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kOa_Master

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Donnerstag, 11. Juni 2015, 16:36

Löwis Leoparden-Lust und herrliche Herbst-Hitze

Mit allfällig ausschweifenden Alliterationen im Titel beginne ich den Reisebericht (meinen ersten hier im Forum) - im weiteren Text versuche ich aber, zugunsten der Leserlichkeit nicht unnötig Stilmittel zu erzwingen ;)

Den Ursprung dieser eher spontanen Reise ist auch bereits im Vorbereitungsthread zu lesen, genauso wie ein (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) .
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Ich (m, 28 ) bin familiär bedingt schon länger begeisteter Afrika-Fan, meine Freundin (w, 23) konnte ich vor gut einem Jahr positiv infizieren - im Safari-Südafrikanischen Sinne versteht sich. Da wie so üblich bereits während oder kurz nach der letzten Reise im Januar/Februar 2014 Pläne für eine neue, noch grössere Reise mit Familie geschmiedet wurden, ging das Tagträumen weiter. Leider ist Reiseplanung mit vier berufstätigen Personen nicht immer ganz so einfach und es wird wohl eher etwas im Zeithorizont "nächste 2-3 Jahre". Uns beiden gefiel das nur bedingt und kurzerhand entschlossen wir uns dank sehr günstigen Flugpreisen bei Swiss und wenigen benötigten Urlaubstagen über Auffahrt/Pfingsten doch einen SA-Kurzurlaub einzuschieben. Sorry an dieser Stelle an meine Verwandten in Apulien - nächsten Sommer klappt es bestimmt! :love: :blush:

So ging es also am 14. Mai abends in aller Ruhe Richtung Zürich-Flughafen. Es war der letzte halbwegs schöne Tag eines sonst bis dahin sehr warmen und sonnigen Mai-Anfangs, die weiteren Aussichten in der Schweiz waren eher mau. (Yess, alles richtig gemacht! :thumbup: ). Dieses Mal mit Fotorucksack plus Fototasche, einem halbleeren Handgepäck-Koffer für viele Holztiere und einer Wolldecke (wir waren sehr froh drum!). Unser Löwi natürlich auch am Start! Die Sitzplätzen waren ebenfalls reserviert, mit zwei Plätzen mittig am Fenster fliegt es sich schon massiv angenehmer als in der hintersten Reihe im Gang neben dem Klo. :wacko:
Keine Verspätung, keine Probleme, zwei Filme, ein verhältnismässig erstaunlich gutes Flugzeugessen inkl. Baileys und zumindest bei mir gefühlte 4-5h Schlaf später trafen wir in JNB ein. Es ist schon angenehm und erstaunlich, wieviele Leute weniger um 9 Uhr da ankommen gegenüber 10-11 Uhr. Nur die Zimbabwische Fussballnationalmannschaft inkl. zahlreicher Delegation verlängerten die Schlange. Nach 10min, einer Witzelei über Fussball&Zimbabwe mit dem Zollbeamten und einem bösen Blick von den Reisenden hinter uns später waren wir sogar noch deutlich vor unseren Koffern am Rollband, sehr angenehm.
Auch bei Europcar direkt ohne Anstehen keine fünf Minuten später zum Auto gekommen. Das hat sich dann leider als kleine Enttäuschung rausgestellt: Es war halt doch ein Mitsubishi ASX. Kein Huyndai ix35, kein Renault Koleos und auch kein Tiguan. Markentechnisch wär mir das ja egal, aber:
Kein AUX-In, nur ein miserabler USB-Eingang. Bluetooth theoretisch vorhanden, ging aber nicht. Uhr im Auto liess sich nicht stellen (!?!), im Menü waren die Hälfte aller Einstellungen nicht auswählbar, der Tempomat ging nicht, km liessen sich nicht auf 0 zurückstellen. Insgesamt ein ziemlicher "Billigstwagen". Zudem mehrere auch deutlich sichtbare Beulen und Kratzer am Auto, das ganze Kontrollblatt war voller X und Kreisen. :S "Wir haben kein anderes Auto verfügbar". Naja...Hauptsache das Auto fährt.

Nebst dem obligaten falschen Einspuren beim Flughafen ging es dann aber zügig Richtung Osten mit einem ersten Halt an der Highveld Mall (McD, PnP). Wir benötigten nicht viel, Selbstversorgung war ja nicht geplant, aber die Mall ist schon was nettes - ich habe sogar einen FM-Transmitter für R250 gefunden. Audioerlebnis gerettet :)
Nach eNtokozweni ging es auf die R36 zu unserem ersten Übernachtungsstopp in der Iketla Lodge nahe Ohrigstad. Durch den etwas längeren Shopping-Mall-Halt war es ein wenig später als geplant und ich wollte den kürzestmöglichen Weg nehmen. Nunja, das ging schonmal ein bisschen schief. Neben recht ordentlichen Potholes gab es auch noch eine längere Baustellen-Umfahrung mit richtig fiesen Bodenschwellen, so dass zusammen mit dem ganzen Lastwagenverkehr die Fahrt bis Lydenburg sich doch recht hinzog, trotz jetzt vorhandenem Harry Potter-Hörspiel. Nochmals knapp eine Stunde später erreichten wir dann die Iketla Lodge, durften dort noch 5-10min vom Eingangstor her ins wunderschöne Niemandsland fahren und haben die herrliche Lodge an einem wirklich tollen Plätzchen endlich erreicht. Wir sind ausgestiegen und dann war es erstmal....ruhig. Richtig still. Das fiel uns beiden sofort auf und war absolut faszinierend schön. Endlich richtig angekommen! :saflag:
Kein Flugzeuglärm, keine lauten Strassen, windstill, einfach Ruhe. Wow.
Eine sehr nette Begrüssung inkl. Drink an der Bar folgten, das Gepäck wurde in die Unterkunft gebracht, die Aussicht genossen. Die Sonne ging noch nicht ganz unter und wir gönnten uns einen kleinen Spaziergang auf dem Reserve, welches als Naturreservat von gut 550ha rund sechs oder sieben gekennzeichnete Wanderwege unterschiedlicher Länge hat. Da keine "gefährlichen" Tiere im Reservat sind, kann man auf eigene Faust die Gegend erkunden - Top! Die Landschaft ist wirklich schön, man fühlt sich richtig in der Natur draussen. Gut 45min später gings dann unter die Dusche (das sehr grosszügige Zimmer hatte eine Innen- und eine Aussendusche, beides mit sehr viel Liebe zum Detail wunderschön eingebettet). Die Lodge ist auf einem Hügel gebaut, man sieht wunderschön über ein Tal hinweg. Insgesamt hat es acht 2er-Bungalows, wobei jeweils zwei mit einem Gang miteinander verbunden werden können, jede Hütte mit Veranda, vier davon mit wunderschönem Blick über das Tal.
Inzwischen war der Strom weg, was aber für die Drinks an der Bar und die Gespräche nicht weiter tragisch war. :beer: Gekocht wird eh auf Gas.
Geführt wird die Lodge erst seit März diesen Jahres von Uwe & Silke, beide Ingenieure aus Deutschland. Durch Jobs im Ausland und dann mehreren Jahren in Südafrika haben sie lange lange nach einer geeigneten Lodge gesucht und diese erst gerade übernommen - und kamen am gleichen Tag wie wir erst gerade wieder aus München zurück, wo sie den letzten Papierkram erledigt haben (Aufwand laut ihren Angaben ca. 9 Monate und viel Nerven, Durchhaltewillen und Dranbleiben). Wir haben dann auch herausgefunden, dass der Weg via Belfast-Dullstrom auf der R540 anscheinend doch die deutlich bessere Alternative wäre, sie hatten nämlich fast 45min weniger für die gleiche Route. Im Nachhinein ist man immer gescheiter :) . Aber da haben sie sich wirklich einen tollen Ort ausgesucht. Wir plauderten eine ganze Weile bis zum Abendessen, der Strom kam dann auch wieder und wir freuten uns über ein tolles 4-Gang-Menü!
Gegessen wurde an Zweiertischen, was zwar für die Privatsphäre okay ist, aber ein wenig schade, wenn man vorher gerade in Gesprächen drin war. Ich ziehe den optionalen Gemeinschaftstisch meistens dem privaten 2er-Tisch vor. Aber Iketla heisst ja "Ruhe" oder so ähnlich und das ist es dann auch von A bis Z.
Ein bisschen schade war auch die Tatsache, dass neben uns fünf deutsche Paare plus ein Nordirisches Paar anwesend waren. Schade deshalb, weil die meisten deshalb einfach stur Deutsch sprachen (oder kein (!) Englisch konnten) und dadurch das restliche Staff und die Nordiren - alles wirklich supernette, junge und motivierte Leute - quasi ausgeschlossen waren von den Diskussionen. Vielleicht wird das von anderen geschätzt, aber ich möchte in meinem Urlaub möglichst wenig Deutsche (und schon gar keine Landsleute) antreffen. Oder wenn, dann wenigstens im Englischen (oder welcher Sprache auch immer) bleiben. Aber vielleicht mögen das andere Leute.
Ziemlich erschöpft und satt liessen wir uns in das sehr bequeme und grosse Doppelbett mit Riesenmatratze fallen und schliefen noch vor 21 Uhr tief ein, bewusst ohne einen Wecker für den nächsten Morgen zu stellen.

