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freshy

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Samstag, 14. März 2015, 14:27

Reisebericht: 5 Tage in Johannesburg

Hallo liebe Fomis,
hiermit komme ich der Bitte nach, unseren Bericht über Johannesburg auch im Südafrikaforum einzustellen. Allen Warnungen zum Trotz, wie gefährlich Johannesburg sein soll, lohnt es sich, einige Tage dort zu verbringen. Allerdings haben wir Freunde besucht und deshalb einen anderen Blick auf die Stadt werfen können, als es Hoteltouristen tun.

Der Bericht beginnt mit einem Kurzbesuch in 2011 und "hüpft" dann nach 2013.

Rückblick auf einen Kurzbesuch in Johannesburg 2011
Auf unserem Flug mit der SAA nach Windhoek machden wir Station bei unseren Freunden in Johannesburg. Wir erkennen Huberta und Walter, die uns in der Halle des Flughafens in Johannesburg erwarten auf Anhieb. Sie schenken uns einen wunderschönen Tag in Johannesburg mit Stadtrundfahrt und Apartheidmuseum. Wir schlendern mit ihnen über den quirligen Nelson-Mandela-Platz in Sandton,vor allen Dingen dürfen wir mit ihnen den ersten Sundowner unseres Lebens genießen. Nicht irgendwo, nein, im noblen Westcliff Hotel mit Blick über Johannesburg. Sundowner, ein gepflegter Drink im Licht der untergehenden Sonne, ist ein afrikanisches Ritual, das wir noch öfter erleben werden.

Das riesige Johannesburg beeindruckt uns. Doch wir sind schockiert, dass es keine öffentlichen Verkehrsmittel gibt, was die arme schwarze Bevölkerung zwingt, lange Fußmärsche entlang der vielbefahrenen Straßen, die keine Gehwege haben, in Kauf zu nehmen oder Sammeltaxis zu benutzen. Trotz der angeregten Plauderei am Abend, die sich bis in die Nacht hineinzieht, müssen wir und unsere Gastgeber früh aufstehen, damit wir den Flug nach Windhoek nicht verpassen. Walter fährt uns zum S-Bahn-Zubringer, dem sauteuren Gautrain. Dieses technische Wunder des Nahverkehrs wurde zur Fußballweltmeisterschaft gebaut. Sein Fahrpreis von satten 120 Rand bis zum Airport ist nur für Weiße und einen geringen Teil der Schwarzen erschwinglich.

Fotos: 01 Apartheidmuseum, 02 Nelson Mandela Platz in Sandton, 03 Blick vom Westcliff Hotel auf Joburg, 04 bei Rusty Hook
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Samstag, 14. März 2015, 14:46

Reisebericht: 5 Tage in Johannesburg

7. November 2013: Unser erster Tag in Johannesburg
Unser zweiter Besuch in Johanesburg markiert Anfang und Ende unserer Tour durch Botswana. Am Beginn schlafen wir nur einmal bei unseren Freunden, zum Abschluss bleiben wir einige Tage bei ihnen.
Nach einem gemütlichen Abend, an dem wir Huberta und Walter von unseren Abenteuern in Botswana erzählen, schlafen wir zum letzten Mal im Fahrzeug. Die Reisetaschen sind gepackt. Wir wollen sie bei Rusty Hook, unserer Unterkunft für die kommenden vier Tage, abliefern, bevor wir zu Bobo Campers fahren. Um 8.00 Uhr brechen wir auf. Zehn Minuten später stehen wir vor dem verschlossenen Tor von Rusty Hook. Vor 9.00 Uhr, so der Wächter, steht niemand vom Personal zur Verfügung. Nachdem wir eine Weile gewartet haben, kommt uns die Idee, eine Tankstelle aufzusuchen, um letztmals vollzutanken und den Reifendruck einzustellen. Der Reifen hinten links verliert jeden Tag ca. 0,5 bar, was wir Bobo nicht auf die Nase binden werden, denn sie haben uns auch nicht alles gesagt, was uns einige Unannehmlichkeiten gekostet hat!

