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yoshi1310

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Donnerstag, 2. Oktober 2014, 11:47

Reisebericht Kapstadt - PE - Durban - KNP - Johannesburg im September 2014

So meine Lieben

Nachdem ich hier immer still und heimlich die ganzen Reiseberichte nur so in mich gesaugt habe (und auch nach wie vor mache :D ) möchte ich doch auch andere an unserer verbrachten Reise teilhaben lassen.

Die Preise habe ich jeweils in Schweizer Franken oder Rand (und nicht in Euro, Kurs EUR 1 - CHF 1.20)

Reisende: Barbara (32) und Patrick (27)

Zeitraum: 09.09.-29.09.2014

Flug: mit Swiss direkt ab Zürich nach Johannesburg für CHF 770 p.P. overnight, weiter mit Kulula JNB - CPT für CHF 74 p.P. sowie von PE nach Durban mit British für 135 p.P-

Route: Kapstadt - Stellenbosch - Hermanus - Knysna - PE - Flug nach Durban - Hluhluwe - Hlane - Marloth Park - Sabie - Johannesburg

Mietwagen über billiger-mietwagen.de bei Budget, zweimal Toyota Corolla geschaltet für je CHF 294.00 sowie 261.00 zuzüglich jeweils CHF 70 Rückfuhrgebühr. Wir haben jeweils Unterboden und alles versichern lassen und ohneSelbstbehalt sowie unbeschränkte Kilometer genommen.

Planung und Übernachtungen: alles bereits im Voraus gebucht und auch recht gut durchgeplant gehabt. Hat sich gerade in der rüger Region bewährt (da ists im September recht gut voll).

Essen: wir haben eigentlich immer Mittagessen aus dem Spar oder ähnlichem geholt (entweder für Picknick oder dann vom warmen Take Away). Abendessen haben wir bis auf einmal jeweils in Restaurants genommen. Würden wir heute anders machen, aber dazu später :rolleyes:

Autofahrt: wir haben uns oft abgewechselt. Ich finde der Verkehr ist recht human (wenn ich den so mit Zürich vergleiche :evil: ) Beim ersten Auto hatten wir kostenlos ein Upgrade erhalten, daher Automatik. Das war noch angenehm so zum Start, Schaltung war aber auf jeden Fall auch ok. Nur mit dem Blinker hatten wir immer wieder unsere Probleme (Scheibenwische statt Blinker :D ).

Nationalparks: Wir hatten uns vorher eine WildCard zugelegt, damit wir nicht überlegen müssen ob wir jetzt noch in einen Park sollen oder nicht. Ich finde sie hat sich gelohnt (wir haben sie aber nur knapp rausgeholt).

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Donnerstag, 2. Oktober 2014, 12:26

Freu mich auf deinen weiteren Reisebericht :D

yoshi1310

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Donnerstag, 2. Oktober 2014, 18:38

Ankunft in Kapstadt

Am 9.9. essen wir noch gemütlich bei uns zu Hause Abendbrot und nehmen den Zug um 20.45 Uhr zum Flughafen. Gepäck abgeben (oh weh, ich habe jetzt schon 20 KG gepackt :thumbdown: ) und dann gehn wir doch schon mal direkt zum Gate. Dort merken wir, dass wir ja gar keine Uhr dabei haben und irgendwie bezüglich Zeit-Management dies noch sinnvoll wäre. Na dann, die billigste Swatch gekauft und gewartet (frau hat ja nun die Zeit am Handgelenk). 22.15 Uhr beginnt dann pünktlich das Boarding und um 22.45 fliegen wir auch schon los.

Der Flug war ganz ok, die Airline kann ja nichts für den Schnarcher in der Reihe hinter uns. Dementsprechend haben wir auch praktisch nicht geschlafen. In Johannesburg gelandet geht auch die Einreise ganz fix und schon marschieren wir zum Inlandflug-Gate und geben unser Gepäck bei Kulula ab. Noch eben gleich Geld holen und auf nach Kapstadt. In Kapstadt nehmen wir bei Budget unser Auto entgegen (ich bin froh, dass wir kostenlos den Corolla mit Automatik bekommen haben, einfach mal so zum Anfang noch praktisch) und fahren los zu unserer Unterkunft. Navi haben wir unser Tomtom mitgenommen, wo wir bereits die Afrika-Karte drauf geladen haben. Ich finde noch, dass es echt gut klappt so mit dem Fahren und wir suchen unser Guesthouse (ninflowers). Ich suche nach der Hausnummer, fahre rechts an die Strasse ran und bleibe stehen (ich möchte mich ja schliesslich orientieren). Und ja korrekt, RECHTS bleibe ich stehen. Uuuuuups, da kommt ja Gegenverkehr. Ich werde panisch :help: , Patrick lacht sich krumm, der Gegenverkehr macht grosse Augen und irgendwie schaffe ich es in meiner Panik dann wieder auf die richtige Fahrbahn :D .

Nach dem Check-in (wir haben ein schönes Zimmer in einem Kolonial-Stil-Gebäude ganz in der Nähe vom jüdischen Museum) treibt's uns dann doch bald in die Stadt. Insbesondere weil wir Hunger haben. Auf dem Weg sehen wir immer wieder Leute mit Vuvuzuelas in der Hand und wir wundern uns. Irgendwann werden es immer mehr und wir merken, dass wir schon fast bis zum Stadion gelaufen sind. An diesem Abend hat die Fussballnationalmannschaft von Südafrika gegen Nigeria gespielt (Spiel endete 0:0). Leider war das Spiel auch schon ausverkauft. Hätten wir es aber gewusst, wären wir sicherlich hingegangen. Schade. So haben wir nur einen Happen gegessen (der Kellner meinte, ach Fussball, zur WM war's ja gut, aber nun guck ich wieder Rugby) und sind den ganzen Weg wieder heimgewackelt (mit einem Stoppover im Spar). Das war er also der erste Tag in Südafrika. Voller Spannung auf die nächsten Tage fallen wir aber glücklich ins Bett :sleeping: .

