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Sirkka

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Mittwoch, 5. August 2015, 11:43

Unsere Botswanareise (jetzt mit Reisebericht)

Hallo Ihr Lieben,

auch wenn mein Thema eher ein Randgebiet des Forums betrifft, weiß ich ja aus den Berichten, dass es hier auch einige Leute gibt, die sich schon in Botswana und Simbabwe "rumgetrieben" haben. Insofern hoffe ich, dass ich vielleicht ein paar Hinweise kriege, die mir bei meiner Reiseentscheidung weiterhelfen können.

Kurz zu mir und dem Hintergrund der geplanten Reise / Reiseart: Ich plane mit meiner Mutter im Oktober nach Botswana zu reisen. Es wird eine organisierte Gruppenreise werden, da uns dieses Jahr leider die Mitfahrer aus Zeit-/Budgetgründen abhanden gekommen sind und meine Mutter weder Auto fährt noch Englisch spricht. Die beiden letztgenannten Punkte sind der Grund, dass sie sich mit einer Selbstfahrertour mit Töchterchen als einzigem Fahrer und Übersetzer nicht anfreunden kann (nicht weil mein Fahrstil so furchtbar ist, sondern aus Angst aufgeschmissen zu sein, wenn mir irgendwas passiert... ;) ). Aus diesem Grund habe ich lange gesucht und schliesslich einen Veranstalter gefunden, der unsere Vorstellungen weitgehend erfüllt (kleine Reisegruppe, deutschsprachiger Reiseleiter, Pirschfahrten im offenen Jeep, alle Unterkünfte mit en-Suite-Badezimmer). Jetzt habe ich 3 Reisen zur Auswahl und bin gerade etwas entscheidungsschwach. Ich weiß natürlich, dass mir das keiner abnehmen kann aber vielleicht habt Ihr ja Punkte, die ich noch nicht bedacht habe ...

Achso, unser Hauptinteresse sind natürlich Tiersichtungen (bin leidenschaftliche Tierfotografin) und wir waren auch bereits mehrfach im südlichen Afrika unterwegs (allerdings meist organisiert). Besuchte Gebiete waren die Klassiker in Südafrika - Krüger und Gardenroute/Kapstadt (mehrfach), Namibia - Etosha (2x), Caprivi (1x) und Botswana - Chobe, das Delta und die Salzpfannen (das aber jeweils nur kurz im Rahmen der klassischen Tour durch Namibia und Botswana).

Folgende Touren stehen jetzt zur Auswahl (in der Reihenfolge meiner bisherigen Präferenz):

1) Süafrika / Botswana / Simbabwe in 18 Tagen

Der Flug geht nach Johannesburg und von dort aus geht die Tour wie folgt:

1N Waterberg Gebirge, Bateleur Tented Safari Lodge. Aktivität: Bootsfahrt
1N Serowe, Serowe Hotel. Aktivität: Pirschfahrt durch das Khama Rhino Sanctuary
2N Zentralkalahari Wildreservat, Dinaka Safari Lodge. Aktivität: Buschwanderung und Pirschfahrt
1N Maun, Fire Finch Camp. Möglichkeit zum Rundflug über das Okavango Delta
2N Moremi Wildreservat, Gcadikwe Island Camp. Aktivitäten: Pirschfahrten, Bootsfahrten
1N Chobe/Savuti, Ghoha Hills Safari Lodge. Aktivität: Pirschfahrt
1N Chobe Nord, The Old House. Aktivität: Pirschfahrt
1N Victoria Falls, Amadeus Garden Lodge. Aktivität: Besuch der Wasserfälle
2N Hwange NP, Bomani Tented Camp. Aktivität: Pirschfahrt
1N Matobo NP, The Farm House. Möglichkeit zu Wandern
2N Tuli Wildreservat, Tuli Safari Lodge. Aktivitäten: Pirschfahrt und Buschwanderung´

Fahrt nach Johannesburg und Rückflug

Was spricht aus meiner Sicht für diese Tour: Es wären für uns neue Gebiete dabei wie der Teil Simbabwe und das Tuli Reservat in Botswana. Aber vielleicht verspreche ich mir auch zuviel davon???

Dagegen spricht: weite Fahrtstrecken und häufig nur eine Übernachtung am Ort.

2) Botswana 14 Tage

Flug über Johannesburg nach Vic Falls
2N Vic Falls, Batoka Lodge. Aktivitäten: Besuch der Wasserfälle, Besuch des Marktes von Vic Falls, Möglichkeit eines Rundflugs
2N Chobe Nordwest-Teil, Chobe Bush Lodge. Aktivitäten: Pirschfahrt, Bootsfahrt
2N Chobe Savuti, Ghoha Hills Savuti Lodge. Aktivitäten: Pirschfahrten
1N Khwai-Gebiet, Mogotlho Safari Lodge
2N Zentralkalahari Wildreservat, Dinaka Safari Lodge. Aktivitäten: Buschwanderung, Pirschfahrten
Flug ins Okavango Delta
2N Okavango Delta, Moremi Crossing. Aktivitäten: Bootsfahrten, Mokorofahrten, Wanderung
Rückflug von Maun über Johannesburg

Dafür spricht die entspanntere Art zu reisen da fast durchgehend 2 Nächte an einem Ort.

Was mich zögern läßt ist, dass ich bei einer früheren Reise vom Chobe etwas enttäuscht war, da von den erwarteten Elefanten sich nur 2 gezeigt haben und der Chobe hier ja einen Großteil der Reise einnimmt.

