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Bär

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Montag, 30. Januar 2012, 20:15

Südafrika - die wunderbaren Seiten des Landes und seiner Menschen?

Hinweis: Dieser Thread wurde von
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ausgelagert, weil er dort off-topic war.
Gruß vom Bär


Wir lieben Südafrika und wünschen ein wenig, dass die Besucher die wunderbaren Seiten des Landes und seiner Menschen erleben können.

Ach JP, das wollen wir doch alle... :P
.
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2

Dienstag, 31. Januar 2012, 06:02

Nein, nicht alle...

Ach JP, das wollen wir doch alle...

Moin,

leider nicht. Du kennst doch die Leute unter anderem aus dem Kapstadt-Forum, die das Südafrika vor 1994 zurück haben möchten.

Nach deren Voraussagen Südafrika inzwischen in der Steinzeit angekommen sein müsste. Die im Land gescheitert sind und nun aus anderen Ländern Gift spritzen. Eine Fußball WM, wirtschaftlichen Erfolg und vieles mehr nicht für möglich halten, wenn keine Europäer ein Land führen. Sich gegenseitig mit Berichten zur Kriminalität überbieten.

Diese Leute wollen nicht, dass man sich in Südafrika wohl fühlt, weil es das eigene Weltbild stört.

Schön, dass es weniger werden, weil man von der Entwicklung eingeholt und widerlegt wird. Man sollte nicht vergessen, was falsch gemacht wurde und wird, so gibt es aktuell von Lehrerstreiks bis zu Aufständen der Leute, die vom Staat anscheinend vergessen, aber tatsächlich von korrupten Beamten beschissen wurden. Aber am Ende zählt das Ganze und das ist bisher gut.

Jan-Peter

PS Ich verbringe ja kaum noch Zeit in Deutschland. Dadurch schaut man mit langen Abständen und urteilt distanzierter. Besonders in 2011 war ich immer wieder erschrocken über das Gejammer und die Untergangszenarien. Ob es die Vogelpest, Schweinepest, EHEC, Fukushima, Euro, Wulff oder der Nachbar mit dem falschen Zaun oder der lauten Katze ist, mir tun die Leute leid, die sich freiwillig auf dieses Pressebombardement einlassen. Geht es den Menschen zu gut? Hat man dadurch diese ständigen Verlustängste?

Die nackten Zahlen zur Wirtschaft zur Arbeitslosigkeit in D lassen einen Jubel erwarten, wenn man aus Afrika kommt.

Vielleicht bin ich nur zu viel Ausländer. ;)

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Leoerz (31. Januar 2012, 17:55)

Karl-Heinz

unregistriert

3

Dienstag, 31. Januar 2012, 07:23

Hallo JP,


ich möchte um Gottes Willen keine Diskussion anstrengen. Ist zum Einen total "off topic", zum Anderen hätte ich da gar keine Zeit zu. Das würde ja Alles ein ganzes Forum füllen können. Nur ich denke, daß Du das Alles schon ein wenig "blauäugig" siehst. Nach dem Motto: Alles läuft super hier in SA. Lebe zwar nicht dort, bekomme aber politisch und wirtschaftlich über unsere dort lebenden Verwandten Einiges mit. Schlagworte (Korruption, "neue Apartheid") Und die WM , na ja. Möchte nicht Mäuschen gewesen sein bei den Gesprächen zwischen Blatter und Zuma mit Co.

Wollte das einfach mal nicht sooooo stehen lassen. Wenn man "nur dort" seine Zeit verbringen will und das angesparte Geld ausgeben kann, mag sich die Sache natürlich anders darstellen. Deshalb fahre ich ja auch wieder in dieses tolle Urlaubsland. Aber dann auch gerne wieder nach Hause.

Viele Grüße

Karl-Heinz

P.S. Will nicht die Zustände vor 94 !!!!!!!!!!!!

P.P.S: an lala: bitte bitte nicht zum Tiere kuscheln nach SA fahren. Diese "Anforderungen" an einen Urlaub in Afrika finde ich immer ein wenig "strange"

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MarionNew (1. Februar 2012, 10:43), Leoerz (31. Januar 2012, 17:56)

jeweller

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Dienstag, 31. Januar 2012, 07:48

Zustand 94

Ich will auf jeden Fall wieder 1994 haben, denn da war ich erst 60 Jahre alt und könnte meinen Ruhestand noch länger geniessen!

