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wuestenfuchs

Ja, ich KENNE die Forumssuche! ;)

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1 281

Mittwoch, 25. Juli 2018, 10:12

Planespotting

d.h. das Fotografieren von Fluggeräten? Möglicherweise sogar durch Glasscheiben hindurch?
Eine 50 mm Festbrennweite mit f 1.4 von Canon bekommt man für "bummelige" 300,- Euro, d.h. zusammen mit dem 200-er ist man bei unter 1.000,- dabei

Ich habe keine Ahnung ob man dafür tatsächlich ein Zoomobjektiv zwingend benötigt.


Durch Glasscheiben hindurch lassen sich Fluggeräte nicht so gerne fotografieren... und ja, es ist definitiv ein Zoomobjektiv dafür erforderlich - sorry, hatte mich dahingehend undeutlich ausgedrückt: mit "50mm" war die niedrigste Brennweite des Zoomobjektivs gemeint. Festbrennweitenobjektive sind zumindest fürs Planespotting ungeeignet - und meiner Erfahrung nach auch für Tierfotografie weniger geeignet als Zoomobjektive.

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sunny_r (25. Juli 2018, 10:13)

SilkeMa

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Mittwoch, 25. Juli 2018, 14:56

.....Festbrennweitenobjektive sind zumindest fürs Planespotting ungeeignet - und meiner Erfahrung nach auch für Tierfotografie weniger geeignet als Zoomobjektive.

Es gibt auch User hier im Forum, wie M@rie, die bevorzugen eine Festbrennweite als langes Tele bei der Tierfotografie. Ich persönlich nutze auch lieber Zoomobjektive. Bei mehr Zeit und vor allem bei der Vogelfotografie könnte ich mir auch eine Festbrennweite vorstellen.

Bei Bildern in einem Fotobuch ist es eh schwer zu erkennen, wie scharf ein Objektiv wirklich ist ;). Native Objektive haben meist beim eigenen Hersteller den schnelleren Autofokus. Deshalb bevorzuge ich auch Panasonic Objektive. Obwohl das Oly 40-150 2,8 auch an der G9 sehr gut ohne Einschränkung funktionieren soll ;) . Man kann ja auch Objektive erst mal leihen bevor man kauft :) ;).

Kannst ja mal im DSRL-Forum schauen, was im Canon Bereich zum Planespotting empfohlen wird.

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sunny_r (25. Juli 2018, 15:41), wuestenfuchs (25. Juli 2018, 14:58)

wuestenfuchs

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1 283

Mittwoch, 25. Juli 2018, 15:01

Kannst ja mal im DSRL-Forum schauen, was im Canon Bereich zum Planespotting empfohlen wird.

Danke Silke! Zum Planespotting brauche ich nicht unbedingt Informationen, ich bilde mir ein da doch einige Erfahrung zu haben. Das neue Zoomobjektiv sollte eher für die Naturfotografie UND fürs Planespotting geeignet sein. Letzteres sollte in Ordnung gehen, daher ist die Frage eher:

Wie oft habt ihr tatsächlich F/2.8 bei Fotografie mit hoher Zoom-Brennweite wirklich gebraucht? Oder meint ihr, dass F/4.0 für TIERfotografie ausreichend ist? Meine Quelle Nr. 1 in dieser Hinsicht (Ken Rockwell) sagt, dass man selten F/2.8 braucht - was aber sind eure persönlichen Erfahrungen?

kOa_Master

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Mittwoch, 25. Juli 2018, 15:39

Das kann ich dir mit folgenden Zahlen von meiner Seite her wie folgt beantworten:
Auf unserer letzten Reise habe ich mit dem 70-200/2.8 von Tamron insgesamt 579 Fotos gemacht. Davon waren 421 mit Blende f/2.8, 158 mit f/4 und höher.
"Ausgewählte" sprich verwendete Bilder entstanden daraus 40 mit f/2.8 und 25 mit <f/4.

Erkenntnis 1: Mit f/2.8 habe ich nur jedes ~10. Bild ausgewählt, mit höherer Blende jedes ~6.

