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Krabbe

SPRINGBOK

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81

Sonntag, 22. März 2020, 20:55

Servus

sind seit 6pm wieder in Salzburg
Flug OS 1030 22.3. 00.20 /endgültig 3,20H departure
14.ooh in Wien angekommen.

Chaos aber froh. Jetzt 14 Tage home-office
Für alle anderen kommt gut heim.
Krabbe:saflag:

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maddy

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82

Montag, 23. März 2020, 13:53


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83

Montag, 23. März 2020, 14:16

Oh Mann, wir sind echt genervt von der ganzen Situation. Sind seit letzten Sonntag zurück und so schnell war unser Urlaub noch nie vergessen, nun heißt es homeschooling etc. Ab und an guck ich auf meine Tierbilder und hoffe, dass wir aus diesem schlechten Traum aufwachen. Haltet alle durch, nützt ja nichts !

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toetske (24. März 2020, 22:13)

gatasa

viel zu selten in Südafrika

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84

Dienstag, 24. März 2020, 14:34

Wir in Baden-Württemberg werden schwerst kranke französische Patienten in die Krankenhäuser aufnehmen, da wir noch freie Plätze haben.

.... Ob das umgekehrt auch so wäre, dass Frankreich Beatmungsplätze an Deutsche abgeben würde ?

Ich bin mir auch nicht sicher, ob das umgekehrt auch so geklappt hätte, aber ich kann die Entscheidung nachvollziehen und finde sie gut.

Was man in 2 Wochen alles so schaffen kann, hat hier im nördlichen Münsterland der Kreis Steinfurt gezeigt:
Innerhalb von ein paar Tagen ist in Laer ein ehemaliges Krankenhaus in ein "Fieberlazarett" umgebaut worden, die Kapazität liegt bei 200 Patienten. Weiter wurde in der LWL-Klinik Lengerich ein Pflegelazarett eröffnet, in denen 60 Menschen zunächst versorgt werden könnten. Im Notfall wäre auch noch eine Aufstockung möglich.

Im Kreis Borken wird gerade ein ehemaliges Altenheim wieder hochgefahren. Die Kapazität ist mir noch nicht bekannt.

Auch in Münster selbst werden Corona-Hilfezentren geplant, die mildere Erkrankungsformen versorgen sollen. Quarantäne-Stationen sind auch geplant.

Man sieht also, es gibt hier in Deutschland mehr Möglichkeiten als in anderen Ländern bzw. Regionen. Vielleicht liegt es auch nur daran, dass wir etwas mehr Zeit hatten, als andere Regionen in Europa.
Was fehlt, ist Pflegepersonal. Und hier rächt sich, unser Gesundheitssystem auf Effektivität und Kostenreduzierung getrimmt zu haben. Mit sehr viel Optimismus könnte die Situation der Pflegekräfte nach den großen Wellen von Corona vielleicht etwas besser werden. :thumbup:

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SilkeMa

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85

Dienstag, 24. März 2020, 20:01

...Was fehlt, ist Pflegepersonal. Und hier rächt sich, unser Gesundheitssystem auf Effektivität und Kostenreduzierung getrimmt zu haben. Mit sehr viel Optimismus könnte die Situation der Pflegekräfte nach den großen Wellen von Corona vielleicht etwas besser werden...

Eine Krankenhauskette soll es geschafft haben Krankenpflegepersonal aus den Philippinen zu rekrutieren. Die Quelle habe ich gerade nicht parat. Ob das reicht ? Ich hoffe auch, dass es bei uns besser als in den Nachbarländern werden wird.
LG,
Silke

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sunny_r (25. März 2020, 10:45)

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86

Dienstag, 24. März 2020, 20:06


Ich habe heute angerufen und gebeten meine Zahlungen an die Mitarbeiter vor Ort zu verteilen.
Die brauchen das Geld jetzt dringender.
Sollten wir irgendwann wieder reisen können zahle ich eben noch einmal.
Die ich dort kenne werden es mir danken.

