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Wgo

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Sonntag, 29. März 2015, 13:02

Reisebericht: Erstlingstour am Western Cape / 3,5 Wochen / März 2015

Hallo
liebe Südafrikafans!

Wir, das sind meine Frau und ich, kommen gerade von unserer ersten Südafrika-Reise zurück. Wir haben 3,5 Wochen in der Region Western Cape und (etwas) Eastern Cape verbracht und wir möchten uns auf diesem Wege für die Hilfe, die uns dieses Forum bei der Planung der Reise geleistet hat, ganz herzlich bedanken.

Wir beide sind anfang Fünfzig und schon ein bisschen rumgekommen (Neuseeland, Island, Korsika , ... ) und haben heuer erstmals Südafrika bereist. Wie so viele andere auch, sind wir nun vom "Südafrika-Virus verseucht", so dass das sicher nicht unsere letzte Reise dort hin war. :)

Mir persönlich haben vor allem die Reiseberichte, die ich hier im Forum gelesen habe, bei der individuellen Planung unserer Tour sehr gut geholfen.

Zwei Planungsfehler haben wir dennoch gemacht, die ich hätte vermeiden können, wenn ich die Suchfunktion des Forums besser genutzt hätte ?(, bzw. wenn ich früher auf dieses Forum gestoßen wäre. Nämlich (1.) Geld erst in ZA umtauschen und nicht schon in D vor der Reise. Der Kurs ist erheblich besser, wenn man in ZA tauscht. Und (2.) eine WildCard kaufen, wenn man mehrere/viele Nationalparks besuchen will. Beides hätte "ein paar" Euro gespart.

Während unserer Reise haben wir täglich einen Reisebericht in unseren Südafrika-Blog gestellt, so dass unsere "Daheimgebliebenen" uns virtuell begleiten konnten. Mal schauen, ob ich die Zeit finde, Teile des Blogs hier als Reisebericht zu übertragen. Denn vielleicht würde unser Reisebericht ja auch dem einen oder anderen ein paar Anregungen für die eigene "self-drive-tour" im Südwesten Südafrikas geben.

Nochmals vielen Dank an alle Autoren

Wolfgang und Andrea

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Sonntag, 29. März 2015, 13:22

Routenbschreibung

OK, dann fange ich mal mit der Routenbeschreibung an, damit der Leser entscheiden kann, ob unsere Tour auch für ihn interessant ist:

Die ersten Gedanken zur Planung für eine Südafrika-Rundreise ergaben eine Reise von Johannesburg über den Krüger Nationalpark, dann über Swaziland bis nach Durban – danach von Durban mit dem Flugzeug nach Port Elizabeth und dann die Gardenroute entlang bis nach Kapstadt. Gut 5000 km in knapp 4 Wochen, das ist zwar zu schaffen, wird dem Reiseziel aber nicht gerecht. Dazu kommt, dass die Reisezeit “März” zwar für die Kapregion sehr günstig ist, nicht aber für den Nordosten (Krüger).

In einer zweiten Planungsrunde kam nun diese endgültige Route heraus:

2.3 Flug Frankfurt – Paris – Kapstadt (mit AirFrance)
3.3 Kapstadt
4.3 Kapstadt
5.3 Kaphalbinsel – Kap der Guten Hoffnung
6.3 Stellenbosch
7.3 Betty’s Bay — Hermanus
8.3 An der Küste entlang zum Cap Agulhas
9.3 De Hoop Natural Reserve
10.3 Bontebok-Nationalpark
11.3 Knysna
12.3 Wilderness
13.3 Plettenberg – Robberg Halbinsel
14.3 Tsitsikamma Nationalpark
15.3 Tsitsikamma Nationalpark
16.3 Addo Elephant Park
17.3 Addo Elephant Park
18.3 Addo Elephant Park
19.3 Graaff-Reinet – Valley of Desolation
20.3 Camdeboo National Park Game Drive
21.3 Swartbergpass
22.3 Fahrt durch die Karoo nach Paarl
23.3 Weingüter in Paarl – Paarl Mountain NR
24.3 Franschhoek + Stellenbosch
25.3 Kapstadt - Kirstenbosch National Botanical Garden

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Sonntag, 29. März 2015, 13:31

3.3. Kapstadt – der erste Tag

Unglaublich: wir sind wirklich in Südafrika! Um 11:20 Uhr Ortszeit (in Europa liegen wir derzeit mit der MEZ eine Stunde zurück) sind wir nach genau 11 Stunden Flug ab Paris gelandet. Zuvor legten wir die Strecke Frankfurt-Paris mit einer kleinen Embraer 190 in einer guten Stunde zurück. Der Flug mit Air France war o.k., es drängten sich aber unweigerlich Vergleiche mit „Emirates“ von unserer Neuseelandtour 2012 auf: die sind in allem mindestens eine Klasse besser. Direkt nach der Landung haben wir uns die Kopfhörer vom iPhone eingestöpselt und uns erst mal „Waka-Waka“ von Shakira als Willkommensmelodie auf die Ohren gegeben. Passkontrolle und Mietwagenabholung schluckten nun nochmals zwei Stunden. Dann ein kleiner Schock: als wir den Flughafen verließen, empfingen uns knapp 40 °C. In Rastatt waren wir bei 8°C gestartet. Der Schweiß floss dementsprechend in Strömen. Um 13:30 Uhr wagten wir uns (mal wieder) in den Linksverkehr. Wolfgang bediente das Navi, ich das Steuer. Fahrfeeling ähnlich dem eines Führerscheinanfängers