Gruss
Nkosi Sikelel iAfrika
hubert

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5

Dienstag, 31. Januar 2012, 12:44

Off Topic....

Nur ich denke, daß Du das Alles schon ein wenig "blauäugig" siehst. Nach dem Motto: Alles läuft super hier in SA. Lebe zwar nicht dort, bekomme aber politisch und wirtschaftlich über unsere dort lebenden Verwandten Einiges mit. Schlagworte (Korruption, "neue Apartheid") Und die WM , na ja. Möchte nicht Mäuschen gewesen sein bei den Gesprächen zwischen Blatter und Zuma mit Co.

Moin,

soweit man als Seemann mit 6 Monaten Urlaub im Jahr irgendwo leben kann, lebe ich in SA. Blauäugigkeit werde ich jederzeit abstreiten.

Ich war schon als Schüler in Kapstadt, bin im Beruf nach Südafrika gefahren. Aber das ist alles unerheblich, wenn man sich wirklich interessiert. ich kenne die Leute die sich mit den Schlagworten um Korruption und neue Apartheid äussern. Das ist alles richtig, aber...

Blatter hat zuvor in D und jetzt in Brasilien die Daumenschrauben angesetzt. Geht nur um Kohle. Ich war ca. 2 Jahre vor der WM bei einem Treffen vermeintlich sehr schlauer Menschen in Kapstadt. Auch wohlinformierte Journalisten dabei. Alle lebten am Kap und alle hatten einen Deutschen Ursprung. Die Meinungen, ob die Schwarzen die WM erfolgreich organisieren (Das sind nicht meine Worte), gingen auseinander. Man merkte sofort wer Ahnung von diesem Land hat und wer nicht.

Einige leben in einer künstlichen Welt, vielleicht in einem Security Complex und bekommen weniger mit, als der Touri bei der Fahrt durch ein Township.

Man kann mit Geld in einem Zoo in Südafrika leben. Aber man ist das Tier hinter dem verschlossenen Gitter. Man hat Angst vor den Tieren, die von außen hereinschauen, den Garten und das Klo reinigen. Man kauft bei Raith im Garden Center. Man spricht nur mit Tieren die auch hinter diesen Gittern leben.

Ich warne davor sich die Informationen dort zu besorgen.

Was die Presse von sich gibt, ist in Südafrika nur wenig anders als in Deutschland.

Vielleicht haben Dir die Verwandten von Julius Malema erzählt. Dem Schreckensbild aller Weißen und das Beispiel für den bevorstehenden Untergang. Er war derjenige, der im letzten Jahr die größten Schlagzeilen im Land gemacht hat. Hörst Du noch etwas dazu?

Was ist mit Tokyo Sexwale oder Cyril Ramaphosa. Hat man Dir dazu etwas erzählt. Zum Beispiel das Ramaphosa nach der Wende im Parlament so eine herausragende Rolle gespielt hat, dass er mit einer anderen Stammeszugehörigkeit gute Chancen auf die Nachfolge von Madiba gehabt hätte.

Diese Kleinigkeiten bekommen die Leute hinter den Gittern im Zoo nicht mit. Aber wem die Handtasche geklaut wurde, dass wird haarklein erzählt. Ich gebe zu, das sind gefährliche Pauschalierungen, gerade bei Menschen die ich gar nicht kenne, aber man erlebt es leider zu häufig.

Ich könnte jetzt zum Mr. Price Home in Somerset West gehen und würde diese Deutschen dort hören. Oder heute Abend in bestimmte Restaurants.

Lassen wir das. Sollen die Menschen das wunderbare Land genießen. meist hat man hart für die Kohle gearbeitet. Aber die Meinungen sollten sehr vorsichtig genossen werden. Ich halte sofort den Mund, wenn die Leute mit den "Locals" täglich zusammen arbeiten und damit von denen auch abhängig sind. Dann bleibt neben vieler Vorurteile auch echte Erfahrung und das sollte man mitnehmen.

Jan-Peter

PS Seit 3 Wochen arbeite ich jeden Tag in irgendeiner Form mit Locals. Die meiste Zeit bei sehr heißem Wetter. Mein symbolischer Hut ist fast ständig vor Achtung gezogen.

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Anne (1. Februar 2012, 02:43), Bär (31. Januar 2012, 13:19)

Karl-Heinz

unregistriert

6

Dienstag, 31. Januar 2012, 14:38

Hi JP,

hab ich befürchtet.

