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maddy

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61

Freitag, 14. Februar 2020, 09:13

Hallo Battli,
Schrecklich, diese Nachricht!
Sie hat mich besonders beruehrt, weil wir genau an diesem Mittwoch beim Bahnuebergang in Hluhluwe warten mussten, bis ein Zug der Rovos Rail ganz gemuetlich an uns vorbeirauschte! Wow, was fuer ein Zug! Und im hintersten Wagen sind Leute mit Drinks in der Hand auf dem offenen Balkon gesessen. Ich wurde ganz wehmuetig - das muss ein ganz spezielles Erlebnis sein, so luxurioes durch die Landschaft gefahren zu werden!
Und dann lese ich von dem fuerchterlichen Unfall des Shosholoza....

Gruss aus Sodwana
Maddy

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Bär

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62

Freitag, 14. Februar 2020, 09:52

Zur Situation des Eisenbahnwesens schrieb auch die BZ vor ca. 2 Wochen: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
'





*** Wenn du nicht mehr weißt, wohin du gehen sollst, halte inne und schau zurück, woher du gekommen bist. (Sprichwort aus Afrika) ***

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Beat H. Schweizer

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Montag, 24. Februar 2020, 23:03

Einstellung der Fahrten nach Elgin

Die hoffentlich voruebergehende EInstellung der Fahrten von Kapstadt nach Elgin zum Railway Market, ist zum Ende des Monats Februar 2020 traurige Tatsache. Wie Derick Du Toit (CEO Ceres Rail Company) auf Anfrage mitteilt, ist die neue Tarifstruktur der Transnet/PRASA (Metro Rail) dafuer verantwortlich. Man muss erst ueber die Buecher, um eine dauerhafte Entscheidung treffen zu koennen. Auch soll das vertiefte Gespraech zu den Trassenanbietern gesucht werden. Schon die Strecken Kapstadt - Simon's Town und Kapstadt - Stellenbosch mussten aufgrund der ueberhoehten Trassenpreise eingestellt werden.
Schon die Reefsteamers in Germiston mussten nach Jahrzehnten erfolgreichen Wirkens im Dezember 2019 ihre Taetigkeit einstellen, weil die Trassenpreise keinen mindestens noch ausgeglichenen finanziellen Rahmen erlauben. Ein weiterer moeglicher Anbieter (Les Labuschagne, Wonder Steam Trains, Hermanstad) wartet seit ueber einem Jahr auf die Unterzeichnung der erforderlichen Vertraege durch die Transnet.
Man macht hier ganz gezielt eine touristische Attraktion kaputt!
Cheers
Battli

Quellen: Sunday Times, 16. Februar 2020/ Derick Du Toit, CEO CRC, 24.02.2020
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Beat H. Schweizer

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Donnerstag, 27. Februar 2020, 07:47

Hier der Link zur PRASA - Shosholoza Meyl-Affaere: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Funktioniert nicht direkt, wie ich festgestellt habe. In den Browser einkopieren, dann gehts. Edit: Jetzt gehts auch direkt!
Cheers
Battli
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rhein-mainer

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65

Montag, 1. Juni 2020, 09:30

Dampflok Aufnahmen in Südafrika 1972 /73

Ein Eisenbahnfan hat im Forum " Drehscheibe-online.de Bilder aus den Jahren 72/73 im H i s t o r i s c h e n Forum eingestellt.

toetske

oorbietjie

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66

Dienstag, 2. Juni 2020, 01:23

:danke: Horst,

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Wie toll um diese Bilder zu sehen 8o und vor allem: wie schade wenn man weiss wie das Eisenbahnnetz in Südafrika mittlerweile aussieht/funktioniert ;(

LG. Toetske
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Blinki (2. Juni 2020, 20:21), rhein-mainer (2. Juni 2020, 08:13)

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67

Dienstag, 2. Juni 2020, 08:16

Hallo Toetske. :D

Ja genau. Diesen Beitrag habe ich erwähnt. Man kann in der unteren Hälfte noch 2 weiter Beiträge anwählen !

Na ja auch in Deutschland , ist ja seit Mehldorn `zeiten und davor viel Kaputtsaniert worden. Berlin.. ( FluCH hafen ) usw lässt schon lange nachdenklich werden.

