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thoommy

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Samstag, 24. Oktober 2015, 13:44

Reisebericht: Mit einem Elefanten on Tour

Hi :)

Das Stöbern hier im Forum und Eure hilfreichen Tipps haben uns unseren kurzfristigen Südafrika-Trip mit einem besseren Gefühl angehen lassen. Nur wenige Wochen Vorbereitungszeit haben der Schönheit Südafrikas und unseres Urlaubs keinen Abbruch getan.
Da wir zum ersten Mal in Südafrika waren, haben wir einige Dinge bestimmt anders erlebt als so manch alter Hase ;)
Deswegen mal unsere Sicht der Dinge ... :)
Im Laufe der nächsten Tage schaffen wir es hoffentlich, den Bericht zu vervollständigen!

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Unsere Route:

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thoommy

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Samstag, 24. Oktober 2015, 14:06

28.09. bis 01.10. Kapstadt

Sich an einem Montagmorgen ins Auto zu setzen und ausnahmsweise mal nicht Richtung Büro sondern Flughafen zu fahren, ist eine willkommene Abwechslung :)
Ein 11-Stunden-Flug, der um 10 Uhr (und wegen irgendwelcher Sicherheitschecks um 12 Uhr) startet, ist sicherlich ein verschenkter Urlaubstag. Aber das ist auch Jammern auf hohem Niveau ;) So kamen wir im dunklen Kapstadt an und waren froh, dass wir uns bereits im Vorfeld entschieden hatten, uns nicht spät abends in das Abenteuer Linksverkehr zu stürzen, sondern mit einem kostenfreien Shuttle die 3-minütige Fahrt zum Flughafenhotel Verde organisiert hatten. Auch rückblickend ist die Entscheidung (und auch das Hotel) die richtige für uns gewesen!

Eine kleine Anekdote am Rande: Am Hotel gibt es echt nichts zu meckern. Nur der kleine Faux-pas des Rezeptionisten hat uns doch einen Schrecken eingejagt. Als wir mit der Karte unser Zimmer öffnen wollten, stellten wir fest: Die Tür ist bereits offen. Und auch eine Chipkarte steckt im Strommoped. Lichtschalter ausprobiert, es bleibt dunkel (im Nachhinein bemerkt: es waren schlicht die falschen Schalter) und dann aber die Schatten eines Menschen im Bett liegen sehen. Spontane Reaktion: Rückzug :D Eine offene Tür, stockfinsteres Zimmer und jemand liegt auf dem Bett? Unsere Phantasie bot uns genügend Szenarien, was da passiert war. Aber es stellte sich heraus, dass wir tatsächlich ausversehen in ein bereits belegtes Zimmer geschickt wurden und der Gast wohl einfach die Tür nicht richtig geschlossen hatte.

Also erst einmal ankommen, ausschlafen, am nächsten Tag nach einem guten Frühstück wieder ab zum Flughafen und den Mietwagen abholen. Die Schlange bei Europcar war lang und wir versuchten zum ersten Mal uns etwas von der südafrikanischen Gelassenheit abzuschauen. Dann wartet man halt mal etwas länger, wenn der Fuhrpark nahezu leer ist ;)

Gebuchte Mietwagenkategorie war die, die den Toyota Avanza als Beispiel abbildet. Vergleichsweise haben wir hier in den USA z.B. einen Hyundai Santa Fe bekommen. Und was erwartete uns in Kapstadt? Tatsächlich der Avanza, ein 8-Sitzer, bei dem wir erst einmal mit vereinten Kräften und einigem Bastelgeschick des Mitarbeiters die letzte Rückbank umklappen mussten, um überhaupt einen Kofferraum zu schaffen. Wir beluden unseren kleinen LKW, der beim rückwärts fahren stets liebevoll piepte und es ging los: das erste Mal in den Linksverkehr und sofort Großstadtverkehr.



Wir navigieren schon länger mit here maps (Smartphone App), was auch in diesem Urlaub super funktionierte. Nur einmal den Scheibenwischer statt den Blinker erwischt, ansonsten klappte es recht gut. Unser Guesthouse “The Blue House” liegt im hippen Tamboerskloof Viertel. Wir bekamen ein größeres Zimmer als gebucht und wurden mehrfach von unseren netten Gastgebern darauf hingewiesen, wie sicher alles sei, dass nachts Patrouille gelaufen wird und wir unser Auto sorglos vor der Tür parken können. Ein kleines Mittagessen (Avocado-Brot, die neue Leibspeise) nahmen wir direkt eine Straße weiter im The Power and the Glory zu uns. Sehr hübsches und hippes Cafe!