Ich wollte Dich hier absolut nicht massregeln oder Dir auf die Füße treten. Hab vielleicht auch mit dem Terminus "blauäugig" daneben gegriffen. Evtl. wäre "einseitig" besser gewesen. Sorry dafür.

Aber wir sind schon auf einem Nenner was die Korruption anbelangt. Und Korruption, Zuma und Blatter in einem Satz passen doch wie die berühmte Faust aufs Auge.

Malema, da wundert mich Deine Aussage etwas. Ich sehe diesen Menschen immer noch als einen der gefährlichsten "Treiber" in Afrika, auch wenn er jetzt erst einmal etwas "ruhig gestellt wurde".

Die von mir geäusserten "Bedenken" beziehen sich nicht lediglich auf Berichte. Ich konnte mir durchaus auch selbst ein Bild von den dortigen Behörden etc. machen. Neben unserer ersten längeren SA Reise hatten wir auch mehrere Besuche am Kap gemacht. Eben um die Struktur bei den Behörden und neuen Amtsträgern mal kenne zu lernen, bin ich auf diese Ämter mitgefahren. Auch war Eigennutz bzgl. einer angebotenen Immobilie im Spiel. Es ging da um Steuerberechnungen bei Grundeigentum o.ä. Wie man allerdings dort von diesen Herrschaften behandelt wurde, war schon grenzwertig. Da ist jeder Besuch an einem deutschen FA ein wahres Zuckerschlecken. Und so zieht es sich immer weiter. Die Nachbarn unserer Verwandschaft wurde bei vorgehaltener Waffe des Nachts ausgeraubt. Von sich anschliessender Ermittlung in der Sache kann man nicht sprechen. Die Angelegenheit hat Niemand interessiert.

Selbst wurde ich angehalten wegen "nicht angeschnallt". Während der Diskussion am Strassenrand zog ein Pick up vollbesetzt mit hinten drauf 5-7 Mann an uns vorbei und grölten uns zu. Der mich kontrollierende Polizist lachte mich nur aus. etc.etc.etc. Ich war nach diesen Besuchen ziemlich desillusioniert, dachte ich doch auch, die nehmen die Sache schon richtig in die Hand und bringen das Land voran. Habe aber eher den Eindruck, man "kartelt nach" und will nun selbst zeigen, wo der Hammer hängt.

Dies meinte ich eigentlich mit meinen, zugegebenermassen sehr rudimentären, Beitrag. Und dies Alles wird wohl auch mit dem Teminus "neue Apartheid" beschrieben, welchen ich benutzt habe.

Also nix für Ungut JP. Aber auch weiterhin bin ich allerdings der Ansicht, dass man da nicht Alles nur positiv sehen kann. Urlaubsland o.k. Aber aktuell dort leben - never. Letzteres hatte ich mir wirklich überlegt. Hatte auch schon ein m.E. gutes Angebot für ein kleines Häuschen dort. Aber ich werde weiterhin dort nur Urlaub machen.

Ach ja, noch was, weil Du mal Fortschritt angesprochen hast. Kennst Du die "Fahnenschwenker"? So haben wir sie immer genannt. Die werden an Baustellen hingestellt, um den Verkehr mit schwenkenden Fahnen zu warnen. Wenn dann der Stau länger wird schwenkt allerdings der Fahnenschwenker immer noch die Fahne an gleicher Stelle, obwohl dann dort keine Gefahrenstelle mehr ist. Man hat ihm ja schliesslich nicht gesagt, dass er seinen Standort verändern muss. Da muss doch ein blinder mit nem Krückstock erkennen, dass es noch weit her ist mit Initiative und Fortschritt. Aber das sind Alles Beispiele, die aus den Zusammenhängen gerissen sind. Tatsächlich steckt doch da viel mehr dahinter. Lethargie, über Jahrzehnte geförderte Unterdrückung, Wut, Perspektivlosigkeit etc. Letztere wurde im übrigen durchaus auch vom ANC gefördert. Wenn Du daran denkst, mit welchen Mitteln damals auch die absolute Mehrheit des ANC erzielt wurde. Ich hab das mal "moderne Landverschickung" genannt. Den Wählern wurde vom ANC Land und Häuser versprochen, wenn sie vom Norden ans Kap ziehen und den ANC wählen. Aber das sind dann Alles so Sachen, die nirgends Erwähnung finden. Wie gesagt, ein Diskussionsstoff, der Bücher füllt und hier nie zum Ziel führen würde.