Gegen 14:00 Uhr erreichten wir unsere Unterkunft in Capetown, das Underberg-Guesthouse in der Tamboerskloof Road. Ein herrliches, altehrwürdiges Haus aus der Kolonialzeit, unterhalb des Tafelberges mitten in der Citybowl von Kapstadt gelegen. Und da besagter Berg so klar und herrlich vor uns lag, war das Programm für unseren ersten Tag in Südafrika schon klar: nach einer kurzen Erholungspause nichts wie ab zur Tafelberg-Seilbahn, solange nicht das berühmt-berüchtigte „Tischtuch“, eine zähe Wolkendecke, die wunderschöne Aussicht auf die Tafelbucht verdeckt. Das kann nämlich urplötzlich passieren und für mehrere Tage anhalten. Uns aber war eine herrliche Aussicht vergönnt. Und irgendwie haben wir Kapstadt schon ins Herz geschlossen, obwohl wir es „von innen“ noch gar nicht kennen. Aber das kommt morgen.

Übrigens war vom Tafelberg aus eine riesige Rauchwolke in Richtung Kap der Guten Hoffnung zu sehen, die von einem Buschbrand stammt. Selbst in Deutschland wurde davon berichtet, wie wir gerade erfahren. Das verhagelt uns wohl unsere Planung für übermorgen, denn aufgrund des Brandes wird die Chapmans-Peak-Road wohl weiterhin gesperrt sein, eine der weltweit schönsten Küstenstraßen, die wir uns sehr gerne angesehen hätten.

Den Sonnenuntergang haben wir anschließend auf dem Signal Hill erlebt. Das machen ziemlich viele Leute, zur entsprechenden Zeit auf diesen 350 m hohen Hügel über der Stadt zu fahren um zu sehen, wie die Sonne im südlichen Atlantik versinkt. Ein sehr schönes Schauspiel und herrliche Farben, in die die Abendsonne Kapstadt und seine bergige Umgebung taucht.

Anschließend kurz in die Herberge zum Umziehen und dann in ein nahe gelegenes, urgemütliches Restaurant (Miller’s Thumb), wo es leckeren Yellowtail (Fisch) zu essen gab und auch die erste Flasche Südafrikanischen Weins konsumiert wurde.

Fazit des ersten Tages: WAHNSINN! Wie schnell man von einem Kontinent auf den anderen kommt, und wie man dann nach wenigen Stunden in einer völlig anderen Umgebung und Kultur aus dem Flieger „ausgespuckt“ wird. Es wird wohl noch ein paar Tage dauern, bis wir hier unten richtig angekommen sind.

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Sonntag, 29. März 2015, 16:23

4.3. Kapstadt “von innen”

Irgendwie scheint es eine dumme Angewohnheit von uns zu sein, Temperaturrekorde/Wetterrekorde heraufzubeschwören. Gestern war mal wieder so ein Tag: 41 °C in Kapstadt, der wärmste Tag seit 100 Jahren (so berichteten die Medien). 2009 in Barcelona schneite es im März, das erste Mal seit 20 Jahren, und vor drei Jahren war unser heißester Urlaubstag in Neuseeland ausgerechnet der, an dem wir den Marathon in New Plymouth gelaufen sind.

Dafür war heute erst mal Schlechtwetter angesagt: kein Tafelberg war zu sehen, obwohl direkt hinter unserer Unterkunft gelegen, und ab und an nieselte es leicht. Die komplette Stadt war wolkenverhangen! Schlechte Aussichten im wahrsten Sinne des Wortes. Wir machten uns zu Fuß auf in die Stadt zur Waterfront entlang der Long-Street, einem interessanten, sehr abwechslungsreichen Straßenzug, teils heruntergekommen, teils rausgeputzt, mit diversen Läden, Kneipen, Backpackerhostels … und immer Securities vor den Ladengeschäften.


Die „Funktion“ von den Personen, die in grünen Warnwesten auf dem Gehweg patrollierten, konnten wir uns zunächst nicht erklären, bis Wolfgang der Groschen fiel: das waren lebendige Parkuhren! (Der Spruch „erzähl’s der Parkuhr“ bekommt in Kapstadt also eine ganz andere Bedeutung. Nach einigen Kilometern Fußmarsch gelangten wir schließlich an die Waterfront, das in den 90-er Jahren zu einer illustren Touristenmeile umgebaute Hafenviertel, mit großen und kleinen Shopping-Malls (optisch schon ein Genuss), Restaurants, Kneipen, einem Riesenrad inmitten von weitverzweigten Wasserstraßen. Irgendwie hat das etwas vom Europapark Rust. Leider fehlte für den perfekten optischen Eindruck die Sonne! Zudem regnete es immer wieder in kurzen Schauern, so dass sich die Ladenbesitzer über volle Läden freuen konnten (wir haben ein Fernglas für die anstehenden Safaris gekauft). Eine tolle Entdeckung machten wir in einer umfunktionierten ehemaligen Lagerhalle aus Backstein: im Innern reihten sich diverse „Verpflegungsstände“ vom Smoothymaker (lecker) über Salatbar, Dörrfleischanbieter (Biltong von allerlei afrikanischem Getier) bis hin zu traditioneller, einheimischer Küche (abenteuerlich der Stand! Unser WKD hätte seine liebe Freude!). Letztendlich gönnten wir uns zum Mittagessen einen gegrillten Spieß mit verschiedenen Fleischstücken vom Strauß, Krokodil, Warzenschwein und Zebra! Alles wirklich lecker, aber besonders hat mir das Zebra geschmeckt. Am frühen Nachmittag machten wir uns zu Fuß auf den Weg zurück zu unserer Unterkunft, wobei wir das berühmte Bo-Kaap-Viertel durchquerten.

