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Mediator

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581

Samstag, 7. Januar 2017, 15:50

Mein Mobiltelefon benutze ich zum telefonieren. Fotoapparate benutze ich zum fotografieren und Filmkameras zum filmen.
Ich bin möglicherweise ein "gestriger".

Von den Daten: Die Nikon B700 hat eine Sensorgröße von 1/2,3"
und die Kamera meines LUMIA 1520 einen 1/2,5"
Das ist 1/3 weniger Fläche als bei der B700?
Ob das wirklich ein nennenswerter Unterschied ist?
Beides ist halt mächtig mickrig?

sunny_r

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582

Samstag, 7. Januar 2017, 15:54

Als z.B. mein Sigma 10-20mm Zoom nicht mit meiner neuen Nikon zusammenarbeiten wollte, kam nach über 3 Wochen (!) die vorformulierte
Antwort, man solle nur Originalobjektive verwenden, denn nur dann wäre ein störungsfreier Betrieb möglich.
Sigma hat übrigens in 2 Tagen geantwortet, kostenlos innerhalb 1 Tages ein Firmwareupdate durchgeführt und das Objektiv auf deren Kosten
zurück geschickt.

Also dass Problem bzw. Verhalten wird auch von Canon Nutzern beschrieben (und dürfte auch auf die anderen Kamerahersteller zutreffen). Im Zuge der Digitalisierung der Kameras gibt es halt häufiger unverträglichkeiten zwischen (Fremd-)Objektiv und Kameragehäuse.
Bis zu einem bestimmten Grad kann ich nachvollziehen, dass der Kamerahersteller keinen Support für ein Fremd-Objektiv gibt. Im DSLR Forum wurde seinerzeit auch sofort empfohlen den Service von SIGMA in Anspruch zu nehmen.

LG Rainer

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Mediator (7. Januar 2017, 15:57)

Mediator

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583

Samstag, 7. Januar 2017, 15:56

Im DSLR Forum wurde seinerzeit auch sofort empfohlen den Service von SIGMA in Anspruch zu nehmen.

Als ich im DSLR-Forum damals nachfragte, schrieb man mir ich sei zu blöd zum fotografieren und sollte besser eine Schulung machen.

sunny_r

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584

Samstag, 7. Januar 2017, 16:01

Von den Daten: Die Nikon B700 hat eine Sensorgröße von 1/2,3"
und die Kamera meines LUMIA 1520 einen 1/2,5"
Ob das wirklich ein nennenswerter Unterschied ist?

kurz: Ja. Obwohl die 1/2,5" für ein Handy schon sehr groß sind.
Aber du hast nur eine Brennweite und kannst nicht zoomen. Schon bei einner Kompaktkamera mit 10xZoom bist Du von der Qualität (bei max. Zoom) weit weit besser weg als bei 10xfach crop aus dem Telefonbild. Lies Dir den Artikel und auch die Verlinkungen bei Wikipedia mal in Ruhe durch.



Achso: ich nutze mein Telefon überwiedgend zum telefonieren oder mails (und Reiseberichte :saflag: ) lesen.
Die Kamera nur zum Fotografieren.
Aber mal eben ein Bild aufnehmen mit dem Telefon das mache ich schon regelmäßig. Da stelle ich dann aber auch nicht die Ansprüche wie bei der DSLR.

LG Rainer

SilkeMa

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585

Samstag, 7. Januar 2017, 20:20

Nikon B700

Zum kleinen 1 2,3 Sensor und der Bildqualität. Hier bei diesem Bild sieht man die Grenzen ganz gut.
Der Vogelvergleich :D: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) bzw. dieses Bild in Originalgröße: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Das Licht war hier schon recht schlecht und um die ISO 800 nicht zu überschreiten war die Belichtungszeit im Verhältnis zu lang und der Vogel ist minimal unscharf geworden, auch sind relativ wenig Details im Gefieder zu erkennen. Mehr als ISO 800 ist definitiv nichts mehr für einen 1 2,3 Sensor. Ein 1 Zoll Sensor wäre hier noch wesentlich im Vorteil (Sony RX10 III oder Canon G3X), auch wenn man hier nur 600 mm in KB hat, aber man kann ja auch aus RAW croppen.
Ansonsten sind hier diverse Bildbeispiele drin: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
LG,
Silke

