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Beleza

Die Neugierige ;-)

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Mittwoch, 11. März 2015, 11:18

3 Wochen ZA

Hallo zusammen,

bald geht es zum dritten Mal nach Südafrika. Eine Route habe ich mir auch schon überlegt und möchte Euch die gerne vorstellen.

Vorab aber erstmal ein paar "Hintergrundinfos":
Wir, das bin Ich, 25 Jahre alt, und ein Bekannter von mir sind beide sehr naturverbunden. Tierbeobachtungen sind uns wichtig. Allerdings soll es eine Mischung aus allem sein, wie ihr gleich bei der Routenvorstellung sehen werdet. Wir sind alles in allem sehr pflegeleicht, kochen gerne selber, gehen aber auch gerne essen. Unsere Unterkünfte dürfen gerne etwas rustikal oder "einfacher Natur" sein. Wir werden uns teilweise einen Mietwagen nehmen.
Ich war, wie oben erwähnt, bereits zweimal in Afrika. Einmal im April 2014 für 5 Wochen und im November 2014 für 3 Wochen. Beim ersten Mal bin ich von Kapstadt bis St. Lucia unterwegs gewesen. Das zweite Mal war ich hauptsächlich in Kapstadt und bei Freunden in Oudtshoorn.
Dieses Mal soll auch noch der Kruger Nationalpark auf dem Programm stehen und natürlich die Panoramaroute. Hier bin ich mir nicht so ganz sicher, ob meine Routenplanung hinhaut oder doch etwas stressig wird. Aber ich zeig Euch einfach mal, was ich mir ausgedacht habe ;-)

20.04.2015 Flug München-Kapstadt
21.04. Ankunft Kapstadt um 9:55 Uhr (Abholung vom Flughafen und Fahrt zum Backpackers). Erstmal ein paar Tage in Kapstadt und Umgebung, Freunde besuchen, ins Lieblingsrestaurant gehen und die Seele baumeln lassen
25.04. Flug CPT - JNB (Abflug 8:10 und Ankunft in JNB 10:10); Mietwagen direkt am Flughafen abholen und Fahrt Richtung Graskop. Der Plan ist über die N4 und die R36 nach Lydenburg und von dort über die R37 (wegen dem Long Tom Pass) nach Sabie zu fahren. Dort geht's dann auf die R532 bis nach Graskop. Hier haben wir auch schon ein Backpackers gebucht und wir kommen zu meiner ersten Frage: Laut GM brauchen wir für diese Strecke etwa 4 1/2 Stunden. Vorausgesetzt am Flughafen klappt alles und wir kommen dort um 11 Uhr weg, sind wir gegen 16 Uhr in Graskop. Ich würde an dem Tag gerne noch nach Pilgrims Rest fahren oder mir God's Window anschauen. Mehr wird an diesem Tag sicher nicht machbar sein, da es auch nicht in reines "Durchgerenne" ausarten soll.
26.04. Fahrt zum Phalaborwa Gate und weiter zum Letaba Rest Camp. Hier wollen wir die R532 und die R36 nehmen. Zum einen möchte ich gerne den Abel Ersamus Pass fahren und natürlich wollen wir uns auch auf der R532 noch ein paar Sachen ansehen. Laut GM brauchen wir etwa 2 1/2 Stunden bis zum Gate und dann nochmal gute 1 1/2 Stunden bis zum Camp (wir werden vermutlich mit dem Mietwagen durch den Park schleichen um vll schon am ersten Tag das ein odere andere Tier zu entdecken). Zeitig aufstehen ist für uns kein Problem, wir wollen kurz vor Sonnenaufgang aus dem Backpackers in Graskop auschecken.
Ich habe aber trotzdem das Gefühl, dass ich für die Panorama Route leider zu wenig Zeit eingeplant habe...was denkt ihr?
Nun werden wir 8 Nächte im Kruger Park verbringen (1x Letaba, 1x Shingwedzi, 2x Olifants (da wir hier gerne einen geführten Game Drive machen wollen), 1x Sukuza, 1x Pretoriuskorp, 1x Berg-en-Dal, 1x Croc Bridge)
Am 04.05. werden wir dann vom Croc Bridge Camp zurück nach JNB fahren. Unser Flieger geht erst um 17:15 Uhr, das sollte also machbar sein.
Zurück in CPT folgt dann noch etwas Sightseeing und ich werde noch für drei Nächte meine Freunde in Oudtshoorn besuchen. Am 11.05. heißt es dann abends schon wieder Abschied von Südafrika nehmen.

Mich würde vor allem interessieren was ihr von meiner Planung JNB - Kruger Park - JNB haltet. Leider sind wir hier nicht mehr wirklich flexibel, aber vll habt ihr ja doch einen Tipp, was man eventuell besser machen könnte.