Als wir um 9.10 Uhr zurückkommen, ist das Tor offen, und wir fahren in Rustys Anwesen hinein. Eine ältere Dame wird zur Rezeption geholt. Leider funktioniert die Verständigung erst einmal sehr schlecht. Ob es an unserem Englisch liegt oder daran, dass die Dame noch nicht ganz wach ist, können wir nicht beurteilen. Es dauert eine Weile, bis wir einchecken und das Gepäck deponieren dürfen. Durch den morgendlichen Berufsverkehr quälen wir uns zur Campervertretung, verfahren uns wieder einmal und landen am Flughafen. Doch um 11.15 Uhr fahren wir auf den Hof von Bobo Campers, wo wir sogleich in Empfang genommen werden. Die Abgabe verläuft professionell und sehr korrekt. Wir sitzen nach Zahlung einer minimalen Rechnung über Schäden am Fahrzeug eine halbe Stunde später im Shuttle. Er liefert uns am Flughafen ab, von dem aus wir mit dem Gautrain Richtung Sandton fahren wollen, wo Walter uns abholen wird.
Am Flughafen tauschen wir unsere restlichen Pula in Rand um, telefonieren mit Walter, dass wir losfahren werden und gehen zur Station des Gautrains. Die Preise sind seit unserem letzten Besuch angestiegen. Für zwanzig Minuten Fahrt bezahlen wir zusammen umgerechnet 27 Euro. Walter ist pünktlich und fährt uns zu Rusty, wo wir in aller Ruhe unser Gepäck sortieren, relaxen, zu Abend essen und früh ins Bett gehen. WLAN soll angeblich „down“ sein, so dass wir weder Mails schreiben, noch das Tagebuch hochladen können.
05: Jacarandabäume

8. November: Maboneng und die City von Johannesburg
Unsere Freunde haben heute für uns eine Führung durch Maboneng, zum Constitution Hill und die City von Johannesburg gebucht, während sie selbst ihr Enkelkind hüten müssen. Bei Rusty gibt es erst ab 9.00 Uhr Frühstück. Walter holt uns deshalb um 6.30 Uhr ab, und wir frühstücken gemeinsam mit ihm und Huberta. Sehr gemütlich. Die Fahrt ins Herz von Johannesburg dauert eineinhalb Stunden. Doch zwischendurch machen wir Jacaranda-Sightseeing und legen ein zweites Frühstück ein. Johannesburg hat ausgesprochen schöne Seiten.
06: Straße in Maboneng
Der Guide holt uns pünktlich um 10.00 Uhr ab. Wir schlendern mit ihm durch den Stadtteil Maboneng, der hauptsächlich von Künstlern „beherrscht“ wird. Hier wohnen und arbeiten sie oder kommen für einen gewissen Zeitraum her, um das Gesicht von Maboneng Precinct mit ihren Fresken und Skulpturen zu verschönern. Überall wird gebaut, es entstehen Galerien und Museen.
07: 3D-Druck in Schokolade
08: Fresko in Maboneng
09: Skulptur am Eingang eines Restaurants
10: Blick vom Carlton Hochhaus
Wir fahren auf das zweithöchste Gebäude Afrikas und erkennen die Ausbreitung der Großstadt, besuchen ein Bücherantiquariat mit zwei Millionen alten und teilweise sehr wertvollen Büchern, Schallplatten und viel Kitsch und Krempel.
Vor lauter gestapelten Büchern sind die Gänge zum Laufen eng, es öffnen sich immer wieder neue vollgestopfte Räume. Wir können nicht glauben, dass der Besitzer in diesem Wahnsinnschaos irgend etwas wiederfindet.
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Samstag, 14. März 2015, 14:53

Reisebericht: 5 Tage in Johannesburg

Noch 8. November
Mit dem Bus fahren wir zum früheren Gefängnis auf den Constitution Hill. Hier waren bis zum Ende der Apartheid außer Kriminellen hauptsächlich schwarze politische Gefangene inhaftiert. Wir betrachten die Zellen der Männer und Frauen, stellen fest, dass jene für weiße Inhaftierte dreimal so groß sind wie die für schwarze. An den Wänden hängen Fotos bekannter schwarzer Widerstandskämpfer und -kämpferinnen, die hier jahrelang eingesperrt waren. Der Eindruck ist verstörend.
11: Gefängnishof auf dem Constitution Hill
12: Der Unterschied beginnt nicht erst bei den Mahlzeiten
Zurück geht es mit dem hochmodernen Bus, der jedoch nur in der City Johannesburgs fährt. Zum Schluss treffen wir uns mit Huberta und Walter in einer Gaststätte und fahren mit ihnen nach Hause. Dort erfrischen wir uns im Pool, bevor wir in unsere Unterkunft gefahren werden. Bei Rusty ist die Hölle los mit Musik und Vorbereitungen für ein Event am nächsten Tag. Erst jetzt teilt man uns mit, dass es WLAN für Gäste überhaupt nicht gibt. Wir sind ein wenig verschnupft.
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Samstag, 14. März 2015, 15:05