Zugegebenermaßen mit einem teils mulmigen Gefühl. Doch je bunter die Häuser in dem von Kap-Moslems bewohnten Viertel wurden, desto mehr Touristen tummelten sich dort und desto sicherer fühlten wir uns. Die Farbpallette an den kleinen Häusern: einzigartig! Die muslimischen Kinder, die gerade die Koranschule verließen: beeindruckend durch die Freude, die sie ausstrahlten und dazu dann noch der Ruf des Muezzins aus dem Lautsprecher! Der Gemischtwarenladen mit tausenden von orientalischen Gewürzen: ein Erlebnis für die Sinne!. Und zu guter letzt wagte sich langsam aber sicher die Sonne hervor. Somit kamen wir schnell zu dem Entschluss: wir müssen unbedingt nochmal zur Waterfront zurück! Ein kleiner Schlenker noch durch die „Fußgängerzone“ von Kapstadt, die St. Georges Mall, die von vorne bis hinten von fliegenden Händlern belagert ist. Entsprechend langsam kamen wir voran und unsere Füße taten mittlerweile auch weh. Wie viele Kilometer waren wir heute schon marschiert? Und bis zum Hafenviertel waren es nochmal gut 3 bis 4 Km. Also hielten wir ein Taxi an und legten den Rest der Strecke in einem klapprigen Toyota zurück, dessen geringstes Problem wohl die defekten Sicherheitsgurte waren. Trotzdem kamen wir wohlbehalten an unserem Ziel an und staunten nicht schlecht, wie so ein bisschen Sonne eine Kulisse derart verändern kann! Zudem ließ sich nun auch endlich der Tafelberg wieder blicken, was für das Arrangement aus Wasser, Lagerhallen, Ladekränen, Schiffen, Kneipen und Restaurants noch das „Tüpfelchen auf dem i“ war. Wir schlenderten also nochmals die Wege vom Vormittag ab, um an den schönsten Stellen nun Fotos MIT Sonne zu machen und dann wollten wir uns ein Lokal am Hafenbecken für das Abendessen aussuchen. Auf dem Weg dorthin kamen wir am Riesenrad vorbei. Vormittags hatten wir es noch keines Blickes gewürdigt, aber jetzt…es gibt nichts Besseres, als der „erhabene“ Anblick aus diesem Fahrgeschäft auf die Waterfront mit dem Tafelberg im Hintergrund (außer man gönnt sich einen etwas teureren Huschrauberrundflug). Krönender Abschluss des Tages war dann das Abendessen bei KARIBU South African Diner. Es gab Krokodil-Carpaccio als Vorspeise. Ich aß dreierlei Antilopenmedallions und Wolfgang eine afrikanische Grillplatte. Dazu gab es einen leckeren Kaapzicht Pinotage Rotwein.

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M@rie

Buschbaby

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Sonntag, 29. März 2015, 16:54

lG M@rie

"Schildkröten können dir mehr über den Weg erzählen als Hasen." - chin. Chengyu

,,,^..^,,, erst einmal kein Kruger in Planung *schnüff* ,,,^..^,,,

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Wgo (30. März 2015, 21:22)

bandi

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Sonntag, 29. März 2015, 17:34

...
war unser heißester Urlaubstag in Neuseeland ausgerechnet der, an dem wir den Marathon in New Plymouth gelaufen sind.

Chapeau :thumbup: :thumbup:

Es ist immer wieder schön zu lesen, wie andere Foriker SA erleben. So werden Erinnerungen geweckt. Toll, dass ihr das Forum zu schätzen wisst und euch nun auch mit einem RB 'bedankt'. :danke:

Bandi
Es scheint immer unmöglich, bis es vollbracht ist.
Nelson Madela

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Ecki (6. April 2015, 00:10), Wgo (30. März 2015, 22:02)

Boni-Du

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Sonntag, 29. März 2015, 20:00

Hallo,
schöner RB, freue mich auf die Fortsetzung!!
Speziell weil sich einige Etappen mit unser Reiseplanung im Nov 2015 decken.
Grüße
Boni

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Ecki (6. April 2015, 00:10), Wgo (30. März 2015, 22:02)

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Montag, 30. März 2015, 20:41

5.3. Kaphalbinsel

Simonstown. Wir sitzen in der Lounge des Aquaterrea Guesthouse, der kalte Südwind pfeift wie verrückt, aber es ist unheimlich gemütlich hier. Gestern, im Underberg Guesthouse, waren wir noch in einem alten Gebäude im Kolonialstil. Heute sind wir in einem topmodernen, aber dennoch unheimlich stylishen Gebäude untergebracht. Man kommt zur Eingangstür herein und sieht gleich durchs Haus durch aufs Meer – ein faszinierender Ausblick. Dann der infinity-Pool mit Blick aufs Meer direkt neben der edel eingerichteten Lounge. Schade dass es für ein Bad im Pool zu kalt und zu windig ist. Auch unser Zimmer und Bad sind vom Feinsten.

