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LIRPA 1

Gaukler

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41

Donnerstag, 11. Februar 2016, 20:41

Nun, sich darüber auszutauschen, ob und wann man in einem NP trotz Aussteigverbot aussteigt, ist zwar nicht lebensbedrohlich und auch kein großes Problem aber deswegen ja nicht unbedingt lächerlich. Es soll ja auch Leute geben, die sich in Südafrikaforen über Butternutanbau und ~rezepte austauschen. ;) Finde ich auch nicht lächerlich.

Wir hatten im Krüger zwei Pannen. Einmal einen platten Reifen. Mit dem sind wir ein paar Kilometer zum Camp weiter gerollt. Kein Problem. Es war kurz vor Toreschluß und im Dunkeln wollten wir den Reifenwechsel mangels Taschenlampe nicht unbedingt machen. Beim anderen Mal ist das Schutzplastik unter dem Motorraum in einer Pfütze gelöst worden und schleifte dann unter dem Fahrzeug. Wir konnten nicht erkennen, was da schleift und haben das dann in Afsaal uns genauer angesehen und sind halt bis dahin langsam gefahren (machen wir sowieso). Auch kein Problem. Ehrlich gesagt fände ich z.B. am Baden Powell Drive Freitag nachts eine Reifenpanne durchaus unangenehmer...

LG Lilly

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U310343

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42

Samstag, 13. Februar 2016, 03:51

...Südafrika und der Krüger sind NICHT die Wildnis. Diese Diskussion über Pinkeln im Busch oder irgendwelche Autopannen ist nun wirklich lächerlich. Wer sich in SA darüber Gedanken macht, sollte mal überlegen, wie weit er/sie sich schon von der Basis entfernt hat.

VG
Amogjar


So ganz lächerlich finde ich die Fragen nicht.
Wir denken noch heute an eine Situation wo unser kleiner Sohn im Krügerpark mal eben musste. Alles trotz Belehrung bei Pausen das notwendige zu tun und mitten im Busch. Vor lauter Angst, natürlich ganz nah am Fahrzeug, dauerte das gefühlt eine Ewigkeit.

Pannen hatten wir noch nie. Heute hätte ich keine Bedenken den Reifen zu wechseln, mit den bereits hier beschriebenen Sicherheitsregeln.
Fällt der Motor aus dann heißt es klar, im Auto bleiben bis Hilfe kommt.
Wir sind im Januar wieder einige Tage im Krügerpark. Ich bin ziemlich entspannt und vermute das mein Vodacom Handy weitestgehend Empfang hat.

Viel gefährlicher ist das Thema, beim Fotografieren halb aus dem Auto zu klettern
Wir haben bei unserer Tour verzweifelt den von den anderen gesichteten Leopard gesucht.
Er lag direkt neben uns im Gras. Ich wäre fast draufgefahren Da hätte ich lieber mehr Abstand zwischen meinem Hals und Tier als einige wenige Meter gehabt.

Aber dann sind Einzelergebnisse von denen man zehrt, alles andere läuft ganz entspannt und ohne Probleme ab.
Mit den Leihwagen, die zumeist ziemlich neu waren, gab es noch nie Probleme.

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Bär

Vollkommen Ahnungsloser

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43

Samstag, 13. Februar 2016, 08:15

Der Thread hat mal mit umsichtigem Verhalten bei Tiersichtungen begonnen und ist nun bei eher ungewöhnlichen Situation angelangt. Und weil dies hier sicherlich viele Leute lesen, die noch nie im Krüger oder anderen Nationalparks waren und keine oder unklare Vorstellungen von den dortigen Verhältnissen haben, nochmal ein paar Anmerkungen, damit keine Missverständnisse aufkommen.

Amogjar hat recht, südafrikanische Nationalparks sind in der Regel keine Wildnis. Dies bedeutet nicht, dass es dort landschaftlich nicht wunderschön wäre oder dass sich dort keine gefährlichen Tiere aufhalten, sondern dass bei Pannen Hilfe meist nicht weit entfernt ist und man sich selbstverständlich gegenseitig unterstützt. Im Krüger kann ich mich an nur eine einzige Situation erinnern, in der nicht spätestens nach eine Stunde ein anderes Auto vorbeigekommen ist. Das war mittags, wenn ohnehin weniger Leute unterwegs sind. Hätten wir noch länger gewartet, wären sicherlich noch welche aufgetaucht.

