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M@rie

Buschbaby

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21

Montag, 24. Juni 2019, 18:49

eine Seite vorher schrieb Kitty:
Liebe Alle,
immer wieder kommt die Frage auf, wie unterscheide ich unechte Polizisten von echten und wie verhalte ich mich in vermeintlich schwierigen Situationen richtig.
Dazu gibt es von „arrivealife“ das sogenannte Blue Light Protocol.
Siehe hier:
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LG
Kitty
lG M@rie

"Schildkröten können dir mehr über den Weg erzählen als Hasen." - chin. Chengyu

,,,^..^,,, erst einmal kein Kruger in Planung *schnüff* ,,,^..^,,,

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Enilorac

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22

Dienstag, 25. Juni 2019, 21:35

Gibt es irgendwo so eine Erklärung auch auf Deutsch? Ich kann schon etwas Englisch, aber dies ist mir zu komplex.
Weiss das jemand? Würde mir sehr weiterhelfen.

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Gisel (26. Juni 2019, 13:00)

nn1177

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23

Dienstag, 25. Juni 2019, 21:52

Gibt es irgendwo so eine Erklärung auch auf Deutsch? Ich kann schon etwas Englisch, aber dies ist mir zu komplex.
Weiss das jemand? Würde mir sehr weiterhelfen.

Mit eigenen Worten, ohne Gewähr:

Du machst den Warnblinker an und bedeutest dem Fahrzeug, das dich aufhält, zu folgen (Arm im rechten Winkel aus dem Fenster halten und nach vorne winken) und fährst dann nicht schneller als 40 km/h zur nächsten Polizeistation oder auch an einen öffentlichen, mit Kameras überwachten Platz (Tankstelle z.B.). NICHT nach Hause, ins Hotel, zu Freunden.

Wenn du nicht weisst, wo die nächste Polizei ist, den Notruf 10111 wählen, nach der Adresse fragen und wenn möglich das Kennzeichen des folgenden Fahrzeugs checken lassen.

Wenn an einer Polizeistation niemand zu sehen ist, bei geschlossenen Fenstern, eingelegtem Gang und mit laufendem Motor hupen bis jemand aus der Station kommt. An einem öffentlichen Platz im kameraüberwachten Bereich anhalten.

Dann aber kooperieren und gleich erklären, du hast dich unsicher/bedroht gefühlt, warst unsicher ob es echte Officer waren, und hast deshalb nicht angehalten. Friedlich bleiben, um Himmels willen nicht schreien. Keine Gegenwehr oder Gewalt in irgendeiner Form.

Wenn du all das befolgt hast und trotzdem auf dich geschossen wird, darfst du deutlich schneller fahren und abhauen :whistling:

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Dieter

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24

Dienstag, 25. Juni 2019, 22:44

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Ein wenig holperig und auf ca. 5000 Zeichen beschränkt, aber verständliche übersetzung.

Beste Grüße
Dieter

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Enilorac

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25

Mittwoch, 26. Juni 2019, 14:19

Gibt es irgendwo so eine Erklärung auch auf Deutsch? Ich kann schon etwas Englisch, aber dies ist mir zu komplex.
Weiss das jemand? Würde mir sehr weiterhelfen.

Mit eigenen Worten, ohne Gewähr:

Du machst den Warnblinker an und bedeutest dem Fahrzeug, das dich aufhält, zu folgen (Arm im rechten Winkel aus dem Fenster halten und nach vorne winken) und fährst dann nicht schneller als 40 km/h zur nächsten Polizeistation oder auch an einen öffentlichen, mit Kameras überwachten Platz (Tankstelle z.B.). NICHT nach Hause, ins Hotel, zu Freunden.

Wenn du nicht weisst, wo die nächste Polizei ist, den Notruf 10111 wählen, nach der Adresse fragen und wenn möglich das Kennzeichen des folgenden Fahrzeugs checken lassen.

Wenn an einer Polizeistation niemand zu sehen ist, bei geschlossenen Fenstern, eingelegtem Gang und mit laufendem Motor hupen bis jemand aus der Station kommt. An einem öffentlichen Platz im kameraüberwachten Bereich anhalten.