Fotos folgen gleich noch. Fortsetzung hoffentlich auch bald :)
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Donnerstag, 11. Juni 2015, 18:01

Leider konnte ich den Beitrag bereits nicht mehr bearbeiten, deshalb die Bilder hier separat. Ich habe sie zur Übersichtlichkeit extra als "Medium" eingebunden, per Klick gibts eine grössere Version :) :!:

Die Iketla Lodge bei Ohrigstad, eine richtige Oase der Ruhe
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Bar-/Reception-/Ess-/Gemeinschaftsbereich, mit Pool und Überblick auf das Tal und die Hügel der Umgebung
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Aussicht über das Tal, vier der acht Hütten haben eine Veranda mit dieser Sicht!
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Ein paar der Wanderwege auf dem Reserve - sehr gut markiert und schön angelegt!
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Eine von vielen wunderschönen Aloen:
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Löwi war so müde, dass er gleich als erster sogar noch bei Tageslicht ins Bett ging...
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Aussendusche mit traumhafter Duschbrause :thumbsup:
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Tolle, riesige Zimmer mit mehr als genug Platz und sehr vielen hübschen Details
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Montag, 15. Juni 2015, 21:52

Am nächsten Morgen ging es dann ganz entspannt un-früh um kurz vor 8 Uhr zum Frühstück (sehr lecker - man wird mit einem Fruchtcocktail begrüsst!). Anschliessend gab uns Reino, der Head Ranger / Manager noch einige Tipps für die Panorama Route, die wir sehr gerne entgegennahmen, obwohl es nicht der erste Besuch war. Sowas schadet wirklich nie, im Gegenteil. Wir hätten so sonst vermutlich die leckeren "Harrie's Pancakes" verpasst. Los ging es ab Ohrigstad (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) , über den Kaspers Nek Pass. Das ist eine wirklich hübsche Strasse, sobald man mal die Passhöhe erreicht hat. Wir haben kein einziges anderes Fahrzeug angetroffen, hätten uns manchmal ein paar Newtonmeter in den unteren Gängen mehr gewünscht aber insgesamt ein super Weg! Uwe & Silke von der Lodge wollten erst nicht glauben, dass da wirklich eine passierbare Strasse durchgeht.

Keine Autos, nur ein paar Kühe auf dem Weg über den Kaspers Nek Pass zur Panorama Route
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Wir liessen dieses Mal die Bourke's Potholes aus, besuchten dafür die Lisbon Falls (meiner Meinung nach schöner als die Berlin Falls), gingen zum Wonder View und Pinnacle statt God's Window und liessen uns schliesslich sehr viel Zeit bei den Three Rondavels
Das Mittagessen in Graskop war ebenfalls sehr grossartig und Unterhaltsam. Einerseits waren die Pancakes von Harrie's wirklich lecker. Andererseits konnten wir von unserem Platz aus die mehrheitlich amerikanische Besuchergruppe, die kurz nach uns ankam, aus dem Car ausstieg und durch die Strassen wanderte, ausgiebig beobachten. Inklusive sämtlicher Händler, die sich auf die durchaus kauffreudige Meute stürzten. Was wiederum positiv für uns war, so konnten wir in Ruhe noch ein wenig herumspazieren.

Die Lisbon Falls
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Harrie's Pancakes in Graskop. Einmal mit Zimt und Zucker, einmal mit Billtong & Käse :thumbsup:
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The Pinnacle - hübsches Fotomotiv
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Three Rondavels. Ein für uns irgendwie magischer Ort. Wunderschön, faszinierend diese Schluchten, der See, die Türme.
Weniger schön ist, dass man anscheinend im vergangenen Jahr alles mit unnötigen hässlichen Zäunen und "No Trespassing Beyond This Point"-Schildern vollgeklatscht hat. Das nicht überall herumgeklettert werden soll - okay. Aber die hässlichen Zäune will ich wirklich nicht auf meinem Bild haben.
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Definitiv am schönsten ist es in der Nachmittagssonne :)
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Wenn es nur um die Aussicht geht, dann ist der Aussichtspunkt "Wonder View" mindestens genauso schön wie God's Window ein paar 100m nebenan, allerdings ohne Regenwald und Souvenirstände. Dafür gratis und mit weniger Leuten.
Irgendwie kriegt man diese Aussicht sowieso nicht wirklich auf ein Foto. Ich habe hier zwar noch ein gestichtes Panorama aus 5 Bildern in Originalauflösung, aber auch das wirkt erst über zwei FullHD-Monitore verteilt.
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Wieder zurück gab es abends noch ein 4-Gang-Dinner, welches wir nicht ganz so top fanden wie auch schon, aber wir hatten ja die Pancakes noch im Magen. Dazu wurde ausser uns fast alle Gäste "ausgetauscht" und diesmal war es dann ausschliesslich deutschsprachig (inkl. zwei Bayer, welche das deutsch sehr strapazierten). Soll allerdings die Ausnahme sein.

Tags darauf liess ich mich ein bisschen früher wecken während meine Freundin weiterschlief, da ich einen kurzen 90-minütigen Sonnenaufgang-Spaziergang mit Reino, dem Head Ranger, unternehmen durfte. Ich liebe diese Walks einfach! :saflag:
Äusserst spannend war neben der Tier- und Pflanzenwelt vor allem auch das Gespräch über die Arbeiten, die in so einem eher kleinen, grossraubtierlosen Naturreservat so alles anfallen. Von Brandschneisen über Zaun-Ideen, Salz-Steinen, Funk-Masten für das Equipment und und und. Zum ersten Mal sah ich auch ein Bush Pig - ein Tier von dem ich bis dahin kaum Notiz genommen hatte 8o . Leider gabs kein Foto davon, die Zeitspanne war zu kurz dafür.
Nach einer schönen Morgendusche und einem erneut tollen Frühstück machten wir uns dann auf den Weg zur Motswari Lodge im Timbavati via Abel Erasmus Pass. Die Iketla Lodge kann ich absolut weiterempfehlen und werde sie gerne auch wieder besuchen. Als Ort um "richtig anzukommen" oder nochmals die letzten Tage geniessen ist es eine perfekte Station. Oder halt einfach für ein paar richtige ruhige Momente.
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Mittwoch, 17. Juni 2015, 10:23

RE: Löwis Leoparden-Lust und herrliche Herbst-Hitze


Nunja, das ging schonmal ein bisschen schief. Neben recht ordentlichen Potholes gab es auch noch eine längere Baustellen-Umfahrung mit richtig fiesen Bodenschwellen, so dass zusammen mit dem ganzen Lastwagenverkehr die Fahrt bis Lydenburg sich doch recht hinzog,


Ja, den Fehler hatten wir Ende April in die andere Richtung auch gemacht. Schrecklich!

Danke aber, dass du uns an deiner Reise teilnehmen lässt. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung :D

Sylti

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Mittwoch, 17. Juni 2015, 14:55

:thumbup: ich bin auch dabei - fängt super an

MichaelS

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Mittwoch, 17. Juni 2015, 20:58

Bin schon gespannt wie es weitergeht!! :danke:
(1988, 1990/91, 1994, 1996/97, 1999, 2003, 2005, 2006, 2007, 2008, 2012/13 und 2017)

http://meine.flugstatistik.de/Meisterhoppel

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Donnerstag, 18. Juni 2015, 09:18

Hi,

Mit allfällig ausschweifenden Alliterationen im Titel beginne ich den Reisebericht

Wie schön! :thumbup:

- im weiteren Text versuche ich aber, zugunsten der Leserlichkeit nicht unnötig Stilmittel zu erzwingen ;)

Wie schade! ;)

. Ich habe sie zur Übersichtlichkeit extra als "Medium" eingebunden, per Klick gibts eine grössere Version

Sehr. sehr gut! :thumbsup: In meinen Augen die ideale Lösung. Wie machst Du das? Wenn Du in Deinem Thread, um diesen nicht aufzublähen, nicht antworten möchtest , gerne auch per PN.

Ich werde weiter gerne mitlesen und freue mich auf die Fortsetzung.

LG Lilly

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Donnerstag, 18. Juni 2015, 19:24

@LIRPA_1: Dem Ingeniör ist nichts zu schwör - Ideal integrierte Internet-Ideen und konsequent kluge Konzepte kombiniert! :D
Oder nicht ganz so abgehoben und einfacher erklärt: Die eingefügten Bilder inklusive IMG-Tag im Quellcode markieren, oben auf das Symbol "Link hinzufügen", den gleichen Bild-Link nochmal einfügen aber folgenden Teil des Pfades löschen: "/thumbnails/medium" (resp. statt medium die entsprechend gewählte Bildgrösse in der Vorschau)

Freut mich, dass ihr alle dabei seid, weiter gehts!