Falls ich wichtige Hintergrundinfos vergessen habe, gebt mir bitte Bescheid. Die werde ich dann selbstverständlich nachliefern :-)
Viele Grüße
Maxi
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Mojamira

Schuhlöffel

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2

Mittwoch, 11. März 2015, 12:00

Hi Maxi

Ich denke 2 Nächte Panorama Route wären sicher nicht verkehrt. Es gibt ja doch so einiges zu entdecken und dann könnt Ihr das gemütlicher angehen.

Jede Nacht im Krüger umzuziehen wäre mir persönlich zu stressig, aber das müsst Ihr selbst wissen.

Das Hin und Her Kapstadt - Krüger - Kapstadt würde ich auch anders planen. Die Hintergründe warum Du das so vorhast kenne ich aber nicht.

lg
Mojamira :saflag:

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Gaukler

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Mittwoch, 11. März 2015, 12:07

Hi neugierige Beleza,

bei der Panoramaroute kommt es darauf an, wie Du besichtigen willst. Japanisch = Aussteigen, Foto weiter fahren oder doch gemütlicher. In meinem RB habe ich die Strecke Shimuwini - Graskop mit 4,5 Stunden angegeben (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) . Da es bis Letaba fast genauso weit ist vom Phalaborwa Gate, ist das also auch für Euch eine realistische Zeit. Verlässt Du Graskop um 8, rechnest zur Sicherheit 5 Stunden für die Strecke und bedenkst, dass Du um 18 Uhr im Camp sein musst, hast Du 5 Stunden für die Aktionen an der Panoramaroute. Nicht viel aber machbar. Ich würde mich für zwei kürzere Wanderungen zu Wasserfällen (Forrest, Bride, Mac Mac, o.ä.) und die Potholes entscheiden. An den 3 Rondavels noch halten für einen Blick und ein Foto und das wäre es dann schon. Machbar, nicht ideal aber auch keine Katastrophe.

Im Süden des Krüger wechselst Du für mich zu häufig die Camps. Da würde ich (falls die Buchungssituation das zulässt) versuchen auf je 2 Übernachtungen in einem Camp östlich und westlich zu kommen, statt 4 x 1. Also z.B. 2x Pretoriuskop + 2x Crocodile Bridge.
Falls das nicht klappt, wäre es nur ein kleines Komfortproblem. Es geht durchaus so, wie geplant und wer weiß, vielleicht bringen genau diese Wechsel Dir die besten Sichtungen.

Immer locker bleiben. 8 Nächte Krüger können gar nicht verkehrt sein! :thumbup:

Fragt in Olifants nach, ob Lourens einen der Drives macht und wenn ja, nehmt den. Er ist ein genialer Guide.

LG Lilly

Beleza

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4

Mittwoch, 11. März 2015, 13:03

Hallo ihr zwei,

vielen Dank für die schnelle Antwort :-)

@Mojamira: Das hatte ich mir schon gedacht, dass zwei Nächte Panoramaroute besser wären. Dieses Hin und Her zwischen JNB und Kapstadt kommt daher, da wir ursprünglich geplant hatten Richtung Botswana zu fahren. Leider gibt es im Kgalagadi keine freien Unterkünfte mehr. Zum damaligen Planungszeitpunkt hatten wir schon die Flüge gebucht. Eine Umbuchung wäre uns teurer zu stehen gekommen als das jetztige Hin und Her.

@Lilly: Ok, ich werde mir gleich mal deinen RB ansehen. Und auch deine Ideen mit den zwei kürzeren Wanderungen finde ich super. Lieber schaue ich mir nur zwei oder drei Wasserfälle an und kann mir dort etwas Zeit lassen, als alles nur so halb gesehen zu haben. Außerdem gibt es so schon einen Grund wiederzukommen ;-)

Die vielen Einzelübernachtungen in den verschiedenen Camps habe ich absichtlich so gewählt. Natürlich ist es entspannter, nicht ständig ein- und auspacken zu müssen. Da wir aber nur mit Handgepäck von Kapstadt aus fliegen, gibt es schonmal nicht viel zum ein- und auspacken und zum anderen sehe ich gerne verschiedene Camps. Mal sehen, was ich nach der Tour darüber denke :-)
Und ich werde auf jeden Fall versuchen den von dir erwähnten Tourguide zu finden und mit ihm eine Tour zu machen. Solche "Insider-Tips" finde ich persönlich immer sehr wertvoll und bin froh über genau diese Art von Hinweisen :-)

Viele Grüße
Maxi
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Mittwoch, 11. März 2015, 13:33

Nun, suchen musst Du Lourens Botha eher nicht. Er ist inzwischen Head Guide in Olifants (sozusagen der Chef der Truppe) und im Sanparks Forum eine Legende. Er schreibt schon seit langer Zeit über Sichtungen während seiner Aktivitäten. Seinen derzeitigen Thread findest Du hier: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Es wäre ein Glücksfall, wenn er während Eurer Anweseheit einen Drive machen würde. Er weiß sehr, sehr viel und achtet auch auf die kleinen Tiere und bringt sie näher.