Afrika , besonders Südafrika hat sich auch diesem Trend der Reduktion angeschlossen, leider. Dort aber auch den geringen finanzjellen Mitteln evtl geschuldet.


Liebe Grüße

Horst


Ich wünsche euch noch eine schöne Woche.
Mit lieben Grüßen
Horst

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toetske (4. Juni 2020, 00:53), Blinki (2. Juni 2020, 20:21)

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68

Dienstag, 6. Oktober 2020, 09:04

4500 Km Daressalam-Lobito

Gestern in der App " Flipboard " auf meinem Smartfon , ein interessanter Beitrag und Video von einer Eisenbahnfahrt in 2019 von Kenia nach Angola / "Vom Indischen zum Atantischen Ozean."
Rovos hat im vergangenen Jahr diese Bahnfahrt durchgeführt. Es sollte diese auch in 2020 gefahren werden , aber Covit 19 macht da ein Strich durch die Rechnung.

( Info zum Smartfon Samsung S6 edge bzw. zu Tablet A 6) Den Beitrag in " Flipboard " kann man auf meinem S 6 edge lesen , auf meiner Frau A 6 leider nicht. Die App ist da zwar auch installiert , aber die Inhalte des Board werden nicht gleichartig dargestellt !)
VG Horst

Habe tatsächlich was bei euronews Team . gefunden : unter der Suche Kenia - Angola/ Stichwort : Reise . da ist der Filmbeitra der Zugreise zu finden ! (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

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toetske (6. Oktober 2020, 23:01), Marc (6. Oktober 2020, 15:39)

Beat H. Schweizer

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Dienstag, 6. Oktober 2020, 18:45

Ich habe vor ein paar Tagen einen ARtikel ueber die traurigen Zustaende der Bahn in Suedafrika verfasst. Ich habe gezoegert, ihn hier einzustellen, aber ich tu es jetzt.