Das fing doch alles gut und echt nett an :) Bis auf: Das Wetter! Grauer Himmel, ab und an Regen - das ist ja wie deutscher Frühling. Aber Sommerurlaub hatten wir (auch laut Kofferinhalt) eh nicht geplant. Also was solls, Fleecejacke an und auf zur V&A Waterfront. Da gibt es schließlich auch eine Mall und viele Indoor-Läden, wie unser Gastgeber versicherte.
Der Food Market ist echt toll (und lecker), die kleine liebevollen Stände und Läden haben auch sofort das Herz der (weiblichen) Reisenden erobert. Ein perfekter Ort, um sich mit Souvenirs einzudecken. Aber direkt am ersten Tag? Das musste noch warten.


Auch für das Abendessen suchten wir uns wieder etwas in der Nachbarschaft: Beleza. So konnten wir unseren ersten Wein trinken, da die paar Meter auch im Dunkeln in Kapstadt zu Fuß möglich sind.

Auch der Mittwoch startete mit Regen. Als der Himmel drohte aufzubrechen :P fuhren wir los Richtung Cape Point. Wir hatten ein paar schöne Wanderrouten rausgesucht. Unterwegs machten wir Halt am Muinzberg Beach, schauten uns die bunten Badehäuschen vor doch wieder grauen Himmel an und die Pinguine am Boulders Beach. Dank Wild Card zahlten wir hier keinen Eintritt. Wir sind auch unsicher, ob wir Boulders Beach ohne Wild Card empfehlen würden … Richtig spektakulär ist es nicht.

Der Weg zum Cape Point zieht sich (durch schöne Landschaft) und wir waren froh, genug Zeit eingeplant zu haben.
Das Wetter schlug leider wieder um, sodass wir nach 10 Metern Fußwegim peitschenden Regen doch den Flying Dutchman wählten. Wir warteten auf eine kleine Regenpause, um den Weg Richtung Leuchtturm zu erkunden. Es war aber verdammt windig!


Nächster Stop: Cape of good hope. Brav in die Fotoschlange einreihen ;)
Hier war nun eigentlich ein kleiner Wanderausflug geplant, den wir aber aufgrund des schlechten Wetters haben ausfallen lassen :(

Immerhin machten wir unterwegs die ersten tierischen Begegnungen: Baboons, die auf unser Auto sprangen :huh:

Unser letzter Kapstadttag sollte unser Tafelbergtag werden. Im Vorfeld fest entschlossen, diesen in jedem Fall zu erwandern, trafen wir die vernünftige Entscheidung: Seilbahn statt Wandern. Die starke Erkältung, die uns seit Tagen begleitete, sollte sich nicht zu einer fiebrigen Grippe auswachsen.
Obwohl wir dachten, mit Sicherheit zu den ersten zu gehören, war die Schlange an der Seilbahn lang. Sehr lang. Vielleicht lag es an den Sonnenstrahlen, die plötzlich durch die Wolkendecke kamen, vielleicht an den Schulferien oder es ist tatsächlich täglich so voll?



Wir warteten und warteten …. Oben angekommen nahmen wir uns viel Zeit, die Aussicht zu genießen, das Plateau zu Fuß zu erkunden und uns über die ersten Sonnenstrahlen zu freuen.
Am Nachmittag machten wir noch einen Abstecher in den Botanischen Garten Kirstenbosch und testeten auch gleich das Restaurant dort aus. Uns das Essen war super lecker. Klare Empfehlung!

Kapstadt-Fazit
:
  1. Jede Stadt hat im Sommerwetter mehr Flair (hierzu mehr am letzten Reisetag).
  2. So vorsichtig wie wir waren, ist sicherlich übertrieben. Beim nächsten Besuch wird mehr zu Fuß erkundet.
  3. Den Tafelberg zu Fuß erklimmen oder für die Seilbahn vorher ein Online-Ticket kaufen!