Ich hab hier nur deshalb nochmals geantwortet, um nicht Gefahr zu laufen als nicht informierter "Nachplapperer" der in SA lebenden Verwandtschaft zu erscheinen. Wenn ich auch nicht alle Routen und Sehenswürdigkeiten kenne, wie die Behörden, einige Amtsträger und Hoheitsträger dort mittlerweile ticken hab ich erlebt.
Aber ich gönne Jedem sein Glück, seine Vorstellung vom Leben. Jeder soll so glücklich werden und leben, wie er will. Ich wollte nur vermeiden, dass man aufgrund Deiner Schilderung Alles in strahlendem Lichte sieht. Also nochmals sorry für die "Blauäugigkeit".

Karl-Heinz

P.S.

Wir "versauen" den Thread JP ! Aber von meiner Seite ist eh Alles gesagt. Viel Spass heute Abend auf der Terrasse mit Wein, Weib und Gesang bei 20 Grad. (Ich geh nicht in den "Wetter Thread!" :D schönes Smiley)

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Joberg (28. Juli 2013, 11:29), MarionNew (1. Februar 2012, 10:47)

Bär

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Mittwoch, 1. Februar 2012, 15:49

Du kennst doch die Leute unter anderem aus dem Kapstadt-Forum, die das Südafrika vor 1994 zurück haben möchten.

Ich kenne sie nicht, aber ich lese ab und zu ihre Beiträge. Teilweise kann ich ihre Sichtweise sogar nachvollziehen, das bedeutet ja nicht, dass ich mit ihnen übereinstimme.
Manche Leute können mit Veränderung einfach schlechter umgehen als andere. Ich hab letztens mal einen guten Satz gelesen, der sinngemäß lautete "wenn Du einen Menschen besser verstehen möchtest, dann schau Dir die Welt an wie sie war, als er 20 Jahre alt war." Wer 1971 geboren ist, war bei der Abschaffung der Apartheit im Jahre 1991 genau Zwanzig. Das würde bedeuten, dass die heute über 40jährigen noch eher in der "alten" Welt Südafrikas verhaftet sind. In zwei Generationen, mit rund 80, sind die meisten davon tot. Das passt auch ganz gut zum Interview mit Denis Goldberg »Wir brauchen zwei Generationen«
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Ich habe als "Nur-Touri" ganz sicher einen anderen Blickwinkel auf das Land und seine Menschen als jemand, der vor Ort lebt und tagaus, tagein mit den Alltagsproblemen des Landes und seiner Menschen zurecht kommen muss.
Etwas, das die Weltuntergangsstimmung der Zweifler rechtfertigt habe ich jedoch noch nicht feststellen können. Klar, jede Zeit hat ihre Schwierigkeiten, so wie jedes Land und jede Region die ihrigen hat. Vor 25 Jahren haben wir in Europa befürchtet die Welt würde wegen den enormen Nuklearwaffendepots zugrunde gehen. Jetzt sind es die Finanzhaie, die uns ins Fiasko stürzen werden. In Südafrika war es vor 25 Jahren die Apartheid und heute je nach Lesart Vetternwirtschaft oder die Armut.

Und trotz aller vermeintlichen "Katastrophen": es geht uns (und vermutlich den allerallermeisten) in beiden Ländern heute besser als von 25 Jahren. Klar, man musste sich von manchen Privilegien verabschieden (auch das in beiden Ländern), die Welt öffnete sich mit dem Fall der Mauer und der sich anschließenden fast globalen Liberalisierung. Folge: es gab mehr Risiken, aber auch mehr Chancen.

Und ich glaube, dass es heutzutage für Einheimische in Südafrika mehr Chancen gibt als nahezu überall sonst auf der Erde. Sie wissen es nur nicht.

Gruß vom Bär
.
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Mittwoch, 1. Februar 2012, 16:05

Peace....

Moin Karl Heinz,

ich verstehe schon, wie man schlechte Erfahrungen sammeln kann. Beispiele gibt es genug. Wir wurden in KZN von einem Polizisten auf der Autobahn wegen überhöhter Geschwindigkeit angehalten. Der Typ sprang uns fast vors Auto.