Erkenntnis 2: Von den 40 Bildern mit f/2.8 habe ich die grosse Blende 10mal gebraucht, um auf die nötigen Verschlusszeiten/ISO-Werte zu kommen - sprich Aufnahmen in der Dunkelheit/Dämmerung. Da ist die eine Blende natürlich sehr viel wert und entscheidet durchaus, ob überhaupt noch ein Foto zustande kommt oder nicht (7/10 Fotos davon waren auf einem Nightdrive - ohne Blende f/2.8 wird das deutlich schwieriger bis unmöglich, da habe ich Parameter wie z.B. 200mm, 1/100s, ISO 6400. Der Stabi nützt häufig nicht so viel, da man aufgrund von Bewegungsunschärfe die Belichtungszeit nicht beliebig reduzieren kann.

Erkenntnis 3: Bei weiteren etwa 10-15 Bildern habe ich die Blende verwendet, um bewusst einen Schärfeverlauf zu erzeugen. Mit f/4 wäre dies natürlich nicht gleich gut gelungen, aber zumindest ein einwandfreies Foto hätte es sicher gegeben. Bei den restlichen 15-20 Bildern ist f/2.8 zwar nett, aber nicht unbedingt nötig, in einzelnen Fällen sogar eher schädlich gewesen.

-> Es gibt sie also schon, die Situationen in denen man f/2.8 braucht. Dazu gehören Nachtaufnahmen an der KB-Kamera und Aufnahmen mit geringer Tiefenschärfe/selektiver Schärfeebene ("freistellen"). Bei ersterem wäre man mit f/4 fast chancenlos, bei letzterem hätte man vielleicht nicht ganz so tolle Bilder, dafür aber keine, in denen die zu grosse Blende geschadet hat.
Jetzt darfst du entscheiden, ob dir das der Aufpreis (und das Gewicht) wert ist. Im Bereich 70-200 gibt es recht viel an Objektiven ;)
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wuestenfuchs (25. Juli 2018, 16:00), SilkeMa (25. Juli 2018, 15:49), sunny_r (25. Juli 2018, 15:43)

SilkeMa

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1 285

Mittwoch, 25. Juli 2018, 15:41


.Wie oft habt ihr tatsächlich F/2.8 bei Fotografie mit hoher Zoom-Brennweite wirklich gebraucht? Oder meint ihr, dass F/4.0 für TIERfotografie ausreichend ist? Meine Quelle Nr. 1 in dieser Hinsicht (Ken Rockwell) sagt, dass man selten F/2.8 braucht - was aber sind eure persönlichen Erfahrungen?

Bei mir persönlich ist der letzte Urlaub in Afrika schon etwas her, aber es waren bei 3 Wochen Urlaub genau 3 Situationen. Nilpferde bei trübem Licht in St. Lucia. Hier hatte ich bereits ISO 3200 und hätte gerne weniger gehabt. Grenzwertig vom Licht war es, als der Boss einer Nilpferdgruppe das Maul aufriss. Ich habe zwar Bilder, aber sie sind nicht ganz so gut. Man kann natürlich auch einfach nächstes Mal auf besseres Licht hoffen.

Dann das zweite Mal waren es Wild Dogs bei wieder eher trübem Wetter am späten Nachmittag. Hier bin ich auch wieder in die hohen ISO gekommen.

Das dritte Mal, das war eine Hyäne am ganz frühen Morgen mit einem riesigen Knochen. Hier habe ich nicht einmal ein Beweisbild. Das Licht war sehr schlecht, ohne F 2,8 nichts zu machen. Dann lieber nur zuschauen :) ;).

Wie man sieht, bei den ersten beiden Situationen wäre es nur einfacher mit F 2,8 geworden (Bewegung) und die Bildqualität der Bilder besser, bei Kleinbild eh weniger ein Problem :) ;). Richtig gebraucht also nur 1 Mal in 3 Wochen. Wir haben allerdings auch eine Reise mit der Familie gemacht und das Fotografieren stand nicht im Vordergrund.

Wenn ich allein im Krüger nur fotografierend unterwegs wäre, könnte ich mir vorstellen evtl. Lichtstärke noch etwas häufiger zu brauchen. Zuletzt in SA, genau März/April 2014, war ich auch noch eher Fotoanfängerin in der Tierfotografie. Das war meine zweite Reise mit einer Systemkamera. Nach zwei weiteren Reisen in Florida ( u.a. Vogelfotografie), bald auch Urlaubsfotografie bzw. Tierfotografie im Yellowstone und in Deutschland, werde ich nächstes Jahr in SA viel mehr Erfahrung haben. Ich bin auch nur eine reine Hobbyfotografin :).
VG,
Silke

