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tom1978

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1 061

Sonntag, 22. September 2019, 16:26

3 1/2 Wochen Namibia und Simbabwe

Hi. Nachdem wir uns für dieses Jahr gegen SA (KTP bis Addo) entschieden und Namibia in Angriff genommen haben, hab ich im Namibiaforum unseren Reisebericht begonnen. Bei Interesse:

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Tom

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1 062

Mittwoch, 2. Oktober 2019, 17:15

Westkanada ist auch nicht schlecht

Hallo alle Miteinander,

nach ein paar Wöchelchen Westkanada, melde ich mich im Forum zurück.

Wir hatten eine tolle Zeit auf (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) .

Tiere gab es von groß bis klein, besonders die kleinen Gefiederten waren im Flug nur schwer zu bekommen. Gut, dass es ab und zu Sitzgelegenheiten gibt. ;)













Wetter war überraschend gut. RBs schreibe ich ja nur im und für das Südafrika Forum, diese Kanada Reise gibt es also nirgendwo als Bericht. Sollte jemand Infos zu einzelnen Orten, Unterkünften entlang der Route haben, bin ich gerne bereit, diese in PNs zu beantworten.

Meinen letzten Südafrika Bericht werde ich in nächster Zeit abschließen.

LG Lilly

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1 063

Donnerstag, 3. Oktober 2019, 06:30

Hallo Lilly
Sehr schöne Reise und Fotos. Vielen Dank.
Wir waren 2016 in Vancouver und wir haben damals diese Stadt von der Schönheit auf die gleiche Stufe wie Kapstadt gestellt. Vom Wasser aus konnten wir nur ahnen was uns auf Vancouver Island erwarten würde.
Vancouver Island passte damals nicht in unseren Plan.
Ich habe mich hingesetzt und sofort eine Reiseplanung erstellt deren Streckenführung was den Norden angeht mit eurer Route weitgehend identisch ist. Leider haben wir bis heute noch kein Zeitfenster gefunden um das zu realisieren.

Deine Bilder motivieren sehr. Deshalb gibt es neuen Diskussions - und Abstimmungsbedarf am Frühstückstisch.

herzliche Grüsse
Wilfried

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1 064

Donnerstag, 3. Oktober 2019, 09:47

Erzgebirge und Vogtland im August 19

Im August waren wir für 10 Tage im Erzgebirge und im Vogtland

Unsere Reise als Karte:




und in Worten:
11.8.19: Flug mit Swiss von Zürich nach Leipzig. Fahrt mit dem Mietwagen nach Dresden. Erster Rundgang in Dresden, Brühlsche Terrassen, Führung in der Frauenkirche
Ü Dresden Kempinski ( (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) )
12.8.19: ganzer Tag Dresden, Zwinger, Neustadt, Ü Kempinski
13.8.19: Fahrt nach Zwönitz, Nassau (Silbermannorgel), Wolkenstein, Ü Brauerei Gasthof Zwönitz ( (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) )
14.8.19: Fahrt mit der Dampfbahn von Cranzahl nach Oberwiesenthal und dort Fahrt auf den Fichtelberg, Ü Brauerei Gasthof Zwönitz
15.8.19: Fahrt nach Bad Elster, am Vormittag Besuch des Besucherbergwerks Markus Röhlin Stolln, Rundgang in Schwarzenberg, Besuch der Raumfahrtausstellung in Morgenröthe-Rautenkranz, 3 Ü Hotel Quellenpark Bad Elster ( (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) )
16./17.8.19 Bad Elster mit Schachkollegen meines Mannes und den Spielern des Schachclubs Aadorf (Spaziergänge in Bad Elster, Besuch bei Hüttels Musikwerkeausstellung in Markneukirchen und dann noch ein Besuch des Vogtländischen Freilichtmuseum Landwüst)
18.8.19: Fahrt nach Greiz (Talsperre Pöhl, Schloss Netzschkau, Göltschtalbrücke), Ü Hotel Garni am Wald (Dieses Hotel hat offenbar keine eigene Homepage, es ist aber über die üblichen Portale zu finden.)
19.8.19: Fahrt nach Leipzig, Erster Rundgang in der Altstadt, Führung in der Nikolaikirche, Ü Book Hotel ( (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) )
20.8.19: Rundgang durch Leipzig, Hauptbahnhof, Völkerschlachtdenkmal, Ü Book Hotel
21.8.19; Fahrt zum Flughafen, Mietauto zurückgeben, Flug mit Swiss nach Zürich

Wir waren zum ersten Mal im Erzgebirge. Im Vogtland, in Bad Elster waren wir schon mal. Der Schachclub meines Mannes hat dort einen Partnerclub. Alle paar Jahre besucht man sich gegenseitig.
Das Wetter war recht gut, doch schwierig zum Fotografieren. Oft war es so grau, da war der Hintergrund überbelichtet. :(
Es war toll, wir fahren bestimmt nochmals dorthin.









































Bemerkung am Rande: Morgenröthe-Rautenkranz war uns bis dahin völlig unbekannt. Weil Siegmund Jähn verstorben ist, ist es im Moment auf allen Kanälen präsent. :thumbup:

Lg Alma

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Donnerstag, 3. Oktober 2019, 10:05

Hallo Alma,
tolle Impressionen aus Sachsen und Thüringen. :danke:
Das Völkerschlachtdenkmal soll ja Gerard Moerdijk als Vorlage für das Vortrekkerdenkmal in Pretoria gedient haben.