3) VicFalls - Caprivi - Botswana 15 Tage

Flug über Johannesburg nach VicFalls
2N VicFalls, Gorges Lodge. Aktivitäten: Besuch der Wasserfälle, Möglichkeit Rundflug
1N Caprivi, Camp Kwando. Aktivität: Bootsfahrt auf dem Kwando
1N Mahangu NP, Nunda River Lodge. Aktivität: Pirschfahrt
2N Botswana, Guma Laguneim Südwesten des Deltas, Nguma Island Lodge. Aktivitäten: Besuch Tsodilo Hills, Bootsfahrt, Mokorofahrt
1N Maun, Thamalakane River Lodge. Möglichkeit zum Rundflug über das Delta
2N im Moremi oder Khwai-Gebiet. Aktivitäten: Pirschfahrten
1N Makgadikgadi Salzpfannen, Planet Baobab. Aktiviäten: Rundgang durch Gweta, Ausflug in die Salzpfannen
2N Chobe Nordwest, Chobe Safari Lodge. Aktivität: Pirschfahrt, Bootsfahrt
Rückflug von VicFalls über Johannesburg

Dafür spricht die gute Mischung aus 1 und 2 Nächten pro Unterkunft

Dagegen sprechen die doch erheblichen Wegstrecken (auch wenn ich es noch nicht über Maps durchgerechnet habe, sieht es auf der Karte des Veranstalters zumindest so aus).

So, allen, die sich bis hierhin durchgekämpft haben schonmal ein herzliches Dankeschön :danke: . Solltet Ihr Tipps / Hinweise für mich haben, dann Feuer frei und ich verspreche auch einen Reisbericht mit Bildern nach der Reise (um mich schon jetzt ein wenig unter Druck zu setzen).

VG Anne

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Bär (5. August 2015, 16:31)

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Mittwoch, 5. August 2015, 14:53

Tour 1, ganz knapp vor Tour 2 :love:

Begründung:
- Ist am längsten (das sollte bei einer Reise nach Afrika durchaus ein Argument sein, man hat schliesslich eine recht lange und teure Anreise)
- Du hast zwar mehr 1-Nacht-Stopps, aber insgesamt total auch vier 2N-Aufenthalte (bei Variante 2 fünf, bei Variante 3 auch vier)
- Wenn man selber nicht fährt, dann relativiert sich das mit der anstrengenden Fahrt. Wichtig wär vielleicht noch zu wissen, was für ein Reisefahrzeug ihr habt (zwischen Land Rover Defender, Toyota Hillux und Nissan X-Trail liegen als Selbstfahrender fast schon Welten bezüglich Langstreckenkomfort). Ich konnte auf der Homepage des Reiseveranstalters spontan keine Angaben dazu finden. Bei "maximal 12 Teilnehmer" ist das aber schon etwas grösseres.

Tour 2 hat aber einige sehr sehr tolle Unterkünfte drin soweit ich das sehen kann, beinhaltet mehrere Flüge (u.A. über das Delta) und ist eher gemächlich. Da würde ich aber vermutlich irgendwie noch selber Tage anhängen wollen. Bonus: "max. 6 Leute"

Tour 3 ist irgendwie ein bisschen eine Mischung aus beiden, aber im Vergleich zu den anderen nicht so meins.


AAAABER: So oder so, das sind alles gewaltig tolle und eindrückliche Reisen (haben auch den entsprechenden Preis). Mit riesigen Augen und unvergesslichen Erfahrungen werdet ihr sowieso heimkehren :)
I never knew of a morning in Africa when I woke up that I was not happy. - Ernest Hemingway

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Sirkka (5. August 2015, 14:56)

Sirkka

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Mittwoch, 5. August 2015, 14:59

Guter Hinweis mit der Anzahl der 2N-Aufenthalte, hatte ich so noch gar nicht betrachtet. Das mit den unvergesslichen Erfahrungen hoffe ich doch schwer ;)

Bär

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Mittwoch, 5. August 2015, 16:30

Ich kenne nur ein paar der Hotels und Parks, kann mir daher zu den drei vorgeschlagenen Routenalternativen keine Meinung bilden. Zumal sicherlich auch der Preis eine Rolle spielt, schließlich sind die Unterkünfte ein wichtiger Teil des "Komfortpaketes".

Bei einer so langen und weiten Reise würde ich nicht nur auf die Tiersichtungen achten, die Elefanten sind im Tuli Block nicht wesentlich anders als im Chobe. Und die Fotos (Stichwort leidenschaftliche Tierfotografin) unterscheiden sich auch nur wenig. Wichtiger wäre mir die Vielseitigkeit. Flüge, Mokoro-Fahrten, Walks, unterschiedliche Landschaftsformen. Die Bushman-Zeichnungen in den Tsodilo Hills beispielsweise fand ich nach all den Hippos, Krokodilen, Wasservögeln und Elefanten sehr beeindruckend.

Ich würde mir die Touren mal als GoogleMap durchrechnen, dann sieht man auch, wieviel Zeit für Aktivitäten bzw. Freizeit noch übrig bleibt.
'


*** Wenn du nicht mehr weißt, wohin du gehen sollst, halte inne und schau zurück, woher du gekommen bist. (Sprichwort aus Afrika) ***

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Sirkka (5. August 2015, 19:24)

parabuthus

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Mittwoch, 5. August 2015, 18:21

Hallo,

schließe mich dem koA Master an. Tour 1 knapp vor Tour 2.

Auf alle Fälle sollte man zusehen, dass die Bootsfahrt auf dem Chobe dabei ist. Allein in den 2 Stunden habe ich über 100 Elefanten, unzählige Büffel, diverse Hippos und Crocs gesehen.

Absolutes Highlight ist das Central Kalahari Game Reserve. Einer der beeindruckendsten Flecken Erde in Afrika. Unvergesslich!

Tour 3 wäre bei mir durchgefallen.

LG

Christian

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Sirkka (5. August 2015, 19:24)

Sirkka

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Samstag, 5. September 2015, 14:29

So, kurzes Update, es ist tatsächlich Tour 1 geworden. Heute kam die Bestätigung. Das heisst, noch knapp 6 Wochen bis es wieder ins südliche Afrika geht, hach ich freu mich. :D
Danke nochmal an alle, die bei der Entscheidungsfindung geholfen haben :danke:
Werde mir die Zeit bis zur Reise weiter hier im Forum vertreiben und mir schonmal Anregungen für die Gestaltung des anschließenden Reiseberichts holen - gibt hier ja ein paar sehr begabte "Autoren".

