Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Südafrika Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

kOa_Master

Dipl. Ing. Afr.

Beiträge: 2 943

Dabei seit: 29. April 2014

Danksagungen: 8842

  • Nachricht senden

721

Donnerstag, 11. Mai 2017, 18:25

Es gibt ja Internetforen, wo Leute ihr halbes Leben damit verbringen, über die neuesten Kameras zu diskutieren, statt Werke von Fotografen zu besprechen, sich mit Farben- und Formenlehre auseinanderzusetzen oder draussen am Fotografieren zu sein.


Ach komm, wir diskutieren auch in einem Südafrikaforum statt.... :P :D :saflag:
Ich glaube ob über Technik, Farbenlehre oder Werke zu diskutieren kommt überall etwa auf das gleiche heraus: Ohne Praxis kommt man zu gar nichts. Es schadet aber gewiss nicht die Theorie zu beherrschen, wie überall halt. Und Technik gehört da definitiv dazu.
So denke ich, dass jeder seine persönlichen Schwerpunkte setzt, was man danach auch (oft) in den Fotos sieht.

Ein "gutes" Foto ist deswegen auch sehr subjektiv, denn wie ein Foto wegen einer Komposition grandios sein kann, gibt es auch Fotos die technisch einfach perfekt und gut sind. Selbstverständlich findet man dann relativ häufig einen Konsens darüber in welche Richtung es geht, aber ich glaube jeder kennt die Fotowettbewerbe wo man dann denkt: Was, dieses Bild hat gewonnen? Ich fand Platz 3/10/13 viel besser!
Grundsätzlich gebe ich dir recht mit der Aussage, dass in erster Linie ein guter Fotograf gute Fotos macht - aber Fotos von früher sind meiner Meinung nach generell einfach viel schlechter. Klar gibt es auch geniale Bilder, aber im Vergleich zu heute definitiv viel seltener. Und wenn, dann ist das Foto von früher vor allem noch gut, weil es einen historischen Wert hat.


Und um noch auf den Forumskontext zu kommen: In gewissen Bereichen - und Wildlife ist einer davon - ist die Technik überproportional wichtig im Vergleich zum Rest.
I never knew of a morning in Africa when I woke up that I was not happy. - Ernest Hemingway

Es haben sich bereits 4 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

sunny_r (20. Mai 2017, 19:20), gatasa (13. Mai 2017, 12:13), Marchese (11. Mai 2017, 22:09), SilkeMa (11. Mai 2017, 20:10)

SilkeMa

Reisende

Beiträge: 3 702

Danksagungen: 7467

  • Nachricht senden

722

Donnerstag, 11. Mai 2017, 20:01

Das war wohl bisher auch nicht die Zielgruppe von Fuji. Dafür bietet Fuji im gegensatz zu Sony (und auch Canon) eine Objektivauswahl im weitwinkel bis kurzen telebereich an, die Qualitativ seinesgleichen sucht. sogar die kit-linse liefert sehr gute ergebnisse. würde mich wildlife interessieren, hätte ich wahrscheinlich eine canikon

Ja, das 500 F4 Canon hat schon was, aber da ich nicht so extrem auf die absolute Bildqualität setze und bisher keine Lust habe, stundenlang in einem Versteck zu warten, setze ich mehr auf den Kompromiss mFT, welcher ja auch sehr gut reisetauglich ist. Beide Systeme zu haben, fände ich natürlich schon interessant, aber das ist über meinem Budget, zumindest, was die richtig guten Objektive betrifft, wenn dann müsste es schon Canon KB sein, denn ansonsten ist mir der Unterschied zu mFT zu gering :) ;).

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Marchese (11. Mai 2017, 21:46)

SilkeMa

Reisende

Beiträge: 3 702

Danksagungen: 7467

  • Nachricht senden

723

Donnerstag, 11. Mai 2017, 21:47

Hier sieht man es nochmals deutlich mit dem Griff Oly versus Fuji: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Aus: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Ich mache ja sehr gerne Umwege nach der Arbeit, am liebsten mit dem Fahrrad. Gestern war ich am Wildgehe. Das Interessante war letztendlich nicht das Wildgehege, sondern der Bussard, der direkt 2 Meter hinter mir gewartet hat, dass ich endlich verschwinde und er sich einen Vogel holen kann.
Nur als ich mich umdrehte und ihn sah, war er schon auch schnell wieder weg. Ich hatte auch nicht damit gerechnet, direkt hinter mir einen Bussard anzutreffen.