Dann aber kooperieren und gleich erklären, du hast dich unsicher/bedroht gefühlt, warst unsicher ob es echte Officer waren, und hast deshalb nicht angehalten. Friedlich bleiben, um Himmels willen nicht schreien. Keine Gegenwehr oder Gewalt in irgendeiner Form.

Wenn du all das befolgt hast und trotzdem auf dich geschossen wird, darfst du deutlich schneller fahren und abhauen :whistling:

Sehr nett von dir! Herzlichen Dank!

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nn1177 (26. Juni 2019, 22:27)

Kitty191

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26

Dienstag, 10. September 2019, 18:08

Israelische Touristin in Graskop überfallen

Am Sonntag wurde in Graskop eine israelische Touristin und ein mit ihr reisendes Paar in ihrer Unterkunft überfallen und ausgeraubt. Die Israelin wurde zusätzlich noch sexuell genötigt.
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Wir fliegen nun das fünfte Mal nach SA und langsam werde ich immer dünnhäutiger solchen Meldungen gegenüber. Der Verstand rät mir, so etwas einfach nicht mehr zu lesen. Emotional verhält es sich leider eher so, wie bei einem Verkehrsunfall. Man kann nicht weg sehen.
Wie geht ihr damit um?
Ich weiß, das gefühlte Sicherheit etwas höchst individuelles ist und jeder seine gefühlte Sicherheit anders ansetzt. Ich hingegen habe das Gefühl, je öfter ich das Land bereise, desto verunsicherter und paranoider werde ich offenbar. Obwohl mir noch nichts schlimmes widerfahren ist. ?(
Im Ausland werden Meldungen über unser Land sicher auch ganz anders wahrgenommen und klingen weit schlimmer als wir es selber erleben...
Dreh ich jetzt am Rad oder geht es dem ein oder anderen eventuell sogar ähnlich?

Verunsicherte Grüße
Kitty
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

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27

Dienstag, 10. September 2019, 19:34

Natürlich sind solche Meldungen bzw. solche Vorkommnisse schlimm. Manchmal komm ich da auch ins grübeln bzgl. dem nächsten Tripp nach Südafrika.

Allerdings sollte man halt auch berücksichtigen, dass sich "Bad News" wesentlich besser verkaufen lassen als "Good News". Das ist mit Sicherheit ein globales "Problem"

Obwohl ich es im Urlaub möglichst vermeide TV zu schauen hab ich doch auf einigen der vielen Auslandsaufenthalte (nicht nur in SA sondern rund um den Globus) bei lokalen Fernsehsendern auch Nachrichten aus/über Deutschland gesehen. Diese waren durchweg negativ (Verbrechen, Gewalt gegen Ausländer, bis hin zur Reisewarnung!!).

Bei meinen vielen Reisen nach Südafrika hatte ich noch nie negative Erlebnisse und hoffe, dass es auch so bleibt. Mein nächster SA Aufenthalt ist auch schon gebucht, im Februar ist es wieder so weit. Aufgrund der vielen positiven Erlebnisse dort muss ich mich eher disziplinieren nicht leichtsinnig zu werden und die (mittlerweile überall erforderlichen) grundlegenden Vorsichtsmaßnahmen zu beachten.

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Dikdik

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28

Dienstag, 10. September 2019, 19:42

Versteh ich gut!

Liebe Kitty,

mein Mann und ich fliegen im Oktober das vierte Mal nah Südafrika. Eigentlich freuen wir uns sehr, sind aber über die Nachrichten der letzten Wochen sehr entsetzt. Fremdenfeindlichkeit, ermordete Farmer, überfallene Einheimische und Touristen. Wir hoffen sehr für Südafrika, dass es bald alles zum Besseren wendet.

Viele Grüße
Bea

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sunny_r

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29

Dienstag, 10. September 2019, 19:47

Hallo Kitty
ich habe jetzt keine verlässlichen Zahlen über die USA und auch nicht über SA bzgl. Überfällen auf Touristen gefunden. Gefühlt ist es in den USA prozentual häufiger dass Touris überfallen werden.
Die allgemeinen Regeln hatte wir hier ja schon mehrfach duskutiert. Wenn Du Dich daran hältst ist das Risiko gering.
Wie sagte mal ein Reisemediziner: Die größte Gefahr weltweit sind Kokusnüsse. Ok diese Gefahrenquelle würde ich jetzt für den Kruger ausschließen.
Also normal Wachsam sein. :saflag:

LG Rainer

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MsJones

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30

Dienstag, 10. September 2019, 19:50


Am Sonntag wurde in Graskop eine israelische Touristin und ein mit ihr reisendes Paar in ihrer Unterkunft überfallen und ausgeraubt. Die Israelin wurde zusätzlich noch sexuell genötigt.
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Wir fliegen nun das fünfte Mal nach SA und langsam werde ich immer dünnhäutiger solchen Meldungen gegenüber. Der Verstand rät mir, so etwas einfach nicht mehr zu lesen. Emotional verhält es sich leider eher so, wie bei einem Verkehrsunfall. Man kann nicht weg sehen.
Wie geht ihr damit um?
Ich weiß, das gefühlte Sicherheit etwas höchst individuelles ist und jeder seine gefühlte Sicherheit anders ansetzt. Ich hingegen habe das Gefühl, je öfter ich das Land bereise, desto verunsicherter und paranoider werde ich offenbar. Obwohl mir noch nichts schlimmes widerfahren ist.
Im Ausland werden Meldungen über unser Land sicher auch ganz anders wahrgenommen und klingen weit schlimmer als wir es selber erleben...
Dreh ich jetzt am Rad oder geht es dem ein oder anderen eventuell sogar ähnlich?

Verunsicherte Grüße
Kitty


Sorry, das ist jetzt off-topic, aber irgendwie auch wieder nicht...

Hier der Link zu einem mMn sehr interessanten und gut verständlichen Artikel, wie verzerrt wir Risiken wahrnehmen: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Interessant sind besonders die Teile über soziale Dynamiken und Heuristiken (v.a. Gambler’s Fallacy).

Ich möchte damit keinesfalls Gefahren relativieren oder runterspielen! Auch ich fühle mich sehr unwohl, wenn ich solche Meldungen lese und habe immer wieder kurze Momente, in denen ich meine Reiseentscheidungen anzweifle. Vielleicht helfen die Infos in diesem Artikel ja manchen, die eigenen Ängste vor oder während der Reise ein wenig zu reflektieren und einen rationaleren Zugang zu finden.



PS: Wer sich für das Thema kognitive Verzerrungen interessiert, dem kann ich übrigens "Schnelles Denken, langsames Denken" von Kahneman (kommt auch in den Quellen des Online-Artikels vor) sehr ans Herz legen.

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Kitty191

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31

Dienstag, 10. September 2019, 20:34

Hallo Ihr Lieben,
Danke für eure rege Beteiligung an der Diskussion und die interessanten Herangehensweisen an das Thema.

@ ZA Freund: Bad News sells better than good News. Traurig aber wahr. Man könnte es jetzt versuchen wissenschaftlich zu erklären und behaupten das ist biologisch bedingt. Ein Teil unseres Gehirn ist wie eine Alarmanlage, dies rührt aus sehr viel früheren Zeiten, als wir Gefahren aus der Natur viel mittelbarer ausgesetzt waren. Schlechte Nachrichten lösen in der Amygdala Alarm aus. Die Amygdala ist an der Furchtkonditionierung beteiligt und spielt eine wichtige Rolle in der emotionalen Bewertung und Wiedererkennung von Situationen sowie der Analyse möglicher Gefahren.

@Bea: das sich für Südafrika und auch für viele andere Länder des afrikanischen Kontinents hoffentlich in Zukunft das ein oder andere zum besseren wendet, ist wohl leider zumeist ein frommer Wunsch.

@Rainer: das weltweit die größte Gefahr von Kokosnüssen ausgeht, beruhigt. Denn Kokosnüsse erscheinen auf den ersten Blick nicht sonderlich beängstigend. Wechselt man aber die Perspektive und legt sich unter eine Kokospalme an den Strand (wegen des schattigen Plätzchens) können die über einem hängenden Kokosnüsse durchaus bedrohlich wirken. :)


@Mrs Jones: Danke für den Link. :danke: Eine durchaus mögliche Herangehensweise rationalen Zugang zu den eigenen Ängsten zu bekommen. Das Dumme ist nur, das Ängste (jedenfalls diffuse) leider oft gar nichts mit Rationalität zu tun haben. Trotzdem ein interessanter Ansatz....