Wie bereits im Vor-Reise-Thread haben wir ja explizit noch nach guten Orten für Holztiere aller Art gesucht, möglichst auch ein bisschen grösser oder zumindest gute Auswahl. Aus diesem Grund war der erste Stopp auf dem Weg zur Lodge die Ecke vor dem Strijdom Tunnel. Lustigerweise wurden wir sogar von einer Frau wiedererkannt (!! :blush: ). Das war nun wirklich überraschend. Also liessen wir uns auch reichlich Zeit, besuchten wirklich jeden Stand um alle Wünsche der Verwandtschaft und auch die eigenen zu befriedigen. Rund R2000 ärmer und paar kg schwerer verliessen wir höchstzufrieden die Stände, mit im Gepäck waren nun ein grösseres Rhino (~3kg), eine 1m-Giraffe fürs Handgepäck :D, ein Pangolin, ein Pavian und sicher fünf weitere Souvenirs (Tiere, Holzschnitzerei für die Wand, Schüssel, Vogel zum Aufhängen).

Den Abel Erasmus pass herunter, Löwi fuhr ausgezeichnet!
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Die Souvernir-Stände vor dem Tunnel. Kann ich jedem nur empfehlen, dazu eine tolle Aussicht auf den Wasserfall im Tal.
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Danach fuhren wir ganz sachte den Pass herunter, einerseits um die Aussicht auf den Olifants und die Ebene zu geniessen, andererseits weil wir beim letzten Mal einen heftigen Unfall an genau diesem Ort miterlebt haben (zum Glück nur als Zuschauer!). Wie man auf den Fotos bisher sieht, hatten wir bis hierhin auch absolutes Wetterglück mit fast nur Sonne und um die 15-28°. In Hoedspruit beim nächsten Tank- & Trinkstopp (Wimpy kriegt ein :thumbdown:, das war nicht lecker) war es dann ziemlich hot, das Autothermometer zeigte 35° an. Hoppla, schon ein bisschen mehr. Aber es war nicht mehr weit und unsere Vorfreude riesig, also weiter!
Kurzes Gespräch am Timbavati Gate und endlich drin. Leider noch mit einer gut einstündigen Fahrt (trotz 50km/h) bis zur Lodge, Motswari liegt nämlich wirklich in der "hintersten Ecke tief in der Krüger Area drin". Da der Weg auch nicht besonders attraktiv ist (zwei Kurven auf den ersten 35km Teerstrasse, ansonsten alles geradeaus mit 50km/h). Aber man wird immerhin von den ersten Tieren begrüsst, von gross bis klein. Besonders die Giraffen sind toll :blush:

Begrüssungscommitée aka eine junge Giraffe (war selbstverständlich in Begleitung!)
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Aus irgendeinem Grund sitzen die immer in der grössten Mittagshitze mitten auf die Strasse, aber sie war dann erstaunlich schnell weg
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Spinnen sind nicht unbedingt meins, aber das fand ich dann doch sehr faszinierend. Die Heuschrecke hat sich anfangs nämlich noch recht gewehrt & bewegt.
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Irgendwann war die Strasse dann aber zu Ende resp. es ging noch ein paar km über Sand, Stock und Stein und endlich waren wir da. Der Eingangsbereich bzw. die Reception sind sehr "in die Natur" gebaut, wie allgemein die ganze Lodge. Als erstes werden wir herzlich begrüsst mit einem Drink und der Info, dass leider gerade "alle" beschäftigt seien, das Hippo aus der Lodge wieder ins Wasserloch zu treiben, zwei Gäste hätten es neben ihrer Hütte entdeckt. Während das als ernstzunehmde Warnung gemeint ist, denken wir uns natürlich "Mist, verpasst. Hoffentlich kommt es für uns nochmals raus :D ". Die Formalitäten sind sehr rasch erledigt und dann stehen auch schon unser Guide und unser Tracker da. Mit Ihnen werden wir die nächsten 3 Tage immer unterwegs sein - in Motswari werden in der Regel Gruppen von Reisenden & Guide gebildet, die über den ganzen Aufenthalt zusammenbleiben, eine super Sache. Dann wird mir der Autoschlüssel abgenommen, das Gepäck ausgeladen und unser Auto zum Carport gebracht - wow, was ein Service. Dazu ein paar Erklärungen zum Tagesablauf und die Info, dass es in 30 Minuten, also um 14:30 jeweils ein Lunch-Buffet geben wird. Super! Weiter noch die Info, dass (zumindest bei uns) alle "lokalen" Getränke inklusive sind. Klar ist das im Preis pro Nacht drin, aber das erweist sich besonders für mich als enormer Luxus. Das ist wirklich Service vom allerfeinsten, wenn man sich quasi zu jeder Tageszeit alles Mögliche bestellen kann, ohne auch nur irgendeine Nummer anzugeben, sich in eine Liste einzutragen oder was auch immer. Ginger Ale mit Eis ist mein Getränk der Wahl, bis zum Ende des Aufenthalts habe ich sicher 20 Stück davon getrunken :thumbsup:

Bevor ich in meinem nächsten Posting dann versuche, die drei Tage Game Drives ein bisschen zusammenzufassen, möchte ich erst ein wenig was zur Lodge sagen: Es ist einfach genial. Freundlich, Zuvorkommend, alle Angestellten sind immer für ein Gespräch zu haben, nehmen sich Zeit, man hat Zeit um mit dem Manager-Paar zu sprechen, es setzen sich immer Leute von der Lodge zum Essen hin (ausser man möchte zu zweit einen privaten Tisch, was selbstverständlich jederzeit möglich ist).
Die Lodge hat ein "Eco Tourism"-Label, man versucht sich so weit wie möglich in die Landschaft einzupassen. Die meisten Hütten liegen wunderschön an einem Fluss, recht weitläufig verteilt, ohne Zäune. Es gibt auch (fast) keine Gartenanlagen, es wird eigentlich nichts bewässert und man versucht mit Kunst und anderen Alternativen das Gelände zu verschönern. Das gelingt sehr gut, man hat wirklich das "in der Natur"-Feeling. Die einzelnen Hütten sind eher luxuriös, nicht überrissen gross, alle individuell gestaltet und haben ein tolles Bad (mit Aussendusche und Badewanne). Die Unterkünfte sind recht dunkel und das ist sicher der Punkt, wo man noch ansetzen könnte (was sich aber vermutlich auf den Preis auswirken würde, der für eine solche Lodge sehr niedrig ist). Ich kann leider nicht genau sagen, wie viel wir genau pro Nacht bezahlt haben, da wir das im Paket mit der Iketla Lodge und dem Mietauto hatten. Laut Katalog, Nebensaison und Sonderangebot vermutlich um die 180€ p.P./N. Dafür bekam man aber wirklich sehr sehr viel geboten. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist ausgezeichnet meiner Meinung nach.
Wirklich absolute Spitzenklasse war nämlich die Verpflegung: Das Lunch Buffet am Mittag war nämlich wirklich jeweils ein riesiges Buffet mit dutzenden Speisen, Kleinigkeiten, Häppchen, kalt, warm, Früchte...alles jeden Tag frisch zubereitet. Ein riesengrosses Kompliment dafür!
Dazu das Abendessen, bei welchem man aus mehreren Optionen jeweils auswählen konnte - entweder als Buffet oder à la Carte, wir hatten beides. Entweder im Boma oder im Gemeinschaftsraum, ganz unterschiedlich. Mein persönliches Highlight war ein Impala-Filet, genau perfekt medium-rare zubereitet. Aber es war jeden Abend stark, von der Vorspeise bis zum Dessert.
Auch das Frühstück war eine Klasse für sich - man konnte nämlich neben dem Buffet auch selber seinen warmen Teller zusammenstellen, der dann vor den eigenen Augen zubereitet wurde, ganz nach individuellem Wunsch. Unserem Fall war das meistens Rührei mit Speck :love: Herrlich, dadurch hatte ich immer genug Pfeffer und Würze dabei und meiner Freundin hatte ihr leicht angebratenes Rührei (was sonst ein Dinge der Unmöglichkeit zu sein scheint in SA!).

