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  • »platzkartenwagen« ist der Autor dieses Themas

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Freitag, 12. Juni 2015, 10:24

Reisebericht: Zweimal Südafrika zwischen Durban, Drakensbergen und Kapstadt

Es gibt hier im Forum ganz viele, gute und gut bebilderte Reiseberichte. Da liegt die Meßlatte sehr hoch. Deshalb glaube ich nicht, daß meine eigenen Fotos und Planungsdetails so viel Neues bringen würden. Was aber bestimmt hilft, sind Erfahrungen, Unterkunftsbeschreibungen, Tourenvorschläge vor Ort etc.. So wie mir gerade bei der Planung der zweiten Reise dieses Forum so viel Details verraten hat.

Also erwartet nicht zu viel und ich höre schon mit der Vorrede auf und beginne.

Reisezeit war zweimal Anfang bis Ende März für jeweils drei Wochen, die wir jedes Mal auch gut gebraucht haben. Südafrika ist größer als Deutschland und man bewegt sich nicht zu schnell von A nach B. Es ist Urlaub. Die Straßen sind manchmal vorsichtiger zu nutzen (Potholes, Tiere, Menschen, ..). Es wird geguckt und fotografiert. Usw. usf..

Geflogen sind wir immer als Gabelflug via JHB nach Durban und retour aus Kapstadt. Dabei haben wir SAA wegen des vergleichsweise größten Sitzabstandes gewählt. Auch mit dem Service und der Pünktlichkeit waren wir sehr zufrieden.

In Durban hatte auch am Sonntag der Flughafen alles, was wir brauchten. Telefon-Shop für eine SIM-Karte incl. Einrichtungsservice. ATM mit ausreichend Limit. Einen Bankschalter für unkomplizierten Bargeldtausch. Diverse (Fast-)Food-Restaurationen für einen Willkommens-Kaffee-Eis-Burger. Mietwagenstation in zweimal- Hinfall-Entfernung. Also absolut problemlos.

Beide Male hatten wir für die Selfdrive-Abschnitte einen Toyota Avanza. Mehr dazu gibt es schon im Sammelthread Südafrika: Welcher Mietwagen. Hier nur soviel, daß es auch beim zweiten Mal für uns die richtige Wahl war.

Technisch sind wir eher underequipped unterwegs gewesen. Eine Kompaktkamera und ein Handy mit Offline-Navigation, Musik, Taschenlampe (!!), Offline-Translator & natürlich SIM-Karte mit Telefon-Daten-SMS-Guthaben. Beachte : Ersatzakkus ! Für die Kontaktaufnahme oder Detailabsprachen während der komplett selbstorganisierten Reisen sind Telefon, Mail & SMS sehr hilfreich wenn nicht gar als unabdingbar zu bezeichnen. Die Netzabdeckung und Qualität von Vodafone und auch Cell-C war für unsere Zwecke ausreichend. Wobei natürlich vorhandene WLANs gern genutzt wurden.

Erste Station nach Ankunft war immer Pietermaritzburg. Das haben wir aus verschiedenen Gründen immer nur als Relaisstation benutzt. Nichtsdestotrotz ein paar Details. Unterkunft war B&B-Duvet&Crumpet. Unkompliziert, freundlich, sauber und bequem. Mit Pool und Ruhe für die erste Nacht nach dem Flug. Für uns empfehlenswert. Gegessen haben wir abends zu Fuß in der nahen Parallelstraße Roberts Rd bei Mamma Mias. Italienisch bekannte Karte, gut gemacht und auch von Locals gut besucht. Zum europäisch gewohnten Einkauf war die Liberty Midlands Mall die erste Wahl.

