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beatrizza

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21

Donnerstag, 15. Mai 2014, 12:21

Jaaaa, okay :D Das liegt aber nur daran, dass Kapstadt nicht in KZN liegt, zu blöd, sonst wär das kein Problem :D

Bär

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22

Donnerstag, 15. Mai 2014, 12:48

War grad nur so ein spontan-Post, ich muss das alles nochmal durchdenken.

Diesen Eindruck hatte ich auch... :rolleyes:
'


*** Wenn du nicht mehr weißt, wohin du gehen sollst, halte inne und schau zurück, woher du gekommen bist. (Sprichwort aus Afrika) ***

Bär

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23

Donnerstag, 15. Mai 2014, 17:55

gerade wo die Diskussion hier richtig Fahrt aufnimmt, kommt eine neue Schwierigkeit dazu... der Wilderness Trail, den wir ja machen wollen

...den kannst Du gewinnen. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Teilnahmeschluss morgen Mittag.
'


*** Wenn du nicht mehr weißt, wohin du gehen sollst, halte inne und schau zurück, woher du gekommen bist. (Sprichwort aus Afrika) ***

RudiR

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24

Donnerstag, 15. Mai 2014, 18:45

Geschrumpftes Land

Ja , so ist die Jugend ... wenn man das Land durch einfach schrumpfen lassen könnte , dann könnte man fast zu Fuß alles erkunden.

Aber zugegeben ... auch wir haben uns schwergetan auch wenn wir mehr als doppelt soviel Zeit zur Verfügung haben.
Es ist einfach alles unglaublich interessant und ein "Gefühl" für die einzelne Lokation bekommt man eigentlich nur mit 2-3 Übernachtungen.

Ich finde die Idee von Bär klasse : einfach Südafrika in mehrer "Länder" für verschiedene Urlaub aufteilen.

Auch wir hatten SA nur als "one time" auf der Bucket-List. Da bin ich garnicht mehr so sicher, daß wir nächstes Jahr schon wieder dort sind !

Beatrizza , schön daß du deine andere aber sicher nicht bessere Hälfte so gut unter Kontrolle hast.
Fahrt nicht zu viel sonderngeniesst das Land.

Berichtet doch einfach danach wie's war.

Liebe Grüße Rudi

Anki

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25

Donnerstag, 15. Mai 2014, 19:38


PS: um nochmal kurz auf die übrigen Anmerkungen einzugehen. Ja... es ist eine gute Frage, ob wir wirklich nochmal wiederkommen. Ich fänds ja echt schön. Aber ich bin nicht so der typische "Wiederkommer", ich habe schon so oft gesagt, dass ich gerne irgendwo nochmal hinfahren würde und bisher habe ich das noch nie getan :D vielleicht ist das aber auch nur so etwas wie jugendliche Unruhe, die sich demnächst legt, vielleicht hab ich auch noch nie so etwas tolles wie SA gesehen, und es kommt doch ganz anders.... Wer weiß...aber auch als Berufsanfänger werden wir's uns wahrscheinlich nicht im ersten Jahr gleich wieder leisten können, also frühestens in 2 Jahren denke ich.
Achso und Gudrun, diese Nacht in Johannesburg zu opfern, das werde ich wohl sehr, sehr schwer durchbringen... der Herr interessiert sich einfach für diese Stadt.


Du glaubst gar nicht, wie gut ich dich verstehe! (ich bin übrigens "auch" 26...)
Ich weiß nicht, ob du meinen Reisebericht gelesen hast. Aber vor SA war ich genauso. Ich hab/hatte extremes Fernweh, unzählbar viele Länder/Orte auf der Liste, die ich sehen will. Vor allem in Bezug darauf, dass man während des Studiums nie Geld dafür hatte und bald evtl. Nachwuchs ansteht, wo Fernreisen dann auch erstmal wieder für ein paar Jahre wegfallen. Nach jeder Reise hab ich gesagt "Hier gehts nächstes Jahr wieder hin!" und im Endeffekt war es ein Jahr später dann doch was anderes. Aber Südafrika war einfach so unfassbar schön für uns. Es gibt sicher auch Leute, die dann nie wieder nach SA zurückkommen. Aber wir konnten es uns schon nach kurzer Zeit kaum noch vorstellen. Wir haben schon im Urlaub angefangen zu überlegen, was wir nächstes Jahr machen. Jetzt sind wir seit 1,5 Monaten wieder zu Hause, und wir sagen nicht, dass wir nächstes Jahr wiederkommen. Es ist einfach Fakt, keine Diskussion nötig :D

Auch wenn wir nicht low-budget unterwegs waren, ähnelt eure Tour trotzdem unserer. Ich gebe jetzt einfach mal meine Meinung dazu ab, was ihr dann im Endeffekt (auch in Bezug auf die anderen Kommentare hier) umsetzt, bleibt ja dann euch überlassen.
Ich würde an eurer Stelle definitiv ein Teil fliegen. Mir wäre das zuviel Strecke, zuviele "Zwischenübernachtungen". Wir wollten auch am Anfang alles sehen. Im Endeffekt haben wir ne Liste mit unseren Highlights gemacht und die zu einer ruhigeren Route verbunden. Wale z.B. könnt ihr auch von der Kap-Halbinsel aus sehen. Ich persönlich würde im September nicht die Gardenroute fahren. Sie ist sicher zu jeder Jahreszeit schön, aber ob sie im September so ein Highlight ist, um sie als Ersttäter unbedingt machen zu müssen?! Ihr könntet z.B. Kapstadt mit der Kaphalbinsel oder mit der Weinregion verbinden und dann von Kapstadt weiterfliegen. Ich hab jetzt die Preise nicht gecheckt, aber wenn ihr einen Billigflug kriegt, ist das nicht so teuer. Wir haben glaub ich 60€ oder sowas bezahlt. Von Durban aus könntet ihr dann in die Drakensberge oder nach St. Lucia. So hättet ihr auch Zeit gewonnen, um den Krüger und die Panoramaroute mitzunehmen. Ich dachte übrigens damals, ach Krüger, ist bestimmt ganz witzig mal da zu sein, aber für mich bestimmt kein Highlight, da stundenlang rumzufahren und ab und zu eventuell was zu sehen. Im Endeffekt war es für uns aber doch ein Highlight der Reise, das "Suchen" hat uns richtig in seinen Bann gezogen und wir müssen definitiv mal zur "guten Krüger-Reisezeit" zurückkommen ;)
Letzte Anmerkung... Auch wenn ich kein Freund von 1-N-Stopps bin, würd ich nächstes mal defintiv auch Zeit in JNB verbringen! 1-2N, wenigstens mal ein bisschen von der Stadt sehen, die sicher viel zu bieten hat, statt wie soviele nur den Flughafen.

Ich bin schon gespannt auf eure endgültige Route. Und SICHER, dass ihr wiederkommt :D

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beatrizza

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26

Montag, 19. Mai 2014, 22:38

So, ihr lieben, nach kleinen Login-Problemen und - zugegeben - Wochenende, bin ich zurück, mit so eeeinigen Planänderungen.

Nur kurz vorweg: Anki, dein Beitrag hat mich ja sehr erfreut, das ist genau das, was ich meine ... ich WILL immer wiederkommen, nur passiert es irgendwie nicht. Es wär ja wirklich schön, wenn es bei SA dann bei uns auch so wird, ich könnte es mir fast vorstellen, es klingt so perfekt für uns. Ich meine... Wildnis und Elefanten, wenn ich dran denke, wandere ich geistig schon aus. Aber man weiß es nicht, man weiß es nicht. Es könnte eben auch noch ein paar Jahre dauern, bis wir wiederkommen. Und deshalb will ich lieber vorsorgen, und wenigstens ein paar unterschiedliche Ecken einplanen, ohne zu sehr zu hetzen.