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yoshi1310

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Donnerstag, 2. Oktober 2014, 20:02

11.09. City Tour Kapstadt / Robben Island - sonnig

Wir stehen auf und sind um halb 9 bereits die letzten Gäste im Guesthouse welche Frühstücken :D . Wir haben für heute schon Tickets für Robben Island gekauft, da ein Freund mir das wärmstens empfohlen hat (und irgendwie haben mich die kritischen Stimmen hier im Forum nicht daran gehindert, aber dazu später mehr). Der Besitzer Matthias erhält von mir erstmal Appenzeller Biberli (er ist Schweizer und per Zufall hatte ich im Internet gelesen dass er diese mag). Zum Dank gibt er uns noch Tipps, was wir doch machen sollen. Erst nehmen wir den gelben Bus zur Hauptbushaltestelle vom roten Bus (die Busstation vom gelben Bus ist direkt 50 Meter vom Guesthouse entfernt). Umsteigen und los geht's einmal um Kapstadt rum. Der Bus ist natürlich die klassische Touri-Tour, aber so zum Einstieg fand ich das eigentlich ganz gut. Bei der Waterfront steigen wir dann aus und suchen uns mal was zu Mittagessen.

Als ich die Schlange beim Robben-Island-Hafen sehe wird mir ganz anders. Ich überlege schon, ob wir die Tickets einfach weiterverkaufen sollen. So macht das doch echt keinen Spass. Na ja, ich füge mich unserem Schicksal und wir warten ewig. Endlich auf dem Boot (ich höre jetzt noch den Fotografen beim Einsteigen jedem Gast sagen -> one foto for the looooooooove :whistling: ) fahren wir dann statt der angegebenen 30 Minuten geschlagene 45 Minuten (und wir haben das schnelle Boot erwischt).


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Nun gut. Die Tour im Bus beginnt und ist eigentlich noch ganz spannend (zu Fuss wäre der Rundgang aber wesentlich angenehmer gewesen). Bei einer kleinen Kneipe machen wir einen Stopp und wir wollen Kaffee holen. 85 Rand für einen Kaffee, na da verzichtet dann sogar Patrick darauf. Die Tour im Gefängnis finde ich richtig schrecklich und ich finde die Reaktionen der älteren schwarzen Damen welche in unserer Gruppe sind viel spannender. Sie leiden noch heute mit dem erzählten mit. Da es aber nicht unsere Geschichte ist und ich schon in Ländern mit einer viel schlimmeren Geschichte gereist bin, macht es mich irgendwie seltsam wenig betroffen. Allenfalls ist's aber auch einfach, weil ich die Geschichte schon recht gut kenne? Wer weiss. Auf der Rückfahrt haben wir nun mehr als 60 Minuten und irgendwie hätte ich mir schöneres Vorstellen können. Es war ganz ok, aber ich würde nicht noch ein zweites Mal dort hin fahren.


Gerade als wir im Hafen einfahren sieht Patrick einen Wal an uns vorbei sausen. Wir freuen uns über unseren ersten gesichteten Wal in Südafrika und laufen dann zurück. Da fällt uns das erste Mal so richtig auf, dass irgendwie fast niemand gross zu Fuss unterwegs ist (irgendwann hört dann auch einfach der Gehweg auf ?( ). Ebenfalls fällt mir auf, dass irgendwie fast jeder Weisse joggen geht :rolleyes:


Zum Essen geht es direkt hinter dem Guesthouse ins Restaurant Aubergine. Das Essen wie auch der dazu servierte Wein sind super lecker (fine dining, hat aber auch seinen Preis) und wir wackeln zufrieden zurück ins Guesthouse. Morgen wollen wir dann etwas eher aufstehen, denn wir wollen runter ans Kap.

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RudiR

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Donnerstag, 2. Oktober 2014, 21:28

Kapstadt -> JoBurg

Hallo Barbara und Patrick

wir fahren ab nächster Woche die Route umgekehrt (mit etwas mehr Stationen) und freuen uns schon sehr auf euren Bericht ... vielleicht gibt's ja noch ein paar Tips !

Bitte schnell schreiben :D da wir Dienstag abfliegen :danke: :D .


Liebe Grüße


Renate + Rudi :saflag:

bandi

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Donnerstag, 2. Oktober 2014, 22:57

Hallo Yoshi,
das ist nett, dass du nicht nur Informationen eingeholt hast aus dem Forum, sondern nun auch einen Bericht schreibst, von dem wiederum andere profotieren können. :danke: So funktioniert ein Forum: Geben und nehmen. Ich werde gerne mitlesen und finde es immer wieder interessant, wie andere SA-Reisende das ein oder andere Erlebnis kommentieren, so z.B. deine Erfahrung mit Robben Island. :danke:

LG Bandi
Es scheint immer unmöglich, bis es vollbracht ist.
Nelson Madela

yoshi1310

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Freitag, 3. Oktober 2014, 12:30

12.09. Ausflug zum Kap - sonnig

Ich werde mich beeilen Rudi und Renate ;) anscheinend ist es oft besser die Route in eurem Weg zu machen (wegen des Wetters). Wir hatten aber Petrus auf unserer Seite und lediglich zwei Tage weniger schön. Ansonsten strahlender Sonnenschein :thumbsup:

12.09. Ausflug zum Kap - sonnig

Heute stehen wir etwas früher auf (wir wollen ja nicht schon wieder die Letzten sein) und siehe da, wir sind zu früh. Frühstück gibt es erst ab um 8 und so warten wir noch eine Viertelstunde, erhalten aber schon einen leckeren Kaffee (der einzige Maschinenkaffee auf unserer ganzen Reise in den Guesthouses). Zum Frühstück gibt's als Gruss aus der Küche einen armen Ritter mit Zimt und Zucker (lecker :thumbup: ) und nach dem Frühstück Tipps von Matthias dem Besitzer bezüglich der Route. Obwohl uns Matthias eigentlich von Muizenberg und den bunten Strandhäusern abrät, fahren wir dennoch auf dem direkten Weg dorthin und finden den Strand total schön. Da es gerade mal 9.30 Uhr ist, haben wir den Strand und die Häuschen natürlich auch noch fast für uns und es gefällt uns echt gut (zum schwimmen leider zu kalt).

