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Sylti

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Dienstag, 3. Mai 2016, 15:17

Reitsafari mit Abstechern

Liebe Foriker,

jetzt ist sie schon wieder vorbei - unsere dritte Südafrika-Reise.
Dieses Mal haben wir uns für verschiedene einzelne Orte entschieden: dabei vor allem solche Orte, denen wir bisher zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt hatten oder noch gar nicht besuchen konnten.

Das Herzstück der Reise war eine Reitsafari bei Horizon Horseback Safaris. :blush:

Meinen Reisebericht zur gesamten Reise findet Ihr nachfolgend, im Überblick:

  • Reise im April ohne Regen - sehr warm im Süden, immernoch warm im Norden ;)
  • 17 wundervolle Tage
  • Start war der Flug mit British Airways von Luxemburg - London - Johannesburg; JHB-DUR Hin- und zurück
  • Mietwagen haben wir mit Car del Mar gebucht (erster Mietwagen von Hertz, der zweite Mietwagen von Avis); beides Mal ein VW Polo
  • Navigationssystem hatten wir von TomTom dank eines netten Arbeitskollegen, mit dem wir uns die südafrikanische Karte teilen
  • St Lucia (Lodge Afrique) mit Abstechern zum Cape Vidal, in den Hluluwe_Imfolozi Park, nach Emdoneni (Auffangstation für verschiedene Wilkatzen-Arten)
  • Weiter in das Thanda Private Game Reserve (gebucht via Bushbreaks)
  • Nach dem Rückflug nach JoBurg ging es zum Horizon Horseback (Waterberg) und danach in die Shepherd´s Tree Lodge im Pilanesberg


Wichtigste Erkenntnisse:
  • Nicht kurzfristig buchen, wenn zwei Feiertage in Südafrika sind :whistling:
  • Uns ganz persönlich macht Selbstfahren in Parks mehr Spaß als mit Guides :)
  • Südafrika bleibt ein Traumland mit noch so vielen weiteren schönen Orten :thumbsup:


Dann geht es mal los mit dem Bericht: Reitsafari mit Abstechern :wine:

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Sylti

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Dienstag, 3. Mai 2016, 16:08

Was macht man, wenn man drei Mal in Südafrika war, gerade einmal ein paar Stunden daheim ist und die Sonne vermisst: n klar, einen Reisebericht schreiben und Fotos durchsehen. :thumbsup:

Auf los geht´s los:

Unser Starter im Reisemenü: St. Lucia

Als Meermensch (oder Aborigini) - also von einer Insel abstammend - bestehe ich bei jedem Urlaub auf ein bisschen Wasser: Im Glas, als Fluß oder als Meer. Dieses Mal hatte ich Glück, mein Mann konnte sich sehr schnell mit einem ganzen Ozean als Starter anfreunden. Da wir in 2014 schon viele schöne Momente in der Lodge Afrique hatten, beschlossen wir, etwas Vertrautes als Basis auszuwählen. Ebenso wie die Fluggesellschaft. Günstig (dank Avios und ein bisschen Warten auf gute Preise) flogen wir für 525 Eur plus 50 EUR Sitzplatzreservierung im A380 von Luxemburg über London nach Johannesburg und mit Comair weiter nach Durban.
Der Flug verlief reibungslos - zwei kleine Nachteile gab es: Schlaf ist knapp bemessen trotz Nachtflug und das Gepäck kann trotz BA Tochter grundsätzlich nicht weitergeroutet werden. Also mussten wir in Johannesburg das Gepäck abholen. Dafür hatte ich natürlich Zeit eingeplant, aber die riesige Schlange am Pass- und Securitycheck vergessen :whistling: :whistling: ein netter hilfsbereiter Helfer ließ uns vor - wir kamen somit in der (tatsächlich) letzten Minute zum Gate. :blush: Na gut, das ist dann das Pendant zum Stau :D

Insgesamt waren aber alle Flüge recht pünktlich, alle Mitarbeiter freundlich, Kekse statt Frühstück bei BA dank Erfahrung vorrätig. :thumbsup:
In Durban ging das Abholen des Mietwagens sehr schnell - und zack, wir waren auf der Autobahn nach St. Lucia.