Das ist es mir wert wenn ich noch einmal in dieses von mir so geliebte Land reisen kann.

Denkt mal drüber nach, auch kleine Gesten können helfen.

liebe Grüsse
Wilfried
Hallo Wilfried,
habe deinen Beitrag gerade gelesen. Finde ich eine super Idee, werde dies mit meinem Mann besprechen und wahrscheinlich ebenso verfahren.

Take care

Viele Grüße Gaby
„Es gibt etwas bei einer Safari, dass dich alle Sorgen vergessen lässt und dir das Gefühl gibt, du hättest eine halbe Flasche Champagner getrunken – ein Gefühl dass dich überschäumt vor tiefempfundener Dankbarkeit am Leben..“ - Karen Blixen

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sunny_r (25. März 2020, 10:45), U310343 (24. März 2020, 20:50)

SilkeMa

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87

Mittwoch, 25. März 2020, 06:27

Zum Thema, Verhalten der Bevölkerung: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Als der Kurt letztes Jahr seinen Unfall im Bus in Mannheim hatte, wurde er übrigens auch von einem jungen Mann, der allerdings deutlich über 20 Jahre alt war, angespuckt. Und das war vor Corona. Ich habe hier bei uns den Eindruck, als ob die Menschen teilweise aggressiver werden und viele auch hilfsbereiter. Es kommt drauf an, welche Bevölkerungsgruppe. Und das ist nicht vom Alter abhängig, schon selbst beobachtet bzw. erlebt.

Das dazu, was sich durch Corona ändert, nicht alles zum Positiven (Hilfsbereitschaft, Zusammenhalt, "Wir schaffen das" etc.). Ich könnte mir vorstellen, dass es in Deutschland nach Corona auch "Gatet Communities" geben könnte, auch weil die Armut und Kriminalität zunehmen wird.

LG,
Silke

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sunny_r (25. März 2020, 10:45), Bär (25. März 2020, 08:39)

SilkeMa

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88

Mittwoch, 25. März 2020, 18:11

Obst und Gemüse

Obst und Gemüse aus Deutschland, das wird dieses Jahr nicht ganz so einfach. Hier droht eine echte Verknappung im Gegensatz zum Klopapier: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Mein heutiges Erlebnis im Bus:
Heute bin ich von der Arbeit heim mit dem ÖPNV gefahren und eine Omi mit Einkaufstrolli hat sich über den zu geringen Mindestabstand im Bus aufgeregt. Dabei ist sie später als alle anderen zugestiegen. Auf eine Frage einer anderen Person, ob sie niemand hätte, der für sie Einkaufen geht, antwortete sie: " Doch, aber 5 Tage nur daheim, das hält sie nicht mehr aus ".

Eine jüngere Frau hat sich dann ihr zuliebe umgesetzt, dann hat der Mindestabstand wieder gepasst. Eine weitere Person hätte dann eine halbe Stunde später fahren müssen, um den Mindestabstand zu wahren. Es hat Gott sei Dank zu dieser Uhrzeit kein weiterer Berufspendler eine Busfahrt in unsere Richtung benötigt.

Der ÖPNV ist bei uns jetzt übrigens auch am Wochentag auf die Taktung Sonntags-und Feiertagsverkehr umgestellt worden. Das heißt, durch weniger Straßenbahnen und Busse, sind die Fahrzeuge etwas voller im Vergleich zu letzter Woche.