Endlich angekommen und nett begrüsst, auch auf dem Bett
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Unsere Hütte, Kudu. Die Tiere drumherum sind allerdings Impalas - die laufen wie so viele andere Tiere manchmal auch ein bisschen quer durch die Anlage
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Das Bad ist riesig - gleich hinter mir wär noch die Aussendusche mit Blick auf die Impala & co ;)
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Eine Doppelschaukel mit Blick auf den Fluss (inkl. Wasserloch und Hippo), super Idee und wunderschön im Schatten.
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Ein wunderschöner Pool, der wurde natürlich getestet (brr, kalt :blush: ). Man hat fast zu wenig Zeit, um das wirklich zu geniessen.
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Und die Aussicht von dem Pool...ich lag/sass glaub trotz erfrischenden Wassertemperaturen etwa 30min da und habe Giraffen, div. Antilopen und Vögel beobachten können.
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Das Lunchbuffet - hübsch gestaltet, richtig lecker und für jeden etwas.
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Neben den üblichen Softdrinks und Alkoholika waren auch abwechselnd mehrere selbstgemachte und unglaublich leckere Eistee-Sorten im Angebot
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Ach, ich könnte noch viel erzählen, aber das würde hier nur Seite um Seite füllen. Sowas sollte man sowieso am besten selber erleben. Nur eine Anekdote noch:
Beim Abendessen im Boma wollten wir ursprünglich früh ins Bett, so um 9 Uhr. Unser Gespräch mit Dave, dem Manager war so spannend und beidseitig interessant, dass es immer später und immer später wurde. Es verliessen nach und nach alle Gäste die Boma, bis wir am Ende noch zu dritt waren und plötzlich...besuchte uns ein Genet. Und auf dem Heimweg - immer in Begleitung - sahen wir sogar eine Hyäne durch die Lodge laufen. Das sei wohl der Lohn dafür gewesen, dass wir ihm solange zugehört und auch seine Fragen beantwortet hätten meinte Dave (er ist verheiratet mit einer Schweizer Frau, die mit ihm die Lodge führt und ist Vater eines prächtigen etwa 2jährigen Sohnes, der ebenfalls die Gäste begrüsste). Diese Offenheit, diese tolle Atmosphäre und die Gastfreundschaft...das war es definitiv Wert, bis nach Mitternacht wach zu bleiben. "Come as a guest, leave as a friend" ist in der Motswari Lodge definitiv nicht nur ein Marketingspruch, sondern wird gelebt. Von der Putzfrau über die Küche bis zum Geschäftsführer.
Okay, fertig Werbung. Ich sage das übrigens als jemand, der zwar noch nicht ganz Südafrika bereist hat, aber ich war schon in vielen Lodges. Ich durfte auch mit meiner Familie schon in tollen (und auch teureren) privaten Unterkünften übernachten in Südafrika, Zimbabwe oder Tansania. Aber das war schon grosse Klasse, sowas findet man nur selten. Das Erlebnis hat vermutlich sogar die Leopard Mountain Lodge als bisheriger Favorit abgelöst, obwohl das auch schon unglaublich toll war (und auch nicht 100% vergleichbar).

Im nächsten Posting dann ein paar Tierbilder mehr :)
I never knew of a morning in Africa when I woke up that I was not happy. - Ernest Hemingway

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Nane

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9

Donnerstag, 18. Juni 2015, 20:58

Hallo,

na, da schau`ich nach langer Zeit mal wieder ins Forum und was seh`ich da: ein RB, in dem Motswari vor kommt :thumbup: :thumbup: !!
Ich bin dieser Lodge seit 2012 "verfallen", war bisher leider erst 2 mal je 3 Tage da; sie steht aber 2016 wieder fest auf dem Programm :D :D . Und Du hast völlig recht: es sind die Menschen dort, die das ganze zu etwas "Besonderem " machen !
Wen hattet ihr als Guide und Tracker ? Ich hoffe, es folgen noch recht viele Bilder ;) :) !!!

LG, Nane :)

bandi

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10

Freitag, 19. Juni 2015, 01:00

Hallo,
es macht bereits jetzt schon viel Freude mitzufahren. Dein Bericht spricht mich sehr an und deine
Ideal integrierte Internet-Ideen und konsequent kluge Konzepte kombiniert
ganz besonders. :thumbup: :thumbup:
In deinem Bericht finde ich Bekanntes und Neues - eine herrliche Kombination zum Mitlesen.
:danke: dafür und schreib schnell weiter, so lange draußen noch keine hochsommerlichen Temperaturen herrschen und Reiseberichte eine wunderbare Alternative zu Outdooraktivitäten sind :D .

LG Bandi
Es scheint immer unmöglich, bis es vollbracht ist.
Nelson Madela

kOa_Master

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11

Mittwoch, 1. Juli 2015, 06:10

Es stehen zwar wunderschön sommerliche Tage an, aber ich muss ja irgendwie vorwärts kommen, deshalb mach ich mal an den nächsten Teil:
@Nane: Ein Fan! Freut mich - ich hoffe mal, dass es auch für uns nicht der letzte Besuch war. Wir hatten Marka & Pedro als Guide und Tracker.

Game Drives & Bush Walk @ Motswari
Wir haben extra 3 Übernachtungen eingeplant um "richtig was mitzunehmen" und ich muss sagen: Das war eine prima entscheiden. Das nächste Mal nicht weniger, eher eine Nacht mehr. Man kommt einfach viel mehr zur Ruhe und kann die Lodge so in allen Facetten geniessen - und mit gutem Gewissen auch mal einen Programmteil auslassen :thumbup: :wine: ;)
Also kaum angekommen in der Lodge ging es dann auch schon auf den ersten Game Drive. Zu acht waren wir auf einem Fahrzeug, dafür entschuldigte man sich seitens der Lodge, aber dem zweiten Tag seien wir dann zu sechs resp. danach zu viert. Die zwei, die noch für eine Nacht blieben waren zwei aus dem arabischen Raum stammende Gäste die UNBEDINGT einen Löwen sehen wollten. Ausserdem zum ersten Mal auf Safari. Ich dachte ursprünglich, dass das eine gute Sache wär, denn dann müsste ja das Interesse an allen Tieren vorhanden sein. Nunja, da habe ich mich getäuscht, das Big5-Fever war da recht ausgebrochen, alles andere nur mittelmässig interessant. Weitere Gäste waren zwei rel. junge Amis, die sehr günstig und kurzfristig einen Kurzurlaub gebucht haben: Flug mit Umsteigen in Paris (1 Nacht verbracht), dann zwei Nächte in Motswari, anschliessend noch eine Nacht in Joburg und dann zurück in die USA (als ich das gehört habe dachte ich WTF :help: aber nun gut, die haben zu Ferien ein andere Beziehung). Leider litten sie gewaltig am Jetlag und den Erkältungsnachwehen, die zwei Nachtlangstreckenflüge so mit sich bringen können.
Die dritten Gäste waren mittleren Alters, ein neu zusammengekommenes Pärchen aus Cambridge/Oxford. Bereits Südafrika-erfahren (Region Kapstadt und Joburg) und beide recht angenehm im Umgang, zumindest solange nicht zuviel getrunken. Engländer halt :P :beer: . Sie war ausserdem Langstreckenläuferin und plante noch am Comrades von Durban nach Pietermaritzburg teilzunehmen im zweiten Teil des Urlaubs (fast 90km). Hoppla, auch mal eine Art seine Ferien zu verbringen 8o Ich habe grad vorhin kurz geschaut, sie hat tatsächlich in ein bisschen mehr als 11h die Strecke absolviert. Respekt!

Okay, genug Gerede - Bilder her! Der erste Sunsetdrive war schon klasse, viele Elefanten, ein toller Besuch am Damm mit zwei aktiven Waterbucks und ein Rhino (und natürlich vielen weiteren Tieren, die ich jetzt einfach mal auslasse :) ).
Hübsche Elefantenbullen begrüssten uns zuerst
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Natürlich war auch anderes unterwegs - z.B. eine Krummhalsgiraffe ;)
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Oder Waterbucks, die sehr bei der Sache waren (mind. 15mal in 30min!) und nicht nur den einen Spanner hatten
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Tierischer Stillstand - wer dann wem aus dem Weg ging ist vermutlich logisch :)
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Sowas kommt dann im Herbst bei der Dame obendran hoffentlich auch raus - die sind so wuschelig süss! :love:
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Herrlich der Kommentar der Araberin bei diesem Anblick: "So is the one in the water without the horn the female Rhino?". Könnte ja sein :thumbsup:
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Ich bin hoffnungsloser Romantiker, gerade in Südafrika. Ich habe sicher 100 Sonnenauf- und Untergangfotos gemacht :love:
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Ein kleines Highlight für mich war, dass ich nachts ein Bushbaby entdeckt habe (der Tracker wollte mir danach den Suchscheinwerfer geben) :thumbsup:
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Zum Glück hat er das aber nicht gemacht, denn nur wenig später entdeckte er einen Leopard im Dickicht - Wahnsinn. Zuerst war er static, aber dann meinte er irgendwo quer durchs Zeugs laufen zu müssen und dann gings ab: Querfeldein, aber so wirklich querfeldein über Sträucher und alles möglich "mussten" wir den Leo verfolgen und nicht verlieren bis zumindest ein zweites Fahrzeug da war (die anderen wollten den Leo ja auch noch sehen). Unglaublich wie man im stockdunkeln quer durch den Bush mit links-rechts-usw. noch die Orientierung behalten kann beim Fahren. Ich habe andauernd gegen den Sternenhimmel geschaut um wenigstens die Himmelsrichtung zu behalten.

