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nermin1895

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Montag, 13. April 2015, 21:55

Hallo zusammen,

ich habe eine nicht 100% Südafrika-spezifische Frage, aber ich hoffe, jemand kann mir hier helfen.

Für die von mir oben beschriebene Route haben wir nun fast komplett die Unterkünfte fix gebucht (eine Nacht Oudtshoorn musste ich noch streichen, da ich bei meinen 22 Nächten einen Denkfehler hatte, sind ja leider nur 21)

Als letzte Unterkunft, zum krönenden Abschluss wollen wir nun die Leopard Mountain Lodge buchen. Und hier ist mein Problem:

Preis über die eigene Homepage : 3990 ZAR pro Unterkunft/Tag
Preis über Buchungsportale: ca. 300 € pro Unterkunft/Tag (z.B. booking.com) Hier steht dann auch Vollpension vermerkt, ich gehe aber auch davon aus, dass die Game Drives mit im Preis sind!? Weiß das jemand, bzw. hat mit sowas Erfahrung gemacht. Explizit steht das nämlich nicht dabei.

Und nun noch das, was mich komplett verunsichert, beim Preisvergleich über trivago, steht ein Anbieter, hotel.de, wo die Unterkunft/Tag gerade einmal ca. 150 € kostet (und nicht pro Person). Das kann ich eigentlich nicht glauben...als Haken ist mir aufgefallen, dass da nicht Vollpension sondern Frühstück Incl. steht. Gibt es sowas in der Lodge überhaupt? Hat jemand Erfahrung mit hotel.de oder einen Tipp für mich, was er in meiner Situation machen würde?

Vielen Dank für Eure Hilfe

Gruß
Nermin

corsa1968

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22

Montag, 13. April 2015, 22:31

Hallo Nermin,
also aus meiner Sicht ist es zumindest auf deren Website eindeutig: der Preis versteht sich inklusive "Three Guided Game Activities per day including game drives and visit to our unique hide at the watering hole". Guckst Du zur Sicherheit nochmal hier: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) . Der Preis pP dort ist aber auch nicht 3990 ZAR per day, sondern 1.995 ZAR per day and person.
Was einzelne Buchungsplattformen dann aber so ausweisen, kann durchaus differieren. Da müsstest Du ggf. z. B. bei hotel.de anfragen.
Aus eigener Erfahrung schreibe ich übrigens nicht, die Lodge haben wir noch nicht besucht.
Beste Grüße von Christiane

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nermin1895 (14. April 2015, 18:07)

kOa_Master

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23

Dienstag, 14. April 2015, 14:26

Bei hotel.de anfragen. Alternativ bei der Lodge anfragen (finde ich aber eher "dreckig" vom Verhalten her).

Grundsätzlich kann ich mir nicht vorstellen, dass hotel.de etwas anderes als die Lodge selber anbietet (ich war schon in der Lodge und da gab es keine "Option", es war alles für alle inkl., das wäre uns definitiv aufgefallen).
Der Preis ist aber so gering (interessanterweise genau die Hälfte), dass ich der Sache noch nicht ganz trauen würde...theoretisch könnte es auch sein, dass dann plötzlich "versteckt" die Kosten genau gleich nochmals auftauchen für Game Drives, VP etc. und zwar nicht fakultativ!
Ich kenne das Portal nicht, kenne deren Geschäftsideen nicht, aber grundsätzlich bin ich skeptisch gegenüber saumässig billigen Angeboten.

Als Hinweis: Für Getränke, Tipps und weiteres (Wäsche, zusätzliche Aktivitäten, Wein) sollte man durchaus auch ein paar Rand miteinberechnen. Einfach nie vergessen :)

Wie auch immer, ich kenne eure finanzielle Lage nicht. Wenn ihr auf Nummer sicher gehen möchtet und der Lodge das Geld gönnt, dann bucht direkt über deren Seite (auch nicht über booking). Wenn ihr ausserdem per Mail eine Anfrage macht und mitteilt, dass ihr in den Flitterwochen seid und nach einer geeigneten Unterkunft sucht, dann fragt doch gleich noch nach möglichen Vergünstigungen. Viele Lodges haben da ein bisschen Spielraum, spezielle Aktionen oder geben z.B. 50% auf den Preis der Braut.

Was ich aber auf jeden Fall sagen kann: Die Lodge ist ein Traum! Wir durften vor einem Jahr dort 3 Tage bleiben und es war vermutlich die beste Unterkunft & Lodge, die ich in Südafrika bisher besucht habe. Uns wurde von der Lodge (spontan und natürlich kostenlos) ein privates Candlelight-Dinner offeriert, was eine wunderschöne Überraschung war und uns richtig freute. Das ist definitiv ein Highlight!

PS: Und wenn ihr direkt bucht, dann fragt am besten nach Chalet 1 oder 2, das sind die meiner Meinung nach am besten gelegenen Chalets, evtl. noch 3 :thumbup:
Einige User (kürzlich z.B. Mojamira) waren ebenfalls in dieser Lodge und könnten sicher auch zusätzliche/aktuellere Erfahrungen miteinbringen.
I never knew of a morning in Africa when I woke up that I was not happy. - Ernest Hemingway

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nermin1895 (14. April 2015, 18:07)

nermin1895

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Dienstag, 14. April 2015, 18:37

Vielen Dank für eure Meinungen!