Kommen wir zu den Neuigkeiten. Eure Beiträge haben uns in vielerlei Hinsicht zu denken gegeben und deswegen haben wir am Wochenende nochmal vieles, das schon stand, umgeworfen. Vor allem die Jahreszeit für die Garden Route, die vielen "eigentlich nur durchfahren aber dann doch irgendwas sehen wollen"-Nächte, und das Timing beim Primitive Trail (danke übrigens Bär für den Link, aber Anfang Juni war dann doch etwas zu spontan :D ) und naja... wir haben uns dann doch gegen die Gardenroute und für den Inlandsflug entschieden weil der mit 54 € derzeit bezahlbar ist. Ein Abstecher in den Krüger, der ja doch irgendwie im Hinterkopf herumgewabert hat, ist dann auch noch drin... wenn auch nicht so ausgedehnt, was auch mit dem Budget zu tun hat.
Als wir das dann alles beschlossen hatten, haben wir einen kurzen Panikanfall bekommen, dass in den KNP-Camps nichts mehr frei ist. Haben echt nicht mehr viele billige Hütten gefunden für unsren Zeitraum. Deshalb haben wir dann spontan 2 für uns etwas zu teure Nächte in Olifants in einem Bungalow gebucht. Fall das jetzt dumm war, schlagt mich bitte, aber naja, man kann es nicht mehr ändern. Und: yayyy, Krüger..wir kommen doch!
Eigentlich kann man den Thread jetzt auch fast löschen, weil es eine ziemliche Standardroute wird, aber wir sind uns dennoch immer noch unsicher bei der Routenplanung v.a. mit den Distanzen, also ist Hilfe gern gesehen ;)

Der neue Plan:

3. September: Ankunft in Kapstadt um 12:00
3.-7.: Kapstadt (4Ü)
7.-9.: L'Agulhas (2 Ü), oder evtl. L'Agulhas (1Ü) und Winelands (1Ü)
9.: Flug CPT-DUR
9.-10.: Durban (1Ü)
10.-13.: St. Lucia / Cape Vidal / (Sodwana Bay) (3Ü)
13.-17.: Hluhluwe-Imfolozi/Primitive Trail (4Ü) (nahezu fest)
17.-18.: Hluhluwe-Imfolozi/Mpila (1Ü)
18.-21.: Hazyview oder White River (3 Ü) (--> Panorama Route / am 21. ganz früh in den Krüger)
21.-23.: Krüger/Olifants Camp (2Ü) (steht fest)
23.-24.: ?
24.-25.: JNB (1 Ü)
25.: Flug von JNB um 19:05

Soooooo ... tataratamm.

Fragen:
- Ist das eine gute Reihenfolge? Viel ändern kann man wegen der 2 schon gebuchten Sachen nicht, aber ein bisschen rumschieben kann man noch, und der Flug ist ja auch noch offen.

- Hat Sodwana Bay überhaupt Sinn, wenn man nicht tauchen will? Hätten gern schöööne Strände. Und mal ein bisschen schnorcheln ausprobieren wär eigentlich auch cool.

- Ist es von St. Lucia auf jeden Fall zu schaffen, wenn man um 10:30 im Mpila Camp sein muss?

- Lohnt es sich nach dem Primitive Trail, noch eine weitere Nacht im H/I aber eben im Camp zu verbringen? Game Drives haben wir ja bis dahin im H/I noch nicht sonderlich gemacht... andererseits 5 Tage Wildnis dort könnten auch reichen... da sieht man wiederum aber nur eine kleine Ecke und weniger Tiere ... da kann ich mich grad sehr schwer entscheiden.

- Ist die Strecke Mpila-Hazyview an einem Tag zu schaffen? Gudrun sagte ja oben, dass man vom H/I locker bis Nelspruit/White River kommt, also denke ich ja?

- Besser Hazyview oder White River??? Die Thokozani Lodge in White River, die Gudrun erwähnte, sieht ja wirklich sehr gut aus. In Hazyview gibt mir mein Reiseführer ein Backpackers an. Ist bisschnen näher..
& Wie viel Zeit wär gut für die Panorama Route?

- Könnte man theoretisch von Olifants nach JNB durchfahren und dort 2 Nächte verbringen? Oder lieber nach der zweiten Olifants-Nacht noch Zeit im Krüger verbringen und dann außerhalb auf dem Weg nach JNB übernachten? Wo sollten wir dann die noch offene Nacht verbringen, dass wir noch ein bisschen Zeit im Krüger haben, am Ort der Übernachtung nachmittags noch was sehen können, aber am nächsten Tag auch die Strecke nach JNB nicht allzu weit ist? Oder ist das zu viel verlangt? Die Strecken im Krüger / in den Krüger / aus dem Krüger raus überfordern mich derzeit noch am meisten.


Danke für jede weitere Hilfe und entschuldigt, dass wir es so kompliziert machen :D
»beatrizza« hat folgendes Bild angehängt:
  • Neue mögliche Route Südafrika.png

Anki

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27

Dienstag, 20. Mai 2014, 06:50

jetzt sieht es fast genauso aus wie unsere Route :D
Gibt es einen bestimmten Grund, warum ihr zum Kap Agulhas wollt? Kam mir persönlich bei meinen Recherchen jetzt nicht soo spannend vor. Wenn man sowieso vorbeikommt, okay. Aber extra dort bleiben, wenn ihr extra zusammenkürzen wollt? Dann würde ich eher Kapstadt verlängern oder länger in den Winelands bleiben. Dort kann man echt richtig viele schöne Weingüter mit atemberaubenden Panoramen anschauen, gut essen, Wein trinken :love:
Was ich nicht verstehe, ist dass ihr vom HI erst nach Hazyview und dann in den Krüger fahrt. Wenn ihr die Ostroute durchs Szwaziland nehmt, macht das von den Kilometern her mehr Sinn, zuerst Krüger und dann Panoramaroute.
Aber gut, jetzt ist es sowieso gebucht und gut, dass ihr noch ein Plätzchen im Krüger bekommen habt ;)
Näher an der Panoramaroute wärt ihr dran, wenn ihr gleich was in Graskop nehmt. Aber wir haben es auch von Sabie aus gemacht. Solang dauert das "Abfahren" der Punkte nicht, ein bisschen spazieren dort wo es schön ist und man kann alles bequem an einem Tag erledigen.

Zu dem Rest kann ich leider nix sagen. Ihr werdet aber sicher eine tolle Reise haben :thumbsup:

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GudrunS

Prionace glauca

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28

Dienstag, 20. Mai 2014, 07:39

Die 2 Nächte Cape Agulhas - da wäre ich mir jetzt auch nicht so sicher, ob die so sinnvoll sind. Muß aber sagen, ich war noch nicht da.
ich persönlich würde die 2 Nächte in den Winelands verbringen oder am besten alle 6 Nächte in Kapstadt und von da aus die Unternehmungen starten. Die Winelands sind ja auch nur ein Katzensprung von Kapstadt aus. :thumbup:

Zu den 3 Nächten St. Lucia/Cape Vidal und Sodwana Bay. Sodwana Bay ist toll! Aber ohne Tauchen würde ich nicht extra hinfahren. Schnorcheln lohnt sich dort auch nicht wirklich. Man kann es wohl vorn in den Rockpools machen, ich stelle es mir nicht spannend vor.
Am Cape Vidal kann man bei Ebbe schnorcheln, ich habe es noch nicht gemacht. Soll wohl auch nicht spektakulär sein, aber lohnt vielleicht eher als in Sodwana Bay.
Meine Meinung also - die 3 Nächte in St. Lucia bleiben.

Nach Eurem Trail im H/I die eine Nacht im Mpila Camp? Ich weiß nicht, ob es Euch dann zu viel Park wird .... Das Mpila Camp ist auf jeden Fall toll, ihr müßt Euch dort aber selbst verpflegen. Ich weiß nicht, wie das dann nach dem Trail aussieht, ihr müßt ja auch einkaufen für die Nacht und das geht nur außerhalb. Es gibt kein Restaurant im Mpila Camp, nur einen ganz kleinen Shop, aber schon Brot haben die dort nicht.

Es ist gut zu schaffen 10.30 im Mpila Camp zu sein für den Trail , wenn ihr von St. Lucia kommt. Von St. Lucia aus bis zum Nyalazi Gate im Imfolozi fährt man eine Stunde und dann noch mal eine halbe Stunde im Park bis zum Camp (wenn ihr keine großen Pausen einlegt zum Tiergucken ;) ), also kein Problem!