Ein neugieriges Schweinder'l von gestern, nur mit Snapseed:

Hier war ich schon bei ISO 5000 bei 1/400 und den Bussard habe ich erst später gesehen, als es schon viel dunkler war. Das Originalbild ist deutlich schärfer, durch die Verkleinerung des Bildes mit Snapseed, leidet die Schärfe.

Ja, bei mir ist das Fotografieren immer noch mit kompletten Abschalten verbunden, dann vergesse ich sämtlichen Stress :). Und gut transportabel muss die Ausrüstung sein.

LG,
Silke

Marchese

Dr. Iveyn

Beiträge: 1 860

Dabei seit: 10. Januar 2012

Danksagungen: 3960

  • Nachricht senden

724

Freitag, 12. Mai 2017, 08:36

Ach komm, wir diskutieren auch in einem Südafrikaforum statt....


Wenn Südafrika vor der Haustüre wäre, würde ich da definitiv erwas mehr "praktizieren" :)

ch glaube ob über Technik, Farbenlehre oder Werke zu diskutieren kommt überall etwa auf das gleiche heraus: Ohne Praxis kommt man zu gar nichts


Das ist vielleicht ein Missverständnis. Ich meine nicht Technik im Sinne von Kamerabeherrschung bzw. als Fotografietechnik. Ich meine das ständige darüber sinnieren, welche Kamera, welche Leistung bringt. Wenn man sich erstmal ein Fotoapparat gekauft hat, sollte man m. E. nicht ständig darüber nachdenken, was es sonst noch alles auf dem Markt gibt. Das ist einfach Zeitverschwendung. Ich habe allerdings auch Mühe, mich vom sogenannten GAS (gear aquiring Syndrome :) ) zu befreien. :)

Bei Profis ist das wohl wirklich weniger ein Problem. Ein guter Freund ist ein bekannter Werbefotograf. Der hat, soweit ich weiss, in den letzten Jahren nur zwei verschiedene Kameras gekauft (Eine Canon 1dx und eine Hasselblad).

Ich denke aber auch, dass ab einer gewissen Erfahrung, der technische Aspekt massiv in den Hintergrund tritt. Irgendwann beherrscht man die Kamera einfach und entwickelt sich nur noch im gestalterischen Bereich weiter. Das gilt wohl vor allem für Profis. Am Anfang ist die Auseinandersetzung mit der Kameratechnik sicher überproportional wichtig und tritt dann irgendwann in den Hintergrund und wird Routine. Trotzdem ist das Studium der Fotos von grossartigen Fotografen oder Bilder von Künstlern m. E. für die Schulung des Auges unerlässlich.

Ein "gutes" Foto ist deswegen auch sehr subjektiv, denn wie ein Foto wegen einer Komposition grandios sein kann, gibt es auch Fotos die technisch einfach perfekt und gut sind.


Stimmt, subjektiv ist das auf jeden Fall. Vor allem wird Fotografie auch zu verschiedenen Zwecken eingesetzt. Im Bereich, wo Fotografie auch etwas mit Kunst zu tun hat, bin ich allerdings der Meinung, dass saubere technische Umsetzung weder ein notwendiges noch hinreichendes Kriterium für ein gutes Foto ist. Ich bin ebenfalls der Meinung, dass Wildlife Fotografie vor allem im Amateurbereich und vor allem in Afrika in erster Linie Glück verbunden mit einer guten Ausrüstung, die natürlich technisch beherrscht werden muss, ist. Der Bildgestalterische Aspekt ist vergleichsweise gering, da man in dieser Hinsicht einfach sehr eingeschränkt ist. Bei Profis, die Monate nur auf ein Foto hinarbeiten, sieht das natürlich auch im Wildlife-Bereich anders aus.


