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chrissie2006

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Sonntag, 25. Oktober 2015, 16:47

23.04. Floodplain Special

Aufgrund dessen, dass mein Magen-Darm-Trakt mir -bzw. uns, denn nicht nur, dass mein Mann natürlich wach wurde, er begleitete mich auch immer zur Toilette, obwohl ich ihm versichert habe, dass ich alleine gehen kann- eine unruhige Nacht beschert hat, versucht mich Christian dazu zu bewegen, dass wir das Floodplain Special absagen. Dies möchte ich nicht, obwohl ich mir natürlich Gedanken mache, was passiert, wenn ich auf dem Boot ad hoc auf Toilette muss :blush: . Da es erst gegen 10:45 h los gehen soll, gebe ich mir bis dahin noch „Schon“- bzw. Bedenkzeit.
Christian frühstückt Toast, ich ziehe ein Rusk vor, bilde mir ein, dass das noch magenschonender ist. Wir räumen das Dachzelt ab, legen die Schlafsäcke, die Kissen und die Decke zum Lüften heraus. Zwischendurch lauschen wir, ob wir den Elefanten sehen, aber vergeblich. Mein Magen rumort immer noch, und ab und zu muss ich zur Toilette rennen. :(
Gegen 10:20 fahren wir zur anderen Campsite rüber und packen den Käse und die Marmelade in die dortige Gefriertruhe, damit wir unseren Kühlschrank ausstellen können, um die Batterie zu schonen. Gegen 10:55 Uhr besteigen wir das Boot. Ich gehe nochmal auf Toilette, beeile mich, weil ich denke, es geht gleich los, aber es zieht sich noch 20 Minuten hin. :rolleyes:



Ca. 1 km geht es durch ganz schmale und flache Kanäle, so dass Dan und sein Gehilfe Clement zwischendurch unser Boot auch schieben müssen.



Christian kippt mit dem Stuhl beim Anfahren um. Dan lacht, das passiert wohl öfters. Da Christian sich nicht weh getan hat, lachen wir mit, denken uns aber, dass er seine Passagiere entsprechend vorwarnen sollte, denn wenn jemand unglücklich fällt…





Wir fahren ca. anderthalb Stunden, bevor wir an Land gehen und Dan uns auf einem ca. halbstündigen Spaziergang die Pflanzen erklärt und uns Tierspuren zeigt. So erfahren wir, welche Pflanzen gegen Ohrenschmerzen helfen oder von welchem Baum die Rinde als Waschmittel benutzt wird.





Zurück auf dem Boot gibt es Mittagessen: Brötchen, Käse, Wurst, ein frischer Salat aus Tomaten und Eisbergsalat. Weiterhin gibt es abgepackten Kartoffelsalat, Oliven, Chips und Getränke.



Dann erkundigen wir weiter die floodplains. Dieses fast lautlose Dahingleiten durch die herrliche Landschaft begeistert uns, auch wenn Dans Suche nach Elefanten erfolglos bleibt. Dafür ist die Vogelwelt gut vertreten: Riesenfischer, Bienenfresser, Schlangenhalsvögel, Klaffschnabel, Schreiseeadler, Blaustirnblatthühnchen, Schwalben, Riedscharben und Goliathreiher.


Klaffschnabel


Graulärmvogel

Im Nachhinein muss ich feststellen, dass ich an diesem Tag nicht besonders viele Fotos gemacht habe. Ich habe wohl mehr die Landschaft genossen :rolleyes:
Auch die obligatorischen Hippos fehlen nicht:





Wir schippern weiter durch die verschiedenen Kanäle,





und legen nach einem Sundowner gegen 18:30 Uhr an unserer Insel an.
Auch wenn ich mehrmals verkrampft im Boot gesessen habe, weil ich dachte, es geht schon wieder los, habe ich den Tag auf dem Boot gut über die Runden gemacht. Aber kaum haben wir die Insel betreten, verschwinden wir mit dem Spaten bewaffnet, erstmal hinterm Busch. Jetzt hat es Christian auch erwischt. :help:
Dan und Clement bereiten das Feuer vor und stellen uns unsere Zelte auf. Wir bieten unsere Mithilfe an, aber Dan erwidert lachend, er mache das nicht zum ersten Mal. Das gibt uns Zeit, den Sonnenuntergang zu genießen.



