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U310343

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Samstag, 13. Februar 2016, 04:34

Ausflug von Kapstadt nach Nambia, Reisebericht über den Besuch der Etosha Pfanne

Wir waren in den letzten Jahren zu dieser Zeit für einige Wochen in Südafrika. Leider musste das in diesem Jahr aus beruflichen Gründen ausfallen.
Heute geht es dafür für 14 Tage nach Teneriffa. Mir grauselt es jetzt schon wenn ich an die großen Hotelkästen denke, die Kämpfe am Frühstücksbüffet und um die Liegen am Pool
Im Oktober/November, gefühlt schon wieder unendlich lange her, waren wir 3 Wochen in Kapstadt und haben einen Ausflug nach Nambia unternommen.

Ich möchte mich selbst unter Druck setzen einen Bericht darüber zu schreiben, vielleicht auch um mich in den nächsten 14 Tagen positiv zu beschäftigen und in einer Vorfreude auf unsere nächsten Südafrikareisen im November und nächstes Jahr wieder im Februar.
Wir gehören zu diejenigen Menschen die sich vollständig in dieses Land verliebt haben und deshalb für andere Ferienziele kaum noch zu gebrauchen sind. (Tausche $ gegen Rand)

Ich weiß auch das es einigen die sich erst noch am Anfang der Südafrikabegeisterung befinden schwerfällt nachzuvollziehen warum man bis zu 5 Wochen in Kapstadt bleibt um von da aus Ausflüge zu unternehmen. Deshalb soll der Bericht eine Anregung vielleicht für einige WIEDERHOLUNGSTÄTER wie uns sein, die immer wieder schwankend zwischen Menschen, gutem Essen und Wein, Natur und insbesondere Tierbeobachtungen sind.

Die Fakten des Ausflugs:

5.11. Flug Kapstadt - Windhuk
6.11. - 10.11. Ongava - Etosha
10.11. Rückkehr Kapstadt

Wegen der kurzen Reisezeit und weil wir nicht so gerne lange Strecken mit dem Auto fahren sind wir in Nambia mit Wilderness Air geflogen. Das war schon für sich allein recht spannend. Wenn ich es noch bis zum Abflug schaffe stelle ich vorab einige Bilder ein.

Bis dahin
liebe Grüße
Wilfried

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Samstag, 13. Februar 2016, 04:52

Tiere in der Etosha Pfanne
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Samstag, 13. Februar 2016, 09:19

Vielen Dank Airberlin, dank Flugverspätung bleibt Zeit die weiteren Zeilen zu schreiben.
Warum nach Namibia?

Zunächst glaube ich, das wenn man einmal dem Afrika Virus verfallen ist, nicht bei Südafrika Schluss machen wird. Wir wollen weiterhin nach Botswana, Tansania oder Kenia um Tiere zu beobachten. Da kann man Namibia nicht ausnehmen. Hinzu kommt das Nambia einen zusätzlichen Reiz bietet auf Grund der deutschen Historie.

Wir hatten eigentlich eine klassische Rundreise geplant, als ich dann meine Frau mit den Distanzen konfrontierte konnte ich das Thema zunächst vergessen.
Verunsichert haben mich auch die Berichte über schlechte Straßen, Notwendigkeit von SUV, schwierige Autoanmietung und einiges mehr.
Da ich aber wegen des Besuchs der Etosha Pfanne nicht locker gelassen habe wurde die Reise genehmigt.

Das Ergebnis von uns vorweg:
Wer Afrika erkunden will, kommt wohl an Nambia nicht vorbei.
Tiere im Etosha zu beobachten ist etwas völlig anderes als z. B im Krügerpark.
So mächtige Elefantenbullen und männliche Löwen hatten wir vorher noch nie gesehen.
Man muss auch nicht im Busch suchen, sondern fährt von Wasserstelle zu Wasserstelle, Tiere im Überfluss.

Keine Flusspferde, keine Büffel, wir hatten trotz ausreichend Zeit keine Sichtungen von Leoparden oder Geparden.
Dafür Elefanten in Herden die man unendlich lange an den Wasserstellen beoachten kann und Löwen in Rudeln, Gruppen und Einzelgängern

Zum Land selbst komme ich während des Berichtes über den Ablauf der Reise.

