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Desireh

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Samstag, 30. November 2013, 15:56

Berge, Tiere & gutes Essen: Südafrika im November (JNB - Golden Gate - Drakensberge - Amakhosi Lodge - St. Lucia - Franschhoek)

Seit ein paar Tagen sind wir nun von unserer zweiten Südafrikareise zurück im kalten Deutschland.
Und da ich hier vor der Reise viele Hinweise bekommen habe möchte euch unsere Erlebnisse als Dankeschön nicht vorenthalten :)
Auch wenn unsere Route letztendlich dann doch etwas anders war als ursprünglich angedacht und hier im Forum diskutiert.

Wir hatten drei wunderschöne Wochen in Südafrika und richtig Glück mit dem Wetter: fast immer Sonnenschein und nur an unseren Unterkunft-Wechsel-Tagen oder abends Regen.

Hier unsere Reiseroute; die Unterkünfte waren alle vorgebucht.
Flug MUC – LHR – JNB
1 N Heidelberg, (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
2 N Clarens, (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
3 N Northern Drakensberg, (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
3 N Central Drakensberg, Champagne Valley, (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
4 N Safari in der Nähe von Pongola, (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
3 N St. Lucia, (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) , dann Flug DUR – CPT
4 N Franschhoek, (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Flug CPT – LHR – MUC

Ich weiß, das ist nicht gerade eine besonders originelle Route.
Aber dafür hatten wir an jedem Ort ausgiebig Zeit und konnten alles entspannt genießen :) Und die Gegenden, die wir nach zwei Südafrikareisen noch nicht gesehen haben, sind eben beim nächsten Mal dran ;)

Gefahrene km: 2200 in 3 Wochen

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Desireh

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Samstag, 30. November 2013, 17:24

Anreise, Heidelberg und Clarens

4. November: Endlich ist es so weit und unsere Reise beginnt. Noch ein paar restliche Sachen zusammen packen, die internationalen Führerscheine abholen, im Internet nach den Wetteraussichten für SA schauen (Sonne & knapp 30 Grad sind angekündigt) … schon war's Nachmittag und wir machten uns auf den Weg zum Flughafen München und es ging mit BA über London nach Johannesburg. Das hat alles problemlos geklappt und wir sind pünktlich am nächsten Vormittag gelandet.

Auf unser Gepäck mussten wir nicht lange warten. Nach dem Geldabheben machten wir uns auf den Weg zur Autovermietung und holten dann unser Auto bei Hertz ab. Gebucht war ein SUV (ohne Allrad) und wir bekamen einen Nissan Qashqai.
Da ich beim Autofahren in SA liebend gerne meinem Freund den Vortritt lasse und er am ersten Tag nur ungern lange Strecken fährt, hatten wir für die erste Nacht eine Unterkunft in Heidelberg gebucht. Heidelberg ist nicht gerade spektakulär, aber lag für uns ganz praktisch auf dem Weg Richtung Clarens / Golden Gate Highlands Park.

Mit dem B&B, dem Dorps Akker Gastehuis, waren wir zufrieden. Das Zimmer war schlicht, aber mit Küchenzeile und großem Bad für eine Nacht mehr als ausreichend. Den restlichen Tag über haben wir nicht mehr viel gemacht: ein paar Sachen einkaufen, die Sonnenstrahlen auf der Terrasse genießen, noch Essen gehen und dann ab in die Heia.
Nach dem leckeren Frühstück am nächsten Morgen machten wir uns dann auf den Weg nach Clarens.

Clarens / Golden Gate Highlands Park

Erst einmal ein Tipp für alle, die genauso gerne Cider trinken wie ich: schaut unbedingt in der (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) vorbei: Die brauen dort vier verschiedene Sorten. Echt lecker! :beer:

In Clarens angekommen beschlossen wir, erst einmal zu unserer Unterkunft zu fahren und das Gepäck abzuladen.
Auf unserer Reise hatten wir zwei außergewöhnliche Unterkünfte. Das Castle in Clarens war eines davon. Das Castle ist ein Schloss im Mini-Format samt Schlossturm mit 2 Schlafzimmern, Küche, überdachtem Grillplatz. Auch zu zweit hat man das Schloss auf jeden Fall für allein. Es ist eigentlich Self-Catering, auf Wunsch wird einem aber morgens ein Frühstück geliefert. Das haben wir auch in Anspruch genommen und bekamen die Köstlichkeiten in einer Schatztruhe geliefert.
Das Schloss liegt ca. 10 km außerhalb von Clarens und die letzten 7 km führen über eine Schotterpiste. Drum herum gibt es nicht viel. Diese Abgeschiedenheit hat ihren Reiz und man hat einen schönen Blick in die Landschaft. Zugegeben, das Castle passt eigentlich überhaupt nicht in die Gegend, ist total kitschig und wirkt etwas deplaziert so mitten in der Landschaft. Es ist aber trotzdem wunderschön, romantisch, einfach etwas Besonderes und es gibt im ganzen Schloss so viele Details zu entdecken.

Das Schloss:



Schlafzimmer unten:


Schlafzimmer oben im Turm:


Badewanne:


Wir verbrachten zwei Nächte im Schloss und nutzen es als Ausgangspunkt, um den Golden Gate Highlands Park zu erkunden.