Johan begrüßte uns dort- der neue Geschäftsführer (und ich glaube auch Besitzer) der Lodge. Dabei hat er den Grundcharakter des Lodge erhalten: warmherzig, sauber, ein Ruhepool. Mit vielen Ideen half er uns, die drei Nächte zu planen (Johan war auch glücklich über unser Navi, denn Wegbeschreibungen sind nicht so sein Ding nach eigener Aussage ;) ). So ging es am ersten Tag zunächst einmal an den Strand - windig war es, aber sonnig. Durchpusten der Superlative sozusagen. Dafür kamen wir uns vor wie Eroberer einer fremden Welt- wunderschön.



Das erste Abendessen waren wir im Reef & Dune. Wie bereits in 2014 kann ich guten Service und gutes Essen bestätigen. Die Preise haben "touristisch" angezogen. Dafür laufen eben ab und an die "Townis", einige Nilpferde, über die Straße und können von der Terrasse aus beobachtet werden. Auch einige Zulu(?) Tänzer gaben eine Vorstellung. So hatten wir uns die Ankunft vorgestellt.
Am nächsten Tag wurden wir durch ein gutes Frühstück (allerdings etwas kleiner als vor zwei Jahren) auf den ersten richtigen Urlaubstag eingestimmt. Es sollte zum Cape Vidal gehen. Eigentlich zum schnorcheln - aber das war definitiv nicht möglich. Stattdessen haben wir uns in die Brandung geworfen und an die Tieren im Park erfreut. Ein bisschen Murphy´s Law ist ja häufig dabei - abends haben wir erfahren, dass kurz nach uns der bekannte Leopard gesichtet wurde (einige Minuten nach unserer Pause am Picknickplatz). Aber mit einer solchen Sichtung hatten wir sowieso nicht gerechnet. Auch wenn Johan uns ein Video von einem Leoparden an der Straße zwischen Cape Vidal und St. Lucia gezeigt hat (was eine Sichtung - wow 8o ).







Neben der wunderschönen roten Düne haben wir auch noch witzige Hinterlassenschaften auf einem Aussichtspunkt entdeckt:



Vielleicht weiß ja jemand, ob das absichtlich gemacht wurde?

Abends ging es dann zu einer Hippotour, in wunderbarem Sunset durften wir nahe an die Nilpferde. Dort lernten wir dann die Townis (die an der Brücke zu St Lucia ihr Revier haben) im Wasser kennen.





Auch einige Vögel begeisterten uns



Ein wunderbarer erster Tag im Paradies ging im Braza zu Ende. Live could be worse :love:

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Dienstag, 3. Mai 2016, 16:42

Huhu :)

Der Flug verlief reibungslos - zwei kleine Nachteile gab es: Schlaf ist knapp bemessen trotz Nachtflug und das Gepäck kann trotz BA Tochter grundsätzlich nicht weitergeroutet werden. Also mussten wir in Johannesburg das Gepäck abholen.
das Gepäck könnte zwar durchgelabelt werden, abgeholt werden muss es dennoch in JNB (und das ist auch kein Manko von BA/Comair) - JNB ist Einreiseflughafen, dementsprechend müsst ihr durch die Einreise und samz Gepäck durch den Zoll - so ist das Prozedere generell am ersten Einreiseflughafen ;)
lG M@rie

"Schildkröten können dir mehr über den Weg erzählen als Hasen." - chin. Chengyu

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Dienstag, 3. Mai 2016, 23:29

Hallo Sylti,
schön von Dir zu hören. Freue mich schon auf die Weiterreise. :)


Liebe Grüße
Kitty
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Sylti (4. Mai 2016, 06:51)