Weiter ging es dann Richtung Drakensberge. Einmal im Sani Logde Backpackers Hostel, danach im Inkosana Lodge Back-packer. Beide Male wurden wir nicht enttäuscht. Klar, Sterne darf man nicht zählen. Aber das war nicht unsere Erwartung und vor allem vor der gigantischen Naturkulisse wirken (Luxus-) Ressorts o.ä. für uns auch ein wenig wie Fremdkörper. Zumal auch die meisten Backpacker im ganzen Reiseverlauf immer die Wahl zwischen Dorms, Doubles (shared oder auch en suite) bis hin zu Appartments ließen. Unbedingt empfehlen wir die angebotenen Diner. Immer spannend, neu, lecker in der Regel auch und es entfällt die für uns nicht wirklich zum Urlaub passende Triologie Einkaufen-Kochen-Abwaschen. Und ja, ein Braii ersetzt das nicht, aber gut gemachtes Fleisch etc. kommt noch ;-). Bleiben noch die manchmal etwas eigenen Owner und die gerade anwesenden Gäste, welche wir aber mit einer gewissen Urlaubs- Grundentspannung nicht nur in den Drakensbergen meist als Bereicherung empfunden haben.

Von der Sani Lodge aus gab es in unserem Programm eine vom Backpacker empfohlene Tageswanderung mit Tourbeschreibung und eine geführte Sanipassfahrt. Zu Fuß erfährt man die Dimensionen der Drakensberge und auch Wetter, Gerüche, Tiere etc. viel direkter. Die After-Hiking-Savannas bzw. Castles schmecken noch mal so gut. Aber Vorsicht, in 1300-2000 Meter Höhe ist auch bei Bewölkung die UV-Strahlung höher als erwartet, wie wir einmal schmerzhaft erfahren durften. Die Sanipass-Tour ist ein must-do mit (!) Guide. Stories, Lokalkenntnis, Zeit zum gucken und fotografieren und auch eine gewisse Entspannung trotz des Straßenzustandes nach der Grenze sind quasi unbezahlbar. Die Inkosana Lodge war ein gut gelegener Ausgangspunkt für zwei Wanderungen. Eine Tagestour Blindmans Corner und eine Halbtagestour Nandi-Falls/Forest Loop im Monks Cowl Gebiet. Sehr schön war auch der Besuch des Konzertes des Drakensberg Boys Choir. Dieses findet regelmäßig statt. Der Natur-Infinity-Pool mit einer grandiosen Sicht rundete für uns das Ganze ab.

Zurück ging es nach Durban. Das ist dann sozusagen das Kontrastprogramm. Ein Mietauto brauchten wir für unser Programm nicht unbedingt. Manchmal ist es aber hilfreich. So durften wir erfahren, das zwar nach der WM die öffentlichen Busse besser geworden und nach wie vor unschlagbar billig sind, aber Fahrpläne wohl eher Orientierungshilfen sind und Linien- bzw. Stadtpläne von den Busfahrern nicht gelesen werden können. Oder es war doch mein Englisch. In der Stadt haben wir uns zu Fuß zwischen Victoria Street Market, The Work-shop Mall (Busbahnhof) und Golden Mile bewegt. Da haben wir schon eine große Mischung erlebt. Machen kann man gut die Rikscha-Bus-City-Tour. Sehr gut war für uns die Markets of Warwick Tour. Treff war der Victoria Street Market und dann mit einem lokalen Guide über die angrenzenden Märkte in, an, auf und unter der Autobahn, Eisenbahn und Berea-Station. Eigentlich ein mustdo. Klar, es gibt nicht das eine Südafrika, das schwarze, das weiße, das mit Tieren, das ohne Tiere. Aber diese Tour war für uns schon einer der guten Blicke hinter die Kulissen. Ein Teil für das Bild, aus dem sich Südafrika zusammensetzt.