Zur Fahrzeit vom Mpila durch Swasiland Richtung Krüger habe ich mich ja schon geäußert ...

Für die Panoramaroute hättet ihr ja jetzt 2 Tage, die sollten dicke dafür reichen. Wo ihr nun unterkommt, Hazyview oder White River, müßt ihr letztendlich selbst entscheiden.

LG Gudrun

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beatrizza

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Dienstag, 20. Mai 2014, 12:20

Cape Agulhas ist deshalb drin geblieben, weil wir gerne, gerade wo die Gardenroute und Wild Coast ganz wegfällt, noch ein bisschen Küste dabei hätten. Und eigentlich wollten wir da in der Ecke so eine Wal-Bootstour machen. Die Küste sollte einfach nicht ganz rausfallen...aber 2 Nächte sind sicher zu viel, deswegen ja auch die Alternative mit 1 Ü Winelands (oder iwr machen eben 5 Ü Kapstadt und fahren von da). Lohnt sich das wirklich gar nicht, auch nicht, wenn man einfach Lust auf Küste hat?

Swaziland halt deshalb nur ungern, weil der Reisepass von meinem Freund nur noch bis Februar gilt, und man den extra erneuern müsste. Außerdem hab ich zum 1Ü-Durchfahren auch nicht nur positives gelesen. Was letztlich den Ausschlag gegeben hat, warum wir als letztes in den Krüger fahren ist aber sowieso viel pragmatischer: nämlich dass die Tage davor Wochenende sind, und noch ausgebuchter waren. Ich find es aber von der Abwechslung auch ganz schön, nach dem H/I nicht sofort in den Krüger zu fahre, sonst hat man ja drei Tier-NPs hintereinander - Isimangaliso, H/I und Krüger. Also passt schon.

Die Nacht im Mpila werden wir wahrscheinlich tatsächlich streichen, aber den Tag trotzdem noch ein bisschen dort im Park rumfahren und dann mal schauen, wo man außerhalb etwas günstiger im Hostel übernachten kann, dadurch dass der Trail jetzt 4 Tage ist, ist er ein bisschen zu teuer...

Wenn sich Sodwana Bay nicht sooo lohnt, dann werden es wohl 3 Nächte St. Lucia werden.

Panoramaroute haben wir auch was in Graskop gefunden, da schauen wir einfach mal, vielleicht auch direkt vor Ort.

Was ich mich aber wirklich noch frage ist der letzte Punkt...die Fahrt nach Johannesburg vom Olifants aus... dazu irgendwelche ANmerkungen?

Lieben Dank!

GudrunS

Prionace glauca

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30

Dienstag, 20. Mai 2014, 13:21

Cape Agulhas ist deshalb drin geblieben, weil wir gerne, gerade wo die Gardenroute und Wild Coast ganz wegfällt, noch ein bisschen Küste dabei hätten. Und eigentlich wollten wir da in der Ecke so eine Wal-Bootstour machen. Die Küste sollte einfach nicht ganz rausfallen...aber 2 Nächte sind sicher zu viel, deswegen ja auch die Alternative mit 1 Ü Winelands (oder iwr machen eben 5 Ü Kapstadt und fahren von da). Lohnt sich das wirklich gar nicht, auch nicht, wenn man einfach Lust auf Küste hat?


Wenn sich Sodwana Bay nicht sooo lohnt, dann werden es wohl 3 Nächte St. Lucia werden.


Wenn ihr gern "bisschen Küste dabei hättet" dann macht doch Cape Agulhas. :thumbup: Vielleicht lohnt es sich für Euch!
Dir ist aber schon bewußt, dass um Kapstadt rum und auch St. Lucia/Cape Vidal nicht wenig Küste ist ;)

corsa1968

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Dienstag, 20. Mai 2014, 22:13

Nun will ich mal dezidiert eine Lanze für das Cape Agulhas brechen! Wir fanden, es ist ein schöner Küstenabschnitt und außerdem ja der Zusammenfluss zweier Ozeane (hat man ja auch nicht so häufig ...). Man kann dort tolle Strandspaziergänge machen und (wahrscheinlich auch, weil von diesem Ziel im Forum so oft abgeraten wird) es ist nicht so überlaufen und viel ruhiger als andere Küstenabschnitte (z. B. rund um Kapstadt) :D . Also, ich würde euch raten, dabei zu bleiben, wenigstens für eine Nacht.

Beste Grüße von Christiane

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Dienstag, 20. Mai 2014, 22:44

Danke, Christiane, das hab ich jetzt gebraucht :D Wir sind natürlich wann anders auch noch an der Küste, aber das ist ja ganz andere Küste! :D

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corsa1968 (20. Mai 2014, 23:49)

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oorbietjie

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Dienstag, 20. Mai 2014, 22:46

Wir waren auch schon drei :!: mal dort, allerdings hatten wir genug Zeit. Nur einmal haben wir dort übernachtet, aber leider war damals nichts frei bei (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (war erst ganz neu eröffnet). Es gibt in dieser Umgebung ausserdem einiges zu entdecken (uns ist bisher nur ein winziger Teil bekannt) - (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) . Und wie Christiane eben schon schrieb: es ist "viel ruhiger als andere Küstenabschnitte"!

VG. Toetske
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beatrizza (22. Mai 2014, 10:57), corsa1968 (20. Mai 2014, 23:49)

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Donnerstag, 24. Juli 2014, 11:59

Hallo liebe Foriker,

Die Vorfreude steigt! In 6 Wochen sind wir schon das erste Mal in Südafrika aufgewacht... ich werd ja verrückt.
Ich wollte mich daher der Vollständigkeit halber mit ein paar Aktualisierungen melden - vielleicht hilft das ja mal jemandem, der auf diesen Thread stößt. Habe überall die Preise angegeben, soweit ich sie kenne, da man für Südafrika nicht so leicht Infos zu Low Budget findet! Und ein paar Fragen hab ich natürlich auch noch :)

Unsere Route hat sich ein wenig verändert oder sagen wir weiterentwickelt. Wie sicher jeder erwartet hat: Swaziland ist jetzt doch drin. Der Budgetrahmen hat sich leicht gelockert, obwohl wir weiterhin versuchen, möglichst günstig dabei wegzukommen. Die Buchung unseres Primitive Trail im Imfolozi ist endlich abgeschlossen - nach ungefähr 10 e-Mails habe ich tatsächlich die Information bekommen, wann wir denn da auftauchen müssen.... (um 9). UND: Als ich neulich spaßeshalber mal bei SanParks reingeschaut hab, ist plötzlich genau vor unseren 2 Olifants-Nächten noch eine kleine Hütte in Lower Sabie für eine Nacht freigeworden, die wir uns gleich gekrallt haben--- :D :D :thumbsup:

Die Route gestaltet sich dann jetzt wie folgt:
EDIT: ein paar Aktualisierungen v.a. bei den Preisen, zur Info an Interessierte!