Grundsätzlich gebe ich dir recht mit der Aussage, dass in erster Linie ein guter Fotograf gute Fotos macht - aber Fotos von früher sind meiner Meinung nach generell einfach viel schlechter. Klar gibt es auch geniale Bilder, aber im Vergleich zu heute definitiv viel seltener. Und wenn, dann ist das Foto von früher vor allem noch gut, weil es einen historischen We


Das sehe ich ganz anders.Schlechter in welcher Hinsicht? Es gibt anzahlmässig viel mehr Fotos und damit in der Summe auch mehr gute, das stimmt. Das ist aber darauf zurückzuführen, dass es einfach viel mehr Meschen mit Fotoapparaten gibt. Aber ich bezweifle, dass die Qualität proportional zu der Anzahl gemachten Fotos gestiegen ist. Auch wenn ich zum Beispiel das Werk von Steve McCurry ansehe, finde ich die neueren Sachen eher schlechter als seine Fotos aus analogen Zeiten. Oder die Landschaftsfotos von Ansel Adams wurden m. E. bis heute von niemandem wirklich übertroffen. Und das völlig unabhängig von einem allfälligen historischen Wert.

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Es ist eine unendliche, aber sehr spannende Diskussion, wie ich finde. :thumbup:

Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

sunny_r (20. Mai 2017, 19:21), SilkeMa (12. Mai 2017, 14:14), kOa_Master (12. Mai 2017, 08:47)

feuernelke

Erleuchteter

Beiträge: 744

Dabei seit: 16. Februar 2014

Danksagungen: 1194

  • Nachricht senden

725

Freitag, 12. Mai 2017, 09:53

Ich habe ja als kleine leichte Cam eine Einsteiger DSLR, die Canon 100. Mit dieser haben wir bei guten Lichtverhältnissen und einem einfachen Sigma Reisebüro 18 bis 250, übrigens top bewertet für die Klasse, teils sehr schöne Bilder gemacht. Abfällen tut so eine Kombi aber ganz schnell, wenn die Lichtverhältnisse nicht optimal sind. Auf der Reise ist man nunmal manchmal im übelsten Mittagstisch an Interessenten Orten oder es regnet, ja hat bedeckten Himmel, die Farben sind grell, es ist dunstig....das macht aber für mich den Reiz der Reisefotografie auch aus.
Man macht nicht automatisch bessere Bilder, wenn die Ausrüstung hochwertiger ist...es erweitert lediglich die Möglichkeit bessere Aufnahmen zu machen, in die man auch mehr gestalterisch eingreifen kann. Aber dazu müssen die Rahmenbedingungen stimmen.
Ich hatte in Indien ein gebrauchtes, nicht stabilisierten Romina 80 bis 400 dabei, um mehr Tele zu testen. Damit gelangen wunderbare aufgestütze Strassenszenen.
Dazu mein Immer drauf 24 - 105 an einer Canon 40 D.
Ich habe diese gute Cam GG einen 7 D getauscht.
Man merkt die bessere Qualität der 40 D/7 D gg eine 100 D ganz massiv !
Da die 100 ein Zweitbody sein sollte und vor allem für Videos, wird jetzt Mal eine Actioncam ausprobiert :D

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

SilkeMa (12. Mai 2017, 14:16), Marchese (12. Mai 2017, 10:53)

Marchese

Dr. Iveyn

Beiträge: 1 860

Dabei seit: 10. Januar 2012

Danksagungen: 3960

  • Nachricht senden

726

Freitag, 12. Mai 2017, 10:15

@Feuernelke: Ich stelle teils auch grosse Unterschiede bei der Bildqualität fest. Zwischen meiner X-Pro2 und der alten Canon 400d liegen ebenfalls Welten. Allerdings ist auch hier vieles relativ: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) einige dieser Bilder sind mit einer Canon 400d, viele mit einer Canon 7D und einige mit einer Canon 5D Mark III gemacht worden. Es ist also von einer billigen, alten Einsteigerkamera bis zum Profi-Vollformat-Biest alles dabei. Mindestens auf den ersten Blick kann ich in dieser Webauflösung nicht erkennen, welche Fotos mit welcher Kamera gemacht wurde. Hier wird sehr deutlich, wie stark der Fotograf und nicht die Kamera das Endergebnis beeinflusst.