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thoommy

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Sonntag, 25. Oktober 2015, 12:39

02. bis 03.10. Hermanus

Die Fahrt von Kapstadt nach Hermanus war wirklich kurzweilig. Entlang der R44 machten wir viele Stops, freuten uns über die Berge links von uns und den Ozean rechts. Die Sonne schien, die Straße war frei - ein Traum :)
Da wir nur eine Nacht blieben, machten wir uns am Nachmittag noch auf zum Whalewatching an der Küste. Es war zufälligerweise Whale Festival und die (deutschen) Gastgeber unseres Amakhoshi Guesthouse (in einem Vorort von Hermanus) nahmen uns die Hoffnung, so kurzfristig noch eine Bootstour zu ergattern. In Hermanus sollte an diesem Wochenende der Bär steppen… Also fuhren wir an der Innenstadt vorbei und flanierten zu Fuß entlang der Küste. Wir sahen auch ein paar Walflossen, aber ohne gutes Fernglas oder ein Schiff unter den Füßen waren wir einfach nicht nah genug dran.




Fazit Hermanus:
Wir waren nicht wirklich IN Hermanus, können das Städtchen also nicht wirklich beurteilen. Das Guesthouse war gut und auch zu empfehlen. Wenn man hier nur zum Whalewatching hinkommt, sollte man vielleicht im Vorfeld eine Bootstour buchen, um auch Erfolg zu haben. Da es auf unserer Route noch weitere Whalewatching-Punkte gab, würden wir Hermanus durchaus von der Route streichen.

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Bär

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Sonntag, 25. Oktober 2015, 13:37

Wenn man hier nur zum Whalewatching hinkommt, sollte man vielleicht im Vorfeld eine Bootstour buchen, um auch Erfolg zu haben. Da es auf unserer Route noch weitere Whalewatching-Punkte gab, würden wir Hermanus durchaus von der Route streichen.

Ich denke, ihr hattet wirklich Pech. Normalerweise sieht man in Hermanus von der Küste aus Wale, die man auch gut ohne Fernglas beobachten kann (mit ist natürlich noch besser). Eine Bootstour muss man meistens nicht vorbuchen, wenn nicht gerade Festival ist. Und natürlich ist Hermanus ein kleiner Abstecher von der direkten Strecke Kapstadt - Garden Route (N2), aber einerseits eine durchaus reizvolle Strecke und andererseits der Hotspot für Whalewatching in Südafrika. Natürlich kann man auch woanders welche sehen, aber 1. nicht so viele und 2. nicht so gut von der Küste aus. Für Leute, die bei einer Bootstour mit dem Magen zu kämpfen haben, ist die Ecke um Hermanus bestimmt die beste Option.
'


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thoommy

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Sonntag, 25. Oktober 2015, 15:44

Da wir so viel Glück mit dem Wetter auf der restlichen Reiseroute hatten, mussten wir ja irgendwo ein wenig Pech haben ;)
Sicherlich ist Hermanus auch ein guter Zwischenstop, um ganz lange Strecken zu vermeiden. Vielleicht ändern wir das Fazit besser in: Nächstes Mal IN Hermanus Halt machen :whistling:

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sunny_r (12. November 2015, 15:33)

Kitty191

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Montag, 26. Oktober 2015, 14:15

Hallo Thoommy,
das klingt vielversprechend. Dann kann ich die Regenjacke für die Weitereise ausziehen? Freue mich auf die Fortsetzung. :)
LG Kitty
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

thoommy

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Dienstag, 27. Oktober 2015, 17:20

Hi Kitty,
auf jeden Fall. Und kurze Hosen an! :thumbsup:

thoommy

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Dienstag, 27. Oktober 2015, 17:31

03. bis 04.10. De Hoop

Viel gewarnt vor der holprigen 40 km Anfahrt in den De Hoop wappneten wir uns mit guter Laune und Vorfreude auf das erste Stückchen Natur, das wir erleben würden.
Genächtigt haben wir in den kleinen Rondavels, die direkt am Wasser stehen. Trotz fehlender sanitärer Einrichtungen würden wir uns wieder dafür entscheiden. Es ist gemütlich, hat einen tollen Ausblick und das Wetter machte uns das Nutzen des Outdoor-Dusche durchaus leicht. Auch die Toiletten waren sauber (wir mussten zum Glück nicht nachts raus).