Aber jetzt der Reihe nach. Heute Morgen, nach einem guten englischen Frühstück brachen wir unsere Zelte in Kapstadt ab und fuhren über die Küstenstraße nach Houtbay. Auf dem Weg gab es einige tolle Ausblicke, z.B. auf die Bergkette der Twelve Apostels. Der Hafen von Houtbay war dann doch kein touristisches Highlight, aber gab zumindest einen Blick auf die Chapmans-Peak-Road, eine der weltweit schönsten Küstenstraßen, die wir gerne entlang gefahren wären, die aber aufgrund der schlimmen Buschbrände der Vortage gesperrt war. Also nahmen wir eine Umleitung zum Kap der Guten Hoffnung, die uns durch die Region führte, an der es zuletzt gebrannt hatte. Alles andere als eine lieblich Landschaft, wenn alles schwarz und verkohlt ist. Dazu noch ein Stau, weil Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr die Straße teilweise blockierten. Aber trotz aller Unbilden erreichten wir zur Mittagszeit das Kap der Guten Hoffnung und den Cape Point. Zur Erklärung: auf letzterem ist der alte historische Leuchtturm erbaut, an seiner südlichsten Spitze steht, fast auf Meereshöhe, der „aktuelle“ Leuchtturm.

Ein paar hundert Meter westlich ist das Kap der guten Hoffnung, der südlichwestlichste Punkt Afrikas). Am Cape-Point bot sich uns ein grandioser Ausblick auf den Atlantik und in die entgegengesetzte Richtung (nach Norden) auf die Kap-Halbinsel. Nach dem Besuch des Cape-Point ein kurzer, aber sehr steiler Aufstieg auf die Klippe am „Kap der Guten Hoffnung“ . An sich ist das Kap ein unspektakulärer Haufen Felsen, aber wenn man sich dann gewahr wird, dass man gerade am absolut südlichsten Punkt des afrikanischen Kontinents steht, dann hat das fast schon etwas Ergreifendes. Und landschaftlich ist es ein Genuss – das steht außer Frage. Zudem machten wir hier mit einer besonderen Tierart Südafrikas Bekanntschaft: mit dem Klippschliefer, der uns neugierig und recht zutraulich über den Weg lief, sowie mit Straußen, die hier am Kap leben und an der Straße mal in den vorbeifahrenden Autos „nach dem Rechten sehen“.


Leider machen die Buschbrände auch vor einem Naturreservat nicht halt. Schon bei der Einfahrt in dieses Gebiet sahen wir Rauchsäulen aufsteigen und von den beiden „Aussichtspunkten“ aus konnten wir anhand der riesigen Rauchsäulen erkennen, dass das Feuer nördlich von uns, an der Küste gelegen, sich eher ausbreitete, als dass es eingedämmt werden konnte. Auf der Rückfahrt vom Kap der Guten Hoffnung sahen wir dann in etwa einem Kilometer Entfernung die Feuerstellen und vier Hubschrauber, die unentwegt Wasserkübel über den Flammen entleerten. Ein spektakulärer Anblick, auf den man aber lieber verzichten würde. Uns kam der heldenhafte Einsatz der Piloten eher vor, wie der berühmte Tropfen auf den heißen Stein.



Weiter führte die Fahrt nach Simon’s Town und zu unserer neuen Unterkunft. Simon’s Town ist berühmt für seine Pinguinkolonie, in der ca. 3000 Tiere leben. Und die wollten wir uns gleich nach der Ankunft noch anschauen. Auf dem Küstenweg trennt ein Zaun die Tiere von den Besuchern. Anders als im Zoo sind hier die Menschen eingesperrt bzw. ausgesperrt und die Pinguine leben hier in ihrer natürlichen Umgebung. Ein eindrucksvolles Schauspiel. Ganz anders als in Neuseeland, wo wir nur EINEN Pinguin vom Meer zu seiner Bruthöhle watscheln sahen.



Gleich nach der Pinguintour ging es zum Abendessen in den „Meeting Point“. Das ist ein cool eingerichtetes Lokal, in dem wir freundlich bewirtet wurden und wirklich gut aßen. Es gab Springbock-Filet und Gemüse, zuvor smoked snoek (Räucherfisch) (W) und einen Feigen-Ziegenkäse-Salat (A), dazu tranken wir einen sehr angenehmen Pinotage.

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Montag, 30. März 2015, 20:51

6.3. von Pinguin bis Weinberg

Auch das Frühstück in unserer recht luxuriösen Unterkunft war ein Genuss. Stilvoll der Frühstückstisch mit Aussicht auf die False Bay und leckeres Essen. Um 9:00 brachen wir auf und statteten den Pinguinen noch einmal einen Besuch ab, und zwar im Strandbad „Boulders Beach“. Zwischen mächtigen Granitfelsen, die auf dem Strand „herumliegen“ tummeln sich Pinguine – und wir mittendrin! Viel schöner und eindrucksvoller als gestern, als wir noch durch ein Geländer von den Tieren getrennt waren. Nach den gefühlten 1000 Fotos, die Andrea von den possierlichen Tierchen schoss, setzten wir unsere Fahrt nach Kalkbay fort.




