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  • »sim_jena« ist der Autor dieses Themas

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Mittwoch, 6. Mai 2015, 09:59

Reisebericht der Tour Johannesburg - Kapstadt (erste Reise nach Südafrika)

Liebe Forengemeinde,

nachdem uns eure Berichte und Hinweise sehr viel geholfen haben bei der Vorbereitung und Durchführung der Reise, will ich mich an dieser Stelle mit einem Reisebericht dafür bedanken.

Hier nochmal zur Überischt der Reiseverlauf (11.04.-01.05.2015):

- Flug von München nach Johannesburg

- Übernahme Mietwagen und Fahrt nach Sabie (2 Übernachtungen)

- Krüger National Park (2 Übernachtungen im Lower Sabie)

- Swaziland (1 ÜN im Mkhaya Game Reserve)

- Weiterfahrt ins Zululand (2 ÜN Isibindi Zulu Lodge) - Battlefields

- 2 ÜN Hermannsburg

- 2 ÜN Royal Natal National Park

- 1 ÜN im Bloemfontein

- 1 ÜN Graaff Reinert

- 2 ÜN Knysna

- 3 ÜN Kapstadt

- Rückflug nach München über Johannesburg

Im Vorfeld gab es hier im Forum verschiedene Meinungen, ob es nicht ein wenig zu viel wäre, was wir uns da zumuten würden. Im Nachherein kann ich diese Bedenken verneinen. Es war trotz der gefahreren 4500 Kilometer eine sehr erholsame Reise, die mit Eindrücken ausgefüllt war, die normalerweise sechs Wochen und mehr entsprechen würden.

Ich muss an dieser Stelle darauf hinweisen, dass die Reise in diesem Umfang von einem Reisebüro organisiert wurde. Wir aber hinsichtlich der Zeiteintelung freie Hand hatten. Letztendlichen waren nur die Übernachtungen, Mietwagen und Flug vorgebucht. Wir konnten sogar beim reiseverlauf noch Änderungen vornehmen, die unseren Wünschen mehr entsprachen.

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Mittwoch, 6. Mai 2015, 10:19

Tag 1

Der Flug von München nach JHB verlief reibungslos mit SAA. Nur für mich war es etwas anstrengend, wenn man im Flieger nicht so richtig schlafen kann. Auf dem Flughafen noch schnell bei Vodacom mit der Sim-Karte versorgt, dann ging es gleich zu AVIS. Dort wartete schon ein weißer Hyundai IX35 auf uns. Nach einer kurzen unkomplizierten Übergabe ging es auf die N$ in Richtung Sabie (unsere erste Station). Die Fahrt verlief reibungslos mit wenig Verkehr.

Unser esrter Stopp war Waterfal Boven. Mit etwas mulmigen Gefühl stellten wir unser Auto auf einem "Bewachten Parkplatz" ab und liefen die letzten Meter zur Plattform. Dass wir dabei ca. 50 m durch einen stockdunklen Tunnel mussten, hatte uns keiner gesagt, aber es ging dann doch ohne Sturz ab. Der Blick auf den Wasserfall war das erste Bild auf unserer Kamera. Interssant war die Plattform, in Deutschland undenkbar, dass teilweise ganze Bretter fehlten, so dass das laufen darauf nur mit Vorsicht möglich war.

Nach einer Stunde checkten wir uns in der "Villa Ticino" in Sabie ein. Ein wunderschönes B&B, dass von Felix (einem Schweizer) geführt wird. Der hatte auch gleich ein paar nützliche Tipps für uns. Besichtigung einer kleinen Brauerei und Erstkontakt mit Game-Meat.

19.30 Uhr war dann Nachtruhe und der erste Tag schon zu Ende.
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Mittwoch, 6. Mai 2015, 10:42

Tag 2

Bei einem leckeren Frühstück gab uns Felix noch ein paar nützliche Tipps für die geplante Tagestour entlang der Panoramaroute. Da wir nur die wichtigsten Punkte anfahren wollte (normalerweise sollte man mindestens zwei Tage einplanen) war es für uns schon wichtig wann wir wo das beste Licht zum Fotografieren haben.