Mögliche Wasserfälle gibt es unzählige. Lone Creek wäre auch noch zu nennen. Lasst Euch im Backpacker beraten.

Es ist nicht nur das Packen, man kommt auch von 10 - 14 Uhr in den großen Camps nicht in die neue Hütte. Da muß man dann seine Lebensmittel anders kühlen. Geht schon, wenn man weiß, was einen erwartet. Und man kann sich in der Mittagshitze nicht mal eben den Schlaf in der Hütte nachholen, den man durch frühes Aufstehen für die Morning Drives einbüsst. Sind aber alles nur Kleinigkeiten und nichts, was die Zeit im Krüger entscheidend verschlechtert.

LG Lilly

Viking

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Mittwoch, 11. März 2015, 13:48

RE: 3 Wochen ZA

Moin,

ich kann nur dringend davon abraten die R36 von der N4 nach Lydenburg zu fahren, immerhin ca. 50 km: so viele und tiefe Potholes habe ich in meinem ganzen Leben noch nicht gesehen. Bin gerade Mitte Februar dort gefahren. Die R36 ist wohl die Hauptstrecke für die Kohletrucks. Selbst diese fahren "Schlangenlinie" um die Potholes.


Der Plan ist über die N4 und die R36 nach Lydenburg und von dort über die R37 (wegen dem Long Tom Pass) nach Sabie zu fahren.
Gruß aus S-H, Land zwischen den Meeren

Viking

kOa_Master

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Mittwoch, 11. März 2015, 14:45

Da in der Region gibt es noch so einige ziemlich miese Strasse. Ich würde den Weg via Belfast - Dullstrom über die R540 empfehlen. Auch nicht ohne Potholes, aber imo besser. Gibt weit schlimmere Strasse (v.a. im Limpopo...)
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Beleza

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Mittwoch, 11. März 2015, 15:10

Hallo,

Vielleicht haben wir ja Glück und er macht gerade zu der Zeit einen Game Drive :-) Die Hoffnung stirbt schließlich zuletzt ;-)
Ok, wir haben eh eine Kühlbox dabei und dann sollte das funktionieren. Trotzdem danke für den Hinweis.

Und vielen Dank für den Hinweis zu den Straßenverhältnissen. Wir werden diesen Tipp definitiv berücksichtigen. Ich hatte schonmal das Vergnügen mit solch einer Straße. Wobei es war eigentlich eher ein großes Pothole mit ein bisschen Straße drumrum, das war auch in der Limpopo Region.

LG
Maxi
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kOa_Master

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Mittwoch, 11. März 2015, 15:14

Ahja, ich finde es übrigens gerade im Krüger (und in eurem Alter ;) ) kein Problem, täglich die Lodge zu wechseln. Vor allem wenn man sowieso auf "Durchfahrt" ist, kann man zwischen 10 und 15 Uhr problemlos die Distanzen zurücklegen und ist danach dafür umso entspannter auf den Game Drives. Wenn es warm ist, hilft auch eine entspannter Mittag in einem Restcamp, es muss ja nicht zwingend im Bett sein. Der Vorteil ist, dass man dadurch alle Camps und Regionen ein bisschen kennen lernt und bei einem späteren/weiteren Aufenthalt abschätzen kann, wo man mehr Zeit/Übernachtungen verbringen möchte. Ich gehe ja nicht davon aus, dass es der letzte SA-Urlaub war ;)
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Mittwoch, 11. März 2015, 17:55

Hallo kOa Master,

ja genau das ist auch meine Meinung. Und nein, das wird definitiv nicht mein letzter Südafrika Besuch sein. Vermutlich geht es schon im November wieder hin ;-)
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Donnerstag, 12. März 2015, 00:05

Ahja, ich finde es übrigens gerade im Krüger (und in eurem Alter ;) ) kein Problem, täglich die Lodge zu wechseln. Vor allem wenn man sowieso auf "Durchfahrt" ist, kann man zwischen 10 und 15 Uhr problemlos die Distanzen zurücklegen und ist danach dafür umso entspannter auf den Game Drives.


Völlig d'accord. Siehe Fettmarkierung.