Nachvollziehbar, dass der älteren Dame die Decke auf den Kopf fällt, aber eigentlich sollte sie gerade deshalb nicht so unvernünftig sein und sich unnötigerweise selbst in Gefahr bringen.
LG,
Silke

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Bueri (26. März 2020, 13:13)

Bueri

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89

Donnerstag, 26. März 2020, 13:12

Hallo zusammen

In den heutigen Zeiten können vielleicht auch kleine Dinge die Sehnsucht nach Südafrika stillen. :thumbup:

Bei Tschi…., dem Kafferöster gibt es im Online Shop (in D und CH) hübsche



Dekoelefanten und Elefantenkleiderhaken.

lg
bueri

@Mods: ihr könnt den Tipp auch anderswohin verschieben, ich hab nichts passendes gefunden, nur Lebensmittel oder Getränke aus Südafrika.

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toetske (26. März 2020, 22:58), Bär (26. März 2020, 20:01), Aishak (26. März 2020, 14:25)

Aishak

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90

Donnerstag, 26. März 2020, 14:25

Hallo Alma
In den heutigen Zeiten können vielleicht auch kleine Dinge die Sehnsucht nach Südafrika stillen. :thumbup:

Bei Tschi?.

Danke für Deinen Tipp. Ich habe gerade gestern die zwei Duftkerzen 'into the wild' bekommen :D :saflag:

Liebe Grüsse
Andrea

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91

Donnerstag, 26. März 2020, 17:51

Natürlich kann man über alles jetzt jammern und sich sorgen, aber man kann auch das Positive sehen:
Ich kann kein Homeoffice machen, aber wir arbeiten jetzt in 2 Schichten im Büro, mit etwas verkürzter Arbeitszeit. Zwar muss ich nun schon um 5 Uhr aufstehen, was nun wirklich nicht meine Zeit ist, dafür ist der Arbeitsweg deutlich angenehmer, keine Schulbusse, keine roten Fußgängerampeln, freie Parkplätze etc. Und ich bin am frühen Nachmittag daheim, kann zusammen mit meinem Mann (der als Selbständiger im homeoffice arbeitet) mittagessen, ich kann danach spazieren gehen oder radfahren (mit herrlichem Bergblick) und auch im Haushalt Dinge erledigen, für die sonst nur das WE oder der Abend zur Verfügung stehen. Trotzdem bin ich froh, wenn´s dann irgendwann wieder normal ist. Ich kann auch Reiseberichte lesen und mich an die Planung des nächsten Urlaubs machen, wann immer der sein wird.
Für Ostern muss ich wohl auch bald stornieren, aber das ist halt dann so. Für irgendwas wird´s schon gut sein. ;)
Ich finde es auch wirklich bewunderswert, wie die Mitmenschen an der Front sich für die Kranken und Hilfsbedürftigen einsetzen! :danke: :thumbsup:
Und ich möchte eine Lanze für meine Kollegen brechen und auch ihnen danken, die mit ihren LKW nach wie vor durch ganz Europa fahren, auch durch die Hotspots, um Produktionen am Laufen zu halten, Blutanalysegeräte liefern und Metzgereien und Lebensmittelgroßhändler mit Leckereien beliefern. Von ihnen hat sich noch keiner beklagt oder eine Fahrt nach Frankreich z.B. verweigert. Wir sind alle froh, dass wir überhaupt einen Job haben, mit dem wir unseren Lebensunterhalt bestreiten können, das ist nicht selbstverständlich!
Was mich allerdings wirklich aufregt ist, wenn die Leute, die den ganzen Tag Zeit zum Einkaufen haben, dann Hamsterkäufe tätigen, sodass diejenigen, die den Kranken helfen oder dafür sorgen, dass der Alltag halbweg normal läuft, am Abend nichts mehr in den Regalen vorfinden. Das ist wirklich asozial. :cursing:

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U310343

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92

Freitag, 27. März 2020, 05:01

Hallo
Bald ist es hell und es tatsächlich Freitag.
Wie lange ist es her das wir in den Krisen Modus umgeschaltet haben?
Ich habe völlig die Orientierung verloren. Vorgänge von vorgestern kommen mir vor als lägen sie schon 14 Tage zurück.

Mehrmals am Tag muss ich auf den Kalender schauen welches Datum wir haben.
Homeoffice ja, aber mit einem Stressfaktor Max.

