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Daniel

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81

Donnerstag, 5. Juli 2007, 14:38

Auweia 8o, wir haben ja einen der südafrikanischen Klassiker schlechthin hier bislang völlig ignoriert: Miriam Makebas Pata Pata:

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Diese Aufnahme entstand in den Niederlanden, wobei mir einfällt, dass "eine Portion Friten" in den Niederlanden ja "patat" genannt wird. :]

Mit hungrigen Grüßen

Daniel, (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Daniel

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82

Montag, 9. Juli 2007, 14:01

Hallo ihr!

Heute wollte ich mal ein paar Aufnahmen von Brian Finch bündeln, Die folgenden Samples hat der Künstler auf der bereits mehrfach erwähnten Website (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) zur Verfügung gestellt.

Brian Finch ist sozusagen ein Urgestein-Folkrocker , denn er ist nun schon einige Jahrzehnte dabei.

Never Look Back, (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Thunder, (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Firelight, (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Long Riders of Nam, (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Dance, (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
I`ll Remember You, (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Song To Jeffrey's (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Orang Otang, (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Apropos "bündeln":

Wen es interessiert, ich habe auf (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) einige Geschichten zum Thema Fußball und auf (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) einige Geschichten über Köln "gebündelt.

Herzliche Grüße

Daniel

Daniel

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83

Montag, 23. Juli 2007, 07:13

Goeiemôre!

Zeit, dieses Threadchen mal wieder zu aktualisieren, und zwar mit „The South African Gospel Choir“ :

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Herzliche Grüße

Daniel

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Daniel« (23. Juli 2007, 07:21)


Sabrina

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84

Dienstag, 24. Juli 2007, 16:51

Freshlyground

Hey Leute!

Freshlyground sind bald wieder im Lande.
Die sind so super duper doo-be-doo!!! 8)

Habe es gerade entdeckt!
Am Freitag, den 10.08.2007 an der Bergstraße Open Air!

Geht mal auf (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) !

Grüßchen.

Daniel

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85

Dienstag, 24. Juli 2007, 17:11

RE: Freshlyground

Zitat

Original von Sabrina
Hey Leute!

Freshlyground sind bald wieder im Lande.
Die sind so super duper doo-be-doo!!! 8)

Habe es gerade entdeckt!
Am Freitag, den 10.08.2007 an der Bergstraße Open Air!

Geht mal auf (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) !

Grüßchen.


Hallo, Sabrina! :)

Baie dankie für diese Info. :]

Ich schlage vor, dass wir die gute Nachricht mit einem romantischen Sonnenuntergang vom Kap und natürlich mit Begleitmusik von Freshlyground feiern: :P

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Herzliche Grüße

Daniel

Daniel

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86

Mittwoch, 25. Juli 2007, 17:08

Zeit für unsere nächste Afrikaansstunde!

Danie Nel mit „Kinders Vang Die Son“:

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Neil Buchner mit „Anders“:

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(Ein wirklich schönes ruhiges Lied wohlgemerkt!!! Der Sänger war mir bis dato völlig unbekannt.)

Hier etwas Poppigeres, fast Schlagerhaftes. Rea le Rouw besingt den „Rowwe Diamant“. Mit diesem „Rohdiamanten“ meint sie Südafrika.

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Und Andre G. Nel hat ein echtes Problem: „Jy’t My Naam Vergeet“ („Du hast meinen Namen vergessen“). Mensch, ist er deswegen schwermütig:

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Herzliche Grüße

Daniel, (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

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matthiasschwalbe

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87

Donnerstag, 26. Juli 2007, 22:40

Und du mein lieber Daniel,
suchst mir doch bitte mal was zu dem Kobold im musikalischen Sinne heraus !
Du kannst das ,ich weiss es !!! :] :] :]
Keiner hat so viel Ahnung von Musik hier wie du !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Also bitte.