Die Sabie-Falls liessen wir aus, da sie wegen der anhaltenden Trockenheit nicht so spektakulär sind. So ging es dann über die Lisbon-Falls, Berlin-Falls zu Gods Window. Das Wetter meinte es sehr gut mit uns und gab uns wunderschöne Ausblicke in eine fantastische Landschaft.

Erster Höhepunkt war dann Bourke's Luck. es ist schon erstaunlich, was die Natur in den vielen tausend Jahren mit den Felsen so anstellt.



Nach einem kurzen Imbiss wartete schon das nächste Highlight auf uns. Die drei Rondavells



und der Blyde River Canyon

.

Da uns Felix den Tipp gab, über Kaspersnek nach Pilgrims Rest zu fahren wichen wir von der normalen Route ab und machten das erste Mal Bekanntschaft mit unbefestigten Schotterstraßen. Die Landschaft entschädigte uns für das anstrengende Fahrer über Stock und Stein.



Wir beglückwünschten uns das erste Mal zu der Wahl des Mietwagens. Der ursprünglich vorgesehene Toyota Corolla wäre wohl hier schon an seine Grenzen gekommen.

Als wir dann gegen 17.30 Uhr durch Pilgrims Reest fuhren, war dort der Touristenansturm schon vorbei. Der Ort sah aus wie vor 100 Jahren und gab uns keinen Anlass für einen kurzen Stopp.

Wieder zurück in Sabie aßen wir im Big 5 Fig Tree zu Abend. Natürlich wieder leckeres Wild.

Zurück im B&B sassen wir noch lange mit Felix an der kleinen Bar und erfuhren viel Wissenwertes über Südafrika und die die derzeitige politische und wirtschaftliche Situation.

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Mittwoch, 6. Mai 2015, 11:22

Tag 3

Beim Frühstück bekamen wir von Felix noch ein paar Tipps für unsere Fahrt in den Krüger Park. Dann ging es zeitig los, schließlich wollten wir so viel Zeit wie möglich für Tiersichtungen haben. Gegen 10 Uhr fuhren wir durch das Phabeni Gate ein und passten unsere Geschwindigkeit den örtlichen Gegebenheiten an. Die erste Sichtung liess nicht lange auf sich warten. Nach fünf Minuten tauchte links der erste Elefant auf.



Wir waren stolz wie Bolle. Unser erstes Tier gleich einer der Big 5. So nach und nach wussten wir dann auch worauf wir achten mussten, wenn wir in die Büsche schauten und erkannten auch die versteckten Tiere. Es dauerte dann aber noch eine ganze Weile bis die erste Giraffe vor uns stand.



Weiter ging die Fahrt nach Lower Sabie und die Anzahl der Tiere nahm zu. Die ersten Büffel tauchten im Fluss auf.



Dann waren wir auch schon im Camp. Unsere Hütte hatte leider nur teilweisen Flussblick. Bei der Anmeldung trafen wir spontan die Entscheidung, den heutigen Sunset Drive zu nutzen, um den Park geführt zu erkunden. Die nächste Entscheidung stand an - die Verpflegung des Abends. Da das Restaurant bis 21 Uhr geöffnet hat und der Drive gegen 19.30 Uhr enden würde, machten wir auf faul und kauften nichts für die Selbstversorgung ein.

16.30 Uhr Start des Sunset Drive. Der LKW war bis zum letzten Platz gefüllt. Doch leider wurden wir etwas entäuscht. Die Sichtungen hielten sich in Grenzen. Dafür wurden wir durch einen herrlichen Sonnenuntergang entschädigt.



Der Wagen hielt fast 20 Minuten, bis die Sonnen hinter dem Horizont verschwunden war. Auf der Weiterfahrt wurden die "Randsitzer" mit der Bedienung der Suchscheinwerfer betraut. lag es daran, oder gab es wirklich kaum Tiere, auf jeden Fall war die Ausbeute ein Hase und ein ganz entfernter Hippo.

Das Abendessen war okay und die Nachtruhe rückte näher. Der nächste Tag sollte zeitig beginnen.

