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Daniel

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41

Mittwoch, 2. Mai 2007, 07:42

Hallo, ihr! :)

Hier schon mal etwas von Brenda Fassie, die ihre Stimme ja sehr viel besser im Griff hatte als ihr Leben. Nachdem sie schon eine längere „Kokain-Karriere“ hinter sich hatte, starb sie 2004 im Alter von gerade mal 39 Jahren an einer Überdosis.

Ihre nicht uneingeschränkt schöne Kurzbiografie könnt ihr hier nachlesen:

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Zu hören gibt es aber auch etwas:

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Bis die Tage

Daniel

Daniel

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42

Mittwoch, 2. Mai 2007, 15:55

Wow, Heinz!

Die anderen muss ich mir noch anhören, aber die Gruppe Mafikizolo kann man wirklich bestens Gewissens weiterempfehlen.

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Kein Kwaito an sich, sondern modernisierte südafrikanische Songs aus den fünfziger und sechziger Jahren. Herrlich!

Eine eigene Homepage scheint das Trio nicht zu haben, aber hier gibt es ausführlichere Informationen: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) .

Herzliche Grüße

Daniel

P.S.: Wie ich gerade noch gelesen habe, ist das Trio leider nur noch ein Duo. Eines der beiden männlichen Mitglieder ist 2004 verstorben.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Daniel« (2. Mai 2007, 15:58)


Sebba

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43

Donnerstag, 3. Mai 2007, 08:56

vergesst nicht die Springbok Nude Girls ;-) myspace ist übrigens rappelvoll mit music aus SA... zumeist aktuelle music - ala African Dope über Fokofpolisiekar, den Parlotones bis hin zu kwaito artists... aber auch Mr Clegg ist dort vertreten.

seb

Daniel

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44

Donnerstag, 3. Mai 2007, 10:08

Goeiemôre, vriendtjies!

Erst einmal ein paar zünftige Verse für Freund Siegfried:

„Ja, mir san so froh, wenn die Musi spielt
und der Xaver blau nach der Zenzi schielt
und nach zwei, drei Stunden san mer hackebreit
ja, es lebe die Gemüüüütlichkeit“
(Ein Liedtext der Blasmusikkapelle „Rosenheimer Ledernacken“ )

Ich gehe aber davon aus, dass Siegfrieds Einwand ohnehin nur scherzhaft gemeint war, oder? :)

Sebba möchte etwas von den Springbok Nude Girls ? Kannste gerne haben, da gibt es einen Sampler auf (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

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Dürfte auch den Heinz freuen, denn Arno Carstens spielte einst in dieser Band. Ist das, was manche Radioredakteure immer gerne als „ehrliche Rockmusik “ bezeichnen.

Apropos, Heinz, du regst ja mehr an, als ich abarbeiten kann . Ist aber in Ordnung so, denn du triffst meinen Geschmack gut . Von Malaika finde ich auf Youtube den Song „Muntuza“:

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Von Freshlyground haben wir ja schon den fröhlichen Ohrwurm „Doo Bee Doo“ gehört/gesehen. Auf der deutschen Freshlyground-Website gibt es als weitere Hörprobe das wunderschone „Buttercup“: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) . Und zum Angucken ist dies hier noch zu empfehlen: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) . Kein reiner Musikclip, sondern die Band stellt sich als solche vor. Ihr werdet sehen. Freshlyground ist wirklich ein Mosaik, nicht nur der Republik Südafrika, sondern des südlichen Afrika generell.


Da ich ja auch gerne für die afrikaanse Sprache werbe (denn es ist sehr wohl möglich, Apartheid abzulehnen und gleichzeitig Afrikaans zu mögen), habe ich hier noch eine besondere Empfehlung:

Riku Lätti, der seinen ungewöhnlichen Namen seinen Vorfahren aus dem Baltikum verdankt und im realen Leben ein Kollege von mir ist (ein Programmiererlein ), singt sowohl auf Englisch als auch auf Afrikaans. Zwei afrikaanse Hörproben von seiner Website (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) haben es mir besonders angetan: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (für alle einseitig Verliebten ) sowie (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) („Op die maan“, „Auf dem Mond“ – Riku kommt aber nicht vom Mond, sondern vom Witwatersrand, und ... na ja ... obwohl ... wenn man das landschaftlich mal vergleicht ... )

Ach ja... hier noch etwas Südafrikanisches, das unserem Siegfried gefallen wird: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Das muss aber reichen für heute.

