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vman

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Mittwoch, 2. Januar 2019, 09:00

Safari - Unterschied offen vs. geschlossen

Hallo!

Ich bin neu hier.
Meine erste Reise nach Johannesburg und Umgebung findet bald (März) statt.
Wir haben auch schon alles gebucht.

Nur eine Frage hab ich:
Wo genau ist der Unterschied zwischen Safaris mit offenen Jeep gegen den geschlossenen ?

Danke
Bernhard

P.S.: Bin ein leiderschaftlicher Fotograf, deshalb hab ich nur offene Jeeps gebucht.

kalingua

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Mittwoch, 2. Januar 2019, 10:59

In der Regel finden die meisten Game Drives in Südafrika in einem OSV = open Safari vehicle statt. Vorteil liegt auf der Hand, die Sicht ist weniger eingeschränkt. Dafür ist man bei nem OSV bei Regen natürlich nicht so gut geschützt, auch ist weniger Sonnenschutz gegeben, wenn das OSV kein geschlossenes Dach draufhat. Dem Fahrtwind ist man auch ungeschützt ausgesetzt.

In Kenia oder Tansania zb sind es in der Regel geschlossene Fahrzeuge, also mit Fensterscheiben zum runterlassen.

vman

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Mittwoch, 2. Januar 2019, 11:04

Danke Dir für die Infos.
WIr sind nur eine Woche in Joburg.
Somit geht sich nur Pilanesenberg aus.
Aber ich denke für einen europäischen Safari-Neuling ist das auch schon sehr toll dort.

LG und ein schönes neues Jahr
Bernhard

P.S.: Was meinst Du, ... reicht ein 70-200 Objetkiv auf meiner 70D/APS-C (also ist es ein 112-320) ?

kalingua

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4

Mittwoch, 2. Januar 2019, 11:27

Generell ist mehr Brennweite natürlich besser (ich hab immer nen 150-600mm an ner 70D dabei), aber nen 70-200mm sollte für einen Großteil der Sichtungen ausreichend sein. Bei geführten Game Drives versuchen die Guides eh so nah wie möglich an die Sichtungen heranzukommen.

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vman (2. Januar 2019, 12:06)

gatasa

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Mittwoch, 2. Januar 2019, 11:30

Wenn es ein lichtstarkes Objektiv ist, kann man ja noch croppen.

Vielleicht kannst Du bei einem Fotohändler Deines Vertrauens ein 150-600mm Objektiv leihen?

vman

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Mittwoch, 2. Januar 2019, 11:38

Hi,

hab das Sigma HSM 70-200 2.8.
Ich bin am überlegen mir den 1,4er Konverter vielleicht zu kaufen.
Oder das Sigma 100-400 zu borgen.

Immer diese Qual der Wahl :-)

Das 150-600 is schon sehr weit auf der APS-C :-)

Hochwälderin

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7

Mittwoch, 2. Januar 2019, 12:02

Temperatur spielt auch eine Rolle

Hallo,
bitte auch die Außentemperatur ins Kalkül ziehen, besonders morgens - im offenen Fahrzeug ist man nicht nur dem Fahrtwind ausgesetzt, sondern spürt die Kälte sehr viel mehr, besonders, wenn das Safarifahrzeug schneller fährt. Wir erlebten Ende April in Shingwezi im nördlichen Teil des Krüger Parks einen sehr frostigen Morgen mir Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt, der Ranger teilte vor Fahrtantritt dicke Wolldecken aus und trotzdem froren alle Teilnehmer bei dem ja doch mehrere Stunden dauernden game drive erbärmlich. Es schadet also nicht, eine winddichte Funktionsjacke. möglichst mit einfügbarer Innenjacke und lange, warme Hosen im Gepäck zu haben.
Viel Spaß und guten Anblick wünscht
die Hochwälderin

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Dieter

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Mittwoch, 2. Januar 2019, 12:07

Hallo Bernhard,

wir waren 2015 mit einem Canon EF 70-200mm 1:4 L IS USM ( an EOS 60D) u.a.im Krüger unterwegs und wir haben gute Fotos geschossen. Kannst ja mal in unseren (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) schauen.

Dieses Mal war ein Tamron SP 150-600mm F/5-6.3 Di VC USD. Natürlich gab es Situationen, an denen das Tamron „besser“ war, besonders bei Vögeln.

Hier mal eine Übersicht, wie oft wir die langen Brennweiten genutzt haben.



Und croppen ist auch eine gute Möglichkeit!

Eine Möglichkeit wäre vielleicht auch, ein gebrauchtes 150-600 zu kaufen und nachher wieder zu verkaufen. Der Verlust sollte sich im Rahmen halten, wenn überhaupt.

Viel Spaß
Dieter

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vman (2. Januar 2019, 12:14)

vman

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Mittwoch, 2. Januar 2019, 12:19

Hi!

Super Bericht und Fotos!!
Das mit dem Baby Elefant is ja uuuuur super süß.

Ich glaub für´s erste Mal reicht mein 70-200 2.8
Werde mir eher eine 2. 70D leihen und das 17-70 damit bewaffnen.

Das UWW werde ich wohl weniger brauchen dort.

DANKE
Bernhard

P.S.: Der dezente Rahmen sieht auch super aus bei den Bildern.

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Dieter (2. Januar 2019, 12:43)

Marc

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Mittwoch, 2. Januar 2019, 14:11

Ich finde "geschlossen" ist keine wirkliche Option. Ich möchte ja die Natur hautnah erleben, dazu gehört auch Sonne/Wind/Kälte/Regen/Sandsturm/Nebel/Rauch, das habe ich alles schon erlebt im SOV und es ist toll. Die meisten offenen Geländewagen haben Decken gegen Kälte und Ponchos gegen Regen/Nebel/Sandsturm dabei, für die bestmögliche Kleidung ist man selbst verantwortlich. Wichtig ist für die Kamera einen Kopfkissenbezug dabei zu haben, damit hält man zumindest 90% des Staubs von der Optik und Elektronik weg, Staub gibt es aber auch in den geschlossenen Safari-Autos ohne Ende, das ist also kein Argument dafür oder dagegen.