2. September: Übernachtflug HAM - LHR - JNB mit British Airways - 547 € p.p.
3. September: Ankunft JNB - Weiterflug mit Kulula nach CPT (61 € p.p.) - Ankunft in Kapstadt um 12:00
3.-7. : Kapstadt & Kaphalbinsel (3Ü+1Ü)
  • 3.-6.: Übernachtung Six on Scott B&B (690 R / DZ) - gebucht! (waren leider keine 4 Ü mehr frei)
  • 3.-5.: übliche Stadtbesichtigung, Tafelberg,Rugbyspiel am Freitag, evtl. Paragliding vom Lion's Head / Signal Hill
  • 6. : Abholung Mietwagen in Kapstadt Innenstadt > Kaphalbinsel (über billiger mietwagen/Drive FTI/Europcar: 1 Monat vorher gebucht, 52 € inkl. Zusatzfahrer, Kilometer, ohne Selbstbet.)
  • 6.-7.: Übernachtung im Hostel in Muizenberg (z.B. Baileys Surf Shack 300 R/DZ, Epic Backpackers 450 R/DZ)
7.-8.: Cape Agulhas (1Ü)
  • über Betty's Bay, Hermanus (wenn möglich Waltour, oder sonst Wale von Land beobachten)
  • evtl. Cape Agulhas Backpackers (350-400 R / DZ)
8.-9.: Winelands (1Ü)
  • ?
9.: Flug CPT-DUR (10:35-12:40 - 54 € - gebucht!)
  • Fahrt aus den Winelands morgens zum Flughafen CPT und Abgabe Mietwagen um 8:30
  • Übernahme Mietwagen am Flughafen DUR um 13:30 (über billiger mietwagen / Hertz, 6 Wochen vorher gebucht, 249,08 € inkl. Zusatzfahrer, Kilometer, ohne Selbstbet., dazu kommen noch 400-800 R Einweggebühr)
9.-10.: Durban (1Ü)
  • Übernachtung im Hostel in Durban
  • Hier sind wir uns sehr unsicher bezüglich der Sicherheit in der Stadt, Reise Know How sagt, man soll lieber gar nicht alleine auf Stadtbesichtigung gehen - kommt mir übertrieben vor, kann jemand dazu was sagen?
10.-13.: St. Lucia (3Ü)
  • am 10. über Umhlanga Lagoon Nature Reserve, evtl. Eschowe nach St. Lucia
  • 11. und 12.: Bootsfahrt, Shaka Barka Night Drive Chameleon Tour (vorbuchen?)
  • evtl. Tagesfahrt nach Cape Vidal
13.-17.: Hluhluwe-Imfolozi/Primitive Trail (4Ü) (2 770 R p.p. ohne Parkeintritte - gebucht!)
  • Fahrt von St. Lucia nach Mpila früh morgens
  • Start am 13. Sep um 9:00 in Mpila
  • Ende am 17. Sep um 10:00
17.-18.: ??? (1 Ü)
  • hier wissen wir noch nicht so richtig, was wir nach dem Trail mit uns anstellen sollen... nochmal durch den Park und dann im Ort Hluhluwe ins B&B um den Luxus der Zivilisation zu genießen? Mkuze? Ithala? Nochmal Strand in St Lucia? Gleich nach Swaziland? Irgendwas anderes lohnenswertes in der Gegend, das mal nicht Game Reserve ist? Hat jemand schonmal so einen Trail gemacht, und weiß, wie man sich danach fühlt und was man will? Ausruhen oder Action?
  • Einziges was ich mir dazu vorstellen kann: Nach vier Nächten auf ner Isomatte im Busch sollte die Unterkunft wohl minimal komfortabel und privat sein, also Doppelbett und eigenes Bad mit warmem Wasser... :D
18.-20.: Swaziland (2 Ü)
  • welche Route fährt man hier am besten, über welchen Grenzübergang? Ich hatte irgendwo gelesen, die MR 9 von Grenzübergang Mahamba bis Manzini soll sehr schön sein? Aber irgendwo las ich auch, der Grenzübergang sei schwierig?
  • Überlegung ist aktuell, 1 Ü im Ezulwini Valley / Mlilwane Wildlife Sanctuary -Gegend in einem Hostel zu verbringen (an die 300 E / DZ) und 1 Ü im Shewula Mountain Camp im Hlane N (440 E / Twin; wie früh vorbuchen?? wären gern spontan) - dann hätten wir einige 1Ü- Stops hintereinander, sicher nicht die beste Idee...aber mit sehr kurzen Entfernungen. Oder macht es mehr Sinn, beide Nächte in dem Mountain Camp zu verbringen und Ezulwini Valley auf dem Weg anzuschauen bzw. schafft man das? Denke aber nach den vier Tagen Trail, wo man in sehr kleinem und ähnlichem Gebiet rumlief, hat man vielleicht mehr Lust,wieder etwas mit dem Auto rumzufahren und mehr Verschiedenes zu sehen?
20.-21.: Krüger / Lower Sabie Restcamp (1Ü)
  • Fahrt über Mananga Gate aus Swaziland - in den Krüger über Croc Bridge Gate - nach Lower Sabie
  • Hütte ohne Bad für ca. 450 R - gebucht :D :D
  • Sunset Drive um 16:30 (220 R pp)?? (oder lieber Sunrise Drive in Olifants? muss man das vorbuchen?)
21.-23.: Krüger / Olifants Restcamp (2Ü)
  • 21.: Fahrt von Lower Sabie nach Olifants
  • Bungalow BG2 mit Bad für ca. 850 R / Nacht - gebucht
  • 22.: Sunrise Drive um 4:00 (220 R pp)?? (oder lieber Sunset Drive in Lower Sabie? auch hier die Frage mit dem Vorbuchen?)
23.-24.: Panorama Route (1 Ü)
  • Morgens ganz früh aus dem Krüger über Phalaborwa Gate
  • Panoramaroute von Norden nach Süden abfahren mit wichtigsten Aussichtspunkten (schafft man hier noch mehr in der kurzen Zeit wie zB eine Wanderung?)
  • Übernachtung möglichst nah an JNB - soweit wir kommen
24.-25.: JNB (1 Ü)
  • am 24. möglichst früh Ankunft in Johannesburg, Stadtbesichtigung etc.
  • am 25. bis 15 Uhr weiter Stadtbesichtigung, dann Fahrt zum Flughafen, Mietwagen abgeben um 16:30/17:00
25.: Flug von JNB um 19:05

Alles, wo nichts mit buchen dabei steht, würden wir uns spontan suchen.

Über ein paar Antworten oder Anmerkungen würde ich mich wie immer sehr freuen.

Danke an dieses tolle Forum, wer weiß, ob wir ohne die ganzen Infos diese Reise überhaupt angegangen wären...
Liebe Grüße,
Bea

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beatrizza

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Dienstag, 5. August 2014, 18:03

Noch genau 28 Tage bis zum Flug, ich springe schon im Viereck und habe nochmal zwei Detailfragen:

1) Kann man damit rechnen, dass in einem gemieteten Kleinwagen der günstigsten Kategorie irgendetwas zum Anschließen von Musik mittels Smartphone vorhanden ist (d.h. Anschluss für Klinke oder USB) - oder sollte man lieber CDs brennen? Beim letzten Urlaub hatten wir genau eine CD und keine Kabel dabei und da der Radioempfang in den Bergen so schlecht war, mussten wir dann jeden Tag ungefähr 8 Stunden am Stück dieselbe Musik hören :D :D

2) Wie sieht es mit der "Knappheit" der Kleidung gerade im Nordosten aus? Ich trage in Deutschland fast nur Röcke und Kleider und oft sind die kürzer als knielang. Habe zwar extra für Südafrika ein seltsames Ersatzkleidungsstück namens Hose gekauft (mir ist schon klar, dass ich nicht im Kleidchen wandern gehe) aber es wäre wirklich gut zu wissen, wie "knapp" man ansonsten gekleidet sein darf, ohne allzu viel Aufsehen zu erregen. Ich möchte ja nicht respektlos wirken. Mich aber auch ungern komplett neu einkleiden. Habe dazu in der SuFu leider nichts gefunden.

Danke :danke:

Bär

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36

Dienstag, 5. August 2014, 19:19

Hallo Beatrizza,

zu den Röcken kann ich wenig beitragen. Generell ist Südafrika bezüglich Kleidung sehr locker, d.h. man kann eigentlich alles anziehen, ohne dass man schräg angeschaut wird. Aber in Deiner Frage schwingt ja die erotische Komponente mit und da halte ich Südafrika für eines der verklemmteren Länder. FKK und oben ohne am Strand gibt es nicht, Händchenhalten oder Schmusen sind in der Öffentlichkeit verpönt. Selbst die Original Traditional Dancers sind anders als noch vor hundert Jahren keusch verhüllt - mit Ausnahme der jährlichen Riedtänze in KZN und Swaziland. Ob Du also Aufsehen erregst hängt von der Saumkürze und der Lokalität ab. In Kapstadt sollte alles akzeptabel sein, im B&B im Free State-Dorp könnte man dich schräg anschauen.

Zum Auto: mit Kleinwagen habe ich leider keine Erfahrung, ich nehme aber an, dass die inzwischen auch USB-Anschlüsse haben. Falls Du auf Nummer sicher gehen willst, kaufe Dir für wenig Geld einen (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) . Den steckt man in den Zigarettenanzünder und kann über ihn iPod, iPhone oder SD-Karten anschließen.