Beste Grüße

Daniel

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Daniel« (3. Mai 2007, 15:23)


Sebba

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45

Donnerstag, 3. Mai 2007, 15:41

Die Nude Girls (mit AC) haben Ende 2006 eine neue Platte aufgenommen und sind zusammen in der UK unterwegs (bzw. auch in SA)...

seb

Daniel

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46

Freitag, 4. Mai 2007, 07:17

Morgääään! :)

Isch han hück morjen nit vill Zick , daher zum Frühstück nur etwas für den kleinen Hunger zwischendurch.

Auf Seite 1 hatten wir schon die berühmten "Scatterlings of Africa" von Johnny Clegg & Savuka. Jetzt machen wir in der Zeit einen Sprung zurück und hören einen Song, der eigentlich eine Geschichte erzählt. Johnny Clegg & Juluka mit "Impi". Das Lied ist übrigens auf der allerersten CD, die ich mir in meinem Leben gekauft habe.

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Und jetzt gehen wir noch nach Stellenbosch, was immer eine gute Adresse ist, wenn es um moderne Musik in Afrikaans geht. Valiant Swart mit "Sy dra te veel eyeshadow" ("Sie trägt zu viel Lidschatten" ):

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

(Zu Valiant Swart findet ihr auch einiges auf (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) .)

Heinz :], von PJ Powers findest du "Jabulani" bereits auf Seite 1 in diesem Thread. Mein eigener Lieblingssong von ihr ist übrigens "Feel So Strong", den ich aber hier leider nicht zu Gehör bringen kann.
Was den berühmten "schlafenden Löwen" angeht, so kenne ich noch die folgende Version von Akkedis - aus Stellenbosch, und daher fast konsequent Afrikaans: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) .

Und wer das wirklich afrikanische Element vermisst, dem empfehle ich mal den Live Stream des hervorragenden Johannesburger Senders KAYA FM ( (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) ) . Grüßt Mio und Queenie von mir!


Beste Grüße


Daniel

P.S.: Gibt es eigentlich keine südafrikanische Lieder über tanzende Elefanten?

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Siegfried

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47

Freitag, 4. Mai 2007, 12:28

Tausende, ja Abertausende von Deutschen leben in Südafrika und nicht einer findet es für notwendig, sich für die wunderbare Musik des deutschen Volkes einzusetzen.

Anstatt dessen wird hier geClegged und Savukated.

Wo bleiben, natürlich außer mir, die Verteidiger des deutschen Liedgutes, das mit Sicherheit das Beste der Welt ist.

Wer schon spricht der deutschen Seele so aus dem Herzen wie das deutsche Volkslied. Eine Kulturform der Superlative, sowohl in Text als auch Melodie.
Eine Musik, die Tausende mitreist zur Teilnahme und zum Mitsingen.

Ein Beispiel allergrößter Dichtkunst soll der Text des nachfolgenden Liedes erbringen.

Die alten Rittersleut

Komponist: ??
Text: ??


Zu Grünewald im Jsartal, glaubt es mir, es war einmal,
da han edle Ritter g'haust, dene hats vor garnichts graust.
Ja so war'ns, ja so war'ns, ja so war'ns die olden Rittersleut.
Ja so war'ns, ja so war'ns die olden Rittersleut.

So ein alter Rittersmann hatte sehr viel Eisen an,
die meisten Ritter, i muss sag'n, hat deshalb der Blitz erschlagn.
Ja so war'ns, ja so war'ns, ja so war'ns die olden Rittersleut.
Ja so war'ns, ja so war'ns die olden Rittersleut.