Chaoszentrum Bahn
Seit dem 24 September 2020 ist in Südafrika die Pandemie-Stufe 1 teilweise in Kraft. Am 1. Oktober 2020 ist die Stufe 1 vollumfänglich implementiert, die Aussengrenzen sind offen. Touristen können wieder ins Land – ausser aus einigen Ländern, die infolge hoher Ansteckungszahlen gesperrt sind. Da gibt es Diskrepanzen, Ungerechtigkeiten und wie immer auch Unzulänglichkeiten. Das sind jedoch Details, nicht relevant für uns Ansässige.
In der Phase 5 der Pandemie, also Lockdown mit rigorosen Einschränkungen, kam die Wirtschaft zum Erliegen, auch die Bahnen verkehrten nicht mehr. Das gilt nicht nur für die Metro – das ist die S-Bahn der Ballungszentren – sondern auch für die Fernzüge Shosholosa und alle privaten Anbieter. In der Folge will ich erst auf die Stuation im Raum Kapstadt eingehen, danach werde ich die Provinz Gauteng, darin enthalten sind die Hauptstadt Pretoria und die Wirtschfatsmetropole Johannesburg noch kurz beleuchten. Schon vor dem Lockdown mussten die Metro Cape Town zwei Linien schliessen, weil der Kupfer- und Kabelklau ungeahnte Dimensionen angenommen hatte. Gar Glasfaserkabel wurden entwendet, es lief nichts mehr! Die Linie nach Kahyelitsha und jene nach Mitchell’s Plain, beides zweispurige Strecken, sind dmoliert, unbrauchbar. In die Transportlücke drängten sich nicht etwa die städtischen Golden Arrow Busse, nein, es war die Lobby der Taxis, der Kleinbusse, die das Geschäft an sich rissen. Hinweise deuten darauf hin, dass die organisierten Gangs zum Abbau der Bahnlinien von den Taxihaltern unterstützt werden.
Wie sieht das nun aus? Trotz vermehrtem Einsatz von Sicherheitskräften, wurden die kupfernen Oberleitungen weggeschnitten, geklaut. Kinder hängen sich an die Reste der herunterhaeängenden Draeähte und spielen mit der Riesenschaukel. Dabei ist es nicht geblieben. Die kurzen Streckenabschnitte, deren Schienen noch auf Stahlschwellen montiert waren, sind allesamt ‘rückgebaut’ worden, geklaut, weg! Danach kam der Schienenklau. Mit Motor-Trennscheiben wurden die Schienen gekappt, die Kleineisen über Kilometer weite Strecken entfernt und alles abtransportiert. Mit Lastwagen, in Sichtweite der Bewohner dieser Suburbs. Tagsüber und auch nachts. Egal, Polizei und Armee sowie Sicherheitskräfte waren und sind ob der Dreistheit der Diebe überfordert, letztlich liess man die Banden gewähren, man hatte nichts entgegen zu stellen! Einen Bürgekrieg wollte die Metro Rail (heute PRASA) auch nicht auslösen. Inzwischen sind die Metros in den Ballungszentren alle von der PRASA (Passenger Railway Agency South Africa) kontrolliert. Quasi als ‘privater’ Eigentümer. PRASA hat in den vergangenen drei Jahren fünf CEO’s und drei Verwaltungsräte (unisono) gesehen. Reorganisation, geschweige Organisation ist nicht in Kürze zu erwarten. Jeder neue CEO versucht Ordnung zu schaffen. Bald gibt die Person auf, wenn ihm mit dem Verlust seines Lebens gedroht wird. Das dauert jeweils rund drei Monate, dann hat die Korruption und das Gangstertum wieder Oberhand.
In Kapstadt sollten die noch befahrbaren Linien ab 1. Oktober 2020 wieder in Betrieb gehen. Es ist die Südlinie nach Simonstown und die obere Centralline via Bellville nach Eersteriver bis Strand in Betrieb (gewesen!). Der Rest ist Schweigen. Nicht etwa, dass die Oberleitung nicht mehr bestünde, nicht etwa weil Schienen oder Schwellen geklaut wurden. Es sind andere Umstände, die den Betrieb verhindern! Fehlende Signalisation etwa. Ersetzte Kabel, die schon wieder den Eigentümer gewechselt haben. Das dauert keine fünf Minuten, ist alles demontiert, was demontiert werden kann! Das gilt auch für die Stationen. Die Perrons sind meist mit Betonformsteinen belegt. Ein beliebtes Baumaterial in den informellen Wohnvierteln. Davor macht der Klau jedoch keinen Halt, denn Türen, Fenster und Einrichtungen wie Lavabos und Toiletten können auch gebraucht werden, also demontiert man das alles - und weg ist das Material. Dachstühle aus Holz – Mensch, man braucht doch Brennholz – das wird einfach zusammengestutzt, abtransportiert, die Dachbeläge möglichst chaotisch zertrümmert. Aber dafür sind meist andere Elemente zuständig. Uebrig ist eine Ruine, die nicht mehr als Billettausgabe oder Aufenthaltsraum für Stationspersonal dienen kann.
Das Bild um Johannesburg und Pretoria sieht nicht eben erfreulicher aus, eher noch chaotischer. Interessant, dass die Gautrain-Linien von dem Chaos nicht oder nicht stark betroffen sind. Gautrain funktioniert seit 1. Oktober wieder, uneingeschränkt! Seit geraumer Zeit wird – trotz Covid-19 – an der Erweiterung der Linien geplant. Die Vorbereitungen zum Bau sind im Gange. Die Metro hingegen ist in steigendem Masse beliebt als Lieferant von Baumaterial der meist illegal zugewanderten Bevölkerungsteile. Schreitet die Polizei oder gar die Armee ein, wird umgehend demonstriert (was in Südafrika mit geschändet und demoliert zu übersetzen ist), gefordert (we want!) und Chaos verbreitet. [Satz gestrichen. Bitte Netiquette beachten. Danke. Die Moderation] In der Provinz Gauteng funktionieren gerade zwei Metro-Linien von insgesamt 17. Die Schadensumme beträgt einige Milliarden US-Dollars! Der Schaden ist so gross, dass er das Jahresbudget für Transport und Tourismus des Staates übersteigt. Eine Ordnung in dieses Chaos zu bringen ist die nächsten zehn bis fünfzehn Jahre ausgeschlossen, das haben Wirtschaftsexperten prognostiziert. Ohne Ordnung kein Wiederaufbau, ohne Wiederaufbau kein Bahnbetrieb, ohne Bahnbetrieb Chaos auf den Strassen und Schäden fuer die Wirtschaft infolge ausfallenden Arbeitskräften, in Milliardenhöhe.
Der Lockdown hat, so wurde es veröffentlicht, 2,2 Millionen Arbeitsplätze vernichtet. Es ist jedoch noch nicht überstanden, es könnten noch mehr werden. Offiziell sind 23,3 Prozent der arbeitsfähigen Bevölkerung arbeitslos. Die Kumulation der Wirtschaftsverbände deutet aber auf 43,5 Prozent hin. Rund 52 Prozent der 19-24 jährigen arbeitsfähigen Bevölkerung ist abeitslos.