Viel Spaß
wünscht der Bär
'


*** Wenn du nicht mehr weißt, wohin du gehen sollst, halte inne und schau zurück, woher du gekommen bist. (Sprichwort aus Afrika) ***

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beatrizza (5. August 2014, 21:17), toetske (5. August 2014, 20:48)

beatrizza

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Dienstag, 5. August 2014, 21:16

Danke baer! Ja, so einen Transmitter habe ich tatsächlich irgendwann einmal besessen, als ich noch kein Fahrradstudent war. Sehr gute Idee von dir. Mal schauen, ob ich den irgendwo auf dem Dachboden meiner Eltern noch auftreiben kann.

Kleidungsmäßig werde ich wohl möglichst hohe Flexibilität einplanen, außer es gibt hier im Forum zufällig jemanden, der eine empirische Studie zur genauen Saumlänge der Röcke geführt hat, ab der man böse angestarrt wird? Wäre doch ein interessantes Thema für eine kulturwissenschaftliche Abschlussarbeit. :D

bandi

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38

Dienstag, 5. August 2014, 21:34

Hallo Bea,
zu deiner Bestätigung und zum Vorfreude-Schüren:
Freunde haben in diesem Jahr im Backpackers in Cape Algulhas übernachtet und waren sehr zufrieden. Ganz schön ist von dort aus auch der kleine Ausflug nach Struisbaay, :thumbup: wo ihr ganz nah an die Rochen im Hafenbecken herankommt.
Ich fand's letztes Jahr übrigens sehr schön, mal in Cape Algulhas gewesen zu sein; ein Spaziergang zum Leuchtturm, evtl. einen Ausflug nach Elim etc. In Bredasdorp könnt ihr übrigens sehr gut einkaufen!
Hinsichtlich deiner Kleideranmerkung: für den Trail wirst du ja eine entsprechende Hose haben, vielleicht sogar mit Zip-Beinen (weil die so praktisch sind) und die Tiere im Park stört eher die Farbe deiner Bekleidung (nichts Grelles) als die Rocklänge :D Das Reisen durch SA ist auch in diesem Punkt völlig unkompliziert. :saflag:
Viel Spaß weiterhin bei der Planung. Da deine Vorfreude nur so raussprudelt, bin ich mir ganz sicher, dass ihr eine tolle SA-Reise vor euch habt - und wiederkommt! :D

LG Bandi
Es scheint immer unmöglich, bis es vollbracht ist.
Nelson Madela

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beatrizza (5. August 2014, 23:57)

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Dienstag, 5. August 2014, 23:59

Freunde haben in diesem Jahr im Backpackers in Cape Algulhas übernachtet und waren sehr zufrieden. Ganz schön ist von dort aus auch der kleine Ausflug nach Struisbaay, wo ihr ganz nah an die Rochen im Hafenbecken herankommt.
Ich fand's letztes Jahr übrigens sehr schön, mal in Cape Algulhas gewesen zu sein
Juhuuu :thumbsup:

beatrizza

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Dienstag, 24. Februar 2015, 16:27

Ein Bericht, ein Bericht!

Hallo liebe Südafrikafreunde.

Ich melde mich nach zugegeben einer geraumen Zeitspanne nun doch mal wieder hier im Forum zurück. Die letzten Monate hatte ich mit zwei Umzügen, dem Start ins Berufsleben und vielen Veränderungen einiges zu tun, denke aber, dass ich Euch natürlich eine Rückmeldung zu unserer Reise schuldig bin, ob der vielen guten Tipps und Ratschläge, die ich hier und in anderen Threads sammeln konnte. Und besonders, da wir ja als Low Budget-Reisende hier im Forum etwas seltener sind und dementsprechend andere, die ähnlich günstig reisen möchten, unsere Infos brauchen könnten!

Hier noch einmal unser Reisezeitraum und die Route, die es am Ende dann tatsächlich geworden ist (einige Preise habe ich gerade nicht parat, die füge ich ggf. später per edit hinzu)


2. September: Übernachtflug HAM - LHR - JNB mit British Airways - 547 € p.p.

3.: Ankunft JNB - Flug mit Kulula nach CPT (61 € p.p.) – Ankunft um 12:00

3.-6.: Kapstadt (Six on Scott B&B, 690 R / DZ mit Bad + Frühstück)

6.-7.: Abholung Mietwagen > Kaphalbinsel/Muizenberg (Baileys Surf Shack /DZ mit Dusche)

7.-8.: über Hermanus nach Cape Agulhas/Struisbai (Agulhas Backpackers / DZ)

8.-9.: Winelands/Stellenbosch (Stumble Inn Backpackers / DZ)

9.: Flug CPT-DUR (10:35-12:40 - 54 €) Abgabe Mietwagen 8:40, Übernahme Mietwagen DUR 13:30

9.-10.: Durban (Happy Hippo Backpackers Lodge / DZ mit Einzelbetten)

10.-13.: über Umlalazi Nature Reserve nach St. Lucia, Tagesfahrt nach Cape Vidal (2 Ü Budget Backpackers / DZ & 1 Ü BiB’s International Backpackers / DZ mit Bad)

13.-17.: Hluhluwe-Imfolozi/Primitive Trail (4Ü) (2 770 R p.p. ohne Parkeintritte)

17.-18.: Hluhluwe (Ort) (Bushbaby Lodge / DZ-Bungalow)

18.-20.: Swaziland/Mlilwane Wildlife Sanctuary (Sondzela Backpackers / DZ-Rundhütte)

20.-21.: Krüger Nationalpark über Crocodile Gate > Lower Sabie > Oliphants > Phalaborwa Gate (1 Ü Lower Sabie Restcamp/Hütte ohne Bad / 450 R & 2 Ü Olifants Restcamp / Hütte mit Bad / 850R)

23.-24.: Panorama Route/Nelspruit (Funky Monkey Backpackers / DZ mit Einzelbetten)

24.-25.: JNB (Melville International Backpackers / DZ-Hütte)

25.: Flug von JNB um 19:05



Ja, wo soll ich beginnen? Am Anfang? Am Ende?


Vielleicht ein kleines Resümee

Es war ein wirklich sehr wunderbarer Urlaub, der an vielen Stellen die Erwartungen übertroffen hat und uns sehr glücklich gemacht hat – an einigen Stellen aber auch die Vorstellungen ein wenig unterboten hat. Wir hatten viel Glück mit dem Wetter, den Straßen und den Tieren. Wir hatten die ein oder andere wirklich überraschend schöne Unterkunft (für den Preis), aber
auch ein paar Zimmer, in denen wir uns nicht optimal wohl gefühlt haben. Wir hatten keine großen Zwischenfälle oder Probleme, waren nie ohne Geld, Auto oder Unterkunft, und sind gesund und wohlbehalten zurückgekommen. Wir sind dann doch selbst für unser Empfinden etwas zu viel gefahren – denn wir hatten uns die Landschaft auch um die normalen Fahrstrecken herum etwas schöner vorgestellt und dachten, das Fahren selbst wäre schon ein Ereignis… das war nur teils so. Leider hatten wir zum Ende hin einen leichten ‚Qualitätsabfall‘ bei den Unterkünften, Sichtungen und dem Wohlfühlfaktor, was mich überlegen lässt, ob man die Route nicht hätte umdrehen sollen. Insgesamt aber supertoll, ich erzähle immer wieder davon und wünsche mich oft zurück in die unberührte Wildnis des Hluhluwe Imfolozi, Auge in Auge mit den Tieren unter einfachsten Bedingungen zu leben, und der zufriedenste Mensch zu sein, der ich je sein könnte. Es war toll, und ich bin wirklich froh, dass ich Euren Rat und Eure Erfahrungen in die Planung einbringen konnte. :danke: :thumbsup:


Was waren die Tops und Flops?