VG Anne

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Freitag, 18. Dezember 2015, 19:39

und hier endlich der Reisebericht

So Ihr Lieben,

hat zwar eine Weile gedauert - und Bär hat mir völlig zu Recht eine Erinnerungsmail geschickt ;) - aber jetzt werde ich hoffentlich über die nächsten Tage Zeit finden den Reisebericht zu schreiben.

Vorab erst mal die technischen Details:
Reiseart war eine Gruppenreise - insofern kann ich hier nichts zu den Preisen der einzelnen Unterkünfte, Spritkosten etc. sagen
Die Bilder in dem Bericht sind mit folgenden Kameras gemacht: Panasonic Lumix G3 (mit 100-300mm sowie 14-140mm Objektiven), Panasonic Lumix FZ-28, Handykamera Samsung S6
Bei den Kameras habe ich auf Anraten unseres Reiseleiters (gelernter Fotograf) den Weißabgleich auf "bewölkt" gestellt obwohl wir strahlend blauen Himmel hatten - der Tipp war glaube ich nicht schlecht, zumindest erscheinen die Farben auf meinem Laptop in Ordnung zu sein.

So und jetzt zur Reise:
Zunächst einmal wurde es dann doch nicht wie in meinem letzten Beitrag gesagt Tour 1 sondern Tour 3. Der Veranstalter hat am letztmöglichen Termin die Tour 1 abgesagt weil nicht genügend Anmeldungen vorlagen. Dass ich bei meiner Buchung ausdrücklich gesagt hatte, dass ich die Reise nur buchen möchte wenn genug Buchungen vorliegen, dass der Termin stattfindet, hat irgendwie nicht interessiert. Also mussten wir umdisponieren. Tour 2 ging inzwischen bei mir terminlich nicht mehr, sodass es wohl oder übel Tour 3 wurde auch wenn das wirklich nur Plan C gewesen war. Auch hier hieß es bei Buchung, die Reise findet auf jeden Fall statt. Eine Woche später rief mich das Reisebüro an, dass auch hier leider nur 4 Buchungen vorlägen und die Mindestteilnehmerzahl eigentlich höher liege - ob wir bereit wären einen Aufpreis von EUR 155 p.P. zu zahlen, die anderen Teilnehmer hätten schon zugesagt. Also gut, wir wollten ja schließlich in Urlaub - und bei dem Reisepreis machte der Zuschlag den Kohl auch schon nicht mehr fett. So hofften wir also auf nette Mitreisende, denn das ist bei einer so kleinen Truppe ja durchaus wichtig.

Die Tour sieht also wie folgt aus:
VicFalls - Caprivi - Botswana 15 Tage

2N VicFalls, Gorges Lodge. Aktivitäten: Besuch der Wasserfälle, Möglichkeit Rundflug
1N Caprivi, Camp Kwando. Aktivität: Bootsfahrt auf dem Kwando
1N Mahangu NP, Nunda River Lodge. Aktivität: Pirschfahrt
2N Botswana, Guma Lagune im Südwesten des Deltas, Nguma Island Lodge. Aktivitäten: Besuch Tsodilo Hills, Bootsfahrt, Mokorofahrt
1N Maun, Thamalakane River Lodge. Möglichkeit zum Rundflug über das Delta
2N im Moremi oder Khwai-Gebiet. Aktivitäten: Pirschfahrten
1N Makgadikgadi Salzpfannen, Planet Baobab. Aktiviäten: Rundgang durch Gweta, Ausflug in die Salzpfannen
2N Chobe Nordwest, Chobe Safari Lodge. Aktivität: Pirschfahrt, Bootsfahrt

Am 23.10. ging es also abends mit SAA von Frankfurt nach Johannesburg und von dort dann weiter nach VicFalls. Leider war der Flieger komplett ausgebucht, sodass ich keine Chance hatte beim Online-Check-in oder später am Schalter die Plätze zu ändern - so hatten wir in der 4er-Gruppe einmal Gang und einmal Mitte :thumbdown: . Immerhin der Flieger startete pünktlich und wir versuchten es uns halbwegs gemütlich zu machen. Leider hatte SAA mal wieder die Kabinentemperatur auf Saunaniveau gedreht. Wir saßen im Kurzarmshirt und schwitzten uns einen ab - an Schlafen war nicht wirklich zu denken. Nun auch diese Nacht ging irgendwie vorüber, wir landeten pünktlich und hatten somit mehr als genug Zeit, unseren Anschlußflug zu kriegen.

In VicFalls wartete schon unser Reiseleiter und wir trafen auf unsere Mitreisenden - zum Glück waren wir uns alle auf Anhieb sympathisch. Dass wir uns so gut verstanden war im weiteren Verlauf der Reise durchaus von Vorteil - weil das Chaos von der Buchung zog sich durchaus noch durch die eine oder andere Station unserer Reise. Als Fahrzeug hatten wir einen Kleinbus, der normalerweise für 12 Personen reicht - also richtig viel Platz für uns 4. Klimaanlage funktionierte zum Glück auch, was bei bis zu 42 Grad Außentemperatur während der Reise extrem angenehm war (und es war auch keiner in der Gruppe der was gegen Klimaanlage hat, was ein Glück :thumbsup: ). Was allerdings fehlte war eine Kühlbox, sodass unser Wasser auf den Fahrten eher brühwarm als erfrischend war ... (hab ich noch bei keinem anderen Veranstalter erlebt, dass die Kühlbox fehlt...)