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Bär

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Samstag, 13. Februar 2016, 09:46

Schön, dass Du was schreibst. :danke:

Da ich aber wegen des Besuchs der Etosha Pfanne nicht locker gelassen habe wurde die Reise genehmigt.

Als Mann hat man's heutzutage schon schwer... :D

Man muss auch nicht im Busch suchen, sondern fährt von Wasserstelle zu Wasserstelle, Tiere im Überfluss.

Im Überfluss kann ich zumindest für unsere beiden Besuche nicht bestätigen und letztlich finde ich das Suchen und Entdecken im Busch spannender als das Abklappern der Wasserstellen. Aber der Etosha hat natürlich seinen eigenen Reiz.
'


*** Wenn du nicht mehr weißt, wohin du gehen sollst, halte inne und schau zurück, woher du gekommen bist. (Sprichwort aus Afrika) ***

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U310343

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Samstag, 13. Februar 2016, 09:56

Mächtige Löwen und Elefanten

Als Mann hat man's heutzutage schon schwer...

So ist es !

Im Überfluss kann ich zumindest für unsere beiden Besuche nicht bestätigen und letztlich finde ich das Suchen und Entdecken im Busch spannender als das Abklappern der Wasserstellen. Aber der Etosha hat natürlich seinen eigenen Reiz.

es war extrem trocken, keine natürlichen Wasserstellen. Nur noch durch Pumpstationen wird das Wasser gefördert. Die Tiere müssen zum Wasser.

Ich wollte noch eine abschließende Wertung vornehmen, bin aber bei Dir. Auch ich bin lieber im Busch, von Hitze und Staub mal ganz abgesehen

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RainerD

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Samstag, 13. Februar 2016, 14:42

Ausflug von Kapstadt nach Namibia

Hallo,
hier schreibt der bekennende Südafrikafan Rainer. Da mir es ähnlich geht und wir zwei mal im Winter Sonne brauchen, fahren wir einmal nach Südafrika und einmal auf die Kanaren. Du hast recht, Teneriffa ist voller Touristen, aber es gibt diverse Flecken und kleine Orte am Meer, wo es richtig ruhig und schön ist. Mit Reiseführer und Mietwagen sind sie zu finden.
Da auch ich Namibia in der Zukunft angedacht habe freue ich mich schon auf deinen Reisebericht, gerne auch im Südafrikaforum veröffentlicht.
Gruß Rainer :saflag:

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U310343 (13. Februar 2016, 21:55)

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Samstag, 13. Februar 2016, 16:58

Bevor ich jetzt mehr veröffentliche muss ich etwas dazu erklären.

Ich wollte diesen Bericht entspannt im Urlaub schreiben.
Dank Airberlin hat unser Flug 2.5 Stunden Verspätung. Plus 4,5 Stunden Flugzeit waren das 7 Stunden! Wir wollten wegen den nur 14 Tagen nicht den langen Flug nach SA in Kauf nehmen.
Wie gerne hätte ich die 4,5 Stunden noch zusätzlich in Kauf genommen.

Ich habe mich selbst erschrocken wieviel ich geschrieben habe. Aber 7 Stunden Flugzeit sind lange.

Lieber Bär, das mit dem Zitieren klappt noch nicht richtig, sorry das ich Deinen Beitrag zerschossen habe.

Ich habe wenig über die Tierbebachtungen geschrieben.
Hier liefere ich noch Bilder nach, wenn ich sie auf das richtige Format verkleinert habe.

EIN BILD SAGT MEHR ALS TAUSEND WORTE

Gerne beantworte ich auch Fragen, dazu habe ich ja jetzt noch 14 Tage Zeit, weil der Bericht schon fertig ist.

Herzliche Grüße aus Teneriffa,
wie viel lieber wäre ich jetzt am Kap

Wilfried

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Samstag, 13. Februar 2016, 17:00

Reisebericht

5.11.