LG
Matthias

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88

Donnerstag, 26. Juli 2007, 23:45

Da ist wieder was total an meiner infantilen Natur vorbei gegengen ... wo siehste denn die Zugriffe? Als die hier, nicht die da oder dort oder überhaupt, wenn du verstehst, was ich meine. Nein im Ernst - Zugriffe - wo? Aber, wen interessierts ... oder heißen wir 'Merkel' --- nö

lg Angela

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89

Donnerstag, 26. Juli 2007, 23:47

RE: Freshlyground

doo-be-dooo

da könnte ich heulen, wo zum Teufel ist die Bergstraße?

lg sunshine

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90

Donnerstag, 26. Juli 2007, 23:55

RE: Freshlyground

Ja was mach ich denn jetzt, - in Tränen ausbrechen, vor Freude ob der schönen Aufnahme, jubeln, doo-be-doo-CD suchen, ja, das ist wohl das Beste ...

Mann, machst du mir die Nacht schwer ...

lg sunshine

joubertpark

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91

Freitag, 27. Juli 2007, 07:06

Hallo Matthias, etwas Musik zu dem Kobold Tokolosie? Mir fallen da 2 Musikstücke ein-könnte passen.

1. Musik zu -Der Zauberlehrling( Goethe) Musik von Paul Dukas.

2.Musikstück von Richard Strauss- da sprach Zarathustra.
Suche dir mal die Musik raus,gefällt dir bestimmt,

happy weekend wünscht euch allen B.

Sabrina

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92

Freitag, 27. Juli 2007, 09:13

RE: Freshlyground

Hey Sunshine - da passt heulen aber nun wirklich nicht!

Bensheim an der Bergstraße liegt zwischen Frankfurt und Heidelberg.
Hat einen ICE_Bahnhof, d.h. man kommt da ganz gut hin, glaube ich.

Wo wohnst Du?

LG, Sabrina

Daniel

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93

Freitag, 27. Juli 2007, 09:25

Hallo, ihr!

Angela, wenn du auf ein Einzelforum gehst, siehst du die Zugriffe rechts für jeden einzelnen Thread. Musst du nur gut hingucken .

Musikalischer Kobold? Matthias, da musst du mir auf die Sprünge helfen, sonst schicke ich dir den Pumuckl nach Gauteng. Oder Pippi Langstrumpf .
Aber mal überlegen – die folgenden Bands klingen so punkig, die haben bestimmt alle rote Haare.


In Springs wäre das die „Psychopunkband“ Radio Rats, zum Beispiel mit

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Aus Kapstadt kommt „Tuesday’s Child“ mit „The Psyche of the Situation“:

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Und welche Haarfarbe man haben muss, um das Folgende singen zu müssen, will ich mir gar nicht vorstellen – Kallitz mit dem afrikaansen „Die Ding Ruk Mal“ :

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Das nächste Mal gibt`s wieder gute Musik.

Mit punkigen Grüßen

Daniel

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Daniel

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94

Freitag, 27. Juli 2007, 11:25

Und jetzt zum Wochenende ein kleiner Exkurs, der zwar etwas mit Musik, aber nicht mit SÜDAFRIKANISCHER Musik zu tun hat.
Ein junger Freund von mir hat nämlich neulich am Casting für „Deutschland sucht die goldene Stimme“ teilgenommen. Und das gab Probleme:


Deutschland sucht die goldene Stimme (vgl. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) )

Hi, Mitkids!

Hier ist wieder Simon Flunkert, und ich möchte mit meiner Geschichte dort weitermachen, wo ich letztes Mal aufgehört habe. Und wenn ihr den ersten Teil gelesen habt, wisst ihr ja, dass ich mit meiner kleinen Schwester Claudia und unserem Freund Zack nach Köln gereist war. Wir waren von der Familie Rheinfaller aus Köln-Rodenkirchen (alte Freunde meiner Eltern und irgendwie um tausend Ecken mit uns verwandt) eingeladen worden.

Der eigentliche Grund unserer Köln-Reise aber war, dass ich mich für ein Casting angemeldet hatte. Die Show, für die „gecastet“ wurde, hieß: „Deutschland sucht die goldene Stimme“, und ich muss zugeben, dass ich keine Ahnung hatte, was für ´ne Show das war. Ich dachte halt, dass das eine Sendung für den Pop-Nachwuchs sei. Nu ja.

