Der finale Reiseablauf

Eckdaten:
1. Urlaub in Südafrika
15.10.2013 - 07.11.2013
Schwerpunkt große Tiere und Übersicht über das Land
5650km Fahrstrecke (Navigon Southern Africa auf dem Handy als Navi - meist ganz OK, die Tempolimits und Blitzer sind aber nicht sonderlich aktuell. Insgesamt aber eine gute Hilfe. Einmal (Weg nach Saint Lucia) wollte es uns auf eine Sumpfstraße schicken... also ruhig den gesunden Menschenverstand eingeschaltet lassen)


1. Tag (15.10. sonnig) Fahrt nach Graskop: 09:05 Ankunft Johannesburg mit BAüber London - der Flug war relativ ruhig und pünktlich. Beim Ausgang links sind die ATM (am Flughafen gab es sogar noch 6000Rand max); beim Ausgang rechts gleich noch eine Vodacom Simkarte mit Daten und Gesprächsguthaben mitgenommen. Der Verkäufer hat die Sim zum Aufladen in ein eigenes Handy gesteckt - deshalb hab ich dann leider keine SMS mit meiner Telefonnummer mehr bekommen -> ergo: besser direkt fragen ;) . Um ca. 11Uhr hatten wir dann alles startklar (Gepäck, Einreise, Bargeld, Sim, Auto, etwas Wasser) und sind gestartet. Auf den Autobahnen in Gauteng gibt es nun ein neues eToll System - bei der Mietwagenfirma (Hertz) hat uns keiner was dazu gesagt, d. h. wir sind einfach durchgefahren und bisher hat sich keiner beschwert. Sollte sich das ändern, mach ich noch ein Update.
Erster Stopp außer Baustellen und einem Halt, weil Kunststoff neben der Autobahn abgefackelt wurde ?( , war dann die Middelburg Mall (Abfahrt an der R35 Richtung Norden/Middelburg ca. 5km) um sich mit dem Nötigsten einzudecken (Futter, Wasser, Kühlbox für den Krüger, Kühlakkus) und ein erstes Lunch einzunehmen (Tipp). Weiter dann Richtung Graskop - wir sind von Süden über Sabie gekommen. Auf dem Weg sind einige Zitrusplantagen auch sonst blüht gerade so einiges am Straßenrand, der letzte Teil um Sabie ist zum einen ein intensives Forstwirtschaftsgebiet, zum anderen bieten sich noch schöne Blicke in die Landschaft. Auf der Strecke von Sabie nach Graskop wären noch die Macmac Falls & Pools gewesen, aber wir sind leider schon etwas zu spät dran. Übernachtung in Daan's Place, ok aber nichts besonderes - eigentlich wär ich lieber in "Zur alten Mine" abgestiegen, aber die waren schon voll.

2. Tag (16.10. sonnig) Panorama Route & KwaMbili : Bei Daan's gibt es kein Frühstück und wir waren früh wach, also sind wir nach ein paar Toasts um 07:30 los auf die Panoramaroute. Daan hat uns noch mit ein paar Tipps versorgt, aber aufgrund unserem Zeitplan für den Nachmittags Game Drive konnten wir die nicht mehr alle mit aufnehmen. Mit dem Wetter hatten wir Glück: Sonne und mittelprächtige Sicht 8o
Danach das "Standardprogramm" (die Webseite von Graskop bietet eine gute Übersicht): Pinnacles und God's Window (irgendwie waren wir noch etwas früh dran - von uns wollte noch keiner Geld... :whistling: ), Lisbon und Berlin Falls (die Wasserfälle liegen nach Westen, dh. für Fotos ist es am Nachmittag eigentlich besser), die Potholes liegen im Nationalpark (d. h. hier wäre eigentlich schon die Wildcard fällig gewesen, hab ich aber verpeilt) - die kleinen Schluchten fand ich wesentlich toller als die Potholes selbsts und dieThree Rondavels. Insgesamt echt tolle Blicke, aber zT sehr wetterabhängig - die Tage zuvor war anscheinend nicht viel zu sehen.
Anschließend sind wir ins Thornybush Private Game Reserve gefahren (auf dem Weg dorthin sieht man noch viele andere eingezäunte Reservate und ich hab mich schon gefragt, ob es denn irgendwo nicht eine Übersichtswebseite über die Reservate gibt) und auf dem Weg nach Hodspruit hat man noch einen tollen Blick auf die Berge. Die letzten Kilometer Gravel Road haben ca. 30 min länger als im Navi angegeben gebraucht. Ankunft ca 13:30 - am Wasserloch kurz nach dem Eingang "Begrüßung" durch 2 Rhinos - ah falsches Objektiv :wacko:, Grünschnabelpanik setzt ein :whistling: und das arme Empfangskomitee in der KwaMbili Lodge muss 5 Minuten länger auf uns warten. :danke:
Nach einer kleinen Einführung, den großen Augen am Chalet und der Erkenntnis, dass vor 2 Tagen eine Elefantenherde 5m am Chalet vorbeigezogen ist und eine Schneise geschlagen hat, gibt es lecker Lunch...
Danach noch kurze Ruhepause vor dem Abend Game Drive. Zu dem hab ich oben ja schon mal gepostet gehabt - Edde und Richard haben beide was für Leoparden übrig und machen sich auf die Suche nach der Dame, die morgens schon mal gesichtet worden war. War ein hartes Stück Arbeit - zuerst 2mal sichergestellt, das sie noch im selben Quadrant sein muss und schließlich sind sie das 2. mal zu Fuß in den Busch. Naja eigentlich sind sie nicht weit gegangen, dann ist Edde wie versteinert stehen geblieben und sehr vorsichtig und langsam wieder rückwärts gegangen. Da war dann auch mir klar, dass selbst ältere Tracker ordentlichen Respekt vor Leoparden haben... ;)
Im Anschluss haben sie uns die Dame durchs Gebüsch gezeigt und dann uns aufwändig rangebracht - der arme Edde musste auf seinem Sitz einiges mitmachen, denn wir sind durch ziemlich dichtes Unterholz. War für uns kein Problem, da wir ja nur 2 Passagiere waren, aber mit einem vollen Jeep wäre das wohl nicht möglich gewesen. Wir waren dann auch nicht lange am Beobachtungsort, als sich die Leo Dame auf die Suche nach dem Abendessen gemacht hat. Wir sind ihr dann gefolgt, bis sie an einem Erdhaufen die Warthog Löcher inspiziert hat. Sie nahm dann Witterung auf, hat die Richtung geändert und ist einmal direkt um unseren Landi gelaufen - 1.5m Abstand: :thumbsup: 8o :thumbsup:
Danach ging sie durch dichtes Gestrüpp, aber unser Ranger hatte den richtigen Riecher und deshalb waren wir schon am nächsten Wasserloch als sie dort einen kurzen Schluck genommen hat und dann nochmal an uns vorbeilief. Danach kamen die anderen Jeeps und wir haben Platz gemacht, um uns ein Plätzchen für den Sundowner zu suchen... der war zwar schön, aber bei der Funkmeldung, dass die Leopardendame ein Impala gerissen hat, ließ uns doch wünschen, dass wir noch dort wären... man kann halt nicht alles haben!
Abendessen war dann bei Lagerfeuerschein zu zweit im Kral - naja ganz zweit waren wir nicht: Ein "Hauskätzchen" hat sich noch über den Zaun geschlichen und sich auf einem Baum niedergelassen. Von meiner Creme Brulee hat es aber nichts abbekommen... :P