Edit: Das mit dem "Lohnen" ist so eine Sache. Manchmal lohnt es sich auch nur für ein Bild, wenn das Bild besonders gut geworden ist. Eines meiner Lieblingsbilder aus Florida ist z.B. dieses: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) Das wäre ja schon F4 an KB :) ;).
Obwohl ich viele Bilder fotografiert habe, die anderen Personen noch besser gefallen ;). Und nötig wäre die Lichtstärke hier auch nicht unbedingt gewesen. Ich denke, dass ein scharfes F4 Objektiv in der Regel in SA ausreicht, oft sogar noch ein lichtschwächeres :) ;). Freistellung und Bildwirkung ist dann ein anderes Thema :) ;).

Und zu einem Nightdrive, wir hatten 2014 gar keinen Nightdrive, sondern nur in den Jahren zuvor und da hatte ich nur eine einfache Kompaktkamera in SA dabei. Vermutlich hatte ich auch deshalb 2014 kaum Bedarf in SA für F 2,8 :) ;).

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Dieter

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1 286

Mittwoch, 25. Juli 2018, 19:10

Wie oft habt ihr tatsächlich F/2.8 bei Fotografie mit hoher Zoom-Brennweite wirklich gebraucht? Oder meint ihr, dass F/4.0 für TIERfotografie ausreichend ist? Meine Quelle Nr. 1 in dieser Hinsicht (Ken Rockwell) sagt, dass man selten F/2.8 braucht - was aber sind eure persönlichen Erfahrungen?


Mir hat bisher das Canon 70-200 L gereicht, geht auch noch mit 1,4 Konverter bei leicht bedecktem Himmel!

Diesesmal werden wir noch dasTokina 150-600 mit nehmen, sollte bei Sonne auch noch gut gehen.

Dieter

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Mittwoch, 25. Juli 2018, 20:45

Hallo Dieter,
Tokina 150-600

ich denke Du meinst Tamron, oder?



@Wüstenfuchs:
Ich hatte auch gerade meine Statistik durchforscht.
Mein Sigma 70-200 f2.8 habe ich bei 75% mit 2.8 oder 3.2 benutzt.
2.8 wenn es wirklich um Licht ging, oder auch wegen dem Freistellen (an ASP-C)

Ähnlich wie beim Master habe ich bei größerer Blendenzahl weniger Ausschuß, habe dann aber meistens mehr Zeit zum Überlegen und Einstellen gehabt. Bei Safari, schlechten Lichtbedingungen, oder im "Standby" habe ich zuallerst die f2.8 eingestellt.

Freistellen bei 70mm und 3.2 ist bei ASP-C schon an der Grenze, bei längerer Brennweite noch ok.

Wenn es neben dem Planespotting auch um Safari gehen soll, achte auf jeden Fall auch auf den schelleren AF.

LG
Rainer

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Mittwoch, 25. Juli 2018, 20:51

Hier haben wir quasi mein Beispiel mit dem Hippo, auch wenn von jemand anderem fotografiert:
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Mein Fall scheint doch nicht so selten zu sein ;) .

Mit F 2,8 schon ISO 1000, dann wäre das mit F4 ISO 2000, mit F 5,6 sind wir bereits bei ISO 4000. Gute Bildqualität ist das bei mFT und APS-C definitiv nicht mehr (ab F 5,6) :) ;). Man muss dann überlegen, wieviel Wert man auf gute Bildqualität legt ;).

VG,
Silke

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Donnerstag, 26. Juli 2018, 05:03

Hallo
Vielleicht hat sich die Vorbereitung doch gelohnt.
Auch wenn das Ergebnis bei 600 mm nicht optimal ist.




Solche Motive allein lohnen jeden Aufwand.


herzliche Grüsse aus Alaska
Wilfried

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1 290

Donnerstag, 26. Juli 2018, 05:13

...
auch dieses Bild aus großer Entfernung - wohl auch besser so !




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Donnerstag, 26. Juli 2018, 10:22

Ich danke euch für eure Erfahrungsberichte! Anscheinend ist in der Naturfotografie F/2.8 häufiger in Gebrauch... jetzt ist es wirklich nur noch eine Frage von Gewicht und Preis...
Denn obwohl die nicht bildstabilisierte Version des Canon F/2.8 günstig ist: gerade auf Stabi will ich keineswegs verzichten.