Hatt ein Ritter den Katarrh, damals war'n die Mittel rar,
bevor er sein Visier aufklappt, hat der Rotz ihm's Maul zupappt.
Ja so war'ns, ja so war'ns, ja so war'ns die olden Rittersleut.
Ja so war'ns, ja so war'ns die olden Rittersleut.

Das Burgfräulein Kunigunde roch gar schröcklich aus dem Munde,
bis ihr einst meim Minnedienst ein Bandwurm aus dem Halse grienst.
Ja so war'ns, ja so war'ns, ja so war'ns die olden Rittersleut.
Ja so war'ns, ja so war'ns die olden Rittersleut.

Und der Ritter Alexander rutschte über's Stiegenglander,
unten stand ein Nagel vor, seitdem singt er im Knabenchor.
Ja so war'ns, ja so war'ns, ja so war'ns die olden Rittersleut.
Ja so war'ns, ja so war'ns die olden Rittersleut.

Schiefahr'n dort im Ritterland war den Rittern unbekannt,
sie rutschten mit hihi-hoho hinunter auf dem Blechpopo.
Ja so war'ns, ja so war'ns, ja so war'ns die olden Rittersleut.
Ja so war'ns, ja so war'ns die olden Rittersleut.

Und der Ritter Kunibert setzte sich verkehrt auf's Pferd
wollte er nach hinten sehn, braucht er sich nicht umzudreh'n.
Ja so war'ns, ja so war'ns, ja so war'ns die olden Rittersleut.
Ja so war'ns, ja so war'ns die olden Rittersleut.

Und der Ritter Kuniblau, hat ne tätowierte Frau
wenn er nachts net schlofe ko, schaut er sich die Bilder o.
Ja so war'ns, ja so war'ns, ja so war'ns die olden Rittersleut.
Ja so war'ns, ja so war'ns die olden Rittersleut.

Musst ein Ritter einmal pieseln, liess er's in die Rüstung rieseln.
Hatt er sein Visier nicht offen, ist der arme Kerl ersoffen.
Ja so war'ns, ja so war'ns, ja so war'ns die olden Rittersleut.
Ja so war'ns, ja so war'ns die olden Rittersleut.

Musst ein Ritter mal verreisen, legte er seine Frau in Eisen,
doch der Ritter Friederich hatte einen Dieterich.
Ja so war'ns, ja so war'ns, ja so war'ns die olden Rittersleut.
Ja so war'ns, ja so war'ns die olden Rittersleut.

Sah ein Ritter einen Preis, wurd's ihm in der Rüstung heiss.
Er stieg ab von seinem Ross und sich gleich inäd Isar gschmoss
Ja so war'ns, ja so war'ns, ja so war'ns die olden Rittersleut.
Ja so war'ns, ja so war'ns die olden Rittersleut.


Und das Ritterfräulein Stasi, war wie der Mond so bleich und kasi,
war ihr mal ein Knecht zuwieder, senkte sie barsch die Augenlieder.
Ja so war'ns, ja so war'ns, ja so war'ns die olden Rittersleut.
Ja so war'ns, ja so war'ns die olden Rittersleut.

Scheidungen im Rittersland waren grundsätzlich unbekannt,
war die Rittersfrau mal barsch, bekam sie einen auf den ...
Ja so war'ns, ja so war'ns, ja so war'ns die olden Rittersleut.
Ja so war'ns, ja so war'ns die olden Rittersleut.

Lag ein Ritter mal im Dreck, brachte man ihn nicht vom Fleck,
nur mit Seilen und mit Stangen konnt er auf die Füss gelangen.
Ja so war'ns, ja so war'ns, ja so war'ns die olden Rittersleut.
Ja so war'ns, ja so war'ns die olden Rittersleut.

Bayerns Ritter waren kühn, ritten einmal nach Berlin,
ritten bald drauf wieder heim, was mag denn da bloss g'wesen sein?
Ja so war'ns, ja so war'ns, ja so war'ns die olden Rittersleut.
Ja so war'ns, ja so war'ns die olden Rittersleut.

Damisch san die Ritter heut' nur mehr in der Faschingszeit,
ganz vernünftig sie nur sind, wenn die Starkbierzeit beginnt.
Ja so war'ns, ja so war'ns, ja so war'ns die olden Rittersleut.
Ja so war'ns, ja so war'ns die olden Rittersleut.