Wir werden jetzt auch direkt die Lodge anschreiben, dem so günstigen Kurs von hotel.de stehen wir ziemlich skeptisch gegenüber.

Dank Mojamiras Reisebericht wurden wir erst richtig aufmerksam auf die Lodge, und nach deinen lobenden Worten werden wir das jetzt auch fix machen, nach Möglichkeit mit Chalet 1 oder 2.

Gruß
Nermin

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25

Montag, 19. Oktober 2015, 20:08

Reisefazit

Fast 2 Jahre nach meinem ersten Beitrag mit einem komplett anderen Routenvorschlag sind wir nun aus unserem ersten Südafrika Urlaub zurückgekehrt und sind noch schwer beeindruckt von den unterschiedlichen Erlebnissen.

Ich möchte gern ein Feedback unserer Reise ins Forum stellen, da wir sehr von diesem Forum profitiert haben und aufgrund der viele Stunden auf dieser Seite unsere Reise ein unvergessliches Erlebnis war.

Danke an alle Profis aus diesem Forum und an alle Reisebericht-Schreiber. Hilfreich waren auch die kurzen Zusammenfassungen von Rückkehrern, genau das möchte ich auch tun.

Als Grundlager hier unsere Route Inch. der Unterkünfte:

Zu den jeweiligen Unterkünften, Orten, Restaurants, Aktivitäten etc. möchte ich im späteren Post noch unsere Eindrücke schreiben.

Nun nochmal ein generelles Fazit von uns:

25.9. - 30.9. Kapstadt - Backpackers in Greenpoint
30.9 - 2.10. Hermanus - Beluga House
2.10. - 4.10. De Hoop - Equipped Cottage
4.10. - 5.10. Oudtshoorn - 88 Baron van Reede
5.10. - 8.10. Knysna - Badgers Lodge
8.10. - 10.10. Colchester (Addo) - Nukakamma Guesthouse
Flug PLZ - DUR
10.10. - 14.10. St. Lucia - Lodge Afrique
14.10. - 16.10. Hluhluwe - Bushwillow Collection

Für den ersten Teil von CPT nach PLZ sind wir insgesamt 2.900 km unterwegs gewesen, Auto war ein VW Polo Automatik, lief alles problemlos, groß genug für 2 Koffer im Kofferraum. Hier hatten wir auch ein Navi, wobei man dieses unserer Meinung nach außer in CPT nicht benötigt. Das nächste Mal würde ich drauf verzichten und könnte hier etwas an Geld einsparen.

Für den zweiten Teil waren wir 800 km unterwegs. Auto war ein Hyundai I10, kleinste Kategorie, manuelle Schaltung, kein Navi. Das machten wir um Geld zu sparen und es war auch gut so. Ein Koffer war auf der Rückbank, da wir aber direkt zu den jeweiligen Unterkünften fuhren, war dies kein Problem. Einzig im Hluhluwe war unser Auto für einige Strecken nicht geeignet, wir konnten nicht alle Strecken fahren, die wir wollten. Dennoch würde ich, wenn man auf das Geld achten muss, wieder die kleinste Kategorie buchen.

Generell war Autofahren entspannt, Kapstadt hatten wir uns turbulenter vorgestellt vom Verkehr her. Wenn man in Großstädten Autofahren gewöhnt ist, wird man in Kapstadt keine Schwierigkeiten haben. Auch der Linksverkehr bereitete keine Schwierigkeiten (wir waren aber auch schon in Australien unterwegs, waren deswegen schon keine Links-Fahr-Neulinge). Gefährlicher war der Linksverkehr für uns als Fußgänger, da wir einfach IMMER in die falsche Richtung guckten und dann schon los wollten...

Gesamtkosten für 2 Personen incl. Flüge, Mietwagen, Unterkünfte, Verpflegung (oft einmal am Tag essen im Restaurant, gelegentlich Selbstverpflegung), Ausflüge, Nationalparkeintritte lag bei uns bei ca. 5.000 €.

Man hätte sicher durch Selbstverpflegung und günstigere Unterkünfte noch einiges an Einsparpotenzial.
Dennoch ist das Preisniveau für dt. Verhältnisse sehr gut, für das gleiche Essen in deutschen Restaurants würde man deutlich mehr bezahlen.