Da wir mit den Braai-Sitten noch nicht 100prozentig vertraut waren und hier nicht in unserem eigenen Rondavel spülen konnten, nutzen wir das Restaurant im Haupthaus. Sowohl Frühstück als auch Abendessen waren super lecker. Mittags hielten wir uns mit Obst und Brot über Wasser.

Unser erster Ausflug führte uns zu Koppie Allen, der traumhaften Dünenlandschaft. Im Vergleich zur holprigen Anfahrt wurde hier der Weg jedoch noch schlimmer. Wir sahen vor unserem geistigen Auge sekündlich unsere Reifen platzen und verfuhren uns auch noch … Die beschwerliche Anfahrt zerrte an den Nerven und so waren wir froh, dass die Sonne schien und wir uns erst einmal in den Sand fallen lassen konnten und weit und breit kein Mensch zu sehen war. Wir entdeckten auch hier wieder ein paar Walflossen, schlenderten durch den feinen Sand und atmeten tief durch. Energie sammeln für die holprige Rückfahrt :)



Wir buchten für den kommenden Tag noch eine geführte Mountainbike-Tour und gingen kurz nach Sonnenuntergang ins Bett ;)

Um nicht mit deutscher Überpünktlichkeit aufzufallen, fragten wir am nächsten Tag erst nach 15 Minuten nach ;) wo denn unser Mountainbike-Guide blieb. Ups, man hat uns für den falschen Tag gebucht und der Guide war nicht da. Also sprang kurzfristig Barmann, Kellner, Vogelkundler, Alleskönner Dickson ein und schwang sich mit uns auf die Räder. In Schritttempo fuhren wir durch den Park, lernten Pflanzen und Vögel kennen, denen wir bisher keine Beachtung geschenkt hatten und wussten anschließend, welcher Poop zu welchem Tier gehörte.


In unserem ersten “Naturpark” waren noch alle Antilopenarten und Sträuße neu und spannend für uns. Erst im Laufe des Urlaubs würden wir merken, welche Tiere mehr Angst vor uns haben als wir vor Ihnen und wo wir mehr zu Fuß hätten unterwegs sein können ;)
Nachmittag erkundeten wir den Park noch ein wenig zu Fuß, aber - wie bereits angesprochen - gab es weibliche Angsthasen unter den Reisenden, die noch nicht ahnten, dass ein Bock wohl immer vor ihr fliehen wird :)

Fazit De Hoop:
Die holprige Anfahrt ist sicherlich kein Hindernis. Eher stellt sich hier die Frage, warum dies so deutlich erwähnt wird. Wie wir merkten, fährt man in jedem Park ausschließlich über unendliche Schotterpisten … Da kommt es hier auch nicht mehr drauf an ;)
De Hoop ist sehr schön, die Dünenlandschaft unglaublich und alles in allem ein Ort der Ruhe, der eine Reise wert ist.

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Sonntag, 1. November 2015, 14:47

Hallo :)

anhand der Danksagungen erkennen wir ja ein paar fleißige Mitleser :danke:
Wenn Ihr zu einer Station gerne weitere Infos oder Fotos hättet, einfach melden. Gleich geht die Fahrt auch schon weiter :saflag:
Sonnige Grüße!

Bär

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Sonntag, 1. November 2015, 15:04

Wenn Ihr zu einer Station gerne weitere Infos oder Fotos hättet, einfach melden.

Nun seid ihr ja schon einige Tage unterwegs - wo (oder wer?) ist denn der Elefant, mit dem ihr auf Tour seid?
'


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Sonntag, 1. November 2015, 15:05

05. bis 07. Oktober Wilderness

Wieder rein ins Auto und ab auf die Schotterpiste. Um den Abenteuerfaktor noch etwas zu erhöhen, haben wir uns dazu entschieden, über Mal(a)gas zu fahren und die handbetriebene Autofähre zu nutzen :D Gute Entscheidung: eine schöne Abwechslung und nicht risikoreich. Also machen! :)




Wilderness sollte unser erster Nationalpark auf der Route sein. Dass dies unser erster (Süd-)Afrika-Urlaub war, ist ja bekannt :) Bisher kennen wir das ‘System’ der Nationalparks in den USA. Was wir also ein wenig von Nationalsparks erwarteten war: ein Gate durch das wir fahren, um unsere Wildcard vorzuzeigen, ausgewiesen Trails, Kartenmaterial etc. Da es auch im Vorfeld sehr schwierig war, sich im Internet geeignete Hiking-Trails herauszusuchen (solange eben noch nicht so wilde Tiere unterwegs sind, wollten wir das nutzen), hatten wir auf mehr Infos vor Ort gehofft.
Wilderness ist aber in dem Sinne kein klassischer Nationalpark mit einem Haupteingang, sondern verteilt sich vielmehr rundum das Städtchen mit einzelnen Wanderroute oder schönen Abschnitten (z.B. Lagunen), die man sich anschauen kann.