In etwa der Hälfte des KNP hat man Mobilfunkempfang, im Süden mehr als im Norden und im westlichen Parkteil eher als im Osten. Die Telefonnummern vom Camp und dem Duty Manager sollte man allerdings dabei haben. Da jeder einen Fotoapparat hat und die Nummern an der Rezeption hängen sollte es kein Problem sein, sie kurz abzufotografieren.

Sollte der seeeeehr unwahrscheinlichen Fall eintreten, dass man kurz vor Toreschluss abends der Letzte auf einer abgelegenen Straße ist und man eine Panne hat und kein Mobilfunkempfang möglich ist, dann würde ich im Auto übernachten. Das geht. Wir haben daher immer einen 5l-Kanister Wasser im Auto, den man in jedem Supermarkt kaufen kann.

Vorsichtshalber werfe ich darüber hinaus die erste 0,5-l Plastik-Milchflasche nicht weg, sondern spüle sie aus und lege sie unter den Fahrersitz für dringende Angelegenheiten. Habe sie noch nie nutzen müssen aber das Wissen, dass sie greifbar wäre, beruhigt.

Mir ist kein einziger Fall bekannt, wo ein Tourist in einem Nationalpark zu Schaden gekommen wäre, weil er nach einer Panne in seinem Auto gewartet hat.

Was häufiger vorkommt sind Verletzungen weil man Tiere unterschätzt. Vor allem die kleineren. Affen kämpfen um Futter und selbstverständlich sollte man auch Mangusten so wie allen Katzenartigen eher ausweichen - was sie aber im Normalfall schon von alleine tun. Aber auch Fledermäuse beißen, kratzen und verteidigen sich, so wie nahezu alle Tiere, die angefasst oder bedrängt werden. Aus Sicht des Tieres sind wir Menschen immer Angreifer.

Die wenigen Todesfälle in Zusammenhang mit Tieren - vornehmlich Löwen - sind so außergewöhnlich, dass sie ein entsprechendes Medienecho finden. Ich tippe auf 2-3 Tote pro Jahr - bei 2 Mio Besuchern (exkl. Table Mountain NP) eine doch eher geringe Zahl. Die größten plötzlich eintretenden Gesundheitsrisiken in den Nationalparks dürften daher nicht Löwen und Elefanten sein, sondern dieselben wie auch zuhause - Herzinfarkt und Schlaganfall. Daher würde ich empfehlen, es bei entsprechender Vordisposition oder in höherem Alter im Urlaub nicht zu übertreiben. Nicht viele Stunden im Auto sitzen, sondern die Picknickplätze aufsuchen und die Beine vertreten, extreme Hitze, Stress und Aufregung meiden... Manchmal kann man das auch schon bei der Reiseplanung berücksichtigen und sich nicht allzuviel auf einmal vornehmen. Leute in Zeitdruck sind gestresster, fahren schneller und sind rücksichtsloser.

Normalerweise geht es in den Nationalparks jedoch gemütlich zu und das ist gut so. Gefährlicher wird es, sobald man den Park verlässt.
.
*** Wer nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen. (aus Afrika) ***

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Christel66

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Montag, 25. Juli 2016, 09:33

Erst einmal Hallo und vielen Dank an alle für die vielen Tipps.

Nun habe ich noch eine Frage dazu, und zwar, man sollte ja immer rechtzeitig Pausen einlegen um menschlichen Bedürfnissen genüge zu tun. Ich habe schon mal im Netz nach einer Strassenkarte oder ähnlichem vom KNP gesucht, leider aber nichts gefunden. Ich nehme an, das ich an den Gates so etwas bekommen könnte, eine Karte in der die ganzen Pausen- und Rastplätze, und alles andere Wichtige verzeichnet ist. Weiß jemand, wo ich so etwas vielleicht schon hier in Deutschland vorab bekommen kann? Und wenn das noch in deutsch wäre, das wäre super, zur Not geht natürlich auch englisch

LG Christel

Hochwälderin

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45

Dienstag, 26. Juli 2016, 05:46

Toilettengang im Busch

Hallo,

Marie, großes Kompliment für deine " Busch-Benimmschule ", leider läuft es sehr oft nicht wie beschrieben und es bilden sich wüste Knäuel von Fahrzeugen rund um eine Großkatze bzw. die Autos hängen den Elefanten an den Hinterbeinen.