Tops
Das Highlight war für uns beide definitiv unsere Wildniswanderung mit 4 Nächten im Schlafsack unter afrikanischem Himmel – der Primitive Trail, den wir im Hluhluwe-Imfolozi gemacht haben. Wenn wir von der Reise erzählen, erzählen wir oft nach kurzer Zeit nur noch davon, weil es einfach so unglaublich und faszinierend war, in und mit der Natur zu leben, den
Tieren zu Fuß und auf Augenhöhe zu begegnen. Und dieser Trail wäre auch unser Hauptgrund, noch einmal wiederzukommen. Vielleicht ein bisschen schade, dass andere wunderschöne Teile dieses Urlaubs dagegen etwas verblassen. Aber so ein einzigartiges, wunderbares Erlebnis wie diesen Trail erlebt man so schnell nicht noch einmal. Da ich vorher sehr wenig online dazu gefunden habe, möchte ich über diesen Teil später etwas detaillierter schreiben, und allen, die etwas abenteuerlustiger sind, wirklich dazu raten, genau diese Wanderung zu machen. Auf dem zweiten Platz liegt bei mir Kapstadt mit seiner größtenteils sehr tollen Atmosphäre, einem guten B&B, der total positiven Überraschung Tafelberg, vielen Unternehmungen und einem ziemlich sorgenfreien Gefühl. Auch auf den zweiten Platz kommen für mich auf die Wale in Hermanus zusammen mit der wunderschönen Fahrt an der Küste dorthin. Wir haben wirklich viele Wale gesehen, die teilweise wenige Meter vom Ufer entfernt durch die Luft sprangen, sehr beeindruckend. Auf den dritten Platz würde ich den Krügerpark setzen, wo wir wirklich einige sehr spannende Sichtungen hatten, und dessen Landschaft uns bezaubert hat, der aber einfach nicht an das Erlebnis herankommt, den Tieren zu
Fuß direkt gegenüberzustehen.


Flops
Am wenigsten gefallen hat mir die Panoramaroute, die sich nach dem ganzen wilden Afrikafeeling der vorigen Tage einfach sehr touristisch angefühlt hat, dieses Abhaken von drei bis fünf Aussichtspunkten, nur um ein Foto zu machen und einmal zu sagen „oh wie schön“, das hat uns nicht allzu glücklich gemacht. Außerdem hatten wir an dem Abend der Panoramaroute sehr
wenig Glück mit der Unterkunft, dort wurden wir leider um ein paar hundert Rand erleichtert. Auf dem zweiten Platz der „Negativhighlights“ war Durban, im Nachhinein war es eine spannende Erfahrung, diese sehr afrikanische Stadt einmal gesehen zu haben, dort vor Ort hatten wir aber nur seltsame Erlebnisse, wusste nicht so richtig, was wir dort tun sollten und hatten auch eine eher mittelmäßige Unterkunft. Auf den dritten Platz der „Enttäuschungen“ würde ich St. Lucia setzen – obwohl wir hier an sich viel Schönes erlebt haben, vor allem
die ersten Begegnungen mit Hippos und Rhinos, war es für uns einfach nicht der superidyllische, interessante Ort, den wir uns vorgestellt hatten. Wir hätten dort lieber eine Nacht weniger verbracht. Mag vielleicht auch daran gelegen haben, dass es dort so touristisch ist, dass man dort auch eher qualitativ schlechte Unterkünfte für Backpacker antrifft. Außerdem hatten wir uns die Gegend badetauglicher vorgestellt. Insgesamt sind meine Erinnerungen an St. Lucia aber trotzdem positiv!



Zu den Kosten


Allgemein
Nun waren wir ja an sich Low Budget unterwegs, auch wenn wir natürlich keine ganz klassische Backpackertour mit Schlafsälen, Baz Bus und so machen wollten, sondern das etwas pärchentauglichere Alternativ. Ursprünglich hatten wir gehofft, mit 1500 € pro Person inkl. Flügen hinzukommen, wovon uns die meisten abgeraten haben. Wir haben trotzdem angefangen zu planen, in der Hoffnung, dass wir mehr zusammenkriegen, aber eben so, dass wir im Notfall mit dem Geld durchkommen. Vor Abflug hatten wir auf 1800 € erhöht, mit dem Ziel,
keinesfalls mehr als 2000 € auszugeben. Am Ende sind wir dann tatsächlich mit relativ genau 2000 € pro Person herausgekommen – und mit dem Gefühl, dass es uns den Betrag wert war, und wir auch nicht allzu viele Einschränkungen hatten. Nicht mit drin sind da größeren Anschaffungen wie Wanderstiefel sowie die Impfungen, welche bei uns nicht von der Krankenkasse übernommen wurden. Schon mit drin sind kleinere Utensilien wie Insektenspray, Medikamente, Ohropax und dieser ganze Krams.


Unterkünfte
Jetzt fragt man sich vielleicht, was wir für das Geld bekommen haben. Das sind zum einen Zimmer in schlichten Backpacker-Lodges und Hostels, die im Durchschnitt bei 350-400 R pro Nacht lagen, im Bereich zwischen 280 und 500 R. Selten mit eigenem Bad, aber immer ein privates Zweierzimmer, so gut wie immer mit Doppelbett. Von einigen waren wir erstaunt, wie schön und angenehm sie waren, einige wenige hatten eine eher ungemütliche Atmosphäre, die etwas auf die Stimmung geschlagen hat. Aber etwas ganz Übles/Ekliges/Furchtbares ist uns nie untergekommen. Die Gemeinschaftsbäder waren immer in Ordnung, soweit sauber und funktional, haben aber von der Ausstattung her eher nicht positiv überrascht. Manchmal waren sie sehr alt, manchmal haben sie nach Chlor gerochen, manchmal ist kurzzeitig das Wasser ausgefallen, aber soweit alles in dem Bereich, was man von Hostels gewohnt ist und für uns völlig okay war. Für wenig mehr Geld hätte man auch in fast allen Hostels ein Zimmer mit Bad bekommen, hatten wir auch ab und zu, auf Dauer summieren sich 100R mehr natürlich. Das Wohnen im Hostel war insgesamt völlig in Ordnung, da man eh kaum da ist und man als Budget-Reisender höhere Ausgaben an der Stelle kaum rechtfertigen kann. Es hat uns dann irgendwann aber auch gereicht, denn drei Wochen am Stück ist doch was anderes, als wenn man eine Woche oder 10 Tage so wohnt. Und ein bisschen schöner hatten wir uns die Unterkünfte im Schnitt dann doch vorgestellt. Naja, aber das Budget gab es eben nicht anders her. Allerdings hatten wir auch einzelne, ausgewählte bessere Unterkünfte für zwischen 600 und 900 R dabei: in Kapstadt, da wir zum Reinkommen erstmal kein Risiko eingehen wollten, und im Krügerpark, da der recht spät erst in unsere Planung gekommen ist und
die etwas günstigeren Safarizelte überall schon ausgebucht waren. Das war ein bisschen Erholung zwischendurch! :D Hätte ich mehr Budget gehabt, hätte ich das im Nachhinein gesehen prioritär in die Unterkünfte gesteckt.


Auto
Außerdem war in dem Budget ein Auto mit drin. Außer an den ersten Tagen in Kapstadt, wo wir auch im Nachhinein wirklich keins brauchten, hatten wir immer einen fahrbaren Untersatz. Allerdings natürlich die allerkleinste Kategorie, zuerst einen Hyundai i10 (über billiger mietwagen/Drive FTI/Europcar: 1 Monat vorher gebucht, 52 € inkl. Zusatzfahrer, Kilometer, ohne
Selbstbet.), der uns gut gefiel, außer dass der Blinkerhebel auf der falschen Seite war, was dazu führte, dass wir immer mit den Scheibenwischern versucht haben zu blinken… und dann einen Chevrolet Spark (über billiger mietwagen / Hertz, 6 Wochen vorher gebucht, 249,08 € inkl. Zusatzfahrer, Kilometer, ohne Selbstbet., dazu kamen noch 800 R Einweggebühr), echt nicht das dollste Auto, das die Berge in Swaziland bei der Hitze eher mit Mühe hochkam und dessen Lenkrad bei Geschwindigkeiten über 100 km/h vibrierte. Man weiß ja leider
nicht, welchen man bekommt. Aber die beiden kleinen Autoleins haben insgesamt die vielen Kilometer, alle Schlaglöcher, Sandpisten und sonstige Gegebenheiten ziemlich gut gepackt, daher würde ich hier bei gleichem Budget wieder dieselben nehmen. Leider haben nicht beide Koffer in den Kofferraum gepasst, aber mit bewachten Parkplätzen (außer einmal in einem sehr kleinen sehr leeren Nationalpark) haben wir da immer Glück gehabt, wenn wir mal unterwegs einen Zwischenstopp machen mussten.