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Danach geht es weiter auf den Boye's Drive. Es geht schnell in die Höhe und wir scherzen, dass wir nun bestimmt bald einen Wal sichten. Patrick fährt und ich gucke und meine dort ist einer. Und was macht Patrick? Er fährt einfach weiter ;( . Er dachte natürlich ich scherze und wir stoppen etwas weiter unten und spazieren zu Fuss wieder auf die Höhe und beobachten eine ganze Zeit den Wal in den Wellen schmiegen. Ich bin schon jetzt hin und weg :love:

Weiter fahren wir zur Pinguinen-Kolonie Boulders. Wir fahren hin und der Parkplatz ist noch total leer. Na das freut uns aber, da haben wir die Pinguine hoffentlich noch für uns :thumbsup:
Da wir eine Wildcard haben, brauchen wir keinen Eintritt bezahlen und können direkt reingehen (die Karte funktioniert auch tipptopp). Wir laufen direkt runter und merken, dass dies dann wohl doch die Hauptverkehrsachse der Besucher ist. Unten beim Strand beobachten wir die Tiere ein wenig und sehen, dass auf der gegenüberliegenden Seite kein Mensch ist. Na dann, wieder hoch und tatsächlich, der Weg ist etwas versteckt (hinter den Toiletten) und es sind lediglich ein paar Sanparks-Mitarbeiter am Hecken schneiden. Hier sitzen wir recht lange und amüsieren uns köstlich ab den niedlichen kleinen Frackmännern. Insbesondere im Wasser finde ich sie einfach klasse :D


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Danach holen wir uns beim Parkplatz noch einen Kaffee (wir sind echt positiv überrascht über die tollen Kaffees welche man in Südafrika überall bekommt, als Schweizer ist dies das wahre Gold :D ) und fahren zum Table Mountain Nationalpark. Auch hier klappt der Eintritt mit der Wildcard perfekt und wir fahren los. Leider noch ohne Tiersichtungen, aber wir fahren direkt zum Cape Point hoch. Dort sehe ich schon die Bahn zum Leuchtturm und wie ich Patrick kenne, schliessen wir einen Deal ab. Kostet die Fahrt mehr als 50 Rand, gehen wir zu Fuss. Tja und wer die Preise kennt, weiss, dass wir danach gelaufen sind (die Fahrt kostet 52 Rand :D , ich habe mich den ganzen Weg hoch zum Leuchtturm darüber amüsiert). Wir laufen dann noch zum anderen Leuchtturm (ich weiss nun nicht mehr ob es der neue oder der alte ist) und bewältigen den Weg hin und zurück in 30 statt der angeschriebenen 90 Minuten ?( Der Ausflug lohnt sich aber auf jeden Fall finde ich. Man ist abseits vom "Car-Touristen"-Troubel und die Aussicht ist echt auch klasse.
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Beim Cape of Good Hope stapeln sich die Touristen gerade nur so (ein Car voller Asiaten hat halt gemacht) und wir warten geduldig für unser Foto. Irgendwie haben wir uns dieses Kap etwas spektakulärer vorgestellt. Aber nun ja. Auf dem Rückweg fahren wir noch zum Olifants Bay und weder am Bay noch auf dem Weg dorthin trifft man gross andere Autos. Wir freuen uns über unseren ersten gesichteten Strauss und ein paar Antilopen. Unsere ersten "wilden" Landtiere :thumbsup:
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Den Heimweg treten wir entlang der Küste an und fahren den Chapmans Peak Drive. Auch dort sehen wir immer mal wieder einen Wal in der Bucht, müssen die Strasse nun aber mit recht vielen anderen Touristen teilen. Gerade auch das Parking ist somit nicht sehr angenehm. In Camps Bay gönnen wir uns noch einen Kaffee und fahren über den Camps Bay Drive zum Signal Hill. Dort ist nun schon die Dämmerung eingetreten und entsprechend kühl ist es geworden. Zum Glück haben wir unsere guten Jacken dabei :thumbup:
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Abendessen gibt es im Restaurant Societi. Das Essen ist echt lecker, der Wein auch, aber die Portionen sind leider viel zu gross. Kugelrund marschieren wir zurück in unsere Unterkunft.


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Freitag, 3. Oktober 2014, 15:11

13.9. Table Top Mountain -> Stellenbosch

und weiter geht's :)

Wir stehen auch heute wieder um 8.30 Uhr auf und packen schon einmal unsere sieben Sachen damit wir nach dem Frühstück auch gleich starten können. Auch heute ist nämlich der Table Top Mountain ohne Wolke und den wollen wir uns nicht entgehen lassen. Hoch zu laufen möchten wir dann aber doch nicht (wir hätten die Wahl 2 Stunden steil die Wand hoch oder von der anderen Seite ca. 4 Stunden), insbesondere Patrick stellt sich quer. Na dann fahren wir eben direkt mit dem Auto zur Station. Dort hat es schon recht gut Autos und ich springe direkt bei der Kasse raus während Patrick parken geht. Mit der WildCard haben wir noch Rabatt auf die Fahrt. Nach ca. 20 Minuten anstehen sind wir auch schon in der Gondel. Ich sage noch, dass diese bestimmt eine Schweizer Produktion ist und tatsächlich ein Stück Heimat im fernen Süden :D


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Blick auf Kapstadt

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Blick zum Kap

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Oben entscheiden wir uns die 45-minütige Wanderung anzutreten. Nach 10 Minuten merken wir, dass wir schon die Hälfte der Wanderung hinter uns haben (wie langsam geht man denn hier in Südafrika?) und entscheiden uns ins kleine Tobel runter zu steigen und auf die andere Seite vom Tisch zu gehen. Dort ist es wesentlich ruhiger (wir sind ab und zu jemandem begegnet) und setzen uns etwas Abseits vom Weg hin. Toll plötzlich in der Ruhe mit diesem tollen Ausblick zu sitzen :love: .


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Beim Rückweg gibt's mal wieder Kaffee (ja wir sind Kaffee-Liebhaber 8) ) und nehmen dann die Gondel runter. Wir fahren noch einmal nach Camps Bay, holen unser Mittagessen aus dem Spar und setzen uns an den Strand. Wir beobachten die Gleitschirmflieger, die Volleyballer und geniessen es sehr. Es ist zwar recht warm, aber mehr als die Füsse wollen dann doch nicht ins Meer.