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Donnerstag, 26. Juli 2018, 10:55

Auf den würde ich tendenziell auch nicht verzichten wollen ;)

Und wenn man 2.8 hat, dann verwendet man das auch, die 2.8er-Zooms sind ja so konzipiert, dass die Offenblende auch (fast) gleichgut wie abgeblendet ist. Ob man es braucht (=ob sonst keine guten Fotos rauskommen würden), das ist etwas anderes.
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Donnerstag, 26. Juli 2018, 21:38

Festbrennweite

Hier war einer nur mit einer Festbrennweite in Südafrika 8o:

http://www.lumiere-forum.de/t18544f10-Voellig-unaufgeregte-Bilder-von-Pilanesberg.html

Das verpasst man, wenn man nur mit einem Teleobjektiv fotografiert 8) . Denn, wenn man nur eine Kamera hat, dann bleibt das Tele meist drauf. Selbst, wenn man eine zweite Kamera dabei hat, muss man aufpassen, dass man nicht zu oft das Teleobjektiv in der Hand hat :) ;).

VG,
Silke

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Marchese (27. Juli 2018, 11:10), wuestenfuchs (27. Juli 2018, 10:45)

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Freitag, 27. Juli 2018, 10:45

Nur mit einer Festbrennweite? Kann man - muss man aber nicht. ;)

Danke euch für die Erfahrungsberichte mit dem 2.8-Objektiv. Allerdings lese ich, dass de facto nur der Originalhersteller Objektive bietet die 2.8 auch tatsächlich bringen, speziell Tamron soll erst ab Blende 4 brauchbare Ergebnisse bringen. Bleibt einem also das Canon-Obi.
Wird aufgrund des Gewichts und des Geldes vielleicht doch das F/4 werden...

Marchese

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Freitag, 27. Juli 2018, 11:17

Hier war einer nur mit einer Festbrennweite in Südafrika :

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Das verpasst man, wenn man nur mit einem Teleobjektiv fotografiert . Denn, wenn man nur eine Kamera hat, dann bleibt das Tele meist drauf. Selbst, wenn man eine zweite Kamera dabei hat, muss man aufpassen, dass man nicht zu oft das Teleobjektiv in der Hand hat .

VG,
Silke


ich hatte bei meinem letzten Aufenthalt in SA im Krüger im Februar auch immer eine Ricoh GR mit 18mm Festbrenntweite zur Hand. Etwa 30% meiner Fotoauswahl aus dem Krüger stammen von der Ricoh. Ich habe mir ja auch schon überlegt, vielleicht einmal nur mit einer Festbrennweite auf Pirsch zu gehen, konnte mich aber letztlich in der Angst, etwas verpassen zu können, dann doch nie dazu durchringen. Auf Kurztrips hatte ich hin und wieder nur meine Fuji X100t dabei und war immer erstaunt darüber, wie wenig ich mehr Flexibilität bei der Brennweite vermisst hatte. Dass man mit einer Festbrennweite einerseits etwas kreativer wird und andererseits deutlich entspannter fotografieren kann, hat sich für mich schon bis zu einem gewissen Grad bewahrheitet.

LG

PS: Die Fotos im Link gefallen mir gut!

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SilkeMa (27. Juli 2018, 13:56), kOa_Master (27. Juli 2018, 12:18)

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1 296

Freitag, 27. Juli 2018, 12:45

Danke euch für die Erfahrungsberichte mit dem 2.8-Objektiv. Allerdings lese ich, dass de facto nur der Originalhersteller Objektive bietet die 2.8 auch tatsächlich bringen, speziell Tamron soll erst ab Blende 4 brauchbare Ergebnisse bringen. Bleibt einem also das Canon-Obi.
Wird aufgrund des Gewichts und des Geldes vielleicht doch das F/4 werden...

Wie bitte? Wo liest du denn sowas? Das ist kompletter Humbug, im Gegenteil - das Tamron G2 ist was die Bildqualität angeht ein mindestens würdiges, wenn nicht in gewissen Bereichen sogar überlegenes Objektiv gegenüber den aktuell vorhanden Spitzenmodellen von Nikon und Canon. Das die "2.8. nicht bieten", habe ich so wirklich noch nie gehört?!
Das Tamron VC USD (G1) ist eine Spur schlechter, ziemlich vergleichbar mit dem Canon L IS und Nikon VRII (also halt einfach die eins ältere Generation).