Tante Marion Rheinfaller hatte Claudia, Zack und mich am Medienzentrum in Hürth-Kalscheuren mit dem Auto abgesetzt. Dort sollte das Casting stattfinden. Claudia und Zack mussten im Vorraum warten (was sie natürlich nicht getan haben, aber davon werden sie euch später selbst berichten).

Man hatte mich inzwischen in einen Warteraum gebracht, und wie ihr euch vorstellen könnt, war ich nicht der einzige, der an diesem Casting teilnehmen würde. Der Warteraum war bereits voll. Alle waren sie meine Konkurrenten. Und alle waren tierisch nervös! Genauso wie ich. Aber das könnt ihr euch wohl auch vorstellen.

Okay, das alles war für mich natürlich nicht so überraschend. Was für mich hingegen sehr überraschend war: Ich war der einzige in diesem Haufen, der normal angezogen war. Nein, das heißt jetzt nicht, dass die anderen alle schon aussahen wie Pop- oder Rockstars. Nein, eher im Gegenteil. Sie waren, sagen wir mal, etwas altmodisch angezogen. Sozusagen traditionell. Trachten und so. Mir gegenüber saßen zum Beispiel zwei Mädchen aus Bayern im Dirndl. Daneben war eine Truppe aus dem Schwarzwald, die aussah wie eine Horde von Schafhütern aus dem 19. Jahrhundert (nicht mal Schuhe hatten diese Leute an). Und neben mir saß ein Junge im Matrosenanzug. Würde ich auch niemals anziehen, so einen Matrosenanzug.

Allerdings war dieser Matrose ziemlich nett. Er drehte sich zu mir und fragte mich: „Möchtest du auch eine Tasse Kaffee?“ Ich war etwas verwundert, aber freute mich, dass ich mit jemandem sprechen konnte, und antwortete: „Öh ... ja. Eigentlich trinke ich ja keinen Kaffee, und gegen die Aufregung hilft er bestimmt auch nicht, aber ... doch, ja, gerne.“ Der Matrose machte seinen Seesack auf und holte eine Thermoskanne und zwei Plastiktassen heraus. „Ich heiße übrigens Jan“, stellte er sich vor („Ich bin Simon“, sagte ich), und er schenkte für uns beide Kaffee ein. „Danke“, sagte ich, „hast du schon öfters an solchen Castings teilgenommen?“, fragte ich ihn. „Oh ja“, meinte er und nahm erst mal einen Schluck Kaffee. „Vor zwei Wochen war ich bei Deutschland sucht den Superstar. Davor war ich bei Deutschland sucht den Superstar für Deutschland sucht den Superstar. Und noch davor war ich bei Stefan Raab sucht den Superstar für Deutschland sucht den Superstar für Deutschland sucht den Superstar. Ist halt eine lange Quali. Aber am Ende bin ich dann doch noch ausgeschieden. Jetzt versuche ich’s halt hier bei Deutschland sucht die goldene Stimme.“

Wir tranken einen Kaffee nach dem anderen (es war eine große Thermoskanne), und allmählich begann ich, mich an den widerlichen Geschmack von Kaffee zu gewöhnen. In der Zwischenzeit wurden unsere Konkurrenten nacheinander abgeholt – zum Vorsingen. Zurück kam übrigens keiner von ihnen. „Raus müssen die wohl alle durch die Hintertür“, vermutete Jan. Irgendwann war dann auch Jan an der Reihe. Wir wünschten einander viel Glück. Ich verschwand noch mal kurz für kleine Jungs (könnt ihr euch ja denken – erst die Aufregung und dann auch noch der ganze Kaffee), und als ich wiederkam, dauerte es nur noch fünf Minuten, und dann war auch ich an der Reihe.

Eine Dame in einem faltigen Rock und einem betonierten Gesicht führte mich in einen Raum – und dort saß auch schon die Jury. Vier Leute, die an einem Tisch saßen, und mich kritisch anguckten. Aber ... ! Also, Dieter Bohlen war nicht dabei. Der ist doch sonst immer dabei! Ich kannte keinen einzigen dieser Herrschaften, und deswegen war ich ganz froh, als die Empfangsdame sagte: „Das ist unser nächster Bewerber, der siebzehnjährige Simon Flunkert aus Sehnde im Brägenwurstland. Simon, das sind unsere Juroren. Du kennst sie sicher aus dem Fernsehen: Karl Mauk, Caroline Reibach, Florian Silberblick und Stefan Mrotzkotz.“ Äh ... tja ... wie gesagt, ich kannte keinen einzigen davon, aber das gab ich natürlich nicht zu. Stattdessen schleimte ich: „Öh ... ja ... ich ... ich kenne alle ihre Gigs.“ Die Juroren guckten etwas verwundert und überlegten wohl, was ich meinte.