Weitere Eindrücke folgen, bis dahin erstmal,

liebe Grüße
Nermin

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nermin1895

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Donnerstag, 22. Oktober 2015, 18:10

Weiter geht es in meinem kurzen Rückblick, bevor ich zu Südafrika komme, nochmal schnell zu den Flügen:


Hinflug mit Condor ab Frankfurt nach Kapstadt. Positiv: Es ist ein Direktflug über Nacht. Man steigt um 20 h im tristen Deutschland ein und landet um 8 h im aufregenden Südafrika. Besser geht es nicht, keine Reisestrapazen oder -stress. Negativ: Der Sitzkomfort für einen Langstreckenflug ist schon grenzwertig. Ich bin 1,90 m und hatte an sich kaum bis keinen Spielraum was meine Beine angeht, wenn...ja, wenn wir nicht das Glück gehabt hätten, dass wir eine 3er Reihe für uns zu zweit hatten. Deswegen kamen wir platzmäßig sehr gut zurecht und konnten ausgiebig schlafen. Das war auch wichtig, denn das Bordprogramm ist arg eingeschränkt, wenn man nicht extra zahlen möchte. Fazit zu Condor: Ich würde es wieder machen, weil man schnell da ist. Vielleicht würde ich jedoch etwas anders denken, wenn wir keinen Extraplatz hätten und so die Nacht deutlich länger gewesen wäre.

Rückflug ab Durban über Dubai nach Frankfurt. Positiv: Service (z.B. WLAN im Flieger :-) ), Essen und Entertainment deutlich besser als bei Condor. Negativ: Deutlich längere Reisezeit, da Umsteigzeit in Dubai sowie Umweg in der Luft. Über den Nachteil waren wir uns aber natürlich auch bei der Buchung bereits bewusst.
Dennoch, wir würden selbstverständlich Direktflüge aus Bequemlichkeit vorziehen...aber letztlich ist es egal wie, Hauptsache man kommt an.

So, und nun endlich Südafrika:
5 Tage Kapstadt
Die Stadt hat uns sehr gut gefallen, wir haben letztlich das Standard-Touri-Programm, hierfür waren die 5 Tage wohl auch angemessen (auch wenn man hier sicher deutlich mehr Zeit verbringen kann).
Pech hatten wir etwas mit dem Wetter, auf den Tafelberg selbst wären wir nur in einer Wolkenwand gekommen...so sind wir gefühlt die einzigen Touristen, die es in 5 Tagen nicht auf den Tafelberg geschafft haben. Die Winelands sind im Regen zwar auch schön, aber bei Sonnenschein ist es sicher noch schöner. Gegessen und getrunken haben wir auf dem Weingut Boschendal, was uns sehr gut gefallen hat (auch wenn es sicher kein Geheimtip ist).
Weitere Highlights waren für uns:
Fußball im Green Point Stadion, Ajax Cape Town gg Kaizer Chiefs. Das war eine wahnsinnig tolle Erfahrung für uns, die Menschen im Stadion so herzlich, die Atmosphäre im Stadion werden wir wohl nie vergessen. Und wir wurden doch häufiger fotografiert :) Sehr lustiger Abend.
Kaphalbinsel. Hier hat uns auch der Boulder Beach sehr gut gefallen, vor allem, da wir mehr aus Versehen den hinteren Parkplatz genommen haben und so den Eingang zum Strand und nicht zum Boardwalk genommen haben. Hier war es deutlich ruhiger und wir konnten in Ruhe die Tiere beobachten. Auch der Strand und die Steine sind sehr schön.
Essen im La Mouette (Sicher auch kein Geheimtipp, aber das Essen war für uns überragend)
Township Tour incl. Gospel Gottesdienst. Dies wird ja sehr kontrovers diskutiert im Forum und wir waren auch nicht sicher, ob wir das machen sollten. Letztlich sind wir sehr froh es getan zu haben. Wir haben viel über die Kultur und das Leben im Township gelernt. Es war für uns sehr bedrückend teilweise, wir haben noch lange über diese Tour gesprochen und denken noch heute oft daran. Unsere deutschen Alltagssorgen wirken so nichtig im Vergleich. Der Gospel Gottesdienst war auch ein einmaliges Erlebnis. Wir würden diese Tour absolut weiterempfehlen, auch wenn ich jede gegenteilige Meinung absolut verstehen kann.
Hout Bay Market. War für uns auch eine wunderschöne Erfahrung, kulinarisch super und auch die Stände mit T-Shirts etc. sehr schön.
Unterkunft: Backpackers in Greenpoint. Hatten ein Doppelzimmer mit eigenem Bad. Es war alles sauber, das Personal hatte wertvolle Tipps parat und man kam mit vielen anderen Touristen ins Gespräch, was sehr schön war. Reisen verbindet. Lage war auch gut, direkt am Signal Hill und ca. 10 Minuten zu Fuß zur Waterfront. Wir würden wieder hier schlafen.

2 Tage Hermanus
Erstes Highlight ist die Fahrt über den Clarence Drive und damit verbunden Bettys Bay, wo es doch deutlich ruhiger als am Boulders Beach ist.
Wunderbare Küste zum Wandern und immer wieder Wale direkt davor waren ein weiteres Highlight.
Unterkunft: Beluga House. Sehr modern, sehr schön. wunderbare Unterkunft, tolles Frühstück, große Betten, neue Badezimmer. Pool-Landschaft ist ein Traum. Wir würden au jeden Fall hier wieder übernachten.