Früh aufstehen ist angesagt! Das Taxi steht 04.15 pünktlich in Gardens/Kapstadt vor der Tür. Der SA Flug mit Airlink geht um 06.45. Wir wissen das wir in den kleinen Maschinen nur 10kg Gepäck mitnehmen dürfen, in weichen Reisetaschen. Man braucht nicht viel auf Safari. In den Lodgen kann man waschen lassen zumeist auch noch kostenlos.
Das große Gepäck bleibt in Kapstadt, das Auto holt Avis gegen eine kleine Gebühr ab und entspannt geht es zum Flughafen.
Dort klappt alles besser als erwartet - vielen Dank an Airberlin für das heutige Chaos am Flughafen Düsseldorf.

Airlink fliegt relativ kleine Maschinen unsere mit einer sehr freundlichen, überaus attraktiven Stewardess - musste auch meine Frau zugeben.

Überpünktlich landeten wir in Windhuk wo uns ein Fahrer von WILDERNESS AIR erwartete. Schnell noch eine Telefonkarte für Nambia kaufen, da klappen nämlich unsere VODACOM Karten nicht. Sparsam, eine reicht, meine Frau bekommt einen Hotspot, im Hotel und in der Lodge gibt es Wlan. Das Gebiet von Etosha war übrigens sehr gut abgedeckt, da wurden die Handyfotos schnell an die Familie gesandt.

Wir hatten das Hotel Heinitzburg in Windhuk ausgewählt, scheinbar machen das viele Deutsche so, andere Nationalitäten haben wir nicht vermerkt. Würde ich nicht wieder buchen. Man lebt von dem Ruf und investiert nichts.

Natürlich haben wir uns Windhuk angeschaut. In 3 Stunden waren wir durch. Ich will nicht sagen das man sich das sparen kann, aber nochmals brauchen wir das nicht.

Drei Dinge fanden wir bemerkenswert.

Irgendwie scheint der deutsche Einfluss geblieben zu sein. Alle bewegen sich schneller als in Südafrika, ein wenig hektisch oder busy, vielleicht fällt das auch nur auf weil wir 14 Tage so wunderbar entschleunigt hatten.

Wir rundeten unsere Ausrüstung in einem perfekt sortierten Safari Shop ab und sprachen die farbige Verkäuferin auf englisch an. Sie antwortet in perfektem Deutsch, als sei das selbstverständlich.

Was uns gut gefiel waren Biergärten, die uns an Bilder der 20er oder 30er Jahre erinnerten. Hier ist die Zeit stehen geblieben.


Das Abendessen nahmen wir in Leo's im Hotel ein, natürlich nur unter deutschen Gästen. Kein Vergleich zu unseren südafrikanischen Restaurants und auch noch deutlich teurer.
Der tolle Ausblick, der mit entscheidend für das Hotel war, fiel weg, weil es regnete, sehr ungewöhnlich für die Jahreszeit wie wir später noch erfuhren.

6.11.

Entspanntes Aufstehen, der Fahrer holt uns erst 08.30 ab. Zur Überraschung der Mitarbeiter des Hotels wollten wir draußen frühstücken, in Südafrika machen wir das immer, außer es regnet.

Wenn man häufiger ins südliche Afrika reist schaut man vielleicht genauer hin. Wir beurteilen sehr häufig wie sich die Inhaber von Hotels, Restaurants oder Geschäften gegenüber ihren farbigen Mitarbeitern verhalten. Wie sind sie gekleidet, sind sie sauber und wir achten auf die Schuhe.

Heinitzburg: die Mitarbeiter tragen angemessene Servicekleidung, aber mit Schuhen, die man nur als Lumpen bezeichnen kann. Ein Grund für uns hier nie wieder einzukehren. Auf so etwas sollte ein Hotelier achten. Da möchten wir über andere Dinge garnicht nachdenken.

Selbstverständlich war der Fahrer pünktlich und brachte uns zum Flughafen. Dort hat WILDERNESS AIR eine kleine offene Lounge, natürlich mit sehr starken WLAN und kühlen Getränken.

Nach einer kurzen Wartezeit stellte sich ein junger Mann mit lockerer Kleidung vor, es war unser Pilot. Er nahm unseren Taschen und geleitete uns über den Flughafen zum Rollfeld zwischen großen Maschinen zu einer 7-Sitzigen Chessna.