Reisebericht: 5 Tage in Johannesburg

9. November: Soweto
Der Fahrer, gleichzeitig unser Guide in Soweto, sollte uns um 10.00 Uhr abholen, doch während wir kurz vor halb Zehn immer noch auf das 9.00-Uhr-Frühstück warten, ist er schon da.
Bis Soweto, dem schwarzen Staat im Staate Südafrika, sind es zwanzig Kilometer. Wir werden durch die verschiedenen Stadtteile gefahren, lernen Häuser vermögender Menschen und einen kleinen Teil der Slums kennen. Es ist der Vorzeigeteil der Slums, den Touristen gegen ein zusätzliches Handgeld besichtigen dürfen.
13: Der Vorzeigeslum
Wie es hinter diesem Teilstück aussieht, wollen wir vermutlich gar nicht sehen. Aus Nelson Mandelas ehemaligem Wohnhaus wurde ein Restaurant, das mit seinem Namen Werbung macht. Ob ihm das gefallen würde? Wohl kaum!
14: Restaurantfassade
Soweto hat alles, was ein Staat zum Funktionieren braucht, die Verwaltung scheint zu funktionieren, aber uns entgeht nicht, dass auch hier krasse Armut herrscht. Den Abschluss bildet der Besuch des Museums, in dem die Vorkommnisse vom 16. Juni 1976 aufgearbeitet wurden.
15: 16. Juni 1976: 13jähriges Opfer des Aufstands
Das Foto, auf dem ein 13jähriger toter Schuljunge fortgetragen wird, ging damals um die ganze Welt. Zu dem Zeitpunkt war Mandela als einer der Anführer der Resistance für viele Jahre eingesperrt. Anders als bei der Tour durch Maboneng fehlt jedoch das Unmittelbare, Authentische, denn wir sehen das meiste nur aus dem Auto heraus.
Zurück bei Rustys genehmigen wir uns ein Bier, setzen uns auf eine Bank am hauseigenen Teich und lassen unsere Reise Revue passieren.
16: Ruhesuche bei Rusty Hook
Zwei Männer kommen vorbei, der eine mit einem Navi bewaffnet. Herbert ist elektrisiert: „Die suchen den Cache!“ Er rennt den beiden hinterher und richtig, sie heben den Cache mit dem Travel Bug, den Herbert vor Beginn unserer fünfwöchigen Tour durch Botswana dort versteckt hat. Er unterhält sich mit den Männern. Der eine hat den Bug entnommen und beabsichtigt, ihn während des Weihnachtsurlaubs im Kruger NP zu verstecken. Herbert strahlt.
17: Cache gefunden!
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Samstag, 14. März 2015, 15:12