Unsere Gastgeber im Wilderness Manor waren aber super und gaben uns mehr Informationen als wir uns überhaupt erhofft hatten :) So starteten wir auch am Nachmittag mit einem kleinen Ausflug zu einem Wasserfall (hier gab es z.B. kein Gate, nur ein Schild, dass man eine Permit braucht, um hier her zu laufen) und für den Abend hatten unsere Gastgeber bereits einen Tisch in einem Restaurant für uns reserviert.
Auf der kleinen Wandertour durften wir dann übrigens auch eine handbetriebene Floß-Fluß-Überquerung machen :D




Und das war dann auch schon fast alles, was Wilderness zu bieten hatte. (Was es jetzt nicht weniger schön macht ;)) Am nächsten Tag sind wir ein bisschen rauf auf die Berge (Constantia Road), um luxuriöse Häuschen zu stalken und sich zu fragen, ob man nicht doch in Beverly Hills gelandet ist, die ‘Map of Africa’, durch den kleinen Stadtkern schlendern und ein Friseurbesuch :D
So nutzten wir aber den zweiten Tag, um ein bisschen weiter zu fahren: bis nach Knysna ("because it’s nice there"), um die Landschaft bei einem leckeren Lunch in der Lagune im East Head Cafe zu bestaunen.
Fazit Wilderness:

1 Tag reicht aus, um das kleine idyllische luxuriöse Städtchen, den 2. Tag am besten direkt weiter nach Knysna und dort noch einen Tag Pause einlegen.

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thoommy

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Sonntag, 1. November 2015, 15:09

Nun seid ihr ja schon einige Tage unterwegs - wo (oder wer?) ist denn der Elefant, mit dem ihr auf Tour seid?
Gute Frage! Im Eifer des Gefechts habe ich den Gedanken offensichtlich nicht zu Papier gebracht :blush: :whistling:
Da wir im Addo etwas Pech hatten und gar nicht viele Elefanten gesehen haben, haben wir kurzerhand beschlossen, dass unser kleiner Toyota-LKW doch Ähnlichkeiten mit einem Baby-Elefanten hat und unser Ersatz-Elefant(en-Erlebnis) wurde :(

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sunny_r (12. November 2015, 15:36), Bär (1. November 2015, 15:22)

Bär

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Sonntag, 1. November 2015, 15:31

Wilderness ist aber in dem Sinne kein klassischer Nationalpark mit einem Haupteingang

Das ist nur halb richtig. Der Wilderness NP ist tatsächlich nicht durch Grenzzäune gesichert. Das ist auch nicht notwendig, da es hier keine Big 5 gibt. Anders als in den USA, wo die Zäune ja meistens dazu dienen, den unbefugten Zutritt von Besuchern zu erschweren, dienen die Zäune in südafrikanischen NPs meistens dazu, die umliegenden Bewohner vor den wilden Tieren zu schützen. Das sieht man bspw. auch im Addo: Main Area mit Elefanten = Zäune. Zuurberg Section = kein Zaun.

Allerdings gibt es im Wilderness NP durchaus einen Haupteingang (zum Camp), den ihr aber offensichtlich verpasst habt. Daher zur Abrundung: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
'


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Montag, 2. November 2015, 10:51

Super dass ihr euch so spontan für SA entschieden habt :thumbsup: So wie ich das sehe habt ihr es nicht bereut, oder? ;)

Ich setzt das hier auch nochmal auf meine "noch zu lesen" Liste ;-) gerade auf den "Rückweg" freu ich mich. Bin gespannt was ihr von der Karoo etc berichtet.