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Mittwoch, 6. Mai 2015, 13:14

Tag 4

Der Tag beginnt früh im Krüger Park. Wir haben es zwar nicht ganz geschafft, zur Toröffnung (6 Uhr) herauszufahren, aber kurze zeit später waren wir auch auf der Piste. Unser Plan war, bis Skukuza zu fahren und dort zu frühstücken. Die erste Zeit hatten wir kaum Sichtungen außer den mittlerweile gut bekannten Impalas. Doch dann stand der erste Büffel vor uns. In einer Furt stehend mussten wir warten, bis er gemächlich die Straße überquerte.



Die Fahrzeuge uns gegenüber wurden schon ungeduldig, als wir weiter stehenblieben. Sie konnten nicht sehen, was wir sahen. Es wollten noch weitere zwei Büffel über die Straße.

Nach einer weiteren halben Stunde das Highlight des Morgens. Schräg vor uns trat die erste Löwin aus dem Gebüsch.



Kurz danach die zweite. Und wir die ersten in der Reihe. Leider liefen sie seitlich an uns vorbei und wir verloren den Sichtkontakt. Zum Glück war gleich rechts ein Loop und wir schlugen einen Bogen um uns wieder hinten anzustellen. Doch bevor wir auf die Sraße auffahren konnten, trat aus dem Gebüsch gegenüber ein riesiger Elefantenbulle.



Nach zwei Minuten intensiven Blickkontaktes sah er wohl ein, dass wir zuerst da waren und ging rechts an uns vorbei. Also wieder rauf auf die Straße und nochmal die Löwen (jetzt auch mit Elefant) geniessen.

Es dauerte nicht lange, da war vor uns die Straße zu. Wir konnten erkennen, dass eine größere Elefantenherde vom nahegelegen Fluss die Straße überquerte. Wir bedauerten, dass wir nicht in der ersten Reihe standen.



Doch kurze Zeit später änderte sich unsere Meinung. Der als "Schülerlotse" fungierende Elefant störte sich daran, dass ein Rangerfahrzeug bereits losfuhr und ging in Kampfstellung über.



Der Rest der Herde war noch nicht durch. Da wurde es ganz schön eng bei den ersten Fahrzeugen. Die ganze Sache dauerte fast 20 Minuten.

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Mittwoch, 6. Mai 2015, 13:28

Unsere Fahrt nach Skukuza war noch nicht zu Ende, da hatten wir eine weitere schöne Sichtung. Auf einer Brücke stehend sahen wir rechts eine weitere Elefantenherde beim morgenlichen Bad.



Und der Blick nach links offenbarte uns eine Herde Hippos. Besonders schön fanden wir den Moment als das kleine Hippobaby aus dem Wasser geschoben wurde.



Nach einem entspannten Frühstück im Skukuza-Camp ging unser Drive weiter. Zunächst wollte uns eine Affenherde nicht passieren lassen. Dann standen Giraffen im Weg. Unser Plan, bis Satara zu fahren und vorn dort zurück ins Lower Sabie geriet in weite Ferne. Auf dem Weg zum südlichsten Affenbrotbaum sahen wir eine Ansammlung von Fahrzeugen am Rand. Wir bekamen den Hinweis, dass Löwen zu sehen sind. Zum Glück tat sich eine Lücke auf und wir konnten 3 Löwinnen und ein Männchen erkennen.



Leider liess das hohe Gras keine deutliche Sichtung zu. Also weiter zum Affenbrotbaum.



Auf dem Rückweg hielten wir nochmals am Wasserloch mit den Löwen und konnten sie bei ihrer Mittagsruhe nochmals besser bewundern.



Für uns als Neulinge war der Tag schon sehr erfolgreich. Entspannt und glücklich fuhren wir durch die weiten Savannen und erfreuten uns an den vielen zu sehenden Tieren. Eine Herde von ca. 200 Gnus und Zebras lief neben uns her. Es ist müssig, alle Sichtungen aufzuzählen. Kurz vor dem Camp bekamen wir noch schönes Licht für ein Bild ohne Tiere.



Der Abend endete entspannt bei Mugg & Beans bei einem Wein und schmackhaftem Essen.