SilkeMa

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586

Sonntag, 8. Januar 2017, 12:39

Rucksack

Mit einigem Equipment, braucht man auch durchdachte Taschen bzw. Rucksäcke.
Diese Firma ist eher hochpreisig, scheint aber ein sehr durchdachtes Konzept zu haben, besonders für Fotografen, die auch viel wandern.
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Als nächstes werde ich wohl dieses Produkt für mein 100-400 mm erwerben: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
LG,
Silke

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Tigriz (9. Januar 2017, 15:50)

kOa_Master

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587

Sonntag, 8. Januar 2017, 15:20

45€ ist doch nicht viel, im Gegenteil?
Ich bin mit Fan der Crumpler-Taschen und Rucksäcke, habe ich dementsprechend auch für mein Fotoequipment.

Auf jeden Fall sollte man sich darüber einige Gedanken machen und nicht einfach "irgendwas" kaufen, gerade wenn man auf Reisen ist.
I never knew of a morning in Africa when I woke up that I was not happy. - Ernest Hemingway

Nobbynhn

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588

Sonntag, 8. Januar 2017, 15:26

Die 45 sind in der Tat nicht viel, die Rucksäcke ab 200? erklären dann aber schon eher den Begriff hochpreisig (wenn man es mal mit Lowepro usw. vergleicht).
Auf der anderen Seite muss man sich halt auch immer klar machen, dass man in dem Rucksack u.a mehrere 1000? an Wert mit sich führt.
Bei Crumpler gefällt mir gerade bei den Taschen, dass sie nicht sofort als Fototaschen auffallen.

SilkeMa

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589

Sonntag, 8. Januar 2017, 15:31

Panaleica 100-300 II

Es wird spätestens im März kommen. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Billiger und wiegt nur die Hälfte des 100-400 mm. Falls es offenblendtauglich sein sollte, dann wäre es auf jeden Fall die erste Empfehlungen für Personen, die ein leichtes Objektiv für Wildlife möchten und Wildlife nicht gerade als Hobby haben (abgesehen von einer 1 Zoll Bridgekamera mit 600 mm in KB) :) ;). In Kombination mit der G81 auf jeden Fall gut, aber auch nicht günstiger als eine RX10 III. Nur kann man sich dann zusätzlich noch Spielzeuge wie lichtstarke Festbrennweiten kaufen :) ;) . Erst damit wird für mich eine Systemkamera erst richtig interessant :D ;) :thumbup: . In der RAW-Bearbeitung ist bei mFT etwas mehr drin als bei 1 Zoll, was für mich mFT zusätzlich noch etwas interessanter macht. Das ist aber nicht für jeden wichtig. Objektivwechsel kann auch sehr lästig sein, wenn man nur einen Body hat ;).
LG,
Silke
Edit: Einen Crumpler Rucksack habe ich bereits. Dieses 45€ Teil soll dann bei mir in den Crumpler Rucksack. Bei meinem Crumpler Rucksack stört mich etwas, dass ich diesen abnehmen und auf den Boden stellen muss, um sinnvoll an mein Equipment zu kommen. Ich dachte den Crumpler vielleicht irgendwann durch einen Mindshift zu ersetzen bzw. nur zu nutzen, wenn ich alleine hier in Deutschland unterwegs bin ;) .

Marchese

Dr. Iveyn

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590

Montag, 9. Januar 2017, 14:13

Ich wollte primär aussagen, dass man auch für kleines Geld recht ordentliches Photogerät erwerben kann. Ich habe für die X-M1 mit dem 50-230 und einem 18-55
Objektiv bei Amazon (Lieferung aus UK, neu mit voller Europagarantie) 499,- bezahlt. Das ist weniger als man sonst für ein einzelnes Objektiv ausgibt.