3 Telefone plus iPad, von meiner beschaulichen Di/Mi/Do Woche ist nichts übergeblieben.
Wenigstens einmal am Tag einige km mit dem Hund. Hoffentlich wird es am Wochenende ruhiger.

Wie sich Menschen in einer solchen Krise verändern? Nein, wahrscheinlich waren sie immer schon so. Man hat es nicht gemerkt oder wollte es nicht.
Wir misten jetzt sehr hart aus. Das ist ein Vorteil der Krise, Freund oder Feind, Spreu oder Weizen, jetzt kommt schonungslos die Wahrheit zum Vorschein.

Jede Telko: kein Bullshit oder Smalltalk, dafür ist kein Platz.
Aber Liebe, Empathie, Lob und Anerkennung sind jetzt wichtig. Gewusst habe ich das immer schon, aber wenig danach gehandelt.

Also weiter, in der Ferne höre ich das Getacker der Nähmaschine meiner Frau die Mundschutz für unsere Mitarbeiter näht. Jetzt lohnen sich die Investments Nähmaschinen mehr als meine Fotoausrüstung. Vor kurzem habe ich darüber noch Späße gemacht.
So halten wir in der selbst gewählten Quarantäne Abstand um einen Lagerkoller zu vermeiden.

Gestern rief mich eine sehr liebe alte Dame an, die Ihre Guthaben 6stellig von der Bank abholen wollte um das Geld zuhause zu verstecken. Sie traut den Banken nicht mehr. Mir macht Angst was da noch auf uns zukommt.


liebe Grüsse
Wilfred

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SilkeMa

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93

Freitag, 27. März 2020, 07:20

Unsere Ausgangssperre ist noch locker im Vergleich zu Südafrika: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Im Vergleich geht es uns sehr gut :).
Da alle Restaurants zu sind, werde ich mal wieder verschiedene neue Rezepte ausprobieren :).

Eine Nähmaschine, 20 Jahre alt, habe ich auch noch im Haus. Wenn ich ehrlich bin, bisher habe ich noch nicht vor auszuprobieren, ob sie noch funktioniert. Wir haben übrigens jetzt in der Apotheke Mundschutz aus Stoff in einem größeren Maßstab bestellt und warten auf die Lieferung.

Nein, Fotografieren ist mein Hobby, das gebe ich nicht so schnell auf. Dann müsste ich selbst krank werden. Eine relativ neue Kamera habe ich doch, die G9. Wozu groß Geld investieren? Meine APS-C funktioniert auch immer noch. Was will ich mehr ?

Durch die Krise werden wir ärmer werden, das glaube ich auch. Aber das Leben geht weiter.

LG,
Silke

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94

Freitag, 27. März 2020, 07:26

Hier in SA dürfen wir nicht raus. Nicht mal in die eigene Werkstatt, obwohl da sonst keiner ist. Während die Bevölkerungsgruppe, die durch Lock-Down am meisten geschützt werden soll (in den Townships) die letzte Nacht durchgefeiert haben.

Selbst die Firmen, die "essential services" bieten, kommen via CIPC Website nicht an ihre Permits. Backlog von 10.000 Anträgen.
Weil es zu kurzfristig bekannt gegeben wurde.

Genau wie erst vorgestern klar wurde, dass man kein Alkohol für 21 Tage kaufen kann. Da war was los gestern an den Liquor Shops...
Da gibt es so "Lacher" wie: Pick n Pay öffnet um 8:00, aber die Weinabteilung im Shop erst um 9:00...

Welch ein Land, was für Männer...


(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Zahl ist "verwischt". Es gibt ca. 5.000 weitere, noch nicht augewertete Tests.
TIA - This is Africa!