Der Weg zu unserer ersten Unterkunft der Gorges Lodge war nicht weit. Als wir am Haupteingang ankamen, wurden wir erstmal weiter geschickt ... wir seien im Camp untergebracht. Wir wunderten uns alle ein wenig was das jetzt heißen soll, fuhren aber ein paar hundert Meter weiter und wurden dort von einer Angestellten in Empfang genommen. Es stellte sich heraus, dass wir in Hauszelten untergebracht waren. Das war zwar so nicht angekündigt aber ist ja grundsätzlich nicht schlecht. Hier mal der Blick von der Terrasse:


Und so sah unser "Speisesaal" aus:


Aus den Erklärungen war uns immer noch nicht ganz klar, ob die Unterkunft jetzt eigentlich noch zur Gorges Lodge gehört oder nicht. Weil eigentlich war uns ja eine Unterkunft mit Pool avisiert worden und der war irgendwie nicht zu sehen. Aber gut, die Bar war besetzt, sodass wir uns erstmal entspannen konnten, da heute bis zum Abendessen nichts mehr auf dem Programm stand. Beim Abendessen waren wir allein. Das Essen (wenn ich mich richtig erinnere Hühnchen mit Reis und Gemüse) war nicht schlecht aber auch keine kulinarische Offenbarung. Interessant blieb das Verhalten der Managerin. Sie kam kurz vorbei, ob alles in Ordnung sei, wann wir am nächsten Tag frühstücken wollten und vor allem wann wir denn wieder zurück kämen ("so um 17 Uhr?!"). Letzteres irritierte uns schon etwas und unser Reiseleiter sagte ihr, das wüssten wir noch nicht, es könnte auch sein, dass wir schon um 14 Uhr zurück seien. Das schien sie nicht wirklich zu erfreuen. So ca. 21 Uhr verzogen wir uns alle in unsere Zelte, denn morgen früh standen die Wasserfälle auf dem Programm.

Soweit erstmal, Fortsetzung folgt

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Bär

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Freitag, 18. Dezember 2015, 21:48

Liebe Anne,

vielen Dank, dass Du uns an den Erfahrungen einer organisierten Kleingruppenreise teilhaben lässt. Solche Reiseberichte gibt es hier leider sehr selten. Ich hatte bislang vermutet, dass es an der Enttäuschung der Reisenden liegt, dass sie sich nach dem Urlaub nicht mehr melden. :whistling: Die ersten Eindrücke klingen schon etwas zwiespältig. Glücklicherweise hattet ihr mit den Mitreisenden offenbar Glück, das ist schon mal wichtig. Daher bin ich gespannt auf eure weiteren Erlebnisse. Einen Teil der Route haben wir ebenfalls schon bereist und waren dabei auch in einigen der Unterkünfte.

Wenn Du willst kannst Du den Reiseveranstalter nennen, wenn nicht, lass es bleiben.
Wie war das denn mit dem Preis? Ihr hattet doch die 18-Tage-Reise gebucht. War die denn nicht teurer als die dann durchgeführten 15 Tage? Und war der 155 EUR-Aufpreis auf die 15-Tage-Tour zu zahlen oder auf die 18 Tage?

Da in eurem Bus noch genügend Platz ist, steige ich mal zu...

LG vom Bär
'


*** Wenn du nicht mehr weißt, wohin du gehen sollst, halte inne und schau zurück, woher du gekommen bist. (Sprichwort aus Afrika) ***

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Freitag, 18. Dezember 2015, 22:52

Liebe Anne,
ich bedanke mich auch :danke: und steige mal zu - der Bär wird mir schon ein wenig Platz übrig gelassen haben ... Klingt nämlich spannend, was Du bislang berichtet hast, schließlich haben wir hier im Forum einen solchen RB nur selten (bzw. eher nicht) und ich selbst hab auch keine Erfahrungen mit solch Reisegruppen!
Einen schönen 4. Advent wünscht Christiane

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Freitag, 18. Dezember 2015, 23:01

Schön, dass jemand zusteigt ... :thumbup:

abgesehen davon, dass ich den Bericht ja versprochen hatte ... es gibt hier ja immer wieder auch mal Anfragen von Leuten, die Gruppenreisen buchen wollen und auch für Individualreisende kann ich hoffentlich ein paar Hinweise geben. Es gibt in meinen Augen immer Ausgangssituationen, die mal für die eine und mal für die andere Reisevariante sprechen. Ich selbst hab schon einige Gruppenreisen gemacht und da auch sehr gute Erfahrungen dabei gemacht. Liegt aber zugegeben vielleicht auch an meiner Mentalität / Situation. Da ich beruflich im Jahr ca. 50,000km im Auto runterreiße, muß ich nicht unbedingt im Urlaub auch noch ewig am Steuer sitzen. Wenn sich eine Gruppe zusammenfindet, wo man sich das Fahren aufteilen kann, bin ich sicherlich auch ein Fan der Individualreise. Es kann aber auch sehr angenehm sein, sich "um nichts kümmern zu müssen".

Vielleicht vorab schonmal ein kleines Fazit dieser Reise, bevor ich den Reisebericht fortsetze: Insgesamt war es eine schöne Reise, die Gruppe und der Reiseleiter haben sich super verstanden, wir hatten ein paar Sichtungen, die auf der "Liste" noch fehlten und die meisten Unterkünfte waren schön. Allerdings haben sich die "Vorurteile" gegen Gruppenreisen durchaus insofern bestätigt, als viel zu viel Programm in die 15 Tage gepackt wurde. Manche Programmpunkte waren schlicht zeitlich gar nicht umzusetzen oder wenn doch, dann fehlte es an Erholungsphasen. Das liegt in meinen Augen an zwei Punkten: 1) viele Gruppenreisen scheinen von Schreibtischtätern geplant zu werden, die die Situation vor Ort überhaupt nicht einschätzen können und 2) wurden die Reisen in den letzten Jahren immer kürzer. Waren früher regelmäßig 3-Wochen-Trips vorgesehen, hat sich das heute auf 2 bis 2,5 Wochen verkürzt aber man versucht dasselbe Programm unterzubringen, das man vorher in 3 Wochen absolviert hat. Da unser Reiseleiter eine eigene Reiseagentur in Namibia hat und nur aushilfsweise mal für andere Veranstalter als Guide einspringt, haben wir da ein bißchen mehr Infos bekommen, als das sonst so üblich ist.