Da ganze gibts zu einem deutlich geringeren Preis - mit den üblichen Vor- und Nachteilen von Drittanbieter-Objektiven.
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Die kommen alle (wie ich auch - ich habe zwar die Canon 70-200er nie getestet, aber bei Nikon habe ich mit allen zum Vergleich schon fotografieren dürfen - zum gleichen Schluss, nämlich:

Zitat

...there are still reasons to choose the first party options, but optical performance and AF speed are not reasons anymore. Tamron’s SP 70-200mm f/2.8 Di VC USD G2 lens is on the same level playing field as lenses costing up to twice as much...


Und eben, wenn ich ein Objektiv geschenkt bekommen würde, dann würde ich natürlich auch das Nikon/Canon nehmen. Aber nicht, solange ich dafür selber bezahle und mir überlegen kann, was ich mit dem Geld sonst anstelle ;)

@Festbrennweite: Ich hatte dieses Jahr für eine Woche standardmässig das 85 f/1.8 auf der KB-Kamera drauf auf Safari und bin totaler Fan davon. Allerdings - und das muss ich an dieser Stelle klar erwähnen - würde ich trotzdem nicht ohne Telezoom auf Safari gehen. Für den September werde ich das denn vermutlich mit dem Sigma 135 f/1.8 machen, mal schauen wie das wird ;)
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wuestenfuchs (27. Juli 2018, 14:21)

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Freitag, 27. Juli 2018, 14:12

Blutmond

Gerade hat der Kurt mich dran erinnert, dass ja heute Nacht in Mitteleuropa Blutmond ist:
" Der Mond wandert in den Kernschatten der Erde. Er versteckt sich quasi hinter der Erde vor dem Licht der Sonne. Wäre man auf dem Mond, könnte man dort also eine totale Sonnenfinsternis erleben.Warum ist diese Mondfinsternis so besonders?
Es ist die längste totale Mondfinsternis des gesamten 21. Jahrhunderts. Erst im Jahr 2123 wird es wieder eine geben, die länger ist - aber nur zwei Minuten. Eine totale Mondfinsternis ist selten: Sie findet nur dann statt, wenn die Erde genau auf einer geraden Linie zwischen Sonne und Mond steht. Da das Ereignis im Sommer liegt, sind zudem die Chancen auf wolkenlosen Himmel und damit auf freien Blick besonders gut. Die Dämmerung sorgt dabei für einen speziellen Lichteffekt.
Wie lange wird das Spektakel dauern?

Um 20:24 Uhr beginnt der Mond seine Wanderung in den Kernschatten der Erde. Insgesamt taucht er dann ab 21:30 Uhr für eine Stunde und 43 Minuten vollständig in den Erdschatten ein, bevor er diesen um 23:14 Uhr verlässt. Kurz nach ein Uhr leuchtet der Vollmond dann wieder hell am Nachhimmel. Der Höhepunkt der Mondfinsternis ist gegen 22:22 Uhr. "
Aus:
https://www.sueddeutsche.de/wissen/mondfinsternis-deutschland-1.4062113

Ja, und er will also dann mit mir losziehen. Ich hoffe, dass wir einen geeigneten Platz finden um unser Stativ aufzubauen ;).


VG,
Silke

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corsa1968 (27. Juli 2018, 14:32), kOa_Master (27. Juli 2018, 14:30)

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Freitag, 27. Juli 2018, 14:27

Wie bitte? Wo liest du denn sowas? Das ist kompletter Humbug, im Gegenteil - das Tamron G2 ist was die Bildqualität angeht ein mindestens würdiges, wenn nicht in gewissen Bereichen sogar überlegenes Objektiv gegenüber den aktuell vorhanden Spitzenmodellen von Nikon und Canon. Das die "2.8. nicht bieten", habe ich so wirklich noch nie gehört?!
Das Tamron VC USD (G1) ist eine Spur schlechter, ziemlich vergleichbar mit dem Canon L IS und Nikon VRII (also halt einfach die eins ältere Generation).


Stimmt, du hast recht, ich hatte mich auf die G1 bezogen. Darüber habe ich eher durchwachsene Kritiken gelesen, viele bemängelten den bei 2.8 eher nach dem Zufallsprinzip zu arbeitenden Autofokus. Backfokus ist halt nichts was man gerne sieht.
Aber wenn du sagst, dass die G2 da um so viel besser ist - und die Rezensenten dem auch zustimmen - muss ich es mir zu Gemüte führen.