3. Tag (17.10. bewölkt) KwaMbili:
Der Morning Drive startet erst mal etwas zäh mit ein paar Impalas. Wärmt dann aber mit einem afrikanischen Kuckuck (Ranger zückt die Kamera) und einem Rhino auf. Anschließend kommt die Meldung, dass eine Elefantenherde gesichtet wurde - wir kommen noch rechtzeitig und kommen in eine gute Position vor die Gruppe, die gemütlich futternd mit ein paar kleinen vorbeizieht. Plötzlich kniet sich ein Elefant ca. 5m von uns hin, um eine Wurzel mit dem Stoßzahn auszubuddeln. Der Ranger greift wieder zur Kamera und flucht, weil zu langsam - muss wohl doch etwas seltener vorkommen... ;) Einer der Dickhäuer lässt uns dann noch an seinem Frühstück teilhaben und vernascht 2m vor uns gemütlich einen kleinen Baum. Wir schauen nur noch zu und staunen, während ich nebenher auf das kleine Objektiv wechseln muss - die sind einfach zu nah... :rolleyes:
Danach noch etwas Hippo, Zebras und eine Herde Büffel, die direkt an uns vorbeizieht. Beim kleinen grünen HoneyBeeEater bin ich leider unfähig an der Kamera: Äste scharf - Vogel verschwommen... :( WurschtelGruschtlGrmpf - Puh... geduldiges kleines Ding - habs doch noch hinbekommen :whistling: (Tipp an alle mit neuer Kamera - einmal die Kurzanleitung lesen reicht leider nicht :D ). Dann weiter mit Gnus, Zebra, Spring- und Wasserböcken. Blackbreasted Eagle, afrikanischer Seeadler und einigen Giraffen.
Den Mittag verbringen wir gemütlich in der Lodge mir etwas Lektüre am Pool. Am Nachmittag trifft eine Gruppe von 5 Belgiern auf Herrenausflug ein - leider eine etwas schwatzhafte Truppe, so ist's vorbei mit der Ruhe. Der Nachmittags Game Drive fällt dann auch etwas mau aus - Edde und Richard versuchen die Leopardin wieder zu finden (eigentlich macht das immer die letzte Gruppe, die sie gesehen hat, aber die hatten schon aufgegeben), allerdings ohne Erfolg, obwohl die Affen in der Gegend immer noch aufgeregt sind und nicht zur Ruhe kommen. Außer einem Martial Eagle und einem eitlen Kudubock, der vor der untergehenden Sonne posiert, finden wir nichts mehr. Abendessen ist dafür aber sehr lecker 8o - Jeff steht übrigens immer noch gut im Futter... ;)