Zu den weiteren Stationen werde ich mich in einem späteren Post melden, hier werden dann unsere persönlichen Höhepunkte dann auch folgen...eines der tollsten Erlebnisse war für uns der De Hoop, mit dem der nächste Post dann starten wird.

Bis dahin,

liebe Grüße
Nermin

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nermin1895

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Donnerstag, 5. November 2015, 18:44

Aufgrund von Arbeit- und Alltagsstress kommt mit etwas Verzögerung der nächste Teil meiner Zusammenfassung:

Am Abreisetag von Hermanns haben wir noch schnell eine whale-watching Tor gemacht. Ich denke, so wie es häufig im Forum steht, ist dies nicht unbedingt notwendig. Wir kamen den Walen zwar sehr nah, aber auch von der Küste konnten wir sehr gut Wale beobachten. Zudem war der Seegang schon ordentlich was für starke Mägen, es hat doch einige auf dem Boot erwischt, denen es dann nicht so gut ging. Bei uns war aber zum Glück nahezu alles in Ordnung ;-)
Die Fahrt zum De Hoop führte für uns zunächst nach Cape Agulhas. Hier hat es uns sehr gut gefallen, es war sehr ruhig, gab nur sehr wenig andere Touristen. Wir wären hier gern länger geblieben.
Aber weiter gehts, wir müssen noch zum De Hoop und die Strecke soll sich ja ziehen. Vorher haben wir im Spar in Bredasdorp uns für unseren Aufenthalt eingedeckt. Allgemein hat uns der Spar am wenigsten gefallen, uns haben die Woolworth und Checkers Supermärkte deutlich besser gefallen.
Die Anfahrt zum De Hoop war für uns mit dem Polo absolut okay, es hat eine knappe Stunde bis zum Parkeingang gedauert inclusive kurzem Zwischenstop, als wir mitten in eine Schafsherde geraten sind.
Der De Hoop hat uns sehr, sehr gut gefallen. Da wir noch keinerlei Safari-Erfahrung hatten war für uns alles sehr aufregend. Die ersten Kudus und Zebras waren schon was ganz Besonderes. 2 Nächte im Park fanden wir für uns gut, das nächste Mal würden wir wohl noch einen Tag länger bleiben. Das Wetter war prächtig und wir konnten einsame Strände und die weißen Dünen genießen, zudem türkises Meer in dem unzählige Wale an uns vorbeischwammen, herrlich. Nachts hörten wir Tiere an unserer Unterkunft vorbeigehen, morgens wurden wir von den Pavian-Banden geweckt. Am zweiten Morgen hockte ein einzelner, alter Pavian auf der Mauer vor unser Unterkunft. Er war wohl in einen Kampf geraten, da sein Kopf einige frische Wunden hatte. Die Paviane haben wir sowieso gern beobachtet. Weitere Tiere waren Strauße, Schildkröten und Schlangen. Wie gesagt, als absolute Neulinge war der De Hoop für uns von der Tierwelt Extraklasse. Die Kombination mit dem Meer und den Stränden hat uns ausgezeichnet gefallen...wir haben uns in den De Hoop verliebt :-)
Als Unterkunft hatten wir die Cottages. Von außen war diese prächtig, von innen leider ziemlich muffig und nicht ganz sauber. Zum Schlafen hat es aber gereicht. Achtung: Wir hatten gedacht, dass Salz und Pfeffer in der Küche vorhanden sind...dies ist aber nicht der Fall, also auch das am besten vorab kaufen. Frühstück hatten wir mitgebucht und das war gut und lecker.

Nach 2 wunderschönen Tagen ging es nach Oudtshoorn, da ich unbedingt den Swartbergpass mitnehmen wollte. Während unseres Urlaubs dachte ich noch, dass das nicht so toll geplant war für uns...für eine Nacht einen ganz schönen Umweg. Aber als Fazit kann ich nur sagen, ich würde es wieder so machen.
Bei Bombenwetter ging es über eine wunderschöne Strecke nach Oudtshoorn. Der Abschnitt zwischen Swellendam und Barrydale hat uns sehr gut gefallen, besser noch als die R62, welche aber auch sehr schön ist. Gegen Mittag trafen wir in unserer Unterkunft ein. Da das Wetter mit 35 °C und keiner Wolke am Himmel keine großen Aktivitäten zulässt, verbringen wir den Nachmittag am Pool. Abends waren wir im Jemima essen. Mein Strauß war etwas zäh, das Essen meiner Frau war gut. Die Atmosphäre und das Restaurant an sich fanden wir aber absolut empfehlenswert.
Zur Unterkunft:
Baron 88 van Reede Guesthouse. Die perfekte Unterkunft, 1 mit Sternchen. Die Inhaber sind unglaublich nett, hilfsbereit und witzig. Wir haben uns gut mit Ihnen unterhalten und waren begeistert von der Unterkunft. Das Frühstück ließ keine Wünsche offen, alles wurde frisch selbst gemacht. In der Unterkunft wären wir gerne länger geblieben.
Am Morgen ging es dann über den Swartbergpass und Meiringsport weiter. Diese Strecke hat uns sehr gut gefallen und der Umweg von De Hoop war er absolut wert. Weiter ging es nun nach Knysna an die Garden Route.