Reisebericht: 5 Tage in Johannesburg

10. November: Die Wiege der Menschheit
Wir wollen zur sechzig Kilometer entfernten „Cradle of Humankind“. Die Bezeichnung gilt einem mehrere hundert Quadratkilometer großen Gebiet, das für uns bisher nur ein Sternchen auf der Landkarte war und uns nicht viel bedeutete. Bei strahlendem Sonnenschein holen Huberta und Walter uns ab.
18: Auf dem Weg zur "Cradle Of Humankind"
Wir fahren durch eine hügelige Landschaft, deren Grünschimmer den Beginn der Regenzeit ankündigt.
19: Eingang zum Museum
Erste Station ist Maropeng, ein unterirdisches Museum, in dem nicht nur die Geschichte der Menschheit museumspädagogisch vorbildlich aufbereitet ist, sondern das auch mit Überraschungen aufwartet, die wir eher in einem Vergnügungspark vermutet hätten. Mit einem Boot werden wir durch unterschiedliches Klima, durch Dunkelheit, Kälte, Nässe, Hitze und einen Vulkanausbruch geschleust. Später überqueren wir eine Brücke, um die sich die Welt zu drehen scheint und schließen die Augen, weil wir das Gefühl haben, auf den Kopf gestellt zu werden.
20: Bronzeskulptur von Prof. Broome
Nächste Station ist die zirka zehn Kilometer entfernte Stärkfontein-Höhle, in der ein Forscher namens Broome Mrs. Ples, den bisher ältesten Schädel menschlichen Ursprungs entdeckte. Dagegen ist der Homo Heidelbergensis ein Baby! Walter verfährt sich leider, was bei der mangelnden Beschilderung in dieser Gegend nicht wundert, aber zu vielen, vielen Kilometern Umweg führt.
Die Höhle dehnt sich ungefähr einhundert Kilometer weit unter der Erde aus. Am Eingang wird Besuchern mit Asthma, Klaustrophobie und Herzproblemen empfohlen, auf die Tour zu verzichten. Und das ist gut so! Wir kriechen auf allen Vieren durch enge Durchlässe, für die der deutsche TÜV niemals seine Genehmigung erteilt hätte, rutschen auf feuchten Treppen aus und stoßen auf einen unterirdischen See, der sich geheimnisvoll in den dunklen Tiefen der Höhle verliert.
Unseren letzten gemeinsamen Abend beschließen wir in Walters und Hubertas Lieblingslokal. Es hat geregnet, als wir eintreffen, müssen die Tische und Bänke im Garten erst trocken gerieben werden. Wir genießen die romantische
Umgebung, das seidige Klima und das ausgezeichnete Essen. Wehmut vermischt mit Reisefieber stellt sich ein, denn morgen fliegen wir nach Hause, wo es trüb, kalt und nass sein soll.
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Samstag, 14. März 2015, 15:18

Reisebericht: 5 Tage in Johannesburg

11. November: Die Heimreise
Als wir kurz nach neun Uhr frühstücken wollen, liegt das Hotel noch wie ausgestorben da. Um halb Elf endlich werden wir bedient. Wir bezahlen unser Quartier, lassen viel zu spät durch den Wirt unseren Flug mit der SAA bestätigen und packen so lange unsere Reisetaschen ein und wieder aus, bis jede knapp zwanzig Kilo wiegt. Herbert kann sich tatsächlich dazu durchringen, seine Holzschlappen, die ihn nicht nur durch Botswana und Südafrika getragen haben, sondern auch schon durch weite Teile Kanadas, Australiens und Namibias, zu entsorgen.
21: Das Aus für zwei treue Reisebegleiter
Walter und Huberta holen uns um halb drei ab, und Walter lässt es sich nicht nehmen, uns zum Flughafen zu fahren, obwohl die Bahnstation Sandton vereinbart war. Wir verabschieden uns zum allerletzten Mal und werden zum letzten Mal ermuntert, unseren nächsten Urlaub in Südafrika zu verbringen, das sei viel weniger anstrengend als das Okavangodelta! *)s. Nachwort
Wir geben unsere Reisetaschen auf und bummeln durch das Flughafengebäude, denn wir haben viel Zeit. Unsere Maschine soll erst um 20.15 Uhr starten. Die Einkaufsmöglichkeiten können mit jedem anderen internationalen Flughafen konkurrieren. Wir erstehen ein paar Mitbringsel, die nicht schwer wiegen, denn auch ohne die Reisetaschen sind wir gut bepackt. Zwei Stunden vor dem Abflug stauen wir uns durch die Kontrollen und stellen anschließend fest, dass es im Transitbereich weitere Geschäfte gibt. Glücklicherweise haben wir alle Rand ausgegeben!
Am frühen Abend geht über Johannesburg und den Flughafen ein heftiges Unwetter nieder. Es blitzt und kracht, Regen und Hagel donnern auf das Dach. Draußen sieht es aus wie bei einem Weltuntergang. Konsequenz: Alle Flüge
werden gestoppt. Als wir weit nach 23.00 Uhr endlich abheben, informiert uns der Flugkapitän, er habe aus Ruanda kommend für drei Stunden in Gaborone zwischenlanden müssen, da Johannesburg geschlossen worden sei. Davon hat man uns ungeduldig Wartenden nichts erzählt!
Der Abschluss in Jozi, wie unsere Freunde ihre Stadt liebevoll nennen, war bemerkenswert. International als Stadt mit der höchsten Verbrechensrate bekannt, bot Johannesburg so manche touristische Sehenswürdigkeit. Sehenswert sind der aufstrebende Stadtteil Maboneng mit seinem Künstlerviertel, seinen Museen und Galerien; Constitution Hill, das frühere Gefängnis für die schwarzen Widerstandskämpfer; das Apartheidmuseum, die quirlige City mit dem weithöchsten Hochhaus Afrikas, das zwanzig Kilometer entfernte Soweto und das Weltkulturerbe „Cradle of Humankind“. Nicht vergessen werden wir den Farbenrausch der Jacarandabäume, die während unseres Besuchs in voller Blüte standen. Unsere Gastgeber Huberta und Walter, seit mehr als vierzig Jahren in Johannesburg zu Hause, haben uns viel gezeigt und erzählt. Es war ein eindrücklicher Abschluss unserer Reise, den wir durch die beiden erleben durften. Herzlichen Dank!
22: Anflug auf Frankfurt im Sonnenaufgang