Das ist ein Ort, in dem es in ein paar skurrilen Geschäften Antiquitäten etc. zu kaufen gibt, das aber auch einen interessanten Hafen hat. Gerade war der ein oder andere Fischer eingetroffen, hat seine gefangenen Fische ausgenommen und den Fang zum Kauf angeboten. Die Fischabfälle lockten außer Kormoranen auch eine Robbe in den Hafen. Wir sättigten uns mit leckerem Fisch – ich Snoek, Andrea Yellowtail – and Chips.

Die bunten Strandhäuser aus Viktorianischer Zeit in St. James und in Muitzenberg sind beliebte Fotomotive. Nicht nur für Andrea. Ich habe die Zeit für ein kurzes Sonnenbad am schneeweißen feinsandigen Strand von Muitzenberg genutzt.



Nicht allzu weit mussten wir fahren, um in die Weinregion östlich von Kapstadt zu gelangen. Das Weingut Vergelegen ist dort ein absolutes „must“. Das gepflegte Anwesen mit wundervollem Park und schön restaurierten kapholländischen Gebäuden ist eine Klasse für sich. Genauso die Weine! Ich habe mich auf die Rotweine konzentriert und u.a. das „Flagschiff“, den Vergelegen G.V.B Red probiert und war absolut begeistert. Schade, dass Andrea keinen Wein trinken konnte, da sie sich (mal wieder) dafür geopfert hat, dass ich verkosten darf und sie das Auto fährt (Anmerkung Andrea: ich fahre unheimlich gern im Linksverkehr. In Südafrika herrscht die 0,0 Promille-Pflicht!



Als wir dann um 16:30 an unserer nächsten Unterkunft, dem Lovane Weingut, ankamen, waren wir vom ersten Moment an absolut begeistert. Wir wurden ganz herzlich von Heidi (nicht etwa eine „Weiße“ sondern „coloured“) empfangen und trotz der fortgeschrittenen Zeit führt sie mit uns gleich noch eine Weinprobe von den hier angebauten Cabernet Sauvignons durch. Das Weingut ist mit 2,4 Hektar eines der Allerkleinsten. Aber geschmacklich ganz groß. Die Räumlichkeiten und die gesamte Anlage sind von bester Qualität und wir fühlen uns hier „sauwohl“. Nach etwas Lesen am Pool genossen wir das Abendessen im Restaurant auf dem Weingut. Der Koch hat hier richtig gute Arbeit geleistet. Aus bestem Rindersteak und Gemüse hat er ein Gorgonzola-Steak zubereitet, das zu den Besten zählt, die ich in den letzten Jahren
gegessen habe.


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Wgo

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Montag, 30. März 2015, 21:02

7.3. Hermanus

Wie ungern man sich von einem Ort trennt, wenn er so schön ist.
Heute morgen scheint die Sonne und die Helderbergkette ist von der Morgensonne beschienen, vor den Bergen liegen ausgedehnte Weinfelder. Das Frühstück auf dem Lovane Weingut war ein richtig toller Start in den Tag, aber schon geht es weiter Richtung Westen.

In diesen ersten Tagen machen wir nur kurze Etappen von 120 bis 150 km. So auch heute. Die faszinierende Küstenstraße “Clarence Road” entschädigt uns für den entgangenen Genuss des Chapman Peak Drive vollstens. Hohe Wellen branden an die Küste unterhalb der Straße, die an der Kogel Bay entlang führt. Die Sonne taucht die ganze Szenerie in ein warmes Licht.

Stop in Bettys Bay. Ein breiter, ganz weißer, feinsandiger Strand lädt uns zu einem kleinenStrandspaziergang um die Mittagszeit ein. Danach nochmal Pinguine, denn hier gibt es noch einmal eine der seltenen Gelegenheiten, diese Tiere am Festland zu beobachten.



Der botanische Garten am Ortsrand von Bettys Bay begeistert uns nicht nur wegen der (einheimischen) Pflanzen, sondern vor alem auch wegen der Vögel, die es hier zu beobachten gibt. So kommen nicht nur diverse blühende Erikas und Proteen, sondern auch einige exotisch anmutende Nektarvögel vor Andreas Kameralinse.



Nicht mehr weit zu fahren und wir treffen in unsere nächsten Unterkunft ein. Wieder ein ganz edles, sehr elegant und stilvoll eingerichtetes Haus mit allem Komfort. Das 138 Beachhouse hat eine Lounch mit Balkon mit Meerblick. Dort trinken wir erst mal einen Roibus Tee, dann den Begrüssunssekt, bevor wir uns auf nach Hermanus machen, etwas einkaufen , flanieren und dann im Rock Harbour Fisch essen. Siehe “Restaurants”.



Eine Anmerkung noch: ungewöhnlich für uns sind die selbsternannten Parkplatzwächter. Du parkst dein Auto am Straßenrand oder auf einem Platz, dann kommt ein (schwarzer) Typ, stellt dich vor z.B. mit “my name is Benny and I take care of your car”. Dafür will er ein paar Rand, die wir bereitwillig zahlen, denn wer weiß, was passiert, wenn du das nicht tust …?

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Montag, 30. März 2015, 23:48

Dafür will er ein paar Rand, die wir bereitwillig zahlen, denn wer weiß, was passiert, wenn du das nicht tust ??