SilkeMa

Reisende

Beiträge: 3 702

Danksagungen: 7467

  • Nachricht senden

727

Freitag, 12. Mai 2017, 14:54

Ich habe ja als kleine leichte Cam eine Einsteiger DSLR, die Canon 100. Mit dieser haben wir bei guten Lichtverhältnissen und einem einfachen Sigma Reisebüro 18 bis 250, übrigens top bewertet für die Klasse, teils sehr schöne Bilder gemacht. ....Man merkt die bessere Qualität der 40 D/7 D gg eine 100 D ganz massiv !


(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Ehrlich gesagt, ich glaube nicht, dass man den Unterschied sieht. Hast Du an die 100D auch mal ein hochwertiges Objektiv gehängt ?

Ich habe an all meine Samsung Bodies schon diverse Objektive gehängt und hatte an der Mini (1 Zoll Sensor) schon die besten Samsung APS-C Objektive, auch lichtstarke, deshalb bin ich der Meinung, dass die Sensorgröße überschätzt wird ;).

Beispiel: Die Erdmännchen mit der NX-Mini und dem 50-200: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Dabei ist das nur ein mittelmäßiges Objektiv, mit dem lichtstarken Objektiv gab es noch bessere Bilder, von der reinen Bildqualität her gesehen :). In Grenzsituationen kann das anders aussehen, aber wie oft komme ich in diese Situationen ?

Bei Dir ja sogar quasi eine fast gleiche Sensorqualität. Nur der Body ist anders, somit die Bedienung, der Sucher und der AF. Eine minimal bessere ISO-Leistung eines Sensors wird man den Bildern auch nicht ansehen bzw. wird sich nicht auf die Fotopraxis auswirken.

So kam ich ja auf mFT. Einfach ein Body, der gut zu bedienen ist und die Sensorgröße nicht kleiner als 1 Zoll, besser natürlich noch etwas größer.

Den Unterschied merkt man dann eher bei der RAW-Bearbeitung bei den verschiedenen Sensorgrößen. Wobei meine erste APS-C keine bessere ISO-Leistung hatte, als meine GX8 mit mFT Sensor.

SilkeMa

Reisende

Beiträge: 3 702

Danksagungen: 7467

  • Nachricht senden

728

Freitag, 12. Mai 2017, 23:12

Der Fotograf

Mindestens auf den ersten Blick kann ich in dieser Webauflösung nicht erkennen, welche Fotos mit welcher Kamera gemacht wurde. Hier wird sehr deutlich, wie stark der Fotograf und nicht die Kamera das Endergebnis beeinflusst.

Das ist mir schon sehr lange klar. Spätestens seit dem ich die Bilder von diesem Fotografen gesehen habe: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Der hatte die gleiche Kamera wie ich als Fotoanfängerin und hat damit schon immer sehr gute Bilder gemacht: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Die NX1000 ist mir doch damals vor ein paar Jahren leider zu Bruch gegangen und war wahrlich keine besonders gute Kamera (APS-C, aber keine gute ISO Leistung). Meine Kameras sind seitdem immer größer geworden und auch besser. Ich bin sicherlich seitdem auch im Bereich Landschaft besser geworden, habe aber nie alles aus der Kamera herausgeholt.

Das ist auch der Grund, warum ich hier keine bessere Kamera brauche, denn die NX1 hat alles für mich notwendige und wenn ich sie in die Hand nehmen, dann fühlt sie sich einfach gut an, zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht und es macht Spaß diese zu nutzen. Ich hoffe, dass mir das auch nochmals mit einer anderen Kamera passiert. Manche Kaufentscheidungen sind einfach nur aus dem Bauch heraus entstanden.

Immer, wenn ich die Bilder von Andy anschaue, nehme ich mir vor, mehr in diesem Bereich zu machen, aber dazu müsste ich häufiger ein Stativ nutzen, früher aufstehen um zu entsprechenden Plätzen zu kommen und mich noch mehr mit dem Bereich Bildbearbeitung auseinandersetzen.

Nachtrag: Ich habe den Eindruck, dass meine erste etwas bessere Kamera, die NX1000 APS-C in der Basis ISO vielleicht etwas besser war als die GX8, aber die GX8 ist in den höheren ISO besser als es die NX1000 war, trotz mFT Sensor. So ist zumindest meine eigene Einschätzung.
Eigentlich müssten sie in etwa gleich sein: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Vielleicht hat mFT auch nur ein anderes Rauschen ;). Aber eine heutige mFT ist deutlich schneller im Vergleich :).