Was unseren Veranstalter angeht, wer ihn wissen will kann mir gerne eine Nachricht zukommen lassen oder ansonsten mal das Stichwort Okavango Lilie g***ln. Allerdings ist das Programm für nächstes Jahr umgestellt worden -mit anderen Unterkünften, was teilweise durchaus begründet ist - Details folgen im weiteren Bericht. Der Aufpreis war auf den Preis für die 15 Tage Tour womit wir dann fast auf dem Level der 18 Tage Tour waren. Auch hier schonmal ein kleines Fazit - vom Preis-Leistungs-Verhältnis kann Botswana nicht mit Südafrika mithalten, speziell was den kulinarischen Teil des Urlaubs angeht :wine:

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Freitag, 18. Dezember 2015, 23:34

So den 25.10. mit den Victoria-Fällen schaff ich heute noch ...

Am Morgen gings nach einem guten Frühstück mit Wurst, Käse, Obst und Eiern zu den Victoria-Fällen. Nach den Aussagen unseres Reiseleiters vom Vortag befürchteten wir das Schlimmste ... kein Wasser ;( Ich hatte mich schon damit getröstet, das Bilder der VicFalls ohne Wasser seltener seien als welche mit (immer schön positiv denken, wir sind schließlich im Urlaub :D ). Tatsächlich war es gar nicht so schlimm:


es war sogar recht feucht, wie man auf der Kameralinse sehen kann.

Hier noch ein Panorama



Allerdings beschlossen wir, dass sich ein Hubschrauberflug wohl nicht wirklich lohnen würde - die Hubschrauber, die unterwegs waren, flogen doch recht hoch und wir erwarteten uns keine besonders spektakulären Bilder. Deshalb sind wir nach einem Spaziergang zur Brücke mit den Bungeespringern zurück in den Ort gefahren um dort ein wenig zu bummeln und was zu trinken. Danach gings zurück in die Lodge, wo wir leider nicht erwartet wurden. Soll heißen, die Bar war nicht besetzt, es gab vermeintlich weder was zu trinken noch zu essen und das bei 38 Grad. Wie schön wäre jetzt ein kaltes


gewesen :(

Da es immerhin freies WLAN gab, konnte ich mich nicht beherrschen und habe eine Beschwerdemail an den Veranstalter geschickt - Antwort habe ich bis heute nicht bekommen. Ich weiß aber, dass unser Reiseleiter eine WhatsApp bekam von wegen ein Reisender sei wohl unzufrieden - Antwort des Reiseleiters an den Veranstalter "Einer? Wir alle!!!" Im Laufe des Nachmittags machten sich unsere Mitreisenden dann auf Entdeckungstour und fanden einen Fußweg zum Hauptgebäude der Gorges Lodge. Und siehe da, unsere Zelte gehörten doch zur Lodge und selbstverständlich hätten wir die Bar und den Pool beim Hauptgebäude nutzen können. Wäre halt schön gewesen, diese Info von der Managerin bei der Ankunft zu bekommen!!!

Fortsetzung folgt

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Samstag, 19. Dezember 2015, 11:39

Und weiter geht die Fahrt...

Der 26.10. war der Tag der Grenzübertritte - Simbabwe / Botswana und später Botswana / Namibia, die alle erfreulich schnell verliefen. Heute fuhren wir weiter zum Camp Kwando im Caprivi. Zunächst einmal fuhren wir aber nach Kasane um uns mit Wasser und sonstigen Getränken einzudecken und uns Botswanischen Pula für den Rest der Reise zu besorgen. Das sollte sich noch als sehr richtig erweisen da die angekündigte Möglichkeit in den Unterkünften mit Kreditkarte zu bezahlen häufig gar nicht oder nur ab bestimmten Mindestbeträgen vorhanden war. Die Fahrstrecke betrug ca. 350km.

Auf der Fahrt sahen wir auch unseren ersten Elefanten, wenn auch nicht lebend. Aber zumindest scheint der arme Kerl eines natürlichen Todes gestorben zu sein und es hatte sich keiner an den Stoßzähnen vergriffen. Was vielleicht auch daran lag, dass das noch auf botswanischer Seite war. Nach allem was wir auch während der Reise gehört haben, geht Botswana ja sehr energisch gegen Wilderei vor (da wird bei Verdacht auf Wilderei wohl erst geschossen und dann gefragt - angeblich hatten seit Jahresanfang schon allein 65 Chinesen dran glauben müssen).

(sorry, ein paar der ersten Bilder sind qualitativ nicht so gut. Ich hab zu spät gemerkt, dass die eine Kamera bei der Belichtung noch im Modus für die Polarlichter im März in Island war. Ab dem nächsten Tag der Reise war das korrigiert :whistling: )

Nach wie zu erwarten langer Fahrt kamen wir dann in Camp Kwnado an. Wir hatten die Insel-Zelte mit Strohdach und Bad unter freiem Himmel - einfach aber sauber und sehr urig. Moskitonetze über den Betten waren vorhanden.


Nachmittags gings dann noch auf eine Bootsfahrt auf den Kwando, wo dann endlich auch sowas wie Safari-Feeling aufkam.


Und da war er dann auch, unser erster lebender Eli auf dieser Reise. Ein einzelner Elefantenbulle, der regelmäßig in der Gegend ist und den die Guides wenn ich mich richtig erinnere Elvis getauft haben


Und auch mit Büffeln und Hippos kann ich dienen




Und schließlich noch einer von unglaublich vielen Seeadlern auf dieser Reise


Zum Sonnenuntergang wurden wir dann mit Getränken versorgt und genossen die Szenerie

(nach dieser Reise könnte ich einen Handel mit Sonnenuntergangsbildern aufmachen :D )

Nach ein paar Rock Shandy und Bierchen vor und zum Abendessen (da es mir nicht besonders in Erinnerung geblieben ist, war es wohl ganz ok, wenn auch nicht überragend) haben wir uns dann alle in unsere Zelte verzogen, da es morgen ja schon weiter Richtung Mahangu NP gehen sollte.