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toetske (27. März 2020, 22:36), ChristianeLu (27. März 2020, 20:44), Bär (27. März 2020, 09:55)

Kitty191

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Freitag, 27. März 2020, 07:46

Hallo Wilfried und alle Anderen,
die erste Woche der Corona- Ausgangsbeschränkungs- Kontaktverbot-Social Distancing ist rum. Draußen lacht die Sonne vom blauen Himmel. Die Natur freut sich offensichtlich schon seit Tagen, dass es nicht mehr so voll ist und sie nicht mehr mit Füßen getreten wird.
Die „Aluhut Anhänger“ können diesen wegen fehlender Chemtrails jetzt mal absetzten und über Zusammenhänge von G5 und Corona diskutieren.
Herr Trump hat sich unterdessen zum Kriegspräsidenten ernannt und ist auch gleichzeitig sein eigener Propagandaminister. Der Feind ist klar definiert: das chinesische Virus.
Die Charité hat unterdessen - wie sollte es auch anders sein- die Koordination der Intensivbettplätze im Land übernommen. und wird nicht müde zu verkünden, was wir alles zu leisten im Stande sind - womit sie tatsächlich recht hat.
Gestern sind die ersten schwerkranken Italiener ins Haus verlegt worden. Humanitäre Hilfeleistungen in Zeiten der Krise. Wie ich finde, sollte das eine Selbstverständlichkeit sein.
Ein paar Post früher habe ich mit einigem Entsetzen gelesen, wie dieses Vorgehen in Baden Württemberg mit Patienten aus dem Elsass eher kritisch betrachtet wurde. Da wird eifersüchtig über unsere vielen zur Zeit noch leeren Betten gewacht und fleißig Klopapier gestapelt. Nebenbei wird sich an anderer Stelle darüber mokiert, dass nicht jeder einen Test verpasst bekommt und daraus geschlussfolgert, dass wohl gar nicht getestet wird. Das sind die weniger schönen Seiten, die in Krisenzeiten zu Tage treten. Gefährliches Halbwissen und persönliche Befindlichkeitsstörungen werden in die Welt posaunt und tragen so, zur unterschwellig überall vorhanden Angst und Hysterie bei. Wahrscheinlich aber normal. Es fällt nur im „normalen“ Leben nicht so auf.
Vor 1,5 Jahren habe ich nach gundheitlichem Schiffbruch schweren Herzens meinen Job auf der Intensivstation nach 27 Jahren gegen einen In der Dialyse tauschen müssen. Mit erheblichen finanziellen Einbußen- da ich fortan nicht mehr zum „Goldstaub“ zählte. Da ich aber eine Fachweiterbildung zur Intensivfachkraft habe (quasi Goldstaub mit Zucker oben drauf),verrichte ich nun wieder per Dienstanweisung meine Arbeit genau dort.
In der Krise müssen alle an einem Strang ziehen wird man nicht müde uns immer wieder zu verkünden. Persönliche Einzelschicksale haben in so einer Situation keinen Raum und keine Berichtigung. Da zeige ich mich durchaus einsichtig.
Die Berliner Verkehrsbetriebe haben den ÖPNV soweit runtergefahren, dass man das Leben wieder in vollen Zügen genießen kann.....
Unser Personalrat hat die Eingabe gemacht, dass es dem Pflegepersonal in diesen Zeiten möglich gemacht werden sollte Car Sharing Autos auf Kosten des Arbeitgebers nutzen zu können, um gesund zur Arbeit zu kommen. Das wurde sofort abgelehnt. Dafür kontrolliert der Arbeitgeber nun täglich beim Verlassen des Klinikgeländes unsere Taschen, ob sich nicht vielleicht doch ein Mundschutz oder etwa Desinfektionsmittel in selbige verirrt haben - stellt seine Mitarbeiter somit unter Generalverdacht. Das das ein Eingriff gemäß Artikel 1 des Grundgesetzbuches in die allgemeinen Persönlichkeitsrechte des Arbeitnehmers sind, schert niemanden. Der Personalrat empfiehlt diese zu verweigern, da es keine rechtliche Grundlage gibt.
So eine Krise treibt merkwürdige Blüten. Und trotz aller Bekundungen von Seiten der Politik, das gerade wir Krankenhaus Mitarbeiter eine tragenden Säule unserer Gesellschaft sind, ist unser Stellenwert doch eindeutig geklärt.
Ich stelle mich jetzt auf den Balkon und sehe den beiden Eichhörnchen zu, die auf dem Baum Fangen spielen. Und wenn es nicht noch so früh wäre, würde ich der Empfehlung von Christian Drosten folgen,ein Flaschenbier trinken und meinen freien Tag feiern. Nachher gehe ich einkaufen - quasi Abenteuerurlaub machen. Ich habe mir für heute vorgenommen die guten Seiten der Krise zu unterstützen. In Berlin gibt es für die Obdachlosen sogenannte „Gaben Zäune“ Man hängt Tüten daran mit Lebensmitteln, Getränken und Hundefutter. Das sind die Momente wo ich mich wieder erde und feststelle wie gut wir es haben.