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Mittwoch, 4. Mai 2016, 08:28

Pierre Jourdan Rose

@ Marie: :thumbup: Dich hätte ich bei der Flugplanung besser dabei haben müssen - dann hätte ich mehr Zeit für den Stopp geplant :blush: So hatten wir Glück, aber definitiv kann ich das keinem empfehlen
@ Kitty: danke fürs mitreisen - ick freu mir

Tag 2 - der passende Aperitif zum Starter (mein persönliche Wahl wäre hier der Pierre Jourdan Rose)

Nachdem meine Sehnsucht nach Wasser durch einen schönen Tag gestillt wurde, ging es spontan am zweiten Tag in den H-I. Der Park ist bekannt, so dass ich nicht zuviel ausholen werde. Neu für mich war die Information, dass alle kleineren grauen Freunde aus Südafrika aus diesem Park kamen. Hluluwe-Imfolozi starteten als erster Park den Schutz der Tiere vor Wilderei. Ein Grund mehr, dem Park einen Vorzug zu geben und die Fahrt durch die Berge und Täler zu genießen. Geplant war ein halber Tag bei uns :whistling: aber einmal hineingefahren haben wir die Fahrt bis auf die allerletzte Minute ausgenutzt.
Für alle Fahrer aus St. Lucia: man kann sehr schön durch das Hluluwe Gebiet fahren - ins eine Gate hinein, durch das östliche Gate wieder hinaus. Mit ein bisschen mehr Zeit bietet sich eine Pause im Hilltop an, genauso wie die Fahrt auf verschiedenen Strecken wieder zurück.









Neu waren mir übrigens auch die kleinen Kameras, die immer wieder verteilt herumstehen. 8o

Abends ließen wir den Tag im Ocean Basket ausklingen.
Insgesamt waren alle drei Restaurants zu empfehlen. :thumbup:

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Kitty191

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Mittwoch, 4. Mai 2016, 09:08

Moin Sylti,

Zitat

....ick freu mir!
:thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:



Kitty
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Sylti (4. Mai 2016, 12:49)

toetske

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Mittwoch, 4. Mai 2016, 20:23

Hallo Sylti,

An Deinen letzten Reisebericht kann ich mich noch sehr gut erinnern, deshalb freue ich mich auch jetzt wieder riésig auf die Fortsetzung.

VG. Toetske
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Sylti (5. Mai 2016, 07:52)

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Donnerstag, 5. Mai 2016, 13:47

Salz in der Suppe

@ Toetske: ganz lieben Dank :thumbsup: ich freu mich sehr, dass Du mit an Board bist :danke:

Finale der Vorspeise: das Salz in der Suppe

Von St. Lucia fuhren wir über Emdoneni zum Thanda Private Reserve.

Emdoneni wurde uns von Johan empfohlen. Diese Auffangsstation für bestimmte Wildkatzen (afrikanische Wildkatze, Cervat, Caracal, Cheetah) nimmt die Tiere auf und wildert sie wenn irgendmöglich wieder aus. Manche Tiere wurden jedoch so schwer verletzt gefunden bzw. als Kitten allein aufgefunden, so dass eine Auswilderung nicht möglich ist. Einzelne Tiere sind sogar domestiziert.
Ich war und bin weiterhin zwiegespalten - einerseits bin ich absolut ein Fan davon, Tiere wieder auszuwildern und solche Parks müssen selbstverständlich irgendwoher die Gelder auftreiben. Andererseits war es durchaus schon sehr touristisch angelegt. Alles in allem bin ich aber mehr für den Tierschutz als dagegen.

Alle Bilder und kurze Videos unseres ersten Teils habe ich hier zusammengestellt :wine:



Viel Freude beim Zuschauen (rund 4 Minuten).

Später geht es weiter mit unserer Zeit im Thanda Camp.