Es gab keine weiteren Fluggäste und ruck zuck waren wir in der Luft Richtung Etosha.

Wir hatten bei der Buchung nicht verstanden warum wir nach ungefähr 2 Stunden einen Zwischenstopp in Doro Nawas einlegen sollten. Außer Google kennt wahrscheinlich kaum jemand diesen Ort.

Es ist ein Airstrip mitten in der Savanne, der von den Piloten als Umsteigestation genutzt wird.
Kleine Maschinen kommen rein, setzten Piloten und Gäste ab, suchen sich ihre neuen Passagiere oder eine andere Maschine aus und weiter geht es.

Ein beflissener farbiger Mitarbeiter ist alles, Tankwart, Mundschenk, verscheucht die Affen und reinigt auch die Toiletten. Vielleicht? Abenteuerlich das offene Abort mitten in der Wildness.

Super interessant, man kommt in der Lounge(!!!) mit den anderen
Fluggästen und Piloten ins Gespräch, tauscht sich aus, woher kommt man, wohin geht es.

Irgendwann stellten wir überrascht fest, das mit Ausnahme der Allroundkraft alle weg waren, auch die letzten Flugzeuge waren fort. Ein Gespräch mit dem CHEF und damit auch Abfertigungskraft kam nicht zustande, Kommunikation stand nicht auf seiner Aufgabenliste!
Hat man uns vergessen? Müssen wir hier übernachten?
Wahrscheinlich war unser "Flughafenchef" auch für den rostigen blauen Seecontainer als Unterkunft verantwortlich?!?
Dann hörten wir Fluggeräusche, eine ganz kleine Maschine landete und brachte uns zum Airstrip in Ongava am Rande des Etoshaparks.

Alles prima, etwas Adrenalin zwischendurch, sag noch einer, in Afrika könne nicht organisiert werden.

Ongava Lodge

Wir hatten uns für diese Lodge entschieden weil sie zwar in dem Privatgebiet Ongava aber direkt an einem Eingangstor des Etosha Parks liegt.

Ongava bietet vormittags Touren im Etosha Park an und zwar mit den offenen Jeeps und nicht wie andere mit geschlossenen Bussen. Das ist wegen den Temperaturen nicht unwichtig.
Der Guide fährt aber auch hier nur auf den Straßen wie die anderen Fahrzeuge auch. Ist wegen den steinigen Verhältnissen auch unumgänglich.

Nachmittags werden die Game Drives im Reservat angeboten. Hier geht es auch über Stock und Stein.

Viele Reisende nutzen die Lodge für eine Zwischenübernachtung, machen den Game Drive und fahren am nächsten Tag weiter durch den Park.

An dieser Stelle möchte ich etwas anmerken was ich in einem Reisebericht von Bär gelesen habe und es passt auch sehr gut auf uns.

Wir besuchen einen Park nicht mehr mit dem Stress unbedingt Elefanten oder Löwen bei jedem Drive zu sehen. Wir genießen die Landschaft oder auch nur die Ruhe um weiter zu entschleunigen. Da freut man auch über bunte Vögel oder interessante Insekten.

Ongava Lodge hat unterhalb ein von den Tieren sehr stark genutztes Wasserloch. Da kann man über den Tag viele interessante Eindrücke gewinnen. Wer ist am ersten dran, wer trinkt, wer hält Wache!

Da wir 4 Tage dort waren, bekamen wir die Hütte 1 direkt am Wasserloch. Das heißt die Beobachtung fängt schon bei der Morgentoilette an.

Ich weiß aus Beiträgen das manche die Game Drives mit den Guides kritisch sehen. Das betrifft besonders das Risiko nervige Mitfahrer zu haben. Auch muss man Kompromisse bei der Länge der Stopps machen.
Ich kann das bestätigen, auch wir hatten dieses "Vergnügen" in Sabi Sands.

Hier waren wir bei allen 4 morgendlichen Fahrten im Etosha allein und hatte nur auf 2 Fahrten im Reservat weitere Mitfahrer, 2 junge Deutsche und 3 nette Österreicher. Das ist sicherlich Glück, weil exklusive Privatfahrten möchten wir uns auch nicht leisten.