Um 20:30 Uhr ist das Abendbrot fertig: Hühnchen, Kürbis, Bohnen, Pilze und Toast, als Nachtisch gibt es Früchte und Kekse in Vanillesoße. Es schmeckt sehr lecker, aber ich hätte wohl besser darauf verzichten sollen. Gegen 21:40 Uhr verschwinden wir im Zelt.
ÜN: Floodplain Special

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chrissie2006

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Mittwoch, 28. Oktober 2015, 20:16

24.04. Floodplain Special / Mavunje Camp

In der Nacht geht es wieder mehrmals „hintern Busch“. Wahrscheinlich weil Christian inzwischen auch Durchfall hat, macht er mich im Laufe der Nacht an, ob ich denn bald „fertig sei“. ;( Nun liege ich noch angespannter auf mein Magen-Darm-Grummeln hörend, um einerseits keinen „Fehlalarm“ auszulösen, andererseits aber auch nicht mich zu spät aus dem Schlafsack zu pellen, den Reißverschluss vom Zelt zu öffnen und ins Freie zu schlüpfen. An Schlaf ist für mich nicht mehr zu denken. :S Dafür sorgen neben den Hippos auch das Trommeln der benachbarten Dorfbewohner. Zwischenzeitlich frage ich mich sogar, ob es nicht nur meiner Einbildung entspringt. (Dan erzählt mir später, dass das Trommeln dazu dient, die Geister zu vertreiben und Verschwundene zurückzuholen.)
Als wir im Morgengrauen aufstehen, stapelt sich das Toilettenpapier vor unserem Zelt, denn wir haben gestern Abend den Spaten vergessen. :blush: Glücklicherweise kann es Christian unbemerkt vergraben. Beim obligatorischen Kaffeetrinken erkläre ich Dan meine Bedenken, mit dem Boot rauszufahren. Er erwidert, wir könnten jederzeit anlegen. Ich befürchte zwar, dass das für mich dennoch im Fall der Fälle zu spät ist, stimme aber trotzdem zu, da ich trotz allem den Ausflug nicht vorzeitig beenden will. Wir legen um 7:30 Uhr ab, vergessen jedoch das Wichtigste - den Spaten. :whistling:
Dan versucht immer wieder, noch Elefanten für uns zu finden, aber nichts zu machen. :(





Entschädigt werden wir von einer Kolonie Weißstirnspinte, die wir ausgiebig beobachten können.







Für die Ornithologen unter euch hier eine fast vollständige Liste der Vogelarten, die wir während des Floodplain Specails gesehen haben:
Schreiseeadler, Mangrovenreiher, Hammerkopf, Hagedasch Ibis, Klaffschnabel, Zweifarbenwürger, kleine Streifenschwalbe, Stummelwidah, Kuhreiher, Schlangenhalsvogel, Riedscharbe, Rohrweihe, Waffen- und Senegalkiebitz, Blaustirnblatthühnchen, Kammblesshuhn, Negerralle, Kapturteltaube, Graulärmvogel, Senegalspornkuckuck, Angola- Mönch- Kuckuck, Weißstirnspint, Zwergbienenfresser, Gabelracke, Rieseneisvogel und Graufischer





Leider etwas unscharf geworden, aber dennoch gefällt es mir :D



Um 09:00 h legen wir an, offensichtlich muss Dan auf Toilette. Ich muss ausnahmsweise mal nicht. :P


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chrissie2006

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Mittwoch, 28. Oktober 2015, 20:29

Wir fahren noch weitere 40 Minuten,


Floodplains

bevor wir an unserer Campsite anlegen und frühstücken: Rührei, Toast, Müsli und Joghurt. Letzteren würde ich gern essen aber ich habe Angst, dass mein Darm darauf reagiert.









Nachdem die Zelte abgebaut und die Ausrüstung verstaut ist, geht es in 1,5 h zum Mavunje Camp zurück.