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kOa_Master

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Mittwoch, 6. Mai 2015, 15:08


Da uns Felix den Tipp gab, über Kaspersnek nach Pilgrims Rest zu fahren wichen wir von der normalen Route ab und machten das erste Mal Bekanntschaft mit unbefestigten Schotterstraßen. Die Landschaft entschädigte uns für das anstrengende Fahrer über Stock und Stein.

Danke für den Hinweis! Das werden wir dann nächste Woche auch probieren :thumbsup: :)
Könnt ihr etwa abschätzen, wie lange ihr den Weg gebraucht habt? (ab R36 bis Pilgrims Rest)
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Mittwoch, 6. Mai 2015, 15:19

Es waren fast 1,5 Stunden. Zwischendurch mussten wir mal kurz anhalten, weil wir uns einen großen Felsbrocken an die Vorderachse geschlagen hatten. Zum Glück war nichts passiert. Du solltest aber auf jeden Fall beachten, dass dieser Weg bei vorherigen starken Regenfällen teilweise nicht befahrbar ist, weil es immer mal durch Flussfurten ging, die bei Starkregen überflutet sind. Bei uns war aber eher alles trocken.

Anbei noch die Route als Map.


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Mittwoch, 6. Mai 2015, 16:10

Ja genau den Teil mein ich - wir kommen von Ohrigstad her. Ich war mir jetzt bei euch nur nicht sicher, ob ihr mit 25km/h dahintuckern musstet, oder ob man eher mit 50-60 vorwärts kommt. In dem Fall eher letzteres. Den Hyundai iX35 hatte ich auch schon :)
Und mit Schauern bzw. grösseren Regenfällen rechne ich bis Ende nächster Woche eigentlich nicht ;)

Wie war Waterfal Boven?

Danke nochmals für den Hinweis und ich freu mich auf die weiteren Postings von euch.
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Mittwoch, 6. Mai 2015, 18:45

Manchmal waren die 25 km/h zuviel, der letzte Teil ging dann auch schon mal mit ca. 40 km/h. In der Summe waren es im Durchschnitt ca. 30 km/h.

Waterfal Boven? Wie es war? Für uns war es der erste richtige Sichtkontakt mit südafrikanischer Landschaft nach Flughafen und National Road. Da sind die Empfindungen und Eindrücke noch etwas anders. Im Nachherein würde ich sagen, wenn es auf der Strecke liegt kann man es gern mitnehmen. Ansonsten nur den Umweg, wenn man die Umgebung mit Wandern erkunden will.

Viel Spass bei eurer Tour!

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Donnerstag, 7. Mai 2015, 07:43

Tag 5

Heute heisst es Abschied nehmen vom Krüger Park. Nach vielen spektakulären Sichtungen fehlte uns eigentlich nur noch das Rhino und der Leopard auf unserer Liste. Aber unser Urlaub war ja noch lang. Kurz nach 6 Uhr verließen wir das Camp in Richtung Süden. Wir hatten uns die Nebenstrecken herausgesucht, da dort die letzten Tage gute Sichtungen gewesen waren. Trotz intensivem Schauen und Beobachten blieben uns die spektakulären Tiere verwehrt. Aber mittlerweile hatte uns das Südafrikafieber schon so erfasst, dass wir auch mit wenig zufrieden waren. Was ist das dort im Hintergrund, fragten wir uns. Ja, es ist unser erstes Rhino, was im hohen Gras uns seine hintere Seite entgegenstreckte. Trotz 10 Minuten Warten gab es uns aber keinen besseren Blick.



Auch Zebras sind schöne Tiere, und Warzenschweine sahen wir auch mit anderen Augen, seit wir es als leckeren Schinken geniessen konnten.



Kurze Zeit später kamen wir an ein kleines Wasserloch, wo schon mehrere Autos standen. Wilddogs! Aus vielen Berichten wussten wir, dass ist ein Highlight jedes Game Drives.



Die Zeit war mittlerweile fortgeschritten, unser Zeitplan liess uns kaum noch Spielraum. Also fuhren wir nicht mehr ganz so gemächlich in Richtung Crocodile Bridge. Die Leopardenschildkröte, die gemächlich über die Straße lief wurde aber trotzdem bewundert.