Die Unterkunft war beide Male in Bluff das Ansteys Beach Backpacker. Dabei verrate ich nicht unsere genaue Schlafstelle, ist ja sonst nicht mehr unsere. Nur soviel, es ist für mich der Ort mit dem schönsten Meerblick wenn man die Toilettentür offenlässt. Hier turnen Äffchen über angrenzende Dächer und wir durften unsere einzige Loadshedding-Erfahrung machen. Zum Essen ist hier aber nur Selbstverpflegung möglich (die Küchen in den Backpackern sind das einzige, was ich manchmal nicht so mochte). Es gibt aber ein gutes Frühstückscafe direkt auf dem Gelände. Oder man geht ins Green Dolphin. Die Bewertungen im www sind nicht so toll. Aber auch hier gilt, sich darauf einlassen gehört dazu. Rein äußerlich nagen Wind, Sand und Salzwasser am Ambiente. Im Inneren ist manches Polster leicht derangiert. Aber das Meeresrauschen, der Salzgeruch zusammen mit den sehr guten Steaks oder Spareribs, kaltem Bier einem gleichwohl aufmerksamen wie unaufdringlichen Service bei Football im Fernsehen mit "gesprächsbereiten" Locals sind in dieser Mischung wohl eher schwer zu finden. Das alles zu sehr moderaten Preisen.

Die Weiterfahrt erfolgte mit dem Bazbus direkt von der Backpackertür aus. Preislich lohnt es sich sicher nur, wenn man wirklich für eine längere Strecke Hopon-Hopoff macht. Für uns fiel es aber eher unter die Kategorie Eindrücke sammeln und nicht selber fahren müssen. Auch hier sind der Fahrer und die Mitfahrer essentieller Bestandteil des Tages. Auch die diversen Stops zu Tage und zu Nacht an den Tankstellen/Rasthöfen geben ein weiteres Puzzleteil ab. Und diese weeeeeeiten Landschaften. Die nimmt man als Selbstfahrer eher unterschwellig wahr. Baustellentechnisch war die Strecke Richtung Port Elizabeth dieses Jahr unauffällig.

Unser einziger Stop war Coffee Bay. Das Coffeshack Backpacker reiht sich nahtlos in die guten Erfahrungen ein. Mit einem Double en suite, der angebotenen Ganztagesverpflegung, den Touren, dem Strand und dem Staff waren wir beide Male sehr zufrieden. Die jeweils zwei vollen Tage vergingen wie im Flug.

Das Jikeleza Lodge Backpacker in PE haben wir nur für acht Stunden Schlaf genutzt. War ok, weitere Wertungen lasse ich wegen der kurzen Aufenthaltsdauer aber weg.

Die nun folgende Strecke nach Kapstadt haben wir einmal als guided Tour gemacht und einmal als Selbstfahrer. Deshalb mischen sich nun die beiden Jahre etwas. Grundsätzlich ist ein guter Guide immer äußerst praktisch, wenn in kurzer Zeit entspannt einiges gesehen und geschafft werden soll. Und man vorher nicht relativ viel selbst vorbereiten mag. Beim ersten Mal war es dann auch der Guide der es gut gemacht hat. Und beim zweiten Mal haben wir dann diese Erfahrung mit den Reiseberichten des Forums und unseren Wünschen gemixt und sind selber gefahren. Dort dann aber immer mit zwei Übernachtungen pro Stop und Vorausbuchungen. Für uns ist ein ganzer Tag an einem Ort angenehmer. Wanderungen wie zum Beispiel Robberg Nature Reserve an einem Fahrtag einzuschieben, wäre für uns zu schade und zu stressig. Auch ist eine wiederkehrende Vorort-Suche einer Unterkunft mit Sicherheit zu dieser Reisezeit problemlos möglich, kostet aber eben immer wieder etwas Zeit. Wer das als Teil seiner Reise empfindet nur zu. Generell waren die vorbereitenden Suchen, Mailkontakte, Buchungen und Anzahlungen dank gut gepflegter und in der Regel sehr aussagekräftigen Websiten völlig problemlos.