War das nicht eher das XC 16-55? Ich dachte immer, dass die XF Objektive nur mit den Premium Cameras wie der XT und X-Pro Reihe ausgeliefert werden - zudem kostet das XF 18-55 für sich alleine schon 600-700 Euro.

Ich denke auch, dass man mit diesem Sensor schon Bilder schiessen kann, die ein Laie und vielleicht nicht mal ein Profi auf Anhieb von einem Vollformatfoto unterscheiden könnte. Gerade bei den Fujis ist halt die Ausstattung bei den Billigmodellen etwas dürftig, die Bildqualtät jedoch genau gleich wie bei den teureren Modellen.

Die Funktionalität und Ausstattung einer Kamera kann schon viel ausmachen. Ich habe das bei meiner Sony A7r (gleicher Sensor wie Nikon D800) gemerkt. Das war zwar die Bildqualität bombastisch, aber alles andere eher mittelmässig, was das ganze Fotografieerlebnis etwas getrübt hat und die Kamera zu oft im Schrank liegen bleiben liess. Bei meiner Fuji X-Pro 2 stimmt für mich was die Bedienung und Funktionalität betrifft fast alles, wenngleich ich ein Klappdisplay für Landschaftsfotos etwas vermisse. Aber trotz minimal schlechterer Bildqualität sind für mich meine Fujis die vollkommeneren Kameras im Vergleich zur Sony A7r.

feuernelke

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591

Dienstag, 10. Januar 2017, 13:58

Ich arbeite mittlerweile meist mit Photo Inserts in normalen Rucksäcken, das passt auch prima im Handgepäck so. Also z.B. in einem normalen Handgepäcktrolley. Das Insert kann dann alleine auch gut im Auto z.B. im Fußbereich griffbereit stehen.

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SilkeMa (10. Januar 2017, 20:53)

Hochwälderin

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592

Dienstag, 17. Januar 2017, 16:52

Erste Versuche mit Sony Alpha 57 und dem neuen Tamron Tele 150-600

Hallo,

nachdem ich nun 3 Wochen mit dem Tamron übe, wann immer Zeit ist und die hibbeligen Vögel am Futterhäuschen mal für ein paar Sekunden aushalten, hier einige Fotos :































Ich habe viel mit Verschlusszeiten und ISO herum probiert, die Blende bekomme ich nicht offener als 6.3 , die Belichtungszeit versuchte ich so kurz wie möglich zu wählen, da unsere Vögel wegen der vielen Elstern,die Jagd auf sie machen, extrem scheu sind und aus der Hecke hinter dem Holzstoß zum darauf stehenden Vogelhaus nur sehr kurz und zögerlich heraus kommen. Auch das offene Fenster für´s Fotografieren machte sie so nervös, dass sie kaum noch zum Futter kamen.
Die ISO-Werte musste ich oft höher nehmen, als ich eigentlich wegen der Gefahr des Rauschens wollte , aber in der Hecke , in der die Vögel sich verkrochen, war es zu dunkel für ISO 400 oder 800, das funktionierte bestenfalls auf dem verschneiten Holzstoß bei Sonnenschein und da unser Hof auf der Ostseite liegt, war nach 14.00 Uhr Schluss mit gutem Licht.

Vielleicht habt ihr ja noch ein paar Tipps für mich, damit es mit den schönen südafrikanischen Vögeln noch besser klappt :saflag:
Liebe Grüße,
Heike

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SilkeMa

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593

Dienstag, 17. Januar 2017, 20:33

Hallo Heike,
falls es Dir in Deutschland Spaß machen sollte, Vögel am Futterhäuschen regelmäßig zu fotografieren, dann wäre ein Tarnzelt eine Überlegung wert: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) Unser Garten ist eigentlich zu klein bzw. wir haben bisher auch noch kein Futterhäuschen, deshalb habe ich dieses bisher nicht. Die Empfehlung kam aus einem Fotoforum.