4. Tag (18.10. zT sonnig) KwaMbili, Phalaborwa, Krüger Nationalpark Letaba:
Der Morning Drive startet mit ein paar recht geduldigen Giraffen, von denen wir uns aber bald verabschieden, denn ein anderer Jeep hat wieder einen Leoparden ausgemacht - es wohl der Spross der Leopardin vom ersten Tag und wir kommen wieder zu einen tollen Sichtung. Leider war es für Fotos nicht so gut, da noch etwas Gestrüpp vor dem Leo war.Sonst noch einige White Rhinos im Flussbett sowie das übliche... Auf der Rückfahrt dann noch ein Webervogel aus 1.5m beim Nestbau und einen Schakal aus der Entfernung.
Zum Abschied aus Thornybush waren wieder die beiden Rhinos am Wasserloch - mit was die wohl bestochen werden, damit die da immer rumhängen... ?( :whistling: :rolleyes:
In Phalaborwa haben wir dann noch im Supermarkt eingekauft (Sack Eis, Kohle, Grillanzünder, Sirloin Steaks, T-Bone Steaks... :thumbsup: hab ich es schon erzählt? Ich liebe grillen! :love: ) - übrigens kann man sich die Kühlakkus sparen. Wir haben den Sack Eis in den Camps einfach wieder in Gefrierfach geschmissen - tut es auch.
Auf dem Weg zu Letaba haben wir dann noch einige Giraffen, Zebras etc gesehen. 2 Gruppen Elefanten am Wasserloch beobachtet inklusive Schlammdusche. Später war nochmal eine Gruppe an einer Wasserstelle, aber da waren uns zuviele Autos. Ein paar Hippos in ihrem Element.
Nach dem Einchecken sind wir noch die S47 hochgefahren, aber außer ein paar Giraffen und Elefanten war nichts zu sehen. Der Sonnenuntergang war noch sehr schön. Letaba selbst fand ich sehr angenehm - die inneren Hütten sind im Kreis angelegt, das fördert etwas die Kommunikation mit den Nachbarn. Musste mir Streichhölzer schnorren - die hatten wir vergessen zu kaufen. :whistling: Zudem konnte man noch einen älteren Herrn begutachten, der erst ein halbes Lagerfeuer gemacht hat, um seinen Grill anzuzünden und dann auf offenem Feuer sein Fleisch verkohlt hat - das wollte einfach nicht zur Glut werden und Frauchen hatte wohl hunger... :D

5. Tag (19.10, bewölkt) Krüger Nationalpark Letaba & Olifant:
Als Morning Drive sind wir auf der Nordseite des Flusses zum Engelhardt Dam (S62) - leider gab es aus ein paar sehr stoischen Büffeln nichts nennenswertes zu sehen. Anschließend sind wir dann über die S94, S46 und S93 in Richtung Oilifant Camp gefahren - bis auf ein paar Elefanten und geduldige Giraffen gab es dort aber auch nicht viel zu sehen. In meiner Verzweiflung hab mich dann auf die Straße gestellt, um ein paar Kätzchen anzulocken, aber die haben sich weder von mir noch den recht betagten Niederländern mit dem Platten am dicken Toyota Fortuner aus der Reserve locken lassen ;) :D . Die armen Kerle wussten noch nicht mal, wie sie das Ersatzrad unter dem Auto rausbekommen und wollten danach den Wagenheber am Trittbrett ansetzen... :rolleyes:
Zur Belohnung haben wir dann später noch ein paar Wildhunde gesehen (zumindest glaub ich, dass es welche waren - stell euch später die Fotos rein). Die S44 am Fluss war dann etwas ergiebiger (Elefanten & einen Adler) und wir haben einige Zeit den Hippos am Fluss zugeguckt - ok eigentlich hatten wir noch darauf spekuliert, dass das Kroko noch für etwas Aktion sorgt, aber das ist einfach nur wieder abgetaucht.
Oilifants selbst fand ich sehr schön - auch die Bungalows ohne View haben meiner Meinung nach noch einiges zu bieten. Zudem hat ein freundlicher Nachbar, der gerade mit dem Braai fertig wurde mir noch seinen Grill angeboten, als ich gerade Feuer machen wollte - sehr feiner Zug. :)

6. Tag (20.10. bewölkt) Krüger Nationalpark Olifant (Satara)
Today is the day - unser Powertag... könnte man garantieren, dass man solche Tage hat, könnte man den Krüger an einem Tag machen. :D Eigentlich hätte ich gern noch in Satara übernachtet, aber das war voll. Deshalb sind wir innerhalb Olifants (nachdem hier davon so geschwärmt wurde) noch in einen Bungalow mit View "umgezogen" (dh wieder alles mitnehmen und am Abend einen Schlüssel holen - nächstes Mal bin ich schlauer und reservier im Nationalpark 10 Monate vorher). Das Tagesprogramm hat aber alles ausgeglichen, denn neben Seeadlern, Elis, Giraffen, einer säugenden Hyäne, einem Hornrabe (Southern Ground Hornbill) und den üblichen Verdächtigen (zB Zebras mit Nachwuchs) haben wir auf der H1-4 kurz vor Satara 2 Geparden gesehen :thumbsup:. Nach dem Frühstücksstopp in Satara haben wir dann auf der S100 mit einem kleinen Löwenrudel die Big Five voll gemacht (2 Weibchen, 1 Männchen ca. 3(?) Jahre, 2 Jungtiere ca. 1(?) Jahr alt) - haben freundlicherweise direkt neben der Strasse ihrer Fressstarre nachgegeben... :D Tapfer fand ich noch den einzelnen Gnubullen, der ganz cool 70 daran vorbeimarschiert ist. Auf der S41 waren denn wieder einige Elis unterwegs. Am N'wanetsi Lookout war noch ein Kroko zu begutachten und auf der H9(?) haben dann noch 2 Löwen hinter Büschen alle 4 von sich gestreckt - man konnte wirklich nur die Tatzen/Läufe sehen, SUV hat da auch nichts gebracht. Auf der S126 dann noch 3 Breitmaulnashörner, einige Vögel und Elis - insbesondere auch am Muzandzeni Rastplatz. Rückfahrt nach Olifants haben wir noch nicht mal mehr für alle Elis gehalten (buffer overflow - voll versaut :blush: :whistling: ), es musste schon Zebra Nachwuchs oder ein Elefantenbulle unter Hippos sein. Abends noch 2 dicke T-Bone Steaks auf dem Grill mit Olifant River View und eine leckere Flasche Wein: Ein Traumtag!