LG
Kitty
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
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Donnerstag, 3. Oktober 2019, 11:39

Hi Wilfried,

wir haben damals diese Stadt von der Schönheit auf die gleiche Stufe wie Kapstadt gestellt.


das kann ich so unterschreiben und würde in die Kategorie auch San Francisco aufnehmen. Zumindest sind das die drei Städte, die wir als Stadtflüchtlinge am ehesten mögen.

Wenn die Zeit es hergegeben hätte, hätte die Route zwischen Valemount und Penticton logisch über Jasper, Banff, Yoho, NPs geführt. Alle Parks haben wir diesmal bewusst ausgelassen, unter anderem um mehr Zeit für Vancouver Island und Wells Gray zu haben. VI würde sich durchaus auch für einen kompletten 2-3 Wochen Urlaub lohnen.

Die Bären sind aus dem Tweedsmuir PP bei Bella Coola. Sehr empfehlenswert! Kolibris, Adler, Hörnchen gab es fast überall entlang unserer Route.

LG Lilly

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Donnerstag, 3. Oktober 2019, 12:13

Bretagne 2019





Dieses Urlaubsziel stand seit langem auf unserer bucket list.

Da wir seit 2 Jahren unsere Retriever Hündin haben fallen Urlaubsreisen im Sommer mit dem Flieger aus.


Frankreich ist für uns ein zwiespältiges Reiseziel. Auf der einen Seite mögen wir die französische Lebensart und auch die Landschaften. Aber wir beherrschen die Sprache nicht bzw. nur mäßig und mit englisch geschweige deutsch kommt man außerhalb der Städte nicht weiter.

Auch der Reisemonat August war schwierig denn dann sind die Franzosen selbst unterwegs. Dieser Zeitraum passte aber am besten in unsere Jahresplanung und wir hatten auch etwas Unbehagen wegen des Wetters.
Bekannte hatten frustriert abgebrochen nachdem sie 7 Tage im Dauerregen verbracht hatten.

Wenn schon denn schon hieß die Devise, also die Bretagne von Nord bis Süd und von West bis Ost kennenlernen.
Das bedeutete 3 Hotels/ App. für 7 Tage plus 2 mal Ferienhaus für je eine Woche.
Anreise von uns ca. 1.100 km deshalb erster Stopp vor der Bretagne um auch den berühmten Ort in LE MONT ST. MICHEL einmal zu besuchen.

Leider wurde unsere Tochter kurz vor unserem Urlaub stationär im Krankenhaus aufgenommen und damit waren unsere Pläne obsolet.
Ich hatte gerade die ersten Hotels storniert als die positive Nachricht kam das sie entlassen würde und wir konnten doch noch fast planmäßig reisen.
Unser erster Stopp als Ersatz für die Stornierung entpuppte sich als Glücksfall.
Wir haben dieses kleine und etwas verfallene Château mit seinen Eco Lodges nach unserer Hündin BIENES WUNDERLAND genannt, wegen der vielen Tiere und der tolle Anlage für Hund und Mensch.

Überhaupt muss an dieser Stelle vermerkt werden wie hundefreundlich die Bretagne ist. Das betrifft auch Strände oder Restaurants, das sah auf der angeblich so hundefreundlichen Insel Sylt einige Wochen zuvor ganz anders aus.
Dies ist um so bemerkenswerter als eine Unsitte ist als Hundehalter den Kot nicht zu entfernen.
Damit scheinen viele Franzosen kein Problem zu haben. Das war eines der wenigen Dinge die uns gestört hat.

Da wir unsere Hündin barfen hatten wir Hotels/App. mit Küchenzeilen ausgesucht, in den Ferienhäusern eh kein Problem.
Für jemanden wie mich der gerne kocht ist Frankreich mit seinem Angebot eine Offenbarung.
Allerdings erstreckte sich eher auf entspanntes Brot/Wurst/Käse/Wein. Die Küchen waren zwar riesig aber das Equipment war sehr alt und sehr mäßig. Also haben wir durchweg auswärts gegessen was zumeist eine große Freude war.

Was ich allerdings völlig unterschätzt hatte waren die Distanzen. Wir haben tatsächlich in 3 Wochen
4.880 km zurückgelegt. Gut das ich das vorher nicht bekanntgegeben habe.

Zur Bretagne noch soviel aus unserer Sicht.

Natur pur, sowohl im Inland und natürlich an der Küste.
Die Küsten mit ihren Steinhäusern erinnern an Schottland und Irland. Die Kelten lassen grüßen.
Trotz Hochsaison immer wieder einsame Strände und Küstenabschnitte wo wir ganz allein für uns waren.
Für heranwachsende Kinder die nicht Wassersport betreiben kann ein Familienurlaub Frust sein. Handyempfang außerhalb der Städte kritisch.