*) Wir haben uns die Worte unserer Freunde zu Herzen genommen und fliegen im Oktober wieder nach Südafrika: in den Mapungubwe und Kruger NP, nach Swaziland und Lesotho und KwazuluNatal
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Sonntag, 15. März 2015, 10:10

Danke freshy! :danke:

Dein Bericht ist auch schon bei seinen Kollegen in unserer Liste aufgenommen.

LG
Beate

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Sonntag, 15. März 2015, 13:25

International als Stadt mit der höchsten Verbrechensrate bekannt, bot Johannesburg...

Das trifft nicht zu. Johannesburg ist nicht mal unter den Top 50 der gefährlichsten Städte der Welt.
Rang 20: Kapstadt
Rang 41: Nelson Mandela Bay (= Region Port Elizabeth)
Rang 50: Durban
'


*** Wenn du nicht mehr weißt, wohin du gehen sollst, halte inne und schau zurück, woher du gekommen bist. (Sprichwort aus Afrika) ***

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freshy (15. März 2015, 14:20)

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Sonntag, 15. März 2015, 14:19

Reisebericht: 5 Tage in Johannesburg

International als Stadt mit der höchsten Verbrechensrate bekannt, bot Johannesburg...

Das trifft nicht zu. Johannesburg ist nicht mal unter den Top 50 der gefährlichsten Städte der Welt.
Rang 20: Kapstadt
Rang 41: Nelson Mandela Bay (= Region Port Elizabeth)
Rang 50: Durban


Was für eine Liste ist das denn?
Ich kenne sie nicht.
Das muss sich aber noch weltweit rumsprechen! Wenn wir von Joburg schwärmen, kommt häufig diese Ansicht. Ich gebe dir insofern recht, als sich in dieser Hinsicht in Joburg in den vergangenen Jahren viel getan hat.

Nix für ungut,
freshy, die selbst keine schlechten Erfahrungen gemacht hat.

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Bär (16. März 2015, 08:47)

M@rie

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Sonntag, 15. März 2015, 14:43

Was für eine Liste ist das denn?

guggst du (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) - wobei danach (Stand 2014) CPT an 14, Nelson Mandela Bay an 35 und Durban an 38 kommt
lG M@rie

"Schildkröten können dir mehr über den Weg erzählen als Hasen." - chin. Chengyu

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freshy (15. März 2015, 18:21)

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Sonntag, 15. März 2015, 18:27

Reisebericht 5 Tage in Johannesburg

Hi M@rie, danke für die Infos. Man lese und staune!
Mit meinem Konjunktiv "Allen Warnungen zum Trotz, wie gefährlich Johannesburg sein soll, ..." habe ich ja glücklicherweise nichts Falsches behauptet. Das zweite Zitat wird mir hoffentlich verziehen.

Einen schönen Sonntagabend in die Runde
sendet freshy

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Sonntag, 15. März 2015, 22:25

Alles prima, freshy. Es ging nicht darum, Dich zu widerlegen. Und Du hast ja "bekannt als" geschrieben. Aber damit sich das Image auch in den Köpfen ändert, muss man die Fakten eben richtigstellen. Schließlich informieren sich viele Neueinsteiger mithilfe der Suchfunktion :whistling: und wenn man das nicht ständig korrigiert, muss man sich nicht wundern, wenn alle die Stadt fluchtartig verlassen.