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Sirkka

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Sonntag, 20. Dezember 2015, 20:30

27.10. Heute geht es weiter zur Nunda River Lodge und in den Mahangu NP.

Zeltunterkünfte haben einen wirklich großen Vorteil gegenüber gemauerten Bungalows - man kriegt viel mehr von der Geräuschkulisse draußen mit. Als ich mich gerade angezogen habe und die letzten Sachen in die Reisetasche packe, höre ich draußen relativ lautes Rascheln und ich gehe Nachsehen, was da los ist. Und siehe da, gegenüber am anderen Flußufer sind ein paar Büffel beim Frühstück:



so und hier noch etwas größer


Schön, so lass ich mir den Start in den Tag gefallen. Wir gehen auch frühstücken und werden auch hier positiv überrascht. Neben dem ganz ordentlichen Buffet gibt es eine reiche Auswahl an EIergerichten, die sich erfreulich von den sonst üblichen Varianten Spiegelei/Rührei/Omelette abheben. Portionen sind reichlich - da kann das Mittagessen heute locker ausfallen. Gegen 9 Uhr machen wir uns auf den Weg. Auf dem Programm steht eigentlich der Besuch im ich nenne es mal Showdorf Lizauli. Unser Reiseleiter ist eher zurückhaltend bzgl. dieses Programmpunkts, da er bei seinen letzten Besuchen dort, das Ganze als etwas unmotiviert erlebt hat. Als wir gegen 9:30 Uhr dort ankommen, ist tatsächlich niemand da. Nach einigen Minuten kommt zwar jemand aus dem eigentlichen Dorf herüber, meint aber, er müsse die Anderen erst zusammentrommeln. So lange wollen wir eigentlich nicht warten und beschließen weiter zu fahren und stattdessen unser Glück im Living Museum der Mafwe People zu probieren. Auch wenn ich kein großer Fan solcher Veranstaltungen bin, muß ich in diesem Fall sagen, dass es mir sehr gefallen hat. Das Ganze war interessant gestaltet und die "Nachwuchskräfte" gaben dem Ganzen natürlich einen gewissen Knuddelfaktor ...




Danach fuhren wir weiter zur Nunda River Lodge, wo wir am frühen Nachmittag bei 41 Grad Außentemperatur ankamen. Für 15 Uhr war die Fahrt in den Mahangu NP angesetzt und wir hatten den Jeep netterweise für uns allein.

Fahrt zum Nationalpark


Am Eingang des Parks gibt es eine kleine "Ausstellung" von Tierschädeln.



Anfänglich hielten sich die Sichtungen in sehr engen Grenzen - hie und da mal Impalas oder Kudus in einiger Entfernung. Es war aber auch sehr trocken gewesen und unser Guide fuhr dementsprechend Richtung Wasser. Und dann doch, endlich ein Elefant, der nicht durch Gesträuch verdeckt war


Die Umgebung wurde etwas grüner und die Tiere kamen näher - immer schön Vorfahrt achten :D


Am Wasser war dann richtig Betrieb (ich hoffe ich habe die Antilopen richtig identifiziert - wenn nicht bin ich für Hinweise dankbar)

Lechwe-Antilopen


ein prächtiger Kudu


Kuhantilope


Rappenantilope


hier tippe ich auf Pferdeantilope, bin mir aber nicht ganz sicher

Neben den ganzen Antilopenarten gabs aber auch noch


eines von vielen Hippos


noch jede Menge Elis

und auch noch


Zurück in der Lodge waren wir mit den Sichtungen in diesem doch eher kleinen NP sehr zufrieden. So darf es gerne weitergehen. Wir genossen unsere Zeit auf der Terrasse unserer geräumigen Bungalows bzw. an der Bar des Hauptgebäudes bevor es zum Abendessen ging.



Hier gab es ein 3gängiges Menü, wo bei der Hauptspeise Fisch und ein Wildroulade zur Auswahl standen. Essen war lecker, die Lodge insgesamt zu empfehlen. Danach verzogen wir uns auf die Terrasse des Bungalows unseres Reiseleiters um alle gemeinsam eine Flasche Amarula zu köpfen (nachgeholter Begrüßungsdrink für die Reise) :wine:

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Bär

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Sonntag, 20. Dezember 2015, 21:23

Mit der Pferedeantilope liegst Du richtig, aber die vermeintliche Kuhantilope (Red Hartebeest) ist eine Leierantilope (Tsessebe). Man kann sie u.a. an den Hörnern unterscheiden. Die Hartebeest haben ein stark nach hinten gebogenes, herzförmig aussehendes Geweih (daher Hart...), die Hörner der Tsessebe sind nur wenig und eher seitlich gebogen.

Dein Reisebericht bringt auch für mich viele Erinnerungen zurück. :danke:
'


*** Wenn du nicht mehr weißt, wohin du gehen sollst, halte inne und schau zurück, woher du gekommen bist. (Sprichwort aus Afrika) ***

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Sirkka

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Sonntag, 20. Dezember 2015, 23:18

Bär, danke für den Hinweis mit der Leierantilope - jetzt wo Du es sagst, seh ich es auch. Schön, wenn mein Bericht eigene Erinnerungen zurückbringt.

Am nächsten Morgen (28.10.) stand eine Bootsfahrt auf dem Kavango, unter anderem zu den Popa Falls auf dem Programm. Auch hier hatten wir ein paar schöne Tiersichtungen mit jeder Menge Hippos. Hier mal eines von mehreren Grüppchen


Wer da wen beobachtete, bleibt die Frage.


Einem einzelnen Männchen sind wir wohl auch etwas zu nahe gekommen, der nahm die Verfolgung auf. Die Bilder sind leider nicht so gut geworden, aber hier lässt es sich zumindest erahnen


Er hier genoß die Morgensonne


Wir konnten aber auch das menschliche Leben am Fluß ein wenig beobachten



Und sahen auch unsere Bungalows mal von der Flußseite


Schließlich gings noch zu den Popa Falls. Wie hier im Forum sicherlich allgemein bekannt, ist der Name etwas irreführend, da es sich mehr um Stromschnellen als um echte Wasserfälle handelt.