Liebe Grüße
Kitty
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Dalai Lama

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32

Dienstag, 10. September 2019, 21:15

Hallo Kitty,
bei uns gab es auch schon so einen "Knackpunkt" ( nach dem üblichen Herzklopfen auf unsrer ersten SA-Reise 2008 ) : als wir im Februar 2018 für den Herbst am Planen waren und dann das Gesetz zur Landenteignung kam. Das hat uns überrumpelt, wir wussten nicht wirklich, was da bevorstehen könnte und haben umgeplant auf Botswana/Namibia. Als es dann aber in der Hinsicht doch eher ruhig blieb im Lande (zumindest nach unserem Kenntnisstand), sind wir 2019 doch wieder nach SA gereist, haben uns sehr darauf gefreut und alles war gut. Aber wir haben für uns gelernt, dass in der Hinsicht der Wunschreiseländer nichts selbstverständlich sein sollte.

Was mir ganz gut hilft ist die Überzeugung, dass es eigentlich überall mehr Menschen gibt, die mir im Zweifelsfall helfen würden, als welche, die mir was Böses wollen - was natürlich nicht verhindern könnte, zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein.
LG SarahSofia

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Marc

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33

Mittwoch, 11. September 2019, 10:17

das sich für Südafrika und auch für viele andere Länder des afrikanischen Kontinents hoffentlich in Zukunft das ein oder andere zum besseren wendet, ist wohl leider zumeist ein frommer Wunsch.


Das ist wohl eher eine Frage der zeitlichen Perspektive. Es wird sich irgendwann ganz sicher auch wieder zum Besseren wenden, die Frage ist, ob wir es erleben. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass es noch eine ganze Weile bergab gehen wird und es dann Jahrzehnte bedarf, bevor es wieder besser wird.

Die Frage ist die Konsequenz, die man als Tourist zieht. Ich habe mich auch schon zu Mugabes Amtszeiten nach Simbabwe getraut, auch wenn ich aus politischen Gründen dabei Bauchweh hatte. Subjektiv "sicher" habe ich mich dort immer gefühlt. War es dort politisch nicht ganz richtig das Regime zu unterstützen, so werden es im Falle einer Verschlimmerung der Situation in Südafrika erst mal Sicherheitsbedenken sein und ich befürchte, das wird dann noch länger dauern, als im Nachbarland. ;(
Schöne Inselgrüße Marc

parabuthus

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Mittwoch, 11. September 2019, 17:23

Wir fliegen nun das fünfte Mal nach SA und langsam werde ich immer dünnhäutiger solchen Meldungen gegenüber.

Hi Kitty,

ich denke, das ist völlig normal. Bei mir stellt sich dieses ungute Gefühl auch meistens kurz vor der Reise ein. Man spielt Szenarien durch, die dann hoffentlich nicht eintreffen werden - vom Zwischenfall mit Schwarzer Mamba, über Hijacking und/oder bewaffneter Überfall.

Seltsamerweise verschwinden diese düsteren Gedanken dann vor Ort ganz schnell wieder. Ich kann zumindest für uns noch in Anspruch nehmen, entspannt durchs Land zu reisen. Selbstverständlich - und da hat Reiner recht - hilft die Erfahrung aus mittlerweile einer ganzen Anzahl von Besuchen. Man entwickelt ein Gespür für Situationen, fährt vielleicht nochmal eine Mall weiter, wenn einem die Szenerie nicht gefällt, meidet Aktivitäten in der Dunkelheit. Natürlich bietet auch das keine 100%ige Garantie. Pech kann man immer - und überall - haben.

Wir sind bisher einmal im Jahr 2009 richtig am Geldautomaten reingelegt worden und mußten Lehrgeld bezahlen. In der Nachbetrachtung haben wir in dieser Situation aber auch wirklich alles falsch gemacht, was man falsch machen kann.

In ungünstige Situationen ("Gefahr" ist vielleicht zu dramatisch) geraten sind wir in Afrika tatsächlich auch schon, aber kurioserweise eher durchVorfälle, die man in seiner ganzen Schwarzmalerei eigentlich überhaupt nicht auf dem Zettel hatte.