Und die neue Oly EM1 Mark II ist schon nah an der NX1: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

So geht die Entwicklung weiter, aber wenn es nicht um die Sucherqualität , Autofokus oder um die Bodyausstattung geht, man kann mit vielen Fotoapparaten gute Bilder machen :).

SilkeMa

Reisende

Beiträge: 3 702

Danksagungen: 7467

  • Nachricht senden

729

Sonntag, 14. Mai 2017, 00:04

Grenzen

Tja, jede Kamera-Objektiv-Kombination hat Ihre Vor-und Nachteile :) ;) . Heute wieder kein besseres Licht als bei dem Stieglitz, aber deutlich näher dran und besser belichtet, das heißt, eigentlich war das Licht sogar schlechter, aber ich hatte mehr Zeit um die Kamera richtig einzustellen, da der Vogel so sangesfreudig war:
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) by (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) , auf Flickr

Wieder Freihand, OOC.JPG., 1/125 bei ISO 6400, bei 364 mm, d.h. ca. 730 mm in KB. Ja, der doppelte Bildstabilisator in Kombination mit der GX8 hat auch Vorteile.
Nicht optimal, dadurch, dass der Vogel sein Abendlied im Wald bei Dämmerung pfiff, aber mit diesem Ergebnis kann ich auch leben :). Ich übe weiter, wie Ihr seht :).

LG,
Silke

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

sunny_r (20. Mai 2017, 19:22), Bär (14. Mai 2017, 15:51)

SilkeMa

Reisende

Beiträge: 3 702

Danksagungen: 7467

  • Nachricht senden

730

Sonntag, 14. Mai 2017, 11:28

Persönliche Vorlieben

Welche Qualität (Bildqualität, Freistellung...) noch reicht oder auch nicht, hängt von dem persönlichen Geschmack ab. Ich finde auch, dass der obige Sänger etwas langweilig wirkt, mit einem Video würde sich das schlagartig ändern. Ich muss mir unbedingt doch noch ein Mikrofon kaufen.

In dieser Situation, aufgrund der Dunkelheit im Wald, war der Autofokus schon am Anschlag. Für Fotos aber noch ausreichend. Das heißt für ein Video hätte ich vermutlich auf manuell schalten und auch ein Einbein nehmen müssen.

Nur leider singen die Vögel nicht bei gutem Licht so schön, so ist es auch bei vielen Situationen auf einer Safari :) ;).

Will man in solcher Situation viel mehr Bildqualität, auch mit bewegten Motiven, dann wird es auf jeden Fall teuer.

VG,
Silke

SilkeMa

Reisende

Beiträge: 3 702

Danksagungen: 7467

  • Nachricht senden

731

Sonntag, 14. Mai 2017, 23:21

Angst vor High ISO?

Ist die Bildqualität nicht ganz so gut aufgrund von High ISO, dann machen wir einfach auf Old Fashioned 8o ;):
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) by (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) , auf Flickr

Da sieht man dann sogar, dass Katzen fliegen können :thumbsup: ;) ! Nur aus JPG, aus RAW würde es noch besser werden :) ;).
VG,
Silke

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

sunny_r (20. Mai 2017, 19:22), gatasa (15. Mai 2017, 15:07)

SilkeMa

Reisende

Beiträge: 3 702

Danksagungen: 7467

  • Nachricht senden

732

Mittwoch, 17. Mai 2017, 23:53

Kompakte Ausrüstung

Ja, wenn das Panasonic 100-400 nicht so relativ kompakt wäre, dann hätte ich heute keine "Safari" in Deutschland nach der Arbeit gemacht und hier gilt auch der Satz: "Brennweite kann man nicht genug haben" :).