Wieder zurück in der Nunda River Lodge hieß es Abschied nehmen - hier wären wir gerne noch eine Nacht länger geblieben (wie sehr sollte uns erst später bewusst werden ;( ). Der Besitzer - ein netter älterer Holländer - verabschiedete uns mit den Worten "ich hab dann schonmal nächstes Jahr für euch reserviert"... Damit war der Namibiateil unserer Reise beendet und es ging rüber nach Botswana. Auch hier klappte der Grenzübertritt zügig.

So hier ein kleiner Hinweis zu Formulierungen in Reiseprogrammen: In unserem Programm für den heutigen Tag stand "Je nach Zeitverhältnissen ist eine Exkursion zum UNESCO Weltkulturerbe Tsodilo Hills möglich, einer Ansammlung von vier bis zu 410m hohen Felsenbergen, die aus der Kalahari aufragen. Die Buschmannfelszeichnungen in diesem Gebiet zählen zu den kulturhistorisch bedeutendsten Felsmalereien unserer Erde". In der Realität hätte das geheißen, dass aus ca. 2 Stunden Fahrtzeit zur nächsten Unterkunft (laut G***le Maps) 6,5 Stunden Fahrtzeit geworden wären und wir vor Ort vielleicht eine halbe Stunde gehabt hätten um uns die Felsmalereien anschauen zu können - wir haben auf den Programmpunkt in Anbetracht dieses Zeitaufwands verzichtet. Stattdessen machten wir eine ausgiebige Mittagspause bevor wir zum Abholpunkt der Nguma Island Lodge fuhren. Aufgrund der Wegverhältnisse (Tiefsand) wird man an einem Parkplatz in der Nähe der Hauptstraße mit einem Gefährt abgeholt, dass an einen alten Militärtransporter erinnert. Um auf die Sitzbänke auf der Ladefläche zu gelangen, erfordert es schon etwas Beweglichkeit ... Nach einer sehr staubigen ca. halbstündigen Fahrt kamen wir an der Lodge an. Die beiden Fahrer brachten uns zu unseren Hauszelten und wir sortierten uns kurz um dann zum Hauptgebäude zu gehen. Bisher waren wir das empfangstechnisch zwar etwas anders gewohnt, dachten uns aber noch nichts dabei. Da die Zelte mitten im Wald stehen und die Lichtverhältnisse im Zelt nicht so gut waren, war mir zuerst gar nichts aufgefallen. Allerdings meinten unsere Mitreisenden als wir uns trafen, dass das ja wohl sauberkeitstechnisch nicht so das Wahre sei. Im Hauptgebäude angekommen standen wir erstmal etwas verloren herum, da sich irgendwie niemand bemüßigt fühlte uns in Empfang zu nehmen. Nach einiger Zeit kam eine Angestellte, sagte uns, dass die Besitzerin uns leider nicht begrüßen könne, da "sie sich nicht wohl fühle". Sie erklärte uns, dass wir uns mit Tee, Kaffee und Kuchen bedienen könnten und wann es Abendessen gäbe. Nun ein kühles Getränk hätte ich deutlich vorgezogen, war aber wohl irgendwie nicht vorgesehen. In der Zwischenzeit war auch unser Reiseleiter zu uns gestoßen und meinte nur, in dem Zelt bliebe er nicht. Er zeigte uns Bilder vom nicht bezogenen Kissen, welches völlig versifft war. Seine Reklamation bei der Angestellten führte zu leichter Verwirrung und der Frage in welches Zelt ihn die Fahrer denn geschickt hätten. Sie ging mit ihm mit, um sich das anzuschauen. Es stellte sich heraus, dass er tatsächlich im falschen Zelt war allerdings wurde es für ihn noch schlimmer. In dieser Lodge werden Reiseleiter tatsächlich in ganz normalen Zelten, mit einer Matratze auf dem Boden untergebracht. Dusche und Toilette dürfen sie sich mit den Arbeitern teilen. Und hier sollten wir 2 Nächte bleiben - da kam Begeisterung auf. Man muß dazu sagen, dass mehrere der Hauszelte für Gäste nicht belegt waren, es war jetzt also keine Ausweichunterbringung als Notlösung.

Später erschien die Besitzerin - eine ältere Engländerin - dann doch noch, allerdings kann man die Begrüßung eher als Befehlsausgabe bezeichnen. Die Beschwerde unseres Reiseleiters über seine Unterbringung konnte sie nicht nachvollziehen :thumbdown: Insgesamt kann man von dieser Lodge nur abraten. So schön die Lage eigentlich ist, sie ist nicht sauber, die Besitzerin unfreundlich und das Essen kann man vergessen - dazu ein paar Details im nächsten Teil.

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Montag, 21. Dezember 2015, 11:48

Schließlich gings noch zu den Popa Falls. Wie hier im Forum sicherlich allgemein bekannt, ist der Name etwas irreführend, da es sich mehr um Stromschnellen als um echte Wasserfälle handelt.
Böse Zungen sprechen deshalb ja auch oft von den "Popel-Falls". :D
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Montag, 21. Dezember 2015, 13:06

Am nächsten Morgen stand nach einem vergleichsweise spartanischen Frühstück (1 Spiegelei pro Person, Toast mit 3 Sorten Marmelade, wobei eine schon eingetrocknet war, Cornflakes und etwas Obst) eine Bootsfahrt über die Guma Lagune mit anschließender Mokorofahrt auf dem Programm. Mittagessen (Sandwiches und das Getränk, welches man zum Mitnehmen bestellt hatte - letzteres nicht im Preis enthalten) gab es als Picknick unterwegs.

Wir starteten also mit dem Motorboot




und fuhren zu einer Insel, wo wir in die Mokoros umstiegen



In den Mokoros hat man durch die sehr niedrige Sitzposition nochmal eine andere Perspektive und die Papyruswälder rechts und links wirken noch undurchdringlicher



Es gab aber auch etwas offenere Wasserflächen und auch ein paar Vögel zu beobachten





Nach knapp 2 Stunden gingen wir für einen kleinen Spaziergang an Land und machten unsere Mittagspause bevor es zurück zur Lodge ging. Dort angekommen hatten wir ca. 2,5 Stunden Pause bevor es noch einmal mit dem Boot zum Sonnenuntergang in die Lagune ging.
Fazit: Mokoro fahren hat schon was, allerdings ist es durch die Sitzposition am Boden des Boots und dem "Zwang" zum Stillsitzen (sonst kann das Boot schon sehr ins Wackeln kommen :S ) auch anstrengender als man das bei "Nichtstun-Müssen" vermutet - die ganze Zeit in der prallen Sonne tat ein übriges.