Ich will mit meinem Hinweis die Kriminalität übrigens keineswegs verharmlosen - im Gegenteil: mir geht es auch darum, ein Bewusstsein dafür zu erzeugen, dass man in Kapstadt trotz Meer, Sonne und guter Stimmung nicht auf der Insel der Glückseligen ist. Alle Großstädte in Südafrika - inklusive Johannesburg - sind gefährlicher als die in Europa, aber man muss auch nicht damit rechnen, an jeder Straßenecke überfallen zu werden. Jedenfalls gibt es keinen Grund, irgendeine Stadt wegen der Kriminalität komplett zu meiden. Bei einzelnen Stadtteilen sieht dies schon anders aus, aber in die Crime-Hotspots kommen Touristen normalerweise eh nicht.

Vielen Dank übrigens nochmal für Deinen interessanten Reisebericht. :danke:

@Marie: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) , andere Platzierung. Aber die Reihenfolge und ungefähre Position stimmt.
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Sonntag, 15. März 2015, 22:58

@Marie: andere Quelle, andere Platzierung. Aber die Reihenfolge und ungefähre Position stimmt.

nein, nicht wirklich, denn deine verlinkte Zeitung beruft sich eigtl. auf "El Consejo Ciudadano para la Seguridad Pública y la Justicia Penal A.C" in ihrer Bildquelle als "Citizens' Council for Public Security and Criminal Justice" benannt und verlinkt ja auch auf die von mir verlinkte Seite, da wäre mal der direkte Vergleich interessant ;)
lG M@rie

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Bär

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Sonntag, 15. März 2015, 23:33

Wenn ich das richtig sehe, verweist Bild auf die Statistik von 2013 und Dein Link auf die von 2014. Interessant ist der direkte Vergleich da allemal. Mir fällt z.B. auf, dass in Kapstadt die Zahl der Morde sich von 1.905 auf 2.244 erhöht hat. :huh:
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M@rie

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Sonntag, 15. März 2015, 23:41

da möchte man ja fast meinen "typisch Bild", aber deren Artikel ist vom November 2014, die (neue) Veröffentlichung der Mexikaner vom Januar 2015 ;)
lG M@rie

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Beat H. Schweizer

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Montag, 16. März 2015, 08:23

Hi Folks!
Da wäre noch interessant, wie "Kapstadt" definiert wird. City Bowl - Peninsula - Nothern Suburbs (Langa, Delft, Milnerton, Parow, Bellville, Kuilsrivier) - Southern Suburbs (Guguletu, Philippi, Khayelitsha, Nyanga, Mitchels Plain) - Helderberg (Somerset West, Gordon's Bay, Strand, Macassar, Nomzamo, Lwandle, Firgrove, Faure)?
Da wird sich das Bild sehr unterscheiden, von Verwaltungsbezirk zu Verwaltungsbezirk. Da trifft es meist Touristen kaum (Ausnahmen) und auch "wir Weissen" erfahren so was meistens aus Zeitungsberichten oder Radionachrichten. Also alles relativ!
Cheers, Battli
Gartenbahner, Modellbauer, Vielreisender. Alles in der HP www.trainmaster48.net nachzulesen.

freshy

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Montag, 16. März 2015, 09:20

Reisebericht: 5 Tage in Johannesburg

Alles prima, freshy. Es ging nicht darum, Dich zu widerlegen. Und Du hast ja "bekannt als" geschrieben. Aber damit sich das Image auch in den Köpfen ändert, muss man die Fakten eben richtigstellen. Schließlich informieren sich viele Neueinsteiger mithilfe der Suchfunktion :whistling: und wenn man das nicht ständig korrigiert, muss man sich nicht wundern, wenn alle die Stadt fluchtartig verlassen.

Alles im grünen Bereich, uns schreckt so leicht nichts ab! 8) Wie unser Bericht auch zeigt, lohnt sich ein Städtetrip nach Johannesburg, obwohl im Reiseführer steht, die Stadt sei nur die Drehscheibe für Weiterfahrt bzw. -flug in die Urlaubsgebiete. Jedenfalls verbringen wir im Herbst wieder ein paar Tage in der Stadt. :D

LG freshy,
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Sylti (16. März 2015, 10:49), Bär (16. März 2015, 10:36)

Sylti

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18

Montag, 16. März 2015, 10:50

danke für den Reisebericht - für mich hochinteressant, da wir auch wieder im Oktober Freunde besuchen werden, die dort wohnen.
So hat man verschiedene Anhaltspunkte für Unternehmungen - danke :danke: dafür