Dann die erste Frage, wieviel Bargeld ich dabei hätte. Da war klar worauf es hinausläuft. Mit den restlichen Behördenfuzzis haben wir keinen Ärger gehabt, nur wundersame Geschichten. Aber ich lächle noch immer über einen Bericht aus Gauteng vor ein paar Jahren. Ein schwarze Lady wollte ins Ausland und benötigte einen Pass. Es dauerte Monate und etliche vergebliche Versuche und Fehlinformationen. Irgendwann bekam Sie plötzlich die Aufforderung sofort beim Amt anzutanzen und den Pass abzuholen. Freudestrahlend nahm Sie das Dokument in die Hand und unterzeichnete die Empfangsbestätigung. Auf der Strasse stellte Sie dann fest, dass weder der Name noch das Geschlecht in dem Pass korrekt war. Zurück beim Sezzelfurzer wurde Ihr bescheinigt, dass das Bild doch Ähnlichkeit hätte und Sie froh sein sollte, einen Pass bekommen zu haben.

Aber ich habe leider beruflich immer wieder mit Behördenmenschen in Europa zu tun. Zum Glück nicht mehr in Afrika und auch nicht im mediteranen Raum. Die Russen arbeiten immer noch wie zu Zeiten der UDSSR. Die Holländer behandeln Seeleute grundsätzlich wie Schwerverbrecher.

Bei den Deutschen kommt es sehr auf den Beamten an. Manchmal kommt mir ein so bezeichender Satz eines befreundeten Kapitänes gegenüber einem Wasserschutzbeamten in HH in den Kopf: "Es macht keinen Sinn, wenn sich 2 Leute über ein Thema unterhalten und Einer hat keine Ahnung davon."

Vielleicht ist es nur die Uniform, oder dieses elendig langweilige Büro, welches aus manchen Menschen ungenießbare Individuen macht. Aber das ist ein weltweites Problem.

Ich habe vor 1.5 Jahren auf einer Motorradtour mit 3 gemeinsamen Nächten einen reichen, weißen Südafrikaner burischer Herkunft sehr nahe erlebt. Er stammt aus Bloemfontein und ist stolz auf die Vorfahren, die gegen die Engländer gekämpft haben. Er machte rassitische Witze, so dass er von unserem "Road Captain" sehr ernst zurecht gewiesen wurde. Für mich eine wichtige Beobachtung. Er wurde bei einer Heimkehr im Auto auf der Auffahrt von 2 Typen mit Waffen überfallen. Man hat Ihn angeschossen und er hat einen Angreifer schwer verwundet und den Anderen getötet. Seine Frau hat Ihm dabei grössere Waffen gebracht.

Er hat mir seine Heimat mit einer Begeisterung gezeigt, die mitreißend war. Er war in den USA und verglich den Colorado mit dem Oranje in seiner Gegend. Natürlich hat er Europa bereist. Trotz aller Widrigkeiten gab es für Ihn nur ein Urteil. Es gibt keine anderes Land, in dem es sich zu leben lohnt.

Das hatte ich schon in den 70'gern von Cape Couloreds gehört, mit denen es eine enge Zusammenarbeit auf einem Schiff gab, welches unter südafrikanischer Flagge fuhr. Schiffsname "Stellenbosch", Heimathafen Kapstadt. Nach ehemals rein deutscher Besatzung hatten wir die Couloreds als Stewards und Zulus an Deck. Mit diesen Stewards war die Zusammenarbeit sehr schön und wir gingen auch zusammen an Land. Nicht in Südafrika, da hätten wir wegen der Apartheid Probleme bekommen. Ich habe viel gelernt.

Schon als Kind bin ich mit meinem Vater zur See gefahren. Besonders in Schweden wurde man komisch behandelt. Aber auch in England habe ich das erlebt. Erst in der Schule habe ich kapiert, dass es um unsere deutsche Vergangenheit ging.

Unser Ältester Sohn hat eine dänische Freundin. Tolles Mädchen, aber Ihre Grosseltern waren entsetzt, als Sie mit einem Deutschen auftauchte. Das 60 Jahre nach dem Krieg. Kann man das übel nehmen? Heute in Polen ist das nach meiner Erfahrung weitaus einfacher.

Seit vielen Jahren müssen mir Ausländer mit verschiedensten Mentalitäten und Hintergründen gehorchen. Nur ich bin ohne diese Leute nichts, weil ich nicht alles alleine machen will. Toleranz ist das Wichtigste. So auch in Südafrika für alle Bewohner.