Sehr freundliche Menschen, man grüßt auf Spaziergängen ob mit Hund oder ohne.
Hundefreundlich hatte ich bereits erwähnt, was für uns überraschend war waren die unkomplizierten Begegnungen mit Familien und kleinen Kindern. Hier fördern die Eltern zumeist den direkten Kontakt völlig anders als bei uns.

Fazit: da möchten wir gerne wieder hin auch wenn die Distanz abschreckt.

Ansonsten einige Bilder, für die Fotografen:
Da im Auto viel Platz war habe ich alles eingepackt.
Tele habe ich nicht genutzt. Die meisten Bilder sind mit der
A99ii und dem Standardobjektiv Zeiss Vario 24-70 2.8
A77ii mit einem Weitwinkel 10-20 entstanden.
Sony RX10 kaum Einsatzmöglichkeiten, für Landschaftsaufnahmen eignen sich die anderen Kameras besser.
und ein paar Handybilder sind auch entstanden.

Ansonsten lass Bilder sprechen, Bretagne für uns eine klare Empfehlung.




Der berühmte Klosterberg allerdings bei mäßigen Wetter - danach war das Wetter nur noch schön



Das Schloss von BIENES WUNDERLAND






Dazu interessante neue Freunde und Bekannte die es bei uns nicht gibt.

Die Eco Lodge - schöner als im Schloss zu wohnen




Die Anlage wird stetig erneuert und wird wohl ein verträumtes Wedding Paradies

Völlig naturbelassene Wälder laden zum Wandern ein, besonders wenn es am Meer zu heiss wird. Die grüne Farbe, das Moos lässt ahnen wieviel Regen hier wohl runter kommt.



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Donnerstag, 3. Oktober 2019, 12:36

Bretagne Fortsetzung

...
auch die Strände - ein Traum für Mensch und Tier















Zum Abschluss noch ein paar Eindrücke von der Schönheit dieses Teils Frankreichs
















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Donnerstag, 3. Oktober 2019, 13:38

Bretagne 2019

Die letzten Eindrücke









Wie es unserer Biene wohl gefallen hat muss man nicht fragen ....



















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1 070

Donnerstag, 3. Oktober 2019, 14:31

Hallo Wilfried,
tolle Eindrücke aus Frankreich. Danke dafür :danke:
Und: ist der Hund zufrieden, freut sich der Mensch. :thumbup:


LG
Kitty
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

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Donnerstag, 3. Oktober 2019, 18:46

Bretagne mit kleinerem Radius - Reisezeit 1. Septemberhälfte 2019 an die Côte de Granit Rose

Liebe Foriker:
Wie Wilfried schon bemerkte: Der Weg von Deutschland in die westliche Bretagne ist weit - 1100 km von unserem Wohnort bis Trégastel unweit Lannion an der beeindruckend schönen und ungewöhnlichen Côte de Granit Rose, aber Land(schaft) und Leute sind es immer wieder wert.
Nachfolgend einige Impressionen aus unserem begrenzten Aktionsradius, da wir mit 6 Personen vornehmlich einen gemütlichen Familienurlaub erleben wollten und uns auf die Region Trégastel - Pleumeur-Bodou - Ploumanac´h und Lannion beschränkten. An erster Stelle stand einmal mehr die Natur in all ihren Spielarten, daneben gab es Prähistorisches zu entdecken und viele Zeugnisse des starken Glaubens der hier ansässigen Menschen im Verlauf der Jahrhunderte.


Den einzigen Ganztagesausflug unternahmen wir unseren jungen Begleitern zuliebe nach Mont Saint Michel ( nur von außen gesehen ) und St. Malo, wobei mich dort die ville close, vor 4 Jahrzehnten noch voller kleiner Lädchen und sehr gut besucht, sehr enttäuschte: es ist kaum noch etwas los, zum Bummeln lohnt es sich nicht mehr, abgesehen voneinem kurzen Spaziergang über die Stadtmauer.




Mont Saint Michel aus einem etwas anderen Blickwinkel als bei Wilfried


Nachfolgend einige Bilder der gigantischen Felsen, für die die Côte de Granit Rose berühmt ist: Hunderte oder sogar Tausende Felsformationen wecken Assoziationen zu Tieren, Totenköpfen, skelettierten Händen, Skulpturen im Stil Picassos und viele weitere Motive - sie zu entdecken ist ein Spaß für die ganze Familie. Viele der Felsen haben Namen und man kann einen kleinen Wettbewerb durchführen, wer die meisten erkennt und findet oder aber selbst seine Fantasie spielen lassen:















Auf der Île Renote gibt es einen leicht begehbaren Rundweg, der teilweise zwischen engen, mehr als zimmergroßen Felsen hindurch verläuft und einen gewissermaßen in eine " Ameisenperspektive " befördert.