Knysna war eines der wenigen Nicht-Highlights unseres Urlaubes, aber dazu dann im späteren Post mehr.

Danke an alle "Bedanker", ich werde mich bemühen, am Wochenende den Bericht zu beenden.
Gerade über 2 Unterkünfte Nukakamma Guesthouse und Bushwillow Collection möchte ich dann noch ausführlicher berichten, da ich hierüber im Forum nichts gefunden habe.

Liebe Grüße
Nermin

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Freitag, 6. November 2015, 07:19

danke, dass Du Dir die Mühe machst, Deine Eindrücke zu schildern. Ich find die Route sehr gut und bin auf Eure weiteren Erfahrungen gespannt :danke:

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nermin1895 (8. November 2015, 17:24)

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Sonntag, 8. November 2015, 17:54

Weiter gehts:

In Knysna kamen wir nachmittags an und nach dem Beziehen der Unterkunft machten wir uns auf zur Waterfront. Dieser Ort hat uns überhaupt nicht gefallen, nach 5 Minuten sind wir wieder weg.
Andere Touristen hatten uns die Waterfront noch sehr empfohlen, aber gut, Geschmäcker sind halt verschieden und das ist auch gut so.
In Knysna war der Blick von Knysna Heads sehr schön.
An unseren 2 vollen Tagen konzentrierten wir uns auf Ausflüge, am ersten Tag ging es in den Tsitsikamma. Hier war die Wanderung hinter den Hängebrücken zum Aussichtspunkt schon ziemlich anspruchsvoll...aber der Ausblick war toll. Für uns hat der Tsitsikamma als Tagesausflug gereicht, da wir nicht die großen Wanderer sind. Positiv überrascht waren wir, dass man im Park selbst recht gut und recht günstig essen kann (für europäische Verhältnisse). In Deutschland weiß man, dass an Touristen-Hot-Spots in den Restaurants die Qualität leidet, dafür aber der Preis steigt...das ist in Südafrika offenbar nicht so extrem wie hier.

Der zweite volle Tag wurde in Robberg Island verbracht und wir waren sehr begeistert, einer der schönsten Ausflüge unseres Urlaubs. Es waren wenige Touristen da, das Wetter war perfekt und wir begaben uns auf die mittellange Wanderroute. Wunderschöne Ausblicke auf Strand und Meer. Schöner Wanderweg. Direkt an der Küste konnten wir unabhängig voneinander 2 Haie sehen. Ein Südafrikaner sprach uns an und meinte, wir hätten sehr viel Glück, da man die Haie so nah sehr selten dort sieht. Später haben wir die Seehunde beobachtet und waren danach am zweigeteilten Strand. Traumhaft. Nächstes Mal hätten wir Liegehandtücher mitgenommen, hier hätten wir noch mehr Zeit verbringen können. So ruhig, so idyllisch. Es war ein wundervoller Tag in Robberg Island, unserer Meinung nach ein Must-Do bei einer Garden-Route-Tour.

Zurück zu Knysna, ein Ort der für uns einfach nicht gepasst hat. Hier gab es letztlich doch ein Highlight, das Restaurant Olive Tree, hier war einfach alles perfekt. Wir haben zweimal dort gegessen und ich würde gerne wieder dort essen gehen.

Zur Unterkunft:
Badgers Lodge. Laut Bewertungsportalen top, bei uns aber nicht ganz so rund. Unterkunft war irgendwie abgewohnt, das Badezimmer hatte keine Tür, so dass die Toilette und das Bett quasi nur von einem Vorhang getrennt waren. Frühstück war solide, aber in den anderen Unterkünften mindestens eine Klasse besser. Dennoch war alles in Ordnung, wir würden trotzdem das nächste Mal in eine andere Unterkunft, bzw. in einen anderen Ort.

Im nächsten Post dann Addo Elephant Park und Nukakamma Guesthouse

Bis dahin,
liebe Grüße
Nermin

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nermin1895

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Freitag, 13. November 2015, 17:54

Und heute geht es weiter mit dem Addo:

Früh ging es los zum Addo von Knysna, die Fahrt war sehr angenehm, gute Straßen, wenig Verkehr, auch rund um Port Elizabeth überschaubar.

Nach dem Einchecken ins Nukakamma Guesthouse (gleich mehr hierzu) ging es in den Addo, wo wir mittags einfuhren.