Um 9.30 Uhr war unser Erstbesuch des Krüger- Parks zu Ende und wir fuhren Richtung Swaziland zu unserer nächsten Station. Der ursprüngliche Plan, die westliche , landschaftlich schönere Strecke zu fahren, wurde verworfen, da die Zeit knapp wurde.

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Donnerstag, 7. Mai 2015, 08:13

Swaziland - auf unserer Strecke gab es entweder viel grünes Feld (Zuckerrohr) oder ärmliche Behausungen an Handtuchfeldern zu sehen. Es machte uns schon ein wenig nachdenklich, diese Unterschiede zu sehen.

Gegen 15.30 Uhr kamen wir, wie geplant am Treffpunkt an und wurden kurze Zeit später von unserem Ranger in Empfang genommen. Bis zum nächsten Tag waren wir Gäste des Mkhaya Game Reserves. Unser Auto wurde nach 4 km Fahrt an einem sicheren Parkplatz abgestellt, das vorbereitete kleine Handgepäck verladen und dann ging es los im Jeep zu unserem ersten geführten Game Drive. Unser Guide erzählte uns noch kurz etwas über die Geschichte des Parkks, da standen sie vor uns die ersten vier Breitmaulnashörner. Heute morgen war uns der Blick noch durch hohes Gras verwehrt, hier waren wir hautnah dran.



Über Stock und Stein ging die Fahrt durch die hügelige Landschaft zu einem Wasserloch, dass von 13 Hippos in Beschlag genommen war. Es war interessant zu sehen, wie sie uns beobachteten und einen Halbkreis im Wasser bildeten.



Das Krokodil am Ufer hatten wir zuerst gar nicht bemerkt.



Die Abendstimmung machte uns schon fast melancholisch.



Das Mkhaya Games Reserve ist bekannt für seine große Rhino Population. Unser Guide wollte uns unbedingt ein Spitzmaulnashorn zeigen, aber trotz intensiver Spurensuche (frische Spuren waren ausreichend vorhanden), gelang es ihm nicht. Dafür standen sehr oft die Breitmaulnashörner hautnah vor uns.



Dann wurde es schon fast dunkel und wir fuhren zur Lodge. Wir wussten zwar was uns erwartet, aber waren dann doch sehr überrascht. Nur 11 Rundhütten sind in der Lodge vorhanden. Es gibt keinen Strom, die Wege waren mit Unmengen Petroleumlampen erleuchtet. Die Hütten selbst sind halboffen (siehe Bild Bericht morgen). Es blieb nicht viel Zeit, denn es wartete ein Dinner am Lagerfeuer auf uns.



Als wir dann in der offenen Hütte im Bett lagen, war es anfangs schon etwas mulmig, so fast in der freien Natur. Aber letztendlich siegte dann doch die Müdigkeit.

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Donnerstag, 7. Mai 2015, 08:48

Tag 6

Pünktlich 5.30 Uhr stand der "Morning Call" mit Kaffee und Tee vor der Hütte. Eine kurze Morgentoilette, dann ging es zum Tor. Der Morning Drive wartete auf uns. Unser Guide hatte den Plan und nun endlich das versprochene Black Rhino zu zeigen. Im schummrigen Morgenlicht waren zunächst nur Giraffen und verschiedene Antilopen zu sehen. Am uns mittlerweile gut bekannten Wasserloch wollte eine Büffelherde das Morgenbad nehmen.



Doch die Hippo-Herde war eher da, also mussten die Büffel "ungewaschen wieder abziehen. Bei der Fahrt durch die teilweise offene Savanne hatten wir auch Augen für andere Tiere.



Dann tauchte im Hintergrund eine kleine Herde "mehrfarbige" Gnus auf. Und daneben hatte es sich eine Rhino-Mama mit ihrem Baby bequem gemacht.



Immer noch auf der Suche nach dem Black Rhino standen zwei "Red Rhinos" vor uns auf dem Weg. Im gebührlichen Abstand warteten wir, dass sie uns den Weg frei machen.



Aber sie taten nicht dergleichen. Unser Guide kannte sie als aggressive Tiere und liess es nicht darauf ankommen. Nach 15 Minuten gab er auf und wendete.