Zuerst zum Addo Elephant Park. Dort waren wir nur einen Tag ohne Übernachtung. Ja ihr habt es sicher schon gemerkt, wir sind nicht ganz so tiervernarrt. Es war sehr heiß und die Vegetation im südafrikanischen Herbst ist farblich manchmal etwas eintönig. Viele Tiere haben sicher den Schatten gesucht. So haben wir keine Löwen gesehen. Aber für Zebras, die allgegenwärtigen Pumbas, Schildkröten und natürlich Elefanten ohne Ende hat es sehr gut gereicht. Da waren wiederum Wasser und Wetter auf unserer Seite. Zu sehen, wie nach und nach diese grauen Berge aus der Vegetation auftauchen, größer werden und schließlich so ungefähr 40 Elefanten am Wasserloch sind, war schon beeindruckend. Etwas anders ist natürlich das Kagga Kramma GR. Wir wollten aber unbedingt Giraffen sehen. Auch wenn das eigentlich keine südafrikanischen Tiere sind.

Was nicht vergessen werden darf und mit einem speziellen Dank an nad für ihren Erfahrungsbericht Schulpraktikum PE verbunden wird, ist das Frühstück in Barneys Tavern. Bei genialem Wetter sieht selbst der Hafen hübsch aus. Und als Start in einen Urlaubstag war es super entspannend.

Weiter südwärts auf der N2. Einmal waren wir zu Gast in The Fernery Lodge. Das hob sich natürlich sowohl preislich als auch vom Standard nach oben ab. Wir konnten es aber auch genießen und geben deshalb auch hier eine Empfehlung ab. Die örtlich folgende Station war Plettenberg. Dort hatten wir die African Array Lodge entdeckt. Ein klein wenig abseits im Wald, oberhalb des Trinkwasserstausees versteckt und nur über eine unbefestigte Straße erreichbar. War es aber alles wert. Eine absolute Empfehlung für Haus, Umgebung, Essen, Freundlichkeit, Atmosphäre. Ein weiteres mustdo ist die ganze Runde um die Robberg Peninsula. Mit Sicherheit anstrengend (wirklich ausreichend Wasser & Sonnenschutz mitnehmen !!), aber überwältigende Eindrücke die ganze Zeit. Der Geruch der Seelöwen, die springenden Seelöwen an The Point, die schwarzen Eidechsen, orange Flechte auf den Felsen ..

Über die gut bekannten Stationen am Weg wie u.a. Bloukrans Bridge, Storms River Mouth, Giant Trees, Wilderness Strand oder Orte , wie Nature Valley und Knysna, möchte ich nicht viel schreiben. Wir haben uns auch etliches angesehen, haben gestoppt und damit einige der sogenannten Touristenstandards mitgenommen. Das gehört für uns auch dazu, gerade, wenn man zum ersten Mal in einem fremden Land ist. Aber im Detail gibt es schon so viele Informationen und Berichte auch hier im Forum. Ein netter Zwischenstopp war das Global Village quasi noch im Ortsbereich von Plettenberg Bay. Ein Frühstück auf dem LookoutDeck darf ebenfalls nicht unerwähnt bleiben. Als eine weitere Unterkunft haben wir das Knysna Country House in sehr guter Erinnerung.

Unsere nächste Station war Oudtshoorn. Das 88 Baron von Reede Guesthouse liegt zentral und ist auch von uns wieder als sehr empfehlenswert empfunden worden. Fußläufig kann man sowohl eher bodenständig im Santa Fe Spurs gut essen, als auch direkt nebenan im Jemimas speisen. Vielen Dank eben dorthin an die gesamte Crew für das Geburtstagsständchen ! Was nicht so gut ankam, war das örtliche Ocean Basket. Bahnhofscharme und das Essen zu fettig. Ist das immer so ?! Etwas vom Zentrum entfernt, aber durch die Lage in letzter Reihe vor der Karoo sehr schön, ist das B&B Karoo Palet. Nur Selbstverpflegung, was wir bei der Aussicht, dem Pool, der optisch und funktional absolut gelungenen Einrichtung nicht wirklich bemerkt haben. Klare Top-Empfehlung von uns. Die Kangoo Caves, eine Straußenfarm, die Cango Wildlife Ranch haben wir auch besucht. Der Swartbergpass stand ebenfalls auf dem Programm, haben wir aber zeitlich und wegen des vortägigen Feuers nicht ganz geschafft.