Sylti

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15

Montag, 2. November 2015, 12:55

vielen Dank für den Bericht :danke:
auf der Fluß-per-Hand-Überquerungin Welderness waren wir auch :thumbsup: - habt Ihr den Wasserfall entdecken können?
Wir sind schon einige Zeit vorher im Wasser gewatet, da der Fluß zu niedrig für die kleinen Sandbänke war :whistling: also mein Mann ist gewatet :thumbup:
Ich nehme auch gerne noch Platz für die trockene Weiterreise

thoommy

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16

Mittwoch, 11. November 2015, 20:58

Hey!

Sorry für die kurze Pause.. Irgendwie kam die Arbeit dazwischen ;)
auf der Fluß-per-Hand-Überquerungin Welderness waren wir auch :thumbsup: - habt Ihr den Wasserfall entdecken können?
Ja, zum Glück! Es ist immer schöner, wenn man ein Ziel hat, das man auch erreicht beim Wanden :thumbup:

thoommy

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17

Mittwoch, 11. November 2015, 21:05

07. bis 08. Oktober Storms Rivier (Tsitsikamma)

Der Tsitsikamma Nationalpark wurde sehnsüchtig erwartet: Wir wollten das Zip Lining zwischen den Bäumen des Urwalds austesten.

Als Unterkunft hatten wir uns für ein Guesthouse in Storms Rivier (nicht im Nationalpark selbst) entschieden. Das ‘At the Woods Guesthouse’ war gut, das Dörfchen drumherum seeeehr touristisch. Ein American/ Rock’n’Roll Diner (völlig fehl am Platz) mit schlechtem Essen und schlechtem Service. Die Microbrewery war ganz nett und der Wirt (und Brauherr) erzählte und zeigte uns ausführlich, wie er selbst Bier braut. Ab 18, spätestens 19 Uhr ist aber auch hier tote Hose und alles zu.
Erst später entdeckten wir direkt neben unserem Guesthouse ein kleines Cafe, das auch von unseren Gastgebern betrieben wird: Tsitrus Cafe. Solltet Ihr in Storms River Village nächtigen: geht dort hin! Leckeres Bier, leckere heiße Schokolade, leckere Pizza und super nettes Personal, das sich in liebevoll eingerichteter rustikaler Atmosphäre um Euch kümmert.

Da wir auch hier wieder nur zwei Nächte bleiben sollten, stürzten wir uns direkt am Nachmittag in das Zip Lining Abenteuer. Man bucht ein Rundum-Paket: Anfahrt, Zip Lining, Sandwich danach. Wir hatten Glück und waren nur zu zweit, sodass wir nicht immer warten mussten, bis sich 10 Leute zum nächsten Baum geschwungen haben. Mit unseren beiden .. hmm wie nennt man sie … Guides fühlten wir uns sicher und gut unterhalten!


Bevor ich es vergesse: Das Wetter spielte mit! Es war warm, die Sonne schien und es war Frühling pur.

Am zweiten Tag fuhren wir direkt morgens los in den 5km entfernten Tsitsikamma Nationalpark. Hier fühlte sich schon alles etwas ‘offizieller’ an. Wir fuhren durch ein Gate, zeigten unsere Wildcard, bekamen eine Karte und steuerten den nächsten großen Parkplatz an, der zu dem Zeitpunkt schon gut gefüllt war. Erstes To Do auf unserer Liste: Die Hängebrücken am Storms River Mouth.


Die Sonne knallte, als wir gegen 11 Uhr etwas hinter den Brücken das Schild “Lookout Point” entdeckten. “Gute Aussicht ist immer gut”, dachten wir und folgten dem Pfeil. Das dies eine längere Tour mit einigen Höhenmetern werden sollte, ahnten wir nicht :D Es ging stetig bergauf, die Touristen wurden weniger und oben angekommen waren wir dann auch zunächst die einzigen, die den Ausblick genießen konnten (und wollten ;)):



Wir machten Rast (dafür ist das Plateau nicht wirklich ausgelegt: keine Sitzmöglichkeit, kein Schatten und sitzen auf dem Boden bedeutet, von Ameisen angefallen zu werden) und traten den Rückweg an.