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Christkind

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Donnerstag, 7. Mai 2015, 09:34


Auf dem Rückweg hielten wir nochmals am Wasserloch mit den Löwen und konnten sie bei ihrer Mittagsruhe nochmals besser bewundern.


an welchem Tag ward ihr dort? Soweit ich mir erinnere haben wir uns nämlich in Lower Sabie gekreuzt. Ich habe am 15. April praktisch ein identisches Foto gemacht :D

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Donnerstag, 7. Mai 2015, 09:38


Auf dem Rückweg hielten wir nochmals am Wasserloch mit den Löwen und konnten sie bei ihrer Mittagsruhe nochmals besser bewundern.


an welchem Tag ward ihr dort? Soweit ich mir erinnere haben wir uns nämlich in Lower Sabie gekreuzt. Ich habe am 15. April praktisch ein identisches Foto gemacht :D
es war der 15. April. Wahrscheinlich standen unsere Autos nebeneinander. Was für ein Zufall.

kOa_Master

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Donnerstag, 7. Mai 2015, 09:55

jaja, die Welt ist klein :saflag:
Lustiger Zufall. Zeig mal dein Bild @ yoshi :thumbsup:
I never knew of a morning in Africa when I woke up that I was not happy. - Ernest Hemingway

  • »sim_jena« ist der Autor dieses Themas

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17

Donnerstag, 7. Mai 2015, 11:45

Zurück im Camp gab es ein reichliches Frühstück und wir hatten die Gelegenheit unser Camp mal im Hellen zu erkunden. Gestern Abend war es ja schon dunkel und die Petroleumlampen gaben nur teilweise Licht. Wie versprochen mal ein kurzer Überblick zu den Hütten.



Und hier der Ort unseres Abendessen. Das Feuer brannte immer noch.



Leider ging die Fahrt nun weiter. Wir wurden mit dem Jeep zum Parkplatz gefahren und nahmen Abschied von einer Lodge, die wir bestimmt noch mal besuchen werden, wenn es uns wieder in dieses Gebiet verschlägt. Die Reise durch Swaziland verlief reibungslos, an der Grenze gab es keine Probleme. Die nächsten Kilometer führten uns durchs Zulu-Land. Auf dem Weg zu unserer nächsten Unterkunft sollte nach den vielen Tieren der letzten Tage etwas Geschichte auf dem Programm stehen. Die Blood River Heritage wurde zur Erinnerung an die Schlacht am gleichnamigen Fluss errichtet.



Etwa 230 Buren kämpften hier 1838 gegen 20.000 Zulus und hielten der Übermacht stand. Im kleinen Museum bekommt man einen guten Überblick über die damalige Zeit. Für mich als Deutschen war es erstaunlich, mit welchen leichtigkeit hierbei mit der Geschichte und ihren Auswirkungen umgegangen wird. Die angrenzende Zulu-Gedenkstätte konnten wir auf Grund der fehlenden Zeit nicht mehr besichtigen.

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ClaudiaC.

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Donnerstag, 7. Mai 2015, 13:08

Danke für den tollen Bericht :danke: - Ich reise sehr gerne mit (obwohl ich selbst gerade dabei bin meinen Bericht zu schreiben). Aber ich kann ja nie genug Berichte lesen und Fotos sehen. Das Mkhaya Game Reserve gefällt mir gut! Das werde ich mir gleich mal merken.

Ich freue mich auf die Fortsetzung.

LG Claudia
Nicht Sieg sollte der Sinn der Diskussion sein, sondern Gewinn. (Joseph Joubert)

  • »sim_jena« ist der Autor dieses Themas

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19

Donnerstag, 7. Mai 2015, 14:34

Kurz nach Sonnenuntergang kamen wir in der Isibindi Lodge in der Nähe von Elandkraal und wurden dort vom Manager Bruce sehr freundlich empfangen. Als Südafrikaneuling war es uns sehr befremdlich, dass er seinen beiden Angestellten unsere jeweils über 20 kg Koffer auf den Kopf hob und sie diese zur Hütte brachten. Anderes Land - andere Sitten. Nach einer kurzen und herzlichen Einweisung wurden wir zum 3 Gänge Dinner gebeten, dass im gemütlichen Hauptgebäude am brennenden Kamin eingenommen wurde. An der hauseigenen Bar gab es dann noch einen Night Cup.