Essen
Dazu sind wir von dem Geld recht viel essen gegangen (wie das mit Budget zusammengeht, dazu unten noch ein Satz), wenn auch i.d.R. nur
einmal am Tag – das Frühstück haben wir (außer im B&B am Anfang) immer selbst besorgt und auch für mittags ab dem 4. Tag meistens Brot mit Wurst und Käse, Avocado und anderen Dingen dabei. Abends selbst versorgt haben wir uns in Stellenbosch, einen Tag in St. Lucia, die beiden in Swaziland, natürlich bei dem Trail und die 3 Tage im Krügerpark.


Aktivitäten
An besonderen Aktivitäten haben wir nicht extrem gespart, aber auch nicht unbedingt alles mitgenommen, was man kriegen konnte, sondern bewusst ausgewählt. Wir waren beim Rugby in Kapstadt, haben eine Hop On – Hop Off Tour gemacht, waren auf dem Tafelberg; die Eintritte in den St. Lucia Wetlandspark, H/I, Krüger und zwei weitere Parks waren mit drin, die Bootsfahrt mit Shaka Barker in St. Lucia, ein Night Drive im Krüger, die Aussichtspunkte der Panoramaroute, das Apartheid-Museum in Johannesburg und natürlich der Trail.


Was ich gerne noch gemacht hätte, wären mehr Outdoorsportsachen wie Abseiling, Paragliding und solche Treewalk/Slide Sachen, aber da war die Zeit nicht wirklich da, das Budget eher auch nicht, und außerdem bietet sich das natürlich auf der Gardenroute mehr an.


Sparpotenzial
Insgesamt denke ich, dass man es auch noch ein wenig günstiger hinbekommen hätte, dann aber schon wirklich viel verpasst hätte (wer weiß, was wir so schon alles verpasst haben!). Wir hätten wohl ein bisschen früher damit anfangen können, selbst zu kochen bzw. günstiger zu essen,allerdings lädt eben auch nicht jede Hostel-Küche so sehr zum Kochen ein, und es ist schon so, dass einem der Supermarkt vergleichsweise teuer vorkommt, wenn man sieht, was man für ein wenig mehr schon im Restaurant bekommt. Die ein oder andere Meeresfrüchteplatte oder Steak hätte man sich vielleicht sparen können, aber es war so lecker ;) Auch das Schlafen in Schlafsälen bringt zu zweit nicht so viel Sparpotenzial wie man denken könnte – wenn ein Bett 120 bis 150 R kostet und man aber für 350 R ein Doppelzimmer bekommt, dann hat man sehr viel weniger Komfort für kaum Ersparnis. Man hätte also wirklich an den Aktivitäten sparen müssen – Nationalparkbesuche, den Abend im Rugbystadion, den Trail, die Bootstour in St. Lucia, Souvenirs. Und selbst da… auch nicht so viel, und dann schneidet man ja alles Gute weg.
Also das größte Sparpotenzial sehe ich wirklich darin, die Reise ein wenig zu verkürzen. Statt 22 Nächte dann eben nur 18 oder 19 Nächte zu bleiben, da spart man durchaus nochmal einiges allein bei Übernachtung und Essen. Voraussetzung um überhaupt so günstig wegzukommen, ist natürlich, dass der Flug günstig ist.



Die Organisation


Den Flug haben wir Anfang Mai gebucht, nach durchaus sehr langer Recherche, um auf jeden Fall ein Schnäppchen zu bekommen. Der Primitive Trail folgte bald darauf, da wir den unbedingt machen wollten und unsere Reiseroute dementsprechend bereit waren anzupassen. Die Mietwägen haben wir glaube ich etwa einen Monat vor Abflug gebucht, da hätte man natürlich noch ein bisschen was sparen können, hätte man das schon früher gemacht. Unterkünfte haben wir nie vorausgebucht, außer die ersten drei Nächte in Kapstadt, um sich den Stress der Suche zu sparen, sowie die Nächte im Krügerpark, weil es da ja nötig ist. Das hat so gut wie immer geklappt, nur an der Panoramaroute haben wir einmal nichts gefunden, sind dann nach Nelspruit gefahren, hatten dann dort ein Zimmer aber eins unserer schlechtesten Hostels. Die meisten Unterkünfte haben wir in Reiseführern gefunden, aber wir haben auch mal in den Coast2Coast Guide geschaut, der dort überall in den Hostels und so herumliegt und eine Menge Backpackers auflistet.

Reiseführermäßig waren wir mit dem Stefan Loose und dem Reise Know How unterwegs. In der Kombi war das recht gut, da es im Stefan Loose für manche Gegenden weniger Informationen gab, allerdings hatte der Loose dafür deutlich bessere Empfehlungen für Unterkünfte vor allem im Budget-Bereich. Im Reise Know How waren weniger Budget-Optionen aufgelistet, dort waren die Preise veraltet, außerdem war ein Hostel drin, wo wir bestohlen wurden… und vor Durban und Johannesburg wurde regelrecht gewarnt, was nicht unbedingt für den Reiseführer spricht.

Geld haben wir problemlos mit unserer kostenlosen ING-DiBa VISA Karte abgehoben, die wir sowieso schon hatten, meistens abwechselnd und immer Beträge um die 200 Euro. Wenn es ging bei größeren Banken, deren Namen man nach kurzer Zeit kannte. Da hatten wir nie Probleme. Bezahlt haben wir sonst fast immer in bar, um die Ausgaben unter Kontrolle zu halten und aus Sicherheitsgründen.

Vor Ort haben wir uns ein Prepaid Handy in einer Drogerie gekauft, um mal ein Taxi oder eine Unterkunft anrufen zu können, für umgerechnet, wenn ich mich richtig erinnere, 10 Euro. Wir hatten erst unsere alten Smartphones mitgenommen, nach einer halben Stunde im Vodacom Shop hat sich allerdings herausgestellt, dass die beide nur in Europa
funktionieren, schade. Also kein Internet, aber zum dreieinhalb mal ein Taxi rufen und einmal ein Hostel anrufen, sowie SMS nach Hause hat es dann locker gereicht.

Zur Navigation hatten wir dann eben auch kein Navi und kein Google Maps, sondern nur Karten. Das war aber auch ausgesprochen unproblematisch. Mit der Reise Know How Südafrikakarte konnte man alle Strecken bestens planen, eigentlich hätten sogar die Karten aus dem Reiseführer gereicht. In Einzelfällen waren wir verwirrt, da hat dann die Kombi mehrerer Karten geholfen (auch mit einer KZN-Karte, die es am Flughafen von Durban auf Anfrage bei der Autovermietung gab, und die uns sehr mit den einzelnen Ausfahrten geholfen hat). Leider haben wir in KZN relativ viel Maut bezahlt, aber da konnten wir uns so nicht erschließen, wie wir das vermeiden. In Kapstadt haben wir im B&B eine Stadtkarte bekommen, nur in Johannesburg war das nicht möglich, da reichte aber auch die Karte aus dem Reiseführer. Einzig in Durban haben wir eine kleine Krise bekommen, weil wir da zwischen der KZN-Karte und der Reiseführer-Karte hin und her wechseln mussten, die Straßen alle neu benannt waren und dort generell Verkehrschaos herrschte. Kein großes Problem, wenn man einfach nur zum Hostel will – aber aus unserer „Stadtrundfahrt“ wurde dann doch eher eine Stresstour, weil es volle Konzentration erfolgte, zu Fahren und zu Navigieren, und wenig für das Anschauen der Stadt übrig blieb. Im Nachhinein aber irgendwie witzig.