Gegen 14 Uhr machten wir kurz Stop im Cattle Baron (dem Restaurant im NP) und planten den Nachmittag: langer Trail, kurzer Trail? Ach was solls, wandern wir zum Wasserfall, ein 6km Trail!
Ein Blick Richtung Himmel und wir waren froh, wenigstens eine Regenjacke eingepackt zu haben. Es windete und wurde ganz schön frisch. Wir fuhren zurück zum Parkeingang, wo der Waterfalltrail über den Ottertrail zu erreichen sein sollte.
Durch dicht bewaldetes Gebiet kämpften wir uns immer tiefer in den Park hinein und stiegen unzählige ‘Stufen’ hinab (ohweh, die müssen wir auch wieder rauf .. der Trail ist leider kein Roundtrip).
Nach viel Wald warteten plötzlich schroffe Klippen auf uns und das Wandern wurde zum Klettern. Kleine Bemalungen auf den Steinen wiesen uns den Weg.


Es war anstrengend, aber abwechslungsreich und machte richtig Spaß :)
Endlich am Wasserfall angekommen, fiel unsere Pause jedoch nicht zu lange aus. Es war windig und frisch und wir wussten, wieviele Höhenmeter und Stufen wir auf dem Rückweg vor uns hatten.
Das Klettern über die Felsen ging leichter von der Hand (vielleicht auch, weil wir nun etwas geübt waren) und zwischendurch zeigte sich zumindest 2 mal die Sonne :)

Fazit Tsitsikamma:
Absolut eine Reise wert. Einen Tag mehr kann man durchaus dort verbringen, sich etwas mehr Zeit für die Trails lassen, vielleicht einen Abstecher zur Brücke machen, um zu schauen, wie sich die Abenteurer am Seil in die Tiefe stürzen...

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18

Montag, 18. Januar 2016, 14:53

wann geht es weiter????

Hallo,
ich sitze hier fest! Würde gerne mit Euch weiterfahren.

Grüsse
Gisela
Grüsse von Gisela

thoommy

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Dienstag, 19. Januar 2016, 21:17

09. bis 10.10. Addo Elephant Nationalpark

Oh weh oh weh... Da hatte uns der Alltag schneller wieder im Griff als uns lieb ist. Bevor wir nun in neue Urlaubsplanungen einsteigen, geht es natürlich auch noch weiter. Auch eine gute Ablenkung gegen das eiskalte Wetter zur Zeit.

Also...

09. bis 10.10. Addo Elephant Nationalpark

Von unserer Gastgeberin des ‘At the Woods Guesthouse’ hatten wir den Tipp bekommen, unterwegs in Jeffreys Bay zu halten, da es dort ein großes Shoppingcenter gibt, in dem wir uns für unsere ersten Tage 'komplette Selbstversorung' ausstatten konnten.
Guter Tipp, viele Einkaufsmöglichkeiten! Leider gehört auch dazu, dass man Salz, Pfeffer und co. kauft. Im Vergleich zu einem Einkauf in einem deutschen Supermarkt fiel dieser doch recht günstig aus … Verpackt zwischen Eis und kühlen Getränken, verstauten wir das Fleisch im Auto und fuhren weiter Richtung Addo.

Unsere erste Nacht im Addo Elephant Nationalpark verbrachten wir im Rest Camp, also dem “Dorf” des Nationalparks, ausgestattet mit einem Shop und einem Restaurant sowie buchbaren Touren. Nach dem Einchecken sind wir direkt ins Auto und ab durchs Gate zum Game Drive. Auch hier erwarteten uns wieder Schotterpisten. Aber im Addo sollte unser kleiner Toyota-Elefant sich doch wohlfühlen?
Und da waren sie, hinter der ersten Kurve und doch weit weg an den Zaun gequetscht: Eine Elefantenherde.



Voller Euphorie freuten wir uns auf die großen Grauen, die gleich unseren Weg kreuzen werden und uns vielleicht am Wegesrand überraschen werden. Aber: Das waren leider die einzigen Riesen die wir zu Gesicht kriegen sollten.Trotz tonnenweiser frischer Elefantenhaufen tauchte kein einziger mehr zwischen den Büschen auf.
Wir kurvten noch etwas durch den Park und sahen einige Zebras und viele Antilopenarten.

Am Abend testeten wir doch erst noch das parkeigene Restaurant aus und verwahrten unsere Braai-Einkäufe für den nächsten Tag.