7.11.-9.11.

Die Lodge ist am südafrikanischen Standard gemessen maximal Mittelklasse, das Essen war gut, Getränke Wäsche war inclusive.
Das würden vielleicht einige nutzen, wir trinken auf einer Safaris mit Ausnahme des Sundowners kaum Alkohol. Dafür ist uns die Zeit zu schade.

Wir würden die Lodge jederzeit wieder buchen, wir fanden sie empfehlenswert.

6 Fahrten standen auf dem Programm, wir haben jede genossen.

10.11.

Unser Guide war erschrocken als wir erklärten auch noch am Abreisetag die Morgentour in den Etosha machen zu wollen.

Manche bekommen den ....

Der Rückflug ging direkt vom Airstrip nach Windhuk. Natürlich pünktlich - Wir hatten es nicht anders erwartet.

Überpünktlich war dann auch den Flug von Windhuk nach Kapstadt.

Dort hatten unsere Freunde bereits das Gepäck ins Hotel geschafft. Wir wollten niemanden mehr unnötig belästigen.

Wie immer mit Tränen beim Abschied ging es beim nächsten Tag über Dubai nach Hause.

Es war wie immer eine traumhaft schöne Reise, auch wenn nicht in unserer Lieblingsreisezeit Februar.


Fazit

Als ich in der kleinen Maschine über Namibia flog habe ich mich gefragt warum der deutsche Kaiser dieses Land haben wollte.
Wie doof muss man eigentlich sein

Aber wer zu spät kommt ....

Wie schön ist Südafrika, grün voller Leben. Namibia, trocken, fast wie eine Halbwüste. Man sieht Farmen und fragt sich, leben dort Menschen? Wenn ja, wovon?
Aus den Gesprächen haben wir erfahren das dieses Land entsetzlich unter der Dürre leidet. 10 Monate hatte es nicht mehr ausreichend geregnet.
Ohne die mit Pumpen betriebenen Wasserstellen wären die meisten Tiere verendet oder weitergezogen.

Die Menschen sind genauso freundlich wie in Südafrika.
Wir haben uns genau so sicher gefühlt, wenn man das nach dem kurzen Trip überhaupt beurteilen darf.

Das Preisniveau haben wir als deutlich höher empfunden.

Man sieht Tiere von Kopf bis Fuß, das ist uns später aufgefallen als wir die Bilder SA/Namibia verglichen haben.

Die Tierwelt ist sehr ansprechend und rechtfertigt jeden weiteren Besuch. Wir haben zum ersten Mal einen Ozelot in freier Wildbahn erlebt.

Das Land selbst kann uns nicht dieses Glücksgefühl vermitteln wie SA dies tut.

Die Sonnenuntergänge waren nicht halbwegs so spektakulär wie in SA. Es mag am Wetter oder der Jahreszeit gelegen haben.

Mit Wilderness Air zu fliegen ist ein großes Luxus, nicht vom Preis sondern der Bequemlichkeit. Ich würde jederzeit die Reise mit einem guten Gefühl mit einem Auto machen, gerne mit dem Fortuner den ich so schätzen gelernt habe.

Der Ausflug von Kapstadt ist sehr schön, allerdings bietet SA oder Botswana noch viele andere Ziele die wir gerne besuchen würden.

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Samstag, 13. Februar 2016, 18:06

Prächtige Burschen am Wasserloch
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Samstag, 13. Februar 2016, 19:07

International Airport von Doro Nawas
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Samstag, 13. Februar 2016, 19:10

Am Wasserloch Ongava
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Samstag, 13. Februar 2016, 20:14

Hallo Wilfried,
Danke für Deinen Bericht und die Fotos. :danke:
Nun genieße Deinen Urlaub auf den Kanaren und mach Ihn Dir nicht selber madig, sondern freu' Dich, daß Du dem deutschen Schmuddelwetter entkommen bist. Schöne Erlebnisse und gute Erholung wünscht
Kitty
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

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ClaudiaC. (17. Februar 2016, 19:40), U310343 (13. Februar 2016, 21:54), SilkeMa (13. Februar 2016, 21:10)

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Samstag, 13. Februar 2016, 20:55


Herzliche Grüße aus Teneriffa,
wie viel lieber wäre ich jetzt am Kap

Vielen Dank für Deinen sehr informativen Reisebericht :danke: !
Obwohl ich lieber in Südafrika Urlaub mache, Teneriffa ist auch recht nett :) .