Was bei den teuren L-Objektiven unschlagbar ist im Vergleich zu den Drittanbieter-Produkten, ist die Verarbeitungsqualität - dafür muss man halt dann ein höheres Gewicht in Kauf nehmen:

Zitat von »Ken Rockwell«

"I borrowed this sample from my friend humanitarian photojournalist Karl Grobl. He recently dropped it off an elephant to the cobblestones nine feet below while shooting in India. It landed hood-first and it, and his 1D Mk II, flipped end-over-end a few times. The elephant started to sniff around it before Karl could get off and retrieve it. This is the lens tested here; Karl loaned it to me to see if it still worked. Not only does this dropped lens still work, it's one of the best lenses I've tested for real-world use. It's heavy and expensive as you'd expect, and it always gives fantastic images under all conditions.

This lens has made tens or hundreds of thousands of images by a pro. Its images have been published around the world, and then it was dropped off an elephant. It has toothpicks, held by tape, in some switches to lock the stabilizer to ON and the AF range to FULL. A pro has no time for switches getting knocked accidentally which could lose a shot.

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SilkeMa

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Samstag, 28. Juli 2018, 02:26

Blutmond

Auf die Schnelle:


Das habe ich eher wie Sternenfotografie fotografiert ;). Die Sternenspur ist der Jupiter. Ich habe noch auch noch nicht alle Bilder gesichtet ;). Das war immerhin schon bei ISO 3200 und F 2,8 und 1 Minute Belichtungszeit. Wenn man noch länger belichtet, wird der Mond unscharf. Ich habe das ausprobiert.

Vielleicht hänge ich mich auch noch rein, was die Bildbearbeitung betrifft, so oft fotografiert man ja auch keinen Blutmond :) ;).

Der Standort war der bestmögliche. Ich musste auch noch arbeiten am Nachmittag. Wir haben ja einiges an Lichtverschmutzung hier in Mannheim und ganz klar war der Himmel auch nicht.

VG,
Silke

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Bär (28. Juli 2018, 09:52)

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Samstag, 28. Juli 2018, 09:27

Das habe ich eher wie Sternenfotografie fotografiert . Die Sternenspur ist der Jupiter. Ich habe noch auch noch nicht alle Bilder gesichtet . Das war immerhin schon bei ISO 3200 und F 2,8 und 1 Minute Belichtungszeit. Wenn man noch länger belichtet, wird der Mond unscharf. Ich habe das ausprobiert.

Sorry, es war gestern schon so spät :whistling: ;) , ich meine 1 Sekunde Belichtungszeit. Warum nicht länger ? Der Mond bewegt sich ja um die Erde :). Vielleicht war mein Stativ auch nicht ganz stabil. Der Kurt hat etwas länger belichtet.

Hier 3 Bilder vom Kurt, RX10 III:






Das sind nur verkleinerte JPG's der RX10 III. Kurt hat nicht in RAW fotografiert. Da standen wir also mitten im Naturschutzgebiet auf dem höchsten Buckel bei uns in der Nähe zwischen Viernheim und Mannheim. Neben uns ein Pärchen, ohne Fotoapparat. Im Gespräch erfuhren wir, dass sie auch schon etwas Erfahrung in der Fotografie haben, aber primär nur im Urlaub fotografieren z.B. Sternenfotografie in Neuseeland. Hinter uns im Gebüsch irgendwelche Augen. Vielleicht ein Fuchs oder Wildschweine. Groß gesehen haben wir nichts vom Tier, aber es hat etwas geraschelt.

Ich fand die Mondfotografie schwierig und kam mir vor wie ein kompletter Fotoanfänger ;). Das bin ich ja auch in dieser Disziplin.

Am schwierigsten war es den kleinen Mond manuell scharf zu stellen, weil er anfangs auch so klein und relativ dunkel war.
So ist das, wenn man hauptsächlich nur noch Tiere fotografiert :) ;) :whistling:.

VG,
Silke

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U310343 (11. August 2018, 06:49), gatasa (30. Juli 2018, 18:26), Budenknipserin (30. Juli 2018, 09:41), kOa_Master (28. Juli 2018, 16:32), Bueri (28. Juli 2018, 14:05), corsa1968 (28. Juli 2018, 12:04)

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bilder, Foto, Fototechnik, Objektive