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Was für ein Start - und irgendwie war es ja klar, dass es wieder ein Leopard sein musste. Unser lieber Löwi hat nämlich anscheinend ein Auge auf die gefleckten Verwandten geworfen und scheint uns dauernd zu Ihnen zu führen. Wir haben bereits letzten Urlaub viermal Leoparden in teilweise wunderschönen Situationen angetroffen. Löwen hingegen eher weniger. Vielleicht hatten die Artgenossen einfach Angst?
Am nächsten Morgen ging es dann wieder weiter mit zwei Erkenntnissen: 1. ist es trotz Wolldecke, Jacke und mehreren Schichten einfach scheisse kalt auf einem offenen Safarifahrzeug in der Jahreszeit. Das Thermometer meinte ca. 11 Grad.
2. Unsere Guides waren über zwei Stunden damit beschäftigt, den armen Arabern Löwen zu zeigen. Ausser mittelfrischen Spuren war leider nichts zu sehen und auch sonst abgesehen von einem kurzen Auftritt einer Wildkatze (ein "check" für mich!) sehr wenig. Der Busch schien zu schlafen. Immerhin kam dann von mir und dem Engländern der sanfte Hinweis, dass man auch an anderen Tieren Freude hätte. Und siehe da, plötzlich trafen wir auf zwei...na was wohl, Leoparden. Eine Mutter mit ihrem Jungen. DAS war ein Erlebnis, wunderschön. Ich muss mich entschuldigen für das mindest ein Dutzend Fotos was jetzt davon folgt, aber das war einfach zu süss :)

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Es gab natürlich auch anderes zu sehen, wir konnten z.B. beobachten, wie ein junges Perlhuhn eine tolle grosse Heuschrecke gefangen hat
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Und der tägliche Giraffengruss darf nicht fehlen!
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Nach der Rückkehr und dem leckeren Essen war dann ein Walk angesagt. Da wir eine eher dynamische Gruppe zu 6. waren und die Engländerin nach ein bisschen "Lauftraining* gefragt hat, ging es ein bisschen zügiger und ein bisschen weiter. Die ersten Gedanken von "sollen wir einen Pulli mitnehmen?" habe ich schnell abgelegt und mich lieber mit Sonnencreme eingeschmiert und viel Wasser mitgenommen - es wurde nämlich richtig heiss. Wir waren von ca. 11:30 bis 14 Uhr unterwegs und das die meiste Zeit im Buschland - sprich in der Sonne. Plötzlich war da wieder eine ziemlich Hitze, die insbesondere meiner Freundin und den beiden Amis ein bisschen zu schaffen machte. Ich fands, wie der Titel ja schon sagt, herrlich. 37°C solls an dem Tag gewesen sein, rückblickend unser heissester in diesem Urlaub :thumbup:
Der Walk selber war recht spannend, wir durften Giraffen von recht nah begrüssen, genauso wie einen Elefantenbullen. Das eigentliche "Highlight" war aber, als Marka und ich fast gleichzeitig links etwa 15m im Busch versteckt ein Tier sahen. Während ich "oh, ein Büffel" dachte, war Marka plötzlich völlig angespannt und sagte und wir sollen SOFORT zurück, NOW. Er entsicherte das Gewehr und lief ebenfalls langsam zurück. Die anderen fünf hinter uns haben das Tier gar nicht wahrgenommen, waren aber leicht verunsichert. 200m weiter zurück machten wir rasch Halt und jetzt hatte auch unser Guide ein paar Schweisstropfen mehr, sicherte das Gewehr wieder und erklärte uns was los war. Mir waren Büffel zwar schon immer ein bisschen suspekt, aber mir wurde dann erklärt, dass einzelne alte Büffelbullen plus minus das unangenehmste ist, worauf man zu Fuss stossen kann. Sie beobachten, attackieren dann ohne Vorwarnung und relativ unerbittlich. Upps...die SItuation hätte ich so schnell nicht richtig eingschätzt, zum Glück ist da jeweils jemand Erfahrener dabei. Das Thema war dann auch beim Mittagslunch und Abendessen ein Thema unter den Angestellten - das ein Guide beim Walk sein Gewehr entsichert ist sehr selten und sollte eigentlich nicht vorkommen (aus Gästesicherheit) versicherte uns Dave, der Manager. Nun, ging ja alles gut, wir haben wieder was gelernt und hatten dafür etwas zu erzählen :)
Leider reichte da die Zeit definitiv nicht für ein Foto, aber das ist vielleicht auch besser so ;)

Zu Fuss unterwegs in der Mittagshitze
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Der Elefant hat uns schon von weitem kommen sehen (und/oder hören, riechen)
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Der Sunsetdrive an diesem Abend war dann wieder geprägt von Elefanten - zunächst durften wir "mitten" in einer Grossfamilie stehenbleiben und alles beobachten, später machten wir einen relativ langen Halt mit Snacks an einem Wasserloch und beobachteten die Elefanten beim vorbeigehen. Diese verschmähten jedoch grösstenteils das Wasser, es schien ihnen nicht gut genug zu sein. Ist halt überall noch genug Wasser vorhanden im Mai.

Elefantenhaut und riesige/dicke Stosszähne - faszinierend
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Crowned Lapwing
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Dichter und noch ziemlich grüner Busch, man muss schon nach den Tieren suchen
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Hach.... :blush:
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Vorfreude auf das Wasser!!
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Böh, schmeckt nicht.
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Zurück in der Lodge gab es dann ein wirklich ausgezeichnetes Abendessen in der Boma, Dave sass bei uns am Tisch und wir plauderten viel und über alles mögliche. Die Amis waren (wie jeden Abend) ziemlich K.O. und gingen früh ins Bett, die Engländer wurden ein bisschen mühsam mit jedem Glas Alkohol mehr, waren dann aber zum Glück auch irgendwann im Bett und wir mussten uns eine eher rassistische Toyboy-Story aus Malaysia nur rund viermal anhören. Die Gespräche mit den Lodge-Leitern und den Guides ist für mich meistens etwas vom interessantesten bei den ganzen Lodge-Besuchen, darauf freue ich mich explizit. Und wie schon erwähnt, die Freundlichkeit und die Herzlichkeit, mit der man in Motswari konfrontiert wird, das ist schon schwer zu toppen.

Danke fürs mitlesen, Fragen und weitere Ausführungen werden selbstverständlich beantwortet!
Weiteres dann beim nächsten Abschnitt des Reiseberichts, irgendwann wenn ich unterwegs mal wieder viel Zeit beim Zugfahren o.Ä. habe :)
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alexa

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Mittwoch, 1. Juli 2015, 07:51

Guten Morgen!
Danke für Deinen wunderschönen Bericht! Ich war auch erst vor kurzem in Motswari und liebe es :love: Nächstes Jahr auf jeden Fall wieder! Und den kleinen Leo kenne ich, den hab' ich auch zweimal gesehen, der ist ja so süß :love: :love: Hätte ihn am liebsten mitgenommen!
Freue mich auf die Fortsetzung!
Liebe Grüße, Alexa

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kOa_Master (1. Juli 2015, 17:13)

ClaudiaC.

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Mittwoch, 1. Juli 2015, 15:25

Ich bin begeistert von deinem Reisebericht! :danke: :danke: Und die Fotos sind spitzenmässig Und die Leopardenfotos :love: :love: - davon kannst du gar nicht genug einstellen!

Danke für das Teilen! :danke:

LG Claudia
Nicht Sieg sollte der Sinn der Diskussion sein, sondern Gewinn. (Joseph Joubert)

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kOa_Master (1. Juli 2015, 17:13)

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Mittwoch, 1. Juli 2015, 20:46

Hallöchen,
WOW :danke: was für tolle Bilder!
Ein wirklich super Bericht, ich bin ganz gespannt auf die Fortsetzung :thumbsup:

Einen schönen Abend,
lG Sab

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kOa_Master (2. Juli 2015, 05:47)

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Montag, 3. August 2015, 10:12

So, wird Zeit, dass ich hier mal weitermache!
Nach der herrlichen Herbst-Hitze in Südafrika gab es zum Glück einen sonnigen Schweizer Schwitz-Sommer-Start! Tagsüber 35°C, nachts 20-25° und ich bin happy, das ist mein Wetter 8)
Jetzt hat sich das leider alles wieder im üblichen kalt-warm-sonne-regen-wolken-Mix eingependelt, dafür zieht es mich nicht mehr ganz so raus und ich kann mir mal Zeit nehmen um weiterzuschreiben - bevor es hoffentlich wieder anständig warm wird diese Woche.