Der Linksverkehr hat mir wenig Probleme bereitet, meinem Freund zuerst ein bisschen mehr, da er noch nie in einem Land war, wo Linksverkehr herrschte… am Anfang musste ich ihn des Öfteren vor dem Tod bewahren, weil er beim Spazieren durch Kapstadt doch häufiger mal in die falsche Richtung geschaut hat, als er die Straße überqueren wollte :D Mit meinen ständig wiederholten Hinweisen „große Kurve“ „kleine Kurve“ klappte es dann aber auch sehr schnell beim Autofahren und beim Abbiegen. Ich selbst habe ein paar Mal fast die Tanksäule erwischt aber es ging schon… und zum Ende hin war alles locker. Einmal haben wir beim Einparken die Radkappe am Bordstein zerkratzt, aber da wir bei Europcar auch die Reifen mitversichert hatten, wurde uns dafür nie eine Rechnung geschickt – schön!
Besonders entspannt fand ich auch, dass man das Auto problemlos mit halbleerem Tank am Flughafen abgeben konnte, da die Autovermietungen einem nicht mehr als den normalen Benzinpreis berechnen dürfen. Das Erlaubnisschreiben, das Auto nach Swaziland zu überführen, haben wir bereits bei der Buchung angemeldet – das war auch dabei, wurde aber niemals von uns verlangt (ebensowenig wie irgendwelche Führerscheine) ;) Die südafrikanische Art, Auto zu fahren, besonders die Pick Ups auf der Autobahn mit allerlei lustigen Dingen auf der Ladefläche (Menschen, Kühlschränke, Tiere, oder alles zusammen) hat uns sehr amüsiert, aber gefährlich kam es uns eigentlich nie vor… das Ausweichen auf den Seitenstreifen, um den Hintermann überholen zu lassen, haben wir uns sehr schnell selbst angewöhnt.

Was das Thema Gesundheit betrifft, haben wir uns vorher gegen Hepatitis, Tetanus (musste aufgefrischt werden) und Typhus impfen lassen. Auf Malaria-Prophylaxe haben wir nach langem hin und her dann doch verzichtet, Hauptgrund war die Jahreszeit, Nebenwirkungen… – schwierig war, herauszufinden inwieweit der H/I zum Risikogebiet gehört. Das weiß ich heute noch nicht. Letztlich haben wir dann bei dem Trail mitbekommen, dass niemand anderes überhaupt nur Repellent dabeihatte, geschweige denn benutzt. Nachdem ich aber am 1. Tag gleich einen Mückenstich hatte, habe ich mich dann doch lieber eingeschmiert. Sonst haben wir aber eigentlich keine Mücken gesehen, vor allem nicht im Krügerpark – natürlich haben wir uns auch sehr gewissenhaft eingesprüht, und dann auch keine Stiche gehabt. Wir haben insgesamt ca 1,5 große Tabard-Dosen verbraucht, und einen Stick fürs Gesicht von Peaceful Sleep.
Aber es ist so schwierig, zu entscheiden, wie man die Sache mit Malaria handhabt, dass das hier in keinem Fall eine Empfehlung darstellen soll. Ansonsten haben wir nur die nötigsten Ersthilfe-Produkte und -Medikamente dabeigehabt und es ist auch nie etwas Nennenswertes passiert … einmal habe ich ein Essen schlecht vertragen, dummerweise war es eins, das ich selbst gekocht hatte :D :D :D



Was ich vielleicht anders gemacht hätte
  • Die Nacht in Durban und eine Nacht in St. Lucia streichen und dafür jeweils eine Nacht mehr in Stellenbosch + Lower Sabie (oder Luxus-Unterkünfte in DUR und St.L)
  • Den Krügerpark von Anfang an mit in die Planung nehmen und daher auch früher buchen
  • Im Krüger bei einem so kurzen Aufenthalt eher im Süden bleiben, an unserem letzten Tag dort, auf der Strecke Olifants-Phalaborwa haben wir fast nichts mehr gesehen (es war aber leider nichts andres frei als wir gebucht haben)
  • Den Krüger evtl. nicht nach dem Trail machen, da es dort viel weniger intensiv ist und man übertrieben gesagt den Krüger nach dem Trail eher als Zoo empfindet (weil man nicht zu Fuß herumläuft und weil die Tiere einen nicht beachten)
  • Evtl. überlegen, die ganze Route umzudrehen, da Kapstadt für das Ende einfach idyllischer ist und die Panoramaroute und Johannesburg ganz nett, aber nach den ganzen vielen Dingen davor nicht so das Highlight waren … andererseits kommt man Anfang in Kapstadt wahrscheinlich besser klar, als am Anfang in Johannesburg…
  • Die letzte Nacht auch vorbuchen
  • Mehr (Zeit für) Weinproben
  • Eine bessere Kamera

Was ich auf jeden Fall wieder so gemacht hätte

  • Das ganze selbst planen
  • Viel Zeit auf der Suche nach einem günstigen Flug einsetzen
  • Einen Nachtflug nehmen
  • Den Trail :)
  • Die Entscheidung, selbst mit dem Auto zu fahren
  • Am Ende den Puffertag in Johannesburg haben (sofern die Route so rum bleibt)
  • Die Strecke nicht ganz fahren sondern einen Inlandsflug einbauen
  • Die ersten Nächte vorbuchen und für diese etwas mehr Geld ausgeben als im Durchschnitt
  • Den Krügerpark mit reinnehmen
  • Drei Nächte Kapstadt und eine Muizenburg
  • Ein vergleichsweise gutes Fernglas dabeihaben
  • Im Krüger sehr früh aufstehen, besonders zu der Jahreszeit, weil früh dunkel
  • Hostels (zumindest zu der Jahreszeit und auf der Strecke) nicht vorbuchen, ggf. kann man ja per Telefon anfragen
  • Nicht nur den Osten, sondern auch Kapstadt, Kaphalbinsel und Hermanus (Agulhas) und Winelands mit reinnehmen (wenn man das erste mal in SA ist)




Unterkünfte – Tops
  • Draußen schlafen auf dem Trail
  • Das Six on Scott B&B in Kapstadt (hochwertigste aber nach dem KNP auch teuerste Unterkunft, wunderschöne Zimmer, schönes eigenes Bad, sehr freundlich, deutsch geführt, sehr gutes Frühstück, gute Lage,Wohlfühlatmosphäre! Einzig negativ: die günstigen Zimmer sind etwas hellhörig) – 690 R (mit Frühstück)
  • Das Sondzela Backpackers in Swaziland (eigene Rundhütte, schöne Aussicht, schön eingerichtet, schönes Gelände, gute Lage mitten im Nationalpark, Pool) – 320 E = 320 R (?)
  • Die Bushbaby Lodge in Hluhluwe Stadt (eigene kleine Hütte mit Terrasse und eigenem Grill, schön eingerichtet, schönes Gelände, Pool) – 400 R
  • Das Stumble Inn in Stellenbosch (schickes Zimmer, schöner Garten, entspannt)



Unterkünfte– Flops
  • Das Funky Monkey Backpackers in Nelspruit (weil Chlorgeruch im Zimmer, seltsame Stimmung, Diebstahl aus verschlossenem Zimmer, überteuert) – 400 R
  • Das Budget Backpackers in St. Lucia (weil nach 2 Tagen wegen Überbuchung rausgeworfen, hässliches und winziges Zimmer mit Lücke unter der Tür, komisches unbequemes Bett ohne Lattenrost und mit zu kleinem Laken sodass man direkt auf der Matratze aufwacht – igitt, sehr alte sanitäre Einrichtungen, überteuert) – 500 R
  • Die Happy Hippo Backpacker Lodge in Durban (eigentlich in Ordnung, aber komische Atmosphäre, winzige Fenster im Zimmer,Teppichboden, dafür aber zumindest off-street parking) – 480 R (?)



Soweit erstmal der Überblick :) Ich könnt noch so viel mehr erzählen...aber es dauert ja immer so lang... Ich versuche, mich dann in den nächsten Tagen noch mit einem kleinen Etappenbericht zurückzumelden und vor allem die schönen Geschichten von unsrem Abenteuer-Trail noch einmal zu erzählen! Die Story, als ein Elefant durch unser Camp gelaufen ist, und wir auf einen Felsen klettern mussten, ist erst der Anfang...


Bis dahin, danke an alle Leser und natürlich insgesamt an alle Foriker für die Geduld bis zum Erscheinen dieses Feedbacks :D

Lieben Gruß,
Bea

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