Ich bin und war die meiste Zeit meines Lebens Ausländer und damit trotz Geburtsort und anderer Verbindungen nach D vielleicht meist heimatlos. Inzwischen mag ich micht nicht mehr mit den Menschen in meinem Herkunftsgebiet identifizieren. Das Denken ist mir zu eng.

Es gab Jahre, in denen ich viel in Finland war. Dann Jahre, in denen wir zwischen Liverpool, Belfast und später Dublin pendelten. Dann war es intensiv Norwegen und eine Zeit die iberische Halbinsel. Heimatgefühle habe ich für Westpolen/Pommern entwickelt, weil dort mein Vater geboren ist. Noch mehr sogar für Ostpreussen, wo meine Schwiegermutter herstammt. Ein tolles Land. Die Geschichte ist faszinierend und traurig.

Aber Südafrika, nein die Kapgegend, liegt mir am meisten am Herzen. Als jugendlicher Internatsbewohner der DSK wurde in mir ein Samen gelegt. Komischerweise von einem ehemaligen Supernazi, der uns an den Wochenenden das Kap näher brachte. Eigentlich lebte er in Südwest.

Als ich den Mann 1993 in Kapstadt besucht, entdeckte ich dort Zeitschriften, die immer noch vom Grundübel, dem weltweiten Judentum palaverten. ich hatte so etwas nicht für möglich gehalten. Verschwörungstheorien übelster Sorte. Man lernt, welche Absonderlichkeiten es bei Menschen immer geben wird. Damit ist auch ein Malema verständlich.

Ich hoffe der gesunde Menschenverstand schafft es in Zukunft solche Auswüchse nicht an die Macht kommen zu lassen. So hoffe ich seit vielen Jahren mit Südafrika. Bisher wurde ich fast immer positiv überrascht und möchte mir meine positive Grundstimmung nicht nehmen lassen.

Jan-Peter

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Michi144 (5. Februar 2012, 14:07), Rastafari (4. Februar 2012, 19:57), Weltreisende (1. Februar 2012, 19:02), Alicia (1. Februar 2012, 16:34)

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9

Mittwoch, 1. Februar 2012, 16:51

"Selbst wurde ich angehalten wegen "nicht angeschnallt"."

Sicher die selben Jungs die mich auf dem Weg zum Toy Run Treffen in Greenpoint angehalten hatten: "Zu laut" (89er Sporty).
License disk weg und Roadworthy erloschen. Muss also zum TÜV. Ich fahr seit dem nicht mehr. Trinke lieber mehr Wein und laufe nach Hause :-)
TIA - This is Africa!

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Karl-Heinz

unregistriert

10

Donnerstag, 2. Februar 2012, 07:06

Moin JP,

"fast" dàccord mit Deinen letzten Ausführungen.

Ich kenne die von Dir angesprochene Problematik auch und vor allen Dingen aus Namibia ("Deutsch Südwest"). Insbesondere in Swakopmund sind uns etwas seltsame Umgangsformen in Bezug auf die Vergangenheitsbewältigung aufgefallen, um es mal so zu umschreiben.

Aber Malema? Diese "Agitationen" sind m.e. durch gar nichts zu rechtfertigen. Das ist Hetze "alter übelster Art" und dient weder dazu, sich erstmal überhaupt zusammen an einen Tisch zu setzen geschweige denn zu einem vernünftigen Miteinander. In diesem Forum fiel in Zusammenhang mit Malema mal der Name eines ehemaligen Reichsministers. Würde das voll unterschreiben. Wenn man wirklich hier ein Zeichen setzen will, muss man hier auch von Seiten der Regierung richtig durchgreifen. So läuft das aktuell etwas "halbherzig" und die Bevölkerung sieht noch keine vertrauensvolle Regierungsarbeit.

o.K. war war ganz nett mit Dir via Netz darüber zu plaudern. Evtl. können wir das ja mal bei unserem nächsten Kurztrip ans Kap "live" fortsetzen.

Gruß Karl-Heinz

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11

Donnerstag, 2. Februar 2012, 08:44

Malema:
Vor einem Jahr bei der Mining Indaba war die allgemeine Stimmung der ausländischen Mining Companies: In SA investieren? No.
Dieses Jahr war ich nicht da.
TIA - This is Africa!