Aufgeregt und voller Vorfreude. Ein tolles Gefühl, das man so vielleicht beim ersten Mal hat!?!? Dann die ersten Walzenschweine, allein bei der kleinen Gruppe hielten wir uns 15 Minuten auf, so begeistert waren wir. Es folgten Affen, Antilopen, Zebras, eine große Schlange mitten auf einer Seitenstraße und Schildkröten. Hier haben tatsächlich 2 Schildkröten miteinander gekämpft und wir schauten uns das Schauspiel an. Das Video hierzu hat unsere Familie schon sehr erheitert, da der Kampf eher gemütlich und mit ordentlich Pausen versehen war. Die Tierwelt zu beobachten war genau unser Ding. Im oberen Teil des Parks kamen dann die Elefantenherden. Als die ersten direkt auf uns zu spazierten, waren wir etwas von den Gefühlen übermannt. Meine Frau mit Tränen in den Augen vor Rührung und ich mit doch etwas Angst, aber einer großen Portion Begeisterung für diese Tiere. Die nächste Stunde sahen wir überall Elefanten. In den Seitenloops hatten wir diese auch ganz für uns allein. Allgemein waren trotz südafrikanischer Ferien nicht so viele Autos unterwegs. Schließlich sahen wir noch eine große, schnell Schlange, die dann noch den Kopf hob. Wir sind uns ziemlich sicher, dass es eine Kobra war...doch kann das sein? Im Heft zum Addo stand nichts hierüber.
Am nächsten Tag sahen wir 3 Leoparden und beobachteten diese bestimmt 1,5 Stunden. Aufgeregt als Zebra und Walzenschweine vorbeikamen, aber letztlich schienen die Leoparden mit denen nur zu spielen. Uns stockte zwischendurch der Atem. Später eine riesige Büffelherde und wir mittendrin. Antilopenbaby noch mit Nabelschnur haben wir auch direkt vor unserem Auto gehabt. Und wieder eine große Elefantenherde, sehr nah, sehr gelassen.
Fazit: Der Park war für uns eine überragende Erfahrung, auch die Reihenfolge unseres Urlaubs war tiermäßig immer eine Steigerung. Es kamen immer mehr dazu, andersrum gefahren wären wir im De Hoop von der Tierwelt evtl. nicht so begeistert gewesen, wie wir es Vorort waren.

Unterkunft Nukakamma Guesthouse:
Liegt in Colchester, ziemlich abgelegen, ein kleiner Spar-Markt, dessen Auswahl begrenzt ist. Im ersten Moment der Ankunft waren wir ein wenig erschrocken, die Umgebung sah aus wie ein noch nicht fertiges Neubaugebiet, Straßen waren in sehr schlechtem Zustand, in der Nähe war ein kleines Township. Das Haus war jedoch sehr neu und sehr sauber, der Gastgeber wohnt direkt gegenüber und ist äußerst freundlich und hilfsbereit. Das Frühstück war sensationell gut, frisch zubereitet und eine sehr große Auswahl...und das obwohl wir die einzigen Gäste waren.
Das Zimmer war schön und großzügig. Das Bett riesig und bequem, Dusche und WC auch sehr gut. Zudem kann man den Rest des Hauses auch nutzen, sprich große Küche und Wohnzimmer mit Fernsehecke. Letztendlich vom Aufbau ähnlich wie ein hochwertiges Hostel, jeder hat sein eigenes Zimmer und dazu ein gemütlicher Gemeinschaftsbereich.
Zum südlichen Eingang des Addo waren es knapp 5 Minuten Fahrzeit.
Fazit: Wer nicht im Camp übernachten möchte, für den ist die Unterkunft eine sehr gute Alternative, gerade aufgrund des Frühstücks und der relativ neuen Einrichtung.

Im nächsten Post dann der letzte Teil, St. Lucia & Bushwillow Collection, incl. Flughafenbrand in Port Elizabeth.

Liebe Grüße
Nermin

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gerical

Viel zu selten in Afrika

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Mittwoch, 25. November 2015, 12:34

Hallo Nermin

Danke für den Kurzbericht und die informativen Beschreibungen! Deine Begeisterung für De Hoop, Kap Agulhas, den Swartbergpass und Baron von Reede kann ich gut nachvollziehen :thumbup:
Die Aufregung vor der Einfahrt in einen Nationalpark kenne ich. Das war beim ersten Mal im Addo wirklich besonders stark, aber auch bei der zweiten Reise kribbelte es. Gilt bei mir nicht nur für die klassischen Big5 reserves, sondern auch am Kap...
Am nächsten Tag sahen wir 3 Leoparden und beobachteten diese bestimmt 1,5 Stunden. Aufgeregt als Zebra und Walzenschweine vorbeikamen, aber letztlich schienen die Leoparden mit denen nur zu spielen.
Habt ihr echt Leoparden im Addo gesehen? Und dann direkt drei auf einmal? Das wäre wirklich ungewöhnlich.

Lg
Richard
"It is a law of life that problems arise when conditions are there for their solution." W. Sisulu

Reiseberichte:
https://www.suedafrika-forum.org/reise-informationen/7166-reisebericht-suedafrika-rundreise-november-2013-kaphalbinsel-de-hoop-garden-route-addo-karoo-kapstadt/
https://www.suedafrika-forum.org/reise-informationen/8535-unsere-facettenreiche-suedafrikareise-2015-eine-kulinarische-erkundungstour-am-kap-wandern-in-der-barriere-aus-speeren-staunen-am-ort-der-wunder-und-braaien-im-busch/

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nermin1895

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32

Donnerstag, 26. November 2015, 19:16

Hallo Richard,

gerade dein Bericht hatte einen großen Anteil an unserer Routenplanung...auch einige Hotels hatten wir von die abgeguckt...zum Glück auch das Baron van Reede :-)

Ja, da hatten wir echt Glück im Addo. Als "Beweis" habe ich doch mal 3 Fotos hochgeladen.