Ich empfinde das Gefühl in einem offenen Wagen 2m neben einem Löwen oder Elefanten zu stehen grundverschieden zu einem geschlossenen Fahrzeug. Es geht mir dabei nicht mal um den möglichen Kick, sondern einfach darum hautnah mittendrin zu sein. Viele der feinen Details (Gerüche/Geräusche/Perspektiven) entgehen einem ansonsten.
Schöne Inselgrüße Marc

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vman

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Mittwoch, 2. Januar 2019, 14:49

Es gab nämlich eine Tour .... Vormittag offen. Nachmittag geschlossen.

Oder eben beides offen. Dafür haben wir uns entschieden.
Wusste nur den eigentlich Unterschied nicht.
Fahren die geschlossenen vielleicht näher an gefährlichere Tierchen, etc...

Angsthäschen sind wir alle nicht. Und momentan kann ichs gar nicht erwarten!!

Danke!
Bernhard

Marc

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12

Donnerstag, 3. Januar 2019, 13:55

Auch offen geht ganz nah... ;)
»Marc« hat folgendes Bild angehängt:
  • IMG_3912.JPG
Schöne Inselgrüße Marc

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vman (3. Januar 2019, 14:00)

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13

Donnerstag, 3. Januar 2019, 14:01

Wahnsinn.
Na dann bitte brav Daumen drücken für mich :-)

LG
Bernhard

P.S.: Ich werde dann sehr gerne berichten von meinen Erfahrungen in SA.
P.S.2: Das Nashorn is auch spitze ! :-)

LG
Bernhard

Nicola

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14

Donnerstag, 3. Januar 2019, 14:47

Manchmal kommt der Löwe (oder hier: die Löwin) SEHR nah ran, ob nun offen oder geschlossen... die Dame wollte unseren Schatten nutzen...


vman

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15

Donnerstag, 3. Januar 2019, 15:02

Wow.
Und die Augen von David Bowie :-)

Somit wirds wohl besser sein, 2 Kameras mitnehmen, damit man nicht Linsen tauschen muss ständig.

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kOa_Master (3. Januar 2019, 15:39)

Bär

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Donnerstag, 3. Januar 2019, 15:08

Sorge dafür, das Deine Kameras gut gepolstert sind. Auf drives geht es auch mal ruckelig zu, was Deine Objektive sicher nicht mögen.
.
*** Wer nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen. (aus Afrika) ***

Dieter

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17

Donnerstag, 3. Januar 2019, 15:54

Ein einfaches Einbeinstativ kann manchmal auch recht hilfreich sein.

LD Dieter

PS:

Für die Scheibe finde ich einen aufgeschnittenen Wasserschlauch oder Heizungsrohr-Isolatoren
ich geh' auch vor jeder Reise in den Baumarkt :D

index.php?page=Attachment&attachmentID=18075

Länge halbiert, kleines Löchlein rein, Schnur durch und fertig ist das "Scheibenstativ" ;)

vman

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Donnerstag, 3. Januar 2019, 16:26

Hi!

Also wir haben 2x ca. 2,5-3h Safari.
Ich dachte, da sitzt man nur im Jeep.

Wenn man aussteigt, ist ein Einbein (meins kann i eh umbauen) vielleicht nicht mal so eine schlechte Idee
Oder ein Ricepack.

M@rie

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19

Donnerstag, 3. Januar 2019, 16:45

über ein Einbeinstativ freuen sich sicherlich die anderen Mitreisenden ;) - auf einem Safari-Fahrzeug ist ein (Einbein) Stativ m.E. die schlechteste aller Möglichkeiten, da es viel zu unflexibel ist und vor allem störend für die Mitreisenden - ich bin selber ein Fotofreak und käme nie auf die Idee ein Stativ mit auf das (O)SV zu nehmen - Bernhard, ganz ehrlich .... Kamera ggf 2 Bodys (wobei 200mm wirklich zu kurz sein können) sind sicherlich nützlich, aber als Tipp eines Fotofreaks .... versteife dich nicht so sehr aufs fotografieren, sondern geniesse in erster Linie ..... mit allen Sinnen .... die schönsten Bilder sind später eh im Kopf bzw Gedächtnis, zusammen mit den Gerüchen und Geräuschen ;)
lG M@rie

"Schildkröten können dir mehr über den Weg erzählen als Hasen." - chin. Chengyu

,,,^..^,,, Kruger 2019 - in "trockenen Tüchern" ,,,^..^,,,

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Serengeti (4. Januar 2019, 10:32)

kalingua

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Donnerstag, 3. Januar 2019, 17:30

Ich hab auf nem OSV auch ein Einbeinstativ zwischen den Beinen aufm Boden stehen. Da bleibt es die ganze Zeit stehen bzw wird höchstens aufm Boden umpositioniert. Wenn es voll ist aufm osv gewährt mir meine Freundin den "Fenster"platz, wenn es nicht voll ist, hat man ja eh den mittelsitz frei. Ich wüsste auch nicht wieso sich dadurch Mitfahrende gestört fühlen sollten, ich schlage damit nicht um mich und das Sichtfeld für die anderen is dadurch auch nicht mehr eingeschränkt als durch mich selbst. Mit dem Einbeinstativ ist das 150-600mm auf jeden Fall deutlich stabiler, so bekomme ich früher mein Bild und muss nicht ganz so viele Klicks und Ausschuss produzieren :)

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