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Montag, 21. Dezember 2015, 19:04

Wie gesagt, ging es am späten Nachmittag nochmal aufs Boot zum Sundowner in der Lagune (auch hier die Getränke bitte vorher bestellen - nur das ist später dann auch an Bord ..)



und hier nochwas aus der Abteilung Kitschpostkarte :D





Über die Qualität der Lodge habe ich mich ja schon ausgelassen, hier noch ein paar Bilder



prinzipiell hätte sich da schon was draus machen lassen, denn die Anlage an sich war ja nicht schlecht gemacht, man muss es halt auch in Schuss halten.

Und hier noch Beispiele zum Abendessen und Frühstück. So sah die Vorspeise beim Abendessen aus. Das auf dem Salatblatt ist übrigens hausgemachte Mayonnaise. Bei knapp 40 Grad konnten wir uns da alle doch sehr beherrschen :thumbdown:



Und das war das übersichtliche Frühstücksbuffet - abgesehen von den tiefen Tellern, war doch von allem für jeden von uns 5 ein Stück vorhanden ...





Wie man sich vorstellen kann, waren wir nicht böse von hier wegzukommen. Zum Glück war das die letzte schlechte Unterkunft auf dieser Reise.
Wir wurden wieder zu unserem Bus zurückgebracht und fuhren weiter nach Maun. Der Tag war ausnahmsweise mal entspannt geplant, sodass wir tatsächlich Zeit für einen Rundflug über das Delta hatten ...

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Montag, 21. Dezember 2015, 19:35

Wir kamen um kurz nach 12 Uhr in Maun am Flughafen an und gingen zu den Anbietern für die Rundflüge. Beim ersten hatten wir noch Pech, da war für den Tag alles ausgebucht aber Kavango Air hatten wir Glück und konnten um 13 Uhr starten. Preis pro Person lag bei 950 Pula plus 5% Kreditkartenzuschlag (bei Buchung von 4 Personen). Zum damals gültigen Wechselkurs waren das ca. EUR 85 p.P., was ich ok finde für einen Flug von ca. 45 Minuten.

Leider zickte mein großes Tele an der G3 (irgendwie schienen die Scheibenreflexionen den Autofocus zu irritieren, jedenfalls ließ sich nicht scharfstellen und dementsprechend nicht auslösen). Zum Glück hatte ich ja noch meine FZ28, die hat zwar etwas weniger Brennweite aber ich denke, es sind ein paar ganz brauchbare Aufnahmen herausgekommen













Ich hab das jetzt das zweite Mal gemacht und muß sagen, ich bin immer wieder begeistert. Nach dem Flug fuhren wir zur Thamalakane River Lodge, wo wir an / in unseren eigenen kleinen Privatpools, die bei jedem unserer Bungalows dabei waren, entspannten.

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Donnerstag, 24. Dezember 2015, 15:47

Zunächst wünsche ich allen Foristen ein schönes Weihnachtsfest - egal wo ihr feiert, ich hoffe ihr macht euch nicht zu viel Stress und genießt die freien Tage :wine:

Und hier soll es nun weitergehen mit der Fahrt von Maun ins Moremigebiet. Noch vor der offiziellen Frühstückszeit in unserer Lodge soll es weitergehen. Wir bekommen einen frühen Kaffee und Frühstückspakete, die wir zusammen mit unserem Gepäck auf den offenen Jeep laden, der uns ins Third Bridge Camp im Moremi bringt. Wir fahren am South Gate ins Reservat ein


Die Fahrt ins Camp dauert mit Frühstückspause in der VIP-Lounge einer Landebahn im Delta ca. 5 Stunden


Leider halten sich die Sichtungen in Grenzen. Abgesehen von einer Giraffe



sehen wir "nur" Impalas, sodass die nächsten Tage der Spruch "wir halten auch für Impalas" zum Running Gag in unserer Gruppe wird




Den Namen Third Bridge Camp kommt nicht von ungefähr


auch wenn die letzte Brücke ihren Zweck nicht so ganz erfüllt


Untergebracht waren wir in großen Hauszelten. Unseres war wohl das Neueste, aber leider nicht das einbruchssicherste, wie sich herausstellen sollte ...


Im Camp angekommen wurden wir erstmal mit einem leckeren Nudelsalat und frisch gebackenem Brot verköstigt. Es war faszinierend, was der Koch in seiner kleinen Feldküche alles so zauberte. Überhaupt war das Team rund um André, den (Mit-)Besitzer, super.
Hier seht ihr unser "Esszimmer" und im Hintergrund noch die Zelte in ihrer alten Form. Die sollen aber wohl jetzt nach und nach alle ersetzt werden.



Am Nachmittag ging es dann nochmal auf Pirschfahrt




den Beinamen Prince-Charles-Antilope tragen sie nicht ganz zu unrecht :D

Man merkte jetzt auch jeden Tag ein bißchen mehr, dass die Regenzeit naht - die Wolken werden jeden Nachmittag dichter, aber noch fiel kein Regen


und dann gabs auch wieder Elefanten





hier beim Staubbad



Zurück im Camp gabs unser erstes Braai in diesem Urlaub und auch noch vom Lagerfeuer



und er hier stattete uns noch einen späten Besuch ab (es waren wohl auch Hyänen und Wildhunde in der Nähe, aber die konnte man nur hören)



Nach einem langen Tag fielen wir relativ früh in unsere Betten, denn auch morgen sollte es schon um 6 Uhr zur ersten Pirschfahrt losgehen (und das frühe Aufstehen wird sich lohnen :thumbsup: )

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