Verfallenes Zöllner-Häuschen am sentier des douaniers zwischen Ploumanac´h und Perros-Guirec. Die alten Zöllnerpfade bieten vortreffliche Möglichkeiten für Wanderungen direkt entlang der Küste.




nächste Fotos: Trégastel, die Kapelle St. Anne und die Häuser dahinter







....übrigens, für Krimifreunde: Im Urlaub las ich den Krimi " Bretonisches Leuchten " von Jean-Luc Bannalec mit Kommissar Dupin als ermittelnden Polizisten, der Fall spielt in Trégastel und wie immer bei dieser Krimi-Reihe wird viel interessante Hintergrund-Info mitgeliefert, die mit in die Urlaubsgestaltung einfließen kann, so besuchte der Kommissar im Buch mit seiner Freundin Claire das Aquarium in Trégastel, das in die Felsen integriert wurde und eine sehr imposante Architektur aufweist, nicht nur eine Empfehlung für Regentage:





In der Umgebung Trégastels stehen etliche Kapellen und Kirchen, am beeindruckendsten fand ich die Kapellen " Le Samson " nicht weit von unserem Ferienhaus und die Chapelle Notre Dame de la Clarté, in der 2 Modelle von Holzschiffe hängen - ein Zeugnis der engen Verbundenheit der Bretonen mit dem Meer







Am letzten gemeinsamen Urlaubstag mit unserer Tochter und unserem Schwiegersohn vor Ihrer Abreise in unserer Urlaubsmitte besuchten wir das Städtchen Tréguier und ein malerisches Dorf im Landesinneren, Pontrieux, hier einige Highlights:






Pontrieux:





In der Umgebung von Trégastel, Penvern und auf der Île Grande finden sich mehrere ° allées couvertes " , prähistorische Stein-Gebilde ( Dolmen ), die möglicherweise als Massengräber dienten, hier ein Beispiel:




Nach der Abreise unserer Kinder unternahm ich alleine noch einige Wanderungen. Die einsamste davon ins " Vallée des Traouieros " , ein Eintauchen in eine stille grüne Welt, deren dichtes Blätterdach nach einer Weile keine Sicht mehr auf den Himmel zuließ und hinunter in einen "Küstenregenwald " führte , war mein intensivstes Erlebnis:













Man hört das Wasser unter den tonnenschweren Gesteinsbrocken rauschen, die Feuchtigkeit liefert ideale Bedingungen für Farne und Moose und vieles - abgesehen von Holzsteigen durch den morastigen Talboden und vereinzelten Stufen aus Granit oder Holz - wirkt naturbelassen. Im 2. Weltkrieg versteckte die Résistance in diesem Tal viele Waffen und Munition, die von der deutschen Wehrmacht nie gefunden wurden. Den " Farnbaum " fand ich besonders schön!


Zum Abschluss noch ein Lieblingsthema: Sonnenuntergänge! Wir hatten vom Ferienhaus aus einen super Blick auf´s Meer - leider mit einer Stromleitung mitten im Bild. So spazierte ich fast jeden Abend hinunter zur Wasserkante, um stimmungsvolle Fotos zu schießen. Als Abschluss meines Reiseberichts noch einige dieser Aufnahmen :










Sonnenuntergang weit draußen im Meer vor der Île Grande:





Vielen Dank für´s Lesen und für den zur Verfügung gestellten Raum im Forum!
Liebe Grüße,
die Hochwälderin

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Donnerstag, 3. Oktober 2019, 18:57

Hallo Hochwälderin
Mont Saint Michel aus einem etwas anderen Blickwinkel als bei Wilfried
Diesen Blickwinkel hatte ich auch aber das Wetter war deutlich schlechter, Glückwunsch!
Wir waren auch in Eurer Ecke allerdings nur 3 Tage und habe ähnliche Motive.



Ich möchte aber keine weiteren Bilder einstellen. Wir machen hier keinen Fotowettbewerb sondern wollen vielleicht beide etwas animieren sich mit diesem schönen Urlaubsziel zu beschäftigen.




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sunny_r (3. Oktober 2019, 22:09), Hochwälderin (3. Oktober 2019, 19:06)

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Donnerstag, 3. Oktober 2019, 19:20

Ich möchte aber keine weiteren Bilder einstellen. Wir machen hier keinen Fotowettbewerb sondern wollen vielleicht beide etwas animieren sich mit diesem schönen Urlaubsziel zu beschäftigen.

Hallo Wilfried,
danke für deine sehr schönen Fotos und ja, du hast völlig recht. Ich habe meinen Beitrag nicht als " Konkurrenz ", sondern als Ergänzung deines Berichts eingestellt, denn wir beschränkten uns im Gegensatz zu euch bewusst auf einen kleinen Landesteil und wir reisten in diesem Jahr ganz zufällig in die gleiche Richtung wie ihr, wobei ich unser Ferienhaus schon im April 2018 gebucht hatte. Ich weiß leider nicht, was dich zu der Vermutung veranlasst, ich hätte es eventuell auf einen Fotowettbewerb abgesehen ????? :S :huh:
Die vielen Fotos habe ich eingestellt, weil unser Aufenthalt vielschichtige Erlebnisse bot und ich zu allem etwas schreiben und mit Bildern veranschaulichen wollte.