Früher ham'n die Rittersleut no mehr g'suffen als wie heut,
Bier und Schnapps kam nicht so teuer ohne die Getränkesteuer.
Ja so war'ns, ja so war'ns, ja so war'ns die olden Rittersleut.
Ja so war'ns, ja so war'ns die olden Rittersleut.

Früher ham'n die Rittersleut niemals g'fror'n zur Winterszeit,
ihre Rüstung selbst im Kampf, heizten sie mit eignem Dampf.
Ja so war'ns, ja so war'ns, ja so war'ns die olden Rittersleut.
Ja so war'ns, ja so war'ns die olden Rittersleut.

Ebenso moechte ich das Lied von Klaus und Ferdl nennen.
"Ein Abend auf der Heidi".

Mit ganz besonders extra lieben Gruessen.

Siegfried

Daniel

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48

Freitag, 4. Mai 2007, 13:07

Mit Heinz teile ich den Musikgeschmack, mit Siegfried den Humor .

Haai mit „aai“

Sozusagen statt Nachtisch gibt es etwas Gefühlvolles von Freshlyground: „I`d Like“:

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Ich bin übrigens ein bisschen stolz, schon auf Freshlygrounds Mailliste für den Newsletter gestanden zu haben, ehe die Band in Europa bekannt wurde. Meine Freundin Yvette, die in Bloemfontein damals Radiomoderatorin bei OFM war und inzwischen Station Manager von Kovsie FM ist, hatte sie mir wärmstens ans Herz gelegt.


Es folgt etwas sehr Poppiges von der südafrikanischen Sängerin mit dem wunderbaren Namen Yvonne Chaka Chaka – die sich offenbar in einen Discjockey verguckt hat :

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Yvonne, die in Soweto geboren wurde, gehört zu den erfolgreichsten Sängerinnen Südafrikas, hat aber offensichtlich mehr im Kopf als nur Musik: An der University of South Africa studierte sie Erwachsenenbildung sowie Lokale Verwaltung und schloss beide Fächer auch erfolgreich ab. Einige Jahre später studierte sie auch noch Theaterwissenschaften im Londoner Trinity College, wiederum mit Abschluss. Bildung und populäre Musik schließen sich ja auch keineswegs aus .


Und hier ist noch etwas Schönes (offensichtlich aus Zimbabwe), das ich aber nicht wirklich einordnen kann. Ich kenne den Künstler leider nicht, aber vielleicht kann mich jemand erleuchten .

Awusabhali Ntando

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Herzliche Grüße

Daniel

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Daniel« (5. Mai 2007, 00:32)


Siegfried

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49

Samstag, 5. Mai 2007, 09:01

Musik kann ja so viel vom täglichen leben wiedergeben.
Natürlich, wenn ich Musik meine, dann meine ich die Deutsche.

Wenn ich an den deutschen Schlager der 60iger und 70iger Jahre denke, so gibt es dort so viele Beispiele von großartigen Lebensweisheiten, die z.B. auch durchaus auf Südafrika angewendet werden können.
Aber leider wird diese herrliche Musik heute bewusst vernachlässigt.

Man nehme z. B. Das wunderbare Lied von Roy Black – ‚ Schön ist es auf der Welt zu sein, sprach die Biene zu dem Stachelschwein’
Hier haben wir ein Beispiel, das von Versöhnung spricht.
Die Biene und das Stachelschwein!!
Gestern hat man sich noch getreten und gestochen und nun merkt man wie schön es doch sein kann, wenn man zusammen lebt.
Ja ja, ihr habt es richtig erkannt, als waere es speziell für Südafrika geschrieben.