Am Wochenende versuche ich den letzten Teil der Reise zu beschreiben.

Bis dahin, vielen Dank an alle Bedanker,

leibe Grüße
Nermin

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M@rie

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Donnerstag, 26. November 2015, 20:32

*ähm* auf den Bildern sind aber keine Leoparden, sondern Geparde/Cheetahs zu sehen, was die Sichtung letztendlich aber nicht weniger spektakulär macht, im Gegenteil :thumbsup:
lG M@rie

"Schildkröten können dir mehr über den Weg erzählen als Hasen." - chin. Chengyu

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nermin1895

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34

Donnerstag, 26. November 2015, 20:36

Oje, wie peinlich...aber da merkt man, dass wir wirklich blutige Anfänger waren/sind...
Waren uns sicher, dass das Leoparden sind und haben das schon allen erzählt...ups :-(
Vielen Dank für die Aufklärung und entschuldigt unsere Unwissenheit :-)

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M@rie

Buschbaby

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35

Donnerstag, 26. November 2015, 20:51

m.E. ist keine Entschuldigung nötig ;) ich wage mal zu behaupten, dass es rd. 95% der Foris auf ihrer Erstreise so erging :P ... ich habe mich bspw anfangs schwer getan Nyala und Kudu voneinander zu unterscheiden ;)

hier mal die (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) , hier (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) und hier (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
lG M@rie

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Bär

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36

Donnerstag, 26. November 2015, 21:15

Cheetahs zu sehen, was die Sichtung letztendlich aber nicht weniger spektakulär macht

Stimmt. Es sind die einzigen 3 Geparden im Addo NP. Und während Tiere üblicherweise aus Parks abhauen, war es bei denen genau umgekehrt... "Einbrecher"
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
'


*** Wenn du nicht mehr weißt, wohin du gehen sollst, halte inne und schau zurück, woher du gekommen bist. (Sprichwort aus Afrika) ***

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Aardvark

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Donnerstag, 26. November 2015, 21:22

Oje, wie peinlich...aber da merkt man, dass wir wirklich blutige Anfänger waren/sind...
Waren uns sicher, dass das Leoparden sind und haben das schon allen erzählt...ups :-(
Ganz einfach zu merken: Der Leopard hat das "O" seines Namens auf sein Fell gezeichnet. ;)
"After climbing a great hill, one only finds that there are many more hills to climb"

Nelson Mandela

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LIRPA 1

Gaukler

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Freitag, 27. November 2015, 09:46

Hallo,

als Du von 3 Leoparden geschrieben hast, dachte ich dann sofort an die 3 eingebrochenen Geparden. Da diese aber 'raus gefangen werden sollten und man lange nichts über sie gelesen hat, ging ich davon aus, Du hast Löwen gesehen. :blush: Nun zeigt es sich, dass Du tatsächlich das Glück hattest, die 3 Geparden zu sehen. :thumbup: Sehr schön! Und sie sehen auch sehr gut aus. Scheint also genug Beute und nicht zuviel Druck durch Löwen zu geben.

:danke: :danke: :danke:

LG Lilly

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nermin1895

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Sonntag, 27. März 2016, 10:09

Nach langer Zeit, nun noch einmal der Bericht zur letzte Etappe unserer Reise:

Für 6 Nächte ging es mit dem Flugzeug von PLZ nach Durban. Nach dem Check In am Flughafen gab es einen kleinen Kabelbrand in der Decke des Hauptgebäudes. Erst nur ein wenig Rauch, der dann aber immer stärker wurde. Es kümmerten sich schon einige Sicherheitsbeamte um den Brand, aber wirklich organisiert sah es dann nicht aus. Als der Rauch immer stärker wurde sind wir raus auf den Vorplatz, immer mehr Menschen strömten raus, bis im stärksten Rauch dann alle raus waren. Es dauerte ziemlich lang, ehe die Feuerwehr eintraf. Zum Glück ist nichts Schlimmeres passiert und nach ca. 45 Minuten konnten wir wieder zurück in den Flughafen...bei zugegeben ziemlich schlechter Luft. Wir waren froh, dass der Flug starten konnte, und die Verspätung von ca. 1 Stunde machte uns nichts aus.