Vermutlich gar nichts. :rolleyes: Die 5 Rand werden euch schon nicht verarmen lassen... :whistling:
In europäischen Metropolen zahlt man locker 2 EUR pro angefangener Stunde, ganz ohne Service.
'


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Wgo

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Dienstag, 31. März 2015, 08:42

Vermutlich gar nichts. Die 5 Rand werden euch schon nicht verarmen lassen...
In europäischen Metropolen zahlt man locker 2 EUR pro angefangener Stunde, ganz ohne Service.
Ja, das sehe ich genauso! Den "Parkwächtern" habe ich immer gerne 10 Rand in die Hand gedrückt. Viel lieber als jemandem, der mich sonst irgendwo angebettelt hat. Allerdings habe ich nach ein paar Tagen darauf umgestellt beim Wegfahren des Autos zu zahlen und nicht beim Abstellen. ;)

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Dienstag, 31. März 2015, 10:12

Den "Parkwächtern" habe ich immer gerne 10 Rand in die Hand gedrückt.

Da sehe ich mit meinen R5 ja ganz schön knausrig aus... :whistling:

Im Ernst, man sollte das auch nicht übertreiben. Nicht nur weil die Einheimischen sonst unter der Inflation leiden müssen, sondern auch weil es ins Gesamt-Einkommensgefüge passen muss. Wenn die Aufpasser fürs Herumsitzen mehr verdienen als Arbeiter im Straßenbau oder der Müllabfuhr, hat das negative Auswirkungen. Und wo viel "easy money" im Spiel ist, sind auch die Kriminellen nicht weit.

Als ich mal in Namibia an der Tankstelle aus dem Auto gestiegen war und prompt von einer Horde kleiner bettelnder Kinder umzingelt wurde, hat mir eine Betankerin in recht forschem Ton gesagt: "if you give them money, they will not go back to school any more!" Um gleich mit einem Augenzwinkern nachzuschieben "You can give me the money, I have to work for it". 8)
'


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tamburina

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Dienstag, 31. März 2015, 12:41

Hallo Wolfgang und Andrea,

bin auch grad noch aufgesprungen :D
Bin schon gespannt auf die Fortsetzung, denn unsere Route im September wird seehhhr ähnlich sein :thumbsup:

lg
Ingrid

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Dienstag, 31. März 2015, 14:56

Hallo Wolfgang und Andrea,

bin auch grad noch aufgesprungen :D
Bin schon gespannt auf die Fortsetzung, denn unsere Route im September wird seehhhr ähnlich sein :thumbsup:

lg
Ingrid
Hallo Ingrid,
das freut mich. Und ich wünsche euch schon jetzt jede Menge Spass und tolle Reiseerlebnisse.
Ich schau zu, dass ich immer wieder mal ein paar Tage nachtrage hier im Forum.
Lg
Wolfgang

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Mittwoch, 1. April 2015, 07:49

8.3. am südlichsten Punkt

l’Agulhas. Jetzt sind wir am südlichsten Punkt des afrikanischen Kontinents angekommen. Die Fahrt nach Agulhas führte uns über Pearly Beach, wo wir einen längeren Strandspaziergang machten. Über einen ewig lang erscheinenden, breiten Sandstrand mit kräftiger Brandung liegen überall kantige Felsen verstreut. Der Wind bläst stark aus Süden und die Sonne scheint von einem wolkenlosen Himmel. Also die besten Voraussetzungen, etwas Zeit am Strand zu verbringen. An Baden denkt hier keiner, denn das Wasser ist a…kalt, weil es mit der Benguela-Strömung direkt vom Südpol kommt.



Weiter geht’s, weg von der Küste, ins Landesinnere nach Elim, einer evangelischen Mission. Um hier her zu kommen, müssen wir erstmals eine gravelroad (Schotterpiste) befahren. Eine (im Verhältnis zu den übrigen Häusern) übergroße Kirche dominiert den Ort. Zahlreiche reetgedeckte Häuschen reihen sich an der Hauptstraße auf. Und das war’s dann auch schon. Als Mittagessen verdrücken wir auf dem Kirchplatz sitzend etwas Biltong (getrocknete Fleischstreifen), Droëwors (getrocknete Wurst) und ein paar Nüsse. Dieses “picknick” schmeckt besser als es sich anhört. :D



Noch ein paar Kilometer, dann erreichen wir unser nächstes Etappenziel, L’Agulhas, wo wir im “Beachcombers B&B” sehr freundlich empfangen werden. Das Haus bewohnen wir heute ganz alleine ohne weitere Gäste. Diese Unterkunft reicht zwar nicht an das Niveau der letzten Tage heran, hat aber seinen ganz eigenen Charme. Die Vermieterin rät uns, gleich den alten Leuchtturm zu besichtigen, danach den südlichsten Punkt, an dem der Atlantik und der Indische Ozean sich treffen (Cape Agulhas). Anschließend sollten wir noch unbedingt einen knappen Kilometer weiter an der Küste entlang wandern zum “pebble beach” (hier machen die rundgeschliffenen, weißen Steine eigentümliche Geräusche, wenn die Wellen über sie zurück ins Meer laufen). Und für das Abendessen hat sie auch schon eine geeignete Location als Tipp für uns parat, das “Zuidste Kaap”, das südlichste Lokal Afrikas.