Da diese Tiere auch erst abends aus ihrem Versteck kommen, ist es auch nicht gerade hell:
OOC.JPG, handgehalten mit 1/100, ISO 1600:
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) by (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) , auf Flickr

So ähnlich könnte mein bearbeitetes Bild aussehen, nur aus JPG mit Snapseed:

Die RAW-Bearbeitung kommt noch, da bin ich nach der Safari doch zu müde :) ;).
VG,
Silke

Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

sunny_r (20. Mai 2017, 19:22), gatasa (18. Mai 2017, 20:45), Bär (18. Mai 2017, 00:40)

feuernelke

Erleuchteter

Beiträge: 744

Dabei seit: 16. Februar 2014

Danksagungen: 1194

  • Nachricht senden

733

Freitag, 19. Mai 2017, 05:51

@marchese- tolle Bilder, tolle Bildgestaltung des verlinkten Fotografen. Das ist aber wieder das, was ich meine- auf der Reise habe ich nun einmal nicht immer die Möglichkeit, zur besten Zeit am richtigen Ort zu sein und oft noch, umfangreiches Zubehör mitzunehmen.
Auf Reisen hat man oft ganz andere Parameter, wenn nicht gleich als Fotoreise ausgeschrieben bzw. geplant. Ich ziehe schon mal in Morgen- oder Abenddämmerung umher, aber es gehört auch Glück dazu, z.B. einen wirklich umwerfenden Sonnenuntergang aufs Bild zu bannen.
@SilkeMa- der Zweitbody sollte ja eig eine weitere umfassende Ausrüstung ersetzen und mit einem Reisezoom genutzt werden. Die Cam(100D) macht natürlich mit den hochwertigen Objektiven die ich noch habe ordentliche Bilder, flacht aber deutlich in der Bildausbeute bzw. bei höheren Iso-Werten ab gg. einem Mittelklasse Body. Macht ja auch Sinn, sonst bräuchte man kein teures Equipment mehr :). Allerdings bekommt der Body evtl noch eine Chance mit Low Budget Canon Objektiven wie dem 18-135 mm in der STM Variante. Mit Sigma bin ich häufiger nicht gut gefahren :)- zumindest bei deren Budgetvarianten.
Die 7 D macht mit dem Sigma Reisezoom auch nicht gerade top Bilder.

SilkeMa

Reisende

Beiträge: 3 702

Danksagungen: 7467

  • Nachricht senden

734

Freitag, 19. Mai 2017, 07:48


@SilkeMa- der Zweitbody sollte ja eig eine weitere umfassende Ausrüstung ersetzen und mit einem Reisezoom genutzt werden. Die Cam(100D) macht natürlich mit den hochwertigen Objektiven die ich noch habe ordentliche Bilder, flacht aber deutlich in der Bildausbeute bzw. bei höheren Iso-Werten ab gg. einem Mittelklasse Body. Macht ja auch Sinn, sonst bräuchte man kein teures Equipment mehr . Allerdings bekommt der Body evtl noch eine Chance mit Low Budget Canon Objektiven wie dem 18-135 mm in der STM Variante. Mit Sigma bin ich häufiger nicht gut gefahren - zumindest bei deren Budgetvarianten.

Das sehe ich, wie bereits gesagt, anders. Man bezahlt bei der gleichen Sensorgröße und auch in etwa gleichen Sensorleistung für die bessere Ausstattung, d.h. besserer Body (bei meiner NX1 Magnesiumbody), bessere AF Leistung (mehr aktive AF Punkte, auch mit Randabdeckung). Mehr Direktknöpfe bzw. Rädchen, d.h. schnellere Bedienung bzw. mehr Direktzugriffe möglich, besserer, größerer Sucher, besseres, größeres Display, bessere Videofähigkeiten bei den neueren Modellen...
Ob man dann bessere Bilder macht, hängt vom Fotografen ab....

Wenn sich die ISO Leistung des Sensors minimal gesteigert hat, dann sehe ich das hauptsächlich in der RAW-Bearbeitung, da macht das schon einen Unterschied, aber nicht so deutlich wie bei einer anderen Sensorgröße (APS-C NX1 versus 1 Zoll Sensor NX-Mini ).

Wieso soll das bei Kameras mit Spiegel anders sein :) ;) .