Zum Fotografieren: Ich würde auf jeden Fall in RAW fotografieren oder JPG+RAW und die Bilder entwickeln. Nur 1 Fokusfeld und das möglichst aufs Auge des Vogels schieben. Beim Vogel im Geäst muss das Fokusfeld möglichst klein sein. Belichtung: Mittenbetont (wenn genügend Licht da ist). Ein Vogel bei trübem Wetter oder im dunklen Wald, da nehme ich meist die Spotmessung.
Programm: Entweder A oder S. Oft mit Auto-ISO, aber manchmal auch manuell. Hängt auch vom Licht ab. Auf jeden Fall ISO-Begrenzung einstellen. Im Wald oder im Busch bei wenig Licht fotografiere ich zur Zeit meist mit S (1/125) und Auto-ISO auf max 6400. 1/125 ist das Maximum was ich in der Regel handgehalten ohne Stativ bei 800 mm in KB schaffe. Das musst Du ausprobieren, was bei Dir geht. Auf der sicheren Seite bin ich bei 1/250 bei sitzenden Vögeln. Ansonsten bei bewegenden Vögeln etwas kürzere Belichtungszeit einstellen. Bei viel Licht nehme ich meist A mit offener Blende und stelle auf Auto-ISO. An die Belichtungskorrektur denken !

Die meisten Vögel warten im Busch vor dem Vogelhäuschen. Im Prinzip muss man sie dort erwischen. Manchmal setzen sie sich auch einen Augenblick ruhig hin. Das ist dann der Moment abzudrücken. Es gibt auch Fotografen, die bauen in Reichweite des Futterhäuschens extra einen schönen Ast auf, auf dem sich die Vögel dann auch sehr oft kurz niederlassen. Dann gibt es schöneres Bokeh mit unscharfem Hintergrund, wenn der Ast und das Tarnversteck richtig platziert ist :) ;) .

Ach ja, ich habe auch gelesen, dass wenn man regelmäßig in den Garten geht (zum Vogelhäuschen), möglichst täglich, die Vögel sich auch etwas an den Menschen gewöhnen und nicht mehr ganz so aufgeregt wegfliegen ;) .

Wenn Du in Südafrika aus dem Auto heraus oder in Deutschland mit Tarnversteck fotografierst, dann kannst Du ja die Kamera auflegen bzw. Einbein-(Stativ) nehmen. So wird es auf jeden Fall einfacher mit sitzenden Vögeln bei langer Brennweite. Das Auto ist ja quasi die Tarnung in Südafrika :) ;) .

Dein Albino-Spatz ist interessant :) . Viel Spaß beim weiteren Üben :).

LG,,
Silke

sunny_r

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594

Dienstag, 17. Januar 2017, 21:29

Hallo,

nachdem ich nun 3 Wochen mit dem Tamron übe, wann immer Zeit ist und die hibbeligen Vögel am Futterhäuschen mal für ein paar Sekunden aushalten, hier einige Fotos

Hallo Heike,

die Vögel sind ja schon recht gut geworden. :thumbup: Der weiße Spatz ist etwas überbelichtet. Du warst ja schon bei 1.000s da hättest Du dann die Blende locker auf f8-11 hochsetzen können.

Weiße unmd schwarze Vögel sind eh die große Herausforderung bei den Federtexturen.

LG Rainer

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SilkeMa (17. Januar 2017, 21:30)

SilkeMa

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595

Dienstag, 17. Januar 2017, 21:34

F11 würde ich in der Regel nicht wählen, bringt sehr selten einen Vorteil bei der Vogelfotografie mit Cropsensor. Blick aufs Histogramm und/ oder auch die Überbelichtungswarnung im Sucher einstellen. Beim Albino-Spatz besser niedrigere ISO wählen. Für scharfe Bilder musst Du ausprobieren, ob Abblenden auf F8 etwas bringt oder das Objektiv auch am langen Ende offenblendtauglich ist.
LG,
Silke

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sunny_r (17. Januar 2017, 22:35)

sunny_r

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596

Dienstag, 17. Januar 2017, 22:33

F11 würde ich in der Regel nicht wählen, bringt sehr selten einen Vorteil bei der Vogelfotografie mit Cropsensor.
Hallo Silke, was hat das mit Cropfaktor zu tun?