7. Tag (21.10. regnerisch) Krüger Nationalpark Olifant und Skukuza via Lower Sabie
Nach dem tollen Tag hat uns der Regentag nicht viel ausgemacht - die Elefanten sahen etwas wie begossene Pudel aus und sonst hat sich auch sonst kaum einer rausgetraut. Ein paar Hippojungs waren am Raufen. Lower Sabie war tierisch nicht viel los - die Vögel auf der Terasse sind aber verdammt frech. Einen hübschen Martial Eagle konnten wir noch ablichten und kurz vor Skukuza kam unvermittelt noch ein Löwenmännchen auf die Strasse, lief am Auto vorbei und wieder ab ins Gebüsch. Ich war so perplex, dass ich ein verschwommenes Bild vom Bauch und den Beinen hab - der Rest hat nicht draufgepasst und zielen war nicht... war einfach zu nah :wacko: :D *rofl*
Eine NP Mitarbeiterin in einem Stop hat noch gemeint, dass die Kätzchen bei Regen gern auf der Strasse laufen, da sie das nasse Gras nicht mögen.
Skukuza hat mir nicht so gefallen - passt schon beim Ausladen auf Paviane auf, die Nachbarn haben ne Packung Äpfel an die Räuber verloren haben, bevor sie überhaupt wussten was los ist. Im Süden des KNP haben auch die Tagesausflügler massiv zugenommen - die Mitte war da eher angenehm "ruhig".

8. Tag (22.10. morgens Regen) KNP nach St. Lucia
Wir sind zum Numbi Gate raus - auf dem Weg noch eine Elefantenherde. Ganz nett: eine der Damen hat quasi die "Schülerlotsin" für die kleinen gemacht :) - leider hat es heftig geregnet und die Fotos sind nix. Anschließend über Nelspuit - Badplaas - Amsterdam - N2 nach St. Lucia. Dort nichts vorgebucht - sind in der Kingfisher Lodge gelandet (Hauptstrasse gerade bis gaaanz ans Ende durch), ein echter Glücksgriff. Ich hab für einen Jane Austin Style eigentlich absolut nix übrig, aber hier ist es so stimmig, dass es sogar mir gefällt. Tolles Frühstück mit Muffins und nachts schauen die Hippos am Pool oder auf dem Parkplatz vorbei (ach ja - die G6W hat etwas Probleme Fotos direkt ins schwarze nichts zu machen, wenn es nix zum fokusieren gibt... Dave hat sich schlapp gelacht, als ich begonnen hab auf die Kamera zu fluchen, während das Hippo auf dem Parkplatz 6m an uns vorbei lief). Zum Essen gibts tolle Tipps von Michelle in der Lodge - wir waren vom Reef & Dunes so überzeugt, dass wir gleich 3 mal da waren. Steak, Fisch, Pizza, Pasta - wir fanden es super!

9. Tag (23.10. sonnig) St. Lucia iSmangaliso Wetland Park / Cape Vidal
Sind tagsüber mit einigen Loops zum Cape Vidal hochgefahren, unterwegs noch einige Vögel gesehen und einen stoischen Büffel auf der Strasse gehabt. An einem Lookout konnten wir noch ein Dung Beetle Päärchen in Aktion sehen - als sie am verbuddeln waren, wurde das Männchen von einem größeren Männchen vertrieben... interessanter Ringkampf. Am Cape recht windig (hab den Eindruck, das ist dort eher die Regel, als die Ausnahme) - haben etwas am Strand gechillt und gelesen. Auf der Rückfahrt dann eine sehr relaxtes Breitmaulnashorn mit Nachwuchs an der Strasse - wow. Gemessen am Horn muss die Dame auch schon etwas älter gewesen sein...

10. Tag (24.10.sonnig) St. Lucia Strand/Erholung
Eigentlich wollten wir an dem Tag schon weiter, aber das Wetter war schön und wir haben paar nette Leute kennen gelernt, also haben wir einen Tag dran gehängt. Haben den Boardwalk gemacht und dabei einige Krokos und einen erfolgreichen Fischadler gesehen. Nachmittag am Strand verbracht.

11. Tag (25.10. sonnig, zT bewölkt) St. Lucia - Durban - Umkomaas
Da wir die Zeit hatten haben wir in Durban die u'Shaka Sea World noch besucht - ist besonders mit Kids auch zu empfehlen. Nette Atmosphäre, da als Wrack aufgemacht - Aquarien selbst ganz schön, aber in Australien schon bessere gehabt. Am Abend in Umkomaas dann noch Tauchgänge für den nächsten Tag vereinbart. Unterkunft am Morgen über booking.com noch vorgebucht: Umkomaas Guesthouse - sehr nett. Der Besitzer ist begeisterter Jetski Angler und hat es damit bis ins Fernsehen gebracht... ich bin aber kein Angler. ;)