Mit über 50 Lenzen habe ich als Frau - wie so viele in meinem Alter - so meine Problemchen mit häufigerem " hinter dem Busch verschwinden müssen " und trinke deshalb schon viel zu wenig, wenn wir auf Pirschfahrt gehen wollen. Dieses jahr habe ich es anders gemacht und mir folgendes Hilfsmittel gekauft, das für Herren ebenso interessant ist :

Uritravel Mini-Mobilurinal ( bei Interesse einfach damit googeln )

Die gibt es im 3er-Pack und sie bestehen aus einem kleinen Auffangbecher, aus dem sich ein großer, angeschweißter Urinbeutel entfalten lässt und die Teile beinhalten ein Granulat im Deckel. Man kann sich wirklich völlig unbemerkt im Auto erleichtern , während andere Autos vorbeifahren, dann den Deckel schließen, auf den Deckel drücken, woraufhin das Granulat in den Urinbeutel fällt und in Sekunden alles zu einem geruchlosen Gel verdickt , danach einfach das Teil in einen blickdichten Müllsack geben und ab damit in den nächsten Mülleimer am Weg - eine kollossale Erleichterung, wenn man nicht ( unerlaubt !! ) aussteigen will oder kann, weil Raubtiere in der Nähe sind oder Autos. Mit " größeren " " Entsorgungsproblemen der Stoffwechsel-Endprodukte " waren wir noch nie konfrontiert, das ist auch ein wenig Trainingssache und Timing.

LG,
die Hochwälderin

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M@rie

Buschbaby

  • »M@rie« ist der Autor dieses Themas

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46

Mittwoch, 27. Juli 2016, 11:12

alls Posts bzgl. Karten etc sind in den neuen (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) verschoben worden - weitere Tipps zu Strassenkarten, Booklets etc bitte dort posten
lG M@rie

"Schildkröten können dir mehr über den Weg erzählen als Hasen." - chin. Chengyu

,,,^..^,,, Kruger 2019 - in "trockenen Tüchern" ,,,^..^,,,

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Neoner

Anfänger

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47

Dienstag, 14. März 2017, 11:48

Sicherheit in Camps vor Tieren?

Servus,

Da ich auf Youtube auf einige Videos gestoßen bin (und auch hier im Forum auf Bilder, bspw. der Löwe der im Eingangsbereich einer Hütte lag) eine Frage:
Wie ist es um die Sicherheit in den Camps gestellt? Wie wird sichergestellt, das keine Tiere in die Camps gelangen?

Der Gedanke das ein Löwe sich in so einer Dusche vor der Sonne schützt und ich da rein stolziere.. :danke:



oder auch hier:


Falls die Frage jetzt zu Doof erscheint: Ich war noch nie in Südafrika und weiß auch nicht in wie weit die Camps in Nationalparks umzäunt sind bzw. ob diese überhaupt umzäunt sind.

Beste Grüße
Musti

bibi2406

Erleuchteter

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48

Dienstag, 14. März 2017, 13:30

Hallo Musti,

Es gibt sowohl eingezäunte Camps und Lodges, als auch solche, die nur einen sog. Elefantenzaun haben. Löwen und andere (Raub)tiere können dort aber auch in die Camps gelangen.
Wir waren z.B. in einer Lodge, die nicht eingezäunt ist und der Ranger hat 1 Monat vor unserem Aufenthalt dort einen Löwen beobachtet, der aus dem Teich neben dem Restaurant getrunken hat. 20 min später sind dann die Safarigäste nichtsahnend zum Kaffetrinken dorthin gegangen.
Es war schon dämmrig und deshalb durften sie dann alleine den Bungalow verlassen.
Abends und wenn es dunkel ist, wird man in solchen privaten Lodges dann von einem Ranger ( oder eben auch mal der Bedienung :thumbup: ) ins Zimmer begleitet. Bewaffnet allerdings oft nur mit einer Taschenlampe :D


LG
Barbara


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Beleza

Die Neugierige ;-)

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49

Dienstag, 14. März 2017, 13:50

Hallo Musti,

wie Barbara schon richtig geschrieben hat, gibt es sowohl eingezäunte als auch uneingezäunte Camps. Vor allem in Botswana oder auch Zambia und Zimbabwe gibt es viele nicht eingezäunte Camps, doch auch zum Beispiel im Kruger sind diese offenen Camps zu finden. Viele Touristen besuchen gerade diese Camps um eben eine möglichst nahe Begegnung zu den Tieren haben zu können. Natürlich immer im Rahmen der eigenen Sicherheit, aber was gibt es spannenderes als einen Löwen direkt vom Zelt aus beobachten zu können (zumindest mir geht es so).