02. Oktober 2020
Hans Beat Schweizer, Kapstadt, Südafrika


Ich habe keine eigenen Bilder dazu. In diversen Medien sind jedoch welche aufgetaucht. Es ist fatal! Anders kann man die Situation nicht beschreiben.
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Beat H. Schweizer

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70

Dienstag, 6. Oktober 2020, 20:05

Bilder zum obigen Artikel.

Lieber Foris,
Doch, ich habe noch etwas gefunden. Nicht allzu anspruchsvoll, aber man kann erahnen, wie das auf der Stecke nach Mitchell's Plain aussieht. Dort kann man von der Ueberfuehrung auf der R300 einen kurzen Blick auf die Strecke erhaschen.
Die Ausschnitte aus den Bildern kann man durch Anklicken sehen, man kann hier wohl nur Originalgroesse einstellen.
Cheers
Battli
»Beat H. Schweizer« hat folgende Bilder angehängt:
  • IMG_2020MitchellsPlainAk.jpg
  • IMG_20200207_161335Ak2.jpg
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71

Donnerstag, 8. Oktober 2020, 12:22

Danke Beat H. Schweizer für diese Beschreibung und Informationen zu dieser dramatischen Situation. Ich habe viel gelernt und teile deine Empörung und Besorgnis. Ich verstehe auch deinen Frust über diese Zustände und die Machtlosigkeit die man empfinden muss. Das begründet durchaus deftige Formulierungen, trotzdem reagiere ich auf sowas
[Zitat gestrichen. Danke für den Hinweis. Die Moderation]
allergisch, weil mir nämlich derartige Sprüche von C. Mulder, A. Hertzog bis F.J. Strauß noch in schlechter Erinnerung sind, so wie: „Jetzt haben wir diese Affen von den Bäumen geholt, und jetzt fordern sie…….“
Das wollte ich dir noch mitteilen. Und keine Frage: Deine Wortwahl ist deine Sache (und der Mods. :whistling: ) aber vielleicht interessiert es dich, wie so was bei anderen ankommt.
Grüße

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sunny_r (9. Oktober 2020, 20:43), Daniele (8. Oktober 2020, 15:14)

72

Samstag, 10. Oktober 2020, 12:02

Noch ein ergänzender (also nicht widersprechender!) PS zum „informellen“ 8) scrap metal business. Die lokalen Akteure in RSA sind dabei meist nur Zuarbeiter zu international organisiertem Verbrechen. Der Metalldiebstahl in RSA ist nämlich gar nicht so ungewöhnlich, sondern Teil einer weltweiten Verbrechenskategorie, die sich auch in Europa abgespielt hat und noch immer auf niedrigerem Niveau köchelt.
Der maßgebliche Unterschied zwischen SA und Europa ist mE, dass SA nicht die Mittel hat wie wir, um das unter Kontrolle zu bringen. Auch sind die ländlichen Räume praktisch nicht zu überwachen. Und PS 12:30: Natürlich können reicher Länder das auch besser verkraften als arme.

Auf niedrigem Niveau gab es das immer, aber international zum big business wurde es am Höhepunkt des Wirtschaftsbooms in China Anfangs/Mitte der 2000er. Da hat China weltweit Rohstoffe und Metalle geradezu abgesaugt und eine Verknappung verursacht, Metall- und Rohstoffpreise (auch Transport) auf historische Höhepunkte getrieben. Erinnert sich wirklich niemand mehr daran? Produktionen mussten stillgelegt werden, weil es keine oder keine leistbaren Rohstoffe gab. Seriöse Manager mussten (zu ihrem Entsetzen) mit Geldkoffer nach Osteuropa fahren, um die Versorgung ihrer Betriebe sicher zu stellen.