Marchese

Dr. Iveyn

Beiträge: 1 860

Dabei seit: 10. Januar 2012

Danksagungen: 3960

  • Nachricht senden

735

Freitag, 19. Mai 2017, 09:08

Das beispiel sollte nur zeigen, wie sekundär die ausrüstung sein kann - nicht zwingend auf reisefotos bezogen. Welche Motive bei Reisefotografie inkludiert werden müssen, steht jedem völlig offen. Ein Sonnenuntergang ist dabei genau so wenig zwingend wie food pics oder tierfotos.

dagoep

Profi

Beiträge: 162

Dabei seit: 11. März 2016

Danksagungen: 275

  • Nachricht senden

736

Freitag, 19. Mai 2017, 10:05

Das beispiel sollte nur zeigen, wie sekundär die ausrüstung sein kann - nicht zwingend auf reisefotos bezogen. Welche Motive bei Reisefotografie inkludiert werden müssen, steht jedem völlig offen. Ein Sonnenuntergang ist dabei genau so wenig zwingend wie food pics oder tierfotos.
Hi, ich lese in diesem Thread schon einige Zeit still mi und habe mir die Bilder angesehen.Die Ausrüstung ist bei diesen Bildern nicht unbedingt sekundär. Hier ist zwar der Body zweitrangig, da man mit niedrigen ISO Werten arbeiten kann, aber ohne gutes Stativ, Graufilter, Weitwinkel und entsprechende Bildbearbeitungssoftware sind die Bilder nicht machbar. Ich bin mir auch nicht sicher ob die EOS 400 ohne externen Auslöser so lange Belichtungszeiten machen kann. Der beste Fotograf bekommt diese Bilder nicht mit einer Kompaktkamera hin.

Ich habe hier die EOS 450D und die 80D. Im schnellen Vergleich der Bilder sehe ich keinen Unterschied, aber es ist sehr viel schwerer mit der 450D zu fotografieren. Stichworte hier sind Rauschverhalten, Geschwindigkeit, Genauigkeit des Autofokus, Anzahl der Serienbilder und der Autofokus der 80D funktioniert auch noch wenn es sehr dunkel ist. Lichtstarke Objektive machen es einem unter schlechten Lichtverhältnissen auch einfacher.


Die Frage ist aber immer, welchen Aufwand man betreiben möchte. Zwischen Handyfotos und Vollformatkamera mit Ausrüstung gibt es viele Möglichkeiten. Aber ich stimme zu, die Ausrüstung macht keine guten Bilder aber manche Bilder kann man ohne die richtige Ausrüstung nicht machbar.


Das Bild wurde Freihand mit einer EOS 70D aufgenommen. ISO2200, Blende 2.2, 1/40 Sek bei 35mm an Crop. Mit der 450D wäre es zu verrauscht gewesen um noch was zu retten. Da gehe ich nicht über ISO800.

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)



Es haben sich bereits 4 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

gatasa (20. Mai 2017, 19:40), sunny_r (20. Mai 2017, 19:25), feuernelke (20. Mai 2017, 13:15), Marchese (19. Mai 2017, 11:14)

Marchese

Dr. Iveyn

Beiträge: 1 860

Dabei seit: 10. Januar 2012

Danksagungen: 3960

  • Nachricht senden

737

Freitag, 19. Mai 2017, 11:14

du unterstreichst ja im prinzip das gesagte. der ausgangspunkt der diskussion war ja der preis der ausrüstung. dass man ohne stativ und entsprechende filter keine langzeitbelichtung machen kann, ist klar. beides gibt es für relativ wenig geld

dagoep

Profi

Beiträge: 162

Dabei seit: 11. März 2016

Danksagungen: 275

  • Nachricht senden

738

Freitag, 19. Mai 2017, 13:31


du unterstreichst ja im prinzip das gesagte. der ausgangspunkt der diskussion war ja der preis der ausrüstung. dass man ohne stativ und entsprechende filter keine langzeitbelichtung machen kann, ist klar. beides gibt es für relativ wenig geld
Ich bin deiner Meinung, aber ich finde das Beispiel nicht besonders gut, da du die Fotoausrüstung hier auf die Kamera reduzierst hast. Es is allerdings jede Menge Ausrüstung im Spiel , die je nach Qualität teurer ist, als die Kameras. OK, die 5D ist wahrscheinlich teurer ;)

SilkeMa

Reisende

Beiträge: 3 702

Danksagungen: 7467

  • Nachricht senden

739

Freitag, 19. Mai 2017, 15:00

Ich habe hier die EOS 450D und die 80D. Im schnellen Vergleich der Bilder sehe ich keinen Unterschied, aber es ist sehr viel schwerer mit der 450D zu fotografieren. Stichworte hier sind Rauschverhalten, Geschwindigkeit, Genauigkeit des Autofokus, Anzahl der Serienbilder und der Autofokus der 80D funktioniert auch noch wenn es sehr dunkel ist. Lichtstarke Objektive machen es einem unter schlechten Lichtverhältnissen auch einfacher.