Neben einem Krokodil, das von einer Sandbank ins Wasser gleitet, bevor ich ein Foto machen kann, sehen wir viele Moorantilopen, Riedböcke und Hippos.







Nachdem wir uns von Clement mit einem guten Trinkgeld verabschiedet und mit Dan geklärt haben, dass wir nicht nur noch wie gebucht eine sondern zwei Nächte bei ihm verbringen möchten, lege ich mich erst mal hin. Den Rest des Tages verbringen wir mit Körperpflege, Wäsche waschen, Akkus laden (Dan leiht uns ein Spannungswandler zum Aufladen über die Autobatterie aus), lesen und „Tiere beobachten“:


Gecko


Ein Gelbbrustbulbül (Yelllow-bellied Greenbul) lässt sich in Ruhe von mir ablichten

Christian stellt fest, dass wir unsere Verluste um zwei Handtücher erweitern können. Er ist der Meinung, wir hätten sie gar nicht erhalten, da die Handtücher zusammen mit der Decke in einer Tüte waren und wir ja definitiv nur eine Decke erhalten haben. Ich bin mir da nicht so sicher (Tage später fällt mir ein, wo die Handtücher sind: hinter der Rücksitzbank, wo wir die getragene Wäsche zum Waschen sammeln :blush: ).
Wir verzichten noch einmal aufs Grillen, um unsere Mägen zu schonen. Ich verzichte auch auf den Amarula, in der (vergeblichen) Hoffnung, es nun überstanden zu haben.
Von Hippogrunzen begleitet, ziehen wir uns frühzeitig ins Dachzelt zurück.
ÜN: Campsite Mavunje

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Mittwoch, 28. Oktober 2015, 22:32

Ups...verpasst. aber wir springen noch fix mit rein. Botswana (und Simbabwe) finden wir total spannend. Danke für die tollen Bilder und Eindrücke! :thumbsup:

Sylti

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25

Donnerstag, 29. Oktober 2015, 07:31

wunderschöne Bilder - :danke: dafür
schade nur, dass Eure Mägen Euch so auf Trab gehalten haben

chrissie2006

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Donnerstag, 29. Oktober 2015, 17:49

Euer positives Feedback freut mich und motiviert zum Weiterschreiben. :danke:
Ups...verpasst. aber wir springen noch fix mit rein. Botswana (und Simbabwe) finden wir total spannend. Danke für die tollen Bilder und Eindrücke! :thumbsup:

Gerne.
Ich beschäftige mich seit kurzen mit Simbabwe, und es reizt mich sehr. Vielleicht geht es nächstes Jahr dorthin. :D


wunderschöne Bilder - :danke: dafür
schade nur, dass Eure Mägen Euch so auf Trab gehalten haben

Ja, das war nicht so schön, zumal ich damit 1,5 Wochen zu tun hatte :thumbdown:

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Bär

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Donnerstag, 29. Oktober 2015, 20:11

Ja, das war nicht so schön, zumal ich damit 1,5 Wochen zu tun hatte :thumbdown:

Du Arme. Ich habe schon still mitgelitten. Hast Du irgendeine Idee, woran es gelegen hat?
.
*** Wer nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen. (aus Afrika) ***

chrissie2006

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28

Freitag, 30. Oktober 2015, 18:23

Zuerst hatte ich einen Joghurt im Verdacht, den ich kurz zuvor gegessen hatte. Aber nachdem Christian auch an Durchfall litt, schied das aus. Wir vermuten inzwischen, dass es das Fleisch von der Nunda River Lodge war. Warum ich damit solange zu tun hatte, ist mir allerdings ein Rätsel. Ich habe auch die Malariaprophylaxe abgesetzt, da eine der Nebenwirkungen Durchfall ist, aber auch danach wurde es erstmal nicht besser. Zumindest hatte ich kaum Schmerzen, was die ganze Sache wenigstens halbwegs erträglich machte.