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mahatari

Schwalbe

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12

Donnerstag, 2. Februar 2012, 09:11

"Vergangenheitsbewältigung" läuft im südlichen Afrika wohl anders als in Europa, speziell in Deutschland. Man ist da anscheinend wesentlich toleranter. Im Großen und Ganzen interessiert wohl hauptsächlich das Hier und Heute. Für die meisten Deutschen ist es sicher unverständlich, daß das Denkmal für die Kämpfer des deutschen Marine-Expeditionskorps im damaligen Deutsch-Südwest in Swakopmund nicht längst geschleift wurde.
»mahatari« hat folgendes Bild angehängt:
  • DSC_0261.jpg
""Wenn Du immer alle Regeln befolgst, verpasst Du den ganzen Spass! (Katharine Hepburn)""

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Karl-Heinz

unregistriert

13

Donnerstag, 2. Februar 2012, 09:55

In diesem Zusammenhang die Ausführungen von Kaura in einem Interview mit der AZ. Finde ich sehr gut.

"Das Standbild soll dazu mahnen, dass niemand mehr Krieg betreiben soll, das sollen alle namibischen Kinder sehen und daher darf es nicht entfernt werden"


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K-H

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14

Freitag, 3. Februar 2012, 15:29

Julius...

Aber Malema? Diese "Agitationen" sind m.e. durch gar nichts zu rechtfertigen. Das ist Hetze "alter übelster Art" und dient weder dazu, sich erstmal überhaupt zusammen an einen Tisch zu setzen geschweige denn zu einem vernünftigen Miteinander. In diesem Forum fiel in Zusammenhang mit Malema mal der Name eines ehemaligen Reichsministers. Würde das voll unterschreiben. Wenn man wirklich hier ein Zeichen setzen will, muss man hier auch von Seiten der Regierung richtig durchgreifen. So läuft das aktuell etwas "halbherzig" und die Bevölkerung sieht noch keine vertrauensvolle Regierungsarbeit.

Moin Karl Heinz,

er ist nicht gebildet, daher der Zusammenhang mit dem Reichsminister nur vom Ergebnis her gut. Ich hoffe auch weniger gefährlich. Denn dieser Reichsminister hat viele Menschen auf dem Gewissen.

Denke man hat das mit Ihm gemacht, was man in einem Rechtsstaat machen kann. Man darf nicht vergessen, dass er einen Teil der ANC-Anhänger bündelt und da die DA von ehemals 1.7 % auf derzeit knapp 24 % angewachsen ist, hat man in der Regierungspartei gehörigen Respekt. Dazu die offensichtlichen, praktischen Erfolge im Western Cape. Man fragt sich zu Recht, wie so einem Populisten und Brandstifter begegnet werden soll, ohne die eigene Partei zu schädigen.

Malema hat maßgeblich am Sturz von Mbeki mitgewirkt. Nun legt er sich mit Zuma an und das wird zwar einigen gefallen, aber der Brocken war bisher zu groß.

Im Moment läuft sein rechtlicher Einspruch gegen die Zwangsmaßnahmen. Man hat nur zu Beginn von dem parteiinternen Rechtsstreit etwas gehört. Bin gespannt, wie das Ergebnis ausfällt.

Im Hintergrund gab es schon andere Probleme für Malema. Die Machthaber in Limpopo wurden wegen Mißwirtschaft teilweise entmachtet. Dazu gehört auch der Mann, der nach Meldungen hinter vorgehaltener Hand, mit für die enormen Geldmittel von Julius gesorgt hat.

Ich glaube er hat sich ein wenig an Leuten wie Onkel Bob orientiert, wenn es um die Möglichkeiten eines mächtigen Politikers im Land/in Afrika geht. Er könnte dabei tatsächlich auf die Nase gefallen sein. Es ist schwierig das von außen zu beurteilen, weil die Presse ein eigenes Süppchen kocht.

Denke da an auch an Beispiele aus D, wie die Vorgänge in der FDP mit Mitgliederbefragung zum EU-Geld, oder an die Diskussionen um Stutttgart21 und der Volksbefragung.

Die Presse macht immer so eine eigene Stimmungsmache, die nicht wirklich dem Volk aus der Seele spricht. Da fällt mir gerade ein, das war wohl auch bei diesem Reichsminister so.

Jan-Peter

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Rastafari (4. Februar 2012, 19:58)

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Freitag, 3. Februar 2012, 17:53

Eine Frage!

Hallo Karl-Heinz!

Darf ich fragen ob Du in SA lebst? Wenn ja kann ich Deine Sorge verstehen. Wenn nein, kann ich nur den Kopf schütteln.