Das Foto von Mont Saint Michel entstand - wie bei dir wahrscheinlich auch - weil wir 2 große Hunde dabei hatten und alle außer meinem Mann die Strecke zum Klosterberg mit den Tieren gemeinsam zu Fuß zurück legten und man da diesen Ausblick ziemlich am Anfang des Wegs hat. Ich verstehe auch dieses Foto nicht als Wettbewerb, sondern als das, was es ist : ein anderer Blickwinkel, der witzigerweise suggeriert, dass Mont Saint Michel auf dem Land inmitten grüner Wiesen und nicht im Meer liegen könnte.
In 2 Jahre würde ich gerne eine Rundreise durch die Bretagne machen, bis nach Brest " and beyond ", dann in den Süden ( Halbinsel Crozon und Bucht von Duarnerez ) und weiter zum Golf von Morbihan und durchs Landesinnere zurück - 3 Wochen dürfte dies gerne dauern, wenn es uns denn hoffentlich möglich sein sollte.
Liebe Grüße,
Heike

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sunny_r (3. Oktober 2019, 22:09), U310343 (3. Oktober 2019, 19:36), Kitty191 (3. Oktober 2019, 19:30)

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1 074

Donnerstag, 3. Oktober 2019, 19:35

Liebe Heike
Ich habe das nicht auf Dich bezogen.
Ich wollte keine weiteren Fotos einstellen. Dies betraf zum Beispiel St. Malo. Das Hotel fand ich auch toll und wir sind auch auf der Mauer spazieren gegangen.

liebe Grüsse
Wilfried

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Hochwälderin (5. Oktober 2019, 05:31), sunny_r (3. Oktober 2019, 22:09)

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1 075

Donnerstag, 3. Oktober 2019, 22:28

Zitat


Wir hatten eine tolle Zeit auf dieser Route.

Hallo Lilly,

eine schöne Tour hattet Ihr.

Valemount ist sicherlich dem Mt. Robson geschuldet.
Wells Grey finde ich immer schön.

Hattet Ihr Penticton als Stop wegen dem Okanagan Lake?

Die schönere Strecke Richtiung Vancouver führt nach Penticton weiter südlich über Keremeos, Princeton, und dem Manning Provincial Park. Dann kommt man kurz vor Hope wieder auf die "1".
Allerdings, dann mit 1 Übernachtung.

Den Norden von Vancouver Island werden wir auch nochmal irgendwann schaffen. Aber auch Victoria ist sehenswert. Ein schöne Kleinstadt. Sehenswerte Museen. 1999 war z.B. im Royal British Colunbia Museum eine interaktive Ausstellung über Leonardo Da Vinci (gesponsort von Mercedes ;) .
Victoria kann man problemlos vom Süden Vancouver (Tsawwassen bis Swartz Bay(30km närdlich von Victoria)) als Tagesausflug machen.


LG
Rainer

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U310343 (4. Oktober 2019, 01:44)

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Donnerstag, 3. Oktober 2019, 22:44

Hi Rainer,

ja, Valemount war für Mt. Robson. Von dem hängt eine selbst gemachte Aufnahme ohne Wolken in unserem Esszimmer. Dieses Jahr an 3 Tagen nicht einmal wolkenfrei. :rolleyes: Auch eine Stipvisite in den Jasper haben wir von V. aus gemacht.

Wir sind über Manning PP und Hope gefahren. Beides kannten wir schon, übernachtet haben wir nicht, die schönere Strecke ist es aber in der Tat.

Victoria war erst in der Planung aber da wir es schon gut kannten, waren uns mehr Nächte in Ukee, Campbell River und Port Hardy wichtiger. Dennoch mußten wir wieder einiges auslassen...

LG Lilly

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sunny_r (3. Oktober 2019, 22:45)

Bueri

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Sonntag, 13. Oktober 2019, 14:36

Baltikum - Mai 2019

Hallo zusammen

Habt ihr Lust auf einige Infos und Fotos aus dem Baltikum? Im Mai 2019 waren wir für rund drei Wochen dort.

Ich habe alles selbst gebucht. Meist über booking oder direkt über die Hotel Homepage. Vorausgebucht waren nur, die Flüge, das Mietauto, die erste Nacht in der Nähe von Riga, drei Nächte in Tallin und die Überfahrt nach Helsinki. Sonst habe ich von Tag zu Tag gebucht oder auch mal 1-2 Tage vorher.

Flug mit Air Baltic von Zürich nach Riga und zurück. Mietauto (Skoda Rapid, Automat) von Europcar über Tuicars.
Reisezeit:
Donnerstag, 9.5.19 - Donnerstag, 30.5.19.