12. Tag (26.10. sonnig, zT bewölkt) Umkomaas Tauchen
Hm - eigentlich hab ich schon seit Tagen gesehen, dass es sehr windig und das Meer unruhig ist. Dass die Unterwassersicht nicht berauschend wird war klar, aber es war wohl nicht mein Tag.
Auch wenn alle Passionstaucher jetzt gleich mit den Augen rollen, muss ich auch noch dazu sagen, dass ich eigentlich nur im Urlaub (Malaysia, Great Barrier, Rotes Meer,... zuletzt Bonaire) tauche - bin am Baggersee aufgewachsen und hab schon vor längerer Zeit beschlossen, dass ich Deutschland nicht tauchen muss. In Umkomaas wollte ich eigentlich das "Riff" sehen - und wurde immer wieder gefragt, ob ich denn nicht zum Haitauchen mitwill (nein will ich nicht - hab schon Haie an Riffen gesehen und halte es für fragwürdig sie anzulocken...). Dass die Ausrüstung nicht am Vortag, sondern noch am selben Tag um 07:00 zusammengestellt wird, hätte mir eigentlich die letzte Warnung sein sollen (hab ich an einem PADI Tauchcenter so noch nie erlebt - klar war ich auch schon off Rekords in Brasilien unter ganz anderen Bedingungen tauchen, aber die Center...) - aber man ist dann doch immer zu sehr auf das Tauchen fixiert, um die letzten Konsequenzen zu ziehen.
Zum Tauchen bin ich dann mit dem Nachbar Tauchcenter geschickt worden - da die zum Riff wollten. Ein Briefing zum Tauchgang (Riff) gab es dann am Slip Point (Sand Flussmündung). Zum Tauchen gehts dann mit Zodiacs raus - die Brandung war so heftig, dass wir 10min und 6 Anläufe brauchten um aus der Flussmündung zu kommen. Draußen gut 3m Welle... unterwegs fällt einem Taucher ein, dass er lieber das Wrack sehen wollte - dann sind wir zum Wrack gefahren... ohne weiteres Briefing: "sei quasi dasselbe". :thumbdown:
Dann nahm das Schicksal seinen Lauf: Hatte ein älteres BCD (amerikanischer Typ) und da beim ersten mal nicht alle Luft rausbekommen (ist mir einmal in Noosa, Australien ähnlich gegangen), also nach 3m nochmal kurz an die Oberfläche, geshiftet und wieder runter. Und dann grandios den Abstieg beim Strömungstauchgang versaut - d. h. am Anfang noch an der Leine runter und den Luftblasen nach. Dann hab ich zwei in Sicht bekommen und bin dem letzten hinterher. Das war leider der, der die Gruppe verloren hat... :( :( :( Als das gemerkt hab, war es leider schon zu spät. Als nächstes ist der Kerl entgegen Briefingansage (26m) einfach auf den Grund "durchgefallen" :huh: (sein Glück, dass das nur 31m waren) und dann direkt aufgetaucht *kopfschüttel*. Bin langsam hoch und musste dann 5min auf das Boot warten, da der andere etwas Probleme hatte ins Boot zu kommen. Mit einem kleinen Schluck Seewasser und der 3m Dünung bin ich dann zum ersten mal im Wasser Seekrank geworden - ne Sch***-Erfahrung. Hab den Tauchgang dann abgebrochen - das einzigste was ich vom Tauchgang mitgenommen hab, waren Blicke auf 3 Schiffsrippen (des mir unbekannten Wracks - mir war so übel, ich wollt das auch nicht mehr wissen) und der Wal, der auf der Rückfahrt 30m von uns entfernt geblasen hat. Naja aufgrund der schlechten Sicht (5-7m) hab ich sonst auch nicht soviel verpasst.
Fazit: Die Schuld geb ich meiner mangelnden Routine, Tauchcenter werd ich nicht nennen, zum Tauchen Lernen würde ich eher ans Great Barrier Reef fahren - dort hat das eine ganz andere Qualität.
Leider ein Tag zum Streichen.
Sabastians kann man in Umkomaas als Restaurant/Bar übrigens empfehlen - ist auch bei Einheimischen recht beliebt.

13. Tag (27.10. Regen) Strasse ;)
Aufgrund der Wettervorhersage (Regen, schon seit Tagen absehbar) haben wir uns entschlossen, den Zwischenstop in Coffee Bay zu streichen und einen "Fahrtag" bis Addo einzulegen. War mit dem Wetter und der Strecke (ca. 850km) ganz schön heftig. :S Die Wattiefe eines Nissan Almera ist bei vorsichtiger Fahrweise übrigens bei knapp 30 cm noch nicht überschritten. :D
Abends sind wir dann im Lupus Den Country House untergekommen - ist etwas ab vom Schuss, aber sehr schön gelegen und wahnsinnig große Zimmer im Cottage. Die Frangipani waren gerade am Blühen und der Duft im Garten hat uns fast umgehauen. Das mit Abstand beste sind aber die Kochkünste von Priscilla - da können sich einige Toprestaurants eine Scheibe von abschneiden! War ein seeehr leckeres Dinner :love: :thumbsup: - da wär ich eigentlich gern noch etwas geblieben: Kann man absolut weiter empfehlen.