Das Wetter wurde immer sommerlicher und so beschlossen wir, am nächsten Morgen direkt zur Gate-Öffnung eine kleine Runde im Park zu drehen. Vielleicht entdeckten wir ja in den milden Morgenstunden mehr Tiere als in der Mittagshitze. Den Sonnenaufgang im Park zu beobachten, war echt einmalig. (Auch wenn es fürs Autofahren mit tief stehender Sonne etwas schwierig ist.) Wir erblickten eine Hyäne, eine Schakal, eine große Büffelherde und wieder alle Antilopenarten, die wir bis heute kaum auseinanderhalten können (Also welcher Name zu welchem Tier gehört. Die Tiere an sich kann man schon unterscheiden ;)). Nach so einem erfolgreichen Sonnenaufgang konnten wir gleich entspannt auf der Terrasse frühstücken :)




Leider konnten wir im Rest Camp keine zwei Nächte bleiben (ausgebucht), sodass wir im Vorfeld für die zweite Nacht ein Cottage im Camp Matyholweni gebucht hatten. Da dies am anderen Ende das Parks liegt und wir wussten, dass uns wieder 40km Schotterweg erwartete, verstauten wir alles zu kühlende möglichst kühl, um dann in Ruhe weiter auf Elefantensuche gehen zu können und die Anfahrt direkt mit einer weiteren Fahrt durch den Park verbinden zu können (wir hätten auch außen rum zum anderen Camp fahren können).

Langsam wurde uns klar, warum das erste Camp das ‘Hauptcamp’ ist. Die Artenvielfalt wurde weniger und auch die Häufigkeit mit der man überhaupt Tiere sichtete, schrumpfte ziemlich. Angekommen um ca. 13 Uhr machten wir zum einzigen Mal in diesem Urlaub die Erfahrung, das Einchecken vor 14 Uhr tatsächlich nicht möglich ist. Da es auch keinen Shop, kein Infocenter, kein Restaurant o.ä. auf dieser Seite des Parks gibt, beschlossen wir für ein Stündchen noch nach Colchester zu fahren. Dort holten wir uns einen kleinen Mittagssnack und staunten nicht schlecht, was dieses winzige Städtchen für einen riesigen Supermarkt hat! Also wichtiger Tipp: Solltet Ihr den Park über den südlichen Eingang befahren, spart euch große Einkaufstouren in Jeffreys Bay o.ä. In Colchester könnt Ihr super einkaufen und bekommt alles schnell und kühl ins Camp!
Kurz nach 14 Uhr bekamen wir den Schlüssel für unser Cottage und bereiteten unser erstes Braai-Erlebnis vor - stilecht mit Holz. Den Geruch haben wir bis heute, trotz Wäsche, nicht aus unseren Fleecejacken rausbekommen :D



Müde von Sonne, Schotterwegen und dem guten Essen fielen wir uns Bett. Bis gegen 4 Uhr ein lautes Fiepen und Piepen uns aufschreckte. Es war so laut, das musste IM Haus sein, nicht auf dem Dach (an die Vögel jeden Morgen waren wir schon gewöhnt). Eine Fledermaus? Ein kleines Äffchen? Nein, eine Mäusefamilie, die über die Dachbalken flitzte, weil offensichtlich gerade Fütterungszeit war. Mit der Hoffnung, dass Sie in Ihrem (vermutlich) Nest im Dach und den oberen Dachbalken bleiben würden, legten wir uns nach dem Schreck doch wieder schlafen…

Fazit Addo: Wenn man plant, den ganzen Park zu durchfahren, ist die Übernachtung in den unterschiedlichen Camps sicher keine schlechte Idee! Hier aber aufpassen, aus welcher Richtung man kommt, damit man wie wir nicht einen Weg doppelt fährt (von Süden nach Norden, wieder ins südliche Camp, um dann weiter wieder in den Nord-Osten zu reisen).
Der Park bietet viele Tiersichtungen, schöne Erlebnisse am frühen morgen und sicher im ‘Normalfall’ mehr Elefanten als wir gesehen haben ;)

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Dienstag, 19. Januar 2016, 22:28

Schön, dass Du weitermachst. :thumbsup: :thumbsup: :danke:

Normalerweise sieht man wirklich mehr Elefanten, aber manchmal verstecken sie sich auch. :whistling:

Übrigens, bist Du sicher, dass das letzte Bild noch Addo (Matyholweni) ist? Sieht für mich schon nach eurer nächsten Station - Mountain Zebra - aus...
'


*** Wenn du nicht mehr weißt, wohin du gehen sollst, halte inne und schau zurück, woher du gekommen bist. (Sprichwort aus Afrika) ***

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