- 2007 haben wir uns in Namibia nördlich von Palmwag im Damaraland so verfahren, daß wir nicht mehr zurückgefunden haben. Zum Glück funktionierte das Mobiltelefon, so daß wir gefunden werden konnten.
- im letzten Jahr sind wir von einem wildgewordenen Haushund angefallen worden. Zum Glück ist nichts passiert, aber da hatte ich richtig Angst.
- in diesem Jahr bin ich durch eigene Unaufmerksamkeit beim Baden im Meer in große Schwierigkeiten gekommen. Ich habe die Situation in meinem Reisebericht geschrieben. Eine unangenehme Situation kommt dort noch, aber die verlief vergleichsweise harmlos.

Alle drei Vorfälle hätten auch in einem anderen Land passieren können (der vierte nicht ;) ). Der Kreditkartenbetrug natürlich auch.

Ein Reiseverlauf ist auch bei sorgfältigster Planung nicht vorhersehbar und kann durch Dinge in eine andere Richtung gehen, mit denen man überhaupt nicht rechnet. Wenn man die von dir beschriebenen Überfälle in Relation setzt zum Tourismusaufkommen in SA, würde ich meinen, daß Touristen zumindest den absoluten Zahlen nach durch SA noch sehr sicher reisen.

Ich halte auch die politischen Verhältnisse in SA nicht für "instabil", hoffe darüber hinaus, daß Ramaphosa nach der Kleptokratie von Zuma die Wende gelingt.

Ich habe selbstverständlich auch für das nächste Jahr einen SA Urlaub geplant. Daran gab es nicht den Hauch eines Zweifels.

LG

Christian

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Serengeti

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Mittwoch, 11. September 2019, 17:35

Du hältst die politische Situanicht als instabil!!?? :whistling:
VG
Serengeti

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leser (12. September 2019, 19:24)

Kitty191

Schnürsenkel

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Mittwoch, 11. September 2019, 17:56

Hallo Christian,
du sprichst mir aus dem Herzen. Und wenn ich ehrlich mit mir selber bin ist jetzt genau die Zeit für düstere Gedanken und akuter Urlaubsunlust. Diese stellt sich eigentlich mit schöner Regelmäßigkeit so 6-8 Wochen vor Abflug ein. Also wahrscheinlich einfach nur die übliche Dünnhäutigkeit kurz bevor es losgeht.
Danke Dir für deine Ausführungen. :danke:


Liebe Grüße
Kitty
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

Dicobo

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Mittwoch, 11. September 2019, 19:55

Du hältst die politische Situanicht als instabil!!?? :whistling:
Politisch ist Südafrika eigentlich stabil. Nur ist man nicht in der Lage,die Gewalt in den Townships in den Griff zu bekommen. Und aus dieser angespannten Lage resultieren dann Übergriffe auf Touristen.
Niemand hat eine Lösung für diese Probleme. Das einzige,was wirklich helfen würde, sind Jobs für alle.Damit die jungen Leute von der Strasse kommen und Geld verdienen. Dann gäbe es nicht so viele Überfälle,wo es nur ums Geld bzw. Handys, Uhren oder Schmuck geht.Aber woher sollen die Jobs kommen ??

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parabuthus

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38

Mittwoch, 11. September 2019, 21:08

Du hältst die politische Situanicht als instabil!!?? :whistling:

Nein. Nicht ansatzweise.

SilkeMa

Reisende

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Montag, 16. September 2019, 09:05

Malaria

Im Marloth Park (Krüger Süd) ist erst kürzlich ein Anwohner an Malaria gestorben und seine Frau wohl schwer krank (Krankenhaus). Deshalb der Hinweis unseres Lodgebetreibers, Crocodil Bridge Safari Lodge, auf jeden Fall ein Repellenz anzuwenden. Kurt ist da oft auch nachlässig, ich weniger. Das kann dann schwere Folgen haben. Bisher hat ein Repellenz bei uns wohl ausgereicht, Tabletten haben wir nur standby dabei. Es ist aber auch extrem trocken. Wenn es richtig anfängt mit dem Regen, dann wird sich das Risiko erhöhen.

LG,
Silke

___
Anmerkung der Moderation:
Dieser Beitrag wurde vom Thread "Neuigkeiten" hierher verschoben, weil er keine Neuigkeit enthielt. Das Lowveld ist High-Risk-Malariazone, ein einzelner Malariatoter daher - leider - keine News.

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