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M@rie

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Donnerstag, 5. Mai 2016, 14:18



;( ;( ;(
lG M@rie

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Sylti (5. Mai 2016, 14:20)

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Donnerstag, 5. Mai 2016, 14:21

Mist - ich hab die Musik als MP4 gekauft - ich stell es ohne noch einmal ein und ändere den Link (wenn es rechtzeitig noch klappt)

toetske

oorbietjie

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Donnerstag, 5. Mai 2016, 14:30

Da habe ich mehr Glück.
Danke fürs Video, Sylti. "So schmeckt der Sommer" 8)

VG. Toetske
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Sylti (5. Mai 2016, 14:32)

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Donnerstag, 5. Mai 2016, 14:51

also hier noch einmal für alle in der EU (mit ihne Musik dann leider)


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Donnerstag, 5. Mai 2016, 15:25

Weiter geht es:
Dieses Mal hatten wir bei Bushbreaks ein Camp gefunden, dass sowohl Fahrten mit einem tracker anbietet als auch im Besonderen Foto-Safaris.

Zunächst zum Camp: Man fährt mit seinem Auto ins Gate und dort auf einen bewachten Parkplatz. Man kann aber auch in Durban am Flughafen abgeholt werden. Unser kleiner VW Polo statt neben dem südafrikanischen Ranger mit Kennzeichen SIMBA :thumbsup: Unser Guide für die drei Tage mit dem Tracker als Partner holten uns ab. Wir fuhren ca. 20 Minuten durch den Park zum Tented Camp (man kann auch in Lodges übernachten). Wir waren jedoch mit dem Tented Camp absolut zufrieden. Essen, Trinken, Game Drives waren in den Preis inkludiert und zunehmen ist die größte Gefahr dort. Nyalas springen ab und an durchs Camp, der Blick vom Zelt aus - aber auch von den eigens geschaffenen Aussichts (-und Ruhepunkten) ist ein Traum. Ein Pool lädt auch im APril noch zum Abkühlen ein (bei grundsätzlich über 30 Grad tagsüber und noch über 20 Grad nachts hab ich nicht viel von Winter oder Herbst gesehen).
Neben dem hervorragenden Essen, dass man (leider) an getrennten Tischen pro Tent einnimmt, gibt es eine Bar. Überall ist der Service sehr zuvorkommend und aufmerksam. Das Essen ist sehr frisch und bietet für jeden das Richtige.
Man erhält Tee, Kaffee auf dem 3,5 stündigen Morningsdrive (und leckere frische Kekse), vorher bereits dasselbe vor Abfahrt zum Wachwerden. Danach gibt es ein vollständiges Frühstückbuffet mit frischen Eiern, zubereitet nach Wahl. Ein Rot- und ein Weißwein sind ebenso inkludiert wie auch vier Spirituosen (darunter zB auch GinTonic.). Softdrinks gibt es auch jederzeit, so dass man weder verdursten noch verhungern kann.

Der Park ist sehr weitläufig, beherbergt die BigFive und versorgt die Tiere aufgrund der Trockenheit mit gesonderten Wasserstellen.
Wir hatten bei den Fahrten sehr viel Glück (Fotos siehe Film: EU dieses Mal direkt ohne Musik :rolleyes: )

Am besten gefallen hat uns allerdings der Fotokurs bei Christian. Christian kommt aus Stuttgart ursprünglich, ist aber bereit seit 20 Jahren in SA. Als ehemaliger Professor für Fotografie hat er sich darauf spezialisert, Einsteigern aber auch Profis das Erlebnis Safari aus Fotosicht näherzubringen.
Wirhatten zunächst eine Einführung in unsere Kamera (inkl. optimierender Einstellungen durch ihn, Empfehlungen für Equiment und Kurzanleitung für zuhause). Danach ging es dank geringer Besetzung im Camp nur mit uns und ihm auf Gamedrive. Der Gamedrive muss ansonsten als Privattour gesondert gebucht werden- aber mit Glück ist man dann alleine im Camp.
Mit der richtigen Sonne zur richtigen Zeit, wirklich praktischen Apps (mein Favorit sind die SonnenApp und SterneApp) waren wir 3,5 Stunden on tour. Die Fotos waren merklich von anderer Qualität und praktische Fragen konnten sofort geklärt werden.