Hatte ich ja letztens auch hier im Forum geschrieben. Daher auch kein Kommentar zu One-night-stands ;) in Shingwedzi und Letaba.
Aber die Strecke Skukuza - Pretoriuskop oder Pretoriuskop - Berg en Dal auf je 5 Stunden anzusetzen... Zumal, wenn ich das richtig erinnere Afsaal gerade nur eingeschränkt nutzbar ist und damit eine tolle Relaxmöglichkeit zwischendurch genommen wird. :rolleyes: Ich bin weiterhin der Meinung, dass ich auf dieses hinweisen konnte. Was daraus gemacht wird, ist bedeutungslos. ;)

LG Lilly

parabuthus

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Donnerstag, 12. März 2015, 00:30

Früher hätte ich das anders gesehen. Mittlerweile bin ich auch der Meinung, dass man aus der jeweiligen Unterkunft/Station am meisten rausholen kann, wenn man wenigstens 2 Tage dort ganz wahr nimmt. Ist aber Ansichtssache. Ich habe es aber oft genug erlebt, dass vorab lang geplante und ausgeguckte 1 Nacht Stopps nichts mehr wert sind, wenn man ohnehin erst zum Sonnenuntergang ankommt und im Grunde nichts mitnimmt. Aber auch das muss jeder lernen.

LG

Christian

Beleza

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Donnerstag, 12. März 2015, 08:04

Guten Morgen zusammen,

ich bin gespannt, was ich nach meinem Urlaub über die vielen Einzelübernachtungen denke. Ich werde es euch wissen lassen ;-) Und wie Christian schon angemerkt hat, manche Dinge muss man selber lernen ;-) Ich danke euch aber für eure Hinweise :-)
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Dienstag, 19. Mai 2015, 10:28

Hallo liebe Forumsgemeinde,

ich bin zurück aus meinem Urlaub und hatte eine wunderbare Zeit. Wir haben viel gesehen und erlebt und viele neue Leute kennengelernt.

Ich hatte ja versprochen, Euch meine Meinung zu unseren vielen Einzelübernachtungen im Kruger Park mitzuteilen. Die teilweise doch recht langen Strecken zwischen den einzelnen Camps waren für uns gut machbar, da wir eh fast den ganzen Tag im Auto verbringen wollten um möglichst viel sehen zu können. Das war also kein Problem. Auch hatten wir meistens ein oder zwei Zwischenstops (entweder in anderen Camps an denen wir vorbeikamen um einen Kaffee zu trinken oder an einem Aussteigepunkt). Wir hatten ja nur in einem Camp zwei Übernachtungen und natürlich ist es schön, wenn man einfach mal seine Sachen nicht gleich wieder einpacken muss, aber auch das haben wir ganz gut gelöst. Wir haben immer nur das Nötigste mit in die Zimmer genommen und den Rest gleich im Auto gelassen. Hier musste auch mein Reisebegleiter (Südafrika-Neuling) lernen, dass man besser keine Lebensmittel (und schon gar keine Bananen) auf dem Tisch lässt und zurück zum Auto geht. Die waren im Nu im Magen von einem Vervet verschwunden.
Die Camps waren im Großen und Ganzen richtig gut (wir hatten meistens den billigsten Bungalow gemietet). Nur im Pretoriuskop waren wir etwas enttäuscht. Gesehen habe ich nun endlich die Big5. Zweimal lief ein Leopard direkt vor uns über die Straße. Ein Mal ließ er sich besonders viel Zeit und wir konnten ihn ausgiebig in aller Ruhe beobachten. Auch an weiteren Sichtungen hat es uns nicht gemangelt und so war ich eh schon überglücklich.

Das einzige was ich beim nächsten Mal anders machen würde, ist die Fahrt von Johannesburg Richtung Kruger. Wir hatten ja eine Nacht in Graskop geplant. Nun war es so, dass unser Flug morgens um 8 Uhr in Kapstadt startete und wir ja dann die Strecke bis Graskop ab Johannesburg noch vor uns hatten. An sich wäre das gar kein Probelm gewesen, hätte ich die Party am Vorabend weggelassen ;-) so hat sich die Strecke doch sehr gezogen. Dafür war das Backpackers (Sheri's Lodge) umso besser.
Wir hatten auch leider nicht wirklich gutes Wetter in Graskop und Umgebung, sodass wir nicht die ganze Schönheit dieser Gegend erfassen konnten. Doch auch so war es richtig schön und es war gar nicht so schlimm, dass wir nur den halben Tag Zeit hatten. Bei schönem Wetter hätte mich das vermutlich eher geärgert. Da wir aber sehr früh in Graskop losgefahren sind, hatten wir noch die Gelegenheit die ersten beiden Sehenswürdigkeiten ohne lärmende Busgruppen genießen zu können.

Viele liebe Grüße und nochmals danke für Eure Tipps
Maxi
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toetske (7. November 2015, 01:48), kOa_Master (26. Mai 2015, 10:48), Sonnenmensch (19. Mai 2015, 17:49), Cassandra (19. Mai 2015, 17:02), ReginaR. (19. Mai 2015, 14:45), Mojamira (19. Mai 2015, 13:18), Bär (19. Mai 2015, 10:30)