Gruss
Nkosi Sikelel iAfrika
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Karl-Heinz

unregistriert

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Samstag, 4. Februar 2012, 12:21

Hallo Hubert,



natürlich darfst Du frage, ich denke aber, die Antwort ergibt sich aus dem Thread. Ich lebe nicht ständig dort, hatte mir überlegt ein Domizil zu kaufen und kam aus den bereits erwähnten Gründen davon ab. Ein Großteil meiner Verwandtschaft lebt allerdings dort.

Unabhängig davon habe ich SA sehr ins Herz geschlossen und wie es mit uns und SA weitergeht, steht noch in den Sternen. Wenn es also genehm ist, würde ich mich dennoch um das Land und die Zukunft des Landes sorgen wollen. Ich bin auch der Ansicht, dass man sich als vielfacher Besucher (mittlerweile, auch wenn ich damit nicht laufend im Forum rumtöne) und Interessierter eines Landes mit den wirtschaftlichen und politischen Verhältnissen beschäftigen sollte. Dies tuen die Touristen m.E. sowieso viel zu wenig.Das tue ich insbesondere bei SA und auch Namibia. Bei Malle interessiert mich das nicht so. Ich hoffe, dies findet Deine Zustimmung.

Ich verstehe die Frage allerdings nicht richtig. Wenn ich dort leben würde, würdest Du mir also zustimmen, wenn nicht, schüttelst Du den Kopf. Hmh, wenn Du meinst. Ist mir aber auch egal. Schüttel den Kopf über meine Einstellung zu Malema oder auch meine Einstellung zu den Behörden und deren "Arbeit " . Schüttel auch den Kopf über meine Einstellung zu Korruption und Schmiergeldern sowie meine negative Einstellung zu Apartheid. (auch zu "neuer" Apartheid!)

Gruß Karl-Heinz

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tarentaal2862

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Samstag, 4. Februar 2012, 15:19

Malema hat maßgeblich am Sturz von Mbeki mitgewirkt. Nun legt er sich mit Zuma an und das wird zwar einigen gefallen, aber der Brocken war bisher zu groß.

Im Moment läuft sein rechtlicher Einspruch gegen die Zwangsmaßnahmen. Man hat nur zu Beginn von dem parteiinternen Rechtsstreit etwas gehört. Bin gespannt, wie das Ergebnis ausfällt.


Hallo Jan Peter

Thema Malema dürfte durch sein
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Damit dürfte sich der A.... mit Ohren aus der Politik verabschieden. Mitleid ist nicht angebracht, da er seine Koffer bereits mehr als randvoll gefüllt hat.

Gruss aus dem wieder sonnigen und heissen Lowveldt Karl

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Rastafari (4. Februar 2012, 20:02)

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Samstag, 4. Februar 2012, 16:10

Sucht Onkel Bob nicht einen Nachfolger??
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*** Wenn du nicht mehr weißt, wohin du gehen sollst, halte inne und schau zurück, woher du gekommen bist. (Sprichwort aus Afrika) ***

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jeweller

Meister

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19

Samstag, 4. Februar 2012, 16:42

Ich nehme es wie es kommt!

Hallo Karl-Heinz!

Ich habe 59 Deutschland verlassen, weil da noch zu viel Nazis am Ruder waren.
Ich habe 89 Namibia verlassen, weil Herr Genscher einem Verbrecher ans Ruder geholfen hat.
Ich bin in der glücklichen Lage, dass ich auch SA gegen Mauritius austauschen kann,wenn es sein muss.

Ich habe ein Leben und werde die Idiotien der Politiker nicht ausbaden.
Gruss Nkosi Sikelel iAfrika

P.S. Nenne mich einen Feigling, aber ich bin ein Kriegskind und habe da ausreichend Erfahrungen gesammelt. Der Rest der Welt kann mich sonst wo!!!!!!!!!
hubert

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Alicia (5. Februar 2012, 11:27)

Marc

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20

Samstag, 4. Februar 2012, 18:12

Zitat

Ich habe 59 Deutschland verlassen, weil da noch zu viel Nazis am Ruder waren.


Da ist Namibia oder Südafrika natürlich sehr zielführend. :D

Dort sind sie vielleicht nicht am Ruder, hin und wieder staune ich aber schon, wie Ewiggestrige sich in diesen Ländern ausleben (dürfen).
Schöne Inselgrüße Marc

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