Dann ergriff diese Frau Reibach das Wort: „Was möchtest du uns denn vorrrrrrsingen, Simon?“ (Sie rollte das „r“ wirklich so doll.) Ich antwortete stolz: „Ich habe mich für Highway to Hell von AC/DC entschieden.“ Die Jury schwieg. Ich konnte sehen, dass die vier Herrschaften keine Ahnung hatten, was ich meinte, und ich erklärte: „We’re on a highway to hell. Das heißt auf Deutsch: Wir sind auf einer Hauptverkehrsstraße in die Hölle. Das ist eine Nummer von AC/DC.“ Sie schwiegen weiter, und ich fuhr vorsichtshalber fort: „AC/DC ist eine Hardrock-Band aus Australien.“ Und als die Juroren immer noch schwiegen, setzte ich hinzu: „AC/DC ist eine englische Abkürzung und heißt auf Deutsch: Wechselstrom / Gleichstrom.“ Jetzt tuschelten die vier miteinander. Das war immerhin ein Fortschritt. Und als sie fertig beraten hatten, sagte mir die Frau Reibach freundlich: „Wirrrr machen dirrrr einen Gegenvorrrrschlag, den du übrrrrigens nicht ablehnen kannst. Sing doch bitte stattdessen das schöne Volkslied Im Frrrrühtau zu Berrrrge.“

Ich war baff! Damit hatte ich nun gar nicht gerechnet. „Im Frühtau zu Berge“ habe ich mal in der Schule singen müssen, klar. Aber ich mochte es überhaupt nicht. Ich mag eigentlich gar keine Volkslieder. Was sollte ich tun? Na ja, wenn ich mich weigern würde, hätte ich gleich verloren. Deswegen gab ich nach. Ich würde „Im Frühtau zu Berge“ halt singen. Wie ging doch noch gleich die Melodie? Ach ja, die wusste ich noch. Aber kannte ich auch noch den Text? Egal – ich musste anfangen. Deswegen begann ich nun und sang:

„Im Frühtau zu Berge wir geh’n, fallera – es grünen die Wälder, die Höhn, fallera – wir wandern ohne Sorgen singend in den Morgen, yeah, we`re on a highway to hell, fallera ...“

Auweia. Das war mir jetzt peinlich. Da ich nicht rechtzeitig auf den richtigen Text gekommen und weil ich so aufgeregt gewesen war, hatte ich nun doch versehentlich etwas vom "Highway to Hell" (also von der "Straße in die Hölle") gesungen. Also übersetzt: „Wir wandern ohne Sorgen singend in den Morgen, ja, wir sind auf der Straße in die Hölle, fallera.“ Das passte ja gaaar nicht.

Ich entschuldigte mich dafür, und der Herr Mauk sagte beruhigend: „Na, das ist net so schlimm. Gesangstechnisch war das gar nicht so übel. Hauptsache, du singst nicht irgendein italienisches Lied von irgendeinem italienischen Spaghettifresser ...“ Und der Herr Silberblick meinte: „Na ja, du warst auf dieses Lied ja nicht vorbereitet. Möchtest du lieber ein anderes Volkslied singen?“

Ich selbst schlug jetzt „Hoch auf dem gelben Wagen“ vor. Die Juroren waren begeistert. Frau Reibach freute sich: „Grrrroßarrrrtig. Das hat derrrr alte Bundesprrrräsident Walterrrr Scheel auch mal gesungen.“ Hm – das muss wohl vor vielen Jahren gewesen sein.