Also, nach dem tollen Abend im Boma ging es am nächsten Morgen wieder früh raus. Weniger als 5h Schlaf in den Ferien und das freiwillig - alleine schon daran sieht man, wie speziell so ein Urlaub sein muss. :saflag:
Begrüsst wurden wir beim Pre-Drive-Kaffee/-Tee von einigen wunderschönen Saddlebilled Storks am Fluss. Auf dem Game Drive später ging es zuerst in leicht verzweifelter Löwensuche für unsere amerikanischen Mitreisenden in neue Gebiete (Ausbeute = sehr gering), anschliessend auf der langen Anfahrts-Teerstrasse ein Stück zurück. Und da bewährte sich einmal mehr die Weisheit, dass eine Naturstrasse nicht mehr Sichtungen verspricht (im Gegenteil, wegen der grösseren Vegetation am Range einer Naturstrasse eher weniger): Der verschnupfte Amerikaner sah tatsächlich eine "dark cat with big ears!", die sich als einzelner Wildhund entpuppte, der gerade eben eine kleine Antilope gerissen hat. Wow! Noch besser als eine solche Katze dachte ich zumindest, während sich bei den anderen ein bisschen Enttäuschung breit machte. Unser Guide gab sich aber Mühe zu erklären, dass Wildhunde etwas sehr spezielles seien und man die nicht oft alleine antreffen würde. Also schauten wir dem Spektakel recht lange zu und beobachteten den satten Wildhund, der so vollgefressen war, dass er nicht wusste was mit dem restlichen Fressen anfangen. Einfach weglaufen wäre ja schade.
Dann ging es weiter wieder ins Gelände rein und schon waren wir plötzlich wieder mitten in einer Herde Elefanten, die wie aus dem Nichts aufgetaucht sind und uns regelrecht umzingelten. Einfach toll, einer solchen Familie zuzuschauen, bei den Elefanten gibt es immer was zu entdecken.
Da es langsam Zeit für einen kleinen Rast war, machten wir uns auf zu einem Plätzchen im Flussbett - bis plötzlich der Tracker ziemlich abrupt stoppt (oder ähnlich) rief. Keine 5 Meter schräg über uns lag ein stattliches Impala-Kadaver in den Bäumen. Und was für eines! Es schaute noch sehr frisch und "unfertig" gefressen aus und wir rätselten nach dem Leoparden in der Nähe, denn wir sahen nichts. Einige Meter zurück entdeckten wir dann die Hyäne, die seelenruhig am Warten war und uns vermutlich schon die ganze Zeit beobachtete aber nicht vom Fleck wich. Der Leopard MUSSTE einfach irgendwo in der Nähe sein, da waren sich Guide & Tracker sicher. Also nochmals vor und zurück, seitlich ein Stück reinfahren, zum Fluss runter. Nirgendwo ein Leopard. Mist. Also weiter. 10m gefahren meint Tracker wieder "go back again!". Wir fahren wieder am gleichen Ort zum Fluss runter - da waren wir doch grad?! "little bit more"...2-3 Meter weiter...und siehe da, der Leopard hat sich unter einem Strauch an der Böschung versteckt und wir waren waren vorhin bereits so nah dran und haben ihn nicht gesehen. Unglaublich! Vollgefressen und zufrieden präsentierte er sich, wohl wissend, dass die Hyäne weitere 10m oberhalb am Warten war und seine Resten noch im Baum hingen. Unglaublich, dass war was! Beim Anblick des satten Leoparden erinnerten wir uns wieder dran, dass wird eigentlich schon fast wieder zurück in die Lodge mussten. Also ging es rasch wieder weg (nicht ohne vorher noch per Funk alle Details durchgegeben zu haben), eine kurze Pause gabs auch noch und dann kamen wir fast 45min später als geplant zum Frühstück - und waren die ersten! Alle anderen Fahrzeuge drehten nämlich nach unserer Meldung um und wollten den Leopard auch noch sehen. Wir hatten also das gesamte Frühstücksbuffet und den Bereich für uns alleine (nicht das es eng oder voll gewesen wär sonst, aber nett ist es trotzdem). Sogar die Amis, die ziemlich gehetzt und wegen der Verspätung ohne Frühstück Richtung Flughafen abreisten waren zufrieden. Keine "dark cat with big ears", aber zum dritten Mal in drei Tagen einen Leoparden, das ist schon was - und dann noch so nah :thumbsup:

Morgenliches Flussdelta mit Storch
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"dark cat with big ears" Inkl. Steenbok zum Kauen. Nicht erhältlich im Park Shop übrigens.
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Leider grad den Guide nicht bei mir, aber das könnte ein Lizzard Buzzard sein?
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Löwi mag keine anderen Löwen, ist aber sonst grosser Tierfreund!
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Es ist soviel Dornenbusch vorhanden, aber genau DA schmeckt es am besten
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Impala am Himmel
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Hyäne am Boden
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Leopard am Verstecken, satt
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Einmal Zähneputzen bitte
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Wie süss und kuschelig er wirkt! Ich liebe Katzen :love:
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Der Tag wurde dann faulenzend, lesend, dösend und essend verbracht. Man, dieses High Lunch Buffet war aber auch einfach sensationell gut, siehe Bild im 1. Motswari-Beitrag!!
Abends waren wir dann nur noch zu viert im Safari-Fahrzeug und endlich von dem amerikanischen Löwenzwang befreit. Dachten wir zumindest. Pedro & Marka sahen dies anders, aber schlugen einen attraktiven Ansatz vor: Die Büffelherde sei gesichtet worden im Gebiet an der (virtuellen) Krüger-Park-Grenze. Und die Löwen würden dieser Herde meist folgen. Kein Problem, zwei Fliegen mit einer Klatsche, also nichts wie los. Wir sahen dann auch die ersten Büffelspuren, leider gingen sie vom Timbavati Richtung Krüger - ohne Zäune bewegen sie sich frei und das ist dann halt der Nachteil der Private Game Reserves, weiter ist nicht erlaubt, auch auf den Wegen nicht. Also fuhren wir der Grenze entlang. Und ob ihrs glaubt oder nicht, während sich Marka und Pedro gerade Löwenspuren im Sand anschauten (die relativ frisch waren und wohl der Herde in den Krüger folgten), sahen wir in der Entfernung auf der Strasse bereits schon wieder einen Leoparden. Unglaublich! Leider bekamen wir diesen nur kurz zu gesicht, denn auch er lief Richtung Krüger weg. Und keine 5min später tauchte auch noch ein Rhino auf, ebenfalls unterwegs Richtung Krüger. Gibts doch nicht! Nunja, dann ging es halt weiter zu einem Damm, wo die Büffel evtl. schon sein könnten. Waren sie aber nicht, dafür ein einzelnes Hippo, das versuchte bei uns Eindruck zu schinden. Auch ganz amüsant, aber Pedro und Marka meinten, wir würden nun am besten den Büffelspuren durch das Gelände folgen, parallel der Grenze zum Krüger und zurück von da wo wir kamen, evtl. seien die Löwen da. Es folgte ein wirklich abenteuerlicher Weg durch den Busch, wir mussten einige Male den Kopf einziehen und mir ist jetzt klar, was ein "robustes" Auto wirklich kann. So zu fahren würde sich kein Mensch mit einem 4x4 Hilux erlauben. Aber auch da waren nur Spuren zu sehen und wir gelangten dann wieder an die Stelle, wo wir an der Krüger-Grenze bereits den Übergang auf dem Hinweg sehen konnten. Und dann meinte Pedro plötzlich, er sehe den Staub in der Luft. SOFORT zurück zum Damm!! Mit mindestens 40-50km/h der Grenze entlang sahen es wir dann auch, schon von weitem angekündigt durch den Staub in der Luft: Die Büffelherde ging zum abendlichen Trinken zurück zum Damm und lief anscheinend den Tag durch einen Kreis, dem wir so halbwegs hinterherfuhren. Das war ein Erlebnis am Damm, mindestens 500-600 Büffel die in einem rechten Tempo zum Trinken kamen - und 10-15min später waren sie schon wieder verschwunden. Keine Löwen, aber wir fanden es ganz eindrücklich und genossen den wunderschönen Sonnenuntergang am Damm.