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Gegen 14 Uhr fahren wir in Richtung Stellenbosch los. Unterwegs sehen wir das erste Mal die vielen Townships. Dagegen ist Stellenbosch eine andere Welt und irgendwie macht mich der Ort recht bedrückt durch die vielen Zäune und superbewachten Häuser. Unser Guesthouse (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (ist sehr schick, aber leider bekommen wir das Zimmer Nr. 1, welches zwischen Haupteingang und Parkplatz liegt (Erdgeschoss, entsprechend ist jeder an unserem Zimmer vorbei gewackelt). Zu Fuss machen wir uns ins Städtchen und essen leckeren Kuchen. Abendessen gibt's beim Italiener (ich find's schrecklich, aber irgendwie haben wir sonst nichts passendes gefunden). Das Essen ist jedoch super und der Service schnell und sehr freundlich (und echt italienisch :blush: ) und die Weinempfehlung super. Entsprechend schlummern wir dann auch wunderbar ein.

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yethi

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Freitag, 3. Oktober 2014, 22:03

Auch freu mich über den aktuellen Bericht. Wir starten in 2 Wochen (Mietwagen, Johannesburg -> kapsatdt) und sage DANKE für die vielen wertvollen Infos und hübschen Bilder. bin gespannt auf die fortsetzung :)

RudiR

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Samstag, 4. Oktober 2014, 13:14

Danke Barbara und Patrick daß ihr auf unsere Abreisezeit Rücksicht nehmen wollt :danke: ... dann mal los , wir sind schon ganz gespannt !

Merci vielmol (je nachdem wo ihr herkommt auch anders).

LG Rudi :saflag:

yoshi1310

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Samstag, 4. Oktober 2014, 15:05

14.9. Bikes'n'Wine Stellenbosch - sehr schön sonnig und warm

Ich eile, ich eile lieber Rudi und bin ganz doll neidisch auf euch alle, welche bald nach SA reisen dürfen :D

14.9. Bikes'n'Wine Stellenbosch - sehr schön sonnig und warm


Für heute haben wir eine Fahrrad-Tour inklusive Weindegustation gebucht. Das Frühstück gefällt uns im Gegensatz zum Nineflowers in Kapstadt so überhaupt nicht. An das Toastbrot werden wir uns auch während der ganzen Reise nicht gewöhnen.

Leider habe ich die Tour bereits in der Schweiz gebucht gehabt und nicht über das Guesthouse. Somit hatte die Dame an der Reception auch kein Interesse daran uns noch ein Transfer zum Treffpunkt zu organisieren. Nun gut, fahre eben ich mit dem Auto und probiere in ganz kleinen Mengen. Beim Treffpunkt von Bikes'n'Wine wartet bereits der Guide mit 4 anderen Gästen (ein Paar aus Holland welches am Tag davor in SA angekommen ist und ein Paar aus Deutschland, welche ihre Reise bald abschliessen). Die 4 haben lediglich die 9-KM Route gebucht und wir die grosse Tour. Wir verstehen uns aber alle sehr gut und einigen uns darauf, ein Mittelding der Strecke zu finden, damit wir in der Gruppe bleiben können. Wir erhalten die Fahrräder welche auf den ersten Blick super ausschauen. Auf den zweiten sind diese aber eher reif für den Schrotthaufen (Schaltung geht zum Beispiel bei fast niemandem mehr wirklich etc.). Wir warten noch auf den zweiten Guide (Fabian) welcher mit einer weiteren Teilnehmerin aus Kalifornien von Kapstadt her mit dem Zug ankommt.

Dann geht's los über die Weinhügel. Hoch und runter, hoch und runter, hoch und runter :D Dazwischen erzählen uns die beiden Guides viel von der Region, über den Weinbau in SA und sonst viel spannendes. Sehr witzig fand ich die Story über den Salbei. Wir fanden unterwegs immer wieder, dass es überall nach Marihuana riecht. Der Guide erklärte uns, dass dies entlang der Garden Route absolut normal ist, es sich jedoch nur um Salbei handelt. Typisch unsere Gedanken von uns dummen Touristen :rolleyes:

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Nach ca. einer Stunde radeln fahren wir zur ersten Weinverkostung. Diese findet sehr persönlich im Weinkeller vom Weingut "Lovane" statt. Lovane ist eine der kleinsten Weingüter Südafrikas und baut lediglich roten Wein an. Dieser schmeckt jedoch hervorragend. Danach radeln wir in den benachbarten "Neetlingshof". Dies ist das pure Gegenteil vom vorher besuchten Gut (den Wein gab es sogar im Duty-Free-Shop in Johannesburg). Also riesig, jedoch auch sehr edel. Der Wein schmeckt auch hier sehr gut, jedoch haben wir langsam aber sicher so richtig hunger (es ist bereits nach 13.30 Uhr). Der Rest der Gruppe ist schon recht gut beschwipst (ich bin die einzige welche den "Spuknapf" fleissig nutzt) und ich glaube einen Happen zum Essen würde allen gut tun. Weiter geht es nun zum Vredenheim/Stellendrift. Während wir unsere Räder hinstellen entdeckt der eine Guide (sorry, habe seinen Namen vergessen :thumbdown: ) noch ein Chamäleon. Niedlich!


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Dann gibt es endlich essen :thumbsup: Auch während des Essens merken wir, dass wir echt eine tolle Gruppe haben und auch die Guides lassen sich nicht mit Erklärungen lumpen. Nach dem Essen geht es noch einmal zu einer Degustation. Hier gefällt es uns allen am wenigsten gut. Weder die Damen welche den Wein bringen sind nicht wirklich kompetent (in den anderen beiden hatten wir zum Wein immer eine Erklärung erhalten, hier wurde einfach mal eingeschenkt und weg waren sie), auch sitzen wir in der Mitte vom Souvenierladen und irgendwie fehlt es einfach an der Atmosphäre. Schade, denn sonst fanden wir die Tour echt klasse. Können wir nur empfehlen (bis eben auf die Fahrräder :blush: ). Da Sonntag ist sind in Stellenbosch viele Restaurants geschlossen und wir gehn einfach nur zur Asia-Kette. Das Essen ist aber lecker, auch wenn hier die Atmosphäre eben Schnellimbiss-mässig ist :)

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RudiR

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Samstag, 4. Oktober 2014, 15:17

Bike 'n Wine

Ich glaube ich lass das "Erste" weg und mach nur das "Zweite" der Tour :wine: :saflag: :wine: :saflag: :wine:

Danke für den netten Bericht !

