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Krabbe

SPRINGBOK

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21

Dienstag, 21. Dezember 2021, 18:39

Geändert wurde der Teilflug SZG - FFM von 19.10Uhr auf 14.40Uhr DEP
FFM-CPT blieb unverändert.
Das Annullierungsrecht müsste doch eigentlich für den gesamten Flug bis CPT gelten ?
Bei uns war es so. Wir hatten einen Flug FRA-CDG-JNB. Die erste Teilstrecke wurde auch um ein paar Stunden vorverlegt, wir konnten daher den gesamten Flug kostenlos stornieren. Allerdings weiß ich nicht, ob Fristen zu beachten sind. Daher sicherheitshalber nachfragen, denn der 31.10. ist ja schon eine Weile her.
Servus und danke für die Information.
Es sind noch 6 Wochen bis 2.2. und wir wollen auch fliegen. Wäre nur gut zu wissen, was wäre wenn ..
Rein theoretisch. Wir lassen es auf uns zukommen.

Schaun mer mal, wie es sich entwickelt :saflag:
Krabbe

SarahSofia

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22

Dienstag, 21. Dezember 2021, 18:40

Hallo,
ich glaube, da wird gerade etwas durcheinandergebracht ;) : das verlinkte Urteil sagt ja aus, dass man bei Vorverlegung jetzt genauso wie bei Verspätungen Anspruch auf die Ausgleichszahlung haben könnte, wenn man den Flug antritt. (Ob das für alle Flugstrecken gilt, könnte ich nicht herauslesen.)

Das man Flüge bei Flugzeitverschiebung im bestimmten Rahmen kostenfrei stornieren kann, ist ja nichts ganz Neues.


LG SarahSofia

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Bufi

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23

Dienstag, 21. Dezember 2021, 20:17

Gerade kam die Meldung in der Tagesschau. Da wurde aber betont:

.... besteht ein Anspruch, wenn man nicht vorher informiert wurde.
Viele Grüße von Bufi

Krabbe

SPRINGBOK

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24

Dienstag, 21. Dezember 2021, 20:40

Gerade kam die Meldung in der Tagesschau. Da wurde aber betont:

.... besteht ein Anspruch, wenn man nicht vorher informiert wurde.
Ich hab es auch gesehen..
Alles klar :saflag:

Bär

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25

Dienstag, 21. Dezember 2021, 21:02

Probleme mit Flügen können vielfältig sein und sind trotz der Fluggastrechteverordnung (EG) Nr. 261/2004 des Europäischen Parlaments immer noch ein Quell vielfältiger gerichtlicher Auseinandersetzungen, wie auch dieser Fall fast 18 Jahre nach dem Inkrafttreten der Verordnung zeigt. Nicht umsonst hat sich inzwischen eine ganz neue Branche a la flightrights etc etabliert.

In dem von mir heute Mittag verlinkten (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) fehlen leider ein paar Infos, die man u.a. hier nachlesen kann, u.a. die 14-Tage-Regelung (das ist nicht dasselbe wie "wenn man nicht vorher informiert wurde" !):
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Aber auch in diesem Beitrag wird nicht auf alle Details eingegangen. Beispielsweise nicht auf SarahSofias Punkt ob das auch gilt, wenn man den Flug dennoch antritt (was ich allerdings nicht glaube; ich könnte mir höchstens vorstellen, dass man in diesem Fall einen Anspruch auf Ersatz konkreter Mehraufwendungen hat, wenn man bspw. Umbuchungsgebühren für einen früheren Zubringer bezahlen musste).

Soweit ich das sehe, steht die schriftliche Begründung des heutigen EUGH-Urteils noch aus, mal sehen ob sie mehr Klarheit bringt.

Übrigens, nach meiner eigenen Erfahrung gilt die Fluggastrechteverordnung nur für Flüge aus der EU - sowie für Flüge in die EU, welche von in der EU ansässigen Airlines durchgeführt werden. Wenn also bspw. Qatar oder Turkish ihren (Rück-)Flug von Johannesburg nach Deutschland kurzfristig ändern, kann man nicht auf Entschädigungen hoffen.