All das befeuerte natürlich auch den „informellen“ Metall-und Schrotthandel. In Österreich wurden damals Nächtens sogar Leitschienen an Straßen abgeschraubt und Schachtdeckel in der Fahrbahn entfernt, Kupferkabel an Bahnlinien oder Baustellen tonnenweise gestohlen etc. Blitzschutz und Weichenverkabelung wurden genauso schnell gestohlen wie sie ersetzt wurden. Manche Diebe waren so dreist und gierig, dass sie, nach Flucht wegen einer Störung beim Diebstahl, in der nächsten Nacht wiederkamen und prompt in die mittleerweile aufgestellte Falle liefen. Die ÖBB und Polizei mussten enorm aufrüsten in Überwachung etc. um das auf ein erträgliches Niveau einzudämmen.

Metallverarbeitende Betriebe hatten damals bzw. bis dorthin Materiallager im Freien hinter einem besseren Gartenzaun. Sie wurden reihenweise abgeräumt*) und mussten schnell mit Sicherungsmaßnahmen aufrüsten …usw., usw. All das war hauptsächlich in osteuropäischer Hand, wo die einschlägigen Akteure schon Erfahrung mit der Verwertung der post-sozialistischen Industrieruinen hatten. Österreich war da auch wegen der kurzen Fluchtwege ein bevorzugtes Opfer.

Seither ist es wohl besser geworden (nicht zuletzt auch durch Überwachung der Fluchtwege und vor allem Schleierfahndungen), aber Metalldiebstahl ist trotzdem noch ein Problem, kommt aber kaum mehr in die Zeitungen. Sicherlich haben aber die Fahndungserfolge und Sicherungsmaßnahmen das Risiko für die Diebe erhöht. Das mag auch ein Grund dafür sein, dass sich diese Verbrechenssparte in Länder mit schwachem Sicherheitsapparat verlagert und etabliert hat, wo sie so frech und ungehindert, wie von Beat H. Schweizer geschildert, agieren können.

Zumindest beim Kupfer ist mE eine Ende dieses scams nicht abzusehen, denn DER Treiber des Kupferbedarfs ist derzeit die Elektromobilität, und diese steht erst am Anfang. Es wird also noch schlimmer werden.

Grüße
*) eine Kostprobe davon hier, wahllos aus dem Internet gegriffen
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

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Beat H. Schweizer

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73

Samstag, 10. Oktober 2020, 18:18

Liebe Foris,
Ich entschuldige mich fuer meine Fauxpas mit der Wortwahl. Der betreffende Satz ist ja inzwischen von den Mods geloescht worden. Ich vertrete jedoch meine Meinung und stehe dazu. Mir ging es nach einigen mich persoenlich betreffenden Ereignissen psychisch gar nicht gut, ich wurde vom Freund zum erbitterten Gegner. Dass der Polizeiminister Bheki Cele auch noch zur Verhaftung, Demuetigung und Enteignung von weiteren weissen Farmern aufruft (siehe dazu den entsprechenden EIntrag in diesem Forum: "Polizeiminister Bheki Cele begrüsst die Verhaftung eines Farmers und verlangt noch weitere", ist doch nur die Spitze des Eisbergs.
Langsam aber sicher weiss ich nicht mehr, warum ich dieses Land liebe...
Cheers
Battli
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74

Sonntag, 11. Oktober 2020, 08:22

Guten Morgen Beat H. Schweizer.

Ich habe mich vor schon über einem Jahr hier registriert, weil hier ein paar Leute aktiv sind, die das Land über den touristischen Horizont hinaus kennen, verstehen und Interessantes dazu schreiben. Sie sind einer davon. Die #71 war mir trotzdem wichtig, dazu stehe ich ebenfalls. Für mich war das damit erledigt. Von mir aus können die ModeratorInnen die #71 löschen (ich kann es ja nicht mehr, sonst würde ich es selber machen). So wäre dann auch die #73 hinfällig und das Ganze nicht nur erledigt sondern auch vergessen. Meine Meinung dazu habe ich gesagt, das reicht mir.
Grüße

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toetske (11. Oktober 2020, 22:55), sunny_r (11. Oktober 2020, 19:14)

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oorbietjie

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Montag, 19. Oktober 2020, 00:30