Ich konzentrierte mich einen Moment – aber hatte inzwischen ziemlich die Hosen voll. Dann sang ich also „Hoch auf dem gelben Wagen“:

„Hoch auf dem gelben Wa-ha-gen sitz’ ich beim Schwager vorn. Vorwärts die Rosse tra-ha-ben – besoffen stößt er in sein Horn. Felder und Wiesen und Auen, und die Sonne strahlt hell. Ich wär`ja so gern noch geblie-hi-hi-ben, but I’m on a highway to hell.“

Auweia, war mir das peinlich. Schon wieder war mir der „Highway to Hell“ rausgerutscht. Diesmal hatte ich gesungen: „Ich wär´ja so gern noch geblieben, aber ich bin auf der Straße in die Hölle.“ Die Jury lachte, und der Herr Mrotzkotz meinte: „Mei, des amüsiert mi jetzt a bisserl.“ Aber sie schienen mich zu mögen, und der Herr Mauk schlug vor: „Hör mal, Simon, wenn du dich auf Volkslieder im engeren Sinne nicht so vorbereitet hast, dann sing doch einfach einen deutschen Schlager. Wie wäre es denn mit Unsere Oma fährt im Hühnerstall Motorrad?“

Ich war völlig durch den Wind, und deswegen sang ich ohne weiteres Nachdenken einfach drauf los: „Unsere Oma fährt im Hühnerstall Motooorraaad, Motoooorraaad. Unsere Oooma fährt im Hüüüühnerstall Motooorraaad, Motoooorraaad. She’s on a highway to hell, highway to hell, she`s on a highway to hell, highway to hell hell hell hell hell hell hell ...“

„Des hob i mir jetz fei scho g’denkt“, lachte der Herr Mrotzkotz und nahm einen tiefen Schluck aus einer Schnapspulle. Die anderen drei lachten auch. Dann wurden sie ernst. Der Herr Silberblick meinte: „Simon, du hast alles, was ein Rockstar braucht.“ Das freute mich. Doch dann sagte der Herr Mauk: „Aber du hast nichts, was ein Star der volkstümlichen Musik braucht. Kein Akkordeon, kein Schmalz in der Stimme und auch nicht im Haar, keine Jodler ..Mei, der Junge aus Hamburg im Matrosenanzug, der vor dir dran war – der konnte wunderbar jodeln.“ Das verwunderte mich: „Wieso denn volkstümliche Musik?“ wollte ich wissen. „Des hob i mir auch scho wieder g’denkt“, sagte der Herr Mrotzkotz wieder und nahm noch einen tiefen Schluck aus der Schnapsflasche. Die Frau Reibach sagte mir nun streng: „Den Eindrrrruck hatte ich schon die ganze Zeit. Dir ist garrrr nicht bewusst, dass fürrrr die Sendung Deutschland sucht die goldene Stimme Volksmusikerrrr gesucht werrrrden – und keine Rrrrock’n Rrrrollerrrr.“

„Oh, dann bin ich hier falsch“, sagte ich hastig und machte den schnellsten Abgang meines Lebens. So schnell, dass mir die vier gar nichts mehr hinterherrufen konnten.

Auf dem Flur traf ich Zack. „Du wirst mir nicht glauben, was mir gerade passiert ist“, sagte ich zu ihm. „Du mir auch nicht“, sagte er – und strahlte. Und was er erlebt hatte, erzählt er euch nun gleich selbst.

Herzliche Grüße

Euer SIMON FLUNKERT

Und hier der Song, um den es geht (für die jungen Spunde, die richtige Rockmusik nur noch aus Bilderbüchern kennen):

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Herzliche Grüße

Daniel, (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Daniel

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95

Dienstag, 31. Juli 2007, 11:41

Radio Wave, Windhoek

Hallo, ihr!

Ich möchte mal wieder einen Radio-Hörtipp anbringen, wenn auch geringfügig „außenbezirklich“:

Radio Wave ist kein südafrikanischer Sender, sondern ein namibischer und sendet aus der Hauptstadt Windhoek.

Das Moderatorenteam ist „vielfarbig“, der Sender bringt Nachrichten und Infotainment, und vor allem sendet er hervorragende rockige Musik. Ich habe ihn jetzt schon wieder seit anderthalb Stunden auf den Ohren und richtig gute Laune .

Die URL des Senders ist (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) , die „Listen Live“-Seite erreicht ihr über (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) . Klickt am besten auf „Playlist“, dann hört ihr nicht nur das Live-Programm, sondern bekommt auch die gespielten Titel eingeblendet.