On the road again, klar R62. Hat uns sowohl als Mit- als auch Selbstfahrer gut gefallen. Bekannte Punkte sind u.a. Calitzdorp, Ronnie, Barrydale. In Calitzdorp kann man unserer Erfahrung nach sowohl bei Boplaas als auch bei De Kraans einen netten Zwischenstopp machen und eine gute Flasche Port direkt erwerben. Daumen hoch. Wobei natürlich das direkte Erlebnis eines Whiskys bei Ronnie, des Ports oder im weiteren Verlauf via Robertson/Paarl als Mitfahrer deutlich intensiver ausfallen kann. Aber manchmal kann man nicht alles haben.

Sowohl bis Kapstadt, als auch bis de Kelders war es immer noch ein ganzes Stück. Auch wenn die Wellen zwischen Swellendamm und Bredasdorp schon fast etwas mystisches haben. Für Cape Agulhas sollten wir uns beim nächsten mal mehr Zeit nehmen. Eigentlich wirkte es schöner als das Kap der guten Hoffnung. Und hätte ich vorher gewusst, daß man die gesamte Gravelroad Richtung Die Dam auf StreetView vorfahren kann, hätten wir die wohl auch genommen. So sind wir wegen der nahenden Dunkelheit doch über Bredasdorp zurück und dann nach de Kelders gefahren.

In de Kelders waren wir im Marebella Guesthouse. Hier ist auch schon viel geschrieben worden, dem wir uns nur anschließen können. Der Tag für die Wanderung in der Walkers Bay und den Besuch des Danger Point Lighthouse war sehr gut angelegt. Die Möglichkeiten zum Essen und Bummeln in Gaansbaai waren gleichfalls sehr gut.

Neben der Robertson-Variante sind wir auch via Bettys Bay und Clarence Drive nach Kapstadt gelangt. Hermanus muß man wohl mögen, obwohl wir nur durchgefahren sind. Besser war in Kleinmond das Sandown Blues und der direkt anschließende Strand (Wasser schon schööön kalt). Der Clarence Drive hat uns auch besser gefallen als Chapmans Peak. Der Blick über die False Bay in Richtung Kapstadt&Tafelberg ist großartig. Sir Lowrys Pass kann man anschließend auch noch einbauen, hat uns aber nicht so vom Hocker gehauen. Stellenbosch benötigt definitiv mehr als die zwei Stunden, die wir dort hatten. Hier hat sich wieder einmal das Multitool Handy bewährt. Stelle das Auto irgendwo in der fremden Stadt ab, setze einen GPS-Punkt im Navi und finde es so total easy wieder. Bei dem Verkehr und der zentralen Parkplatzsituation dort war es die einzige Möglichkeit ;-). Auf dem Weg nach Kapstadt hinein waren die Läufer entlang der Autobahn und die Fußballer auf den Flächen zwischen den Auf- und Abfahrten bei Khayelitsha und Guguletu ein faszinierendes Bild.

Last but not least Kapstadt. Genächtigt haben wir beide Male in der New Church Street im Cape Town Backpackers. Die Lage ist toll, die Räumlichkeiten stark divergierend. Die Keller-Dorms würden wir keinem empfehlen. Essen kann man gut auswärts. Sowohl via Park Rd (Ricks !!, oder etwas anders Nandos), weiter in Richtung Longstreet bei Gourmet Boerie usw. usf. als auch in Richtung Tafelberg das Rafikis und mehr. Ein Auto kann man haben, braucht es aber nicht unbedingt. Mit Auto gehen Chapmans Peak Drive, Peninsula, Kirstenbosch Botanical Garden und Blouberg Strand natürlich leichter. Zwei Tage mit dem Hopon-Hopoff-Bus sind aber auch gut und erspart eben auch das selber fahren. Da konnten wir Hout Bay Harbour (Fish on the Rocks !), Camps Bay und den Rückweg via Clifton&Sea Point gut genießen. In frei bleibender Kombination gehen dann auch solche Dinge wie Table Mountain, District Six Museum (Empfehlung !!) wegen des verzahnten Linienverlaufes und der engen zeitlichen Taktung ohne Probleme. Unbedingt sollte man abends in eines der Burger-Restaurants in der Long Street mit erster Etage gehen. Nicht nur wegen der Burger, die hier wie auch anderswo in Südafrika so gar keine Ähnlichkeit mit den kleinen , farblosen Fleischklopsen in Wattebrötchen haben, die wir aus Deutschland kennen, sondern auch wegen des vielfältigen Trubels unter einem. Eine Erwähnung wert jenseits der sonst gut bekannten Dinge sind für uns noch der Eastern Food Bazaar und die spielenden Robben (oder Seehunde?) im Hafenbecken bei Sonnenuntergang.