14. Tag (28.10. Sonne) Addo Elephant Nationalpark
Morgens sind wir ohne Stress zum Addo. Der Vormittag im Nordteil war relativ mau - wir haben uns hauptsächlich mit Vögeln "begnügen müssen"... Die Szene am Harper Dam hab ich oben ja schon mal beschrieben - später hatten wir noch einen Eli der an der Strasse gefressen hat, wir standen auf der anderen Strasseseite und er war ungestört. Dann kam eine mit einem Toyota Fortuner an, stellt sich direkt vor uns X( - dass sie dem armen nicht auf den Rüssel gefahren ist, war gerade noch eins. :cursing: Der Eli war natürlich genervt und ist abgedampft. (Später haben wir die nochmal gesehen - da musste die Dame wieder auf der Rückbank sitzen und Papa fuhr wieder :D ) Insgesamt war der Nordteil recht überlaufen. Nach einem Stop in der Picknickarea (vorsicht vor den grünen Meerkatzen - die werden recht aggressiv, wenn sie Essen sehen). Danach sind wir in den Südteil gefahren - einige "rote" Elefanten, Strausse, Leopard Turtles, Büffel und als Highlight: Zwei Löwenmännchen 8o (ca. 4-5Jahre?) direkt an der Piste. 20 Minuten haben wir sogar für uns allein :rolleyes:, dann kam noch ein anderer dazu. Die Löwen sind dann Revier markierend vermutlich einer Büffelherde hinterher - immer schön die Strasse lang. Haben sich ab und zu überholen lassen und sich nicht an uns gestört, gelegentlich aus Pfützen getrunken... Wow. :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:
Abends nochmal ein Dinner, dass dem ersten in nichts nachstand... mmhmh. :D

15. Tag (29.10. Sonne) Plettenberg Bay
Wir sind dann über Jeffreys Bay und den Tsitsikamma National Park nach Plettenberg gefahren. An der Storm River Bridge konnte mich meine bessere Hälfte gerade noch davon abhalten, "Hummeldumm" einer deutschen Reisegruppe in einem Toyota Quantum anzudrehen... :D
Am Storm River Mouth angekommen, hab ich mich noch gewundert, warum die ganzen NP Ranger/Angestellten auf einer Veranda standen - bis ich dann bemerkt hab, dass nicht nur Wale zu sehen waren, sondern auch noch die Rückenflosse eines einzelnen Orcas. 8o
Sonst ist die Mündung auch sehr schön - wir sind dann noch zum Aussichtspunkt auf der anderen Seite hochgelaufen (ca. 200m auf 150m Luftlinie?): Nehmt auf jeden Fall Wasser und Sonnenschutz, bei unsicherem Wetter auch eine Jacke mit... unterwegs konnten wir noch ein fränkisches Beziehungsdrama zum Thema Konversation unter Erschöpfungsbedingungen begutachten.
Unterkunft in Plettenberg über Booking.com war das Panorama Blue: Absolut zu empfehlen - der Blick über die Bucht ist der Wahnsinn, die Einführungstipps von Mike brauchen zwar eine halbe Stunde, waren aber insbesondere zum Essen Gold wert - sonst sehr liebenswert!
Abendessen im Ghillies - auch für Südafrikanische Verhältnisse Steaks deutlich über dem Durchschnitt!

16. Tag (30.10. morgens Regen, Nachmittag etwas Regen) Plettenberg Bay
Wetterbericht hat leider recht (wobei Vorsicht: das Wetter scheint hier sehr lokal zu sein - wenn es in Richtung Storms River schüttet, kann in Plett blauer Himmel sein) und wir versuchen den Vormittag im Old Nicks Village, Monkey Island und Birds of Eden zu überbrücken - die letzteren beiden sind leider auch nur bedingt Regen tauglich... die Sonne am Nachmittag ist für den Robberg reservert - absolut richtige Entscheidung: Sehr schöne 2 h Wanderung mit der Abendsonne.
Abendessen im Emiliy Moon (Reservieren!) - ist sehr sehr schön gelegen: am besten schon früher kommen und bei einem Cocktail noch den Blick über den Fluss genießen oder gar im Pool schwimmen. Sehr schönes Ambiente, sehr gutes Essen (wobei das Steak selbst im Ghillies besser war).

17. Tag (31.10. vereinzelt Schauer) Plettenberg Bay
Wir haben beschlossen im Panorama Blue zu bleiben (wegen 80km umzuziehen war es uns nicht wert) und deshalb einen Ausflug über Knysna zum Wilderness National Park gemacht und waren dort etwas wandern, anschließend waren noch in Victoria Bay. Nachdem es zu Regnen begann sind wir wieder los und über die Seven Passes Road (man sollte schlechten Straßen gegenüber aufgeschlossen sein :D ) zurückgefahren.
Abends mit Bekannten in Knysna zum Essen getroffen (weiß den Namen nicht mehr - an der Waterfront ganz hinten links) - totaler Reinfall: arrogantes Personal, bis auf Boulders das schlechteste Essen und eine deutliche Magenverstimmung... :thumbdown:

18. Tag (01.11. an der Küste Regen außer in Plett) Plettenberg Bay nach Swellendam
Da die Berge voll in den Wolken hängen, sparen wir uns den Prince Alfreds Pass und fahren über Knysna/George nach Oudtshoorn. Kurzer Lunchstop und dann über die Route 62 nach Swellendam - recht schön und empfehlenswert. Da am Horizont wieder dunkle Wolken sind, sparen wir uns den Loop über Montagu. Nutzen die Zeit stattdessen auf einer Berry Farm - gleich mal Urlaubsmitbringsel im größeren Ausmaß eingekauft... :)
Unterkunft in der Marula Lodge - sehr schön angelegt, nette dt. Eigentümer, die viel selber gemacht haben. Würden wir gern wieder machen. Essen im benachbarten Restaurant sehr gut mit engagiertem Kellner - haben Kudu und Springbock Steaks ausprobiert. Kudu ist nett, muss aber nicht (die Rinderfilets sind in SA meiner Meinung nach besser) - Springbock ist aber echt sehr lecker.