Wem das zu unsicher oder aufregend ist, sollte eventuell lieber eingezäunte Camps wählen. Doch auch hier kann es passieren, dass man auf das ein oder andere Wildtier im Camp trifft. Oft nur Antilopen oder Warzenschweine aber hin und wieder auch eine Hyäne oder wie erst letztens in Letaba ein Leopard.

Bedenke, du befindest dich im Lebensraum der Tiere. Eine gewisse Vorsicht ist da immer angebracht. Leider kommt es sehr selten nämlich doch zu Unfällen, die fast immer aus der Naivität der Touristen heraus entstanden sind.

Viele Grüße
Beleza
"Sing like no one's listening, love like you've never been hurt, dance like nobody's watching, and live like its heaven on earth"

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kOa_Master

Dipl. Ing. Afr.

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50

Dienstag, 14. März 2017, 17:37

Ich bin letzten Monat in Botswana (Savuti Campsite) in eine Horde Wildhunde auf Impala-Jagd reingelaufen, als ich abends um 8 Uhr zum Ablutions-Block gelaufen bin. Da Wildhunde aber grundsätzlich keine Menschen angreifen, war es vielmehr faszinierend als gefährlich. Sie haben mich auch grösstenteils ignoriert und ziemlich sicher auch die paar anderen Leute, die sich auf dem Campingplatz aufgehalten haben.
In Khwai North Gate, ebenfalls auf dem Weg zur Dusche bin ich sehr unerwartet morgens um kurz vor acht in drei Hyänen gelaufen, die offensichtlich am streiten waren - das hat mich doch ein bisschen mehr zusammenzucken lassen (Hyänen-Weibchen aus 5-10m Distanz sind riesig!), aber auch hier haben sich die Tiere aus dem Staub gemacht (vorerst) und sind abgehauen.

Was ich damit sagen will ist: In den allermeisten Fällen haben Tiere mehr Angst vor dir als umgekehrt. Ausserdem sind Menschen auch nicht unbedingt ein bekanntes Futter...
Ausnahme sind vielleicht tatsächlich Löwen nachts, aber da hilft wie schon erwähnt ein umsichtiger Blick und eine Taschenlampe um nicht "zufällig" in Löwen reinzulaufen. Auch die sind nicht grundsätzlich nach Menschen als Futterquelle am Suchen.

In Südafrika selber gibt es allerdings kaum Orte, an denen Touristen (nachts) in nichtumzäunten Gebieten mit "gefährlichen" Wildtieren herumlaufen müssen/können. Entweder sind die Gebiete umzäunt, man ist in einer festen Unterkunft oder man wird von einem Guide begleitet.
Ich behaupte mal, dass man selber sehr gezielt Plätze suchen muss, an denen man wirklich auf sich gestellt in nicht-umzäunten Gebieten ist. In 99% der Erstlings-Reisen wird das wohl nicht vorkommen, resp. ist man in umzäunten Gebieten oder wird begleitet. Eine Portion Wachsamkeit und Respekt ist aber trotzdem immer notwendig und sinnvoll. Angst braucht man aber keine zu haben. ;)
I never knew of a morning in Africa when I woke up that I was not happy. - Ernest Hemingway

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Hochwälderin

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51

Sonntag, 30. Dezember 2018, 09:08

Auch im umzäunten Hauptcamp können Hyänen vorkommen

Hallo,


in meinem Reisebericht vom KP im März 2018 hatte ich davon schon berichtet und ein Foto gepostet: In Skukuza liefen morgens um 6:00 Uhr bei hellem Tageslicht 2 ausgewachsene Hyänen um die Hütten und bei uns direkt vor dem Badezimmerfenster vorbei - seitdem verlasse ich mich nicht mehr auf " Raubwildfreiheit " in den main camps des KP und würde bei Dunkelheit in einem großen Camp wie Skukuza mit entsprechend langen Laufwegen nur noch mit dem Auto zum Cattle Baron oder zum Parkshop fahren - und ja, aus der Nähe sind Hyänen ziemlich grß :D .


LG, die Hochwälderin

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rhein-mainer

Uralter Shongololo

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Sonntag, 30. Dezember 2018, 14:37

Wer unbedigt zahlen will/ muss.