Aufgrund des tollen Services, des wunderschönen Camps, beiden Guides (für normale Safari und Christian) kann ich das Thanda zu 100 Prozent empfehlen. Dort würde ich mich jederzeit wieder absolut zuhause fühlen. Ein Traum.

Nachfolgend der Film hierzu einmal mit und einmal ohne Musik (für EU). Enjoy :beer:

Mit Musik



und ohne Musik


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Donnerstag, 5. Mai 2016, 18:36

Für alle, die sich keine Videos angucken möchten, hab ich hier noch einmal vorher nachher Beispiele für die Thanda Zeit erstellt :thumbup:

gerade bei den Nightdrives haben sich die Einstellungen, Übung und Tipps bewährt; doch auch an den Tageslicht Bildern finden sich Unterschiede

VORHER






NACHHER







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Donnerstag, 5. Mai 2016, 19:07

Main Course - Reitsafari

Für den Reitsafari Teil möchte ich ein bisschen mehr schreiben, da dies eine ganz neue Erfahrung für mich war :love: :love:

Nach dem Starter fiel es uns schwer, weiterzuziehen. Ich bin froh, dass wir dieses Mal an jedem Ort länger als nur zwei Tage waren. Ich liebe es, mehr vom Land zu sehen, erkenne aber mehr und mehr, dass ich genauso gern einmal 3,4,5 Tage an einem Ort bin. One-Night-Stands .. ähhh ... Stops sind mir zu stressig.

Zum Hauptgang gab es im April 2016 die Reitsafari - das Kernstück unseres Urlaubs. 5 Tage haben wir bei Horizon Horseback gebucht, davon drei Nächte in der Lodge und zwei Nächte im Tented Camp.
Interessanterweise änderte sich die Erwatungshaltung meines Mannes und mir mit jedem Tag, den die Reitsafari näher kam. Wir beide sind erfahrene Reiter, jedoch bisher beide noch nie in einem anderen Land geritten. Genau genommen hatten unsere mitreitenden und -reisenden Freunde aus Johannesburg die Reitsafari empfohlen. Als wir im Oktober zum krönenden Abschluss bei Ihnen vorbeischauten, wurde uns das neue Video gezeigt - die frei lebenden Pferde, überhaupt im südafrikanischen Busch zu reiten: ich war direkt Feuer und Flamme. :thumbsup: Bei lieber Mann hatte stattdessen noch nicht den ganz großen Zug - ein Abend mit Wein :wine: :wine: und dreifache Beschallung durch uns half ein wenig, der günstige Flug dann umso mehr. Zwei Wochen später waren Flug und Horizon gebucht :blush:

Je näher nun der Urlaub kam, umso mehr Infos erhielten wir von unseren Freunden: Polocross und Klettern, lange Galoppstrecken und Springen im Busch: 8) mein Mann war begeistert. Ich dagegen überlegte, warum in aller Welt schon wieder alles mit Höhe in Südafrika zu tun hat. Klettern im Busch auf dem Pferd, um überhaupt zu dem Tented Camp zu gelangen - oh mein Gott. Ich hätte besser in der Selbsteinschätzung (1=keine Kenntnisse, 5 = erfahren) ne 2 angekreuzt. Einzig dass ein MItreisender erst seit ein paar Monaten im Sattel saß und dort angefangen hatte zu reiten, hielt mein P (paaaanik) ein bisschen in Grenzen.