Happy Hippo?
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Not so happy Hippo!
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Rest Stop am Damm, nicht nur für die Büffel
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Das sah wirklich so aus, das Bild ist aus einem RAW konvertiert und es ist quasi nichts damit gemacht worden. Wahnsinn, diese Farben.
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Sonnenuntergänge sind in Afrika einfach schöner!
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Zufrieden kehrten wir abends zurück und genossen das letzte Abendessen, erneut super lecker. Es gab nicht einen Gang, der während der drei Tage nicht gut geschmeckt hätte, im Gegenteil. Alles war einfach perfekt. Um ein paar Stunden mehr Schlaf zu erhalten, ging es aber früher ins Bett. Am nächsten Morgen war dann die eher mühsame Fahrt - der Pedro & Marka hatten noch einen dritten (neuen) Tracker bei sich und wollten nochmals beim Damm und an der Krüger-Grenze nach den Löwen schauen. Nunja, ich habs schon weiter oben erwähnt, das hätte nicht unbedingt sein müssen. Wir sahen zwar tolle Spuren und haben einiges gelernt, aber dafür, dass wir 3.5h unterwegs waren, davon genug lange einfach im Fahrzeug gewartet haben und schliesslich nicht wirklich etwas gesehen haben wars ein eher negativer Abschluss. Game-Drive-Technisch zumindest. Was solls, insgesamt hat alles gepasst und wir freuten uns dafür auf die kommenden Tage und das selber fahren & entscheiden im Krüger!
Nach einem grossen und langem Frühstück, einer herzlichen Verabschiedung und gemütlichem packen ging es gegen 12 Uhr dann los von Motswari nach Satara. Man müsste meinen, dass das nur ein Katzensprung wär, aber das täuscht. Ganz raus aus dem Timbavati dauert 1h und ist sehr öd zum fahren (50km/h für 1h mit ca. 2 Kurven).
Eine weitere Stunde später ging es dann auch auf der Orpen Road Richtung Gate...und dann passierte etwas, was mir eigentlich nicht hätte passieren dürfen, eine Riesendummheit. In der Annahme, dass es eben "nur" eine 2-3h-Fahrt wäre, haben wir weder Verpflegung noch Wasser speziell für die Fahrt mitgenommen. Und ich spürte schon, dass dieses Fahren auf den geraden Strecken sehr ermüdend ist, ich fühlte mich nicht besonders gut, aber redete mir halt ein "es ist ja nicht mehr so weit". Und ich hatte anscheinend einen Sekundenschlaf, denn meine Freundin schreite nur kurz, dann rüttelte es ganz kurz und ich war auf der linken Fahrbahnseite neben den Teer gekommen. Es ist nichts weiter passiert, ausser das ich gerade das Gefühl hatte, dass ich um ein Haar hätte sterben können. Wir machten kurz Pause, ich trank etwas (ca. 1l lauwarmes Wasser aus dem Kofferraum, Anzeichen genug, dass ich definitiv zu wenig hatte) und nahm 2-3 Traubenzucker. Das wirkte zusammen mit dem Schock und ich konnte ein paar Min später zumindest die letzten 15km zum Gate weiterfahren.
Meine Freundin übernahm dann das Steuer und selten waren wir so erleichtert und froh, endlich im Krüger zu sein! Es ist halt schon irgendwie speziell und eine ganz andere/eigene Welt dort drin und im Bewusstsein, die nächsten knapp 4-5 Tage dort zu verbringen.
Erstmal ging es plus minus direkt nach Satara um einzuchecken und vor allem uns ein bisschen mit Getränken und Esswaren auszurüsten. Hütte Nummer 45 bezogen - schön grosse und gedeckte Küche/Veranda, aber ein bisschen renovationsbedürftig. Vllt. lags auch am Kontrast der letzten drei Nächte im Private Game Reserve, aber gepasst hats natürlich trotzdem.

Ich sehe heute noch Spuren von Löwen, wenn ich bei uns im Wald spazieren gehe! (erhöhter Schweregrad, Level Tracker: Beim Biken im Wald)
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Ja, zu dritt haben sie die Löwnspuren begutachtet. Wir warteten im Auto (*brrr*, kalt). Das ist übrigens die Strasse entlang der Krüger-Grenze, etwa (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) . Ich bin sicher, die Tiere dort wissen das.
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Hamerkop Bird - wenigstens ein Tier gesichtet!
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Nicht so neugierig, Herr Giraffe
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Da wir auf dem Hinweg noch nicht besonders viel gesehen hatten, nahmen wir uns nach einem kurzen Duschen und einem Shopbesuch nochmals Zeit für einen kleinen Afternoon-Drive. Ziel war der Nsemani Dam, wir fuhren vorher schon durch und dachten, dass das wohl ein tolles Plätzchen für den Abend sein muss. Schnell ausgerechnet wann wir da spätestens wieder zurück ins Camp müssen (13km bei 50km/h bei Gateschliessung um 17:30...reicht knapp um bis 17:15 den Sonnenuntergang mitzunehmen). Und dann der erste kleine Schock als der Damm in Sichtweite war: Soviele Autos an einem Ort, das hab ich im Krüger glaub noch nie gesehen. Ich habe versucht zu zählen, bei 60 hab ich aufgehört. Es waren wohl um die 70-80. Uff. Trotzdem mal reinfahren und schauen was denn da so ist, wir hatten ja Zeit, etwa eine Stunde. Es stellt sich dann heraus, dass auf der Damm-Seite eine Herde Elefanten sich langsam auf zum Wasser machte, begleitet von vielen anderen Antilopen. Auf der anderen Seite hingegen waren die ganzen Game Drive-Fahrzeuge und das Gedränge ungemein grösser. Was bitte soll da sein? Ein Löwe, erfuhren wir beim Nachfragen. Hinter dem Busch, da unten am Damm, ca. 200m entfernt... Es wär unser erster Löwe auf dieser Tour gewesen, aber auf drängeln und kämpfen hatte ich keine Lust, also blieben wir auf der Damm-Seite und beobachteten dort die Elefanten, eine sehr sehr sehr scheue Giraffe beim Trinken (lief einmal skeptisch-prüfend um den ganzen Damm um den richtigen Trinkplatz zu finden), die Affen beim spielen. Ausserdem stellten wir fest, dass sehr viele dieser Autos auf dem Weg entweder ins Camp oder zum Gate raus waren und dementsprechend kaum noch Zeit hatten. Es leerte sich ziemlich rasch und plötzlich waren es nur noch 10-15 Fahrzeuge, wir konnten und also auch mal für den Löwen positionieren. Nunja, was soll ich sagen. Wir sahen Teile eines Löwen. Aus dem Game Drive Fahrzeugen sah man bestimmt noch mehr, aber ein mit dem Rücken zu uns liegender Löwe in 200m Entfernung, von dem man eigentlich nur die Hälfte sah? So widmeten wir uns dem Sonnenuntergang am Damm, während die letzten Fahrzeuge sich auch langsam auf den Weg machten und meine Freundin leicht unruhig ob der Zeit wurde. Aber das Warten lohnte sich: Unter der leuchtenden Sonne kam ein Rhino zum Trinken an den Damm! Was für ein Bild, was für eine freudige Überraschung! Wunderschön, das hat sich gelohnt. Sehr zufrieden ging es zurück zum Camp, ohne Hetzerei und genau um 17:31 durch das Gate fahrend, hat alles gepasst. Ein leckeres Abendessen im Mugg & Beans rundete einen zufriedenen Abend ab - wir waren sehr erfreut ab der guten Restaurant-Qualität, im Service wie im Essen. Das hat sich dank den Franchise-Restaurants definitiv zum Guten verändert! Auch wenn ein bisschen die ganzen Kudu, Impala, Zebra & Co.-Gerichte fehlen. Dafür stimmte es sonst. Früh ins Bett und guuut ausschlafen war dann das nächste Ziel. Bis zum nächsten Tag, ich liebe den Krüger :) :saflag:

1, 2, 3.....24, 25, 26.....38, 39....für einmal einfach zuviele
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Tööröö (wer kam eigentlich auf dieses Törö? Das klingt doch total anders und der Elefant macht das kaum je)
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Gruppentrinken im engen Perimeter
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Abmarsch, es gibt Dessert
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Trinken. Lausen. Popeln. Oder ähnliches.
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Eine Giraffe beim Trinken (sabbernd).
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Ich habe sicher 20min die Kamera draufgehalten um endlich dieses Bild sauber hinzubekommen (die Giraffe brauchte so lange, nicht ich!)
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Löwe. Oder ein Teil davon. Angeblich. Toll! Ich bin sicher, die iPhone- und die Selfiestick-GoPro-Aufnahmen aus den Open Vehicles sind sensationell gut geworden! Big Five: Check...
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Sonnenuntergang am Nsemani Dam
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Ahhh, danke Rhino :) Vielen lieben Dank!
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maddy

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Dienstag, 4. August 2015, 11:39

Hallo Master,

Hab ganz herzlichen Dank fuer deinen Reisebericht und die tollen Bilder!
Das Thema war dann auch beim Mittagslunch und Abendessen ein Thema unter den Angestellten - das ein Guide beim Walk sein Gewehr entsichert ist sehr selten und sollte eigentlich nicht vorkommen (aus Gästesicherheit) versicherte uns Dave, der Manager.
Das verstehe ich allerdings nicht ganz. Der Guide hat da absolut richtig gehandelt. Gerade fuer die Sicherheit der Gaeste musste er sein Gewehr entsichern, deshalb werden die Guides fuer diese Walks speziell geschult. Mein Mann macht auch gerade so einen VPDA (Viewing Potentially Dangerous Animals) Kurs .