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sunny_r (23. Oktober 2020, 12:21), Bär (19. Oktober 2020, 08:28)

toetske

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Mittwoch, 21. Oktober 2020, 00:29

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sunny_r (23. Oktober 2020, 12:21), Bär (21. Oktober 2020, 20:14)

Beat H. Schweizer

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Mittwoch, 21. Oktober 2020, 11:27

Metro-Rail

Ja toll! - Und weiter?
Die PRASA hat jetzt in CT fuer die Metro-Rail in ein zentralisiertes Netzwerk investiert, von wo aus Zugbewegungen, Signalfunktionen, Weichenstellungen, etc. kontrolliert und ueberwacht werden koennen. Standort ist Bellville. Man hofft natuerlich, bei wieder auftretenden Stoerungen - etwa durch Kabelklau - umgehend reagieren zu koennen. Soweit so gut. Es gibt einen Probebetrieb, der umso leichter fallen wird (und womoeglich gar nicht repraesentativ ist), da nur noch die Centralline bis Bellville und die Linie nach Retreat via Athlone funktioniert. Fuer die Nordlinie ist in Bellville Ende.
Auch zur Praevention und Nachverfolgung von Kabelklau und mutwilligen Beschaedigungen, wird endlich mit den entsprechenden Neighbourhood Watches zusammengearbeitet. Zudem sind weitere Security-Staffeln ausgebildet und in Dienst gestellt worden.
In der Hoffnung auf baldige Wiedereroeffnung der Linien, sind die neuen blau/grauen Pendlerzuege auf der Strecke Cape Town - Retreat via Athlone im Probebetrieb. Die Fahrzeuge werden durch eine Suedafrikanisch-Franzoesische Firma in Gibela, Gauteng, in Lizenz von Bombardier Brasilien, gebaut, die extra fuer dieses Mammutprojekt erstellt wurde. Es sind 20 Fahrzeuge fertig von Brasilien vor bald zwei Jahren importiert worden, 580 Triebzuege werden im erwaehnten Werk gebaut. Bei einem Ausstoss von 60 Zuegen im Jahr, dauert die Ablieferung etwas...
Fuer mich unerklaerlich ist, warum die Linie nach Strand via Eersteriver, nicht in Betrieb genommen wird. Die Strecke ist bis Van der Stel in Betrieb, es verkehren inzwischen taeglich(Diesel-) Gueterzuege nach Bredasdorp, via Howhoek und Sir Lovry's Pass. Die Fahrleitung fuer den Elektrobetrieb ist intakt, die SIgnalisationen wurden ueberholt, die Arbeiten sind inzwischen abgeschlossen.
Cheeers
Battli
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sunny_r (23. Oktober 2020, 12:22), toetske (21. Oktober 2020, 21:54)

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Samstag, 31. Oktober 2020, 00:19

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OT: Kommentar dazu überlasse ich lieber Battli ;)

VG. Toetske
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Bär (31. Oktober 2020, 07:03)

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Mittwoch, 7. April 2021, 23:03

Dampf in Südafrika um 1973

Hi.
Ich hab mal wieder was für Nostalgie Fan`s. Leider kann der "Battli" es nur noch im Dampflok Himmel lesen. :(
Ein Link zu Drehscheibe-online .de
Südafrika 1973 (1) – von Lauda nach Kimberley (20 B, viel Text)

Liebe Grüße vom Rhein-Mainer.
Der leider " Dank " ;( seines Alters und Corona, hofft noch mal mit seiner Frau, nach Südafrica reisen zu können.

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sunny_r (12. April 2021, 19:59), Anne (8. April 2021, 10:23), toetske (8. April 2021, 00:21), Bueri (7. April 2021, 23:15)

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Donnerstag, 8. April 2021, 01:06

Vielen :danke: Horst!

Habe dort jetzt auch den zweiten Teil aus 1973 gefunden: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

LG. Toetske
die euch die Daumen drückt, dass ihr bald nochmal nach Südafrika kommt


.
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sunny_r (12. April 2021, 19:59), Bär (9. April 2021, 07:15), rhein-mainer (8. April 2021, 21:29), Yogihase (8. April 2021, 15:52), Anne (8. April 2021, 10:23)

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Eisenbahn, Nostalgie, Zug