Wir flogen nun also vom Thanda Camp nach Johannesburg und traten die 2,5stündige Fahrt nach Horizon an. Kaum angekommen (ich empfehle vor 13 Uhr einzutreffen) wurden wir schon zum familiären Mittagessen eingeladen mit einem Wahnsinnsausblick auf den eigenen See im Garten (ein riesiger See) und die Pferde, die sich über die Seerosen hermachten. 92 Pferde zählt Horizon aktuell zur Herde. Alle Pferde leben komplett frei im ganzen Areal, werden aber zwei Mal täglich gefüttert, auf Krankheiten untersucht und geputzt.








Der Tagesablauf ist einheitlich:
Morgens werden die Pferde bei Tagesanbruch gefüttert durch die Guide, Volontäre, Besitzer und Helfer.
Kaffee und Tee gibt es vor dem Abritt gegen halb acht, Abritt für den Morgenritt ist um 8 Uhr. Der Ritt geht je nach Können und Weg bis 11:00/11:30 Uhr. Die Pferde werden gemeinsam abgesattelt, geduscht und ins freie gelassen. Um halb eins, eins gibt es MIttagessen: etwas Warmes, frischer Salat, Brot. Um zwei Uhr werden die Pferde wieder gefüttert und für den Nachmittagsritt fertig gemacht. Hilfe ist willkommen, aber freiwillig - im Tented Camp hat man noch mehr Chancen, sich einzubringen bei der Pferdepflege. Um drei Uhr gibt es Nachmittagstee (mit selbstegabckenem Kuchen), um vier geht es dann wieder zum Ausritt - bis Sonnenuntergangen (meist 18 Uhr). Danach werden die Pferde abgesattelt und in die Freiheit entlassen. Ab halb acht trifft man sich zum Aperitif, um acht Uhr gibt es dann Essen (drei Gänge).
Zum Essen: wir hatten nicht ein einziges Essen, das nicht ein "fantastisch" erhielt. Mit Liebe gemacht schmeckte alles hervorragend. Ich werden in jedem Fall versuchen, noch an das Lasagne Rezept und das Rezept für Mousse au Chocolat zu kommen :love: Alle essen gemeinsam an einer langen Tafel und teilen die unterschiedlichen Erlebnisse. Die Reiter werden nach Erfahrung und / oder Wunsch eingeteilt, so dass es immer Gesprächsstoff gibt. Und wer glaubt, bei 5-6 Stunden im Sattel nimmt man ab: KEINE Chance :D

Kurz zusammengefasst: Es ist traumhaft: schlafen, essen, reiten, essen, Nickerchen, essen, reiten, essen schlafen :whistling:
Nachfolgend für die nicht-soviel-Textleser der dritte Part der Videos (Horizon und Shepherds Tree) - wieder einmal mit und einmal ohne Musik, je nachdem, wer wo lebt ;)

Mit Musik




Ohne Musik



Zu den Ausritten und Erfahrungen der ganzen Highlights schreibe ich dann in den weiteren Posts. :wine:

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Tigriz (16. Mai 2016, 16:43), Alicia (10. Mai 2016, 10:56), kOa_Master (9. Mai 2016, 13:13), Reisende78 (8. Mai 2016, 14:03), Fluchtmann (7. Mai 2016, 12:51), Piepsi (6. Mai 2016, 09:46), Wicki4 (6. Mai 2016, 08:20), Cosmopolitan (6. Mai 2016, 08:20), sunny_r (5. Mai 2016, 23:58), Kitty191 (5. Mai 2016, 21:13), Bär (5. Mai 2016, 19:36)

Bär

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Donnerstag, 5. Mai 2016, 19:36

Hut ab für 5 Stunden im Sattel. :thumbup: Ich bekomme ja schon bei 5 Stunden im Auto einen tauben Hintern... :D
'


*** Wenn du nicht mehr weißt, wohin du gehen sollst, halte inne und schau zurück, woher du gekommen bist. (Sprichwort aus Afrika) ***

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schauli54 (6. Mai 2016, 18:42), Sylti (5. Mai 2016, 19:46)