Gesagt, getan! Als wir unser Eintrittsgeld für den Leuchtturm bezahlen, fragt uns der Mann an der Kasse, aus welcher Gegend genau wir in Deutschland kommen. Mit Erstaunen stellen wir fest, dass er den KSC kennt, weiß, dass dieser derzeit in der 2. Bundesliga spielt und dass Jean Dundee (Südafrikaner) für eben diesen Verein vor langer Zeit gekickt hat. WITZIG!!! Der Aufstieg zur Leuchtturmspitze ist ziemlich abenteuerlich, denn wir müssen insgesamt vier fast senkrecht stehende Holzleitern erklimmen. Dann stehen wir neben dem Leuchtfeuer auf 30 Meter Höhe und genießen die Aussicht. Ein paar hundert Meter weiter sehen wir Cape Agulhas, eine unspektakuläre Ansammlung von Steinen, die aber nun mal der südlichste Punkt des afrikanischen Kontinents ist. Als wir schließlich dort stehen, hat der Ort trotz (oder gerade wegen) dieser Schlichtheit seinen ganz besonderen Reiz (zumal hier keine Horden von Japanern rumrennen wie am Kap der Guten Hoffnung). Beim Strandspaziergang zu dem “geräuschvollen” Strand sammle ich einige perlmuttschimmernde Schalen riesiger Meeresschnecken. Nachdem wir uns frisch gemacht haben, geht es zum Abendessen in besagtes Lokal, ein kleines, schnuckeliges, reetgedecktes Häuschen.
Das Essen ist gut, wenn auch nicht außergewöhnlich. In unserer Unterkunft lassen wir den Tag mit einer guten Flasche afrikanischen Weins ausklingen…



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Mittwoch, 1. April 2015, 08:11

9.3. Allerlei Getier im De Hoop

Der Tag beginnt vom Wetter her gesehen nicht gerade vielversprechend: fast vollständige Bewölkung am Himmel. Trotzdem verkürzen wir die Wartezeit aufs Frühstück (8:00 Uhr) mit einem Spaziergang am Strand. Clodette serviert uns ein leckeres Frühstück mit Spinatomlett. Während sie das Essen zubereitet, versuchen wir rauszubekommen, was uns die ca. 1 ½-jährige Tochter sagen will. Was für ein Spaß! Nach herzlicher Verabschiedung machen wir uns auf den Weg zum De Hoop National Park. Zwischenzeitlich sind die Wolken verschwunden (Clodette hat Recht behalten). Die ca. 50 Km auf der gravelroad bei Maximaltempo 60 km/h sind etwas nervig. Aber auch das ist zu überstehen. Kurz nach 11:00 Uhr kommen wir in De Hoop Opstal an. Da es noch zu früh ist, unser Cottage zu beziehen, mieten wir zwei Mountainbikes und machen uns auf den Weg durchs Naturreservat.



Über Stock und Stein geht es, teilweise am Vlei (See) entlang. Wir sehen diverse Wasservögel, Elen-Antilopen, Buntebok und Strauße! Cool!!!



Nur den Zugang zum Strand und der riesigen Dünenlandschaft finden wir auf den Radwegen nicht (ist ewig weit weg, wie wir später erfahren). Also beschließen wir, auf der „Straße“ zum Feriendorf zurück zu radeln. Unterwegs sind Schilder mit dem Hinweis, dass man auch für Schlangen und Schildkröten bremsen soll, aufgestellt. Kaum haben wir darüber müde gelächelt, schlängelt sich vor uns eine ca. 1 Meter lange, fette, schwarz-orange-gemusterte Schlange über die Straße!Schnell zur Kamera gegriffen und mit dem nötigen Sicherheitsabstand (wenn das mal keine Giftschlange ist…wir haben hier leider kein Internet und können daher nicht recherchieren) ein paar Bilder gemacht, bevor das Reptil auf Nimmerwiedersehen im Gebüsch verschwindet. Ab dem Moment gehe ich keinen Zentimeter mehr vom Weg ab!


:help: :help: Frage an die Experten: ist das eine Puffotter? :help: :help:

Nachdem wir unser Cottage bezogen, die Trinkflaschen aufgefüllt und ein paar Strandsachen eingepackt haben, machen wir uns nun mit dem Auto auf den Weg zur Dünenlandschaft, nachdem wir ja bereits 25 Km auf den buckligen Straßen und Wegen mit dem Rad absolviert haben. Nach ca. 20 Minuten kommen wir am äußersten (östlichen) Ende der Sanddünen an und erklimmen sogleich die weißen Hügel. Vor uns breitet sich eine traumhafte Landschaft aus unendlich viel Sand und Meer auf!



Phantastisch! Wolfgang nutzt eine kleine Bucht zum ersten „Bad“ (er war nur halb drin!) im Indischen Ozean, während ich ein Austernfischer-Paar mit der Kamera aufs Korn nehme.



Gegen 18:00 Uhr machen wir uns auf den Rückweg, denn wir haben für 20:00 Uhr einen Tisch im einzigen Lokal am Ort reserviert. Während der Fahrt resümieren wir, wie gelungen doch der Tag war, bei dem „Viechkram“, das wir alles gesehen haben. Es fehlen eigentlich nur noch die zwei Schildkrötenarten und die sehr seltenen Bergzebras. Aber man kann ja nicht alles haben. Kaum haben wir den Abzweig zu unserem „Feriendorf“ genommen, sehen wir sie: die Bergzebras! Eine kleine „Herde“ von sechs Tieren trottet gemütlich in der Abendsonne durch die ausgedörrte Landschaft. Was haben wir doch für ein Glück!