Kitty
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

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U310343

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96

Freitag, 27. März 2020, 07:53

Hallo Kitty

Ich hoffe die Hamster haben Dir noch was übergelassen.

Ein Sonniges Wochenende

liebe Grüsse
Wilfried

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Kitty191 (27. März 2020, 07:57)

Kitty191

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Freitag, 27. März 2020, 08:08

Danke Wilfried,
ich bin Optimistin, zwar mit Kodderschnautze und manchmal etwas harsch - aber Optimistin.
Halt die Ohren steif, gönn dir ein Wochenende, Genieße die Zeit mit Biene und deiner Frau. Schau dem Frühling zu. In Brandenburg ist das erste Storchenpaar zurückgekommen.
Versuch der netten alten Lady ihr Vorhaben auszureden, ihre Kohle unter die Matratze zu stecken und mach mal Pause!

Liebe Grüße
Kitty
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Dalai Lama

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Aishak

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Freitag, 27. März 2020, 15:06

Hallo liebe Alle

Ich habe gesehen, das ua 'Sofa-Safaris' angeboten werden, damit wir von Zuhause etwas Safari-Feeling erhalten. Ich finde Idee gelungen!

Schaut doch einfach einmal rein:

Natürlich gibt es auch noch die Drives und Videos von WildEarth (ehemals SafariLive). :) :saflag:

Viele Grüsse
Andrea

PS: hoffe, es wurde nicht schon gepostet, habe nicht alle Postings gelesen

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SilkeMa

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Freitag, 27. März 2020, 15:19

...Schau dem Frühling zu. In Brandenburg ist das erste Storchenpaar zurückgekommen.

Eigentlich hättest Du auch einen anderen Beruf wählen können mit Deiner eigenen Kolumne :).

Ja, die Natur kann sich zur Zeit etwas erholen :) . Das ist wunderbar :thumbsup:. Wenn man über eine Autobahnbrücke läuft, dann sieht man nur wenige Autos und der Himmel ist so blau 8o , (fast) ganz ohne Kondenzstreifen. Das habe ich noch nie so erlebt. Störche haben wir hier im Süden schon etwas länger.

LG,
Silke

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Freitag, 27. März 2020, 15:42

Hallo liebe Alle

Ich habe gesehen, das ua 'Sofa-Safaris' angeboten werden, damit wir von Zuhause etwas Safari-Feeling erhalten. Ich finde Idee gelungen!

Schaut doch einfach einmal rein:

Natürlich gibt es auch noch die Drives und Videos von WildEarth (ehemals SafariLive). :) :saflag:

Viele Grüsse
Andrea

PS: hoffe, es wurde nicht schon gepostet, habe nicht alle Postings gelesen
Tolle Idee, vielen Dank!

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Aishak (27. März 2020, 17:01)