Do, 9.5.19 Flug nach Riga, Übernachtung im Laguna House in Lici
Fr, 10.5.19 Fahrt der Küste entlang nach Norden, Weisse Düne bei Saulkrasti, Zwischen Ainazi und Häädemeeste auf der alten Strasse (331) nach Norden durch kleine Dörfer und durch Dünenwälder, Übernachtung in Pärnu, Estonia Resort Hotel & Spa (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Sa, 11.5.19 Besuch des Matsalu NP, Übernachtung in Altmöisa Külalistemaja (Guesthouse) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
So, 12.5.19 Nochmaliger Besuch im Matsalu NP (Haeska Vogelbeobachtungsturm) und in Haapsalu, Übernachten im Tallin Harbour Apartment
Mo, 13.5.19 Fahrt mit der Fähre nach Helskinki, einen Tag dort und mit der Fähre zurück, Übernachten im Tallin Harbour Apartment
Di, 14.5.19 ganzer Tag Tallin, Übernachten im Harbour Apartment
Mi, 15.4.19 Besuch auf dem Fernsehturm, Kolga Möis, Lahema Nationalpark, Käsmu, Vihula Möis, Übernachten im Sagadi Möis (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Do, 16.4.19 Palmse Möis, Mustvee am Peipus See, die Dörfer der Altgläubigen, Übernachten im Pallas Art Hotel in Tartu (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Fr, 17.4.19 Vöru, Suur Munamäki (vom Turm aus über den Bildschirm eine E-Postkarte versenden!, Alüksne, Übernachtung im Hotel Kolonna, Rezekne (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)


Landeanflug auf Riga, Blick auf den Kemeru Nationalpark


weisse Düne bei Saulkrasti


Matsalu Nationalpark


Matsalu Nationalpark


Haapsalu


Helsinki


21.39 h Rückfahrt nach Tallin


Tallin Alexander Nervski Kathedrale


Fernsehturm Tallin


Kolga Möis (Herrenhaus)


Türe im Kolga Möis


Käsmu


Findling bei Käsmu


Sagadi Möis


bei Kolka am Peipus See


Kolka am Peipus See


Tartu


blühende Wiesen bei Tartu


Provinzstadt Vöru


Turm auf dem Suur Munamäki (höchster Berg im Baltikum



Sa, 18.4.19 Wallfahrtskirche von Aglona, das Schloss in Kraslava, Übernachten im Biplan Hotel, Daugavpils (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Dort unbedingt mit dem Tram fahren. Für 50 Cents oder so, kann man in die Innenstadt fahren. Die Billette müssen bei der Schaffnerin im Tram gelöst werden.
So, 19.4.19 Fahrt über Ignalina, Paluse, durch den Nationalpark Aukštaitija, Übernachten in Vilnius, Old Town Square Apartment
Mo, 20.4.19 Vilnius, Fahrt mit dem Hop on Hop of Bus, Spaziergang in der Altstadt, Übernachten im Old Towns Square Apartment
Di, 21.4.19 , Schloss Trakai, Übernachten im Vitautas Mineral Spa Hotel, Birstonas (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Mi, 22.4.19, Bei Vilkija setzen wir mit der Fähre über die Memel, Jurbakas, Spaziergang durch die Stadt, Übernachten im Ibis Style Klaipeda (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Do, 23.4.19 Ausflug auf die Kurische Nehrung, auf die grosse Düne, Übernachten im Ibis Style Klaipeda



Aglona


Kraslova


Kraslova


Auf dem Weg nach Tallin


Kiebitz


Aukstaitijos Nationalpark


Vilnius


Schloss Trakai


Fähre über die Memel


Aussicht vom Hotelzimmer in Klaipeda, direkt an der Fähre auf die Nehrung


Kurenwimpel


neue Holzhäuschen auf der Nehrung


Blick von der Parnidis Düne


Nebelkrähe





Fr, 24.4.19, Papesee, Wildpferde und Aurochsentour, Übernachten im Guest House Nicava in Nica
Sa, 25.4.19, Bird Hide am Pape See, Vogelbeobachtungsturm in Liepaja, Rundgang im Städtchen Kuldiga mit Wasserfall, Altstadt und Museum, Übernachten im Kuldigas Metropole, (Goldingen) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
So, 26.4.19, Fahrt durchs Urstromtal der Abava durch Sabile und Kandava und über Talsi und Kap Kolka nach Roja ins Hotel Mare (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Mo, 27.4.19, über Mersrags (Vogelbeobachtungsturm) und Tukum zum Schloss Jaunmoku, Übernachten in Pinki im Jurmala Golf Club und Hotel
Di, 28.4.19 Fahrt nach Riga, Stadtrundgang, Übernachten im Riga Central Park New Apartment
Mi, 29.4.19 Jugendstilviertel und Markthallen, am Abend Orgelkonzert im Dom, Übernachten Riga Central Park New Apartment
Do, 30.4.19, Gegend ums Schloss, einige Kirchen in der Gegend, am frühen Nachmittag Autorückgabe und Rückflug mit Air Baltic nach Zürich.

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1 078

Montag, 14. Oktober 2019, 05:41

Hallo Bueri

Vielen Dank, finde ich eine sehr interessante Reise.
Wie kommt man denn dort sprachlich zurecht ?
Dabei meine ich weniger die Städte sondern auf dem Land. Wir kommen gerade aus Ostpolen/Grenze Ukraine zurück. Da wurde es mit
englisch dünn und deutsch zumeist Fehlanzeige.
Ohne unsere Freundin die aus Polen stammt und Ihre Heimat zeigen wollte wäre es manchmal schwierig geworden.

herzliche Grüsse
Wilfried

Bueri

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1 079

Montag, 14. Oktober 2019, 12:10

Baltikum - Mai 2019 - letzter Teil

Und hier folgen die Fotos für den dritten Teil.