Die Lodge selber besteht nur aus sechs Hütten, die vertreut im Gelände angeordnet sind. Alle haben eine Terasse mit Ausblick auf die hügelige Landschaft.





Tag 7

Der heutige Tag stand unter dem Schwerpunkt Geschichte. In der Umgebung der Lodge befinden sich die bekannten Schlachtfelder von Rorke's Drift und Isandlwana. Hier lieferten sich Zulus und Engländer 1879 erbitterte Kämpfe.

Rorke's Drift



Isandlwana



Bei beiden gab es jeweils kleine Museen, die die Geschichte interessant (ohne Wertung der geschichtlichen Ereignisse) darstellten.

Wir hatten ein Lunchpaket mitbekommen (Vollpension war gebucht). Als wir die Kühlboxen öffneten waren wir sehr überrascht. Der Inhalt entsprach einem für vier Personen ausreichenden vollständigem Essen. Es war uns viel zu schade, um es auf einem Parkplatz zu uns zu nehmen. Also fuhren wir zurück in die Lodge, und sassen dort entspannt auf der Terasse, um die leckeren Speisen zu geniessen. Auf die Frage nach einem kurzen Drive durch das Resort, machte Bruce gleich den Jeep fertig und wir fuhren mit ihm durch den Park. Es waren nicht die großen Tierpopulationen, wie wir sie die letzten Tage hatten, aber trotzdem schön.

Für den Abend war noch ein Extra organisiert. Im nahegelegen Dorf gibt es eine Gruppe von Zulu-Tänzern, die uns eine kurze Darbietung gab. Das Schöne an der Sache war, dass es sich dabei nicht um Profis handelte, sondern Kinder und Jugendliche die sich damit ein kleines Taschengeld dazu verdienen. Wir haben die Vorstellung im kleinen Rahmen (mittlerweile waren wir 8 Gäste) sehr genossen, was sich dann auch beim Tip auszahlte.



Vor dem anschließenden Dinner gab es noch das berühmt berüchtigte Zulu Bier zum Kosten. Na ja ein Lager war es nicht....

Das Abendessen (ortstypische Gerichte) war lecker.

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Freitag, 8. Mai 2015, 10:37

Tag 8

Nach den vielen Erlebnissen der letzten Tage, liessen wir es heute etwas ruhiger angehen (Ausschlafen bis 8.30 Uhr). Nach einem leckeren Frühstück wurde unser Auto von Hand gewaschen. Es war bitter notwendig. Check-out Zeit ist eigentlich 10.00 Uhr, aber auf Grund der wenigen Gäste konnten wir uns Zeit lassen.

Unser heutige Ziel Hermannsburg war nur 120 km entfernt und Bruce konnte uns keine weiteren Empfehlungen für Sehenswürdigkeiten geben, so dass wir völlig entspannt gegen 14 Uhr am B&B "Morgentau" in Hermannsburg ankamen.



Das ehemalige Farmhaus wird von Quanta betrieben, der Urahnen 1868 als Missionare nach Südafrika kamen. Nach der herzlichen Begrüßung nutzten wir das schöne Wetter, um im weitläufigen Garten zu entspannen.

Für 16 Uhr war noch die Besichtigung des Missionsmuseums geplant. Wir wurden von Inge, einer rüstigen Rentnerin durch die Räume geführt und erfuhren viel Interessantes über die Geschichte der Mission, die 1854 mit der Landung der Missionare begann.



Lustigerweise sprach Inge mit einem plattdeutschen Akzent, obwohl sie nie in Deutschland gelebt hatte. Die 1,5 Stunden vergingen wie im Fluge. Zum Glück funktionierte der Generator, sonst hätten wir während des Load Sheddings nichts gesehen.



Zurück im B&B wartete bereits ein leckeres 3-Gänge Menu auf uns. Nach dem Essen war ausreichend Zeit für ausführliche Gespräche mit unserer Vermieterin, was uns einen internen Einblick in die Probleme von Südafrika gab.

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