19. Tag (02.11. Sonne) Swellendam nach DeKeelders via Cape Argulhas
Da nach dem Regen die Flüsse noch sehr hoch sind, sparen wir uns die B&B Empfehlung mit dem DeHoop NP und der handbetriebenen Fähre auf der Route. Nette Landschaft auf der Fahrt zum Cape Argulhas. Cape sehr schön bei Sonne - türkisblaues Meer :thumbup:.
Haben als Unterkunft die Saxon Lodge in Gansbaai (gutes Preis/Leistungsverhälntis, sehr nette Leute, gute Ausflugstipps), da DeKeelders schon ausgebucht bzw. recht teuer war. Direkt nach dem Einchecken nochmal nach DeKeelders Wale gucken - sind einige in Ufernähe unterwegs :rolleyes:
Die Whalesong Lodge liegt echt toll am Ufer/ mit "Walblick". Allerdings ist es auch kein Beinbruch wenn man von Gansbaai rüberfährt - zumindest wir haben so noch mehr als genug Wale gesehen.

20. Tag (03.11. Sonne) DeKeelders/Hermanus
Aus Neugier fahren wir mal noch Franskraal an den Strand - nett, muss man aber nicht gesehen haben. Danach wieder Zwischenstopp in DeKeelders zum Wale gucken, dann nach Hermanus rüber gefahren. Hermanus ist quasi voll entwickelter Tourismus mit Strand- bzw. Klippenpromenade, De Keelders dagegen eher eine größere Unterkunftsansammlung - Wale schauen fanden wir in De Keelders deutlich angenehmer und auch effektiver. Als Tipp noch von Hermanus in Richtung Stanford geht es kurz vor Stanford zum Jacksons Vineyard - nicht übermäßig touristisch/bodenständig mit schönem Blick kann man ein Lunch genießen (eigentlich mit Voranmeldung, Weinprobe auch so möglich). Den Chardonnay fanden wir sehr gut (besser als in Stellenbosch/Franschhoek) und das Lunch war lecker - recht viele Einheimische (war ein Sonntag). :thumbup:
Abend's aufgrund der B&B Empfehlung im Rosemary's (Gansbaai) reserviert - top Essen und Ambiente! Wenn man in der Gegend unbedingt machen - ist zwar nicht mehr so günstig wie an der Garden Route, aber das war das beste Steak in Südafrika für mich.

21. Tag (04.11. Sonne) DeKeelders nach Franschhoek/Stellenbosch
Routenempfehlung des B&B mitgenommen - Raka Vineyard, nette Leute, guter Wein / eine Flasche und die Importeursadresse mitgenommen - Genadendal Museum ganz nett, aber nicht zwingen notwendig. Nach Franschhoek/Stellenbosch aber auf jeden Fall bei schönem Wetter über die R43/Villiersdorp/R321/R45 fahren! Der erste Blick auf Franschhoek und das Tal ist ein echter Wow-Effekt - Wahnsinn! :thumbsup:
Weinprobe im Mount Rochelle - Blick super, Wein ok, aber nichts was ich mir in den Keller lege. Danach noch zum Warwick Estate (nördlich Stellenbosch) gefahren. Tolle Anlage, auf Touris / Stilvolles Picknick ausgerichtet - Wein ganz gut, aber auch nichts für meinen Keller. Insgesamt ist mir die Stellenbosch Gegend recht stark auf Touris ausgerichtet - die meisten Weine in der Probe sind eher Lückenfüller, am Schluss kommen noch 1-2 vernünftige. Werd mich beim nächsten Mal besser vorbereiten wo man hingehen kann.
Unterkunft war außerhalb von Stellenbosch das OrangeVille Guesthouse - sehr nette Ideen in den Zimmern, kann man auch ein paar Tage verbringen. Der Tipp für's Abendessen war noch Klasse: Das Restaurant am Dieu Donne Vineyard, Franschhoek hat eine echt tolle Aussicht für den Sonnenuntergang. Essen war auch sehr gut, eher gehoben.

22. Tag (05.11. Sonne) Cape Town
Da die Wettervorhersage eher eine Verschlechterung ansagte, sind wir bei blauem Himmel und moderatem Wind direkt auf den Tafelberg - tolle Aussicht! Die Wanderung zum Maclear's Beacon ist auch empfehlenswert - noch mehr tolle Aussicht und etwas Ruhe vor den großen Massen... :rolleyes:
Trotz LSF 50 noch recht viel Sonne abbekommen, aber noch erträglich... Danach auf den Signal Hill, in Camps Bay eingecheckt und durch den Berufsverkehr nach Muizenberg - Ziel der Übung? Klar - Chapmans Peak Drive bei Sonnenuntergang! 8) Absolut Empfehlenswert!
Das Essen in Camps Bay (Italiener Luigi's) eher mittelmäßig (vielleicht sind wir aber auch nur zu verwöhnt).
Unterkunft: 61 on Camps - liegt leider direkt am Camps Bay Drive (Hauptstrasse) und ist deshalb recht laut, auch die Sanitärinstallationen sind nicht entkoppelt und sind sehr laut. Andererseits ist es noch in Camps Bay (schöner Strand, Hopon Bus). Kann man machen, aber nicht zu viel (Schlaf) erwarten.