@Wilfried: die Antwort auf deine Frage findest du ebenfalls in diesem Teil.


Aurochsen am Pape See


Wildpferde am Pape See


Blick aus einem Hide am Pape See


eine Stelze


Sehr schön im Frühling, die weiss blühenden Büsche


schwer entzifferbarer Wegweiser im Nirgendwo


beim Vogelbeobachtungsturm in Liepaja


beim Vogelbeobachtungstrum in Liepaja


beim Vogelbeobachtungsturm in Leipaja


Aussicht von der Terasse im Hotel in Roja


Auf dem Weg nach Riga


Auf dem Weg nach Riga


Kraniche am Weg


Riga


Riga


Riga


Riga


Einige Infos zum Baltikum:
Die Unterkünfte waren durchs Band gut, das Preis/Leistungsverhältnis ebenfalls. Unser teuerstes Zimmer (Euro 124.00) war auf dem Golfplatz in Jürmala. Dafür hatten wir aber eine Suite mit zwei Fernsehern, einem riesigen Bad mit Bogner Pflegeprodukten, eine Kaffeemaschine, einen grossen Schrank und ein super bequemes Bett. Beim Einchecken wurden wir mit einem Glas Champagner begrüsst. Das Frühstück war aussergewöhnlich. Wir mussten wohl am Vorabend auswählen, am Morgen wurde alles frisch gekocht und im Restaurant serviert.

In Tallin, in Vilnius und in Riga wohnten wir jeweils in einem Apartment. Für uns war das praktisch, weil in jeder Wohnung auch eine Waschmaschine stand und wir einmal wöchentlich waschen konnten. Zudem stand in jeder Wohnung ein kostenfreier Parkplatz zur Verfügung, entweder in einer Tiefgarage oder direkt bei der Wohnung.

In allen Unterkünften waren die Zimmer ausserordentlich sauber. Man hätte vom Boden essen können.

Toristenaufkommen:
Im Mai war die Touristensaison noch nicht angelaufen. Im Laguna House und in Nica waren wir die einzigen Gäste. Im Laguna House hat das die Gastgeber nicht davon abgehalten, uns am Morgen ein veritables Buffet bereit zu stellen.
Es gab zu der Jahreszeit überall freie Parkplätze in den Städten und Dörfern.
In den drei Hauptstädten und auch in Helsinki, trafen wir bereits auf Reisegruppen von Kreuzfahrtschiffen. Die Gruppen waren aber zu verkraften.

Wifi:
Toll war es, dass es eigentlich überall (Restaurants, Bar, Hotels etc.) freies Wifi gab. Es war also nicht nötig, eine Telefonkarte zu kaufen. Der aussergewöhnlichste Ort mit freiem Wifi war ein Vogelbeobachtungsturm bei Roja.

Autofahren, besonders zu beachten:
Man benötigt ein "Crossborder Permit", wenn man in den baltischen Staaten ein Fahrzeug mietet und alle drei Staaten besuchen will.
Die Preise fürs Benzin bewegen sich in etwa auf Schweizer Niveau (ca. 1.35 Euro/Liter).
Auf den Strassen ist man oft sehr alleine, hinten niemand, vorne niemand. In Litauen haben wir festgestellt, dass die Autofahrer oft "kamikazemässig" unterwegs sind. Ganz anders als in den andern beiden Ländern.
In Estland gilt 0.0 Promille Alkohol. Es wird wirklich kontrolliert.
Am Sonntagvormittag, auf einsamer Landstrasse, musste sich mein Mann einem Alkoholtest unterziehen. Ergebnis: natürlich 0.0 Promille.
Das Einhalten der Geschwindigkeitsvorgaben wird oft kontrolliert. Häufig mit fixen Stationen, die manchmal sogar angekündigt wurden. Vermutlich aber genau so häufig mit "fliegenden" Kontrollen. So eine wurde uns zwischen Kraslava und Daugavpils zum Verhängnis. Dort gibt es einige kleine Dörfer, die kaum als solche wahrgenommen werden. Die Ortstafeln sind recht gut sichtbar. Es wird direkt bei der Ortstafel kontrolliert. Wenn man da noch nicht auf 50 km/h ist, ist man reingerasselt. Die Autovermietung hat die Busse postwendend mit Photo und allen Rechtsbelehrungen der Kreditkarte belastet. Die Bussen sind recht hoch. Man kann das Geld auch anderweitig investieren. ;)

Essen/Mahlzeiten:
Die Preise für die Mahlzeiten sind teilweise recht günstig, unter Schweizer Niveau. Trotzdem haben wir oft zwischen 50 und 90 Euro für ein Nachtessen, inkl. Wein, bezahlt.
Überall im Baltikum gibt es eine kalte Suppe aus Randen (rote Bete) mit geviertelten, gekochten Eiern, warmen Kartoffeln und Sauerrahm. Unbedingt probieren. Ich koche sie inzwischen auch hier zu Hause.