So : Ich will euch mal eine Situation schildern , auch denen , die meinen sie könnten oder müssten mal , das Auto verlassen.
Im Februar diese noch gerade andauerndem Jahr am Gate des Cocodilfluss.
Wir passieren das obere Tor des Crocodil Gate, rollen den leichten Weg runter zur Brücke. In diesem Augenblick , kommt ein jüngeres Paar aus den Büschen recht von uns in unmittelbarer Nähe zum Crocodil River. Unser Autofenster ist offen.
" Stay in your verhicel " rufe ich beiden zu. Beide machen keine Anstalten dies zu tun . Nachdem wir auf der Parkseite die Steigung hoch fahren , laufen beide Ignoranten immer noch am Flussufer herum. Sofort der Dame am Corner des Gate Büro
dieses gemeldet . Sie sofort Trafic Police angerufen. Ein südafrikaniches Paar , das neben uns an dem Desk stand , bestätigte der Controllerin im Büro , das sie auch den Vorfall schon kurz vorher gesehen hätten.
Nach paar Minuten kam das Paar mit seinem Auto recht schnell angefahren , ohne sich an der Reception anzumelden , fuhr der Fahrer zur Schranke . Da kam auch schon die Trafic Police an und was der Fahrer bezahlen musste , habe ich nicht erfahren. Schätze aber mindestens 1500 Rand .

Dazu noch eine Bemerkung , am Tage zuvor stand an dieser Stelle , an dem das Paar ausgestiegen war , ein sehr großer Elefant . Schade das der nicht da war
.
Noch was dazu : An einem Wendeplatz am Tibavati River . ein schon älteres Paar , auch aus dem Auto ausgestiegen . Nach meiner Bemerkung : Stay in your Car , die Antwort " I am a Local " . Ob da die Raubtiere ein Unterschied machen ???
Einfach nur dumm , so zu Antworten

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Hochwälderin

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Mittwoch, 2. Januar 2019, 19:05

die Einsicht muss von jedem selbst kommen

Hallo rhein-mainer,
in der Sache hast du ganz gewiss recht, aber: Es bringt wenig, andere " missionieren " zu wollen - wir Deutschen stehen in den Augen anderer Nationen ohnehin im Generalverdacht, zu glauben, dass wir alles besser wissen und können und unsere Meinung gerne anderen aufzwingen wollen.

Ich erinnere mich gut, als unerfahrene Nationalpark-" Anfängerin " so manchen Fehler aus purer Begeisterung gemacht zu haben - z.B. mich buchstäblich viel zu weit aus dem ( Auto-) Fenster zu lehnen usw....
Mit zunehmender Erfahrung und Reife und nach mehr als nur einem Besuch im KP wich dieses Ungestüme der Vorsicht und ich glaube, heute ein ganz brauchbarer Touri zu sein, respektvoll Tieren und Parkregeln gegenüber und weitestgehend angepasst ;) .
Wir können nicht mehr tun, als vorsichtig auf Dinge hinzuweisen - was das Gegenüber daraus macht und ob er/sie bei Nichtbeachtung als Löwenfutter oder vom Ellie plattgetreten endet, muss jede/r für sich entscheiden. Ungeachtet dessen ist aber schon ganz gut, den einen oder anderen " Misstand " an dieser Stelle einmal anzusprechen, denn viele RSA-Neulinge und ebenso viele alte " scrab hares " lesen mit und manche lernen vielleicht aus noch etwas daraus! :thumbup:
LG, die Hochwälderin

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parabuthus

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Mittwoch, 2. Januar 2019, 19:59

Hallo Heike,

in dem Fall muss ich dir ausnahmsweise widersprechen. Leute, die im Krüger das Auto verlassen, muss man m.E. darauf ansprechen, Deutscher hin oder her. Abgesehen davon, daß sie sich ggf. der Gefahr nicht bewusst sind, könnte ein ernsthafter Zwischenfall nicht nur für die Betroffenen ernsthafte Konsequenzen haben. Angefangen von strengeren Restriktionen für alle Besucher bis hin zum Abschuss von vermeintlich gefährlichen Tieren.

Wir mögen vielleicht generell zu Schulmeisterei neigen und ein wenig Gelassenheit und Zurückhaltung täte uns sicher gut. In diesem Fall liegen die Dinge jedoch anders.

LG

Christian

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Donnerstag, 3. Januar 2019, 06:23

danke für deine Differenzierung

Abgesehen davon, daß sie sich ggf. der Gefahr nicht bewusst sind, könnte ein ernsthafter Zwischenfall nicht nur für die Betroffenen ernsthafte Konsequenzen haben.