23. Tag (06.11. vormittags Regen) Cape Town
Morgens die VA Waterfront, Essensstände sind ganz lecker, danach noch etwas Innenstadt, Green market, Company's Garden etc. roter Bus... das übliche halt.
Sonnenuntergang in Camps Bay, Essen etwas besser, aber immer noch nicht berauschend...

24. Tag (07.11. sonnig) Cape of Good Hope
Wir fahren ans Kap runter - bei Sonne gleich nochmal viel schöner. 8) Kleiner Spaziergang an den Cape Point, aber die große Wanderung sparen wir uns... am Cape of Good Hope gibt es noch ein paar Strausse mit Nachwuchs. Sonst noch etwas Pflanzen gucken. Auf der Rückfahrt in Boulders am Strand abgebogen. Pinguine gucken gegangen - ganz nett, aber Betty's Bay soll deutlich besser sein.
Und dann war es soweit: Nach etwas chillen am Strand von Muizenberg ab zum Flughafen auf dem Weg sich nochmal an den Mitchells Plains und Phillippi in Erinnerung gerufen, dass es in dem tollen Land es leider auch Schattenseiten gibt und dann doch schweren Herzens in den Flieger gestiegen.... ;(


So - Bericht geschafft... der eine oder andere kann vielleicht was für seine Reiseplanung darin finden - wir fanden es eine unglaublich tolle Reise und sind dankbar für das Wetter, sowie das wir wohl doch häufiger zur richtigen Zeit am richtigen Ort waren!

Viele Grüße
Zopala

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SilkeMa

Reisende

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18

Sonntag, 10. November 2013, 09:36

mittlere Systemkamera geholt (Panasonic Lumix G6W, nicht der größte Sensor, aber auch in höheren ISO Stufen noch recht rauschfrei, MicroFourThirds Bajonett vielleicht mit etwas potential, da mehr als ein Hersteller, mit 750? inkl 150mm Wechselobjektiv ganz erschwinglich ).
Überlegungen dazu waren: Wechselobjektiv für Zoom notwendig, Sucher elektronisch ausreichend (effektiv wäre es auch ohne gegangen, eigentlich hab ich fast immer nur mit dem Display geknipst - in den kritischsten Momenten hätte mir der Sucher nichtgeholfen: dolle Tiere im holpernden Jeep), Systemkamera ist wesentlich leichter als eine Spiegelreflex (mit beiden Objektiven und Tasche nur 1kg - eine Schwedin mit EOS, 300mm"Vogelobjektiv" und 1.7x Adapter hat dagegen allein mit der blanken Kamera/Objektiv Kombi schon 6kg mit sich rumgetragen und sich gewünscht, dass sie doch ihr 400mm Objektiv hätte ). Ach ja bei der Systemkamera (DSLM) hat 150mm dieselbe Vergrößerung wie 300mm bei der Spiegelreflex (DSLR), da der Objektiv/Sensor Abstand geringer ist
Hallo Zopala,

ergänzend wäre noch zu hinzuzufügen: Es gibt inzwischen DSLM`s mit verschiedenen Sensorgrößen. Panasonic und Olympus haben kleinere Sensoren (MFT), aber inzwischen auch mit sehr guter Bildqualität, Samsung mit APS-C, Sony mit APS-C und inzwischen sogar Vollformat.

Die Vergrößerung am Objektiv ist von der Sensorgröße abhängig: um die gleiche Vergrößerung wie bei einem 300 mm Objektiv bei MFT zu haben, braucht man bei APS-C ein 450 mm Objektiv, bei Vollformat 600 mm Objektiv. Die kleineren DSLM mit APS-C oder Vollformat sind somit nur mit kleineren Objektiven jackentaschentauglich. MFT (Pana und Oly) ist daher sehr gut geeignet, wenn man noch eine relativ kleine Ausrüstung und dennoch eine sehr gute Bildqualität für die Safari möchte. Den Spiegellosen gehört die Zukunft :thumbup: ! Noch ist der A-F etwas schlechter, als bei den für die Tierfotografie empfehlenswerten DSLR's, die Spiegellosen sind aber auch schon viel besser geworden. Will man bei den DSLR's eine gute Ausrüstung speziell für Safari, muss man richtig in die Tasche greifen und auch teure schwere Objektive schleppen.

Hier mal ein Beispielfoto von einer GH2 (Panasonic): (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) Safari mit Olympus: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) Für die meisten Reisenden müsste eine solche Bildqualität ausreichen :D ;) !

Ich würde auch gerne noch mehr Fotos von der G6 sehen :thumbsup: ! Danke für Dein informatives Reisetagebuch :thumbup: !

Viele Grüße,

Silke

P.S. Ich fotografiere mit einer Samsung NX 1000. Sie ist eine gute kleine Systemkamera, aber besser geeignet für Landschaften und als allgemeine Reisekamera.

corsa1968

Noch viel ahnungsloser als der Bär

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19

Sonntag, 10. November 2013, 22:47

Hallo Zopala,
ich bedanke mich herzlich für die ausführliche Kwa-Mbili-Schilderung - da werden Erinnerungen wach! Auch dass Jeff noch gut im Futter steht und weiterhin lecker kocht, habe ich gern gelesen.
Beste Grüße von Christiane

Zopala

Schüler

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20

Sonntag, 10. November 2013, 22:56

Hallo Christiane,

hab ich gern getan. :D KwaMbili fanden wir echt toll - den Rest vom Bericht hab ich auch gerade noch angefügt. Ist etwas lang geworden :whistling: , aber vielleicht tut sich ja jemand den Roman an... :rolleyes:

Viele Grüße
Zopala