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Sonnenmensch

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29

Samstag, 31. Oktober 2015, 13:19

Vielen, vielen Dank :danke: für diesen schönen Reisebericht und die tollen Bilder. :thumbsup:
Es tut mir sehr leid, dass ihr in euerem Urlaub so lange beeinträchtigt war. :(


Viele Grüße
Anke

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chrissie2006 (31. Oktober 2015, 19:12)

chrissie2006

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Samstag, 31. Oktober 2015, 19:23

25.04. Bwabwata NP

Erneut müssen wir nachts mehrmals die Toilette aufsuchen. :wacko: Gegen Morgen ertönt das Gebrüll eines (?) Löwen. Des Weiteren sind natürlich das Grunzen der Hippos und ab 04:30 h die ersten Vögel zu hören.
Für heute steht ein Ausflug in den Bwabwata NP an. Es ist gleichzeitig eine erste Übung für Christian, was die Sandpisten angeht. Dan gibt mir eine Karte mit und seine Telefonnummer, falls wir wirklich stecken bleiben sollten.
Auf dem Weg zum Park müssen wir an einer Kontrollstelle anhalten, aussteigen und unsere Füße auf einer Desinfektionsmatte abwischen. Der Kontrolleur scheint wohl schlechte Laune zu haben, er lässt Christian extra noch ein paar Meter vorfahren. :huh:
Am Office angekommen ist alles verschlossen.



Christian sieht hinter dem Haus schon den ersten Elefanten vorbeilaufen, das fängt ja vielversprechend an. Da wir auf der Straße ein Hinweisschild auf das Parkhauptquartier, das rechts der Straße liegt (Bwabwata liegt von Mavunje kommend aus links), gesehen haben, wollen wir dorthin fahren. Auf den ersten Metern kommt uns eine Schwarze entgegen und deutet per Fingerzeig, dass der Eingang auf der anderen Seite der Richtige ist. Während wir auf sie warten, reduziert Christian den Reifendruck. Nachdem wir unseren Eintritt (insgesamt 90 Rand) gezahlt haben, steht einer Erkundung des Parks nichts mehr entgegen. Christian ist etwas angespannt, was uns für Pisten erwarten.
Bei der dichten Vegetation sehen wir erst mal nicht viel, aber das ist nicht weiter schlimm, so kann Christian sich an das neue Terrain gewöhnen :P .







Am Aussichtspunkt steigen wir aus und lassen den Blick über die Floodplains schweifen.



Christian meistert seine erste Bewährungsprobe, wo er die Untersetzung benutzen muss. Dann halten wir an einer Stelle mit Sicht aufs Wasser und Hippo.





Elefantenhäufchen sehen wir reichlich, aber dieselben lassen sich nicht blicken.



Mit Blick auf den Horseshoe verspeisen wir unsere letzten Vorräte: Toast mit Marmelade und Käse.
Anscheinend habe ich so einen Hunger gehabt, dass ich das Fotografieren vergesse, nur den Darter fotografiere ich bei der Weiterfahrt



An einem kleinen Wasserloch kommt ein Hippo aus dem Wasser und verzieht sich in den Schatten. Offenbar weil es sehr warm ist, stinkt es gewaltig.


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Samstag, 31. Oktober 2015, 19:35

An der nächsten Wassersuhle sucht ein Hammerkopf nach Nahrung.



Impalas und ein Wasserbock stehen leider im Gegenlicht.

Nachdem Christian die erste kleine Wasserdurchfahrt gemeistert hat, sehen wir Riedböcke.



Das Gras steht hier sehr hoch.



Christian hält an, um Gras zu entfernen. Er will gerade zugreifen, als sich das vermeintliche Gras als Gottesanbeterin entpuppt.



In einiger Entfernung kommen uns ein paar Gnus entgegen, aber vorher biegen wir ab, da wir hoffen, nochmal ans Wasser zu gelangen. Neben einen weiteren Hammerkopf sehen wir auch einen Squacco Heron (Rallenreiher).



Auf dem Rückweg taucht kurz vorm Horseshoe unvermutet ein Elefanten auf, wir können nicht sagen, wer mehr erschrocken ist, der Elefant oder wir.