Boaah, jetzt ist das richtig viel geworden. Wenn das eine hier nicht so ausführlich beschrieben scheint wie manch anderes, so ist das nicht primär als Wertung zu verstehen. Die ja sowieso nur persönlich ist. Vieles habe ich wie schon gesagt auch bewußt weggelassen, weil es m.E. nach schon oft geschrieben wurde (Orte, Sicherheit, Preise, ...). Die genannten Örtlichkeiten sind mit einer Kombination aus Name&Ort gut googlebar.

Fragen können natürlich trotzdem gestellt werden, klar.

Bleibt als Fazit, das es uns gefallen hat, wir bestimmt noch einmal wiederkommen, schon weil wir an so vielen Orten & Dingen nur vorbeigefahren sind.

PS : Sollte der Post als Single-Post zu lang sein, doch Bilder gewünscht werden oder andere Bugs von mir als nicht unbedingt digital native gemacht worden sein, sagt es mir bitte und ich versuche es anzupassen (z.B. als pdf zum download oder so was, ...)

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OHV_44

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Freitag, 12. Juni 2015, 10:45

...doch Bilder gewünscht werden...
das wäre prima.
Schöner Bericht.

:wine: :wine: :wine:
Gruß Micha

Bär

Vollkommen Ahnungsloser

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Freitag, 12. Juni 2015, 15:00

Was aber bestimmt hilft, sind Erfahrungen, Unterkunftsbeschreibungen, Tourenvorschläge vor Ort etc.

So isses. Da habt ihr viele prima Tipps für ähnlich Reisende zusammengetragen. :danke:
Giraffen sind übrigens durchaus südafrikanische Tiere, Unterart Kapgiraffe Giraffa capensis camelopardalis.
'


*** Wenn du nicht mehr weißt, wohin du gehen sollst, halte inne und schau zurück, woher du gekommen bist. (Sprichwort aus Afrika) ***

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Dienstag, 16. Juni 2015, 09:47

Also dann versuche ich es mal mit Bildern.
Auch hier wieder : Ich versuche Wiederholungen zu vermeiden und nehme Bilder, die ich so im Forum eher noch nicht gesehen habe.
(Es war schon schwierig genug, als eher Wenigfotografierer aus doch fast 1000 Fotos etwas auszusuchen.)



Also , Test Test Test ....

Edith sacht, gelungen, hier ist es ein Mosaik in einem Musikladen in Kapstadt/Longstreet.

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sunny_r (7. Januar 2016, 12:26), toetske (17. Juni 2015, 01:07)

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Dienstag, 16. Juni 2015, 10:51

Also weiter im Text.
Etwas Landschaft.

Inkosana Lodge mit Blick Richtung Monks Cowl Area.



Inkosana Naturpool mit Bergspiegelung



Sanipass Downhill



irgendwo R62



Wellen in Kleinmond


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Dienstag, 16. Juni 2015, 10:53

Weiter mit etwas Städtischem ....

Durban Mutimarket (Tour Markets of Warwick)


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Dienstag, 16. Juni 2015, 10:55

Weiter mit etwas leckerem ...

Boerewors in Kapstadt (Gourmet Boerie)


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Dienstag, 16. Juni 2015, 10:59

Und ein paar Tiere hatte es auch :rolleyes:

Auf dem Tafelberg



Löwe in Kapstadt



Giraffe im Bazbus



:D :D

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