Tiere/Birden:
Ein Eldorado für Birder, wenn man in der richtigen Jahreszeit dort ist. :thumbsup: Schön sind auch die Aussichtstürme im Matsalu Nationalpark in Estland. Einer ist mit einer kleinen Wanderung ab dem Visitorcenter zu erreichen. Von diesem Turm sahen wir Elche und viele Vögel. Ein anderer Turm liegt auf der andern Seite der Bucht beim Haeska Möis. Sehr gute Sichtungen hatten wir auch am Pape See. Dort gibt es gut versteckt einen schönen Hide und auch die Möglichkeit Wildpferde und Aurochsen zu sehen. Dies ist nur mit einem Guide möglich. Kann ich aber sehr empfehlen, die paar Euro und wirklich nur ein paar sind bestens investiert. Der Guide ist meist vor Ort und kann via Handy erreicht werden. Wir haben einfach gewartet, weil uns Leute, die dort picknickten, gesagt haben, er sei gerade auf einer Tour und komme in rund einer Std. zurück. Die Tour dauerte dann ca. 2 Std. Er spricht sehr gut englisch.
Zufällig haben wir in Liepaja einen weiteren Beobachtungsturm gefunden. Er liegt am Ende der Lauku iela. Hier war ein Wegweiser englisch angeschrieben.

Währung:
Euro!

Sicherheit:
Wir haben uns auch immer sehr sicher gefühlt. In Tallin sind wir z.B. abends um elf durch das Hafengebiet zurück in unsere Wohnung gelaufen. In den drei grossen Städten haben wir das Auto nicht genutzt.


Temperatur/Stechmücken:
Die Temperaturen waren durchwegs angenehm, ich denke so zwischen 15°C und ca. 27°C. Wir hatten am ersten Tag auf der Strecke nach Pärnu teilweise Regen und dann auf der kurischen Nehrung, am Kap Kolka und den Tag nach Roja nochmals Regen.
Zweimal, am Pape See, hatten wir auch Stechmücken am See. "Anti Brumm" hat sie zuverlässig auf Distanz gehalten.


Grösste Hürde:
Die drei Sprachen im Baltikum. Alle Anschriften sind in Lettisch, Estnisch oder Litauisch, viele Leute sprechen auch Russisch. Diese Sprachen haben überhaupt nichts mit einer der Sprachen zu tun, die wir sprechen. Glücklicherweise sprechen die Leute im Baltikum gut Englisch. Wir sind bestimmt oft an Sehenswürdigkeiten vorbeigefahren, weil wir die Schilder nicht entziffern konnten. Im Hotel in Roja sprach die Besitzerin nur sehr rudimentär englisch. Hat aber mit Hand und Fuss und der Hilfe einer Kellnerin sehr gut funktioniert.
Weil wir miteinander Schweizerdeutsch sprechen, wurde wir auch nie Hochdeutsch angesprochen. Obwohl viele Leute im Baltikum auch Deutsch können, haben sie unsere Sprache nicht als deutsch erkannt.

Was wir gerne gemacht hätten:
Bei Venté eine Fahrt auf der Minija (Minge) machen. Die Ornithologische Station in Venté besuchen. Ab Nida mit einem Kurenkahn aufs Haff oder mit der Fähre von Venté nach Nida.
Wegen des Wetters (Regen) oder weil die Fähre erst ab Juni fährt konnten/wollten wir diese Dinge nicht machen. Bei Venté hätte es ein hübsches Hotel gegeben (Sturmu Svyturys). Da sind wir nicht abgestiegen weil das angeschlossene Restaurant nur am Wochenende geöffnet hatte und weil auf der Karte nichts anderes als Fisch angeboten wird. Mein Mann isst keinen Fisch. Ich hatte extra angefragt, ob sie auch etwas "nichtfischiges" auf der Karte haben, leider nicht Wir haben kein anderes Restaurant in der Nähe gefunden und haben auf diese Ecke schweren Herzens verzichtet.

Wer Musik mag, Jurkant macht typisch lettische Schlagermusik (CD «tur, kur, jura).


Wir waren sehr positiv überrascht, die Zeit im Baltikum hat uns sehr gut gefallen. Wir würden jederzeit wieder dorthin fahren. Wir würden wieder den Mai bevorzugen. Im Juli muss es viel mehr Touristen haben.
Die Leute sind eher zurückhaltend aber immer nett. Man kommt nicht so einfach mit ihnen ins Gespräch, wie z.B. in einem Guesthouse in Südafrika.

Bei weiteren Fragen einfach fragen ;)

lg bueri

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corsa1968

Noch viel ahnungsloser als der Bär

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1 080

Montag, 14. Oktober 2019, 12:29

Zitat

Die Preise für die Mahlzeiten sind teilweise recht günstig, unter Schweizer Niveau

Ja, was denn sonst??? Über Schweizer Niveau wäre auch echt schwierig :whistling: ...
Vielen Dank, liebe Bueri, für Deinen Bericht. Ja, das Baltikum ist sehr schön und jedenfalls eine Reise wert. Unsere liegt nun auch schon wieder fast 15 Jahre zurück, vielleicht sollten wir ja mal wieder hin ...
Beste Grüße von Christiane

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