Ein weiteres Beispiel könnte das großartige Werk von Gus Bachus „ Da sprach der alte Häuptling der Indianer“ sein. Auf den ersten Blick fragt ihr euch wohl, was hat dies denn nun mit Südafrika zu tun?
Na na, das ist doch einfach. Man muss nur das Wort ‚Indianer’ mit ’Zulus’ ersetzen und siehe da!!
Bei guter Musik, muss man eben seine kleinen Gehirnzellchen schon mal in Bewegung setzen, nicht wahr?
Klar doch, wer die Musik der Herren Heinz und Daniel für gut findet, hat dies in den meisten Fällen nicht nötig.
Warum auch? Die meisten der Deutschen verstehen eh kein Wort.

Wer kann bei der 'Drei Groschen Oper' den Zusammenhang mit Südafrika vermissen?
" Der Haifisch der hat Zähne...---- Mecki Messer schleicht um die Ecke..."

Somit wieder einmal und mit einem fröhlichen deutschen Lied auf den Lippen

Siegfried

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Siegfried« (5. Mai 2007, 09:05)


Daniel

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50

Samstag, 5. Mai 2007, 20:48



Siegfried, du bist mir vielleicht `ne Marke! Man könnte fast meinen, dass du das ernst meinst. Bist du mit dem Sohn von Dieter Thomas Heck befreundet? Der lebt nämlich in Kapstadt.

Übrigens, Friedel - Bienen können Stachelschweine doch gar nicht treten. Sie haben zwar eine ganze Handvoll von Füßchen, aber da haben sie doch gar nicht genug Kraft drin.

"Stachelschwein" hingegen ist eine prima Vorlage. Das heißt nämlich zu gut Afrikaans "Ystervark", und "Ystervark" ist zudem eine Rockgruppe aus dem Freistaat. Nein, Siggi, nicht aus dem Freistaat Bayern und auch nicht aus dem Freistaat Sachsen, sondern aus dem "Free State", der früher mal "Oranje-Freistaat" hieß. Der Freistaat ist ja sprachlich stark von Afrikaans und Sotho geprägt. Yvettes früherer Kollege Victor hat mal versucht, mir einige Brocken Sotho beizubringen, aber ich muss gestehen, dass ich die Vokabeln mir nie länger merken konnte als ein paar Minuten.

Ystervark rockt allerdings auf Englisch, und ihre Musik klingt kaum südafrikanisch. Aber für gute Rockmusik sollte immer Platz da sein: "Let me know":

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Vor ein paar Tagen sagte mir ein Freund, der Südafrika gut kennt und dem ich den Link zu diesem Thread gegeben hatte, dass ihm so mancher der Songs sehr gut gefallen habe, nur leider verstehe er nur die englischsprachigen Texte.
Die auf Afrikaans singende Gruppe Myburgh scheint sich dieses Problems bewusst zu sein. Für ihren Song "Kuslangs" ("Entlang der Küste") hat sie sich einen Dolmetscher mitgebracht:

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Es ist ja gar nicht so, dass ich deutschsprachige Musik ablehne. Die wird ja durchaus auch im südlichen Afrika gespielt. Der namibische Sender Radio Kudu in Windhuk spielt beispielsweise jede Stunde einen deutschen Song. Hat also offensichtlich eine "Krautquote". Leider spielen die aber nichts von der guten deutschsprachigen Szene, sondern mehr sowas von Wolfgang Petry, dem gröhlenden Wischmob. Ich könnte jetzt darüber witzeln, dass der Chef von Radio Kudu ausgerechnet Norman Kotze heißt (tut er wirklich!), aber das wäre ja ein billiger Scherz über etwas, das der gute Mann nicht selbst verschuldet hat, und sowas tun wir natürlich nicht .


Aber wisst ihr, dass der Johannesburger Sender Kaya FM (etwas weiter oben schon mal angeführt), dessen Hauptzielgruppe schwarz ist, tatsächlich immer wieder mal einen Song aus Deutschland spielt?
Joy Denalane ist eine deutsche und deutsch singende Sängerin aus Berlin, aber ihr Vater ist Südafrikaner und schwarz. Und obwohl ihr Song "Im Ghetto von Soweto", in dem es um die Geschehnisse von 1976 geht, aber auch um die aktuelle Bedrohung durch AIDS, deutsch gesungen wird, ist er sozusagen "schwarz genug" für Kaya FM:

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Heino hingegen, lieber Siegfried, macht hingegen keine schwarze Musik, sondern allenfalls braune Musik.