Da wir gerne wandern war klar, dass wir im Golden Gate Park auf jeden Falls auch die Hiking-Trails laufen wollten.
Zum Wandern und um die Loops zu fahren benötigt man ein Permit, das es an der Rezeption des Glen Reenen Rest Camp zu kaufen gibt – für stolze 144 Rand pro Person. Aber es lohnt sich: Auf den Loops konnten wir auch die ersten Zebras unserer Reise sehen :D

Eindrücke vom Golden Gate Park:











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Sonntag, 1. Dezember 2013, 16:11

Nördliche Drakensberge

ördliche Drakensberge

Von Clarens aus ging unsere Reise weiter über den Oliviershoek Pass (R74) in die nördlichen Drakensberge zum Cavern Drakensberg Resort. Die Unterkunft hat uns gut gefallen. Quasi direkt von der Zimmertür aus starten viele Hiking Trails und den Royal Natal N.P. erreicht man in einer knappen halben Stunde mit dem Auto. Wir blieben 3 Nächte dort.


Einen Tag machten wir, bei strahlendem Sonnenschein und knapp 30 Grad im RNP die Wanderung zur Tugela Gorge entlang. Allerdings hatte es schon länger nicht mehr ergiebig geregnet und die Wasserfälle waren deshalb nicht zu sehen.
Da (zumindest wir) oft das Problem haben, dass wir nicht einschätzen können, wie realistisch die Zeitangaben zu Hikes in Infobroschüren der Nationalparks sind, hier unsere Erfahrung zum Gorge-Hike:
Im Visitor Guide des Nationalparks sind 5:30 Stunden angegeben. Ich würde uns als recht zügige Wanderer bezeichnen. Wir sind den kompletten Trail bis zum Tunnel gelaufen. Den Fluss, der in der Trockenzeit eher ein Rinnsal ist, zu überqueren war kein Problem. Beim Tunnel sind wir dann sowohl die linke als auch die rechte Leiter hoch und die Pfade jeweils bis zum Endpunkt gelaufen. Macht man den Hike so komplett, sind die 5:30 als Gehzeit ohne Pausen auf jeden Fall einzuplanen.



Die restliche Zeit machten wir einige der Trails, die direkt im Cavern starteten.
Einen Vorteil hat das viele Wandern: Das schlechte Gewissen, wenn man beim Abendessen mal wieder mehr isst und trinkt ist nicht ganz so groß. Denn das Cavern bietet Vollpension und das Essen war wirklich gut.
Das Wetter: alle drei Tage super. Erst am letzten Abend fing es an zu regnen und das sollte sich auch am nächsten Tag nicht ändern. Aber kein Problem: Es war ja nur Unterkunfts-Wechsel-Tag ;)








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Samstag, 14. Dezember 2013, 19:31

Champagne Valley

Und weiter geht unsere Reise. Allerdings nur knapp 100 km bis zu unserem nächsten Ziel, dem Champagne Valley.
Unsere Selbstversorger-Unterkunft dort war etwas ausgefallen. Steve, Maler und Künstler, hat in seinem Garten drei völlig verschiedene Hütten gebaut. Wobei Hütte nicht das richtige Wort ist, schaut einfach selbst (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) die Virtual Tour an.
Wir hatten für 3 Nächte „Inkunzi Cave“ gebucht und zu unserer „Höhle“ gehörte ein eigener Pool direkt vor der Tür. Der Ausblick von dort aus auf die über 3000m hohen Berge ist einfach gigantisch. Auch die abendlichen Gewitter über den Gipfeln waren aus sicherer Entfernung spektakulär anzuschauen.

Die Unterkunft ist schön gestaltet. Etwas gewöhnen mussten wir uns anfangs an unsere tierischen Mitbewohner, zwei Schwalben. Diese hatten während der Bauarbeiten an der Unterkunft beschlossen, genau dort ein Nest zu bauen, wo das Bad entstehen sollte. Und dort durften sie auch bleiben.

Um 5.56 Uhr vor unserer Tür:


Und um 17:26 mit dicken Wolken:


An zwei Tagen waren wir im Monks Cowl Nature Reserve zum Wandern. Es gibt dort eine große Auswahl an Trails unterschiedlicher Länge. An beiden Tagen war es angenehm leer und wir sind kaum anderen Wanderern begegnet.
Wir machten die Tour zu den Nandi's Falls und zum Blindman's Corner. Unsere Erfahrung: Die Dauer der Trails ist in der Visitor Information sehr großzügig angegeben.Selbst wenn man langsam läuft und viele Pausen macht, schafft man die Trails locker in der angegebenen Zeit.







So verschlafen und ruhig sich uns das Champagne Valley die Zeit über präsentiert hat: Mittwochs ist alles anders!
Auf Empfehlung von Steve sind wir zum Konzert des Drakensberg Boys Choir. Wir trauten unseren Augen kaum als wir die Blechlawinen sahen, die Richtung Parkplatz rollten. Mit unserem Alter von knapp 30 senkten wir den Altersdurchschnitt der Besucher beträchtlich und die deutsche Studiosus-Reisegruppe war auch nicht zu übersehen ;) Aber lasst euch davon und von der Tatsache, dass ein Knabenchor singt, nicht abschrecken. Wenn ihr in der Nähe seid und die Chance habt: geht hin! Das Konzert war so schön, so berührend und intensiv, dass wir richtig Gänsehaut bekamen! :love:
Falls ihr einen Eindruck bekommen möchtet: Die Konzerte finden, wenn nicht gerade Schulferien sind, jeden Mittwochnachmittag statt und werden als Livestream auf der (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) des Chors übertragen. Auf YouTube gibt es auch ein paar Aufnahmen.

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