Am Horseshoe stellen wir uns erstmal hin und hoffen, dass auch Elefanten zum Wasser kommen. Die Wartezeit versüßen wir uns mit Keksen. Das Warten lohnt sich, nach ca. einer Viertelstunde erscheinen zwei Elefanten, wenn auch ziemlich weit entfernt. Sie stillen ihren Durst, laufen in unsere Richtung weiter und verschwinden dann im Dickicht.





Größere Elefantenherden sollen in der Regel am (späten) Nachmittag erscheinen, da waren wir wohl zu früh dran.

Ein Schreiseeadler nimmt auch versteckt in einem Baum Platz. Von ihm gelingt mir kein Foto, aber vom Graulärmvogel:


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Samstag, 31. Oktober 2015, 19:41

Dann fahren Richtung Gate. Eine Horde Baboons und -leider ziemlich entfernt – Klunkerkraniche lassen uns anhalten.






Klunkerkranich - wattled crane

In der Nähe einer Lodge (Namqua?) sehen wir Elefanten, leider können wir nicht gut halten.



An einer Wasserstelle halten wir noch einmal.







Gegen 14:00 h verlassen wir den Park. Christian erhöht mit dem Kompressor den Reifendruck, dann geht es nach Mavunje zurück.

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Samstag, 31. Oktober 2015, 19:47

Den Nachmittag verbringen wir mit lesen und faulenzen. Hier ein paar Eindrücke von der Campsite:


Küche




Dusche, WC, Bad





Da wir kein Fleisch etc zum Grillen haben, essen wir Nudeln mit Meatballs und Bohnen. Leider gibt es heute keinen schönen Sonnenuntergang.



Wir setzen uns noch mit Blick auf die Lagune hin und trinken unseren Amarula bzw. Bier. Später sitzen wir noch bei Licht im Diningroom und lesen. Es ist noch nicht einmal 20:00 h, als wir zu Bett gehen.
Tageskilometer: 100
ÜN: Mavunje Camp

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Samstag, 31. Oktober 2015, 19:50

Danke an all die Errinnerungen, die eure Fotos herbeibringen.... Tut mir leid das ihr kaum Elefanten hattet.

Wir haben im Camp übernachtet und die ganze Nacht stand eine Elfantenkuh 5 Meter neben unserem Auto und hat mit uns übernachtet. War die ersten Stunden sehr komisch. Aber wir haben irgendwann feuer gemacht und neben ihr gegrillt und sie hat uns ignoriert.... trotz essen....

Und im Park Camp und Horseshoe waren unzählige Elefanten. Meist viel zu nahe und meist auf der Straße ;-)

LG
Amos

bin gespannt wo ihr danach hinfahrt.

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toetske

oorbietjie

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Sonntag, 1. November 2015, 15:28

:danke: Chrissie,

Danke für Bericht und Bilder! In einem Wort: Klasse! Wahrscheinlich werden wir nie in diese Gegend reisen, deshalb ist es umso schöner mitzuträumen.

Deine Magen-Darm-Probleme erinnern mich an eine Salmonellenvergiftung vor einigen Jahren, allerdings hatte ich damals auch noch andere unangenehme Nebenwirkungen. Zum Glück passierte das hier in Belgien und nach 1 Woche krankgeschrieben zu sein war alles wieder normal.

Freue mich auf Eure nächsten Erlebnisse.

LG. Toetske
one life, LIVE IT !

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chrissie2006 (2. November 2015, 16:48)

chrissie2006

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Montag, 2. November 2015, 16:54

Danke an all die Errinnerungen, die eure Fotos herbeibringen.... Tut mir leid das ihr kaum Elefanten hattet.

Wir haben im Camp übernachtet und die ganze Nacht stand eine Elfantenkuh 5 Meter neben unserem Auto und hat mit uns übernachtet. War die ersten Stunden sehr komisch. Aber wir haben irgendwann feuer gemacht und neben ihr gegrillt und sie hat uns ignoriert.... trotz essen....

Und im Park Camp und Horseshoe waren unzählige Elefanten. Meist viel zu nahe und meist auf der Straße ;-)

LG
Amos

bin gespannt wo ihr danach hinfahrt.