Ein kleiner negativer Beigeschmack des ansonsten gigantischen Tages verschafft uns der Besuch im Restaurant Fig Tree. Angefangen beim (fast) vollkommen unmotivierten Personal (man hat ja keine Konkurrenz vor Ort), über die Tatsache, dass es abends nur ein Menü zu essen gibt, das einem bei Vorspeise, Hauptgang und Nachtisch die Wahl zwischen genau zwei Alternativen bietet, bis hin zu der Erkenntnis, dass nur noch ein Hauptgang vorrätig ist (Schweinebauch), verärgert zumindest mich schon ein wenig. Nach einer Flasche guten südafrikanischen Rotweins sieht die Welt dann doch wieder besser aus :thumbup: .

Wir beschließen den Tag mit der Betrachtung des südlichen Sternenhimmels (incl. Fotos) auf der Terrasse unseres Cottages, von Fledermäusen umflattert. Was für ein genialer Tag!

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Sylti

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Mittwoch, 1. April 2015, 13:57

vielen Dank :danke: :danke:
ich werde einige der Tipps schon einmal vorsorglich einpacken für meine Reise und bin gespannt, wie es bei Euch weitergeht

Beat H. Schweizer

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Mittwoch, 1. April 2015, 15:32

Hallo Wolfgang und Andrea!
Bin auch mal aufgesprungen - grinse hinterm Vorhang hervor, auf dass ihr mich nicht seht! Vergelegen ist gerade mal ein Steinwurf von mir entfernt, alles bisher von euch "Erfahrene" kann ich ganzjährig geniessen. Lerne bei jeder Beschreibung der mir sonst so vertrauten Umgebung immer noch kleine und kleinste Details kennen, die einem oft oder meist verborgen bleiben, auch wenn man mit offenen Augen durch die Pampa fährt. Es gibt so viel zu sehen, man bekommt niemals alles mit! Bin gespannt, wie's weiter geht!
Battli
Gartenbahner, Modellbauer, Vielreisender. Alles in der HP www.trainmaster48.net nachzulesen.

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Dagmar 1959 (1. November 2015, 07:07)

Wgo

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Mittwoch, 1. April 2015, 17:45

10.3. Swellendam

Heute sind wir vom de Hoop Nature Reserve über eine 50 km lange gravel Road nach Swellendam gefahren. Der Himmel war bedeckt. Gut für unsere sonnenverbrannte Haut. Das Radfahren gestern hat bei uns beiden trotz Vorbräunung nämlich für Sonnenbrand an den Unterarmen gesorgt.

Swellendam wartet mit dem kleinsten Naturpark Südafrikas auf. Der wurde eingerichtet, um die vom Aussterben bedrohten Bonteboks (Buntböcke) zu schützen. Gut, dass wir in de Hoop schon vielen Tiere und eben auch Bonteboks begegnet sind, sonst wären wir sicher enttäuscht gewesen, dass wir heute nur wenige Tiere und die auch nur in größerer Entfernung gesehen haben. Aber auch heute ist wieder auf die Reptilien Verlass: gleich zweimal marschieren uns recht große Schildkröten (vermutlich Pantherschildkröten) über den Weg, sehr zur Freude von Andrea.





Die beeindruckendste Tiersichtung heute war ein Rudel Paviane, das die Schotterpiste kurz nach dem de Hoop Reserve kreuzte. Interessant, wie die ca. 50 Affen mit ihren Babys auf dem Rücken, den Halbwüchsigen im Schlepptau und den vielen Weibchen und 2 bis 3 riesigen Männchen unseren Weg kreuzten. Ganz anders als im Zoo. Denn es war deutlich erkennbar, dass es sich um Wildtiere handelte, die scheu und vorsichtig auf uns reagierten.



Das Braeside Guesthouse, in dem wir hier in Swellendam logieren ist ein komfortables Haus aus dem Jahr 1905. Ein altehrwürdiges Gemäuer mit allem Komfort, mit hohen Stuckdecken und mit Stilmöbeln, einem traumhaften Garten und vor allem mit einem sehr netten Besitzer aus der Schweiz. Selbiger spricht aber nicht gerne Deutsch, also unterhalten wir uns auf französisch mit ihm, schließlich ist das ja quasi unsere “Urlaubssprache” :blush: (Anm.: wir haben in den letzten 25 Jahren ca. 20 mal Frankreich bereist)

Im ganzen Ort gibt es viele schöne, historische Gebäude zu sehen, u. A. auch eine “fotogene” Kirche mit einem ebensolchen Bergpanorama als Hintergrund.




Die Empfehlung für das Abendessen war heute das Powell House. Der Empfehlung sind wir sehr gerne gefolgt und wurden aufs Angenehmste überrascht. Kudu-Carpaccio (a) und Muscheln in Knoblauchsoße (w) sowie Steaks von der Oryx-Antilope (a+w) mundeten aufs Feinste. Daher beschlossen wir, auch noch traditionelle südafrikanische Desserts zu ordern. Malva Pudding und Brandy Tarte waren ebenfalls ein Gedicht.

Und nun zur Nachtruhe im Braeside Guesthouse …

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