Lg Rudi

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Samstag, 4. Oktober 2014, 15:37

15.9. R44/R43 nach Hermanus - sehr windig aber sonnig

Nach dem Frühstück fahren wir heute in Richtung Ortschaft Strand (False Bay) auf de rR44. Diese führt weiter an der Küste entlang bis Bettys Bay. Unterwegs halten wir immer mal wieder an und geniessen die schöne Strecke. Es sind auch nur ganz wenige Autos unterwegs und somit kann man überall super anhalten.

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Hai-Anzeige für die Surfer und Schwimmer am Strand. Schwarz bedeutet soweit ich es im Kopf habe keine Haie in Sicht.

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In Bettys Bay besuchen wir die dortige Pinguienenkolonie (wir brauchen einen Moment, bis wir den richtigen Weg finden. Die Ausschilderung ist nicht so ganz optimal). Diese ist glaube ich etwas grösser und die Bucht rauer als die Boulders-Kolonie. Insbesondere weht ein super heftiger Wind, was leider nicht zum langen verweilen einlädt ;( . Daher machen wir uns nach knapp 45 Minuten schon wieder auf den Weg. Dabei könnte ich doch den kleinen Freunden ewig zu gucken.

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ihm ist es auch zu windig...
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Im Lonely Planet steht wie toll Kleinmond ist und wir beschliessen auf dem Weg dort Mittagessen zu gehen. Uns gefällt es aber gar nicht und das Essen ist grauenhaft. Schade :( Dann geht es weiter nach Hermanus und finden sofort unsere Pension (Auberge Burgundy). Wir kriegen ein super schönes Zimmer im ersten Stock im Hinterhaus, leider aber ohne Meerblick. Na ja, alles kann man nicht haben. Nach einem ersten Spaziergang holen wir uns leckeres Eis und setzen uns damit in den Park und sehen schon die ersten Wale. Eigentlich ist es durch den Wind echt kühl und überhaupt kein Eis-Wetter. Weiter geht es in einen kleinen Haushaltsladen Adapter kaufen (wir haben die falschen mitgenommen, weil ich überzeugt war, dass dies der ist, welchen ich für SA gekauft hatte. Es war aber der für Thailand :whistling: ). Nach einem Kaffee gehen wir wieder an die Küste vor und halten nach Walen Ausschau. Überall spritzt es und weit entfernt sieht man sie springen. Patrick hat irgendwann keine Lust mehr und geht schon mal zurück ins Guesthouse. Ich halte noch aus und mein warten belohnt sich und ein Wal schwimmt ganz nah in der Bucht durch.

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Gegen halb 6 bin ich dann auch durchgefroren und gehe zurück. Abendessen gibt es im gegenüberliegenden Restaurant Burgundy. Das Guesthouse und das Restaurant gehörten anscheinend mal zusammen, sind aber mittlerweile getrennte Betriebe. Das Essen ist super lecker (insbesondere die Crème Brûlée zum Nachtisch) :thumbsup:

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Samstag, 4. Oktober 2014, 16:27

16.9. Shark-Cage Diving Gaansbai - morgens bewölkt, NM Sonne

Noch vorab. Ich selbst bin Tauchguide, habe schon sehr viele verschiedene Haie unter Wasser beim Tauchen gesehen und liebe diese Tiere. Ich war extrem skeptisch gegen das Hai-"tauchen" im Käfig, Patrick wollte aber unbedingt dahin. Da habe ich mich gefügt. Meine Einstellung hat sich aber auch nach dem Ausflug nicht geändert.
Unser Wecker ist auf 7.30 Uhr gestellt, doch um 7.15 reisst uns das Zimmertelefon aus dem Schlaf. Die Receptionistin informiert uns, dass wir um 9 in Gaansbai bei Sharkcagediving.net sein müssen und ca. 45 Minuten Fahrtzeit haben. Uff ein sanftes Wecken klingt aber anders. Leider gibt es erst um 8.30 Uhr Frühstück, weshalb wir darauf verzichten müssen :thumbdown:

Wir treffen überpünktlich dort ein, erledigen die Formalitäten (falls du vom Hai gefressen wirst ... etc... ). Wir bezahlen "lediglich" 1100 Rand pro Person statt 1500. Irgend ein Winter-Spezial. Danach gibt es ein leckeres Frühstück. Das ist echt sehr ausgiebig und hätte ich überhaupt nicht erwartet. Wir ziehen zwar beide unsere Badehosen an, aber für mich ist eigentlich schon von Anfang an klar, dass ich kaum in den Käfig gehen werde. Aber man weiss ja nie. Dann geht's aufs Boot und dieses schippert echt fixs (in 15 Minuten) zum Ausgangspunkt. Dann wird der Köder angemischt, der Thunfischkopf ins Wasser geworfen und es heisst warten. Patrick ist nach einer halben Stunde schon ungeduldig und ist überzeugt, dass wir zu den 2% im September gehören, welche die Haie nicht sehen. Ich habe meine Erfahrung mit dem Anlocken von Blauhaien auf den Azoren und weiss, dass es einfach super viel Geduld braucht. Und nach einer Stunde Wartezeit tauchen sie auch bereits auf. Zwei richtig grosse, ein kleiner und einer mit einer kaputten Flosse (der Veranstalter sagt nachher, dass es 9 verschiedene waren, ich zähle nur diese 4). Es ist echt beeindruckend und ich mag die Tiere dann doch ganz gerne beobachten. Uns beiden ist es einfach zu kalt (es hat einen grauenhaften Wind) und deshalb entscheiden wir uns gegen den Käfig. Vom Boot sieht man die Tiere auch super gut und wir haben keine Lust den Rest vom Urlaub erkältet zu sein. Ich bin aber überrascht, dass sonst praktisch alle in den Käfig gehen. Und dabei sind wir so ziemlich die Jüngsten auf dem Boot. Eine Dame ist 70 Jahre alt und nach längerem Zögern geht sogar sie ins Wasser. Respekt (nicht wegen den Haien, sondern wegen der Kälte :thumbup: ).


