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  • »Michael_K« ist der Autor dieses Themas

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Samstag, 7. März 2020, 22:39

Kamera mieten bei Grover

Hallo zusammen,

ich hätte mal eine Frage. Ich würde mir gerne für den nächsten Urlaub eine erstklassige Kamera bei grover mieten. So richtig Ahnung was kompatibel ist und was nicht habe ich natürlich nicht.

Als Objektiv habe ich das Sony SEL 100-400mm /4,5-5,6 G-Master im Blick. Hat hier jemand schon mal Erfahrung gemacht. Ich will halt v.a. aus der Entfernung gute Bilder machen können. Die Frage ist welche Kamera kann ich dazu nehmen ?

Hätte mir dazu nun eine Sony Alpha 7 II kit + 28-70mm Objektiv dazu gemietet in der Hoffnung damit das ganze Spektrum (nah, ferne, in Bewegung) abzudecken.

Kann mir jemand hier eventuell Ratschläge geben ob ich damit sicher unterwegs bin auf Safari oder komplett auf dem Holzweg und mir Alternativen vorschlagen.

Bin auf Mietanbieter auf jeden Fall angewiesen da ich sonst nicht so Fotoaffin bin aber Tiere und Natur muss natürlich festgehalten werden :)

VG
Michi

SilkeMa

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Samstag, 7. März 2020, 23:28

Hallo Michi,
wie Du persönlich vermutlich weißt, fotografiere ich nicht mit Sony. Da ich aber fast alle fotoaffinen Foriker hier im Forum kenne, vermute ich sehr stark, dass niemand aus eigener Erfahrung was dazu sagen kann.

Die Sony A7II soll tendenziell einen noch nicht so guten Autofokus haben. Das Gleiche in der ISO Leistung, für eine Kleinbildkamera, deshalb ist eine A7III das inzwischen beliebtere Modell. Die Sony A7III ist in der ISO Leistung ca. eine Blende besser.

Wie gut die Sony A72 für tendenziell unerfahrene Fotografen geeignet ist, wirst Du erst nach dem Urlaub sagen können.

Meine erste richtige Kamera war eine APS-C Spiegellose mit einem 50-200 Zoomobjektiv, entspricht 300 mm in KB und einem Kit für die Landschaftsfotografie. Ich muss sagen, dass ich anfangs sehr viel falsch gemacht habe und es auch eine Zeit gedauert hat, bis ich selbst eine eigene Fehleranalyse machen konnte, bzw. wusste was der Knackpunkt war, wenn ein Bild nicht so gut war.

Das heißt aber nicht, dass ich jetzt immer alles richtig mache. Ich weiß aber zumindest in der Regel, was ich besser machen kann :) ;)

Kurt, meiner besseren Hälfte, habe ich mal für einen Urlaub meine NX1 geliehen, auch eine APS-C, aber mit einem bereits guten BSI Sensor. Viel besser als meine erste APS-C. Im Prinzip ist es ihm als Anfänger genauso gegangen, die Bilder hätten noch viel besser werden können. Die Kamera kann viel mehr als der Nutzer der Kamera. Einige wenige Bilder sind aber sehr gut geworden.

Lohnt es sich die Kamera auszuleihen ? Ich würde sagen ja, aber eigentlich auch nur um zu schauen, in welche Richtung Du hin willst. Kurt wusste nach dem Urlaub mit der NX1, dass er keine Kamera mit einem Wechselobjektiv will und dass er in der Regel den Automatikmodus nutzt. Also hat er sich danach für eine RX10 III entschieden. Wäre es zum jetzigen Zeitpunkt, dann würde es vermutlich die RX10 IV werden.

Auf Dauer ist es besser eine Kamera gut zu kennen, weil in der Tierfotografie nicht alle Tiere warten bzw. gerade interessante Situationen sich schnell ändern können. Klar, häufiger hat man auch etwas mehr Zeit. Es kommt auch drauf an, was man fotografieren möchte. 400 mm in KB ist für Vögel oft zu kurz, so dass viele Sony Fotografen dann noch zusätzlich einen Konverter mit dem 100-400 mm nutzen. Diese Probleme hat man mit einer 1 Zoll Bridgekamera nicht :) ;).

Ich persönlich nutze auch öfters mal Festbrennweiten, schon allein deshalb kommt "nur" eine Bridgekamera für mich nicht in Frage :) ;). Kleinbild wäre mir auf Dauer zu schwer, zumindest mit den längeren Brennweiten. Wer nur aus dem Auto heraus fotografiert, der sieht das vielleicht ganz anders als ich. Es gibt so viele Möglichkeiten.

Die Nikon Z6 wird auch immer beliebter, nur muss man noch abwarten, was dort für Objektive kommen werden. Sony hat bisher bei Spiegellos Kleinbild das größte Objektivsortiment.

Ach ja. Ich habe noch was vergessen. Eine Kamera muss Spaß machen und gut in der Hand liegen, dann nutzt man sie häufig. Das ist das Wichtigste :D ;). Das weiß man aber auch erst nach der Nutzung der Kamera!

LG,
Silke

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Bär (8. März 2020, 00:00)

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Sonntag, 8. März 2020, 00:08

Hallo Michi,

ich kenne jetzt die Mietpreise nicht im Einzelnen, aber ich würde aus folgenden Gründen eher nach der A7 III Ausschau halten:
  • Viel schnellerer Autofokus
  • Viel längere Akku-Laufzeit
  • Geräuschlose Auslösung
  • Weniger Rauschen
DA Du aber evtl. nicht nur Tiere aus weiter Entfernung aufnehmen möchtest, würde ich schauen, ob nicht auch ein anderes Glas im Bereich der kleineren Brennweiten (zB das 24-105 F4) zur Verfügung steht.
Zu den Super-Zooms gibt es hier etwas Anschauliches als Vergleich —> (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Viel Glück.