Herzliche Grüße

Daniel

Daniel

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96

Mittwoch, 1. August 2007, 12:18

Hallo, Freunde der Kaps, der Karoo und was es auch sonst in Südafrika noch gibt!

Heute wieder Musik von A bis Z, will sagen: Von Afrikaans bis Zulu.


Valiant Swart ist ja eigentlich ein Burenrocker aus der Westkap-Provinz, aber im folgenden Lied besingt er die namibische Stadt Swakopmund (wo es ja die beste Schwarzwälder-Kirsch-Torte Afrika geben soll):

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Setzen wir uns nun auf einen Felsen bei Kapstadt und hören uns das Lied Simpiwe Matole an:

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Wer keine Angst vor einem Hörsturz hat, kann sich “Lonely Lonely” von “The Narrow” antun:

The Narrow – Lonely Lonely:

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Und zum Schluss gibt es noch Chormusik von den Zulu Warriors: “Isicathamiya”:

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Herzliche Grüße

Daniel

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97

Mittwoch, 1. August 2007, 13:04

Top!

Hi Daniel,

auch wenn Dir auf Deine Postings nicht viele antworten - ich lese immer mit und klicke fast alles Songs an! Die Klicks auf Dein Thread sprichen ja für sich!

Wollte ich nur mal sagen, damit Du nicht denkst, es wird nicht geschätzt, was Du hier zusammenträgst ;-)

Grüsse: Johannes
_________/\/**************\/\__________
Kapstadt Reiseführer: www.Kapstadt.de

Daniel

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Mittwoch, 1. August 2007, 13:08

RE: Top!

Keine Sorge, Johannes - bei meinem aufgeblähten Selbstbewusstsein ... :D

Daniel

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99

Freitag, 3. August 2007, 13:03

Hallooooo!!!


Unser Wochenende beginnt mit etwas sehr schönem traditionell Afrikanischen. Die Gruppe Amampondo aus dem Kapstädter Township Langa mit „Seng’ Inkomo“:

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Sehr hübsch.


Für unsere Jungspunde grabe ich erneut etwas Kwaito aus Jo’burg aus. Mal wieder etwas von Mandoza, und zwar „Indoda“:

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Geht ab, das muss man zugeben . Und er spricht schönes Zulu. (Als ob ich das beurteilen könnte ).


Ob jemand gutes Afrikaans spricht, kann ich schon eher beurteilen. Die Gruppe KOBUS! (das Ausrufezeichen ist Bestandteil des Namens) besingt im absoluten Brummbass den Wunschtraum von den zu bestellenden Träumen – „Drome Te Bestel“:

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Wer lieber etwas braveren Pop möchte, ist bei den „Kinders Van Die Wind “ von HI5 besser aufgehoben:

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Aber wir wollen auch das Englisch Südafrikas nicht vergessen. Deswegen gehen wir jetzt nach Johannesburg ins Konzept und hören „Remember September“ der schon seit Jahrzehnten immer wieder neu agierenden Gruppe Off The Edge – und dies ist sozusagen mein Tipp der Woche!

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Have a nice weekend!

Daniel , (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Daniel

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Donnerstag, 9. August 2007, 17:21

Tagchen!

Hatten wir hier eigentlich schon den wunderbaren Chorgesang von Ladysmith Black Mambazo?

Na, wenn nicht, haben wir ihn jetzt:

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Ein bisschen Kwaito darf`s aber auch mal wieder sein. Solly Moholo – Mokolobetsi:

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Und was gibt`s Neues auf Afrikaans? Na, da finde ich etwas touristisch Ansprechendes – an der Musik wollen wir uns mal nicht stören. Carike Kuezenkamp (scharfer Name) mit „Dis `n land“:

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(Meine Güte, klingt ja, als hätte Ralph Siegel die Musik verzapft.)


Zum Abschluss für heute eine englischsprachige MP3 der südafrikanischen Gruppe McCully Workshop. Der Song „Buccaneer“ stammt an sich aus den Siebzigern, diese Aufnahme stammt jedoch von 1998:

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Bis die Tage

Daniel

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