Zitat


Blick aufs Histogramm und/ oder auch die Überbelichtungswarnung im Sucher einstellen. Beim Albino-Spatz besser niedrigere ISO wählen. Für scharfe Bilder musst Du ausprobieren, ob Abblenden auf F8 etwas bringt
Ja korrekt. Niedrigere Iso hatte ich vergessen zu erwähnen. Zur Belichtungszeit: Je nach Kamera ist bei 1/4000 Schluß (meine alte D70) aber wenn ich auf 1/8000 bei der D7100 gehe verringere ich nur die Bewegungsunschärfe. Die Textur der Federn wird aber nicht wirklich besser. Da hilft nur Abblenden, bzw. ISO runter.

Zitat

oder das Objektiv auch am langen Ende offenblendtauglich ist.
LG,
Silke
Heike hat bei 600 mm mit f=6.3 fotografiert das ist Offenblende.

SilkeMa

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597

Dienstag, 17. Januar 2017, 23:12

F11 würde ich in der Regel nicht wählen, bringt sehr selten einen Vorteil bei der Vogelfotografie mit Cropsensor.
Hallo Silke, was hat das mit Cropfaktor zu tun?

Hallo Rainer,
der Crop-Sensor hat eine andere Freistellung . Es kommt natürlich immer drauf an, welche Teile im Bild scharf und welche unscharf werden sollen. Bei F11 sieht der Hintergrund oft nicht so harmonisch aus bzw. kommt natürlich drauf an wie weit der Hintergrund weg ist ;) .
Du hast ja angeraten beim weißen Spatz abzublenden (bei 1/1000 und ISO 1600), vielleicht habe ich das auch falsch verstanden ;). Der weiße Spatz ist auf jeden Fall nicht ganz scharf, das kann natürlich auch durch die Bildverkleinerung kommen. Schon deshalb nutze ich gerne Lightroom. Da kann man vorher auswählen, wie groß das Bild sein soll und für welches Medium das Bild geschärft wird. Wenn ich nur ein verkleinertes Bild von meinem Flickr herunterlade und hierhin verlinke, dann ist das manchmal auch minimal unscharf ;).

So viel Licht gibt es selten, dass man bei F6,3 und niedriger ISO die 1/4000 überschreitet ;) . Ich hatte das in Florida nie mit meinem neuen 100-400, auch nicht zur Mittagszeit und wir hatten fast immer Sonnenschein und gutes Wetter ;) Mein neues Objektiv ist ja auch kein Lichtriese ;) .
LG,
Silke

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sunny_r (17. Januar 2017, 23:15)

SilkeMa

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598

Mittwoch, 18. Januar 2017, 08:10

Vergleich 1 Zoll Bridgekameras

Vielleicht ganz interessant, für alle die sich so eine eierlegende Wollmilchsau kaufen möchten: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Die FZ1000 ist jetzt wieder lieferbar, wäre aber trotzdem nicht erste Wahl für Safari aufgrund der Brennweite, sondern die RX10 III. Beste Preis/Leistung hat immer noch die FZ1000.

VG,
Silke

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599

Mittwoch, 18. Januar 2017, 08:23

Vielen Dank !

Hallo Silke und Rainer,

zuerst mal vielen DanK.

Zu dem Tarnzelt : Die Idee hatte ich auch schon gleich nach dem Objektiv-Kauf und spare darauf, schließlich haben wir bei uns am Waldrand auch einen Fischadler-Horst und in dessen Nähe möchte ich mich in der Brutzeit mal im Zelt verstecken.