Zitat

Leider grad den Guide nicht bei mir, aber das könnte ein Lizzard Buzzard sein?
Das sieht fuer mich eher wie ein Southern Banded Snake-Eagle aus, obwohl der laut buch dort eigentlich nicht vorkommen sollte. Aber Voegel lesen ja bekanntlich keine Buecher, und gar so weit weg von seinem Verbreitungsgebiet ist er auch nicht.

Gruss aus Sodwana
Maddy

kOa_Master

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17

Dienstag, 4. August 2015, 11:59

Hi Maddy

Danke für die Rückmeldung!
Selbstverständlich hat der Guide richtig gehandelt - es ging mehr darum, dass solche Situationen, in denen der Guide sogar das Gewehr entsichern muss, bereits gar nicht erst auftreten sollten. Bzw. das sowas aus Sicht der Anbieter nicht erwünscht ist, da effektiv potenziell gefährlich.
Dein Mann wird in dem Fall einiges an Vorbildung, Erfahrung und bereits absolvierten Kursen haben?

Bezüglich Vogel: Damit hast du definitiv eher recht als ich, ich hab den Lizzard Buzzard sowieso verwechselt ;) Wobei mich die Augen-Kopf-Schnabel-Partie sowie die Füsse ein bisschen unsicher machen.
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gerical

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18

Dienstag, 4. August 2015, 15:46

Hi,

danke für deinen tollen Bericht, das letzte Foto finde ich ja mal besonders klasse mit der Sonne und dem Rhino. Ja, der Nsemani Dam ist schon ganz schön... Natürlich hauen einen auch die Leoparden und Elefantenbilder um, vor allem bei den Leopardenbildern bringst du einen auf den Geschmack mal ein PGR am Krüger auszuprobieren. Wobei mich so etwas wirklich nerven würde:
während sich bei den anderen ein bisschen Enttäuschung breit machte. Unser Guide gab sich aber Mühe zu erklären, dass Wildhunde etwas sehr spezielles seien und man die nicht oft alleine antreffen würde.
Krasse Einstellung deiner Mitfahrer dafür, dass sie da gerade das zweitseltenste Raubtier Afrikas beobachten konnten. Ich finde die Guides haben richtig gut reagiert, man möge sich mal vorstellen sie hätten auf die Mehrheit im Fahrzeug gehört und wären davon gedüst...

Ansonsten ist dein Bericht auch wirklich witzig geschrieben, und hier stimme ich sowas von mit dir überein :thumbsup: :
Toll! Ich bin sicher, die iPhone- und die Selfiestick-GoPro-Aufnahmen aus den Open Vehicles sind sensationell gut geworden! Big Five: Check...
Ich denke bei dem Greifvogel könnte es sich auch um einen juvenilen Dark Chanting Goshawk handeln (anfangs dachte ich erst an einen überwinternden Steppe Buzzard). Passt auch ganz gut zu anderen Bildern im Netz...
und wenn ich mir eine Bemerkung erlauben darf (ich denke schon, da du ja auch im DSLR Forum aktiv bist, wie ich als stiller Mitleser gesehen habe, und da wir ja reichlich Bildkritik geübt):
ich finde bei dem Bild mit der Büffelherde am Damm hast du etwas zu stark am Schärferegler gedreht. Hier fände ich das Bild wesentlich interessanter, wenn das Bild etwas diffuser wäre, gerade weil der aufgewirbelte Staub und das warme Licht die Szene sehr gut unterstreicht.

Ich bin gespannt auf mehr :saflag: !

Lg,
Richard
"It is a law of life that problems arise when conditions are there for their solution." W. Sisulu

Reiseberichte:
https://www.suedafrika-forum.org/reise-informationen/7166-reisebericht-suedafrika-rundreise-november-2013-kaphalbinsel-de-hoop-garden-route-addo-karoo-kapstadt/
https://www.suedafrika-forum.org/reise-informationen/8535-unsere-facettenreiche-suedafrikareise-2015-eine-kulinarische-erkundungstour-am-kap-wandern-in-der-barriere-aus-speeren-staunen-am-ort-der-wunder-und-braaien-im-busch/

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kOa_Master (4. August 2015, 17:55)

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19

Dienstag, 4. August 2015, 16:36

Hi Richard

Also ein PGR zu besuchen, das kann ich nur empfehlen. Alleine schon deshalb, weil man eine andere Ausgangslage, andere Perspektive inkl. viel Lehrreichem Wissen vermittelt bekommt. Die Nähe...hm, keine Ahnung. Ich glaube, die kriegt man auch so in Nationalparks einigermassen hin. Es ist dann mehr so, dass ich persönlich die Situationen nicht genügend einschätzen kann (z.B. bei Elefanten oder Büffel) um zu wissen, ob und wann ich so nah sein darf und wann nicht. Leoparden, Hyänen, Wild Dogs und Elefanten direkt neben dem Fahrzeug, das habe ich selber in Nationalparks schon mindestens genauso nahe gehabt wie jetzt. Aber vielleicht fehlte auch das Equipment, die Ruhe und die Zeit, um dann auch noch ein Foto zu machen. Manchmal geniesse ich auch nur so ;)

Was halt in den PGRs anders ist, das ist das Publikum, die Touristen, die Konsumenten - je nach Ausdrucksweise. Es gibt solche "wie uns" und es gibt alles andere. Bei letzterem ist jeweils hinzuzufügen, dass das (Vor-)Wissen aus verschiedenen Gründen vermutlich meist geringer ist und das wirkt sich ein bisschen auf die Drives aus. So ist dann halt eben ein "Hund" bei weitem nicht so spannend wie ein männlicher Löwe mit riesen Mähne. Da kann der Guide noch soviel erzählen. Das merkt ja jeder selber - wenn ich Fotos von einem Leoparden ganz nah zeige im Bekanntenkreis, dann kommt ein riesen "WOW". Persönlich hat mich aber z.B. eine Gruppe von ~10 Ground Hornbills fast genauso in den Bann gezogen. Dort kommt dann eher ein "Was ist das denn für ein hässlicher Truthahn?".
Auf unserem Drive hatte ich wie beschrieben dann eben das Gefühl, dass sich unser Guide ein bisschen zu stark von diesem "wir wollen jetzt einen Löwen sehen"-Gedanken angetrieben wurde. Vielleicht auch unbewusst. Ich möchte zwar jeweils auch einen Löwen sehen, aber ich nehme einfach was kommt, das ist mir symphatischer. Wenn ich unbedingt einen Löwen sehen will, dann gehe ich in den Zoo. Dort habe ich eine Jahreskarte und bin in 5min zu Fuss da. Täglich offen ab 8 Uhr.
In dem Sinne bin ich mittlerweile grosser Freund sämtlicher Self-Drive-Safaristen geworden. Dort ergibt sich diese Art von Einstellung fast von alleine, glaube ich.

Bezüglich Greifvogel: Das sieht schon viel besser aus, ich hab sehr passende Beispielbilder gefunden. :danke:
Wieso diese Vögel im jungen Alter immer so krass anders aussehen müssen, mühsam! :P
Da hier anscheinend einige ganz gut auf der Höhe sind was Vögel angeht (beeindruckt mich, ich bin dahingehend eher Anfänger aber immer mehr fasziniert), werde ich vermutlich noch 1-2 Fragen haben im weiteren Teil des Reiseberichtes.

Und klar darfst du (und auch andere) immer gerne was an den Bildern anmerken. Ich schaue gleich nach, ob ich da wirklich was geändert habe - im Normalfall lasse ich den LR-Schärferegler auf Auto/25 resp. lass ihn für alle Bilder gleich. Könnte aber auch sein, dass durch den hohen ISO-Wert, die Verkleinerung und die Konvertierung auf JPG da das ihrige dazu getan haben.
I never knew of a morning in Africa when I woke up that I was not happy. - Ernest Hemingway

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ClaudiaC. (5. August 2015, 09:25), Fop (4. August 2015, 17:17)

maddy

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Dienstag, 4. August 2015, 17:33

Hallo Master,
es ging mehr darum, dass solche Situationen, in denen der Guide sogar das Gewehr entsichern muss, bereits gar nicht erst auftreten sollten. Bzw. das sowas aus Sicht der Anbieter nicht erwünscht ist, da effektiv potenziell gefährlich.
Ach so war das gemeint. Ja, schon, wobei jeder der sich auf einen Walk in Big-5 country begebt sollte sich im klaren sein, dass das potentiell gefaehrlich ist. Und manchmal sieht man sie eben ueberhaupt nicht bis es zu spaet ist - schau mal was dem CEO von iSimangaliso kuerzlich passiert ist!
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Mit dem Vogel habt ihr absolut recht, das ist ein junger Dark Chanting Goshawk! :thumbsup:

Gruss aus Sodwana
Maddy

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