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hier sieht man gut wie der Hai gerade sein Auge "einklappt" beim Biss. Der Köder ist der Thunfischkopf welcher vom Boot immer wieder ausgeworfen und zurückgezogen wird, damit der Hai denkt, das Tier lebt.
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Um 3 geht's dann wieder zurück. Ich muss sagen, die Organisation war echt topp. Jeder hatte die Möglichkeit lange in den Käfig zu gehen und dies auch zweimal. Wir haben die Haie sehr lange beobachten können. Ich hatte nie das Gefühl, dass man gestresst wird. Es war eine schöne Erfahrung und ich mochte es den riesigen Tieren zu gucken, dennoch würde ich den Ausflug kein zweites Mal machen. Noch immer finde ich es eigentlich nicht ganz in Ordnung und habe das Gefühl, man stört die Tiere in natürlichen Lebensraum.

Zurück in Hermanus war es dann leider viel zu windig und auch entsprechend kalt um noch einmal lange Wale zu beobachten. Durch die Wellen fand man sie auch nicht so einfach :( Drum haben wir uns nur für Kaffee, Spar und dann noch einmal Essen im Burgundy entschieden. Irgendwie war das Essen am Vorabend etwas besser ?( . Und ebenfalls habe ich den Fehler gemacht statt der feinen Crème Brûlée Apfeltarte zu bestellen. Das war nicht schlecht, aber einfach für einen Nachtisch viel viel viel zu viel (zwei ganze Äpfel :thumbdown: ).

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Sonntag, 5. Oktober 2014, 13:00

17.9. Cape Agulhas - Knysna - sonnig, aber sehr windig

So, weiter geht's.

Heute stehen wir erst halb 9 auf und gehen rüber ins Restaurant Burgundy wo es das Frühstück gibt. Wir können à la Carte auswählen, aber irgendwie reizt uns gar nichts so richtig von der Karte. Es ist alles sehr schickimicki und sehr wenig statt einfach einem klassischen Frühstück. Bei meinem Frühstück gibt es nicht einmal Brot oder Toast dazu, zum Glück erbarmt sich Patrick mit mir und gibt mir ein Stück Toast von sich ab :thumbdown: Der Frühstücksplatz ist aber spitze. Wir können draussen in der Sonne essen und dabei den Walen zugucken.

Um 10 Uhr fahren wir los. Da wir eine lange Fahrt vor uns haben, gehen wir vorher noch tanken (das erste Mal auf der Reise). Wir fahren los zum südlichsten Punkt Afrikas (Cape Agulhas). Das muss doch irgendwie schon sein. Obwohl das Kap landschaftlich wunderschön ist und landschaftlich zu einem Spaziergang einladen würde, leider ist es aber extrem windig und wir laufen nur zum Punkt um die obligaten Fotos zu machen :(

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Wir fahren zurück zum Ort Agulhas, holen uns Mittagessen aus dem dortigen Supermarkt und verspeisen dieses auch direkt davor. Weiter geht es dann ohne Stopp nach Knysna. Wir durchqueren wunderschöne Landschaften, aber ich denke immer wieder, dass wir rein von der Landschaft her auch gerade irgendwo in England sein könnten. Irgendwie nicht das Afrika, welches ich bereits kenne. Als wir an Wilderness vorbei fahren, bereue ich es auf meinen Arbeitskollegen und nicht auf das Forum gehört zu haben. Der Ort sieht so schick aus ;( . In Knysna angekommen finden wir auch direkt unser Hostel (Aestas B&B, von einem Holländerpaar) und erhalten ein schönes Zimmer mit schönem Balkon. Leider haben wir unter uns fleissige Raucher und dieser zieht immer wieder zu uns ins Zimmer :evil: . Ich erhalte noch einige Tipps vom Besitzer für den nächsten Tag. Leider ist eine Sturmwarnung angesagt und es fahren nirgendwo Walboote raus. Schade, das hätten wir nun doch noch gerne gemacht. Wir entschliessen uns dann eben doch (wenn auch widerwillig) für eine Townshiptour. Dazu dann aber im nächsten Bericht. Nach einem ganz guten Essen beende ich ganz traurig meinen Krimi.

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Sonntag, 5. Oktober 2014, 18:08

Dann bin ich morgen mal auf Wilderness gespannt, ich fand Knysa jetzt schon recht nett aber mir war es eindeutig zu sehr touristisch an der Waterfront

yoshi1310

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Sonntag, 5. Oktober 2014, 21:26

18.9. Knysna (Townshiptour und Knysna-Heads) - windig, Sonne und ab und zu ein wenig Regen)

Ich hoffe dir gefällt es in Wilderness, lunchforone! Bei der Durchfahrt hat es mir nur schon besser gefallen als Knysna. Hach ich beneide dich :D

Um 9 Ihr holt uns der Guide Jonas ab (er ist überpünktlich und wir noch gar nicht parat). Er führt uns durch die Townships von Knysna am Berg oben. Insgesamt leben 33'000 Menschen in diesen ausserhalb gelegenen Townships hier. Das erste Township welches wir besuchen ist das, welches noch am wenigsten ausgebaut ist. Es hat zwar Strom, aber noch keine festen Strassen sowie kein fliessendes Wasser und auch keine Kanalisation. All diese Dinge werden aktuell durch den Staat gebaut, genau so wie die "Holzhütten" durch feste Betonhäuschen. Gerade letzteres komme anscheinend gar nicht so gut an bei den Bewohnern, weil sie an Platz und Vielfalt einbüssen müssen. Die Holzhütten sind teilweise sehr gross gebaut und alle haben ein ordentliches Stück Garten davor. Die staatlichen Häuschen haben alle das selbe Format (und wirklich recht klein) und kaum Garten. Gemäss Staat soll dies eben anschaulicher sein, aber irgendwie haben die Holzhüttchen doch etwas mehr Charme meiner Meinung nach. Wir laufen etwas auf dem Gelände rum und Jonas erzählt uns viel und beantwortet brav unsere Fragen. Er selbst wohnt ebenfalls in einem Township und erzählt uns viel von seinem, wie auch dem Leben der Menschen hier. Auch er betont wie glücklich hier alle wären. Wenn wir aber andere Bewohner treffen, habe ich nicht den Eindruck, dass diese wirklich so extrem glücklich sind....