Und grüße die Kanaren-Eidechsen von mir :D ; (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Auf dem Teide wollte ich auch immer schon mal Sternenfotografie machen, aber das habe ich bisher noch nicht geschafft, dazu müsste ich wohl im Parador übernachten ;) . Außerhalb der Touristen-Hotspots ist Teneriffa immer noch eine sehr schöne Insel :) .
Ich wünsche einen schönen Urlaub!
VG,
Silke

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U310343 (13. Februar 2016, 21:54), sunny_r (13. Februar 2016, 21:52)

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Samstag, 13. Februar 2016, 21:57

Hallo
Vielen Dank für die freundlichen Kommentare und die netten Wünsche.
Ja, wir werden den Urlaub genießen schon allein wegen der Sonne und des angenehmen Klimas.

LG Wilfried

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SilkeMa (13. Februar 2016, 22:43), Kitty191 (13. Februar 2016, 22:04), sunny_r (13. Februar 2016, 22:00)

M@rie

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Samstag, 13. Februar 2016, 22:21

Ja, wir werden den Urlaub genießen schon allein wegen der Sonne und des angenehmen Klimas.
gut so ;) denn... wenn auch lieber ans Kap als nach Teneriffa, aber viel lieber Teneriffa als Schneetreiben in DLand :thumbsup:
lG M@rie

"Schildkröten können dir mehr über den Weg erzählen als Hasen." - chin. Chengyu

,,,^..^,,, erst einmal kein Kruger in Planung *schnüff* ,,,^..^,,,

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SilkeMa

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16

Samstag, 13. Februar 2016, 22:49

.....wenn auch lieber ans Kap als nach Teneriffa, aber viel lieber Teneriffa als Schneetreiben in DLand

Schneetreiben? Wir hier in Mannheim haben gerade 6 Grad Celsius und leichten Regen, da wäre ich auch lieber in Teneriffa :thumbsup: !
VG,
Silke

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U310343 (14. Februar 2016, 15:49), sunny_r (14. Februar 2016, 08:36)

sunny_r

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17

Sonntag, 14. Februar 2016, 08:39

Wetterzustansbeicht: wir hatten gestern in Solingen bei ca 2-3 Grad etwas Schnee im Regen. Und auch heute ist es am Dauerregnen. Da würde ich jetzt alles vorziehen, was zumindest 10 Grad wärmer und troken ist :saflag:

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U310343 (14. Februar 2016, 15:48)

maddy

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18

Sonntag, 14. Februar 2016, 15:06

Hallo Wilfried,

Vielen Dank fuer deinen Bericht!

Zitat

Die Tierwelt ist sehr ansprechend und rechtfertigt jeden weiteren
Besuch. Wir haben zum ersten Mal einen Ozelot in freier Wildbahn erlebt.
Was das wohl war? Ein Serval, eine small spotted Cat, oder ein Genet? :whistling:

Gruss aus Sodwana
Maddy

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Bär (14. Februar 2016, 15:33), U310343 (14. Februar 2016, 15:33)

U310343

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19

Sonntag, 14. Februar 2016, 15:39

Hallo Maddy,
Stimmt!
Man sollte bei den Übersetzungen besser aufpassen.
Vielleicht hilft das Bild?

Vielen Dank
»U310343« hat folgende Bilder angehängt:
  • image.jpeg
  • image.jpeg

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sunny_r (14. Februar 2016, 16:27)

maddy

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20

Sonntag, 14. Februar 2016, 16:03

Ui, sieht aus wie ein Caracal, soviel ich sehen kann!
Oder hatte er Tupfen?
Nicht ganz so einfach bei diesen Aufnahmen....

Tolle Sichtung, den hab ich in der Wildnis auch noch nie gesehen!
:thumbsup:

Gruss aus Sodwana
Maddy

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Bär (14. Februar 2016, 16:38), U310343 (14. Februar 2016, 16:09)