SilkeMa

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Sonntag, 8. März 2020, 00:28

Sony 200-600 mm gibt es wohl bei Grover nicht, das muss man dann bei einem anderen Anbieter mieten, z.B : (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Im Gegensatz zu OHV habe ich inzwischen relativ viel Erfahrung in der Tele-und Tierfotografie. Bei einem 200-600 mm Objektiv muss man viel häufiger Objektive wechseln bei einer Safari in Südafrika, zumindest im Krüger und auch im Hluhluwe-Imfolozi. Deshalb würde ich bei einem Miet-Objektiv das Sony 100-400 mm wählen. Ich denke doch, dass Vögel nicht im Mittelpunkt stehen oder bist Du ein Birder ?

Ein 200-600 mm macht dann Sinn, wenn man einen zweiten Body hat oder man zumindest alleine sehr viel Zeit hat, das eine reine Fotoreise wird ;). Bin ich allein unterwegs, egal wo, dann fotografiere ich anders ;).

Zum Brennweitenbereich in Botswana müssen andere was sagen. Frage doch mal den Koa-Master, was der dazu meint. Wann man häufiger wechseln muss, bei 200-600 oder 100-400 mm. Sein Nikon Teleobjektiv fängt ja auch bei 200 mm an.

Die Art des Rucksacks kann sich durch ein 200-600 mm ändern, weil das etwas größer ist und auch mehr wiegt (Transport während des Flugs). Daran muss man auch noch denken.

Beate2

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Sonntag, 8. März 2020, 08:41

Hi Michi,

als Bemerkung zu den Kommentaren meines Mannes, wenn er seine Kamera eine Zeit lang nicht genutzt hat: "Oh Mann, wie geht das denn jetzt noch..." :help: Da steht er dann und findet den Knopf nicht mehr ?( . Und wenn es dann noch schnell gehen soll :( :wacko:. Und ich... :whistling: :rolleyes:
Will sagen, dass an Silkes Argument, eine Kamera ist nur so gut wie ihr Nutzer, ist viel Wahres dran. Und ja, das Handling, nicht vergessen!
Von daher kann es sein, dass du die Möglichkeiten - egal welcher Kamera - wahrscheinlich nicht voll wirst nutzen können.
Ich habe keine Ahnung, was der Spass kosten wird. Würde aber vorher wohl doch mal eine Probemiete zu Hause machen.


Viel Spass und gute Fotos wünscht
Beate

SilkeMa

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6

Sonntag, 8. März 2020, 08:42

Der "Silent Mode, geräuschlose Auslöung" der Sony A7III hat einen Rolling Shutter-Effekt , der soll tendenziell eher verbesserungswürdig sein. Ich kenne einen Tierfotografen im Systemkamera Forum, der sich u.a. deshalb von der Sony A73 wieder getrennt hat. Das merken noch mehr Fotografen: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Ansonsten soll die Sony A7III eine super Kamera sein :). Bei der Kameramiete ist das eh egal, ich würde hier einfach mit dem normalen Verschluss fotografieren.

als Bemerkung zu den Kommentaren meines Mannes, wenn er seine Kamera eine Zeit lang nicht genutzt hat: "Oh Mann, wie geht das denn jetzt noch..." Da steht er dann und findet den Knopf nicht mehr . Und wenn es dann noch schnell gehen soll . Und ich...

Das geht einem mit jeder Kamera so, die man noch nicht kennt oder nicht mehr kennt. Man muss sich Einfahren oder, wenn man ein Auto als Vergleich nimmt, als Anfänger erst Fahrstunden machen, egal ob nur mit dem Buch zur Kamera, Video-Tutorials, eigenes Üben im Zoo und/oder im Kurs.

Was die Miete kostet, kann man ausrechnen. Viele Fotografen ziehen deshalb einen Gebrauchtkauf vor und verkaufen dann selbst wieder. Macht halt wieder Arbeit, ist etwas umständlicher.

Vielleicht reicht Dir auch die Bildqualität einer APS-C ? Eine Sony APS-C Fotografin gibt es hier im Forum, es läuft ja gerade ein Reisebericht durch (Budenknipserin): (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Der Vor-und Nachteil von Sony APS-C ist der kleinere Body. Für größere Objektive ist ein zu kompakter Body tendenziell schwerer zu bedienen und zu halten, kommt auf die Hände an.

Viel Spaß beim Fotografieren.

LG,
Silke

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Sonntag, 8. März 2020, 10:24

Ich habe keine Ahnung, was der Spass kosten wird. Würde aber vorher wohl doch mal eine Probemiete zu Hause machen.

Gute Idee.
Da die Miete mind. einen Monat läuft und der TE evtl. nur drei Wochen nach ZA reisen wird, bleibt noch eine Woche Zeit, um zuhause üben zu können. Nicht viel, aber immerhin.
Michi hat jetzt nichts weiter über sich geschrieben, ich gehe aber mal davon aus, dass er über gewisse Grundkenntnisse verfügt, so dass die Eingewöhnung vielleicht schneller geht, als gedacht.

Wenn Geld keine Rolle spielt, dann eher A7III mit 2470Z und 100-400 GM. Da können dann aber schnell mal 500 € im Raum stehen.
Oder als Alternative die 7II mit zB dem 24-240 für knapp die Hälfte. Kein Glaswechsel. Und 360 mm in APS-C reichen Michi vielleicht?
Man kann dafür einfach den APS-C Modus auf eine Funktionstaste legen und hat dann „zwei“ Brennweiten auf Knopfdruck.

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Foto, Kamera, Krüger NP, Südafrika