Hallo Christian,
danke für deine differenziertere Sichtweise. Besucher, die Nationalparks befahren, sollten zumindest die eine Regel kennen: NICHT AUSSTEIGEN ! Für diejenigen, die wirklich so unvorbereitet losfahren, könnte und sollte an den gates nochmals ein letzter entsprechender Hinweis bei der Passkontrolle gegeben werden. Alle anderen, die Unterkünfte und game drives über die Webseite buchen, müssen im Buchungsvorgang bestätigen, dass sie die Parkregeln kennen...ob sie sie lesen, ist ihre Sache.
Das IMHO größere Problem liegt im 2. Teil deiner Aussage - strengere Parkregeln für alle und sogar eventueller Abschuss von Tieren, die einen Besucher verletzt oder getötet haben. Das ist für die Tiere und vernünftige Besucher nicht akzeptabel.

Übrigens: Sogar M@rie als alter Hase und Vorbild gibt in ihrer " Busch-Benimmschule " weiter oben im Thread zu, dass sie bei einem dringenden menschlichen Bedürfnis auch schon mal aussteigt und sich ein gut übersichtliches Plätzchen direkt neben dem Auto sucht....., ich will jetzt nicht weiter darauf eingehen, aber ich glaube, viele von uns ( ich schließe mich nicht aus ) haben das auch schon " in der Not " getan und um dies zu vermeiden, nehme ich seit 2 Jahren die Einmalurinale mit, die ich ebenfalls schon beschrieben habe und die einwandfrei und diskret im Auto funktionieren.
LG, Heike

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Donnerstag, 3. Januar 2019, 06:41

Nachtrag - Verhalten von Rangern mit einem Auto voller Besucher

Gerade fielen mir 2 Negativbeispiele von Rangern ein:
1) selbst erlebt bei einem Morning Drive: der Ranger sah eine Getränkeflasche, stieg vom Auto ( ohne Gewehr, dieses lag in einer Segeltuchhülle auf dem Armaturenbrett ) und sammelte die Flasche ein. Richtig wäre gewesen, sich die Stelle zu merken und später die Flasche zu holen, denn man sollte selbst als Verantwortlicher nicht tun, was man anderen aufgrund der Gefahr strikt verbietet, der Mann gab einfach ei n schlechtes Beispiel.
2) Warum wird bei einem nächtlichen Game Drive ein Ranger von einem Leoparden getötet, nachdem er zum Urinieren aus dem Auto gestiegen war ? Die Touris blieben dabei auch noch mitten im Busch schutzlos zurück ! ( Vor Jahren passiert )

Wie du siehst, Christian, ist das Thema facettenreicher und es gibt viele Blickwinkel - ich wollte zunächst nur darauf hinweisen, dass wir ja freundlich und behutsam einen Hinweis geben können, aber je nach unserem Auftreten halt eben mit trotzigen Antworten " I am local " rechnen müssen und somit nicht das an Information transportieren können, was eigentlich so wichtig ist und was wir beabsichtigen.
LG, Heike

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M@rie

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Dienstag, 5. Februar 2019, 12:24

nie mit einem Honeybadger anlegen

es passt nicht wirklich in diesen Thread, aber auch in sonst keinen ;) daher hier noch eher .... Honeybadger gelten als unerschrockenstes Tier der Welt, denn sie nehmen es mit Löwen auf, stecken Bisse von Giftschlangen weg.... nun gab es wohl eine "once in a lifetime-Sichtung", die es nochmal verdeutlicht..... "leg' dich nie mit einem Honeybadger an!" ;)

lG M@rie

"Schildkröten können dir mehr über den Weg erzählen als Hasen." - chin. Chengyu

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Beate2

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Mittwoch, 3. April 2019, 16:21

das kann bei Grenzüberschreitungen heraus kommen :thumbdown:
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kklaus

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Donnerstag, 4. April 2019, 15:18

2016 im Isimangaliso Wetlandpark stand eine Frau seitlich neben Ihrem Auto und fotografierte eine Büffelherde, bestehend aus ca. 20 Tieren,welche ungefähr 15 Meter entfernt am grasen waren.
Die hatte nicht mal das Auto zwischen sich und der Büffelherde, sondern rein gar nichts.

Da diese Frau mit den Büffeln sprach, wie mit Kühen auf einer Weide, wirkten die schon recht aufmerksam und angespannt.
Nach meiner Warnung bemühte sich die Frau endlich um Ihren Wagen zu gehen und einzusteigen.
Zum Glück beruhigten sich die Tiere und frassen weiter ihr Gras.

Grüße
Klaus

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