Stativ : Habe ich, aber ich stelle das Kugelgelenk am oberen Ende doch so ein, dass ich die Kamera jederzeit leicht schwenken kann. In unserem langen Hof vor der Haustür ist ein etliche Meter langer Brennholzstoß und darauf steht das Vogelhäuschen. Dahinter erstreckt sich die Hecke des Nachbarn mit reichlich Deckung und leckeren Beeren, die besonders von Amseln und Wacholderdrosseln angenommen werden. Ich muss also, wenn ich auf dem Treppenabsatz zwischen EG und 1. Stock in der Hausmitte am Treppenfenster stehe, auf der ganzen Heckenlänge rechts und links zwischen den Beerensträuchern und in der Gesamthöhe zwischen Holzstoß und oberem Heckenende frei schwenken können.

ISO : Bei niedrigem ISO werden die Bilder viel zu dunkel, in der Hecke kann ich nichts mehr erkennen und der Schnee sieht bläulich aus ( 400 und 800 ) , besser funktioniert es meistens mit 1600 und tief in der Hecke oder am Nachmittag, wenn die Sonne ums Hauseck verschwunden ist und der Hof im Schatten liegt, mit noch höherem ISO. Die Blende ließ ich immer auf 6.3 , werde aber mal das Abblenden probieren - bisher übte ich hauptsächlich im komplett manuellen Modus, da die Bilder bei automatischer Einstellung meist nicht scharf genug wurden wegen der zu schnellen Vogelbewegungen. Hinsichtlich der von dir , Sile, angesprochenen Einstellungen wie ISO-Begrenzung oder Auto-ISO muss ich noch nachschauen, wie das alles bei der Sony Alpha funktioniert. Bei den besonders flinken Meisen versuche ich eine extrem kurze Belichtungszeit bei höherem ISO-Wert, die Blende ist ja schon offen und da kann ich nicht mehr unter 6.3 . Ich werde aber mal versuchen, die Belichtungszeit etwas zu erhöhen und die Blende dafür mehr zu schließen, wie du, Rainer, das bei dem weißen Spatz ( kein Albino, er hat keine roten Augen und ein braunes Schwänzchen plus braune Flügelränder ) empfohlen hast .

Focus-Spot : Ich habe schon die ganze Zeit auf Einzelspot eingestellt und versuche, die Vögel damit am Köpfchen anzuvisieren.

Libe Grüße und nochmals vielen Dank,
Heike

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SilkeMa (18. Januar 2017, 15:05), sunny_r (18. Januar 2017, 10:39)

SilkeMa

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Mittwoch, 18. Januar 2017, 15:01

Hallo Heike,
Du fotografierst also auf M, habe ich das richtig verstanden ? Du wählst also zuerst die Belichtungszeit vor? Bei sitzenden Vögeln auf dem Stativ brauchst Du definitiv nicht mehr als 1/500 (eher weniger) und irgendwann bleibt jeder Vogel eine Weile sitzen, auch wenn es nur kurz ist. Dann die ISO so weit hoch bis das Bild hell ist. Bei Schnee muss die Belichtungskorrektur etwas im plus sein, ansonsten ist dieser immer zu blau und dunkel. Da finde ich S fast einfacher, vorausgesetzt es ist nicht zu hell, denn ansonsten blendet die Kamera automatisch zu stark ab. Eines Deiner Vogelbilder hatte 1/4000 und ISO 1600. Die Belichtungszeit war dann ja schon kürzer als bei BIF (Vögel im Flug) ;).

Zum Ausprobieren ob das Objektiv wirklich bei Offenblende am langen Ende scharf ist, sind unbewegliche Objekte natürlich einfacher. Das kann ja dann auch ein Stofftier sein.

Tja, mit den lieben kleinen Gefiederten ist es nicht einfach ;) . Ich bin auch weiterhin am Üben :) .

LG,
Silke

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Hochwälderin (19. Januar 2017, 05:56), sunny_r (18. Januar 2017, 16:15)

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