Wir fahren in ein anderes Township und besuchen kurz eine Kinderkrippe. Die Leiterin hat aber kein Interesse uns etwas über die Kinder zu erzählen oder uns die Krippe zu zeigen, sondern erwähnt nur ständig, was sie alles brauchen (Computer, Geld etc.). Nun besuchen wir noch eine High-School sowie eine Kneipe. Um 12.00 Uhr werden wir pünktlich wieder bei der Pension abgeladen. Ich ging skeptisch auf die Tour, fand sie aber zu beginn sehr gut, weil wir einfach etwas rumgelaufen sind. Auf den Besuch der High School sowie der Krippe hätte ich dann aber eigentlich auch verzichten können :S

Wir haben zwar die Kamera dabei, aber irgendwie ist es uns nicht nach fotografieren. Daher leider auch kein einziges Foto :(

Wir holen uns Mittagessen aus dem Spar, essen draussen auf unserem kleinen Balkon und relaxen noch ein wenig (ich starte in mein nächstes Buch 8o ).

Dann setzen wir uns mal wieder ins Auto und fahren zu den Knysna Heads. Die Heads selbst finden wir ganz schön und uns fallen auch die vielen zu Verkauf stehenden Ferienhäuser auf (siehe auch Bericht von lunchforone). Beim Strand unten gefällt es uns besonders gut, insbesondere da wegen dem eher windigen Wetter (und eine dunkle Front ist von Knysna her zu sehen) kein Mensch weit und breit zu sehen ist. Nur mal wieder 4 Angestellte, welche gerade eine Treppe reparieren.

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hier kommt es ganz schwarz. Aber wirklich geregnet hatte es fast gar nicht, nur gehagelt :rolleyes:
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Auf dem Rückweg fahren wir noch auf Leisure Isle wo wir mal wieder einen Kaffee trinken gehen :D . Irgendwie habe ich auch hier mal wieder das Gefühl, dass die Apartheit noch nicht vorbei ist :| . Weiss weiss weiss und ein paar schwarze Hausmädchen welche auf dem Rückweg trampen. Nach dem Kaffee fahren wir noch auf die andere Insel. Dort wenden wir aber gleich wieder, weil es plötzlich grauenhaft zu hageln anfängt. Na dann eben nicht. Reizt uns auch gar nicht wirklich auszusteigen. Wir fahren noch an der Waterfront vorbei, aber auch diese reizt uns nicht wirklich, zudem haben wir ja schon Kaffee getrunken. Also fahren wir zurück in unser Guesthouse und holen uns im Tops noch zwei Bier als Apéro. Zum Abendessen gehen wir typisch Südafrikanisch essen. Ähm nein ganz im Gegenteil, wir verirren uns beim Thai und es ist super lecker. Der Take-Away hat auch einige Sitzplätze und ganz viele Einheimische holen sich hier ihr Essen wie wir bemerken. Letzendes kommen wir zum Schluss, dass eine Nacht in Knysna absolut ausgereicht hätte bei diesem Wetter. Bei wirklich gutem Wetter (ohne diesen starken Wind) hätte man allenfalls noch einige Outdoor-Aktivitäten machen können.

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Dienstag, 7. Oktober 2014, 21:25

19.09. Tsitsikamma National Park, Jeffreys Bay, PE - Sonnen-Wolken-Mix, viel viel wind

Das Arbeitsleben hat einem wieder, zudem plane ich gerade unseren nächsten SA-Urlaub im Frühling :D . Da geht's leider nicht so schnell voran mit Berichte schreiben. Einen schaffe ich aber heute noch :)
Heute fahren wir unsere letzte Etappe an der Küste entlang. Um 9 sind wir startklar und fahren los zum Tsitsikamma National Park. Dort teilt uns die Dame am Eingang bereits mit, dass der Weg zum Wasserfall wegen des starken Windes leider gesperrt ist. Wir gehen aber trotzdem rein und unten am Meer angelangt, merken wir selbst, warum der Weg zu ist. Es geht ein wahnsinniger Wind (eine Möwe kann sich nur knapp im Grad festhalten) und somit sind auch die Wellen entsprechend hoch. Es sieht zwar gigantisch aus, aber etwas weniger Wind und etwas besseres Wanderwetter wäre nun schon nett gewesen. Aber man kann ja nicht alles haben ;)
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Beim Main-Camp angekommen machen wir uns auf den Weg zu den Hängebrücken. Der Weg ist super und liegt perfekt im Windschaffen. Auf dem Weg sehen wir auch noch ein paar Klippschliefer (während doch mal unsere Murmeltiere so geduldig mit uns Fotografen :D )
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Nach ca. 20 Minuten sind wir da und wir laufen auf die andere Seite.
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Dort gehen wir noch ca. 5 Minuten den Berg hoch um einen Blick von dieser Seite auf die Bucht und die Brücken zu erhalten. Da wir nicht wissen, wie weit der Weg noch ginge, drehen wir um. Das Wetter ist mal sonnig und dann wieder wahnsinnig stürmisch. Es macht aber die Bucht noch viel spektakulärer und die Wellen schiessen nur so in die Höhe (oft auch über die Brücke, man muss gut zwischen den Wellen zielen, damit man nicht nass wird :rolleyes: Der Blick ist echt gigangtisch.
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Zurück im Camp kommt die erste Ladung Car-Touristen an (eine Horde Deutsche) und wir hatten wohl Glück, früh genug zu sein und die Brücken wie auch den Weg dorthin fast für uns zu haben. Wir trinken noch ein Käffchen (das Essen ist uns zu teuer) und fahren zum Mittagessen an die Autobahnraststätte (wo auch die bekannte Brücke ist). Wir gönnen uns einen Burger :rolleyes:

Bei Jeffreys Bay machen wir noch einen Halt und gucken am Strand (trotz dem starken Wind) recht lange den Surfern zu. Diese haben natürlich besonders Spass an den schönen grossen Wellen :thumbup: Danach geht's in ein Kaffee (Barbaras Art Cafe) und essen Nachtisch. Man meint es hier etwas zu gut und schaffen beide den Nachtisch (Pfannkuchen mit Eis und Caramelcrème) leider nicht. Auch sonst gefällt uns das Ambiete nicht wirklich. Zudem mag ich es gar nicht, wenn ich als Gast mit "Hey Guuuuuuuys" angesprochen werde. Geht es damit nur mir so? ?(

In PE finden wir rasch unsere Unterkunft, welche klein aber fein ist. Die Besitzerin ist super herzlich, gibt uns viele Tipps und ist ein absoluter Fan von PE. Ein paar Schritte weiter und wir sind auch direkt an der Kneipenstrasse. Irgendwie sind wir unschlüssig und gehen dann ins Le Med. Hier erhalten wir einen Tisch, wo es mir nur so an den Rücken zieht. Ich bevorzuge es irgendwie dann doch draussen an der Wärmelampe zu sitzen. Wir platzieren uns um und irgendwie habe ich das Gefühl, das Personal findet das grad gar nicht lustig. Tja. Der Service gestaltet sich rund um leider echt schlecht. Total unaufmerksam, langsam und wirklich nur oberflächlich freundlich. Leider ist auch das Essen nicht sehr spektakulär und wir geben das erste Mal keine 10 % Trinkgeld (Patrick will gar keins geben, aber das ist mir dann doch nicht recht) :wacko:

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Dienstag, 7. Oktober 2014, 21:50

20.09. Flug nach Durban - Umkhumbi Lodge - PE: sonne und warm, Durban bewölkt

Ich versuch noch einen. Der wird aber kurz :D

Heute habe ich obwohl ich früh wach bin super gut geschlafen. Wir haben mit der Besitzerin abgemacht, dass wir unser Frühstück um 9 haben möchten und erhalten das auch auf diese Zeit. Wir sind die einzigen Gäste und werden gut bemuttert ;)

Kurz vor 10 fahren wir los. Auf Anraten der Besitzerin machen wir noch einen Abstecher an den Strand, da der Flughafen sehr nah und auch klein ist. Kings Beach ist echt schick und wir laufen hier etwas rum. Noch sind sehr wenige Leute da und es ist schön ruhig. Zwei Schulklassen sind am Strand säubern (Müll zusammen sammeln) und einige Kinder sind bereits am planschen. Der Abstecher hat sich gelohnt finde ich.

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Dann geht's zum Flughafen. Dieser ist echt fast in Mitten von der Stadt. Wir brauchen gerade mal 5 Minuten. Noch einmal volltanken und das Auto abgeben. Der Herr sagt uns noch einmal, wir sollen gucken, ob wir auch wirklich alles haben. Ja natürlich haben wir alles. Oder eben auch nicht :whistling: Patrick vergisst meinen Sonnenhut UND den Lonely Planet. Ach ach. Na zum Glück nichts elementares. Aber es ärgert uns dennoch.
Wir geben das Gepäck ab und trinken wie immer noch ein Käffchen :D Da wir nicht wissen, ob es im Flugzeug etwas zu essen gibt, bestellt sich Patrick noch ein Sandwich und ich lasse mir einen Muffin mitgeben (es gab ein Mini-Sandwich, der Proviant hat sich also bewährt). Mit 10 Minuten Verspätung geht's los und so kommen wir auch in Durban an. Bei der Landung fliegen wir wunderbar über das Meer und siehe da, da springt ein Wal. Super! Das nenne ich mal eine Begrüssung :thumbsup:

Das Gepäck wartet bereits auf uns und bei Budget geht's super schnell. Leider diesmal kein Auto mit Automatik, aber die Schaltung werden wir schon in den Griff bekommen (wäre nicht einfach der Blinker auf der falschen Seite :rolleyes: ). Wir fahren los auf der N2 Richtung Norden. Hier finde ich, ist's eine ganz andere Welt als unten an der Südküste. Wir fühlen uns nun wirklich in Afrika. Leider riecht es überall verbrannt (teilweise wird wohl das Gras extra angezündet, auch eine Methode das Unkraut los zu kriegen) und entsprechend sieht auch die Landschaft aus. Beeindruckend finden wir jedoch die akkurat aufgereihten Baumreihen. Überall werden an den Strassenseiten Holzfiguren (selbst geschnitzt, die Schnitzer sitzen jeweils etwas abseits von ihrem Stand am werkeln) und frische Früchte (insbesondere Ananas) verkauft. Hier hat es viele Menschen auf den Strassen und auch viele Tiere (meist Kühe).

Dank der guten Beschreibung finden wir unsere Lodge ganz einfach und der erste Eindruck ist super. Die Lodge liegt auf einem grossen Privatgelände und die Häuschen sind überall in den Büschen verteilt. Anton der Besitzer meint bei der Ankunft wir sollen doch dann gleich hoch zur Bar kommen, er wäre da mit noch anderen Gästen am Rugby gucken (Durban Sharks gegen Pretoria). Wir gehen hoch (die Bar hat einen super Blick über die Baumwipfel und bringt einen genialen Sonnenuntergang mit sich, leider habe ich es stets versäumt, die Kamera mit hoch zu nehmen), lernen die anderen Gäste (2 Südafrikanische Pärchen) kennen und plaudern nett bei einem Bierchen :beer: . Die Gäste wie auch Anton erklären uns erst einmal die Regeln von Rugby und den Unterschied zum American Football sowie für welche Mannschaft wir sein müssen (für die Sharks natürlich und diese gewinnen letzten Endes auch).

Danach gibt es Essen (sehr lecker, Patrick kann zwischen Fisch und Fleisch wählen, für mich gibt's die vegetarische Alternative) und schon bald gehen wir müde ins Bett. Wir fühlen uns hier von Anfang an wohl und stellt sich am Ende der Reise als unsere absolute Favoriten-Lodge heraus :danke:

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20

Mittwoch, 8. Oktober 2014, 07:17

Hey Guuuys ! ;-)

Vielen Dank für den schönen Reisebericht.
Mir gefällt die Art des Schreibens. Freue mich schon auf die Weiterfahrt.

Marcel :)
Daar de dijk laeghst is, looptet water eerst over * oud hollands spreekwoord

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