Hallo Amos,
da habt ihr ja ein Eli-Erlebnis gehabt, dass euch sicher noch lange in Erinnerung bleibt. :thumbup:
Wir haben im weiteren Verlauf der Reise noch reichlich Elefanten gesehen, insofern sind wir rückblickend nicht traurig, obwohl es vom Boot aus immer noch anders ist als vom Auto aus.
Um deine Neugier zu stillen:
Wir waren u.a. noch im Chobe NP und im Moremi WR sowie auf eine Stippvisite im Makgadikgadi NP.
LG Chrissie

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Cosmopolitan (2. November 2015, 17:21)

chrissie2006

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Mittwoch, 4. November 2015, 17:54

26.04. Mavunje – Kasane

Die Nacht war gut: wir waren mal nicht auf Toilette. Jedoch gab's auch keine tierische Geräuschkulisse, nur Christian hört gegen Morgen kurz Löwengebrüll. Zeitig schwingen wir uns aus den Federn, Botswana ruft!
Nachdem wir bei Dan unsere Rechnung beglichen haben und uns noch ein wenig unterhalten haben, verlassen wir um 08:00 h Mavunje. Entlang der B 8 gibt es einige kleinere Ansiedlungen und in kurzen Abständen werden Melonen und Souvenirs zum Verkauf angeboten.




Leider etwas unscharf geworden :(

Nach 1,5 h erreichen wir Katima Mulilo, umfahren den Ort jedoch, da wir uns hier nicht aufs Navi verlassen, sondern der Beschilderung zur Grenze folgen. Der Straßenbelag bis zur Grenze ist sehr uneben, aber wenigstens müssen wir nicht auf Schlaglöcher acht geben.

Der namibische Grenzer ist gut drauf, er verwickelt uns in einen kurzen Plausch, will wissen, warum wir am heutigen Sonntag nicht in der Kirche sind, oder wo unsere Kinder denn seien. Auf der Brücke stoppen wir, um ein paar Fotos zu machen.



Christian entdeckt einen Elefanten am Hang . Davon gibt es kein Foto, denn Christian hat mal wieder seine Adleraugen bewiesen und den Elefanten halb hinter Bäumen versteckt ausgemacht.

Nachdem wir aus Namibia ausgereist sind, müssen wir zuerst die Veterinärkontrolle passieren. Obwohl wir uns im Vorfeld schlau gemacht haben, verschlafen wir, Äpfel und Gemsquash zu verstecken. :sleeping: Die Äpfel müssen wir abgeben, aber zum Glück können wir die Gemsquash behalten. Anschließend erfolgt die Passkontrolle, dann stehen wir etwas an, um unser Auto zu registrieren und die Straßengebühr (190 ZAR) zu bezahlen.

Nachdem wir uns auch am Nationalparkgate für das Benutzen der Transitstrecke registrieren haben, steht den letzten Kilometern nach Kasane nichts mehr entgegen. Bis auf zwei tote Löffelhunde und viele Vögel sehen wir zum Glück bzw. leider nichts.
Wir füllen unsere Reisekasse mit Pula und kaufen anschließend bei Choppies und Spar ein. Das Senyati Camp finden wir problemlos, auch die Zufahrt stellt für Christian kein Problem dar (selbst ich habe dies ein anderes Mal geschafft). Auch ohne Reservierung ist noch eine Campsite für die Nacht sowie für den 29.04. frei (180 Pula pro Person/Nacht). Bevor wir uns auf unserer Camp Site einrichten, werfen wir einen kurzen Blick von der Aussichtsplattform an der Bar auf das Wasserloch.



An unserer Campsite treiben sich Affen herum, wir können also nichts unbeaufsichtigt liegen lassen. Wir setzen uns einen Kaffee auf und essen eine Kleinigkeit. Dabei sehen wir neben den Staren, die wohl durch unser Essen angelockt werden, Rotschnabeltokos und einen Zweifarbenwürger (swamp boubou). Letzteren würde ich gern fotografieren, aber er ist nicht willig.

Dann gehen wir zum Wasserloch vor. Dort ist noch nicht viel los: etwas abseits Paviane und Warzenschweine.