In Durban hatten wir einen Hyundai I10 mit manueller Schaltung, war wie erwartet sehr klein, aber für die kurze Etappe ausreichend.
Die ersten 4 Nächte waren wir in der Lodge Afrique in St. Lucia. Hierzu wurde bereits ausgiebig geschrieben, können uns den positiven Erzählung absolut anschließen.
In St. Lucia war es dann 4 Tage sehr windig, aber auch ziemlich heiß mit teilweise 40 °C.
Der Isimangaliso Wetland Park hat uns gut gefallen, auf der Eastern Shore kamen uns ein Nashorn mit Kind direkt vor unserem Auto vorbei. Das war schon sehr beeindruckend.
Im Western Shore waren wir gefühlt das einzige Auto, die Straßen waren sehr gut. Hier sahen wir unsere ersten Giraffen, auch ein tolles Gefühl. Zusammen mit Nashörnern waren beide an einem Wasserloch zu sehen.
Die Hippo Tour zum Sonnenuntergang war auch absolut empfehlenswert.
Zu guter Letzt, das beste Essen in St. Lucia gibt es unserer Meinung nach bei Reef & Dune.

Weiter ging es in den Hluhluwe. Unterwegs konnte man ein ganz anderes Afrika sehen, als noch an der Garden Route. Häufig mussten wir auf den Hauptstraßen anhalten, um Ziegen oder Kühe über die Straße gehen zu lassen. Im Hluhluwe konzentrierten wir uns auf den Hluhluwe Teil, da wir nach ein paar Stunden wieder Richtung Norden zum Bushwillow Collection mussten.
Letztlich haben wir zu wenig Zeit für den Park eingeplant. Glück mit Sichtungen hatten wir auch nicht unbedingt, es herrscht eine große Dürre, weshalb wir nur 2 Nashörner und eine Giraffe sahen. Die Wasserlöcher schienen alle ausgetrocknet zu sein. Im Park selbst war es mit unserem I10 doch teilweise grenzwertig, das wussten wir aber schon vorher. Vom Parkausgang zur Bushwillow Collection dauerte es ca. 45 Minuten.

Dort verbrachten wir unsere letzten beiden Nächte, komplett abgeschieden, volle Ruhe zum Ausspannen. Wir hatten unser eigenes kleines Häuschen, das sog. Yellowwood. Die Unterkunft war absolut empfehlenswert. Ein riesiges gemütliches Bett, schönes Badezimmer mit toller Dusche. Eine nette Terrasse mit einem kleinen, unbeheizten Pool, der eine willkommene Abkühlung bot. Die Küche war voll ausgestattet, es war alles sehr modern und sehr sauber. Das Wohnzimmer war auf 2 Seiten nur mit großen Fensterscheiben ausgestattet, sodass man von drinnen einen wunderbaren Blick nach draußen hatte. Der Blick ging komplett ins Buschland, die Nachbarhäuser waren nicht zu sehen. Die Küche nutzten wir übrigens nicht, da wir mit Frühstück und Abendessen gebucht hatten. Das würden wir auch so empfehlen. Beides wurde frisch zubereitet und war ein absoluter Genuss! Ganz großes Lob an die Küche, das haben wir nach dem letzten Essen der Köchin auch nochmal persönlich gesagt. Sind nach dem Essen in die Küche und haben uns bedankt und hatten dann noch ein tolles Gespräch mit Ihr. Auch ein schönes Erlebnis, welches wir für uns mit nach Hause genommen haben. Die Freundlichkeit und Herzlichkeit der Menschen in Südafrika.
Das Bushwillow Collection liegt im Kuleni Game Park. Wir denken, dass dieser Park für erprobte Safari-Touristen wahrscheinlich etwas klein ist. Für uns war er jedoch völlig ausreichend. Im Park selbst geht man nur zu Fuß über verschiedene Walks. Hier begegnet man dann Giraffen (insgesamt 3 im Park), Gnus, Zebras, Antilopen und Warthogs.
Es werden auch diverse geführte Touren angeboten, diese haben wir allerdings nicht gemacht, da wir die letzten 2 Tage einfach nur Ruhe und Gemütlichkeit brauchten...da wir in 2 Tagen schon wieder arbeiten mussten.
Fazit für Bushwillow Collection: Sehr gutes Essen, sehr gute Unterkunft, der Park jedoch ist sicherlich kein Highlight. Ob wir wieder kommen würden, da sind wir uns nicht sicher. Preis-Leistung war aber sicher sehr gut.

Nach den 2 Tagen Bushwillow Collection ging es dann wieder zurück nach Deutschland. Dieses Mal mit Emirates und Zwischenstopp in Dubai. Hier verlief alles problemlos, Service und Bequemlichkeit sicher deutlich besser als bei Condor. Dennoch würden wir einen Direktflug sicher vorziehen, dann zur Not auch mit Condor.


Entschuldigt die lange Zeit auf die letzte Etappe, aber es ist beruflich und privat sehr viel dazwischengekommen. Umso mehr bin ich begeistert von den fleißigen Reisebericht-Schreibern...von diesen Berichten haben wir wie gesagt ungemein viel profitiert.

Bis dahin,
sawubona (auch wenn das in dem Zusammenhang wahrscheinlich nicht passt...)

Nermin

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Sonntag, 27. März 2016, 14:46

Hi Nermin,

:danke: dass Du die letzte Etappe noch beschrieben hast. Bushwillow Collection habe ich notiert!

das beste Essen in St. Lucia gibt es unserer Meinung nach bei Reef & Dune

Da bin ich derselben Meinung wie ihr!

VG. Toetske
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