Und noch etwas: Wenn man davon betroffen ist, sollte man sich schnell über den Unterschied zwischen Umbuchung, Verschiebung, Verspätung, Stornierung und Annullierung informieren. Die haben jeweils andere Rechtsfolgen. Stornierung und Annullierung ist nicht dasselbe.
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Bär

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26

Dienstag, 21. Dezember 2021, 21:28

Soweit ich das sehe, steht die schriftliche Begründung des heutigen EUGH-Urteils noch aus, mal sehen ob sie mehr Klarheit bringt.

Ah, sie liegt doch vor:
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Wen die Ursprungsfälle der beiden Entscheidungen zur Flug-Vorverlegung interessieren
a) Aktenzeichen = (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
b) Aktenzeichen = (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Die Vorabentscheidungsersuchen beschreiben, was passiert ist. Bei a) haben die Passagiere den vorverlegten Flug nicht erreicht, daraufhin über ihr Reisebüro einen Ersatzflug gebucht und wollten neben dem Aufwandsersatz auch die 400 EUR p.P. Entschädigung von der ursprünglichen Airline.
Bei b) hat die gebuchte Airline die Passagiere mit deren Einverständnis auf eine spätere Flugverbindung umgebucht und ihnen 200 EUR Entschädigung angeboten. Sie wollten aber ebenfalls die 400 EUR.
In beiden Fällen hat der EuGH auf 400 EUR Entschädigung entschieden.
Ich interpretiere daraus, dass SarahSofias Fall - die Airline vorverlegt den Flug und man nimmt diesen Flug dann tatsächlich in Anspruch - damit nicht entschieden ist.
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Bär

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27

Mittwoch, 19. Januar 2022, 21:07

Zitat

Ein Flug verspätet sich, das kommt vor. Doch die Info-Mail der Lufthansa ist missverständlich, rasch ist der Flug unbeabsichtigt storniert. Was können Lufthansa-Kunden dann tun?

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

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Donnerstag, 3. Februar 2022, 16:32

Verpasst ein Fluggast infolge überlanger Wartezeit an der Sicherheitskontrolle des Flughafens seinen Flug, kann er Entschädigung für entstandene Kosten des Ersatzflugs verlangen, wenn er sich gemäß den Empfehlungen des Flughafens rechtzeitig beim Check-In eingefunden und von dort ohne erhebliche Verzögerungen die Sicherheitskontrolle aufgesucht hat.

Quelle: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
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kOa_Master

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29

Donnerstag, 3. Februar 2022, 18:40

Verpasst ein Fluggast infolge überlanger Wartezeit an der Sicherheitskontrolle des Flughafens seinen Flug, kann er Entschädigung für entstandene Kosten des Ersatzflugs verlangen, wenn er sich gemäß den Empfehlungen des Flughafens rechtzeitig beim Check-In eingefunden und von dort ohne erhebliche Verzögerungen die Sicherheitskontrolle aufgesucht hat.

Quelle: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)


Vielleicht als Ergänzung:

Gemäß den Empfehlungen des Frankfurter Flughafens für internationale Flüge sollten sie sich zwei Stunden vor Abflug zum Check-In einfinden. (...) Bis zum Ende der Boardingzeit verblieben um 10:00 Uhr noch 90 Minuten. Es gebe keine dem Senat bekannten Hinweise oder Erfahrungswerte, dass dieser Zeitraum nicht hinreiche.

und aber auch:

Keine Entschädigung sprach der Senat einem Fluggast zu, der infolge der Dauer der Handgepäckkontrolle seinen Flug versäumte, aber nur 55 Minuten vor Abflug und höchstens 40 Minuten vor Abschluss des Boardings bei der Sicherheitskontrolle erschienen war (Urteil vom 19.1.2017 - 1 U 139/15).
I never knew of a morning in Africa when I woke up that I was not happy. - Ernest Hemingway

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Bär

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30

Samstag, 18. Juni 2022, 17:04

Aktuell ist vielleicht mal wieder ein Überblicksartikel sinnvoll:
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Spiegel online)
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