Die 450D ist ja auch schon etwas älter, nimmst Du eine 700D, dann wird der Unterschied wesentlich geringer sein. Beides sind 3 stellige Canons, also schon Mittelklasse APS-C Fotoapparate mit Spiegel.

Ohne Unterschiede wäre der Kauf einer besseren Kamera nicht nötig.
In der Dunkelheit kann man ja auch noch manuell fokussieren, was je nach Ausstattung der Kamera auch unterschiedlich schwer ist.

Was für ein Rauschverhalten noch tolerabel ist, wird auch je Person ganz unterschiedlich gesehen, bei den 1 Zoll Sensoren ist das bei mir ISO 1500. Bei meiner ersten APS-C war es auch ISO 1500. Vielleicht bin ich deshalb etwas begeisterter als andere von 1 Zoll Sensoren ;).
Ganz andere Personen haben vielleicht hier schon den Schwellenwert von ISO 800.

Deshalb, wenn das Licht gut ist, kann man mit vielen Kameras gute Bilder machen.

Wenn das Licht schlechter ist, dann kommt man mit einer älteren oder einfacheren Kamera schneller an Grenzen.
Bei ISO 100 bis 800 wird der Unterschied bei schlechtem Licht in der Landschaftsfotografie auch sichtbar sein, aber hauptsächlich bei extremen Langzeitbelichtungen.
Das kann man teilweise mit Filtern z.B. Grauverlaufsfiltern verbessern, dann muss man in der RAW-Bearbeitung nicht so an den Schatten ziehen. Oder muss mit Stativ unterschiedlich belichten und dann die Bilder am PC übereinander legen.

Wenn ich allerdings noch nicht richtig angefangen habe mit der Fotografie oder Fehler mache, die nichts mit der Kamera an sich zu tun haben, sondern mit meinen eigenen mangelhaften Kenntnissen oder Bedienungsfehlern, dann nützt auch eine andere (bessere Kamera) nichts ;).

Deshalb kann man ja durchaus auch mit einer einfachen Kamera starten, weil man als Anfänger ja nicht weiß, ob sich die Mehrkosten eines teureren Fotoapparates überhaupt lohnen werden, weil man sich mit dem Gerät und der Fotografie auseinandersetzen muss. Denn ohne Kenntnisse wird das nichts ;). Ansonsten ist es besser beim Smartphone oder einer einfachen Automatikknipse zu bleiben.

Bei ausgewogenen Lichtverhältnissen kann man jede Kamera im Automatikmodus laufen lassen, nur ob sich der im Verhältnis hohe Preis lohnt? Die Kamera kann ja nicht wissen, welcher Bereich im Bild scharf sein soll und welcher nicht :).

Edit: Das Beispiel mit dem Auto hätte man auch mit Stativ fotografieren können, dann muss man nicht die ISO hochdrehen. Manche Hersteller setzen hier auf den Bildstabilisator im Body, jetzt sogar schon mit fünffach Bildstabilisator!

SilkeMa

Reisende

Beiträge: 3 702

Danksagungen: 7467

  • Nachricht senden

740

Freitag, 19. Mai 2017, 17:57

...Ich bin deiner Meinung, aber ich finde das Beispiel nicht besonders gut, da du die Fotoausrüstung hier auf die Kamera reduzierst hast. Es is allerdings jede Menge Ausrüstung im Spiel , die je nach Qualität teurer ist, als die Kameras. OK, die 5D ist wahrscheinlich teurer...

Da gebe ich Dir recht. Man kann aber auch schon mit Kit-Objektiven fotografieren, die sind manchmal besser als gedacht, auch wenn nicht lichtstark und auch nicht mit perfekter Randschärfe in der Offenblende ;).
Erst wenn man alles vorher erwähnte braucht und dazu noch ein perfektes Bokeh, dann wird es teuer, bei Sony E mir definitiv zu teuer ;) .

Zurzeit ist neben Ihnen 1 Benutzer in diesem Thema unterwegs:

1 Besucher

Verwendete Tags

bilder, Foto, Fototechnik, Objektive