Dafür ist die Vogelwelt gut vertreten:


Black-winged Stilt -Stelzenläufer


African Sacred Ibis - Heiliger Ibis


Three-banded Plover - Dreibandregenpfeifer


Grey heron -Graureiher

Ich habe Kopfschmerzen, und auch der Durchfall setzt wieder etwas ein. :evil: Toiletten sind ja zumindest in erreichbarer Nähe.
Wir wollen noch Grillen und auch etwas Schönheitspflege betreiben, daher gehen wir erst mal zu unserer Campsite zurück, um dann später – inzwischen ist es dunkel- noch mal nachzusehen, was sich am Wasserloch tut.
Eine kleine Gruppe Elefanten bevölkert das Wasserloch. Leider verzieht sie sich schon kurz darauf in den Busch. Dafür kommen Büffel, sie ziehen wie ein Band vorbei, bestimmt 10 Minuten lang. (Von beidem habe ich leider kein akzeptables Foto :( ).
Ich nutze den Internetempfang (17:00 h bis 21:00 h) an der Bar, um eine Mail an die Daheimgebliebenen zu schreiben. Es kommen auch noch weitere Elefanten- überwiegend einzeln.


Leider gelingen mir immer noch keine passablen Nachtbilder :blush:
Hyänen müssen auch in der Nähe sein, leider hören wir sie nur. Ein Elefant stellt sich direkt vor dem Bunker hin. Das muss jetzt klasse sein, von da unten zu gucken.
Teilweise werde ich vom Geschehen vor meiner Nase abgelenkt, da ich mit einer Südafrikanerin ins Gespräch komme, die in der Nähe von Oudtshoorn lebt. Sie zeigt mir auf ihrem Tablet Fotos von dort und erzählt uns, dass sie mit ihren Brüdern unterwegs sei, die mit Microlights hierher geflogen sind.
Als die Elefanten weg sind, gehen wir ins Zelt.
Tageskilometer: 268
ÜN: Senyati Camp

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chrissie2006

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Freitag, 6. November 2015, 18:19

27.04. Senyati – Ihaha (Chobe River Front)

Wieder muss ich nachts raus – aber wenigstens bleibt es bei dem einen Mal. Wir hören Schakale und Hyänen heulen.
Als wir aufstehen, sind es nur 11°C. :huh: Wir schauen kurz am Wasserloch vorbei, aber außer Vögeln sind keine Tiere zu sehen.
An der Lkw-Schlange vorbei, die auf die Fährüberfahrt nach Sambia warten, geht es zuerst kurz nach Kasane für ein paar Snacks.




Warzenschweine laufen in Kasane frei herum

Voller Vorfreude fahren wir anschließend weiter zum Chobe NP. Wir haben die Riverfront sowie Moremi im September 2008 im Rahmen einer Kleingruppenreise besucht und waren damals hellauf begeistert. Da wir diesmal nicht zur Trockenzeit unterwegs sind, sind wir gespannt, wie die Sichtungen ausfallen werden. Nach der Registrierung und Zahlung der Gebühren (Eintritt 120 Pula pP/N sowie 50 Pula fürs Auto) kann unser kleines 4x4 - Abenteuer beginnen. :thumbsup:









Die ersten Eindrücke von der Vogelwelt sind vielversprechend.


Graureiher.


Silberreiher


Marabus


Schreiseeadler

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chrissie2006

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Freitag, 6. November 2015, 18:53

Christian steht vor seiner ersten Herausforderung: einige Bodenabsätze sind zu überwinden. Christian meistert die Stelle gut, aber wir sind beide schweißgebadet. :rolleyes:

Ein kleines Bad täte uns auch gut:





Wir müssen umdrehen, weil die Pad am Flussufer nicht mehr weitergeht. Entsetzt befürchtet Christian, dass er die schwierige Passage nochmal meistern muss, aber es führt ein Weg nach oben, der kurzzeitig auch etwas schwieriger ist. Christian meistert auch diese Herausforderung.
Weiter geht es auf einer (für uns Neulinge) mittleren Tiefsandpiste.