So, habe ich heute noch etwas? Ach ja - Heinz wies zurecht darauf hin, dass eine Popnummer aus den siebziger Jahren aus Südafrika stammte. "Substitute" von Clout. Machen wir also eine Reise in die Zeit, in der das Haar so voll war, dass die Köpfe nicht durch durchschnittliche Haustüren passten :

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Herzliche Grüße

Daniel Roy (nicht etwa Daniel Roy Black)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Daniel« (5. Mai 2007, 20:53)


Siegfried

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51

Samstag, 5. Mai 2007, 22:46

Zitat

Original von Daniel


Siegfried, du bist mir vielleicht `ne Marke! Man könnte fast meinen, dass du das ernst meinst. Bist du mit dem Sohn von Dieter Thomas Heck befreundet? Der lebt nämlich in Kapstadt.



Lieber Daniel,

natuerlich meine ich es im Ernst. Wie kann man daran auch nur Zweifeln?
Wer ist denn Dieter Thomas-Heck ?(

.

So und nun bist du sauer, weil ich dir das Smiley geklaut habe.

Es gruesst herzlichst und mit den Worten von Reinhard Mey.

Bevor ich mit den Wölfen heule,
Werd' ich lieber harzig, warzig grau,
Verwandele ich mich in eine Eule
Oder vielleicht in eine graue Sau.

Siegfried

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Siegfried« (5. Mai 2007, 23:11)


Daniel

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52

Sonntag, 6. Mai 2007, 19:17

Wie genau nennt man das, was du immer rauchst, Siegfried?

Heute mal keine Tipps hier, sondern hier: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) .

Dort empfehle ich einige südafrikanische Radiosender, die man über das Internet hören kann.

Herzliche Grüße

Daniel,

Daniel

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53

Montag, 7. Mai 2007, 12:11

Heinz, warum lässt der Spiegel uns rechnen, und sagt nicht selbst, dass der ostfriesische Totschläger bereits 900 Jahre alt ist?

Mahlzeit!

Heute hauen wir uns mal nicht um die Sprache, in der gesungen wird , denn es gibt Instrumentales .

Heinz hat heute Nacht schon die DNA Strings erwähnt. Hier kommt mal wieder die Universität Stellenbosch ins Spiel, denn hier lernten sich die Gründer der Gruppe im Studentenwohnheim kennen. Wir hören/schauen uns das „Orchester“ mal an:

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Apropos „Orchester“: Das auch bei uns schon recht bekannte Soweto String Quartet ist sowohl im klassischen Bereich zu finden wie auch im südafrikanischen Jazz. Setzt euch mit mir auf eine Wiese in Kirstenbosch und hört euch das mal an:

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Und nun noch zu den Kalahari Surfers. Diese Band wurde schon Anfang der achtziger Jahre gegründet und bekam schon kurz nachdem Stress mit der Obrigkeit, denn ein Album mit dem Titel „Bigger Than Jesus“ sah man in den Kreisen gar nicht gern. Surfen wir also eben mal durch die Kalahari:

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Schöne Jroß oos Kölle im Rejen

Daniel

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Dienstag, 8. Mai 2007, 06:45

Morgääään!

Heute Morgen ein paar besinnliche Sachen :

„Born In A Storm“ von „The Usual“ zählt für mich zu den schönsten englischsprachigen Songs überhaupt:

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Seitdem sich „The Usual“ aufgelöst hat, macht Leadsänger James Stewart alleine weiter:

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Und Sam Paddocks „Gone“, in dem er von einem kleinen Jungen singt, dessen Mutter stirbt, ist todtraurig, aber auf eine kluge Weise gefühlvoll umgesetzt:

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Nun wischen wir uns gegenseitig die Tränen ab.


Herzliche Grüße

Daniel

Siegfried

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55

Dienstag, 8. Mai 2007, 13:41

Zitat

Original von Daniel
Morgääään!

Heute Morgen ein paar besinnliche Sachen :


Nun wischen wir uns gegenseitig die Tränen ab.


Herzliche Grüße

Daniel


Beim anhören deiner Musik kamen mir wirklich die Tränen. leider musste ich diese selbst abwischen.

Wenn du deinen nächsten Beitrag schreibst, lieber Daniel, dann tue mir den Gefallen und höre dir diesen herrlich Sender im Hintergrund an.

Wetten, dass die Tränen dann noch ungehemmter fließen.

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In der Hoffnung dich nicht noch trauriger zu machen und mit den gefühlvollsten Gruessen.

Siegfried

Daniel

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Dienstag, 8. Mai 2007, 13:52

Zitat

Original von Siegfried

Wetten, dass die Tränen dann noch ungehemmter fließen.

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Siegfried


Das ist ja schlimmer als Tinnitus! ;(

Daniel

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Dienstag, 8. Mai 2007, 18:30

Shalom!

Heinz hat vor einigen Tagen auch die Band Afro Fiesta erwähnt.

Afro Fiesta klingt sehr afrikanisch, aber nicht wirklich südafrikanisch. Das hat Gründe, denn obwohl die Bandmitglieder in Südafrika leben, ist der Bandgründer kein Südafrikaner. Der Name Mermans Kenkosenki klingt fast finnisch, aber der gute Mann stammt aus dem Kongo und wanderte 1988 als junger Mann nach Angola aus und zog dann 1995 nach Südafrika weiter:

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Das klingt sehr traditionell und gar nicht nach „Soweto Urban“. Daher jetzt – wild bei Youtube gefunden – ein Kwaito, von dem ich praktisch gar nichts weiß:

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Wem das jetzt zu Hardcore war (mir selbst beispielsweise), kann als Kontrast jetzt vielleicht noch eine Softrock-Nummer auf Afrikaans vertragen.

Glaskas ( (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) ) ist, was das Lebensalter der Mitglieder angeht, eine sehr junge Band, aber absolut keine typische Teenie-Band. Also kein Peking Gasthaus, Bangkok Absteige oder Tokyo Hotel, sondern durchaus erwachsen:

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Herzliche Grüße

Daniel

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Dienstag, 8. Mai 2007, 20:01

Hallo Daniel,

also ich habe mir einmal diese jung Band angesehen. ja ja schon recht.
Was mir besonders auffiel, war die eiserne Disziplin der Zuschauer-Hörer.
kein wildes rumtoben wie bei anderen Bands. Kein undiszipliniertes Gewackel, wie man dies ansonsten bei diesen jungen Rabauken kennt.

Ob die sich wohl gelangweilt haben?

Wie auch immer, da geht es bei dieser, unter die Haut gehenden Musik, schon ganz anders zu. Da ist wilder, ja ungehemmter Applaus am Ende. Man kann die Gäste förmlich im Taumel sehen.

Die Melodie ist hinreisend schön und völlig original.
Der Text erzählt von den Sternen am Himmel und dass es 1000 Jahre weitergehen wird,
1000 Jahre? Da war doch was? Gab es da nicht schon einmal was das 1000 Jahre halten sollte?

Ach wie auch immer ich werde mir das Lied jetzt gleich noch einmal abspielen und aus vollem Herzen mitsingen.
Singt doch alle mit.

Mit den erdenklichst herzlichsten Gruessen

Siegfried

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Daniel

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Mittwoch, 9. Mai 2007, 10:53

Alles ist okay, ihr Lieben. Wie Zinkplaat schon singt: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)


Mit zufrieden lächelnden Grüßen

Daniel

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Daniel« (10. Mai 2007, 17:12)


Daniel

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Donnerstag, 10. Mai 2007, 17:06




Kommt her, liebe Kinder, und gebt fein Acht – ich hab’ euch etwas mitgebracht:


Zunächst ein Kwaito aus Durban mit Bildern aus Durban:

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Gekontert wird mit einer Prise Afrikaans von Etienne Steyns:

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Und außerdem – sozusagen als „außerbezirkliche“ Empfehlung – ein Schlaflied, mit dem ihr heute Abend eure Kinder zu Bett bringen könnt.


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Guten Aaaabend!


Daniel

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