Junger Pukubock


Dies meine ich aber nicht mit "mittlere Tiefsandpiste"
Der Tag besteht voller fahrerischer Herausforderungen für Christian. Eine kleine Schlammdurchfahrt steht an. Der Entgegenkommende setzt fast auf. Christian schafft es auch, ohne sich festzufahren.
Bäume haben schöne gelbe Blüten. Die Luft riecht würzig. Die Landschaft wird langsam offener und gibt den Blick wieder auf den Fluss frei.







Am (vermeintlichen) Picknickplatz legen wir eine Pause ein. Leider sind die einzigen Betontische schon besetzt. Zwei Büffel ziehen mit gebührendem Abstand an uns vorbei.



Als wir weiterfahren, bemerken wir, dass wir nicht auf der richtigen Picknicksite waren. Es waren die letzten Ausläufer. Auf dem regulären Picknickplatz stehen auch andere Autos, und es sind weitere Picknickbänke da.
Hier weitere Eindrücke auf dem Weg nach Ihaha:





Mit Mama in der Nähe kann man ruhig ein bisschen angeben



So ein junges Kudu haben wir noch nicht gesehen

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Mittwoch, 11. November 2015, 16:32

27.04. Ihaha Camp

Ich bin noch nicht dazu gekommen, die Bilder mit Irfan nachzuarbeiten (s. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) ), aber da ich mit dem RB voran kommen will, hoffe ich auf eure Nachsicht.

Die letzten 4 km zum Ihaha Camp sind die reinste Wellblechpiste.
Wir können wählen, ob wir lieber die Nummer acht nehmen, die näher am WC ist oder doch die ursprünglich reservierte Nummer zehn. Wir sehen uns beide an, ich finde den Standort von Platz Nr. 10 besser, da die Sicht auf den Fluss schöner ist und sie mehr Privatsphäre bietet.


Nr. 8


Nr. 10

Aus letzterem Grund bevorzugt Christian Nr. 8, denn wir haben im Vorfeld vom Überfall hier auf dem Campingplatz gehört. Wir lassen die Münze entscheiden, Christian gewinnt. Ein guter Kompromiss wäre Nr. 9, die ist jedoch leider belegt.

Wir stellen unserem Tisch mitten auf dem Weg am Ufer, da unsere Campsite keinen Schatten bietet. Nun ist erst mal ausruhen, essen und Körperpflege angesagt.
Später besucht uns der Nachbar von Campsite neun, und wir plaudern ein bisschen (Sichtungen, Einkaufsmöglichkeiten Katima Mulilu, weil sie morgen dorthin fahren). Er empfiehlt uns, westlich des Camps zu fahren.

Seinem Rat folgend, geht es gegen 16:30 h noch einmal los.









Highlight dieses Gamedrives ist die Rappenantilope, auch wenn sie sich schon halb im Gebüsch zurück gezogen hat.



Im Camp toben die ersten baboons herum und wir haben in einiger Entfernung Besuch von Elefanten.



Wir schneiden das Gemüse, was mit den zur Verfügung stehenden Messern nicht einfach ist. Vor erhebliche Probleme stellt uns das Schneiden der Gemsquash: Dass auch Meerkatzen anwesend sind, macht die Angelegenheit nicht einfacher. :|



Beim Einchecken sind wir darauf hingewiesen worden, dass wir nach Einbruch der Dunkelheit die Sanitäranlagen nur mit dem Auto aufsuchen sollen. Das geht mit Dachzelt nun mal nicht, daher putzen wir uns die Zähne über dem Grill. Leider rumort mein Magen schon wieder und die Mücken nutzen meine bedingte Wehrlosigkeit schonungslos aus. X( Ich verzichte dennoch auf Malarone, da ich nicht ausschließen kann, dass sie die Verursacher meiner Probleme sind, obwohl ich die Tabletten beim letzten Mal vertragen habe.
Als wir ins Bett gehen, hören wir noch die Nachbarn reden. Die Grünmeerkatzen sind auch zur Ruhe gekommen. Die Ranger fahren seit Einbruch der Dunkelheit ca. alle halbe Stunde Patrouille, ansonsten hören wir nur das Quaken der Frösche.
Tageskilometer: 84
ÜN: Ihaha

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